Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

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Commissar Caos
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Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

In der Nacht des Blutmondes.
Der Eisregen rot wie Fleisch und scharf wie Dornen.
Das Kind ward geboren auf den Planken des Drachenschiffes. Groß wie ein Kalb.
Die Mutter gab ihr Leben.
Der Vater voller Zorn, übergab das Kind dem Meer.


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Die kalte See umschlang das Kind, doch barg es auf einer Scholle aus Eis.
Getragen mit dem Sturm, durch die schwarzen Wellen, auf kalten Floß.
Die große Bärin, rastlos, ihrer Jungen beraubt.
Neugierig, schnüffelnd, geführt zum Kind in der gefrorenen Gischt.
Kein Schrei, nur Kraft.
So zog die große Bestie unter ihr verschneites Fell das Kind.



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"Seit einem Mond verfolgte die Gruppe aus Jägern bereits die Fährte. Durch hüfthohen Schnee, schwarze Fichtenwälder und schroffe Felsformationen folgten Sie schweigend der Spur der Bestie. Der erste Jäger führte die Männer entlang eines tiefen, schwarzen Fjordes weit ins Landesinnere. Hier, wo die steinerne Narbe sich bereits zu einen schmalen Fluss verjüngt hatte, endete die Fährte. Anspannung durchdrang die klirrende Luft wie ein wärmendes Feuer. Leise und mit geübten Bewegungen befreiten die Krieger ihre Waffen von ihrer Schicht aus Eis.

Vorsichtig durchschritten sie das ausgefächerte Flussbett, welches zu seinen Flanken mit dem turmhohen Fichtenwald verschmolz. Mit dumpfen Grollen kippte ein Baum in Gruppe und mit donnerndem Brüllen zerriss die Bestie einen der Männer und zerstampfte bereits den nächsten. Pfeile schnellten blitzartig von den Sehnen und schlugen dumpf durch das dichte Fell der großen Bärin. Tobend vor Schmerz und Wut zerbrach sie zwei weitere ihrer Peiniger bis der Pfeil des ersten Jägers ihre Kehle durchbohrte und sie glucksend brüllend zum Stillstand kam.

In diesem Moment brach eine weitere Bestie aus dem Gehölz. Schreiend und klagend stürzte sie sich auf einen der Jäger und tötete ihn. Der erste Jäger hatte bereits den nächsten Pfeil auf die Sehne gelegt, doch er zögerte. Im Gegensatz zu der großen Bärin, tötete diese Bestie nicht mit Zähnen oder Klauen. Sie umklammerte die Köpfe ihrer Opfer mit ihren großen Pranken und brach Ihnen mit einem gewaltigen Kopfstoß die Schädel. Auch ihre Bewegungen waren weniger animalisch, sondern vielmehr kontrolliert.
Der erste Jäger riss sich aus seiner Verwunderung und schoss. Mit nunmehr einem halben dutzend Pfeilen im Leib, sank das Ungetüm protestierend auf die Knie. Ein Handzeichen des ersten Jägers bedeutete seinen Männern den Beschuss einzustellen. Er zog seinen Dolch und näherte sich langsam seinem schnaufenden Opfer.
Frische Schneeflocken legten sich bereits auf sein zotteliges Äußeres. Lange blickte er in die hasserfüllten Augen. Dann umspielte ein Lächeln sein verwittertes Gesicht. Dieses Wesen hatte die Größe eines Ogers und doch war es keine Bestie. Dieses Wesen war ein Mensch. Ein wilder Mensch, der noch niemals unter seinesgleichen gelebt hatte. Die Götter waren großzügig. Das Fell der großen Bestie und ein außergewöhnlicher, ungezähmter Sklave.
Die Gunst des Fürsten wird mit den Jägern sein."



Bjørn Bærenstyrn:

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Als Bjørn von den Jägern als Sklave in ihr Dorf gebracht wurde, schätzen die Nordmänner ihn bereits auf über 30 Sommer. All die Jahre lebte er allein mit der großen Bärin in der Wildnis Norscas. Er sprach keine Sprache der Menschen und konnte nichts mit der Gemeinschaft und ihren Gepflogenheiten anfangen. Da er die meiste Zeit nur brüllte und versuchte jeden zu töten der ihm zu nahe kam, steckten die Nordmänner ihn in eine tiefe Grube. In diese Grube warfen sie Abfälle, tote Tiere und Sklaven. Weitere 3 Jahre verbrachte Bjørn in dieser Grube. Halvdan Trollauge der Dorfhäuptling fand Gefallen an der Art wie Bjørn seine Gegner mit einem Kopfstoß tötete und da er nur mit Bären sprechen konnte kam er alsbald zu seinem Beinahmen „Bærenstyrn“.

Fortsetzung folgt..
Zuletzt geändert von Commissar Caos am 04.09.2018 13:12, insgesamt 17-mal geändert.
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Zombie »

Verdammt, ist das spannend...
Teile alsbald die Kunde, was so dann mit dem Meer geschah...

Weiter, weiter.. . WEITER...argggh
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Wehrter »

Gier nach mehr ......
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Lagoil »

Ein verdammt schneller Einstieg. Wird es ein Vater-Sohn Konflikt? Ich bin gespannt.

Gruß Lagoil :zwerg:
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von saM »

Wahrscheinlich wird sich der Meeres-Gott beschweren, dass er diese Lieferung nie bestellt hat und sie zurück an Deck werfen!? :twisted:
Haltet die Meere sauber!! :lol3:
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Dragonis »

Da bin ich mal gespannt wie es weitergeht
Norsca ist schon genial.
Leider vom Chaos überrannt, wobei es gibt noch freie Stämme die sich dem Chaos trotzend in den Weg stellen.
GW hat vergessen das eigentlich Beowulf hätte zurückkehren sollen um die Freien Norse gegen das Chaos zu führen in einer letzten Grossen Schlacht bevor die Welt untergeht.
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Herzlich Willkommen geschätzte interessierte Mitleser,
In diesen Thread möchte ich euch meinen neuen Heroen vorstellen. Meine Idee ist eine Art "live"-Tagebuch über den Hintergrund, die Entwicklung und die Abenteuer meines aktuellen Alter Egos. Nachdem mein letzter Held "Friedrich, der Hexenjäger" vor kurzen bedauerlicherweise von einer Horde Zombies gefressen wurde musste ein frischer neuer Heroe her. Und ich hatte einfach mal Bock auf so einen richtig schön stumpfen Barbaren. Einen Barbaren kann man bedenkenlos auch angetrunken spielen. Tatsächlich spielt man ihn dadurch nur noch authentischer. :lol3:
ich bin mir noch nicht so sicher ob ich alles in den ersten Post packe oder einfach hinten dran hänge. Wahrscheinlich wird es eine Mischung aus beidem.
Ich werde das ganze eher entschleunigt voran bringen und vielleicht überlebt Bjørn noch nichtmal sein erstes Abenteuer. Dann würde das ganze eine eher kurze Saga werden. :lol:
Ich hoffe jedenfalls, dass es dem ein oder anderen Spaß macht hier mit dabei zu sein und Bjørn bis zu seinem gewaltsamen Tod zu begleiten.
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von saM »

wie sagte der Nekromant so schön zu dem schwerstverletzten Heroen: "Du bist noch nicht tot, da kann ich dir leider noch nicht helfen!" :lol3:
Schauen wir mal wie sich die Saga so entwickelt..... :ok:
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Zombie »

Liebes Tagebuch...
An den Lagerfeuern wird erzählt, man hätte dieses Riesenkalb neulichst in der Kanalisation von Nuln gesichtet.
Der fehlendende Eintrag ist sicher dem wenig glorreichen Umstand geschuldet, es sei bei dem Versuch, einen der Kanäle zu überqueren, von einem glitschigen Holzsteg geglitten und direkt in der Kloake gelandet... Würg

oder handelt es sich hierbei um Fakenews dumpftrödliger Bauern?

Ich gäbe ein Fass Met für einen Lichtbildbeweis!
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Es stimmt was sich am Lagerfeuer erzählt wird. Bjorn wurde tatsächlich in Nuln gesehen. Nur was er dort erlebte liegt noch im Verborgenen. Bjorns Skalde ist ein ganz und gar arbeitscheuer Hund und hinkt mit seinen Erzählungen um mindestens einen Mondlauf hinterher. Zu viel Zeit hat es ihn bereits gekostet Bjorns gemaltes Abbild in ein Gemälde zu fassen, um sein Anlitz dem gemeinen Volke zu präsentieren. Man kann nur für ihn hoffen, dass Bjorn die Tragweite dieses Frevels nicht überblicken kann und ihn noch lange genug am Leben lässt, auf dass seine Geschichte zu Ende erzählt werden kann.
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Wehrter »

So sagt werte Heroen,
gab es Zeugen, die mit ihren Ohren die heldenhaften Taten unseres wackeren Recken vernahmen?

Wem den so sei, so möchte ich an diesem Platze verharren
und Euch die Zeit überlassen, die wallenden Nebeln des schweren Weines aus Euren Hirne entpfleuchen zu lassen.
So daß Ihr mit vollmundigen Worten uns die Geschehnisse in schillernden Farben erzählen möget.
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

So begab es sich, dass Bjørn sein erstes Abenteuer bestritt. Er schloss er sich einer unerschrockenen Heldengruppe an, welche das legendäre Geisterschwert in den stinkenden Katakomben der Kanalisation von Nuln wiederentdecken wollten.

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Mit lautem Krachen stürzte der gang hinter den Heroen ein. Der Rückweg war versperrt.

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unerschrocken stürmt Bjørn voran

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und wird hinterrücks von einem meuchelmörder der Rattenmenschen attackiert

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Zu gleicher Zeit öffnet der Slayer eine Truhe und findet einen stinkenden alten Käse

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angelockt von dem umwerfenden Geruch wird unsere Heldengruppe von einer ganzen Rotte der hinterhältigen Skaven angegriffen

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Bjørn kämpft tapfer gegen die Übermacht, blutet aber schon aus vielen Wunden

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Nachdem alle Gegner mit Hilfe seiner Mitstreiter erledigt wurden, sieht sich Bjørn mit einer ganz anderen Herausforderung konfrontiert

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doch bevor der klobige Hühne sich auf den wackligen Steg wagen muss tauchen erneut Feinde auf

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Die meisten seiner Freunde sind bereits über die wacklige Planke gelangt. Bjørn steht mit dem Rücken zur Kloake

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Weiter vorne sahen sich Bjørns Kameraden mit einem mächtigen Rattenoger konfrontiert

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Bjørn überwand seine Bedenken und stieg über die schmale Planke um seinen Mitheroen gegen die neue Bedrohung beizustehen.

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Natürlich rutschte er auf dem glitschigen Holz aus und fiel in die Kloake

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Während der Barbar hilflos in Abwasser von Nuln herumplantscht kämpfen der Jäger und der Zauberer verzweifelt gegen den brutalen Rattenoger. Zu allem Überfluss werden sie auch noch von der gegenüberliegenden Kanalseite mit Schlleudern aufs Korn genommen.

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Fluchend und triefend klettert Bjørn aus der Kloake.

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Selbst der Slayer musste die Nase rümpfen, als Bjørn an ihm vorbei stürmte um sich gegen den Oger zu werfen. Doch die Gefährten hatten das Monstrum bereits erschlagen.

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Nachdem der Zauberer mehr als 6 mal versucht hatte, Bjørn von seinen Verletzungen zu heilen, beschließt der Hühne nicht mehr auf den Hokus-Pokus zu setzen und macht sich an die Erkundung der Umgebung

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Zwischen rostigen Folterinstrumenten wurde Bjørn sogar fündig und ergatterte einen dringend benötigten Heiltrank

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Nachdem die Helden die kurze Verschnaufpause nutzen konnten um sich neu zu formieren, war es an der Zeit den verbliebenden Teil der Kanalisation zu erkunden

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Hinter dem schweren Tor offenbarte sich ein großer Raum voller stinkendem Abwasser. Doch in einem abgewetzten Lederbeutel auf gegenüberliegenden Seite befand sich das Geisterschwert!

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Die Hexenjägerin und der Jäger bemannten sogleich das kleine Boot und paddelten zur begehrten Trophäe.

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Unzählige gurgelnde Wasserleichen wurden von verrosteten Eisenstangen daran gehindert in die Kammer einzudringen

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Bjørn hatte ein schweres Fass mit Schwarzpulver geschultert, welches er in einem kurzweiligen Anflug von taktischer Finesse bis zum Eingang der großen Kloake schleppte, als er und der Slayer von ein paar streunenden Riesenfledermäusen attackiert wurden, welche der Zwerg beim Suchen nach Schätzen aufgescheucht hatte.

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Die Hexenjägerin und der Jäger gelangten unterdessen mit ihrer wertvollen Beute zurück an den Steg. Dabei mussten sich gegen eine immer weiter steigende Zahl von Abwasserzombies erwehren, welche stetig in den Raum strömten, nachdem die Bergung des Geisterschwertes durch einen versteckten Mechanismus die Gitter öffnete, die die Zombies zurückhielten.

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Bjørn befestigte eine brennende Lunte an dem Pulverfass und zog sich dann zu seinen Kameraden zurück.

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Unzählige Zombies schleppten sich aus dem offenen Tor und an dem brennenden Pulverfass vorbei.

