Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

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Commissar Caos
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Knut der Knochen

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Knut ist der betagteste aber auch der erfahrenste Wikinger der Bræðuron. Seitdem seine Schnelligkeit mit den Jahren nachgelassen hat, bevorzugt er im Kampf die Armbrust gegenüber seinem Kriegsbeil. Er versteht es die Zeichen der Götter zu deuten und trägt allzeit einen Beutel Knochen bei sich, um bei schweren Entscheidungen das Knochenorakel zu Rate zu ziehen.
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Sven Sägeblatt

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Sven ist ein mürrischer Einzelgänger, der schon in früher Jugend den Schutz in der Dorfgemeinschaft gegen ein einsames Leben in der Wildnis eingetauscht hat. Sein Geschick und Ausdauer im Fährtenlesen und sein Instinkt für Fallen und Mechanismen machen ihn zu einem wertvollen Kundschafter der Bræðuron.
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von D.J. »

Endlich habe ich deinen Thread hier auch gefunden :)
Ganz klar: Der musste direkt als Link in meinen Favoriten abgespeichert werden!
Ebenso klar: Lesefutter für die nächsten Kaffeepausen :mrgreen:

Vorab danke für deine Mühen und Ideen, auf die ich mich so gebündelt richtig freue.
(Anm.: Ich kannte sie zwar schon recht locker aus dem Süßwasser, aber hier ist es doch was anderes.)
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Commissar Caos
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Freut mich sehr!
Es gibt auch neuen Stoff von Björn. Ich schaffe es nur leider zZ nicht, das Material zu bereinigen und in den Äther zu schicken.
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von D.J. »

Das kenne ich :)
Urlaub ist bei uns angesagt und das verkürzt auch meine Malzeit ein wenig. Aber Hauptsache ist, dass es bei dir auch weitergeht :D
Außerdem habe ich ja auch noch einiges nachzulesen ;)
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Moin,
Einige Zeit ist vergangen, seit es Neuigkeiten von Bjørn Bærenstyrn gab. Väterchen Nurgle hat mit seiner Pandemie ja einiges durcheinander gebracht, aber in den Lockdown Pausen konnten wir doch das eine oder andere Abenteuer zwischenklemmen. Trotzdem hinke ich aufgrund diverser äußerer Umstände mit der Dokumentation ziemlich hinterher. Das folgende Abenteuer ist auch ein ganz schöner Schinken geworden. Nach der Vorstellung von Bjørns Landsknechten, den Bræðuron, ist es an der Zeit Kunde zu tun, wie sich diese verwegene Truppe im Einsatz bewährt.

Das Abenteuer, der dazugehörige Dungeon und seine Bewohner sind vom HeroQuest-Großmeister "Zombie".
Bjørn Bærenstyrn und seine Gefolgsleute stammen aus meiner Werkstatt.

Also schenkt euch einen Kaffee ein, nehmt euch etwas Zeit und vernehmt das nächste Kapitel der Saga des Bjørn Bærenstyrn.

Der verfluchte Schatz in den Katakomben von Altdorf

Prolog

Dies ist ein finsteres Zeitalter, ein bösartiges Zeitalter, ein Zeitalter der Dämonen und der Zauberei. Überall in der alten Welt verbreiten die Mächte des Chaos Angst und Schrecken. Inmitten der Auseinandersetzungen zwischen Gut und Böse ist es auch die Zeit gewaltiger Helden, tapferer Taten und großen Mutes. Es ist die Zeit für DICH !!!

