HeroQuest - Erweiterung der Geschichte

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Wehrter
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HeroQuest - Erweiterung der Geschichte

Beitrag von Wehrter »

Hallo Leute,
ich wollte nachfragen, ob ihr Lust habt mit mir eine Geschichte für mehrere Questreihen zu entwickeln?
Mir ist bewusst, daß jeder von uns anders HeroQuest spielt.
Ob jetzt Standartbrett oder Modular, oder mit den verschiedenen originalen Regeln, über Hausregeln bis hin zu den eigenen entwickelten Regelsystemen.
Daher wäre es mein Ziel die Handlung der Aufgaben und Abenteuer, die den Spielern vorgelesen wird zu entwickeln, so daß jeder nach seinem System die Bretter selber entwerfen kann.

Wovon handelt die Geschichte?
Jeder dürfte Star Wars kennen.
In den drei Filmen aus den 70ern wurden Begebenheiten von früher erwähnt, wo ich damals neugierig war, was ist da eigentlich alles passiert ist.
In den drei Filmen aus den 90ern erzählte man eben aus dieser Zeit vor den ersten drei Teilen und man erfuhr z.B. wie Darth Vader entstand.

Nun,
im Basispiel und den Erweiterungen Karak Varn und Rückkehr des Hexers haben wir so viele Erwähnungen von damals, wo ich mir gedacht habe, daß es interessant sein könnte unsere Heroen mit den alten Helden Rogar, Durgin, Ladril und Telor begegnen zu lassen und von ihnen Aufgaben zu bekommen.
Aber richtig reizvoll finde ich, daß unsere Heroen da auch Morcar begegnen und auch für ihn einige Quests bestehen müssen.

Da jeder Mentors Erzählungen kennt, wissen wir, daß die Geschichte damit beginnt daß Morcar zum Schüler von Mentor wird und die Geschichte damit endet, daß Rogar Morcar besiegt und zum Herrscher wird.
Was dazwischen passiert haben wir viele Zwischenziele und viel leeren Raum wo man eigene Abenteuer einpflegen kann.

Meine Frage wäre jetzt,
ob überhaupt Interesse besteht daß ihr diese Geschichte als Abenteuer und Questen euren Heroen bestehen lassen wollt, oder ob man diese Erzählung von Mentor einfach unberührt stehen lassen sollte :?:
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Re: Der "nur-so-Thread"

Beitrag von Taunuskrieger »

Ich finde die Idee gut. Zeitreisen mag ich ja eigentlich nicht so, aber die Vorstellung, dass es Schicksal ist, was Morcar widerfährt, und dass "unsere" Helden erst dafür sorgen müssen, das er zu dem wird, was er heute ist, ist trotzdem interessant.

Oder meintest du das gar nicht so? Also gibt es keine Zeitreise, und die Helden sind Helden von damals?

Übrigens habe ich mich des Themas der Lücke auch schon einmal angenommen. Einige Ideen sind in meiner Kurzfassung meiner Interpretation von Loretome zu finden: Geschichte von Treborien
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Re: Der "nur-so-Thread"

Beitrag von Wehrter »

Von Zeitreisen halte ich auch nichts!
Wenn es sein muß, dann kann man die Heroen am Schluß einem Schicksal zuführen, daß sie wie einige besiegte „Bösewichte“ die Jahrhunderte überdauern und in der Jetztzeit wieder zum Leben erweckt werden.

Das die Heroen Morcar zu dem machen was er heute ist, wiederstrebt mir ehrlich gesagt.
Ich würde da lieber einen Weg beschreiten, daß man ihn so weit treibt, daß er Hass und Wut auf einige Menschen entwickelt.
Da diese Personen Herrscher und Oberhäupter sind, ist es zwangsläufig die Richtung, daß hier Armeen aufmarschieren.
Hier bietet sich König Agrain wunderbar an.

Das schwierige bei der ganzen Sache ist der Anfang!
Man muß hier eine Politische Konstellation entwerfen, wo ein Kampf um Macht beschrieben wird, aber dies will ich auch nicht zu sehr betreiben, weil es mein Bestreben wäre die Texte wie im Original zu halten. Sprich, daß eine Situation und der daraus erfolgende Auftrag beschrieben wird, aber man nicht zu viel erzählt.
Aber damit beim Entwerfen und Aufbau ein logischer Sinn entwickelt werden kann muß man hier quasi unter der Hand die Hintergrundbegebenheit beschreiben.
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Re: Der "nur-so-Thread"

Beitrag von Wehrter »

Hallo Taunuskrieger,
ich habe mir Deine Kurzfassung durchgelesen.
Ich bin hier etwas verwirrt,
weil ich zu sehr vielem keinen Bezug herstellen kann.
Sag bitte,
was ist hier Deine Bezugsquelle,
daß Du dies alles so ausschmücken konntest?
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Re: Der "nur-so-Thread"

Beitrag von Taunuskrieger »

Es gibt keine Bezugsquelle. Ich habe mir vieles zurechtgelegt, so dass es mit den genannten Fakten aus den Abenteuern halbwegs in Einklang zu bringen sein müsste. Also kurz gesagt: Zu diesen Fakten habe ich vieles dazugesponnen.
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Re: Der "nur-so-Thread"

Beitrag von Wehrter »

Danke für Deine Aufklärung. :)
Für mich liest es sich wie Göttergeschichten und die Entstehung der Welt.
Dies ist für meine Vorstellung viel zu viel.
Ich will da absolut klein bleiben was die Erzählung angeht, oder besser gesagt, ich möchte wie im Original sehr viel offen lassen. ;)

Aber um selber einen roten Faden für eine Handlung entwickeln zu können muß zumindest ich Begebenheiten ersinnen, die dann in den Texten weggelassen werden.
Bevor ich jetzt noch mehr verwirre fange ich Mal mit meinen bisherigen Überlegungen an.

Den Namen Mentor kann man als Eigennamen ansehen, aber da unser Zauberer auch noch als Mentor in allen Questen agiert sehe ich die Bezeichnung als Titel an, da er ganz zufällig auch noch der Hüter von Loretome ist.
Sagen wir er wurde zum Mentor, aber wie?
Ich stelle mir vor, daß es einen Rat von mehreren Zaubererorden gab und er in jungen Jahren alle Zauber in den Orden gelernt hat, danach harte Prüfungen beststehen musste und dann zum Oberhaupt dieses Zaubererrates wurde.
So wie aus einer Anzahl von Kardinälen aus ihnen einer zum Papst wird.
Dieser Rat geriet in einen Streit, wo ich jetzt beginnen würde die Erzählung anzufangen, wobei ich das bisher geschriebene so weit wie möglich im Verborgenen lassen möchte.

Ich bin hier bereits an einem Punkt, wo ich mich frage, ob überhaupt jemand Lust hat diese Überlegungen weiter zu verfolgen und ich lieber schweigen sollte.
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Re: Der "nur-so-Thread"

Beitrag von ADS »

Nix schweigen. Nur raus damit. Ich lese gespannt mit. ;-)
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Re: Der "nur-so-Thread"

Beitrag von Taunuskrieger »

Wehrter hat geschrieben: 28.02.2017 05:25 Danke für Deine Aufklärung. :)
Gerne, ich übe schon mal. Meine Jungs werden ja auch größer und wollen dann was wissen :lol3: ('Tschuldigung)
Wehrter hat geschrieben: 28.02.2017 05:25 Aber um selber einen roten Faden für eine Handlung entwickeln zu können muß zumindest ich Begebenheiten ersinnen, die dann in den Texten weggelassen werden.
DAS liest sich echt gut :kloppe:

Aber ich verstehe, was du meinst. Was den Inhalt deiner Überlegungen betrifft, habe ich aber den Faden verloren. Ein Zauberrat, der sich entzweit oder ent(mehrt?? - keine Ahnung) ist an sich interessant, deckt sich aber nicht mit dem, was Mentor in seinen Erzählungen sagt (zumindest, was die deutschen betrifft). Hier ist nicht die Rede davon, dass Morcar sauer auf ein paar Leute wird, sondern einfach nur ganz schnell ganz mächtig werden will.

