Ab welchem Alter sollte HeroQuest gespielt werden ?

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SirDenderan
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Ab welchem Alter sollte HeroQuest gespielt werden ?

Beitrag von SirDenderan » 09.04.2007 13:07

Am Samstagabend habe ich mit meinen Töchtern HQ gespielt....

Die "große" ist jetzt elf Jahre und die "kurze" ist sieben geworden...

Wir haben die ersten beiden Questen des original Spiel gespielt, und es war sehr gut.

Wie haltet ihr das ?

Spielen eure kids mit ? Und wie alt sind die ?

CLSyxx
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Beitrag von CLSyxx » 09.04.2007 14:11

Ich hab das Spiel damals mit 6 Jahren zu Weihnachten geschenkt bekommen, und war damals schon hin und weg. Gerade als Kind konnte ich mich viel besser in die Abenteuer hineinsteigern und mich quasi darin "verlieren". Nur die Figuren und die Verpackung mussten damals unter meinem Alter leiden! :D

Für einen jugen Menschen sind die Grundregeln auch leicht zu verstehen, aber darüber hinaus würde ich es erstmal dabei belassen.
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Beitrag von TheManOnTheMoon » 09.04.2007 14:17

Ich denke wenn man nur das Grundspiel nimmt, ist das ok.

Aber ich bin noch nicht so weit das ich Kinder habe;-)
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Beitrag von Cut » 09.04.2007 14:56

Zehn, elf Jahre sind sicherlich völlig in Orndung. Das dürfte so ungefähr das Alter gewesen sein, als ich HeroQuest bei einem Besuch bei meinem Onkel in Düsseldorf "entdeckt" und meinen armen Eltern abgebettelt habe. (Arm deswegen, weil ich in dem Alter sehr anstrengend sein konnte, wenn ich was dringend zu haben glaubte). Aber bei HQ haben sie eingesehen, dass es gut investiertes Ged war, da ich selbst heute, fast 17 Jahre später noch spiele, und zwar mit dem gleichen Spiel, was sie mir damals kauften...

Bei Kindern unter zehn kommt es in meinen Augen (und meiner Erfahrung mit den Kindern meines Bruders) darauf an, wie "weit" und wie interessiert sie sind. Wenn Du das Gefühl hast, Deinen "Kurze" ist voller Enthusiasmus am Start (und kann mit dem doch wertvollen Material ordentlich umgehen), kann man sicherlich das Basisspiel mit Ihr spielen.
Bei meinem älteren Neffen, wäre zehn sicherlich ein gutes Alter. Der behandelt seine (und fremde) Spielsachen sehr ordentlich, wird aber von "zu fantastischen" Bildern, Filmen und Geschichten relativ leicht beeindruckt. Daher habe ich gewartet, bis er 10 oder 11 war ehe ich ihm ein D&D Brettspiel geschenkt habe, weil ich mich von meinem HQ nicht trennen wollte/konnte.
Mein jüngerer Neffe ist sechs. Der könnte wahrscheinlich die Regeln lernen, problemlos mit den Monstern, Geschichten und Bildern umgehen, kommt aber aufgrund seiner ungestühmen Art keine 10 Schritte an mein HeroQuest ran, will aber hin und wieder mit mir und meinem älteren Neffen das D&D Spiel spielen, wenn ich zu Besuch bin. Dort sehe ich dann, wie gut die Entscheidung war, nicht mein HQ wegzugeben und den kleinen damit spielen zu lassen. Der ist einfach ein Lausejunge ;-)

In jedem Fall werde Deine Töchter sicherlich, weil sie Spass dran hatten, wie Du ja geschrieben hast, ein paar sehr schöne Erinnerungen an schöne Spielstunden mit Ihrem Papa behalten :-)

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Beitrag von Grimnir » 09.04.2007 15:41

Ich war damals auch 10, als ich mein Heroquest zu Weihnachten bekommen habe. Ist sicherlich ein gutes Alter, um ein wenig zu spielen. BEi dem einen früher, beim anderen ein wenig später.

Auch heute spiele ich oft mit Kindern in diesem Alter Heroquest. Im Bereich der ehrenamtlichen Jugendarbeit bei uns im Jugendzentrum. Diese Woche hab ich auch wieder zwei Spielrunden im Ferienorptramm, bin mal gespannt wer da alles kommt. Aber wird sicher wieder eine gute Handvoll 10 bis 12 jähriger sein, die meist vollauf begeistert sind von dem Spiel.
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Beitrag von Xarres » 09.04.2007 16:28

Yo, so mit 10/11 rum hab ich auch mein erstes HQ gekauft und mit meinen Freunden im ähnlichem Alter gespielt.
Zumindest die Ur-Version sollte für dieses Alter geeignet sein.