“In der verruchten Schänke „Zum blinden Schwein“, inmitten wohliger Wärme bierseliger Kameraderie, erzählt ein trunkener Priester vom Schatz des Magiers Franz Magnus. Von Gold und Geschmeide, einst gestohlen aus Karak Achtgipfel, der verlassenen Zwergenstadt, und nun angeblich versteckt in der unterirdischen Grabanlage von Altdorf. Man sagt, der Schatz sei verflucht, denn keiner der Glücksritter, die loszogen, ihn zu finden, wurde je wieder gesehen. Man sagt, Magnus hätte sich den Mächten des Chaos zugewandt und sei der Hüter des Schatzes. Man sagt, er verfüge über ein uraltes Artefakt, einen magischen Knochenstab, der in der Hand eines Zauberers die Gebeine der Vergessenen auferstehen zu lassen vermag. Eine Handvoll unerschrockener Abenteurer, die der Erzählung des redseligen Priesters gebannt lauscht, blickt sich gegenseitig an. Ihr Beschluss ist soeben gefasst... “

Seit Stunden irrt Ihr nun schon in der unterirdischen Grabanlage umher. Als Ihr die vor Euch liegende Tür durchschreitet, gelangt ihr endlich in einen Trakt, der darauf hindeutet, dass ihr dem Ziel nahe seid…. Auf einer von Sand bedeckten Inschrift auf dem Boden eines Wandelganges lest ihr: „Wenn das Leben kommt, erwachen meine Diener….“

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Der Zauberer war der Mutigste der Runde und schritt als erstes in den Dungeon. Nur um direkt von Zombies begrüßt zu werden, welche er postwendet zu Asche verbrannte.

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Der Slayer kam als nächstes die Treppe hinab und stürmte sogleich über die verkohlten Reste auf die nächsten Zombies zu.

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Anstelle dem Slayer zu helfen fingerte der Elf an den kupfernen Karaffen herum und löste damit ein Fallgitter aus, welches ihn und den Slayer vom Rest der Gruppe trennte.

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Bjørn Bærenstyrn schubste seine Bræðuron genervt in den engen, abgesperrten Korridor ohne sich dabei die Gelegenheit entgehen zu lassen den Zauberer mit seinen breiten Schultern anzurempeln.

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Dem findigen Sven Sägeblatt gelang es jedoch auf Anhieb eine Geheimtüre zu entdecken, die zu einem versteckten Seitengang führte. Ironischerweise wurde der erfahrene Kundschafter jedoch nur Augenblicke später beim erkunden des Gangs von einer versteckten Speerfalle niedergestreckt.

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Verwünschungen über die Unfähigkeit des Kundschafters murmelnd, stapfte Bjørn über dessen Körper hinweg und und durchsuchte den Geheimgang auf eigene Faust. Immerhin fand er 50 Goldmünzen, welche ihm zumindest den finanziellen Verlust seines verlorenen Landsknechtes etwas erleichterten.

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Der Slayer, der derweil mit seinem Lieblingsfreund dem Elben alleine stand öffnete die erste Tür.

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Hinter der Tür offenbarte sich eine Krypta in welcher 3 Gepenster und ein garstiger Nekromant ihr Unwesen trieben.

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Frohlockend ob der vielen Feinde stürzte sich der Slayer sogleich axtschwingend gegen die unnatürlichen Kreaturen.

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Der Nekromant begann daraufhin damit den tobenden Zwerg mit wilden Flüchen und unheiliger Hexerei zu belegen.

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Von feiger Magie gefesselt hatte der Slayer große Mühe sich der Gespenster zu erwehren.

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Derweil führte Bjørn seine Gruppe und den Zauberer durch die engen verschlungenen Gänge, um möglichst schnell einen Weg zu finden, um sich wieder mit dem Zwerg und Elfen zu vereinigen.

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Endlich gelangten sie an eine verschlossene Tür und Bjørn schickte Knut den Knochen vor, um sich einen Überblick zu verschaffen.

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Neben den staubigen Überresten eines glücklosen Abenteurers entdeckte Knut einen Hebel, mit dem sich die verschlossene Tür öffnen lies.

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Kaum das die Tür sich öffnete, stolperten auch schon stöhnende Zombies heraus.

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Währenddessen gelang es dem Zwerg ein Gespenst zurück in die Zwischenwelt zu schicken, wurde aber seinerseits von den verbliebenen Gespenstern überwältigt.

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Nur ein angestrengter Heilzauber des Elfen konnte den Slayer unter lautet Flüchen über Elbenhexerei wieder auf die Beine bringen.