Was ich jetzt gerne wüsste: Möchtest du eine eigene Geschichte entwickeln und sie vor die Originalabenteuer setzen oder willst du dich dicht an den Andeutungen dieser Abenteuer halten? Bei letzterem würde ich mitmachen.
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Re: Der "nur-so-Thread"

Beitrag von Wehrter »

Taunuskrieger hat geschrieben: 28.02.2017 14:02 Was ich jetzt gerne wüsste: Möchtest du eine eigene Geschichte entwickeln und sie vor die Originalabenteuer setzen oder willst du dich dicht an den Andeutungen dieser Abenteuer halten? Bei letzterem würde ich mitmachen.
Ich möchte da schon so nah wie Möglich am Original bleiben!
Und zwar so, daß man die Texte für Die Spieler entsprechend formuliert,
wo man nur andeutet oder verschlüsselt.

Um dies jetzt für die Leser zu offenbaren was ich da meine muß ich den oberen Faden weitererzählen was ich da als verborgene Hintergrundsituation mir vorstelle.

Unser Mentor lernte damals in allen Zauberorden die Sprüche und Praktiken, musste danach einige Prüfungen bestehen und er wurde von dem Zaubererrat dann zum Mentor erhoben, indem man ihn ab nun nur noch als Mentor benannte und ansprach.
Es gab vor ihm schon etliche Mentor, aber bis zu seinem Amtsantritt war diese Würde längere Zeit verweist. Nun haben wir wieder einen Mentor und der Zaubererrat hat unter seiner Leitung beratschlagt, ob man die alte Tradition beibehalten soll und es nach dem Ableben von Mentor wieder für lange Zeit dieses mächtige Amt verweist bleiben soll, oder ob man einen anderen Weg beschreitet und man nach dem Ableben Mentors gleich einen Nachfolger hat.
Man beschloss mit hauchdünner Mehrheit, daß man einen anderen Weg beschreitet, indem man nach einen sehr jungen hochbegabten Zauberer sucht und diesen dann durch Mentor ausbilden lässt.
(Kleine Frage in die Runde: Wie nennt man Zauberer die einem Zauberorden vorstehen?
Also die Chefs von einem Orden!)
Ich nenne sie jetzt einfachhalber Groß-Zauberer.
Einige von denen im Rat waren absolut gegen diese neue Praktik, aber akzeptierten zähneknirschend die Entscheidung, aber auch nur deswegen, weil ihr Bestreben war, diese neue Praktik zu sabotieren oder auf eine andere Weise es scheitern zu lassen.
(Hier hätte ich jetzt unseren Hexer im Auge, der hier in der Handlung einiges machen wird daß er zum HEXER wird! ;) )

Aber jetzt zum Text dem die Heroen vorgelesen bekommen:
Mentor nahm einen Schüler namens Morcar auf um ihm die Zauberei zu lehren. Morcar war begabt und lernte willig.

In diesen zwei Zeilen hätte ich jetzt den ganzen vorherigen Text zusammengefasst! :)
Da es ab einen gewissen Punkt höchstwahrscheinlich zu Ereignissen kommen wird, wo man einfach mehr erzählen muß als was in den Originalen Texten steht, müsste die Formulierung dann so sein, daß es Vorkommnisse sind, was ein ALTER MENTOR gerne absichtlich vergisst, sprich es bewusst verschweigt, weil es ihm zu peinlich oder so ist!

Der eine Teil vom Zaubererrat ist hier jetzt eine Quelle für Aufgaben was unsere Helden als Aufträge bekommen, aber wir haben ja noch die Normalsterblichen!
In den alten Erzählungen wird NUR von Königreichen erzählt, aber im Basisspiel, bzw. MasterEdition haben wir ein Kaiserreich!
Hier werden zudem Ereignisse stattfinden, die parallel zu der Revolution der Zauberer geschehen.
Und als dritte Aufgabenquelle haben wir noch die Orks, die an den Grenzen auch noch Ärger machen.
Wir haben jetzt ein sehr breites Spektrum um viele Questen zu ersinnen und durch das Vermischen in der Chronologie der unterschiedlichen Aufträge verdecken wir das Finale wo dann Morcar abhaut und von Mentor eingeholt wird und es zu diesem Duell kommt.

Ich hoffe daß man meinen Gedanken und Ausführungen soweit folgen kann. :?
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Re: Der "nur-so-Thread"

Beitrag von Taunuskrieger »

Das klingt jetzt plausibel. Morcar hat die Ambition, so schnell wie möglich Mentors Platz einzunehmen, was seinen fatalen Ehrgeiz erklärt.

Der Zaubererrat (Kuratoren?) ist so zerstritten, dass er zu keinem sinnvollen Beschluss mehr kommt und im Laufe der Jahrhunderte zur Bedeutungslosigkeit verkommt, weswegen es gar nicht nötig ist, ihn in den Originalabenteuern zu erwähnen. Mentor hat mit Morcar alle Hände voll zu tun und ist mächtig genug, diesbezüglich nicht ständig auf Beschlüsse vom Rat warten zu müssen.

Da die Kuratoren (?) jetzt zerstritten sind, will jeder sein eigenes Süppchen kochen und beauftragt die Helden mit kleineren Aufträgen. Größere, welche auf die bekannte Geschichte hinsteuern, würde ich Morcar oder Mentor oder andere namentlich bekannte geben lassen, was wiederum erklärt, warum die Namen der anderen in den Originalabenteuern nicht auftauchen.

Noch ein möglicher Begriff für die Mitglieder des Rates: Ithron (Elbisch für "Weiser"), Mehrzahl: Ithryn (Zumindest nach http://www.sindarin.de/grammatik.shtml#plural_o)
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Re: Der "nur-so-Thread"

Beitrag von DerDude »

Die bisherigen Überlegungen gefallen mir sehr gut. Evtl. solltest Du einen eigenen Thread aufmachen?
Ich bin nicht Mr. Lebowski, Sie sind Mr. Lebowski. Ich bin der Dude. Und so sollten Sie mich auch nennen, ist das klar? Entweder so oder Seine Dudeheit oder Duder oder auch El Duderino, falls Ihnen das mit den Kurznamen nicht so liegt.
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Re: Der "nur-so-Thread"

Beitrag von Wehrter »

Einen eigenen Thread? Ich weiß nicht?
Ich denke wenn es gelingen sollte die Überlegungen als Questen und Abenteuer umzusetzen sollten die Überlegungen wie dieser Thread vergessen werden. ;)

Taunuskrieger seine weiterführenden Gedanken entsprechen dem was mir so vorschwebt.
Aber bleiben wir noch ein wenig bei dem Anfangen und spinnen noch ein paar Grundbegebenheiten, um die zukünftigen Intrigen, Verrat und Morde verständlicher zu machen und daraus Aufträge für die Helden fertigen zu können.