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Doch auch durch den schmalen Abwasserkanal an der Seite der großen Kammer schlurften nun Horden von Zombies durch das stinkende Wasser und drohten den Helden den Weg abzuschneiden.

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Auf seinem Rückzug trampelte Bjørn rücksichtslos über die geplünderte Leiche des unglücklichen Kanalisationswächters, während immer mehr Zombies aus der großen Kammer stolperten.

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Unnötiger Weise scheuchte Bjørn während des Rückzugs eine weitere Rotte von Riesenfledermäusen auf.

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Während immer und immer mehr Zombies in die Gänge stolpern, brennt die Lunte herunter und..

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....Bumm!
Der Großteil der Zombies verteilt sich in einem Regen aus Gedärm und Gliedmaßen im Dungeon

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Nur die Zombies, die durch die Abwasserkanäle waten bleiben von der Explosion verschont. Allerdings stellen sie für die Flucht der Heroen keine Bedrohung mehr da.
Alle Helden schaffen es unversehrt aus den Katakomben von Nuln.

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Abschließend noch ein Gesamtbild des wunderschönen Dungeons. Konzipiert, erbaut und geleitet vom meisterhaften Dungeonarchitekten "Zombie". Vielen Dank für deine Gastfreundschaft!
Zuletzt geändert von Commissar Caos am 15.10.2018 21:36, insgesamt 8-mal geändert.
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Kann es sein, dass nicht alle die Bilder sehen können?
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Flint »

Keine Bilder.... :noway:
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Xarres »

Dito...
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Sidorion »

Ich seh auch nix. Hast Du die bei Google gehostet? Ich dachte, wir hätten das inzwischen geklärt, dass das nicht funktioniert..... :) :oops:
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Sind die Bilder im ersten post auch nicht zu sehen?
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von saM »

nur die im ersten - bei mir zumindest.
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Sidorion »

Ich habe den Verdacht, dass Google den ersten x Usern den Zugriff auf freigegebene Bilder erlaubt und wer später kommt hat Pech, Googlelogin hin oder her. Dieses Bilderteilen von Google war auch nie zum öffentlichen Hosten gedacht, sondern dazu, seine Bilder mit Freunden zu teilen. Daher ja auch der erforderliche Googleaccount.
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Bilder jetzt zu sehen?
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von saM »

klar und deutlich! :ok:
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Zombie »

Wow, die Bilder sind erstaunlich gut gelungen! :ok:
Bedenkt man, dass sie praktisch "on the fly" entstanden sind. Man darf gespannt sein, wie es weiter gehen wird...
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Danke! Moderne Bildbearbeitung machts möglich. Den Löwenanteil an der guten wirkung der bilder macht aber dein erstklassiger Dungeon, Zombie.
Ein weiterer Teil des Abenteuers ist online. Ich hoffe, dass alle die Bilder sehen können. Es tut mir leid, dass ich das so stückeln muss, aber mir fehlt leider die Zeit, alles in einem Stück zu bearbeiten.
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Flint »

Leider muss ich bemerken, dass nich alle Bilder sichtbar sind, nur die ersten 9. Ab dieser Zeile:

Weiter vorne sahen sich Bjørns Kameraden mit einem mächtigen Rattenoger konfrontiert

Gibt es das grau-weiße Einbahnstrassenschild.
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Danke für die Rückmeldung!
Ich mach hier erstmal frustrierte zwangspause.
Google ist als bilderdienst raus. Ich erkundige mich jetzt nach einer kostenpflichtigen und verlässliche Alternative. Bis dahin ist hier leider erstmal auf Eis.
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

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Doch noch ein Versuch. Sind diese 2 Bilder zu sehen?
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Dragonis »

ja ich kann beide Bilder sehen
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Wehrter »

Ich sehe, sehe 2 Bilder 8)
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

So liebe Freunde,
ein neuer Versuch das ertse bebilderte Abenteuer des unerschrockenen Nordmannes online zu bringen.
Und natürlich die große Frage an alle:
Sind die Bilder zu sehen?
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Lagoil »

Also ich kann tolle Bilder in einer Kanalisation mit Helden und Skaven sehen.

Gruss Lagoil :zwerg:
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

yeah!
Danke für die Rückmeldung!
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Dragonis »

wow cool gemacht, ich kann auch alles sehen und bin begeistert
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Zombie »

Ja, sehr schön... Ich bin ein großer Bewunderer dieses Hühnen aus den Nordlanden ...
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Vielen Dank für die Kommentare! :D
Das Abenteuer ist jetzt vollständig online.
Bjørn hat insgesamt keine herausragende Rolle gespielt, aber immerhin hat er überlebt und konnte einen schönen Haufen Goldmünzen einheimsen.

aktueller Stand:

Bjørn Bærenstyrn (Barbar)

Angriff: 3
Verteidigung: 3
Körperkraft: 8
Intelligenz: 2
Bewegung: 5+W6
Erfahrung: 1

Ausrüstung: Langschwert, Schild
Gold: 375

Rundumkopfnuss:
Für 1 Erfahrung attackiert Bjørn alle Gegner auf angrenzenden Feldern
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Dragonis »

Sind der Angriffs und Verteidigungswert inkl. Schild und Langschwert oder sind das seine Grundwerte ?
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Inklusive Langschwert und Schild
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Zombie »

Mein lieber Commissar,
Es ist mir eine Freude zu sehen, wie schön du das gemeinsame Abenteuer illustriert hast. Klasse Bilder, die uns den Abend mit tollen Gleichgesinnten unvergessen bleiben lassen.

Bis zum nächsten Mal
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Wehrter »

Danke für die Arbeit (Bilder aufnehmen, diese Einstellen und Beschreiben)
damit wir an der glorreichen Saga von Bjørn Bærenstyrn teilhaben durften!
:ok:
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Dragonis »

Ich hoffe mal das die Saga weitergeht
Dragonis

Wenn die lebenden zu Feinden werden, kann nur die Welt der Toten Rettung bringen.

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Commissar Caos
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Björn's Saga wird weitergehen! Der klobige Recke hat bereits ein weiteres Abenteuer bestritten. Ob er überlebt hat wird noch nicht verraten. Es sei ur soviel gesagt, dass 2 tapfere Heroen den Tod fanden. :skelett:
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Commissar Caos
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Die Grabkammer der 4 unheiligen Könige


Vor Bjørns zweiten Abenteuer musste der Nordmann ernüchtert feststellen, dass seine Ausrüstung mangelhaft war. Offenbar ist er in der letzten Stadt gehörig über den Tisch gezogen worden, denn seine neues Langschwert und das neue Rundschild entpuppten sich als untauglich für den Einsatz. Zähneknirschend musste er sich von seinem sauer verdientem Gold beide Gegenstände neu kaufen. Immerhin konnte er mit ein paar "handfesten Argumenten" einen Händler davon überzeugen ihm die nutzlose Ausrüstung zumindest zum halben Preis abzukaufen.
Bjørn erstand zusätzlich noch Heiltrank. Für einen Helm und ein teures Kettenhemd muss Bjørn also noch etwas sparen und fleißig Heldentaten vollbringen.
Also stürzte Bjørn sich in sein zweites Abenteuer. Neben einem etwas zwielichtig aussehendem Hauptmann und einer anmutigen Barbarin waren auch zwei altbekannte Gefährten aus seinem letzten Abenteuer mit von der Partie. Der Slayer und die Hexenjägerin begrüßten ihn freundlich und stiegen zusammen mit unserem wackeren Hühnen in "die Grabkammer der 4 unheiligen Könige"

Prolog

Für einen kurzen Moment lang war es ganz still in dem dunklen Zimmer der Herberge, in dem ihr euch mit dem Gesandten des Kaisers um einen Tisch versammelt habt. Das Flackern der Kerze warf einen unheimlichen Schatten auf das beleibte Gesicht des Mannes. Verängstigt blickte er um sich, als wolle er sich vergewissern, dass es keine weiteren Zuhörer gab. An seiner rechten Schläfe rannte eine Schweißperle herab, als er die Redepause endlich unterbrach: „Nichts mehr von ihm gehört. Er ist verschollen!“… antwortete er mit gequälter Stimme auf eure vorausgegangene Frage, warum denn der Kleriker die Herausforderung nicht meistern konnte. „Wir müssen davon ausgehen, dass er tot ist.“, führte der Gesandte mit leiser Stimme fort.
„Tot?“ fragte Durgin, der Slayer, und zog seine wulstigen Augenbrauen hoch.
„Umgekommen bei dem Versuch, die Geister der verstorbenen Könige zu vernichten. Die vier unheiligen Könige haben sich zu Lebzeiten mit den Mächten der Finsternis eingelassen. Und so finden ihre Geister keine Ruhe…“.
„Ihre Geister?“ unterbrach Bjørn, der Barbar, mit ungeduldiger Stimme. „Die Geister der einstigen Könige werden auferstehen und neue Legionen um sich sammeln… die Gebeine ihrer gefallenen Untertanen werden sich aus ihren Gräbern erheben und…“.
„Bei Mentor, das müssen wir verhindern!“, unterbrach nun Ladril, der Hauptmann.
Das war der Moment, in dem sich Bjørn erhob, seine mächtige Faust auf den Tisch hieb und schallte:„Lasst uns keine Zeit verlieren… wenn der Kleriker es nicht geschafft hat …wir brechen sofort auf und erschlagen diese Geister!“
„Gemach!“ warf Telir, die Hexenjägerin, mit bedenklichem Gesichtsausdruck ein. „Geistwesen sind körperlos und können nur durch Magie besiegt werden.“ Auf diese Worte nickte der Gesandte des Kaisers zustimmend und fügte hinzu: „Richtig, oder ihr bannt sie. Nehmt diese Bannsprüche und steigt hinab in die Grabkammer der Könige. Dann öffnet Sarkophag um Sarkophag und lest Bann für Bann vor den Gebeinen der einstigen Könige. Der Bann kann von jedermann gesprochen werden, sofern er die alt-osligathischen Schriftzeichen zu entziffern vermag.“ Die Gefährten blickten sich gegenseitig an, denn diese Schrift kannten sie, wenngleich dem einen oder anderen das Lesen wohl etwas mehr Geisteskraft abverlangen würde.
„Wie können wir die Geister besiegen, sollte es uns nicht gelingen, sie zu bannen?“ fragte Durgin, der seine Augenbrauen noch ein Stückchen höher zog. Das war der Augenblick, in dem sich die Hexenjägerin von ihrem Stuhl erhob, die Arme auf den Eichentisch stützte und ihren Oberkörper in Richtung des Zwergen beugte, um ihm zu verlautbaren: „… mit Hilfe meines magischen Bannkreises natürlich, Du Narr!“.
Von nun an stand für alle fest, welch wichtige Rolle die Hexenjägerin für die Gefährten in der bevorstehenden Herausforderung spielen würde. Und so beschlossen sie, mehr denn je aufeinander acht zugeben.

(der Prolog stammt aus der Feder von Zombie)

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Der Hauptmann schickte seine Landsknechte voraus und Bjørn schritt mit ihm die Treppen in die dunkle Vorkammer herab.

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Der Hexenjägerin fiel als erstes ein aufgeschlagenes Zauberbuch auf und sogleich eilte sie zu dem staubigen Wälzer und las die darin geschrieben Formeln.

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Bedauerlicherweise las sie Formeln falsch und die Skelette in den Grabnischen erhoben sich gegen die Heroen.

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Bjørn zerschlug das erste Skelett.

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Dann eilte er zu den Grabnischen und zerschmetterte das nächste Knochengestell.

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Schnell hatten die Heroen ihre Gegner überwältigt und der Slayer stürmte voran, um die Tür zur Grabkammer aufzustoßen.

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Die Grabkammer war ein großzügiges Gewölbe und die Knochen vieler glückloser Grabräuber säumten die Sarkophage.

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Der Slayer löste beim Eintreten einen Mechanismus aus und aus einer versteckten Tür in der Wand schritten 5 schwer gerüstete Grabwächter.

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Auch am anderen Ende der großen Kammer betraten 5 der Grabwächter die Szenerie.

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Der Slayer frohlockte, als er von den ersten Untoten angegriffen wurde.

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Trotz Todeswunsch wirkt der Zwerg doch etwas verloren in der großen Grabkammer.

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Mit einem Kriegsschrei stürmte Bjørn herbei und warf sich gegen die Grabwächter.

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Doch schon öffnete sich eine weitere Tür und noch mehr Grabwächter erschienen.

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Während sich immer mehr Grabwächter näherten, öffnete der Hauptmann den ersten Sarkophag und befreite den darin eingeschlossenen Geist eines unheiligen Königs.

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Der befreite Geist begann damit die Skelette der Grabräuber zu erwecken, welche sich direkt dem Kampf gegen die Heroen anschlossen.

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Die Helden wurden mittlerweile stark bedrängt und wehrten sich gegen die vielen Untoten.

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Und immer mehr Grabwächter rückten gegen die Helden vor.

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Plötzlich betraten auch noch lebendige Grabräuber die Gruft und zwangen die eingekeilten Heroen sich in die Vorkammer zurückzuziehen.

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Nur noch der Slayer und die Barbarin verteidigten den schmalen Eingang.

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Bjørn erschlug einen der Grabräuber.

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Und "kümmerte" sich um die verbliebenen Grabräuber.

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Nachdem alle menschlichen Eindringlinge beseitigt waren, stürmte Bjørn zurück in die große Grabkammer.