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Von den Zombies überrumpelt, greift Knut geistesgegenwärtig zur Axt und hackt einen in Stücke.

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Lars der Jäger erledigte nur einen Wimpernschlag später den zweiten Zombie mit einem gut gezielten Pfeil.

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Brüllend schiebt Bjørn seinen massiven Körper in die kleine Tür.

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Der Raum ist eine weitere Krypta, in welcher es vor Zombies nur so wimmelt!

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Gefolgt von den Bræðuron stürzt sich der Nordmann auf die trägen Untoten und ein wildes Geschlachte beginnt.

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Die wilden Krieger hacken und schneiden sich durch die wandelnden Toten.

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Im Augenwinkel nimmt Bjørn einbalsamierte Leichname..

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..und Grabnischen mit Skeletten war. Das verheißt nichts Gutes!

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Angelockt vom Lärm des Getümmels drängen mehr und mehr Zombies auf die Kämpfenden ein und der mächtige Olaf Ogerhaut wird von einem fauligen Zombie zu Tode gebissen.

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Auch der Elf kämpft mittlerweile um sein Leben.

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Noch tobend vor Wut über den Tod von Olaf hat Bjørn die Zombies niedergemacht, den Raum im Laufschritt durchquert und bricht durch die Tür, um dem bedrängten Elf zu helfen.

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Im Angesicht eines wütenden Norscabarbaren, der brüllend und schwertschwingend die getrennte Heldengruppe wieder zusammengeführt hat, entschließt sich der Nekromant seine persönliche Sicherheit mit einem Elevationszauber zu unterstützen.

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Doch bevor er sich schwebend aus dem Staub macht, spricht er noch einen dunklen Zauber und erweckt sämtliche Mumien in der Krypta zu unheiligem Leben.

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Stöhnend und knirschend erheben sich die uralten Körper.

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..und greifen sogleich in das Kampfgetümmel ein.

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Erik Eisenbart erschlägt den ersten der mumifizierten Widersacher.
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Commissar Caos
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

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Unter dem Ansturm der mächtigen Mumien gerät der Elf arg in Bedrängnis und Bjørn drischt ungeachtet der neuen Gegner auf das verbliebende Gespenst ein.

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Es gelingt dem Hühnen das Gespenst zu bezwingen und der blutende Elf kann sich in den Schutz von Lars und Erik zurückziehen.

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Bjørn musste einiges einstecken, aber er zerhackt unermüdlich eine Mumie nach der anderen und schafft es den Ansturm der Untoten zu brechen.

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Unter der Führung von Erik Eisenbart rücken die Bræðuron in die Krypta nach..

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..und erschlagen die letzten noch stehenden Mumien.

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Nach dem ermüdenden Kampf macht sich die Gruppe erstmal an das Erkunden der weitläufigen Krypta.

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Der Zauberer konnte aus den verschiedenen Einbalsamierungsflüssigkeiten einen schwachen Heiltrank extrahieren.

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Während Bjørn in der Hoffnung ebenfalls einen magischen Trank zu finden sich an einem schwarzen Öl vergiftet. Es war vielleicht nicht die beste Idee eine zähe schwarze Flüssigkeit aus einem angelaufenden Kupferkessel zu trinken.

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Nachdem alles abgesucht und Ausrüstung und Lebenspunkte so gut es eben ging wieder hergestellt waren, stieß der Slayer das Tor zum nächsten Raum auf.

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Eine weitere noch größere Krypta offenbarte sich den Heroen.

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Zu allem Überfluss quollen aus einem Loch im Boden massenhaft widerliche Ghuole.

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Was hat es wohl mit diesen mysteriösen Karaffen auf sich?

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Bjørn und die verbliebenden Bræðuron folgen dem Slayer in die große Krypta, um den Kampf zum Feind zu tragen.

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Schnell brechen die ersten Kämpfe aus, aber die Ghoule stellen für die Heroen keine große Herausforderung dar.