Morcar ist hochbegabt, aber er stammt aus der untersten Bevölkerungsschicht. Alleine seine Herkunft ist für die alten würdevollen Zauberer-Familien ein Grund ihn abzulehnen.
Was will so ein Hundebastard aus der Gosse im höchsten Amt der Zauberer?
Hinfort mit ihm!
Na? Wenn daß jetzt nicht schon ein fetziger Grund ist gegen den Schüler von Mentor zu agieren weiß ich auch nicht mehr. ;)

Ein anderer Grund für die diese Überlegungen ist, daß in der 1. Deutschsprachigen Abschlußgeschichte Morcar und Mentor immer noch gleich auf sind in Wissen und Stärke.
Dies bedeutet, das Morcar nach der Zeit mit Rogar sich trotz Chaosmagie nicht weiterentwickeln konnte. Der einzige Unterschied ist, daß er die Chaosmagie bevorzugt nutzt.
Also muß auch Mentor dieses Wissen und Fähigkeit besitzen, nur daß er die Magie der Ordnung bevorzugt, um das Gleichgewicht von Ordnung und Chaos zu wahren.

Der Zerfall vom Zaubererrat ist dann auch noch eine Erklärung, wieso unsere Helden nur noch begrenzte Zaubersprüche zur Verfügung haben, da die abgespaltenen Orden ihr Wissen nicht mehr weitergeben und wir so in Morcars Magier neue Zauberer als Gegner bekommen.
Aber dies nur so am Rande.

Wir können jetzt aber noch NICHT den Ablauf starten, weil wir erst noch die Königreiche in den Augenschein nehmen müssen.
Der Kaiser ist im Grunde der König von Königen. Da aber ein König ein unabhängiges Oberhaupt ist und sich nicht unterordnet wurden in der Expansion unseres Reiches die Herrscherfamilien mit treuen Vasalen ausgetauscht, oder die Herrscherfamilien haben sich untergeordnet. Sämtliche Herrscher der Provinzen bekamen dann den Titel Baron, wie wir es in der Schwarzen Garde lesen dürfen.
Wir haben hier jedenfalls parallel noch einen Krieg, wo ein Königreich die anderen Königreiche schluckt, wobei diese Situation ein wunderbarer Ausgangspunkt ist Unabhängigkeitskriege vom Kaiserreich einzuflechten.
Hier muß man sich noch ein paar Gedanken machen, daß die Abläufe gut funktionieren.

Aber jetzt zu einer Besonderheit aus dem Original!
Zauberer kochen ihr Süppchen und die Könige das Ihrige.
Das ein Zauberer gleichzeitig auch noch König ist, kennen wir eigentlich nur dann, wenn es ein „BÖSER ZAUBERER“ ist.
In Rückkehr des Hexers, in der Quest: Die Hallen der Visionen wird beschrieben, das König Agrain Magie studierte!
Also ein Wesen das die Magie versteht und beherrscht.
Er ist daher ein Zauberer und sitz ebenfalls im Zaubererrat und er will Morcar weg haben und ist von daher die Treibende Kraft im Rat, die gegen Morcar arbeitet.

Aber damit es nicht zu einfach bleibt möchte ich hier noch einer weiteren Gruppe hinzufügen die gegen die Situation des Mentor-Schülers arbeitet.
Hier lassen wir unseren Hexer agieren.
Eigentlich hatte er einen anderen Namen, sagen wir Uli, so wie Mentor vor seiner Erhebung Rudi hieß.
Jedenfalls will unser Hexer die alten Traditionen beibehalten und er wird den Rat spalten, indem er versucht einen eigenen Rat aufzubauen und er das Oberhaupt wird mit dem Titel Hexer.

Jedenfalls hätten wir jetzt IM GROBEN die Ausgangssituation, wobei man sich noch um das zukünftige Kaiserreich ein paar Gedanken machen muß.
Zudem haben wir hier gute Kumpels von Mentor die ihn verraten und bekämpfen werden.
Auch Mentor wird hier einiges machen oder er einiges nicht erkennt weil er sich täuschen lies, daß er dann in den originalen HQ entweder nie zugeben, oder durch die Täuschung es anders darstellen wird! :D
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Re: Der "nur-so-Thread"

Beitrag von Taunuskrieger »

Wehrter hat geschrieben: 01.03.2017 05:39 Der Kaiser ist im Grunde der König von Königen. Da aber ein König ein unabhängiges Oberhaupt ist und sich nicht unterordnet wurden in der Expansion unseres Reiches die Herrscherfamilien mit treuen Vasalen ausgetauscht, oder die Herrscherfamilien haben sich untergeordnet. Sämtliche Herrscher der Provinzen bekamen dann den Titel Baron, wie wir es in der Schwarzen Garde lesen dürfen.
Im Römischen Reich beinhaltete der Titel Kaiser auch noch das Amt des Oberpriesters. Aber der Titel taucht, wenn ich mich recht entsinne, erst in der aktuellen Zeit auf. Ich möchte an dieser Stelle mal den "Stern des Okzidents" erwähnen, der "schon die Häupter der Altzeit-Könige geziert hatte". Der Legende nach folgen die Menschen einem König, welcher diese Krone trägt, ja freiwillig.
Um das Ganze plausibel zu machen, müsste zu dieser Zeit diese Krone von Lithor, wie sie auch genannt wird, irgendwie abhanden kommen. Dann macht es Sinn, dass die Könige um die Vorherrschaft des einst geeinten Reiches kämpfen. Aber erst Rogar wird sie wieder erhalten.
Zu dieser Zeit des Krieges bekommt der Titel "König" einen fahlen Beigeschmack. Wie seinerzeit Julius Cäsar, könnte der aktuelle Kaiser sich seinen Titel deswegen wählen, um den Titel König zu umgehen.
Wehrter hat geschrieben: 01.03.2017 05:39 Das ein Zauberer gleichzeitig auch noch König ist, kennen wir eigentlich nur dann, wenn es ein „BÖSER ZAUBERER“ ist.
Das stimmt nicht. In der Belgariad-Saga von David Eddings ist Belgarion sowohl König als auch guter Zauberer. Und im von dir erwähnten Abenteuer steht auch, das Agrain ein tapferer Krieger und berühmt für seine Gerechtigkeit war. Ich denke, man sollte ihn entsprechend darstellen. Trotzdem kann er gegen Morcar sein.

Der Titel "Hexer" passt nicht so richtig, da es in der Original-Reihe ein Abenteuer mit dem Titel "Der Hexer" gibt, bei dem es aber um den Feuerzauberer Balur und nicht um den Hexen-Baron bzw. Hexen-Lord geht. Ich denke, man sollte da bei Hexen-Baron bleiben. Er sollte jedenfalls ein Unterstützer Morcars sein.

Mentor sollte auch ein Unterstützer Morcars sein, allerdings aus anderen Beweggründen als der spätere Hexen-Lord. Schließlich bildet er Morcar aus, und das Verhältnis zwischen den beiden scheint anfangs gut zu sein.

Als vierte Partei bräuchte man noch jemanden, der gegen Morcar, aber auch ein Fiesling ist. Dann haben wir vier Splittergruppen des Rates, was eine gute Zahl ist, um ihn beschlussunfähig zu machen.
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Re: Der "nur-so-Thread"

Beitrag von saM »

und wann kommen die Alben, Barbaren und Zwerge in`s Spiel? Schließlich vertreten die Heroen ja auch diese Völker im Kampf gegen "das Böse"! :wink:
Mut und Dummheit sind Zwillinge und werden oft verwechselt!
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Re: Der "nur-so-Thread"

Beitrag von Taunuskrieger »

Die würde ich aus dem Imperium heraushalten. Natürlich sind diese Regionen allein schon wegen ihrer Rohstoffe interessant für Könige, aber ich würde sagen, dass diese Völker sich aus den Streitigkeiten der Menschen heraushalten.

Aber einzelne Vertreter könnten ja als eine Art Söldner im Imperium aktiv sein.