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Die Barbarin kämpfte derweil verbissen gegen die Grabwächter.

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Jetzt waren alle Helden wieder in der großen Grabkammer.

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Doch immer noch war die Übermacht der Untoten erdrückend.

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Alle Heroen waren in heftige Kämpfe verwickelt.

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Bjørn kämpfte Seite an Seite mit der attraktiven Barbarin und versuchte diese mit seiner Wildheit zu beeindrucken.

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Er stürmte voran, um den letzten Grabwächter zu erschlagen.

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Doch Bjørn gelang es nicht und die Barbarin kam ihm zu Hilfe.

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Auf der anderen Seite der Kammer wurde die Hexenjägerin, die mit ihrem Untotenbann so viele der Grabwächter vernichtet hatte, von einem der unheiligen Könige getötet.

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Der Schock über den Tod der Hexenjägerin war noch nicht überwunden, da töteten die unheiligen Könige auch noch den mächtigen Slayer!

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Da die unheiligen Könige nur mit Intelligenz besiegt werden konnten, zog sich Bjørn aus dem Kampf zurück und begann heldenhaft damit die kleinen Gräber zu plündern.

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Die Barbarin hingegen besiegte in einer wahren intellektuellen Meisterleistung einen der Geister und der Hauptmann schaffte es den zweiten Geist zu vernichten.

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Die 3 verbliebenen Heroen waren nun in Sicherheit und waren mehr als froh mit dem Leben aus diesem Albtraum entkommen zu sein.

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Zum Abschluss ein Überblick über den fantastischen Dungeon. Ebenfalls erdacht, erbaut und gemeistert von "Zombie".

Vielen Dank an dieser Stelle an unseren Gastgeber Markus und unseren Meister "Zombie".
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von DRMingograd »

Woah. Ich kann nur sagen: Keep it coming. :D
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Lagoil
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Lagoil »

Das ist wirklich großartig zu lesen. Danke für das Teilen
Lagoil
Sprich keine leeren oder zum Lachen reizende Worte.
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Ohlmsa
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Ohlmsa »

Danke für die tollen Einblicke in jeglicher Hinsicht... cool gemacht!
Gruß Ohlmsa
Alea iacta est
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Zombie
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Zombie »

Jawohl, das sind äußerst dramatische Schilderungen der Geschehnisse, die sich in der "Galerie der Könige" vor kurzem zugetragen haben.
Und man darf gespannt sein, wie sich die Romanze zwischen Björn und der feschen Barbarin weiterentwickelt. Ich hab da ein Knistern vernommen...

PS.:
Die Idee zu der "Galerie der Könige" habe ich mit freundlicher Genehmigung von Wolfgang aus dem ehemaligen Gidian-Forum übernommen. Nochmals ein Dankeschön an Wolfgang an dieser Stelle!
Gruß
Zombie
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Luegisdorf
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Luegisdorf »

Auch ich bin gespannt wie's weitergeht :D
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Mophus
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Mophus »

Wie immer fantastisch! Mir gefällt auch die schöne Zusammenstellung der Figuren. Von welchem Hersteller sind die Grabwächter? Mir gefällt der Stil ihrer Rüstungen. Das erinnert mich an die Verfluchten der 3. Edition.
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Commissar Caos
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Ja, die grabwächter sind super! Aber da musst du dich an Zombie wenden. Der war Gastgeber und Herr der Puppen.

Bjørn hat leider gerade privat viel um die Ohren und musste die letzte Herausforderung leider ausschlagen.
Auch an der kommenden Herausforderung kann er schweren Herzens nicht teilnehmen.
Ihr müsst euch also noch etwas gedulden bis neue Kunde des Nordmannes eintrifft.
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Zombie
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Zombie »

Ich hab die Grabwächter seinerzeit auf einer Auktion gewonnen und meine, die sind von GW
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CorranHorn
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von CorranHorn »

Jup, das ist die alte Grave Guard mit Zweihandwaffen aus Zinn:
http://mlwodementia.blogspot.com/2012/1 ... guard.html
Das moderne Äquivalent sind die hier:
https://www.games-workshop.com/de-DE/Va ... Guard-2017
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Hier wird berichtet über Bjørns drittes Abenteuer. Zu Bjørns großer Freude waren 2 bekannte Heroen mit von der Partie. Der Zauberer begleitete ihn bereits in die Kanalisation von Nuln. Ganz besonders freute Bjørn sich aber natürlich über die Barbarin, mit der er in der Galerie der Könige bereits Seite an Seite gekämpft hatte. Leider hatte die gute Frau ihre komplette Garderobe vergessen und musste notgedrungen in Unterwäsche kämpfen (Die Spielerin hatte ihre Mini vergessen und musste sich durch eine leicht bekleidete Amazone proxen). Ganz zur Freude von Bjørn, der ohnehin gefallen an der wilden Kriegerin gefunden hatte. Irgendwie erinnerte sie ihn an seine Bärenmutter. Das durfte die Barbarin aber natürlich nie erfahren.
Vor beginn des Abenteuers investierte Bjørn etwas seines Goldes in 2 Heiltränke, während er einen großen Teil seines bescheidenen Vermögens sparte um sich eine Rüstung kaufen zu können.

Morcar's Magier

Prolog

Müde und geschunden durchlauft ihr bereits seit Stunden die verwinkelten Flure und Gemächer der Zitadelle „Kaltrac“, in der sich euren Informanten zu Folge die vier Magier Morcars aufhalten. Sie sind die vier mächtigsten Zauberer der dunklen Seite, jeder ausgestattet mit 6 üblen Zaubersprüchen. Ihr habt die Zitadelle durch einen verborgenen Geheimgang betreten und seid bislang lediglich auf wenige Wachen gestoßen, die sich problemlos ausschalten ließen. Eure Aufgabe ist es, die Leiber dieser 4 Magier dem Kaiser zu Füßen zu bringen. Aber dann sollen sie lebend sein, auf dass sie dem gerechten Urteil des richterlichen Hofes bei vollem Bewusstsein zugegen sind. Um einen Magier lebend zu fangen, gilt es, ihn während des Kampfes in die Bewusstlosigkeit zu treiben. Denn nur in diesem Zustand lässt er sich widerstandslos fesseln. Seid euch bei Erfolg einer Belohnung von 1000 Goldmünzen für jeden gefangenen Magier bewusst.

Doch seid gewarnt und plant eure Züge wohlüberlegt, denn zuvor gescheiterte Abenteurer berichteten, die Magier hätten einen großen Überlebensinstinkt und würden keine unrühmliche Tat scheuen, sich ihrer Festnahme zu widersetzen.


Plötzlich steht ihr vor einer großen Tür, hinter der orkische Laute einer größeren Gruppe zu vernehmen sind. Dies könnte das Lager von Grawshak, dem Ork Schamanen sein. Der Ork Magier wäre sogleich die Nummer 1 von 4 auf eurer Liste. Zeit für eine Angriffsstrategie!


(von Zombie)

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Bjørn stürmt zusammen mit dem Zauberer in die großzügige Eingangshalle.

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Hier tummelten sich bereits der stinkende Orkschamane mit einigen seiner Fanboys.

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Ohne große Worte und viel Zeit zu verlieren stürmte
Bjørn die Treppe runter und schickte den ersten Goblin zu Gork.

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Die junge Barbarin folgte ihm auf dem Fuße, während Bjørns Schild von Orkpfeilen gespickt wurde.

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Grawshak und seine Jungz am Tisch waren ziemlich überrumpelt und ließen hektisch die Humpen mit psychoaktiven Pilzgebräu fallen um sich der drohenden Gefahr zu stellen.

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Während der Zwerg die Treppe runterstolperte, torkelte der erste Ork vom Tisch gegen die Barbarin.

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Der letzte Goblin wurde von Bjørns Langschwert aufgespießt und die benebelten Orks kamen heran um auch zugleich von dem wütenden Barbarenduo niedergemacht zu werden.

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Der mit Orkblut befleckte Nordmann brach sogleich durch die Bresche auf den den krakelenden Orkschamenen zu.

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Nur Augenblicke später entwickelte sich ein dichtes Handgemenge als die Grünhäute ihrem Häuptling zu Hilfe eilten und Bjørns Gefährten ebenfalls in den Kampf eingriffen.

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Die Heroen machten kurzen Prozess mit den Orks. Grawskak machte unterdessen Bekanntschaft mit Bjørns gefürchteter Stirn und sank nach der brutalen Kopfnuss bewußtlos zu Boden.

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Im Anschluss schlachteten die Heroen die restlichen verängstigten Orks nieder.

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Beflügelt vom Schlachtrausch und Siegestaumel durchsuchte Bjørn das grobschlächtige Möbiliar der Orks.

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Auch der Zwerg beteiligte sich an der Schatzsuche, während der Zauberer sich bereits an der nächsten Tür zu schaffen machte.

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Die Tür war nicht verschlossen und der neugierige Magier riskierte einen Blick in den nächsten Raum.

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Dem kundigen Gelehrten war sofort klar, dass es sich dabei um ein arkanes Labor handeln musste.

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Die aufgeschreckten Zauberlehrlinge stürmten sogleich in Richtung der aufgestoßenen Tür.

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Nur um mit der Axt des wütenden Zwerges Bekanntschaft zu machen.

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Auch die Barbarin stürzte sich in das Laboratorium und streckte einen weiteren kreischenden Zauberlehrling nieder.

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Bjørn ließ sich unterdessen nicht vom Kampfeslärm aus der Ruhe bringen und begutachtete die rostigen Eisentüren.

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Voller Entzücken stellte der Nordmann fest, dass ein Zwerg dahinter eingekerkert war. Ohne große Mühe befreite er den kleinen wütenden Gesellen und taufte ihn sogleich liebevoll "lit'n Bjørn".

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Lit'n Bjørn berichtete Bjørn, dass noch weitere seiner Art hier gefangen halten wurden, doch war keiner der armen Zwerge mehr am Leben.

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Die teuflischen Laboranten kochten die Zwerge, um aus ihnen einen Tapferkeitstrank zu extrahieren. Dieser Zusammenhang war allerdings etwas zu komplex für unseren großen Nordmann.

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Trotzdem war Bjørn stinksauer, denn er mag Zwerge. In der Hoffnung noch mehr Zwerge zu befreien durchsuchte er den nächsten Kerker. Darin befand sich aber "nur" ein menschlicher Druide, den Bjørn sogleich "Kräuter-Bjørn" taufte.

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Kräuter-Bjørn entfachte zum Dank für seine Befreiung einige seiner mitgeführten Kräuter und dichter weißer Rauch erfüllte den Raum, welcher die gesamte Heldengruppe mit einer innerlichen Zufriedenheit erfüllte und sie die erlittenen Schmerzen vergessen ließ.

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Bjørn fühlte sich gut, hatte allerdings im Nachgang leichte Anflüge von Paranoia und warf lieber nochmal einen Blick in den tiefen Brunnen bevor er diesem den Rücken zukehrte.

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Die Barbarin konnte sich als erstes aus der Lethargie lösen und schritt in den nächsten Raum.

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Eine uralte Mumie stand in einer kleiner Kammer, deren Wände von unheilvoll grün leuchtender Magie pulsierten.

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Als weitere Heroen in die Kammer stürmten um ihrer Gefährtin gegen die Mumie beizustehen...

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...verschoben sich die magischen Wände und gaben den Blick auf weitere der mächtigen Untoten frei.

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Erbitterte Kämpfe entbrannten, als sich die Gefährten gegen die neue Bedrohung erwehrten.

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Lit'n Bjørn und Bjørn hackten in wilder Raserei auf die Mumien ein.

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Doch nachdem Bjørn einen der balsamierten Könige zurück in den Staub schickte wurde Lit'n Bjørn von seinem Gegner getötet!

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Der große Nordmann tobte vor Zorn, doch die magische Barriere änderte erneut ihre Konfiguration und hinderte Bjørn daran seinen getöteten Begleiter zu rächen.

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Ein nahe stehendes Skelett musste herhalten, und Bjørns Breitschwert kanalisierte dessen blinde Wut.

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Das Verwirrspiel der magischen Wände ging weiter und diesmal formten sie einen langen Korridor.

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Die Helden eilten den Korridor hinauf, in der Hoffnung aus dem verhexten Kabinett zu entkommen.

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Doch während sich der Zusammenhalt der Gruppe durch den Eilschritt auflöste öffnete sich direkt neben Kräuter-Bjørn erneut eine magische Wand.

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Bjørn schrie wütend auf um Kräuter-Bjørn zu warnen, doch stand er selbst im Kampf mit einer Mumie und konnte seinem neuen Freund nicht zu Hilfe eilen.

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Der gutmütige Kräuter-Bjørn wurde von der seelenlosen Mumie getötet!

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Bjørn tobte vor blinder Wut und drosch alle Gegner in Reichweite nieder.

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Über die zerhackten Überreste der Untoten hinweg stürmte er zur nächstgelegenen Tür.

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Sein animalischer Instinkt sagte ihm, dass er hier die Wurzel des unnatürlichen Bösen finden würde.

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Und so erblickte Bjørn Fanrax den Geisterbeschwörer.

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Umgeben von einigen seiner unheiligen Dienern hauste der Geisterbeschwörer hier in einer modrigen Gruft.