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Doch während die Ghoule sich an den Äxten und Schwertern brechen, öffnet sich am anderen Ende der Krypta eine Tür und der Nekromant erscheint erneut. Dieses Mal in Begleitung einer schrecklichen Banshee!

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Der Mark und Bein erschütternde Schrei der Banshee flutete das gesamte Gemäuer.

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Der Schrei der Banshee dringt in die Köpfe der Helden und verursacht Schmerzen, Paranoia und schreckliche Wahnvorstellungen. Lars und Knut richten verrückt vor Schmerz ihre Waffen gegeneinander. Glücklicherweise gelingt es ihnen nicht sich gegenseitig zu verletzten.

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Bei unserem Norsca-Barbaren hat der mentale Schrei verheerende Auswirkungen. Blind vor Wahn drischt er auf seinen treuen Gefolgsmann Erik Eisenbart ein und tötet diesen mit einem gewaltigen Hieb.

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Zeitgleich murmelte der Nekromant seinen dunklen Erweckungszauber und die Skelette in den Grabnischen erhoben sich, um sich dem Kampf gegen die Helden anzuschließen.

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Die Elfin erkannte die Gefahr durch die Banshee sofort und legte ihr gesamtes Geschick in einen einzelnen präzisen Schuss!

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Der Schuß beendete die unheilige Existenz der Banshee auf einen Schlag.

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Dies gab den Helden einen Moment, um sich zu sammeln. Bjørn starrte unglaubig auf sein blutiges Schwert, mit welchem er einen Moment zuvor Erik erschlagen hatte.

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Viel Zeit für Trauer blieb dem Nordmann allerdings nicht, denn sofort drangen Skelette und Ghoule auf ihn ein und verwickelten ihn in eine wildes Handgemenge.

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Auch die anderen Helden wurden stark bedrängt.

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Bjørn entledigte sich seiner Gegner und versuchte zum Nekromanten durchzubrechen. Wurde aber von weiteren Marionetten gestoppt.

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Auch der Kampf der Hauptgruppe nahm an Intensität zu. Knut der Knochen wurde von einem Skelett niedergestreckt, während es der Elfin gelang aus dem Tumult heraus einen weiteren gezielten Schuss abzugeben.

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Der Schuss traf den Nekromanten mit eiserner Präzision und der verderbte Zauberer ging mit einem Pfeilschaft zwischen den Augen zu Boden.

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Im gleichen Moment öffneten sich die steinernen Sarkophage und 3 Fluchritter entstiegen ihren staubigen Grabstätten.

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Einer der Fluchritter drängte auf den verbliebenden Gefolgsmann von Bjørn ein und Lars der Jäger ging unter der brutalen Fluchklinge zu Boden.

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Der Slayer eilte Bjørn zu Hilfe und die beiden Berserker hackten sich durch morsche Knochen und unreines Fleisch.

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Im Kampfrausch und damit voll in seinem Element stürmte der Slayer in die Horde, die soeben den alten Knut getötet hatte, und fällte den Fluchritter mit einem gewaltigen Hieb.

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Der Zauberer und die Elfin erwehrten sich derweil tapfer aber zunehmend verzweifelt gegen die Masse an Skeletten.

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Aus zu vielen Wunden blutend, ging auch der Slayer zu Boden, nachdem er sich direkt und todesverachtend in den nächsten Kampf stürzte.

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Zum Glück hatte Bjørn noch einen Heiltrank in der Tasche. Also stürmte er vor, erschlug einen Ghoul der sich bereits am Fleisch des sterbenden Zwerges gütlich tun wollte und flößte dem Slayer den magischen Trank ein.

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Nachdem der Slayer missmutig wieder auf die Beine gekommen war, eilte Bjørn zum bedrängten Zauberer und verarbeitete die verbliebenen Skelette zu Kleinholz.