Das aber nur als schneller Gedanke, vielleicht fällt mir noch was Besseres ein.
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Re: Der "nur-so-Thread"

Beitrag von Wehrter »

An dieser Stelle muß ich kurz erwähnen wie meine Idee …
(Nein, Idee ist falsch!) … meine Neugier entstand, daß ich zu diesem Gedankenspiel kam.

Es fing damit an, als ich die ganzen Informationen zu den verschiedenen Versionen von HeroQuest sammelte. Dabei erkannte ich, daß ich, wie auch so ziemlich jeder hier an dem festhielt was wir in unsere Sprachausgabe gelesen hatten.
Von den Versionsbweichungen in der eigenen Sprachausgabe über die Unterschiede zu den anderen europäischen Sprachen bis zu Amerikanischen Version erkannte ich, egal in welcher Sprache oder welchem Kontinent man HeroQuest damals spielte, die Leute genauso gedacht haben,
OBWOHL sie ganze andere Begebenheiten und Regeln hatte! :D

Von daher erlaube ich mir, daß ich mir aus allen Versionen DAS herauspicke was mir gerade passt und ich bin im Grunde immer noch am Original! ;)

saM,
guter Einwurf!
Daher zwei Fragen an Dich:
Wieso sind unsere Heroen immer Charaktere die von außerhalb des Kaiserreichs kommen?
Speziell der Barbar ist hier interessant!
Und wie würdest Du die Erwähnung vom Zwergenkönig Holgar deuten?
Wann kämpfte er die Schlacht am Keloth-Hügel?
Vielleicht zu der Zeit als Morcar bei Mentor Schüler war und er in dieser Schlacht fiel?

Taunuskrieger,
Deine Hinweise und Einwende sind mehr als berechtigt!
Sowas brauche ich, um evtl. Missverständnisse zu korrigieren.

Die Römer schweben mir auch als Basis für unser zukünftiges Kaiserreich vor, weil durch ihre Kultur und dergleichen sich dem ähnelt was wir so im Original lesen.
Speziell die Darstellung der Gegner wie wir sie in der 1. Abschlußgeschichte lesen klingt voll danach. Zudem waren sie Kulturell und Militärisch den anderen Völkern überlegen.
ABER wir sind hier an den Vorgaben in keinster Weise gebunden, weil wir hier ein Szenario erschaffen, was uns nur dienen soll, verständlich eine Handlung für Questen ablaufen zu lassen.

Bei der Konstellation im Zaubererrat muß ich etwas weiter ausführen:
Der Hexer gibt es nur bei unseren deutschsprachigen Ausgabe, in allen anderen Sprachen soweit ich sie erleben durfte heißt die Quest: Der Feuermagier (=Balur)
Hier erlaube ich mir den Sprung in die anderen Sprachen und unser Hexer wäre wieder ein Titel. ;)
Der Hexer und König Agrain sind in meiner Darstellung Gegner von dem, daß der Mentor einen Schüler zum zukünftigen Mentor ausbildet.
Wir haben hier eine wunderschöne Situation, die wir lösen müssen um auf das zu kommen wie man es in Rückkehr des Hexers liest.
Mentor berichtet nur positiv, nein er lobt Agrain in den Himmel, was für ein Mensch er ist!
Jetzt wird es spannend wie wir es hinbiegen daß Agrain sein Ziel durchsetzt, aber Mentor ihn immer noch als besten Freund sieht und gleichzeitig Morcar so einen Hass und Zorn auf ihn hat, daß er Kalos in das verwandelt was wir in dieser Erweiterung lesen.
Gleichzeitig muß gelöst werden, daß Mentor den Hexer hasst und Morcar es hinbekommt daß der Hexer sich ihm unterwirft.
Du mußt verstehen, daß ich beim ersinnen und zusammenspinnen von solchen Begebenheiten auch Spaß haben möchte, weil es anscheinend eine unlösbare Aufgabe ist.
Ehrlich gesagt habe ich hierfür Lösungen, aber wer weiß, vielleicht hat jemand was besseres!?? Aber diese Situation ist so fantastisch, daß es sogar für uns Tüftler spannend ist, wie sich plötzlich die Situation dreht! :D

Lithor!
Jepp, hier hast du einen Punkt getroffen wo ich schon sehr lange grüble und kein Licht am Horizont erblicke.
Was ist Lithor?
Alleine die zwei verschiedenen Anspielungen verwirren mich!
-Die Weissagung von Lithor
so wie
-Die Krone von Lithor

alleine meine Fragestellung zeigt auf, daß ich hier von einer anderen Richtung komme wie man es eigentlich liest.
Der Hintergrund ist, daß die Quest-Texte ja so aufgebaut sind, daß es nur ganz grobe Berichte sind und man sehr viel Spielraum für eigene Vorstellungen hat.
ABER ich kann hier wirklich nichts Interessantes entwickeln.
Was ist Lithor?
Über Vorschläge würde ich mich freuen! :)
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Re: Der "nur-so-Thread"

Beitrag von Taunuskrieger »

Lithor klingt für mich wie der Name eines altertümlichen Königs: Vor Hunderten von Jahren überfielen die Ogre (oder Orcs, ...) das Gebiet, auf welchem heute das Imperium zu finden ist. Damals gab es viele Stämme, die in kleinlichen Fehden miteinander lagen. Daher waren sie nicht in der Lage, sich gegen die Bedrohung zu stellen, welche sich gegen sie alle richtete. Ein Stammesführer jedoch, Lithor, bat die Zwerge und Elfen um Rat. Die Zwerge schmiedeten ihm eine Krone und die Elfen belegten sie mit einem Zauber. Mit der Krone auf dem Haupt zog Lithor nun durch die Gegend und sprach mit allen Stammesführern. Ob nun die Krone oder Lithors Arumentation den Ausschlag gaben sei dahingestellt - er konnte die anderen von der Notwendigkeit einer Zusammenarbeit überzeugen.
Gemeinsam schafften es die Stämme, die Ogre zurückzudrängen und die Grenze zu sichern. Die Stammesführer trafen sich nun regelmäßig zu Versammlungen, um ihre Probleme zu besprechen und wählten Lithor zum Oberhaupt dieser Versammlungen. Sie kamen darin überein, dass Lithors Status nicht vererbar war sondern sich verdient werden musste. Lithor sagte auf seinem Sterbebett:
"Möge sich immer jemand finden, der würdig ist, unsere Stämme zu führen. Diese Krone soll das Symbol dieser Würde sein. Wer immer sie trägt, den soll große Weisheit erfüllen und die Menschheit wird ihn zu ihrem Anführer wählen."
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Re: Der "nur-so-Thread"

Beitrag von Flint »

Schreibt Ihr die "alte Welt" und ihre Geschichte von Games Workshop um? :mrgreen:
Flint Eisenbart, Sohn von Brôn, Sohn des Andurin.

Offizieller Glöckner der Kirche der geheiligten und erleuchteten Stimmchenhörer :pfeif:

Die Homepage der HQ-Cooperation
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Re: Der "nur-so-Thread"

Beitrag von Taunuskrieger »

Sieht ganz so aus. Gibt es denn eine offizielle Geschichte der alten Welt? Soweit ich das verstanden habe, passt da HQ nur leidlich rein.
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Re: Der "nur-so-Thread"

Beitrag von Wehrter »

Flint,
das müssen wir!
Heroquest hat wirklich nicht viel Text was die Welt beschreibt.
Aber wenn ich Mal im Lexicanum nachlese bin ich immer wieder erstaunt wie man dieses Bisschen in die Warhammerwelt eingepflegt wurde, aber gleichzeitig aus Sicht von Heroquest nichts mehr zusammen passt.
Rache ;) :D

Taunuskrieger,
daß klingt als Geschichte super.
Aber ich habe mir seit heute Morgen dazu auch Gedanken gemacht und bin da auf eine völlig andere Erkenntnis gekommen. Aber dazu etwas weiter unten.