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Trotzig brüllte Bjørn dem Magier eine unmissverständliche Herausforderung entgegen, während der Zwerg an Seite trat.

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Offensichtlich hatte Fanrax keine große Lust sich mit einem wütenden Barbaren aus den Norsca-Landen auseinanderzusetzen und erkletterte recht hastig die große Wendeltreppe. Doch Bjørn
holte den Totenschänder ein und verpasste ihm einen schmerzhaften Hieb mit seinem Schwert, bevor Fanrax auch nur "Necronomicum" sagen konnte.
Darauf hin floh der Feigling durch eine Deckenluke am Ende der Wendeltreppe.

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Nachdem sich Bjørn eine gefühlte Ewigkeit auf allen Vieren kriechend seinen Wanst und Schultern blutig gescheuert hatte, fand er sich am Ende des Tunnels auf einer noblen Galerie wieder.

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Kurzzeitig waren Rachedurst und die Verfolgung des Nekromanten vergessen, als die Größe und Erhabenheit des prunkvollen Salons ihn innehalten ließen.
Dunkle Formeln murmelnd, stand dort Boroush der Herr der Stürme hinter einem steinernden Altar.

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Zauberlehrlinge stimmten frenetisch in Boroushs Gemurmel ein und erfüllten den gesamten Raum mit einem bösem Kanon.

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Als der Zwerg axtschwingend die Galerie heruntergepoltert kam, liefen Boroush und seine Aspiranten in den Ritualzirkel in der Mitte des großen Raumes.

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Wie in Trance begannen sich die Gestalten im Kreis zu bewegen und erzeugten dabei einen Wirbel aus magischer Energie.

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Der magische Wirbel steigerte sich zu einem tobenden Sturm und ein gewaltiger Blitz schoß daraus hervor in die Galerie und grillte den Zauberer.

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Nur ein Heiltrank aus Bjørns Vorrat konnte den qualmenden Zauberer wieder auf die Beine bringen und die Heroen beeilten sich den Magier in einen Nahkampf zu verwickeln um weitere vernichtende Blitze zu verhindern.

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Zu allem Überfluss tauchten nun plötzlich aus verborgenen Nieschen der geflüchtete Fanrax und Zanwrath der Hohepriester des Sarko auf. Glücklicherweise lag Grawshak der Orkschamane noch immer gefesselt und bewußtlos in der Eingangshalle.

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Die Barbarin und der Zwerg stürzten sich in den pulsierenden magischen Wirbel und verwickelten Boroush und sein Gefolge in Nahkämpfe, während Fanrax eine Mumie erweckte und diese auch noch in den Kampf schickte.

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Auch Bjørn stürmte in den Wirbel aus entfesselter Zauberkraft und kämpfenden Leibern. Am Ende des heftig tobenden Kampfes waren alle Aspiranten erschlagen und auch Boroush lag tot am Boden und sein Blut sickerte in die Steinritzen. Für diesen Magier würden die Heroen kein Kopfgeld mehr einfordern können.

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Während sich Zanwrath und der Zauberer von der Galerie aus ein erbittertes magisches Duell lieferten, sprang die Barbarin auf den Nekromanten zu und schlug ihn mit dem Knauf ihres Schwertes bewußtlos.

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Im nächsten Moment waren der Zwerg und Bjørn beim Hohepriester und versuchten diesen niederzuringen.

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Zanwrath wehrte sich mit aller Macht gegen die beiden Heroen und der Zwerg taumelt schwer getroffen bewußtlos zu Boden. Kurz darauf packte Bjørn den verhassten Magier mit seinen großen Pranken am Kopf. Der Zorn des Nordmannes war allerdings zu stark und so zertrümmerte die folgende Kopfnuss dem Hohepriester den Schädel und er sank tot zu Boden.

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Die verbliebenen erweckten Schergen des Nekromanten waren schnell erschlagen und dem angeschlagenen Zwerg konnte mit einem Heiltrank wieder auf die Beine geholfen werden.

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Erschöpft aber glücklich begriffen die Heroen, dass sie die Herausforderung gemeistert hatten und jeder mit seinem Leben davon gekommen war. Leider hatten sie 2 der 4 Magier in der Hektik des Kampfes erschlagen, aber immerhin konnten Fanrax und Grawshak leben vor den Thron des Kaisers geworfen werden.

Die 2000 Goldstücke Belohnung teilten sie gerecht unter einander auf und Bjørn hatte nun genug Gold um sich für die nächste Herausforderung mit Schild und Kettenhemd zu rüsten.
Bald würde sein Name gefürchtet werden unter den Dienern der dunklen Mächte!

Vielen Dank an Mike "Zombie" für die Gastfreundschaft in diesem weiteren beeindruckenden Dungeon und auch vielen Dank an alle Helden. Es war ein wunderschöner Abend.
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Wehrter »

Mich fasziniert Deine Erzählweise, von daher bitte mehr! :dafuer:
Bei Zombie wiederhole ich mich nur,
daß mich seine Präzision für die Details immer und immer wieder überwältigt :ok:

Danke für Eure Einblicke :!:
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Danke Werther.
Es freut mich zu hören, dass die Geschichte gut ankommt. Man könnte das ganze erzählerisch noch weiter ausschmücken, aber ich will die Leser ja auch nicht mit zu viel Text überstrapazieren.
Ist ja auch so schon ein gewaltiger Schinken.
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Raven »

Geiler Scheiß! :ok: :dafuer:
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Fetten Dank! :mrgreen:
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Luegisdorf »

Ja, endlich ein neues Abenteuer von Bjørn :ok:
Danke!

Und auch Kompliment an Zombies Bauwerk - eine weitere Augenweide :D
Die Idee mit den magischen Wänden muss ich mir merken :wink:
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Ja, endlich ein neues Abenteuer von Bjørn :ok:
Danke!
Sehr gerne! Es freut mich, wenn die Saga Anklang findet.
Und auch Kompliment an Zombies Bauwerk - eine weitere Augenweide :D
Die Idee mit den magischen Wänden muss ich mir merken :wink:
Ja der Dungeon ist wahrlich wieder einmal ein Meisterwerk. Die Idee mit den magischen Wände fand ich auch grandios. Ein wahnsinnig spaßiges und dynamisches Element fürs Spiel. Und natürlich wunderschön umgesetzt. Großes Lob an Nicole an dieser Stelle :wink:
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Thrasher »

Servus,
kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Angefangen von dem mega Dungeon, über die Figuren bis hin zu der Geschichte. Dazu dürfte ja im Grunde die letzte Quest aus MM gedient haben oder? Hier wurde sie aber in eine weitaus bessere Form gebracht. Die Bilder und die Erzähltexte sind ebenfalls der Hammer. Das sollte ihr als eine Art Comic veröffentlichen :dafuer:
Eine Frage habe ich aber noch:
Die beiden Tode der Nebencharaktere, sind die zufällig oder gescriptet?

Gruß Thrasher
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Erstmal vielen Dank!
Zu dem Abenteuer selber kann Zombie sicherlich besser berichten. Aber das es eine neuinterpretation von Morcars Magier ist, kann ich bestätigen.
Der Tod der nebencharaktere war nicht gescripted. Bjørn hatte sich eigentlich schon darauf gefreut seine neuen Freunde mit ins nächste Abenteuer zu nehmen. :(
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Im Kerker der Mutanten

Prolog

„Höret auf, meine tapferen Heroen….

Des Kaisers Medikus Markus Mezka und dessen Gefolge sind in der Burg des Druiden Ditmar Drogus Opfer einer gewaltsamen Entführung geworden.
Das Gebiet um die Burg im Drakenmoor wurde in letzter Zeit vermehrt von den Mächten des Chaos heimgesucht. So hat der Kaiser Späher entsandt, die einer Gruppe Barbaren, die sich der Seite des Chaos zugewandt haben, bis hinab ins Ödtal am Rande der Chaos-Wüste gefolgt sind. Dort liegt der Eingang eines unterirdischen Verlieses verborgen, in dem die Gefangenen grausamer Folter und zum Fraße an schrecklich entstellte Kreaturen ausgesetzt werden.

Die Späher berichteten, dass das Verlies durch diesen verborgenen Eingang zwar unbemerkt betreten werden könne, eine Befreiungsaktion aber nur durch strategisches Geschick möglich sei, soll sie nicht in einem Blutbad enden. Unnachlässig hallen grausame Schreie durch das weite Gefängnis, die auf die entsetzlichen Qualen der Gefolterten hindeuten. Der vordere Bereich des Verlieses wird bewacht von Chaosbarbaren, die dort auch die toten Leiber der Gepeinigten zusammenpferchen. Zwei hintere Hallen, in denen sich weitere Kerkerzellen befinden, werden von schweren Fallgittern abgeschirmt. Die Gitter können nur einseitig auf Seiten der vorderen Halle gehoben und gesenkt werden. Dieser raffinierte Mechanismus könnte bei einer Befreiungsaktion schnell zur tödlichen Falle werden, wenn die vordere Halle nicht gehalten werden kann! Die Kerkertüren zu den Zellen der Gefangenen als auch die Türen zu den Waffen- und Vorratskammern sind abgeschlossen, wobei deren Schlüssel von Auserkorenen verwahrt werden. Überall stinkt es nach verbranntem oder verfaultem Fleisch und nach Exkrementen. Erschwerend hinzu kommt die Fütterungszeit jener Kreaturen, die bei Einbruch der Nacht aus den Tiefen des Verlieses emporsteigen, um ihren Hunger zu stillen. Bei diesen Wesen handelt es sich um Chaosbruten, unförmige Wesen, deren Körper mit unzähligen Dornen, Krallen, Zähnen oder Tentakeln ausgestattet sind. Hütet euch vor ihnen, denn sie stellen die wohl größte Bedrohung dar...

Es ist also Eile geboten, um möglichst viele der Gefangenen zu befreien, bevor sie den Qualen ihrer Folter erliegen oder bevor die Sonne hinter dem Horizont versinkt.

Der Kaiser bittet euch, tapfere Heroen, um die Befreiung seines Medikus und dessen Gefolge. So sollt ihr belohnt werden mit insgesamt 1000 Golddublonen, gelingt es euch, den Medikus zu retten. Zusätzlich erhaltet ihr 500 Golddublonen für den Druiden, und 300 für jeden weiteren der 7 aus seinem zivilen Gefolge, das da wäre: Der Mönch Melf Mönich, der Barde Balduin Bart, die Seherin Sarah Blint, der Chronist Adolphus van Klaue, der Edelmann Eduart von Goldseg, der Sänftenträger Samuel Hebich und der Alchemist Theodor Tunder. Für befreites Gesinde niederen Ranges, wie zum Beispiel Landsknechte, sieht der Kaiser keinerlei Belohnung vor und so obliegt es eurer Gunst, sie unter euer eigenes Banner zu stellen...

Der Kaiser setzt große Hoffnungen in euch, denn die Zeit verrinnt zu seinen Ungunsten...!"

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Der gute Bjørn ist in der Taverne vor dem Abenteuer fast unverschuldet in eine Schlägerei geraten. Durch das Brechen zahlreicher Nasen hat er dabei 3 Landsknechte aus einer Misere gehauen. Die 3 Söldner haben aus Dank eingewilligt sich von ihrem Retter für dessen nächstes Abenteuer anheuern zu lassen. So zieht der streitlustige Nordmann dieses Mal mit einer kleinen Entourage aus Landsknechten ins Ungewisse.

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Die Helden drangen durch den unbewachten Eingang in den Kerker ein. In der großen Vorhalle bot sich ihnen sogleich eine unübersichtliche Szenerie aus Grausamkeiten.

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Mordlustige Chaosbarbaren trieben eine Gruppe gefesselter Gefangener vor sich her.

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Auf der anderen Seite stand die drohende Alarmglocke mit einigen Chaosbarbaren in gefährlicher Nähe.

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Noch hatten die Wachen die eindringenden Heroen allerdings nicht wahrgenommen und unterhielten sich angeregt über die Vor- und Nachteile von Fell- und Lederunterwäsche.

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Der Slayer erkannte die Brisanz der Situation und sprintete in einer für seine kurzen Beine wahrhaftig athletischen Meisterleistung quer durch den Raum an den Wachen vorbei und versperrte ihnen somit den Weg zur Glocke.

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Jetzt gerieten die Wachen in Aufregung und warfen sich verblüfft gegen den orange geschopften Kugelblitz.

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Auch der Zauberer wurde am Eingang entdeckt und von einem entschlossenen Barbaren angegriffen.

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Anstatt sich ebenfalls den Eindringlingen entgegen zu stellen, begannen die Chaosbarbaren auf der anderen Seite damit kaltblütig die Gefangen zu erschlagen!

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Schäumend vor Wut darüber dass seine wertvolle Beute getötet wurde, stürmte Bjørn wie eine Lawine zwischen die Mörder und erschlug den ersten ehe der sich überhaupt umdrehen konnte.

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Einer von Bjørns Bogenschützen erschoss den nächsten Chaosbarbaren während sich die Barbarin an ihm vorbei drängelte.

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Die Barbarin stampfte über einen Leichenhaufen, um sich ebenfalls an dem blutigen Kampf zu beteiligen.

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Mit einem wütenden Grunzen beschwerte sich der Henker auf dem Schafott darüber, dass seinem Beil keine weiteren Opfer zugeführt wurden.