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Damit waren die letzten Gegner besiegt und der Dungeon war frei von Monstern. Alle Heroen hatten überlebt, doch die tapferen Bræðuron waren bis auf den letzten Mann ausgelöscht worden. Ein herber (finanzieller) Verlust für Bjørn Bærenstyrn. Der verfluchte Schatz jedoch konnte von den Heroen in den tönernen Krügen geborgen werden, und jeder von ihnen konnte ganze 500 Goldstücke aus der verfluchten Krypta herausschleppen.
Wenn auch leicht verstimmt über den Verlust seiner Landsknechte schritt Bjørn Bærenstyrn erhobenen Hauptes aus dem Dungeon, denn neben der reichen Beute war dies sein fünftes Abenteuer und er durfte sich auf eine Audienz beim Kurfürsten freuen, welcher ihm für besondere Verdienste den Titel "Champion des Imperators" verleihen würde. Eine große Ehre für den robusten Nordmann und ein wichtiger Meilenstein seiner Saga.
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Luegisdorf »

Danke für den hübschen Rapport! :)
Fragt sich, war dies das Aus für die Bræðuron oder sollten sie in unbestimmter Zukunft wieder auftauchen - und wenn ja, allerdings an wessen Seite :twisted: ?
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Commissar Caos
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

Man darf gespannt sein! :wink:
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Thrasher »

Macht immer wieder Spaß die Geschichten von Björn zu verfolgen.
Gerne noch mehr davon :dafuer:

Gruß Thrasher
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Sinthoras
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Sinthoras »

Danke für die Mühen mit den schönen Bildern und Texten dazu. Da sitzt du bestimmt jedes Mal ne Weile an den Beiträgen. Und der Dungeon ist natürlich auch top :ok:
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Commissar Caos
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Commissar Caos »

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Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Höret Freunde,
Lange ist es her, dass der große Bjørn Bærenstyrn sein letztes Abenteuer bestritt. Die Ernennung zum Champion des Imperators haben ihn etwas bequemlich werden lassen und anstelle Heldentaten in modrigen verliesen zu vollbringen vergnügte er sich lieber in schummrigen Tavernen. Obgleich sein Wanst nun bald mächtiger zu werden drohte als sein Schwertarm, lies er sich doch während eines bierseligen Aufenthalts im "Blinden Schwein" in der Stadt Nuln dazu hinreißen eine neue Herausfordung anzunehmen..

In der Kloake von Nuln

„Höret auf, ihr tapferen Recken!
Eine gar tödliche Seuche greifet um sich in den Gassen der Stadt.
Die edle Kurfürstin Emanuele flehet euch an, ihrer Not Beistand zu leisten und der Ursachen Grund zu erkunden.

Wisset zudem: Ein dunkles Geheimnis mag in den Tiefen der Kanalisation verborgen liegen, denn seit geraumer Weil kehren die Wächter der Kloaken nimmermehr von ihrem nächtlichen Dienste heim.“

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Der Hochelf war der erste unserer Heroen der seinen mit edelstem Leder besohlten Fuß in die schmutzige Kloake setzte.

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Kurz drauf folgte die Waldelfin und auf ihren Fuß sprang ein hinterhältiger Gossenläufer aus dem Schatten und attackierte den Hochelf hinterrücks.


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Den Kampflärm hörend stürmte Bjørn herein und erschlug den elenden Skaven sogleich mit seinem mächtigen Breitschwert.


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Als nächstes stürmte der Slayer in die Kloake. Wütend darüber den ersten Kampf verpasst zu haben, rannte er direkt um die Ecke, nur um sich den Läufen zweier Jezzail-Teams gegenüber zu sehen.


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Der Hochelf durchsuchte derweil in einem angrenzenden Raum die Leiche eines Kloakenwächters.

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Schimpfend und tobend steckte der Slayer einige Treffer der feigen Jezzail Schützen ein.

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Um sich nicht weiter dem Beschuss auszusetzen versammelte sich unsere Heldentruppe in der Kammer.

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Allerdings war nach eingängier Untersuchung des Raumes und der vergitterten Falltür, kein Ausweg zu entdecken.

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Mit dem Mut der Verzweiflung stürmten Bjørn, der Slayer und der Hochelf in den Kugelhagel.