Das bisherige Szenario soll zum allergrößten Teil nur uns zum Verständnis dienen wie die Handlung abläuft, wird aber in keinster Weise irgendwie erwähnt.
hier sind die Details absolut egal, es geht nur drum es nachvollziehen zu können was passiert.

Einen gewissen Teil verschleiern und verschlüssel wir, da sind die Details schon etwas wichtig, weil daraus die Formulierungen der Aufträge entstehen sollen.
So wie speziell mit dem Zaubererrat.

Was mir bei diesem Projekt sehr wichtig ist, sind die Verbindungen und Bezüge zu den vorhandenen Begebenheiten, wie jetzt Kaiser, Könige und Barone, so wie die Personen wie der Hexer und Agrain, damit es am Schluß genau darauf hinausläuft daß sie genauso sind wie sie in den Heften beschrieben sind.
Was mir Kopfschmerzen bereitet sind die Sachen, die wir einfach behaupten müssen, damit überhaupt das Projekt läuft. Na ja, schauen wir mal, ob es hinhaut.

OK, kommen wir jetzt zum diesem Punkt:

Lithor,
kann ein Gebiet, Berg, See, Siedlung, Person oder sonst was sein. Taunuskrieger hat dies in seinem Vorschlag sehr schön dargestellt.
Also bleibt mir hier in meiner Überlegung nur übrig, daß Lithor in Vergessenheit geriet, nur der Name ist in der Erinnerung geblieben.
Also belassen wir es bei einem Geheimnis was Lithor ist!

Dann haben wir noch die Prophezeiung die lautet:
An Rogar erfüllte sich die Weissagung von Lithor, …. bla bla bla
Dies bedeutet daß bei vielen anderen sich diese Weissagung nicht erfüllt hatte!!! ;)
Warum? Kann uns eigentlich egal sein, weil im Endeffekt werden nur auserwählte die Macht erhalten.

Jetzt bleibt nur noch die Krone, die auch von Lithor kommt!
Hier haben wir zum Glück noch, daß diese Krone einen Namen hat:
Stern des Okzidents
Was soll dieser Name genau bedeuten?
Ein Stern leuchtet und ist was Besonderes und der Okzident ist ein Gebiet oder sowas was im Westen liegt.
Hmm, sehen wir uns die Prophezeiung am Ende an:
… und die Menschheit wird ihn zum Anführer wählen.

An diesen Punkt war ich überrascht und enttäuscht.
Es bleibt nichts übrig was ich gerne verwendet hätte, wie z.B. eine Prophezeiung die man einbauen hätte können.
Auf der anderen Seite offenbart sich mir hier jetzt, daß die „Menschheit“ sich nur auf unser Gebiet des zukünftigen Kaiserreiches bezieht.
was ist mit den anderen Menschen in den Grenzländern oder im Osten?
Das müssen dann wohl die Barbaren und Chaoskrieger sein. :?
Aber dies nur so am Rande zum grübeln. Ist nicht so wichtig für unseren Handlungsablauf.

Was mich zurzeit beschäftigt ist,
ob wir den Zwergenkönig Holgar mit seiner Schlacht am Keloth-Hügel mit einbinden sollen, oder ob es schon geschehen ist?
Wenn er dabei ist haben wir auch Zwerge in diesem Abschnitt von Morcar als Schüler bis zum Zwischenziel daß er in die Chaoswüste abhaut, ansonsten sind es nur die Menschen und Zauberer.
Was gefällt Dir am besten????
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Re: Der "nur-so-Thread"

Beitrag von Wehrter »

So jetzt ans Eingemachte:
Neben Holgar haben wir auch noch im Angebot:
Verag, Fellmarg, Borin, Baryn, Skulmar, Kessandria, Bellthor

Die Aufgabe lautet, wann und wie lassen wir sie in Erscheinung treten, oder sollte man den einen oder anderen Charakter weglassen?
Und welche Namen oder Charaktere habe ich übersehen?

Die beiden Zauberer Melar und Ollar sind von mir bereits berücksichtigt.
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Re: Der "nur-so-Thread"

Beitrag von Taunuskrieger »

Zunächst kann "Stern" einfach auch nur symbolisch gemeint sein für etwas, mit dem man Hoffnung auf Besserung verbindet. Okzident ist auch klar, denke ich: Die Gebiete der Menschen liegen ja im Westen (zumindest in meiner Interpretation), da die ganze Bedrohung immer von Osten (OK, und manchmal auch von Norden) kommt.

Dass sich an den anderen die Weissagung nicht erfüllt hat, kann durchaus sein. Mentor sagt ja nur, das sie die Häupter der Könige der Altzeit geziert hätte.

Chaoskrieger würde ich nicht als eigenes Volk irgendwo ansiedeln. Ich deute sie als Menschen, die vom Chaos beherrscht werden und auf Morcars Seite kämpfen.

Holgars Schlacht wird von Mentor im Zusammenhang mit Morcar niemals erwähnt. Deswegen können wir die Schlacht am Keloth-Hügel getrost vorher geschehen haben lassen (Ist das grammatikalisch richtig?).

Verag taucht erst im Basisspiel auf. Den würde ich vorher nicht erwähnen. Bellthor ist eher so eine Art Schoßhund. Den kann man zusammen mit dem Hexer ins Spiel bringen. Die anderen sind aber interessant. Baryn habe ich immer als einen Dämon interpretiert, den Morcar gerufen hat. Baryn spielt Morcar vor, dieser könne ihn (in Vertretung des Chaos) beherrschen. Dank Baryn kann Morcar über so viele Dämonen verfügen und Chaos-Magie wirken. Die anderen könnten allesamt Zauberer sein. Skulmar und Kessandria sind auf der Seite des Hexers im Rat, Borin auf Mentors und Fellmarg, der (zumindest nach momentanem Stand noch) nichts geleistet hat, könnte zu Agrain gehalten haben.

Was weitere Namen betrifft: Namenssammlung

Die habe ich angelegt, als ich mir Gedanken zu meiner Landkarte gemacht habe. Da sind Orte, Personen und Völker aufgelistet, die ich in den ganzen Abenteueren, Einleitungen und Epilogen gefunden habe.
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Re: Der "nur-so-Thread"

Beitrag von Mophus »

@Taunuskrieger: Danke für die Liste mit den Personen und Orten. Hast du die auch mit den englischen Angaben?

Denn wie von euch bereits bei der Herausforderung Hexer/Feuerzauberer angedeutet, kann ich nur zustimmen, dass ihr bei eurem Vorhaben ausschließlich mit den englischen Ursprungstexten arbeitet. Es ist davon auszugehen, dass durch die deutsche Übersetzung bereits Abweichungen entstanden sind.

Die Welt von Heroquest sollte meines Erachtens jedoch durchaus auf der Karte der Alten Welt angesiedelt werden können. So können die Westlichen Wälder aus Sicht des Imperiums Athel Loren sein.
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Re: Der "nur-so-Thread"

Beitrag von Wehrter »

Mophus,
guter Hinweis! Da muß ich nochmal nachlesen was ich da so gesammelt habe.
Wenn ich mich längere Zeit nicht melde bin ich da am stöbern. :wink:

Taunuskrieger
Du sagst es, man kann vieles auch anders interpretieren,
und genau das muß erhalten bleiben, damit jeder der daran Interesse hat es auch annimmt.

Deine Zuordnung der Charaktere ist schon eine gute Vorarbeit.
Ich will hier ein wenig Contra geben um neue Überlegungen und Sichtweisen anzuregen.