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Voller Zorn stampfte der massige Scharfrichter mit schweren Schritten zur großen Halle, um zu schauen was vor sich ging.

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Bjørn nahm die neue Bedrohung zunächst nur aus dem Augenwinkel wahr, da er gerade zusammen mit der Barbarin damit beschäftigt war die verbliebenen Wachen niederzumachen.

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Derweil fällte der Slayer auf der gegenüberliegenden Seite die Alarmglocke mit seiner Axt. Um ein Haar konnte er dabei gerade noch verhindern, dass das schwere Ding lautstark auf den Boden gefallen wäre.

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Aber glücklicherweise ist alles gut gegangen. Der einzige "Gast" des nebenstehenden Buffets beschwerte sich jedenfalls nicht über eine Ruhestöhrung durch einen versehentlich ausgelösten Alarm.

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Die Bewacher der Gefangen lagen im Staub und Bjørn sprang über den Tisch um dem monströsen Henker entgegenzutreten.

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Zwei Pfeile der Landsknechte sausten durch die Luft und schlugen schmatzend in den Leib des Henkers. Im nächsten Augenblick hieb Bjørn sein Langschwert mit einem gewaltigen Schlag durch dessen Kehle und der finstere Geselle polterte röchelnd und tödlich getroffen zu Boden.

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Noch während das triumphierende Gebrüll des Nordmanns durch das Gemäuer hallte, trieb der Hellebarder die geretteten Gefangen aus der Gefahrenzone.

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Bjørn durchsuchte derweil den Richtblock, fand aber zwischen zahllosen abgeschlagen Köpfen nichts von Belangen.

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Die Befragung der Gefangen ergab, dass es sich lediglich um Gemeine handelte. Enttäuscht entschied Bjørn, dass diese sich zum Dank ihrer Befreiung am Kampf beteiligen "durften".

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Da die große Vorhalle nun mehr oder weniger befriedet war, richteten die Heroen ihre Aufmerksamkeit auf den unheilvollen Kellereingang unterhalb des Eingangs. Bjørn's Hellebarder tieb einen der "neuen Rekruten" dazu an, nachzuschauen was in dem dunklen Schacht vor sich ging.

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Unmenschliche Schreie und raschelndes Stöhnen drang an die Oberfläche und keiner der Anwesenden vermochte zu sagen, ob nicht einige der Geräusche von dem Leichenhaufen hinter ihrem Rücken herrührten.

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Plötzlich aber stürmten 3 Chaosbarbaren aus dem Keller hervor und einer der befreiten Gefangen wurde sogleich erschlagen.

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Bjørn überblickte die Lage am Kellereingang und sah, dass seine Landsknechte zusammen mit der Barbarin die Situation unter Kontrolle hatten.

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Also lief er zum Kerkereingang und betätigte den Mechanismus, um das schwere Eisengitter zu öffnen.

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Im Zentrum des Kerkergewölbes standen zwei große Käfige und die Wände säumten ein halbes Dutzend Türen, hinter welchen die Geiseln gefangen gehalten wurden.

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Bjørn's Bogenschützen eröffneten sogleich das Feuer und spieckten einen Chaosbarbaren mit Pfeilen. Der Nordmann selbst befahl dem letzten befreiten Gemeinen den Türmechanismus zu bewachen und stürmte den neuen Gegner entgegen.

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Die Bogenschützen mussten sich stark konzentrieren, um nicht von den Grausamkeiten welche in jedem Winkel des Kerkers zu finden waren, überwältigt zu werden.

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Neben den einfachen Chaosbarbaren befand sich auch ein mächtiger Champion im Verlies.

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Brüllend warf sich Bjørn gegen den finsteren Champion.

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Mit einem brutalen Hieb schlug der Norsca-Barbar dem Chaoschampion den Kopf von den Schultern und der Zauber verwandelte einen Chaosbarbaren zu Asche.

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Unterdessen drängten immer mehr Chaosbarbaren aus dem Kellereingang und die Barbarin hatte alle Hände voll zu tun.

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Der Slayer brach die erste Kerkertür auf und in der kleinen stinkenden Zelle befand sich der Alchemist Theodor Tunder.

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Bjørn's Hellebarder kämpfte derweil verbissen mit einem Chaosbarbaren und Bjørn stürmte heran, um seinem Gefolgsmann beizustehen.

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In der großen Vorhalle konnte die Barbarin die Flut von Gegnern nicht mehr aufhalten und einer der wilden Krieger brach durch, überlebte den Beschuss von Bjørn's Bogenschützen und erschlug den befreiten Gefangenen, der so tapfer den Türmechanismus offen gehalten hatte.

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Nachdem das schwere Eisengatter den Fluchtweg versperrte trat Bjørn die nächste Tür ein, in der Hoffnung einen alternativen Ausgang zu entdecken.

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In der kleinen Kammer war ein buckliger Chaosmagier in ein dunkles Gebet vertieft und ein kreischender Homunkulus leistete ihm dabei Gesellschaft.

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Bjørn verabscheut Magier und ohne Zeit zu verlieren attackierte unser Nordmann den Diener der dunklen Götter. Doch der Magier konnte seinem Schicksal mithilfe seiner dunklen Kräfte ein Schnippchen schlagen.

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Während der ehrlose Chaoszauberer vor Bjørn aus der Kammer floh, erschlug ein aus der Vorkammer herbeigeeilter Chaosbarbar den Hellebarder.

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Während der Zauberer sich ein knisterndes Zauberduell mit dem Chaosmagier lieferte, schlug der Slayer die nächste Kerkertür ein und befreite damit die Seherin Sarah Blint.

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Heraus aus dem tobenden Zauberduell brüllte der Zauber Bjørn zu, dass der Chaosmagier mit Hilfe seines Homunkulus das Schicksal beeinflussen konnte. Der mächtige Nordmann zögerte nicht lange und erschlug den kleinen unheiligen Gesellen mit einem Streich.

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Der Chaosmagier war nun seinem Vorteil beraubt und die Barbarin beendete seine blasphemische Existenz mit ihrem Langschwert. Leider gelang es dem Unhold noch kurz vor seinem Tod den Alchemisten Theodor Tunder mit seinen dunklen Kräften zu töten.

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Unbeirrt von diesem Rückschlag brach der Slayer eine weitere Kerkertür auf und bewies dabei ein glückliches Händchen. Eingepfercht zwischen Unrat und Leichenteilen kauerte der Medikus Markus Mezka in der winzigen Zelle.

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Einem von Bjørn's Bogenschützen gelang es sich zum Fallgitter durchzukämpfen und dieses zu öffnen. Da die Nacht bald hereinbrechen würde und die wertvollste Geisel befreit war, entschieden sich die Heroen (sehr heldenhaft) den Rückzug anzutreten.

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Immernoch kamen Chaosbarbaren aus dem Kellereingang und da dieser nun nicht mehr bewacht wurde, entwickelte sich der Rückzug zum Eingang zu einem heiklen Unterfangen für die geschwächten Geiseln.

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Mit Müh und Not konnte der Slayer den Medikus Markus Mezka vor den brutalen Chaosbarbaren beschützen, doch die Seherin Sarah Blint wurde auf der Flucht getötet.

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Wütend und brüllend hackten sich Bjørn und die Barbarin zum Kellereingang durch und töteten gnadenlos jeden Krieger der in die Vorhalle vordringen wollte.

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Dem Slayer gelang es in dieser Verschnaufpause noch zwei weitere Kerker aufzubrechen und befreite den Mönch Melf Mönich und einen weiteren Gemeinen.

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Da sie des Kaisers Medikus und obendrein noch den Mönch befreit hatten, entschieden sich die Heroen nach heftiger Diskussion den Dungeon zu verlassen. Zwar juckte es den Helden in den Fingern, sich den abscheulichen Chaosbruten zu stellen, doch obsiegte letzten Endes doch die Einsicht nicht unnötigerweise Leib, Leben und vor allem die stattliche Belohnung zu riskieren.
So wurden die restlichen Geiseln ihrem Schicksal überlassen und die Heroen machten sich auf den Rückweg nach Drakenmoor ohne den Dungeon vollständig erkundet zu haben.
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Luegisdorf »

Danke für die tollen Bilder und den Motivationsschub, wieder mal selber was zu machen :D .

Aber die Nachtgeschöpfe hätte ich schon noch gern gesehen :lol:
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saM
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von saM »

Richtig toll - danke!!! :ok:
Bei mir läuft gerade der Film im Kopf! :wink:
Mut und Dummheit sind Zwillinge und werden oft verwechselt!
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Zombie »

Achja, als wäre es gestern gewesen....

Auch von mir ein großes Dankeschön, mein lieber Calle!!!
Es ist einfach herrlich, ein vergangenes Abenteuer auf so eine epische Weise nachlesen zu können. Mehr geht nicht!

Allerdings auch irgendwie erschreckend, dabei festzustellen, wie schnell so ein Spielablauf einem aus der Erinnerung verblasst.
Was soll's, umso schöner, sich daran erinnern zu können, dass man wieder gehörig Spass daran hatte. Und genauso soll es doch auch sein. Schließlich möchte man sich mit Vorfreude möglichst bald wieder begegnen.

Also auf, auf, ... gleich am neuen Abenteuer weiter geschnitzt!!!
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Danke für die Kommentare! Freut mich, dass die Saga immernoch anklang findet. Ja, die Nachtgeschöpfe hätte Bjørn auch gerne gesehen bzw getötet. Aber es war spät und nach mittlerweile fast 2 Jahren in der Zivilisation der Alten der Welt kommt bei unserem wilden Norsca-Barbaren auch ein bißchen das Spießbürgertum durch. So war er auch ganz glücklich am Leben zu sein und die Belohnung im Sack zu haben. :lol3:
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von HQ-Killy »

Richtig, richtig schön. Der Aufwand hat sich wirklich gelohnt. Die Atmo ist prima eingefangen und rübergebracht.. so ein kleiner Comic, total schön...
Zuletzt geändert von HQ-Killy am 07.06.2020 11:12, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Irian Horger »

Einfach wunderschön. Tolle Details. Immer wieder inspirierend!
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Vielen Dank für eure Kommentare! Es ist schön zu wissen, dass euch die Saga gefällt.
Ein großes Dankeschön geht aber vor allem an Zombie, den wahnwitzigen Erschaffer der blutgetränkten Dungeons und Schreiber der morbiden und tödlichen Spiele. :zombie:
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Die Bræðuron



Die Gischt stob meterhoch in den schwarzen Himmel, als der Kiel durch den Wellenberg brach wie ein Schmiedehammer durch eine Sanddüne. Die Balken ächzten und knackten bedrohlich, als das Boot in das Wellental stürzte. Die Kräfte des Meeres griffen nach der Konstruktion und suchten danach sie zu biegen und zu verdrehen. Erik umklammerte mit festen Griff den Steven und starrte auf den durch Sturm und Regen zerrissenen Horizont. Meerwasser und Regen bedeckten seinen Helm und durchflossen seinen dichten Bart als er den Kopf zur Rúm drehte. Er blickte in die grimmigen und entschlossenen Gesichter der Männer, die sich wie lebendige Schraubzwingen an die Sessa und Bordwand vergriffen hatten. "Die große Schlange dreht und windet sich!", schrie er gegen Sturm.
Die salzverkrusteten Lippen von Knut formten ein verbissenes Lachen: "Die Götter erwarten uns in der großen Halle, Bruder. Die große Schlange wird uns nicht brechen!" Mit einem Krachen, das selbst den Sturm übertönte, brach der Mast und zog das zerissene Segel wie eine groteske Fahne flatternd in die tobende See. Lars warf sich flach von seiner Sessa und tauchte so unter dem Mast hindurch, der die Bordwand und seinen Riemen zerschmetterte. Das Schiff stieg den nächsten Wellenberg empor und der Jäger rutschte über das Deck nach achtern. Mit einem trotzigen Aufschrei schmetterte Olaf seinen gewaltigen Hammer in die nassen Planken und die Bahn grub sich tief ins Deck. Lars packte den Stiel der Waffe und zog sich zu Olaf, der im nächsten Augenblick seinen Arm mit festem Griff packte. "Auch du wirst mit uns in der großen Halle speisen, Bruder!"
Über die ganze Nacht tobte der Sturm und die Gewalten des Meeres spielten mit dem Schiff wie ein Kind mit seiner Puppe. Erst als das erste Licht des Tages sich mühsam durch die schwarzen Wolken zu kämpfen begann, legte sich der Regen und der Sturm schwächte ab.
Sven stand auf der Bugwand und hielt sich an einem zerschlissenen Seil, welches vom Steven herabhing. Das kupferrote Haar klebte auf seinem Gesicht und seine Augen waren vom Salz so rot wie sein Bart. Erik trat an seine Seite und stützte sich dabei auf seine schwere Axt. "Was siehst du?" fragte er, ohne den Blick vom Horizont abzuwenden. "Unser Schicksal", sagte Sven und zog sich die Kapuze vom Kopf. "Machen wir uns bereit!"

Getragen von den letzten kräftigen Wellen des Sturms brach das zerschundene Schiff in den vom Sturm verheerten Holzkai. Wie ein zu Tode gerittenes Pferd bäumte es sich noch einmal auf und zerbarst als es sich im hölzernen Uferbauwerk verkeilte. Im selben Augenblick sprangen 5 Krieger von seinem Deck und schritten ohne sich noch einmal umzudrehen auf die fassungslosen Hafenarbeiter zu. "Den Göttern zum Gruß, Festländer." sprach Olaf dessen Gesichtszüge vollständig von Bart und Helm verdeckt blieben. " Wir sind die Bræðuron und wir suchen den, den ihr Bærenstyrn nennt!"