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„Plötzlich nehmt ihr einen widerlichen, ekelhaften Makel in der Luft war. Einen Geruch wie nach verwesendem Fleisch und Eitelbeulen. Wie der eines kranken Mannes in einem Hospiz, den man Wochen oder gar Monate nicht gewaschen hatte. Wenn Krankheit einen Geruch hätte, überlegte …, dann würde er so sein wie dieser! Scheußliche Gestalten hinken in eure Sicht. Hier und da durchbrachen dicke Beulen das räudige Fell. Und aus der nässenden Haut tropfte irgendetwas scheußliches. Der größte Teil ihrer Leiber waren mit fleckigen Bandagen umwickelt, die mit Eiter und Unrat verkrustet waren. Die Wesen kicherten unterwegs auf eine widerwärtige Art vor sich hin und führten Gespräche in einer absonderlichen Sprache.“
Mit eingezogenem Kopf eilte der Hochelf um die nächste Ecke, nur um beinahe in eine Gruppe stinkender Seuchenmönche zu rennen.

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Plappernd und eiternd stürzten sich die fauligen Ratten sogleich auf den angeekelten Elfen.


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Bjørn puhlte sich die letzte Warpsteinkugel aus dem Brustmuskel lies seinen Ärger an dem erstbesten Seuchenmöch aus.

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Die Waldelbin nahm derweil erfolgreich die heimtückischen Schützen auf der anderen Seite der Kloake unter Beschuß.

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Auch der Slayer stürzte sich brüllend und hackend auf die Seuchenmönche und schnell waren die widerwärtigen Kreaturen niedergemacht.

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Doch kaum waren die ersten Schützen von der Waldelbin erschossen worden und die Seuchenmönche in den Schlamm gestampft worden, wurden unsere Heroen aus der nächsten Ecke aufs Korn genommen.


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Der Hochelf suchte im nächsten Raum Deckung, nur um hier auf weitere Seuchenmönche und einen tödlichen Giftwindkrieger anzutreffen.


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Zwar schlug Bjørn dem Giftwindkrieger den häßlichen Kopf von den gedrungen Schultern, doch konnte er nicht verhindern, dass die Glaskugel voller giftiger Dämpfe auf dem Boden zerschellte.

“Die Giftwindkugel zersplittert wie Glas und eine ungesund grün aussehende Wolke wallt daraus hervor. Wer den Atem nicht anhält, röchelt und ringt nach Luft. Rote Rinnsale von Blut treten aus Nasenlöchern und Mund. Ein einziger Atemzug in dieser widerwärtig stinkenden Todeswolke kann den Tod bedeuten.”


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Hustend und um Luft ringend wurde unser Nordmann auch noch feige hinterrücks von einem Gossenläufer angegriffen.


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Nachdem der Hochelf einen Hebel entdeckte, fuhr sich eine versteckte Brücke über den Strom der Kloake aus und Bjørn stürmte sogleich aus dem giftigen Nebel heraus darauf zu, während das Messer des Attentäters noch in seiner Schulter steckte.


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Auch der Rest der Gruppe machte sich nun eilig auf den neu aufgetanen Ausweg, nur um erneut von einem Assassinen angegriffen zu werden.


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Bjørn stürmte um die nächste Ecke und erschlug direkt einen von zwei lauernden Seuchenmönchen, nur um erneut von Jezzail Schützen vom gegenüberliegenden Ufer unter Beschuß genommen zu werden.


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Während der Hochelf vorsichtig die schmale Brücke überquerte, erschoss der Waldelf mit ruhiger Hand einen der gefährlichen Jezzail Schützen.


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In dem Moment, als auch der zweite Jezzail Schütze mit einem grüngefiederten Pfeil im Kopf zu Boden ging, brach mit roher Gewalt eine Tür auf und ein entsetzlicher Rattenoger betrat die Szenerie.

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Durch das ohrenbetäubende Gebrüll abgelenkt, hieb Bjørn über den verbliebenen Seuchenmönch hinweg.