Morcar wird Mentors Schüler, solange bis er sich davon machte.
Wie lange könnte dies sein? 1 Mondjahr? 10 Jahreszeiten? 100 Sonnenjahre?
Ich will es nicht wissen! ;)
Unsere Zauberer haben wie bereits beschrieben ihre Sorgen und Nöte, aber es passiert ja drum herum ja auch einiges. Aus den menschlichen Königreichen entsteht ein Kaiserreich und in den Bergen im Osten geht es auch nach Belorns Erbe weiter.
Und nicht zu vergessen, die Orks sind ja auch noch da.
Wir können hier gerne einiges streichen, dann würde es übersichtlicher werden, aber auf der anderen Seite nimmt man sich so die Verwirrungen, die überraschende Momente bescheren.

Verag war nur so als Vorschlag. Ein kleiner Gastauftritt wo er aber überleben müsste.
Kann man streichen, oder als Joker im Hinterkopf behalten. Er spielt eigentlich keine Rolle!

Der Rest der Charaktere ist eine gute Basis, aber mich stört hier dieses Lineare.
Alle gleich dabei und mischen im Zauberrat mit!??
Von der Zeitlinie her kann man sie auch so nach und nach in die Handlung hinzukommen lassen und z.B. Felmarg kann man über den Kaiser kennenlernen, wodurch sich zwei Handlungsabläufe überkreuzen oder sogar zu einem zusammenführen.

Zum Schuß Baryn
Ich verstehe hier nicht, wieso er so dargestellt wird.
Es heißt doch nur, daß er Morcas erster Feldherr ist.
(Wobei hier das Wort „erster“ auch verschieden gedeutet werden kann)

Wenn hier die Quelle das Lexicanum ist, müssen wir es ignorieren!
Dort heißt es auch, daß der Hexen Lord ein Träger von der Krone: „Stern des Okzidents“ ist und danach der Gründer des Imperiums: Sigmar

WAS???
Wann soll der Hexer die Krone getragen haben? Die hatte doch Rogar!??
Das wollte ich dann genauer wissen und laß beim Hexen Lord nach.

Hier wurde erwähnt, daß der Hexer von unbekannten Heroen erweckt wurde und eine absolute Gefahr für Sigmar darstellte. Diese Heroen konnten ihr Missgeschick bereinigen indem sie den Hexer endgültig besiegten und alles war wieder in Butter.

BITTE????
Wenn Sigmar unser Kaiser ist, dann hat er doch eine vernichtende Niederlage gegen Morcars Armee erhalten und er musste nach Karak Varn fliehen.
Und diese unbekannten Heroen mussten ihn dort retten weil sonst Morcar ihn in die Finger bekommen und dann mit Sicherheit das Licht ausgeblasen hätte.
Aber nein, der Hexer war doch die Bedrohung, wo er nicht einmal seine Armee der Toten in Bewegung setzen konnte.

Nicht daß ihr mich falsch versteht,
ich schätze die sogenannte Fan-Arbeit sehr und ich kann mir vorstellen daß es wahrscheinlich für die Warhammerwelt passen wird oder könnte, aber aus der Sicht meiner klitzekleinen HeroQuest-Welt wird mir alles aus dem Kontext gerissen.
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Re: Der "nur-so-Thread"

Beitrag von knightkrawler »

Wehrter hat geschrieben: 04.03.2017 06:53Hier wurde erwähnt, daß der Hexer von unbekannten Heroen erweckt wurde und eine absolute Gefahr für Sigmar darstellte. Diese Heroen konnten ihr Missgeschick bereinigen indem sie den Hexer endgültig besiegten und alles war wieder in Butter.
Das sind die Herausforderungen 12 bis 14, erzählt in der Gegenwart.
Man kann jetzt tief drüber nachdenken, was das für Euren Plan bedeutet.
Meiner Meinung spielt sich alles (ALLES) in Mentors Kopf ab und er ist alles andere als eine vertrauenswürdige Quelle als Erzähler.
Meiner Meinung nach ist Mentor schizophren schlimmsten Grades und Morcar ist das "Böse" in ihm.
Er denkt, Morcar sei real und für die schlimmen Sachen zuständig, in Wirklichkeit gibt sich Mentor episodenhaft seinen Neigungen hin.

Deshalb kann er auch die Heroen wiedererwecken und willkürlich in der Weltgeschichte herumteleportieren, ohne ihnen die richtigen Mittel zu geben, endgültig die Gefahr zu bereinigen. Das ist ein Widerspruch in seiner Macht und dafür verantwortlich, dass die Mentor-Seite so weiß-gut und die Morcar-Seite so schwarz-böse ist.

Ich glaube niemand in seiner Welt weiß, dass das Perfide Morcars letztendlich Mentors Pläne sind.
Deshalb kann er den HEroen ab und zu so genaue Tips geben, ohne deren Quelle wirklich benennen zu können. Aus diesem Grund hat er Loretome "erfunden".
Undsoweiterundsofort.

Je mehr man darüber nachdenkt, desto mehr macht es Sinn.
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Re: Der "nur-so-Thread"

Beitrag von Commissar Caos »

@knightcrawler
Nach 25Jahren heroquest fühle ich mich wie nach dem ersten mal six sense gucken! 👍😨
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Re: Der "nur-so-Thread"

Beitrag von Wehrter »

:lol3:
knightcrawler, Du bist brillant! :D
Eine bissige und köstliche Darstellung, die aber genau das anspricht was ich auch noch mit einbeziehen will.
Damit es unsere Leser verstehen muß ich es aber anders formulieren. :)

Im Wesentlichen kämpfen die Heroen in den Qusten und Abenteuern für das Kaiserreich und die „Ordnung“.
Es wird daher alles aus dieser Sicht geschildert.
Was auf unserer Seite ist, wird als rein, schön, unschuldig, tapfer, weise, etc. beschrieben.
Alles was gegen das Kaiserreich ist, also unsere Gegner sind chaotisch, brutal, seelenlos, grausam, hirnlos, oder ist einfach das Monster.

Durch diese schlichte und simple Darstellung haben wir gute Chancen die Questtexte zu verschleiern und verschlüsseln. ;)
Dadurch haben wir den Vorteil, daß man z.B. Chaoskrieger und ihre Heimat als menschliche Königreiche sehen kann, die sich nicht dem Kaiserreich unterwerfen und auch noch mit ihrer Kampfkraft dem Kaiserreich die Stirn bieten können.
Also muß ich mich nicht mit dem ganzen Hintergrund einer Rasse und Kultur beschäftigen, weil ich es einfach nur anders beschreibe. ;) :D

Das ganze Szenario, daß bis jetzt als Handlung beschrieben ist, wird NICHT erwähnt und die daraus ergebenden Aufträge für die Heroen werden so und mit kindlicher bildlicher Darstellung in den Pergamententexten beschrieben.

Ach, wir sind übrigens bereits in einer Phase wo sich jeder schon einbringen kann.
Welche erwähnten Personen aus der damaligen Zeit sollen wie und wann auftreten?

Was ich unbedingt dringen haben muß ist dies:
Agrain mag Mentor und könnte sich sogar damit abfinden daß der Mentor einen Schüler ausbildet, der danach zum Mentor wird. Aber dieser Morcar, ein Bastard aus der Gosse, ein Gewürm vom niedrigsten Stand hat nichts zu suchen in den ehrbaren Kreisen der Zauberer-Familien. Er muß weg! Das Problem ist, daß er von Mentor ausgewählt wurde, daher muß Agrain mit List und Tücke Morcar ausschalten. Am besten so, daß er von Mentor rausgeschmissen wird.