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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Luegisdorf »

Oha - Duell oder Zecherei? Ich bin ja gespannt wie das weitergeht.
Sehr schöne Story und gelungene Mal- & Bastel- und Fotoarbeit :ok:
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Begegnung auf den Nebelhöhen

Der Aufstieg war mühsam. Bjørn schnaufte und fragte sich, ob es die paar Goldstücke wert waren, sich derart abzuschuften. Die verängstigten Bauern aus dem Dorf waren ihm egal. Als sie ihm aber eine Handvoll Goldmünzen darboten, um das Dorf von dem Unhold zu befreien der regelmäßig Kinder und Tiere verschleppte, hatte er zugesagt. Er hatte noch einige Wochen Zeit um zum verabredeten Treffpunkt zu gelangen und ein kleiner Zuverdienst konnte nicht schaden. Die Bauern sagten der Unhold würde auf den Nebelhöhen hausen und des nachts für Raubzüge herunterkommen. Also wuchtete Bjørn seinen massiven Körper die Flanken der Hochebene hinauf, um dem Schrecken den Gar aus zu machen.

Während beim Aufstieg strahlender Sonnenschein dem Nordmann die Schweißperlen in den Bart rannen ließ, bedeckte dichter Nebel das gesamte Hochplateau. Auch die Temperatur war unnatürlich kühler. Bjørns Stiefel schmatzten durch kalten sumpfigen Boden und er irrte einige Zeit orientierungslos herum. Auch das Zeitgefühl verließ ihn und er konnte nicht mehr mit Bestimmtheit sagen wie lange er schon in der trostlosen Einöde umherwanderte. Nachdem er das zweite Lager abgebrochen hatte und sein Proviant sich dem Ende zuneigte entschied er sich grunzend die Suche abzubrechen und unvollendeter Dinge den Rückweg anzutreten.

Als er aber fluchend ob der verschenkten Zeit den Abstieg suchte, stieß er unverhofft auf einige verfallene Gebäude. Dies musste einmal eine Art Tempelstätte gewesen sein und während er die Ruinen untersucht erfasste ihn ein unnatürlicher Hauch, der seine buschige Rückenhaare zu Berge stehen ließ. Instinktiv zog er sein breites Langschwert und presste das schwere Eichenschild fest an den Körper. Im nächsten Moment ertönte platschendes Hufgetrappel hinter ihm. Bjørn drehte sich um die eigene Achse und lenkte einen Lanzenstoß ab, der kratzend die Oberfläche seines Schildes aufriss. Der Reiter stob an ihm vorbei und mit einem Schwung hieb er sein Schwert durch die Flanke des Pferdes. Doch statt zu straucheln setzte das Tier seinen Weg fort. "Verdammter Wiedergänger!" fluchte Bjørn, doch bevor er vor Verachtung ausspucken konnte, nahm er den galoppierenden Lärm eines weiteren Angriffs hinter sich wahr. Die Lanze schnitt durch seine Seite, aber er warf sich mit seiner ganzen Masse gegen das nachfolgende Reittier, verkeilte sein Schwert in seinem Körper und zwang es auf die Knie. Mit seinem Schildarm versetzte er dem Reiter einen Stoß, befreite das Schwert und schlug der Kreatur den Kopf ab. Das Pferd wieherte unnatürlich bockte auf und stolperte samt Reiter davon. Grimmig beobachtete Bjørn wie der Wiedergänger ungeschickt und doch zielstrebig seinen Kopf vom Boden aufhob und sein Pferd zum nächsten Angriff wendete. Das Blut floss ihm aus der offenen Flanke und es bereitete ihm starke Schmerzen seinen Schwertarm zu heben, um den nächsten Angriffen zu begegnen. Es waren drei Zombiereiter, die sich nun kreisförmig um ihn herum auffächerten, um ihn gleichzeitig von allen Seiten zu attackieren. Bjørn schnaubte verächtlich und verwünschte die Dorfbewohner, welche nur von einem Unhold gesprochen hatten. Er zog das Schild dichter an den Körper, hob das Schwert und brüllte seinen Gegnern eine trotzige Herausforderung entgegen.

"Bærenstyrn!" schrien plötzlich viele Kehlen gleichzeitig, als sich die Zombiereiter gerade in den Angriffstrab begaben. Ein Pfeil sauste an Bjørns Kopf vorbei und schlug schmatzend in die Brust eines Angreifers. Der Kopf eines weiteren Zombies wurde hart zur Seite gerissen, als sich ein Armbrustbolzen in seine Schläfe bohrte. Praktisch zeitgleich tauchte ein wilder Krieger mit fellbesetztem Helm auf und hieb einen schweren Kriegshammer in die Brust des trabenden Pferdes. Der Hammerkopf grub sich tief in den morschen Brustkorb, das Pferd brach im Lauf zusammen und sein fauliger Reiter polterte zu Boden. Auf der anderen Seite tauchte ein weiterer furchterregender Krieger mit einer großen Axt auf, welche er in einem weitem Schwung gegen die Läufe des zweiten untoten Pferdes hieb. Die Vorderläufe wurden abgetrennt wie Zweige und das Untier stürzte samt Reiter zu Boden. Der verbliebende Unhold setzte seinen Angriff unbeirrt gegen Bjørn fort. Doch ein einzelner Angreifer stellte für den muskulösen Nordmann keine Bedrohung mehr dar. Er lenkte die Lanze mit dem Schild ab und hieb mit einem Rückhandschlag den Reiter oberhalb der Hüfte in zwei Hälften. Während der Oberkörper, der immer noch seinen eigenen Kopf in der Hand hielt vom Torso rutschte, durchbohrte ein weiterer herangeeilter Krieger den Kopf des am Boden liegenden Zombies mit seinem Schwert und nagelte den zuckenden Unhold am Boden fest.

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Bjørn schwang sein Schwert durch die Luft, um die Klinge vom groben Unrat zu befreien. Dann kniff er die Augen zusammen und blickte abwartend auf die Männer, die ihm so unverhofft zu Hilfe kamen.
Der behelmte Krieger mit der großen Axt befreite seine Waffe aus den Überresten des letzten Unholdes und schritt mit grimmiger Miene auf den hünenhaften Nordmann zu. Kurz vor Bjørn blieb er stehen und die restlichen vier Männer versammelten sich hinter ihm. Er reckte leicht den Kopf um Bjørn direkt ins Gesicht zu sehen. Dann entblößte sein struppiger Bart ein breites Grinsen. "Sei gegrüßt mächtiger Bjørn Bærenstyrn. Ich bin Erik Eisenbart und wir sind die Bræðuron. In Norsca unserer aller Heimstätt, besingen die Skalden deine Taten. Wir sind weit gereist um dich zu finden." Erik beugte ein Knie und stützte sich dabei auf seine Axt. Die anderen taten es ihm nach. Dann senkte er den Kopf sprach: "Du bist unser Schicksal, Bærenstyrn. Teile Ruhm und Gold mit uns und unsere Waffen und Leben sollen dein sein!"

Bjørn rammte sein Schwert in den Boden und ergriff Eriks Hand. "Bei den Göttern. So soll es geschehen! Und jetzt trinken wir!"
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Erik Eisenbart

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Erik stand schon als Welpe auf den Planken eines Drachenschiffes. Im Laufe seines Lebens hat er schon an jeder Küste der Alten Welt geplündert. Er ist der stärkste Kämpfer der Bræðuron und strebt vor allen anderen nach einem Platz in den Sagas der Helden. Erik erfuhr durch einen Skalden vom Ruhm des mächtigen Bjørn Bærenstyrn, der im Imperium Heldentaten vollbringt. Seither betrachtete er es als sein Schicksal diesen Nordmann zu finden und dessen Schwurmann zu werden.
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Lars der Jäger

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Lars ist das jüngste Mitglied der Bræðuron. Er wuchs in einem Küstendorf auf und musste miterleben wie seine Heimat geplündert und ausgelöscht wurde. Nachdem er sich mit seinem Jagdbogen alleine gegen die Angreifer verteidigt hatte schloss er sich später selbst Wikingern an, in der Hoffnung irgendwann die Schlächter seiner Sippe zu finden und Rache zu nehmen.
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Olaf Ogerhaut

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Olaf gehörte einer Sippe fahrender Spielmänner an. Auf einem Kutschblock sitzend wurde er bei einem Überfall von einem Kriegshammer am Kopf getroffen. Er erholte sich von seiner schweren Verletzung, verlor jedoch jegliche seiner akrobatischen Talente. Seitdem verdingt er sich als Wikinger, bei welchen sein einfaches Gemüt und große Stärke geschätzt wird.
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Knut der Knochen

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Knut ist der betagteste aber auch der erfahrenste Wikinger der Bræðuron. Seitdem seine Schnelligkeit mit den Jahren nachgelassen hat, bevorzugt er im Kampf die Armbrust gegenüber seinem Kriegsbeil. Er versteht es die Zeichen der Götter zu deuten und trägt allzeit einen Beutel Knochen bei sich, um bei schweren Entscheidungen das Knochenorakel zu Rate zu ziehen.
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Sven Sägeblatt

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Sven ist ein mürrischer Einzelgänger, der schon in früher Jugend den Schutz in der Dorfgemeinschaft gegen ein einsames Leben in der Wildnis eingetauscht hat. Sein Geschick und Ausdauer im Fährtenlesen und sein Instinkt für Fallen und Mechanismen machen ihn zu einem wertvollen Kundschafter der Bræðuron.
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von D.J. »

Endlich habe ich deinen Thread hier auch gefunden :)
Ganz klar: Der musste direkt als Link in meinen Favoriten abgespeichert werden!
Ebenso klar: Lesefutter für die nächsten Kaffeepausen :mrgreen:

Vorab danke für deine Mühen und Ideen, auf die ich mich so gebündelt richtig freue.
(Anm.: Ich kannte sie zwar schon recht locker aus dem Süßwasser, aber hier ist es doch was anderes.)
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Freut mich sehr!
Es gibt auch neuen Stoff von Björn. Ich schaffe es nur leider zZ nicht, das Material zu bereinigen und in den Äther zu schicken.
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von D.J. »

Das kenne ich :)
Urlaub ist bei uns angesagt und das verkürzt auch meine Malzeit ein wenig. Aber Hauptsache ist, dass es bei dir auch weitergeht :D
Außerdem habe ich ja auch noch einiges nachzulesen ;)
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Moin,
Einige Zeit ist vergangen, seit es Neuigkeiten von Bjørn Bærenstyrn gab. Väterchen Nurgle hat mit seiner Pandemie ja einiges durcheinander gebracht, aber in den Lockdown Pausen konnten wir doch das eine oder andere Abenteuer zwischenklemmen. Trotzdem hinke ich aufgrund diverser äußerer Umstände mit der Dokumentation ziemlich hinterher. Das folgende Abenteuer ist auch ein ganz schöner Schinken geworden. Nach der Vorstellung von Bjørns Landsknechten, den Bræðuron, ist es an der Zeit Kunde zu tun, wie sich diese verwegene Truppe im Einsatz bewährt.

Das Abenteuer, der dazugehörige Dungeon und seine Bewohner sind vom HeroQuest-Großmeister "Zombie".
Bjørn Bærenstyrn und seine Gefolgsleute stammen aus meiner Werkstatt.

Also schenkt euch einen Kaffee ein, nehmt euch etwas Zeit und vernehmt das nächste Kapitel der Saga des Bjørn Bærenstyrn.

Der verfluchte Schatz in den Katakomben von Altdorf

Prolog

Dies ist ein finsteres Zeitalter, ein bösartiges Zeitalter, ein Zeitalter der Dämonen und der Zauberei. Überall in der alten Welt verbreiten die Mächte des Chaos Angst und Schrecken. Inmitten der Auseinandersetzungen zwischen Gut und Böse ist es auch die Zeit gewaltiger Helden, tapferer Taten und großen Mutes. Es ist die Zeit für DICH !!!

“In der verruchten Schänke „Zum blinden Schwein“, inmitten wohliger Wärme bierseliger Kameraderie, erzählt ein trunkener Priester vom Schatz des Magiers Franz Magnus. Von Gold und Geschmeide, einst gestohlen aus Karak Achtgipfel, der verlassenen Zwergenstadt, und nun angeblich versteckt in der unterirdischen Grabanlage von Altdorf. Man sagt, der Schatz sei verflucht, denn keiner der Glücksritter, die loszogen, ihn zu finden, wurde je wieder gesehen. Man sagt, Magnus hätte sich den Mächten des Chaos zugewandt und sei der Hüter des Schatzes. Man sagt, er verfüge über ein uraltes Artefakt, einen magischen Knochenstab, der in der Hand eines Zauberers die Gebeine der Vergessenen auferstehen zu lassen vermag. Eine Handvoll unerschrockener Abenteurer, die der Erzählung des redseligen Priesters gebannt lauscht, blickt sich gegenseitig an. Ihr Beschluss ist soeben gefasst... “

Seit Stunden irrt Ihr nun schon in der unterirdischen Grabanlage umher. Als Ihr die vor Euch liegende Tür durchschreitet, gelangt ihr endlich in einen Trakt, der darauf hindeutet, dass ihr dem Ziel nahe seid…. Auf einer von Sand bedeckten Inschrift auf dem Boden eines Wandelganges lest ihr: „Wenn das Leben kommt, erwachen meine Diener….“

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Der Zauberer war der Mutigste der Runde und schritt als erstes in den Dungeon. Nur um direkt von Zombies begrüßt zu werden, welche er postwendet zu Asche verbrannte.