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Doch schnell eilte ihm der Hochelf zur Seite und durchbohrte die Kreatur mit seiner Elfenklinge.


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Mit Hilfe eines scharfsinnigen Gedanken des Hochelfen stieß der kräftige Nordmann die schwere Holzkiste in die Kloake.


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Die Kiste begann sofort mit der Strömung in der Kloake zu treiben und bildete einen wackligen Übergang.

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Leichtfüßig passierte der Hochelf die schwankende Kiste attackierte mutig den rasenden Rattenoger.

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Auch der Slayer wollte sich die Gelegenheit eines Kampfes gegen diesen mächtigen Gegner nicht entgehen lassen und sprang über die treibende Holzkiste ins Handgemenge.

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Das ungleiche Paar kämpfte verbissen gegen die wahnsinnige Kreatur.


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Während die Waldelfin den Rücken des muskelbepackten Monsters mit Pfeilen spiekte, gelang es dem wütenden Zwerg und dem eleganten Elfen den Rattenoger zu töten.


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Leicht enttäuscht darüber sich nicht mehr mit dem Rattenoger messen zu können, stieß Bjørn die Tür neben ihm auf.

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„Schnell erkennt ihr nun die Ursache des Übels, das die Stadt heimgesucht hat. In die toxisch aussehende Suppe werden Ratten hineingetaucht, die über die Kanalisation in die ganze Stadt gelangen und dort eine tödliche Seuche verbreiten.
Der Kessel der Tausend Pocken war für die Skaven heilige Reliquie und Waffe zugleich. Einer der Skaven räusperte sich bis sich ein dicker Schleimklumpen in seinem Mund gesammelt hatte und spuckte ihn dann in die dicke, suppige Brühe, die er beständig mit einer großen aus dem Oberschenkelknochen eines Drachen geschnitzten Kelle umrührte.“


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Ohne große Umschweife stürzte sich Bjørn auf die modrige Gesellschaft und drosch mit schmatzenden Geräuschen auf die räudigen Rattenmenschen ein.

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Auch der Hochelf rannte in den Raum und erschlug den erstbesten Skaven.


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Während Hochelf und Nordmann die rituell versammelten Seuchenmönche schlachteten, bahnte sich neues Unheil an, als Verstärkungen der Skaven auftauchten.


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Der Slayer warf sich als erster der herannahenden Bedrohung entgegen.

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Doch immer mehr Skaven drängten in Kloake und schnitten den Heroen den Rückweg ab.


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Der Hochelf und Bjørn hatten derweil alle der leprösen Priester niedergemacht und dem Norsca-Barbaren gelang es mit einem gewaltigen Hieb seines Schwertes den Kessel der tausend Pocken zu zerstören.

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Allerdings währte der Triumph nicht allzu lange, denn die beiden Heroen fanden sich umzingelt von wütenden Seuchenmönchen.


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Zu allem Überfluss tauchte nun auch noch ein weiterer Rattenoger auf. Einzig der Slayer frohlockte im Angesicht dieses mächtigen Gegners und stürzte sich mit einem tosenden Schlachtruf auf das Monster.

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Bjørn entschied sich dem Slayer zu Hilfe zu eilen, tötete zwei Skaven und warf sich gegen die Verstärkungen der Rattenmenschen.


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Rattenoger und Slayer hackten derweil rücksichtlos aufeinander ein und bluteten bereits aus vielen Wunden.


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Als nun auch noch weitere feige Rattenmenschen in den Kampf eingriffen, drohte der Slayer in Bedrängnis zu kommen.

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Mit allem Geschick, dass er aufbringen konnte wuchtete der Nordmann seinen Wanst über die schmale Brücke und warf sich an der Seite des Slayers in den Kampf.

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Gemeinsam gelang es den beiden Berserkern die tödliche Bestie zu erschlagen.

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Auch dem Hochelf gelang es mit knapper Not sich aus der Einkesselung zu befreien.