Der Hexer (was er erst noch werden wird) lehnt diesen Quatsch ab, daß man einen Mentornachfolger ausbildet. er will die alte Tradition, wo sich ein Zauberer erst durch Prüfungen für das Amt als würdig erweisen muß und wenn er bei den Prüfungen scheitert …
äh, was soll ich sagen, Tod ist Tod ;)
Er erkennt in Morcar aber auch, daß er was Besonderes ist und aus ihm ein großer Zauberer werden könnte. Man kann sagen er findet Morcar sympathisch.

So, jetzt seid ihr dran!
Lass hören wie Du Dir von Fellmarg, Borin, Baryn, Skulmar, Kessandria, Bellthor so vorstellen kannst. :D
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Re: Der "nur-so-Thread"

Beitrag von Flint »

Ich bewundere ja Eure Tatkraft, von daher mische ich mich mal kurz ein:

Ich störe mich ein wenig an dem Wort "Kaiserreich" und dem "Kaiser". Zumindest hier würde ich den Übersetzungen folgen. Die "alte Welt" wird im englischen auch als das "Empire" bezeichnet... und dieses wird geführt durch den "Emperor".. so steht es zumindest in der englischen Version... und damit im Original. Eine Vorlage, die man benutzen sollte. Warum MB Spiele daraus "Kaiser" gemacht hat, weiß ich nicht aber es wird wohl eine Übersetzung sein. "Imperator" passte wohl auch nicht. In späteren Ausgaben von WHFB wurde der Führer dieses Imperiums auch als Kurfürst beschrieben. Ich denke, wenn man neu schreibt, könnte man sich zumindest an einige Fakten halten und nicht die Übersetzung des Praktikanten von MB Spiele halten.

The Empire is nominally ruled by the Emperor, who is chosen by majority voting of the various electors. The electors are the ten Elector Counts, the Grand Theogonist of the Sigmarite Church, the two "Arch Lectors", who are also clerics of the Sigmar church, the High Priest of Ulric and the Elder of the Moot (representing the halflings). Karl Franz, of the Holswig-Schliestein family, is the current Emperor during the 1st edition and most of the written adventures. The Emperor is usually also one of the Elector Counts; Karl-Franz is the Elector Count of Reikland.

Hier mal ein englischer Wiki Eintrag zum Empire:

https://en.wikipedia.org/wiki/The_Empire_(Warhammer)

Weiterhin halte ich einen eigenen Thread für wichtig und richtig.
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Re: HeroQuest - Erweiterung der Geschichte

Beitrag von Xarres »

Karl-Franz ist ja als Imperator/Kurfürst etc. in der Warhammer Welt bekannt und vielen ein Begriff.

Aber "Holswig-Schliestein" , DAS wusste ich auch noch nicht :lol:
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Re: HeroQuest - Erweiterung der Geschichte

Beitrag von Taunuskrieger »

Diese Dinge sind der Grund, weswegen ich mich bei meinen eigenen Überlegungen (die haben jetzt mit den Überlegungen hier nur wenig zu tun) ausschließlich an die in HQ genannten spärlichen Fakten halten und den Rest passend dazuspinnen werde.
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Re: HeroQuest - Erweiterung der Geschichte

Beitrag von Sidorion »

@Flint: Kaiser IST die direkte Übersetzung von emperor.
Die römischen Herrscher (Imperatores) gaben sich den Titel Caesar (nach Gaius von den Juliern), nach heutiger Lehrmeinung wohl Ka-e-sar ausgesprochen. Die Frankenkönige, die sich in direkter Nachfolge der römischen Imperatoren sahen (daher die Bezeichnung römisches Reich, später hl. röm. Reich - der Zusatz "deutscher Nation" kam erst im 19. Jh dazu), nahmen auch diesen Titel an und durch die erste Lautverschiebung wurde dann das Wort Kaiser draus.
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Re: HeroQuest - Erweiterung der Geschichte

Beitrag von fenrir79 »

Ich denke, dass wir unsere Historie geschuldet manche Wörter so nicht mehr einfach unbelastet benutzen können ohne das es teilweise Irritationen oder politische Verwirrungen gibt.
z.B.: „Führer dieses Imperiums“ alleine das erste Wort wird in einem ganz anderem Zusammenhang gesehen.

PS. Mir liegt es fern hier eine politische Debatte loszutreten, denn dazu habe ich keine Lust! …. Ich will doch nur Spielen :kloppe:
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Re: HeroQuest - Erweiterung der Geschichte

Beitrag von Mophus »

Sidorion hat geschrieben: 08.03.2017 08:24 [...] nach heutiger Lehrmeinung wohl Ka-e-sar ausgesprochen. [...]
In meinen lang vergangenen Lateinstunden war der der wissenschaftliche Stand der korrekten Aussprache noch "Käsar/Kaesar". Die Betonung "Ka-e-sar" klingt aber cooler und ist der heutigen Bezeichnung natürlich näher.
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Re: HeroQuest - Erweiterung der Geschichte

Beitrag von Sidorion »

Naja, es gibt wohl Texte, in denen sich der Autor beschwert, dass die Jugend bzw. das Volk die Doppellaute ae, ue, oe zu ä,ü und ö verschleift. Man muss also davon ausgehen, dass die im Hochlatein getrennt gesprochen wurden. Käsar wäre demzufolge Gossenlatein.
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Re: HeroQuest - Erweiterung der Geschichte

Beitrag von Flint »

Sidorion, das weiß ich wohl... GW hat aber mit Imperator bzw. Kurfürst NICHT das Wort Kaiser gewählt. Und da wir uns in der GW Welt befinden, wäre Kaiser eben unglücklich.
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Re: HeroQuest - Erweiterung der Geschichte

Beitrag von Wehrter »

Wie Flint schon hingewiesen hatte, (etwas weiter oben)
ist es spannend in die anderen Sprachen von HQ zu sehen.

Es kommt hier immer auf die Sprache und die damit verbundene Kultur an, was wie begriffen und empfunden wird.
Speziell in unserer Sprache unterscheidet man im Empfinden,
wenn man Kaiser oder Imperator liest oder hört. (zumindest ticke ich da so :? )

Kaiser sieht man irgendwie als „GUT“, während man den Imperator als „BÖSE“ ansieht.
Man könnte wie im Holländischen ihn auch als König bezeichnen, aber in Deutschland und Österreich wird man das als „zu klein“ empfinden.
Was bleibt da einem?
Mentor vertritt das Gute, von daher müsste man Kaiser und Kaiserreich benutzen,
obwohl ich mehr für Imperator und Imperium tentiere, aber dies ist mein Geschmack! ;)

Wie Flint ebenfalls gut festgehalten hat,
wurde vieles sehr schlecht übersetzt,
aber es sind daraus auch interessante und sogar erweiternde Formulierungen entstanden.
so wäre unsere Krone „Stern des Okzidents“ wortwörtlich übersetzt nur der „Stern des Westens“.
Die Leute die es übersetzt haben, unterlief wirklich kraße Fehler, aber eröffneten neue Sichten. So haben wir in unserer Sprache nur die Rückkehr des Hexers, auf der anderen Seite haben nur die englischsprachigen Versionen die Erweiterung Kelars Keep, was im Grunde eine völlig andere Sicht und Deutung zulässt.
Jetzt von den Übersetzern einmal abgesehen,
wie konnte es geschehen, da in einem Land der Zwerg die Werte Intelligenz: 4 Körperkraft: 6 und in einem anderen Land der Barbar die Werte Intelligenz: 3 Körperkraft 7 hat?
Zahlen sind doch Sprachunabhängig, da fragt man sich dann schon wie sowas passieren kann?
Oder war es sogar absichtlich?
Auch die Übersetzungen von den Erweiterungsnamen?