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Der Slayer kam als nächstes die Treppe hinab und stürmte sogleich über die verkohlten Reste auf die nächsten Zombies zu.

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Anstelle dem Slayer zu helfen fingerte der Elf an den kupfernen Karaffen herum und löste damit ein Fallgitter aus, welches ihn und den Slayer vom Rest der Gruppe trennte.

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Bjørn Bærenstyrn schubste seine Bræðuron genervt in den engen, abgesperrten Korridor ohne sich dabei die Gelegenheit entgehen zu lassen den Zauberer mit seinen breiten Schultern anzurempeln.

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Dem findigen Sven Sägeblatt gelang es jedoch auf Anhieb eine Geheimtüre zu entdecken, die zu einem versteckten Seitengang führte. Ironischerweise wurde der erfahrene Kundschafter jedoch nur Augenblicke später beim erkunden des Gangs von einer versteckten Speerfalle niedergestreckt.

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Verwünschungen über die Unfähigkeit des Kundschafters murmelnd, stapfte Bjørn über dessen Körper hinweg und und durchsuchte den Geheimgang auf eigene Faust. Immerhin fand er 50 Goldmünzen, welche ihm zumindest den finanziellen Verlust seines verlorenen Landsknechtes etwas erleichterten.

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Der Slayer, der derweil mit seinem Lieblingsfreund dem Elben alleine stand öffnete die erste Tür.

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Hinter der Tür offenbarte sich eine Krypta in welcher 3 Gepenster und ein garstiger Nekromant ihr Unwesen trieben.

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Frohlockend ob der vielen Feinde stürzte sich der Slayer sogleich axtschwingend gegen die unnatürlichen Kreaturen.

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Der Nekromant begann daraufhin damit den tobenden Zwerg mit wilden Flüchen und unheiliger Hexerei zu belegen.

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Von feiger Magie gefesselt hatte der Slayer große Mühe sich der Gespenster zu erwehren.

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Derweil führte Bjørn seine Gruppe und den Zauberer durch die engen verschlungenen Gänge, um möglichst schnell einen Weg zu finden, um sich wieder mit dem Zwerg und Elfen zu vereinigen.

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Endlich gelangten sie an eine verschlossene Tür und Bjørn schickte Knut den Knochen vor, um sich einen Überblick zu verschaffen.

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Neben den staubigen Überresten eines glücklosen Abenteurers entdeckte Knut einen Hebel, mit dem sich die verschlossene Tür öffnen lies.

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Kaum das die Tür sich öffnete, stolperten auch schon stöhnende Zombies heraus.

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Währenddessen gelang es dem Zwerg ein Gespenst zurück in die Zwischenwelt zu schicken, wurde aber seinerseits von den verbliebenen Gespenstern überwältigt.

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Nur ein angestrengter Heilzauber des Elfen konnte den Slayer unter lautet Flüchen über Elbenhexerei wieder auf die Beine bringen.

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Von den Zombies überrumpelt, greift Knut geistesgegenwärtig zur Axt und hackt einen in Stücke.

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Lars der Jäger erledigte nur einen Wimpernschlag später den zweiten Zombie mit einem gut gezielten Pfeil.

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Brüllend schiebt Bjørn seinen massiven Körper in die kleine Tür.

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Der Raum ist eine weitere Krypta, in welcher es vor Zombies nur so wimmelt!

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Gefolgt von den Bræðuron stürzt sich der Nordmann auf die trägen Untoten und ein wildes Geschlachte beginnt.

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Die wilden Krieger hacken und schneiden sich durch die wandelnden Toten.

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Im Augenwinkel nimmt Bjørn einbalsamierte Leichname..

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..und Grabnischen mit Skeletten war. Das verheißt nichts Gutes!

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Angelockt vom Lärm des Getümmels drängen mehr und mehr Zombies auf die Kämpfenden ein und der mächtige Olaf Ogerhaut wird von einem fauligen Zombie zu Tode gebissen.

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Auch der Elf kämpft mittlerweile um sein Leben.

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Noch tobend vor Wut über den Tod von Olaf hat Bjørn die Zombies niedergemacht, den Raum im Laufschritt durchquert und bricht durch die Tür, um dem bedrängten Elf zu helfen.

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Im Angesicht eines wütenden Norscabarbaren, der brüllend und schwertschwingend die getrennte Heldengruppe wieder zusammengeführt hat, entschließt sich der Nekromant seine persönliche Sicherheit mit einem Elevationszauber zu unterstützen.

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Doch bevor er sich schwebend aus dem Staub macht, spricht er noch einen dunklen Zauber und erweckt sämtliche Mumien in der Krypta zu unheiligem Leben.

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Stöhnend und knirschend erheben sich die uralten Körper.

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..und greifen sogleich in das Kampfgetümmel ein.

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Erik Eisenbart erschlägt den ersten der mumifizierten Widersacher.
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Commissar Caos
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

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Unter dem Ansturm der mächtigen Mumien gerät der Elf arg in Bedrängnis und Bjørn drischt ungeachtet der neuen Gegner auf das verbliebende Gespenst ein.

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Es gelingt dem Hühnen das Gespenst zu bezwingen und der blutende Elf kann sich in den Schutz von Lars und Erik zurückziehen.

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Bjørn musste einiges einstecken, aber er zerhackt unermüdlich eine Mumie nach der anderen und schafft es den Ansturm der Untoten zu brechen.

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Unter der Führung von Erik Eisenbart rücken die Bræðuron in die Krypta nach..

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..und erschlagen die letzten noch stehenden Mumien.

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Nach dem ermüdenden Kampf macht sich die Gruppe erstmal an das Erkunden der weitläufigen Krypta.

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Der Zauberer konnte aus den verschiedenen Einbalsamierungsflüssigkeiten einen schwachen Heiltrank extrahieren.

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Während Bjørn in der Hoffnung ebenfalls einen magischen Trank zu finden sich an einem schwarzen Öl vergiftet. Es war vielleicht nicht die beste Idee eine zähe schwarze Flüssigkeit aus einem angelaufenden Kupferkessel zu trinken.

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Nachdem alles abgesucht und Ausrüstung und Lebenspunkte so gut es eben ging wieder hergestellt waren, stieß der Slayer das Tor zum nächsten Raum auf.

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Eine weitere noch größere Krypta offenbarte sich den Heroen.

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Zu allem Überfluss quollen aus einem Loch im Boden massenhaft widerliche Ghuole.

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Was hat es wohl mit diesen mysteriösen Karaffen auf sich?

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Bjørn und die verbliebenden Bræðuron folgen dem Slayer in die große Krypta, um den Kampf zum Feind zu tragen.

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Schnell brechen die ersten Kämpfe aus, aber die Ghoule stellen für die Heroen keine große Herausforderung dar.

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Doch während die Ghoule sich an den Äxten und Schwertern brechen, öffnet sich am anderen Ende der Krypta eine Tür und der Nekromant erscheint erneut. Dieses Mal in Begleitung einer schrecklichen Banshee!

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Der Mark und Bein erschütternde Schrei der Banshee flutete das gesamte Gemäuer.

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Der Schrei der Banshee dringt in die Köpfe der Helden und verursacht Schmerzen, Paranoia und schreckliche Wahnvorstellungen. Lars und Knut richten verrückt vor Schmerz ihre Waffen gegeneinander. Glücklicherweise gelingt es ihnen nicht sich gegenseitig zu verletzten.

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Bei unserem Norsca-Barbaren hat der mentale Schrei verheerende Auswirkungen. Blind vor Wahn drischt er auf seinen treuen Gefolgsmann Erik Eisenbart ein und tötet diesen mit einem gewaltigen Hieb.

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Zeitgleich murmelte der Nekromant seinen dunklen Erweckungszauber und die Skelette in den Grabnischen erhoben sich, um sich dem Kampf gegen die Helden anzuschließen.

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Die Elfin erkannte die Gefahr durch die Banshee sofort und legte ihr gesamtes Geschick in einen einzelnen präzisen Schuss!

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Der Schuß beendete die unheilige Existenz der Banshee auf einen Schlag.

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Dies gab den Helden einen Moment, um sich zu sammeln. Bjørn starrte unglaubig auf sein blutiges Schwert, mit welchem er einen Moment zuvor Erik erschlagen hatte.

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Viel Zeit für Trauer blieb dem Nordmann allerdings nicht, denn sofort drangen Skelette und Ghoule auf ihn ein und verwickelten ihn in eine wildes Handgemenge.

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Auch die anderen Helden wurden stark bedrängt.

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Bjørn entledigte sich seiner Gegner und versuchte zum Nekromanten durchzubrechen. Wurde aber von weiteren Marionetten gestoppt.

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Auch der Kampf der Hauptgruppe nahm an Intensität zu. Knut der Knochen wurde von einem Skelett niedergestreckt, während es der Elfin gelang aus dem Tumult heraus einen weiteren gezielten Schuss abzugeben.

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Der Schuss traf den Nekromanten mit eiserner Präzision und der verderbte Zauberer ging mit einem Pfeilschaft zwischen den Augen zu Boden.

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Im gleichen Moment öffneten sich die steinernen Sarkophage und 3 Fluchritter entstiegen ihren staubigen Grabstätten.

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Einer der Fluchritter drängte auf den verbliebenden Gefolgsmann von Bjørn ein und Lars der Jäger ging unter der brutalen Fluchklinge zu Boden.

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Der Slayer eilte Bjørn zu Hilfe und die beiden Berserker hackten sich durch morsche Knochen und unreines Fleisch.

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Im Kampfrausch und damit voll in seinem Element stürmte der Slayer in die Horde, die soeben den alten Knut getötet hatte, und fällte den Fluchritter mit einem gewaltigen Hieb.

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Der Zauberer und die Elfin erwehrten sich derweil tapfer aber zunehmend verzweifelt gegen die Masse an Skeletten.

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Aus zu vielen Wunden blutend, ging auch der Slayer zu Boden, nachdem er sich direkt und todesverachtend in den nächsten Kampf stürzte.

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Zum Glück hatte Bjørn noch einen Heiltrank in der Tasche. Also stürmte er vor, erschlug einen Ghoul der sich bereits am Fleisch des sterbenden Zwerges gütlich tun wollte und flößte dem Slayer den magischen Trank ein.

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Nachdem der Slayer missmutig wieder auf die Beine gekommen war, eilte Bjørn zum bedrängten Zauberer und verarbeitete die verbliebenen Skelette zu Kleinholz.

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Damit waren die letzten Gegner besiegt und der Dungeon war frei von Monstern. Alle Heroen hatten überlebt, doch die tapferen Bræðuron waren bis auf den letzten Mann ausgelöscht worden. Ein herber (finanzieller) Verlust für Bjørn Bærenstyrn. Der verfluchte Schatz jedoch konnte von den Heroen in den tönernen Krügen geborgen werden, und jeder von ihnen konnte ganze 500 Goldstücke aus der verfluchten Krypta herausschleppen.
Wenn auch leicht verstimmt über den Verlust seiner Landsknechte schritt Bjørn Bærenstyrn erhobenen Hauptes aus dem Dungeon, denn neben der reichen Beute war dies sein fünftes Abenteuer und er durfte sich auf eine Audienz beim Kurfürsten freuen, welcher ihm für besondere Verdienste den Titel "Champion des Imperators" verleihen würde. Eine große Ehre für den robusten Nordmann und ein wichtiger Meilenstein seiner Saga.
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Luegisdorf
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Luegisdorf »

Danke für den hübschen Rapport! :)
Fragt sich, war dies das Aus für die Bræðuron oder sollten sie in unbestimmter Zukunft wieder auftauchen - und wenn ja, allerdings an wessen Seite :twisted: ?
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Commissar Caos
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Man darf gespannt sein! :wink:
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Thrasher
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Thrasher »

Macht immer wieder Spaß die Geschichten von Björn zu verfolgen.
Gerne noch mehr davon :dafuer:

Gruß Thrasher
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Sinthoras
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Sinthoras »

Danke für die Mühen mit den schönen Bildern und Texten dazu. Da sitzt du bestimmt jedes Mal ne Weile an den Beiträgen. Und der Dungeon ist natürlich auch top :ok:
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Commissar Caos
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

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Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Höret Freunde,
Lange ist es her, dass der große Bjørn Bærenstyrn sein letztes Abenteuer bestritt. Die Ernennung zum Champion des Imperators haben ihn etwas bequemlich werden lassen und anstelle Heldentaten in modrigen verliesen zu vollbringen vergnügte er sich lieber in schummrigen Tavernen. Obgleich sein Wanst nun bald mächtiger zu werden drohte als sein Schwertarm, lies er sich doch während eines bierseligen Aufenthalts im "Blinden Schwein" in der Stadt Nuln dazu hinreißen eine neue Herausfordung anzunehmen..