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Beschwingt vom Triumph über den Rattenoger rannte der Zwerg so schnell ihn seine kurze Beine tragen konnten über die treibende Holzkiste in Richtung eines Mechanismus, welchen seinen scharfen Zwergenaugen ausgemacht hatten.


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Unterstützt von gut gezielten Pfeilen der Waldelfin zog sich auch Bjørn kämpfend aus dem Getümmel zurück.


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Mit zwergischem Geschick gelang es dem Trollslayer den versteckten Mechanismus zu aktivieren und ein rettender Ausgang tat sich für die abgekämpften Heroen auf.


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Verfolgt und bedrängt von unzähligen Skaven hinkte auch unser Nordmann kämpfend in Richtung des des neu aufgetanen Ausgangs.


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Trotz klaffender Wunden und allerlei übler Blessuren gelang es schlußendlich allen Heroen sich in Sicherheit an die Oberfläche zu retten.


Die Bewohner der Stadt Nuln konnten unwissentlich vor einer Seuche bewahrt werden und Kurfürstin Emanuelle wird sich hoffentlich in ihrer Dankbarkeit großzügig zeigen.
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von ADS »

Sehr schön. :-)

Was mich interessieren würde.
Welche Werte und Fähigkeiten haben den deine verschiedenen Skaven, also
Gossenläufer, Assasine, Säuchenmönche, Oger uswusf
Mein Back to the Roots Heroquest Regelwerk==> http://www.hq-cooperation.de/forum/viewtopic.php?f=1&t=1393&start=0
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Zombie »

Hallo ADS,

so sieht´s aus:

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Geisteskraftprobe (= Intelligenzprobe)
Für eine Geisteskraftprobe des Schwierigkeitsgrades 1 muss mindestens 1 Geisteskraftpunkt vorhanden sein. Die Geisteskraftprobe gilt als bestanden, wenn das Ergebnis eines Kampfwürfels den Schädel darstellt. Die Wahrscheinlichkeit des Erfolgs einer Geisteskraftprobe lässt sich erhöhen, wenn sich der Spieler für den Einsatz weiterer Würfel entscheidet, deren Anzahl aber nicht die Höhe der gegenwärtig vorhandenen Geisteskraftpunkte überschreiten darf. Bei der Aktion ist der mögliche Verlust von Geisteskraftpunkten abzuwägen, der mit jedem schwarzen Schild eintritt.
Für eine Geisteskraftprobe eines höheren Schwierigkeitsgrades müssen entsprechend mehr Schädel gewürfelt werden…
Generell sind Geisteskraftproben, die ein Held in seiner Runde verpatzt, im Gegensatz zu Körperkraftproben in den folgenden Runden wiederholbar.

Vergiftet
Du wirfst jede Runde 1 Würfel.
Ergebnis „Schädel“: Verlust 1 Körperkraftpunktes
Ergebnis „weißer Schild“: Geheilt (keine weiteren Proben mehr)


Gruß
Zombie

P.S: Kurfürstin Emanuelle wird die Helden übrigens nicht belohnen. Denn zur Zeit dieses Abenteuers feierte sich nämlich ein weiteres rauschendes, frivoles Fest in ihrem Schlosse und hat von all den Tragödien, die sich in den letzten Tagen in der Kanalisation abspielten, GAR NICHTS mitbekommen. Und als sie nach ihrem Kater von Rauschwurz Tage später langsam wieder zur Besinnung kam, konnte sie sich nicht mehr an eure schmutzigen Gesichter erinnern. Schlimmer noch: Der Gestank, der euren Kleidern anhaftete war so stark, dass sie euch angeekelt vor die Stadttore schmeißen lies...
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Re: Die Saga von Bjørn Bærenstyrn

Beitrag von Zombie »

Nicht zu vergessen, der Ober-Boss:

Bild


Gruß
Zombie

P.S.: Dieser Charakter wurde nach dem Spiel ein wenig "aufgepimpt" (wie hier abgebildet), um der nächsten Gruppe ein bisschen mehr Dampf zu machen...muaharhar
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