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Beitrag von Dragonis » 10.04.2007 17:47

So nun muss ich mal überlegen
keine Ahnung wie alt ich damals war, ich weis nur das es das Spiel gab und ich die Erweiterungen kurz nach Erscheinen ebenfalls haben musste.

Aber bei meinem Sohn weis ich es genau, er hat mit 10 / 11 damit angefangen und ist seitdem dabei.

Aber um jetzt mal das alter zu drücken miene kleinste (3) spielt zwar noch nicht mit, bemalt aber fleisig Minis, zumindest versucht sie es. Einfarbig anmalen und washen kann sie schon.
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Beitrag von Magnus » 09.07.2007 08:50

Hallo,

ich grabe diesen alten Thread aus aktuellem Anlass wieder hervor: Wir (meine Frau und ich) haben am Wochenende mit den größeren unserer drei Kinder (8 und 5 Jahre) Heroquest gespielt. Der 8jährige hat den Barbaren übernommen und die 5jährige den Zwerg.
Den Kindern hat es sehr viel Spaß gemacht, sie wollten gar nicht mehr aufhören und haben dann gestern die Quest nochmal mit Playmobil nachgespielt.
Wir haben mit dem Flintschen Regelwerk gespielt (aber mit den alten Zaubern), die Quests waren jedoch relativ einfach und übersichtlich gestaltet.

Schönen Tag noch
Magnus

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Beitrag von Grimnir » 09.07.2007 08:59

5 Jahre ist sicherlich an der unteren Grenze bei der das noch Sinn macht. Aber das hängt auch sehr von der individuellen Entwicklung des Kindes ab. Nach den einfachen Grundregeln, wie sie damals veröfentlicht wurden, kann man aber sehr viel einfacher spielen, als mit den Regeln die hier momentan in der Gegend herumschwirren. ^^

Und solange die kleinen Barbar oder Zwerg spielen brauchen sie auch nicht viele Zaubersprüche lesen. Die Kämpfercharaktere spielen sich ja deutlich einfacher. Ich hatte in meinen Ferienrunden auch schon 7-jährige dabei. Das geht auch, man muss halt die Herausforderungen entsprechend anpassen, aber dann wollen die gar nicht mehr aufhören^^
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Beitrag von Magnus » 09.07.2007 09:58

Die 5jährige hat sich ganz geschickt angestellt. Sie hat sich ur ohne Rücksicht auf Verlustet auf jeden Schatz bzw. Schatztruhe oder sonstigen untersuchbaren Gegenstand gestürzt.
Wenn der "Böse" als Spielleiter agiert und nicht als mordlustiger Morcar klappt das trotzdem ganz gut.

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Beitrag von Grimnir » 09.07.2007 11:46

Die 5jährige hat sich ganz geschickt angestellt. Sie hat sich ur ohne Rücksicht auf Verlustet auf jeden Schatz bzw. Schatztruhe oder sonstigen untersuchbaren Gegenstand gestürzt.
Wenn der "Böse" als Spielleiter agiert und nicht als mordlustiger Morcar klappt das trotzdem ganz gut.
Das machen bei mir die 30- und 50jährigen noch ganz genauso mit den Schätzen :D Von daher ist da wohl alles in bester Ordnung. Und das mit dem Spielleiter sollte ja wohl selbstverständlich sein. Für taktisches Gegeneinanderspiel gibt es andere Spiele, Descent soll ja eher in diese Richtung gehen. Aber Heroquest ist, wie jedes Rollenspiel, was es nunmal in seiner einfachsten Form ist, auf die Kooperation von Spielern und Spielleiter angelegt, sonst machts irgendwann keinen Spaß mehr.
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Beitrag von Sieger Welfenkern » 10.07.2007 06:40

Bei meinen beiden Söhnen (5 & 7) gehört HQ mittlerweile zum beständigen Spielwunsch. Dem Jungen hilfts beim Zählen (Würfel), dem Älteren beim Lesen lernen (Karten). Klar: Grundszenarien und Grundregeln. ...und hier und da mal ein Auge zudrücken seitens des bösen Bösen (Heilbrunnen und -Schreine, die schon mal als Raumsonderausstattung mit dabei sein - Mage Knight Assecoires lassen grüßen).
Es grüßt Euch der Sieger!

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