In der Kloake von Nuln

„Höret auf, ihr tapferen Recken!
Eine gar tödliche Seuche greifet um sich in den Gassen der Stadt.
Die edle Kurfürstin Emanuele flehet euch an, ihrer Not Beistand zu leisten und der Ursachen Grund zu erkunden.

Wisset zudem: Ein dunkles Geheimnis mag in den Tiefen der Kanalisation verborgen liegen, denn seit geraumer Weil kehren die Wächter der Kloaken nimmermehr von ihrem nächtlichen Dienste heim.“

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Der Hochelf war der erste unserer Heroen der seinen mit edelstem Leder besohlten Fuß in die schmutzige Kloake setzte.

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Kurz drauf folgte die Waldelfin und auf ihren Fuß sprang ein hinterhältiger Gossenläufer aus dem Schatten und attackierte den Hochelf hinterrücks.


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Den Kampflärm hörend stürmte Bjørn herein und erschlug den elenden Skaven sogleich mit seinem mächtigen Breitschwert.


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Als nächstes stürmte der Slayer in die Kloake. Wütend darüber den ersten Kampf verpasst zu haben, rannte er direkt um die Ecke, nur um sich den Läufen zweier Jezzail-Teams gegenüber zu sehen.


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Der Hochelf durchsuchte derweil in einem angrenzenden Raum die Leiche eines Kloakenwächters.

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Schimpfend und tobend steckte der Slayer einige Treffer der feigen Jezzail Schützen ein.

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Um sich nicht weiter dem Beschuss auszusetzen versammelte sich unsere Heldentruppe in der Kammer.

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Allerdings war nach eingängier Untersuchung des Raumes und der vergitterten Falltür, kein Ausweg zu entdecken.

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Mit dem Mut der Verzweiflung stürmten Bjørn, der Slayer und der Hochelf in den Kugelhagel.

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„Plötzlich nehmt ihr einen widerlichen, ekelhaften Makel in der Luft war. Einen Geruch wie nach verwesendem Fleisch und Eitelbeulen. Wie der eines kranken Mannes in einem Hospiz, den man Wochen oder gar Monate nicht gewaschen hatte. Wenn Krankheit einen Geruch hätte, überlegte …, dann würde er so sein wie dieser! Scheußliche Gestalten hinken in eure Sicht. Hier und da durchbrachen dicke Beulen das räudige Fell. Und aus der nässenden Haut tropfte irgendetwas scheußliches. Der größte Teil ihrer Leiber waren mit fleckigen Bandagen umwickelt, die mit Eiter und Unrat verkrustet waren. Die Wesen kicherten unterwegs auf eine widerwärtige Art vor sich hin und führten Gespräche in einer absonderlichen Sprache.“
Mit eingezogenem Kopf eilte der Hochelf um die nächste Ecke, nur um beinahe in eine Gruppe stinkender Seuchenmönche zu rennen.

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Plappernd und eiternd stürzten sich die fauligen Ratten sogleich auf den angeekelten Elfen.


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Bjørn puhlte sich die letzte Warpsteinkugel aus dem Brustmuskel lies seinen Ärger an dem erstbesten Seuchenmöch aus.

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Die Waldelbin nahm derweil erfolgreich die heimtückischen Schützen auf der anderen Seite der Kloake unter Beschuß.

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Auch der Slayer stürzte sich brüllend und hackend auf die Seuchenmönche und schnell waren die widerwärtigen Kreaturen niedergemacht.

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Doch kaum waren die ersten Schützen von der Waldelbin erschossen worden und die Seuchenmönche in den Schlamm gestampft worden, wurden unsere Heroen aus der nächsten Ecke aufs Korn genommen.


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Der Hochelf suchte im nächsten Raum Deckung, nur um hier auf weitere Seuchenmönche und einen tödlichen Giftwindkrieger anzutreffen.


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Zwar schlug Bjørn dem Giftwindkrieger den häßlichen Kopf von den gedrungen Schultern, doch konnte er nicht verhindern, dass die Glaskugel voller giftiger Dämpfe auf dem Boden zerschellte.

“Die Giftwindkugel zersplittert wie Glas und eine ungesund grün aussehende Wolke wallt daraus hervor. Wer den Atem nicht anhält, röchelt und ringt nach Luft. Rote Rinnsale von Blut treten aus Nasenlöchern und Mund. Ein einziger Atemzug in dieser widerwärtig stinkenden Todeswolke kann den Tod bedeuten.”


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Hustend und um Luft ringend wurde unser Nordmann auch noch feige hinterrücks von einem Gossenläufer angegriffen.


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Nachdem der Hochelf einen Hebel entdeckte, fuhr sich eine versteckte Brücke über den Strom der Kloake aus und Bjørn stürmte sogleich aus dem giftigen Nebel heraus darauf zu, während das Messer des Attentäters noch in seiner Schulter steckte.


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Auch der Rest der Gruppe machte sich nun eilig auf den neu aufgetanen Ausweg, nur um erneut von einem Assassinen angegriffen zu werden.


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Bjørn stürmte um die nächste Ecke und erschlug direkt einen von zwei lauernden Seuchenmönchen, nur um erneut von Jezzail Schützen vom gegenüberliegenden Ufer unter Beschuß genommen zu werden.


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Während der Hochelf vorsichtig die schmale Brücke überquerte, erschoss der Waldelf mit ruhiger Hand einen der gefährlichen Jezzail Schützen.


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In dem Moment, als auch der zweite Jezzail Schütze mit einem grüngefiederten Pfeil im Kopf zu Boden ging, brach mit roher Gewalt eine Tür auf und ein entsetzlicher Rattenoger betrat die Szenerie.

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Durch das ohrenbetäubende Gebrüll abgelenkt, hieb Bjørn über den verbliebenen Seuchenmönch hinweg.


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Doch schnell eilte ihm der Hochelf zur Seite und durchbohrte die Kreatur mit seiner Elfenklinge.


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Mit Hilfe eines scharfsinnigen Gedanken des Hochelfen stieß der kräftige Nordmann die schwere Holzkiste in die Kloake.


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Die Kiste begann sofort mit der Strömung in der Kloake zu treiben und bildete einen wackligen Übergang.

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Leichtfüßig passierte der Hochelf die schwankende Kiste attackierte mutig den rasenden Rattenoger.

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Auch der Slayer wollte sich die Gelegenheit eines Kampfes gegen diesen mächtigen Gegner nicht entgehen lassen und sprang über die treibende Holzkiste ins Handgemenge.

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Das ungleiche Paar kämpfte verbissen gegen die wahnsinnige Kreatur.


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Während die Waldelfin den Rücken des muskelbepackten Monsters mit Pfeilen spiekte, gelang es dem wütenden Zwerg und dem eleganten Elfen den Rattenoger zu töten.


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Leicht enttäuscht darüber sich nicht mehr mit dem Rattenoger messen zu können, stieß Bjørn die Tür neben ihm auf.

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„Schnell erkennt ihr nun die Ursache des Übels, das die Stadt heimgesucht hat. In die toxisch aussehende Suppe werden Ratten hineingetaucht, die über die Kanalisation in die ganze Stadt gelangen und dort eine tödliche Seuche verbreiten.
Der Kessel der Tausend Pocken war für die Skaven heilige Reliquie und Waffe zugleich. Einer der Skaven räusperte sich bis sich ein dicker Schleimklumpen in seinem Mund gesammelt hatte und spuckte ihn dann in die dicke, suppige Brühe, die er beständig mit einer großen aus dem Oberschenkelknochen eines Drachen geschnitzten Kelle umrührte.“


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Ohne große Umschweife stürzte sich Bjørn auf die modrige Gesellschaft und drosch mit schmatzenden Geräuschen auf die räudigen Rattenmenschen ein.

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Auch der Hochelf rannte in den Raum und erschlug den erstbesten Skaven.


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Während Hochelf und Nordmann die rituell versammelten Seuchenmönche schlachteten, bahnte sich neues Unheil an, als Verstärkungen der Skaven auftauchten.


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Der Slayer warf sich als erster der herannahenden Bedrohung entgegen.

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Doch immer mehr Skaven drängten in Kloake und schnitten den Heroen den Rückweg ab.


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Der Hochelf und Bjørn hatten derweil alle der leprösen Priester niedergemacht und dem Norsca-Barbaren gelang es mit einem gewaltigen Hieb seines Schwertes den Kessel der tausend Pocken zu zerstören.

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Allerdings währte der Triumph nicht allzu lange, denn die beiden Heroen fanden sich umzingelt von wütenden Seuchenmönchen.


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Zu allem Überfluss tauchte nun auch noch ein weiterer Rattenoger auf. Einzig der Slayer frohlockte im Angesicht dieses mächtigen Gegners und stürzte sich mit einem tosenden Schlachtruf auf das Monster.

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Bjørn entschied sich dem Slayer zu Hilfe zu eilen, tötete zwei Skaven und warf sich gegen die Verstärkungen der Rattenmenschen.


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Rattenoger und Slayer hackten derweil rücksichtlos aufeinander ein und bluteten bereits aus vielen Wunden.


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Als nun auch noch weitere feige Rattenmenschen in den Kampf eingriffen, drohte der Slayer in Bedrängnis zu kommen.

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Mit allem Geschick, dass er aufbringen konnte wuchtete der Nordmann seinen Wanst über die schmale Brücke und warf sich an der Seite des Slayers in den Kampf.

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Gemeinsam gelang es den beiden Berserkern die tödliche Bestie zu erschlagen.

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Auch dem Hochelf gelang es mit knapper Not sich aus der Einkesselung zu befreien.


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Beschwingt vom Triumph über den Rattenoger rannte der Zwerg so schnell ihn seine kurze Beine tragen konnten über die treibende Holzkiste in Richtung eines Mechanismus, welchen seinen scharfen Zwergenaugen ausgemacht hatten.


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Unterstützt von gut gezielten Pfeilen der Waldelfin zog sich auch Bjørn kämpfend aus dem Getümmel zurück.


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Mit zwergischem Geschick gelang es dem Trollslayer den versteckten Mechanismus zu aktivieren und ein rettender Ausgang tat sich für die abgekämpften Heroen auf.


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Verfolgt und bedrängt von unzähligen Skaven hinkte auch unser Nordmann kämpfend in Richtung des des neu aufgetanen Ausgangs.


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Trotz klaffender Wunden und allerlei übler Blessuren gelang es schlußendlich allen Heroen sich in Sicherheit an die Oberfläche zu retten.


Die Bewohner der Stadt Nuln konnten unwissentlich vor einer Seuche bewahrt werden und Kurfürstin Emanuelle wird sich hoffentlich in ihrer Dankbarkeit großzügig zeigen.
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von ADS »

Sehr schön. :-)

Was mich interessieren würde.
Welche Werte und Fähigkeiten haben den deine verschiedenen Skaven, also
Gossenläufer, Assasine, Säuchenmönche, Oger uswusf
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Zombie »

Hallo ADS,

so sieht´s aus:

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Geisteskraftprobe (= Intelligenzprobe)
Für eine Geisteskraftprobe des Schwierigkeitsgrades 1 muss mindestens 1 Geisteskraftpunkt vorhanden sein. Die Geisteskraftprobe gilt als bestanden, wenn das Ergebnis eines Kampfwürfels den Schädel darstellt. Die Wahrscheinlichkeit des Erfolgs einer Geisteskraftprobe lässt sich erhöhen, wenn sich der Spieler für den Einsatz weiterer Würfel entscheidet, deren Anzahl aber nicht die Höhe der gegenwärtig vorhandenen Geisteskraftpunkte überschreiten darf. Bei der Aktion ist der mögliche Verlust von Geisteskraftpunkten abzuwägen, der mit jedem schwarzen Schild eintritt.
Für eine Geisteskraftprobe eines höheren Schwierigkeitsgrades müssen entsprechend mehr Schädel gewürfelt werden…
Generell sind Geisteskraftproben, die ein Held in seiner Runde verpatzt, im Gegensatz zu Körperkraftproben in den folgenden Runden wiederholbar.

Vergiftet
Du wirfst jede Runde 1 Würfel.
Ergebnis „Schädel“: Verlust 1 Körperkraftpunktes
Ergebnis „weißer Schild“: Geheilt (keine weiteren Proben mehr)


Gruß
Zombie

P.S: Kurfürstin Emanuelle wird die Helden übrigens nicht belohnen. Denn zur Zeit dieses Abenteuers feierte sich nämlich ein weiteres rauschendes, frivoles Fest in ihrem Schlosse und hat von all den Tragödien, die sich in den letzten Tagen in der Kanalisation abspielten, GAR NICHTS mitbekommen. Und als sie nach ihrem Kater von Rauschwurz Tage später langsam wieder zur Besinnung kam, konnte sie sich nicht mehr an eure schmutzigen Gesichter erinnern. Schlimmer noch: Der Gestank, der euren Kleidern anhaftete war so stark, dass sie euch angeekelt vor die Stadttore schmeißen lies...
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Zombie »

Nicht zu vergessen, der Ober-Boss:

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Gruß
Zombie

P.S.: Dieser Charakter wurde nach dem Spiel ein wenig "aufgepimpt" (wie hier abgebildet), um der nächsten Gruppe ein bisschen mehr Dampf zu machen...muaharhar
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Spawn »

die Geschichte ist wie immer ein Traum. Hier stimmt einfach alles. Ich kann es kaum erwarten das nächste Abenteuer zu lesen. Könnte man echt gut als Comic vermarkten :D
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