Ist eigentlich auch egal,
weil dadurch unser anerzogenes Grenzdenken durchbrochen wird. ;)
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Re: HeroQuest - Erweiterung der Geschichte

Beitrag von Sidorion »

Achsooooo, dann hatte ich Dich falsch verstanden, sorry.
Für mich als Nicht-Tabletopler existiert die GW-Welt nicht und ich denke, das geht mir nicht alleine so. Von daher finde ich es nicht schlimm, wenn man in den HQ-Begriffen bleibt.
Dinge, die wie Dinge aussehen wollen, sehen manchmal mehr wie Dinge aus, als Dinge.
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Re: HeroQuest - Erweiterung der Geschichte

Beitrag von knightkrawler »

Es handelt sich sowieso um eine alternative realitaet zum warhammer-hintergrund. Genauer gesagt fand die abspaltung VOR Sigmar statt, von daher kann es da ganz andere bezeichnungen und sogar politische systeme geben.
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Re: HeroQuest - Erweiterung der Geschichte

Beitrag von Mophus »

Wehrter hat geschrieben: 08.03.2017 20:03[...] wie konnte es geschehen, da in einem Land der Zwerg die Werte Intelligenz: 4 Körperkraft: 6 und in einem anderen Land der Barbar die Werte Intelligenz: 3 Körperkraft 7 hat?
Zahlen sind doch Sprachunabhängig, da fragt man sich dann schon wie sowas passieren kann?
Oder war es sogar absichtlich? [...]
Das mit den abweichenden Werten der Helden wusste ich noch gar nicht. Es gibt ja eigentlich nur zwei Möglichkeiten: ein Tippfehler, oder eine Vorgabe, dass die Schwierigkeit angepasst werden soll. So wurde die deutsche Version sicherlich bei den Monsterwerten entschärft, um das Spielerlebnis für eine jüngere Zielgruppe zu verbessern.

Richtig daneben sind die Übersetzungen bei Star Quest. Gegner, die im Original sterben werden in der deutschen Version wegteleportiert. Wobei das Wegteleportiert werden einen grausamen Tod ja nicht ausschließt :twisted:

Diese merkwürdigen Änderungen in den Übersetzungen ist für mich auch der Auslöser gewesen das Regelwerk von HdS zu ignorieren und statt dessen AHQ neu zu übersetzen. Das bei HdS das Kapitel Heroquest fehlt kann ich durch den Wettbewerb Klee/MB noch nachvollziehen, aber warum in HdS z. B. die Fallentabelle deutlich anders aussieht erschließt sich mir nicht.
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Re: HeroQuest - Erweiterung der Geschichte

Beitrag von Wehrter »

Mophus, in diesen beiden Ländern sind dadurch zwei Helden mit den gleichen Werten unterwegs! ;)

Danke Dir Knightkrawler! :)
Deine Worte eröffnen neue Sichtweisen und Möglichkeiten.

Ich bastle jetzt was zusammen, was ich im Zusammenhang mit Lithor im Lexicanum gelesen habe. Also, in der Einleitungsgeschichte von Karak Varn wurde Emperor als König übersetzt, daß hatte mich schon damals Anfang der 90er verwirrt.
Heute weiß ich, daß eigentlich der Kaiser gemeint ist und nur in der deutschen Sprachausgabe steht, daß er Olaf heißt.
Unser guter Kaiser Olaf hat somit von Morcar den Arsch voll bekommen und musste nach Karak Varn fliehen. Und dieser Olaf muß sich auch mit der Schwarzen Garde rumschlagen.

Nehmen wir, wie aktuell in England, die Herrscherfamilie mit vier Generationen auftritt und setzen Magnus als jüngste Generation (wird ja als Prinz und nicht als Kronprinz benannt), haben wir zwei Generationen dazwischen, wo wir Sigmar einsetzen können.
Auf diese Weise ist unser Hexer, der von unseren Heroen wiedererweckt wurde, wirklich eine Gefahr, aber wiederum hätte man mit Morcar, selbst wenn er gegen das Kaiserreiche siegen würde, irgendwie einigen können, daß Sigmar an der Macht bleibt.

In diesem Zusammenhang wäre die Reihenfolge leicht Möglich, wer alles die Krone von Lithor getragen hat. Aber wie ist dann der Hexer an die Krone gelangt?
Eigentlich hätte ich mir Roger vorgestellt wie Conan in den Filmen. Jung und athletisch.
Damit es zu unserem Projekt passt, muß er schon wesentlich älter gewesen sein.
Somit können unsere Heroen dann den Hexer noch bekämpfen.

Aber jetzt die Frage überhaupt!
Was musste da passieren, daß der Hexer in den Besitz der Krone gelangte und was könnte da alles noch passiert sein????
Bo-He!!!
Was für eine geile Vorlage! :D
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Re: HeroQuest - Erweiterung der Geschichte

Beitrag von Wehrter »

So,
ich mache jetzt mit der ursprünglichen Idee weiter.

Der erste Abschnitt ist die Zeitspanne, wo Morcar bei Mentor als Schüler aufgenommen wird und er sich davon macht.

In der Handlung, die wir (ich) nicht erzählen werden, aber zum Ablauf der Geschehnisse benötigt wird, um die entsprechenden Aufträge für die Heroen ersinnen zu können würde ich Morcar am Ende dieser Zeitspanne in folgende Situation geraden lassen, was erklärt wieso er sich Nacht für Nacht in Mentors Bibliothek schleicht und heimlich alles lernt und auch begreiflich erklärt, wieso er sich plötzlich auf und davon macht.

Wie bereits erwähnt, kann Agrain ihn nicht leiden und will ihn los werden!
Während dieses Zeitzyklus lernt Morcar Agrain seine Tochter kennen und beide verlieben sich ineinander. Beide wissen, daß Herr Papa dies nicht zulassen wird und sie treffen sich heimlich.
Morcar will für seine Liebe alles tun und erhofft sich, wenn er sämtliche Geheimnisse der Magie kennt, sich mit seiner Liebe vereinen zu können.
Morcar hat fast alles gelernt, wo dann Agrain merkt, daß da was im Busch ist und versucht Morcar eine Falle zu stellen. Dabei kommt dann seine Tochter ums Leben und Morcar flieht dadurch.
Mentor weiß von dem allem nichts, aber er hatte am Schluß bemerkt daß Morcar immer wieder Nachts sich in die Bibliothek geschlichen, und plötzlich verschwunden ist und folgt ihm dann.
Morcar war bewusst, daß er in eine Falle getappt war und Agrain den Tod seiner Tochter offiziell anlasten konnte, von daher war auch der Schutz von Mentor verloschen und musste sich gegen seinen Lehrer stellen und es kam zu dem Kampf zwischen Mentor und Morcar der uns in der Geschichte beschrieben wird.

Ich finde dieses Ende für den Zyklus sehr schön, weil er uns so verständlich erklärt wieso Morcar am Schluß so gehandelt hat und von wo der ganze Haß und Zorn her kommt, daß er Agrain seine Stadt auf diese heftige Art ausgelöscht hat.
Auf der anderen Seite wird er einem sogar sympathisch, bzw. man kann gut nachvollziehen warum er jetzt DER Gegner ist. ;)
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Re: HeroQuest - Erweiterung der Geschichte

Beitrag von Taunuskrieger »

Also ich persönlich finde es etwas klischeehaft, wenn mal wieder eine Frau an allem Schuld sein soll. Was mir noch fehlt, ist eine Erklärung dafür, dass sich Morcar den Mächten des Chaos verschrieben hat. Ein mächtiger Zauberer kann er auch ohne deren Unterstützung sein. Gut, ein Interesse an Agrains Tochter könnte dies durchaus erklären. Wäre nicht das erste Mal, dass jemand den Teufel um Hilfe bittet, um seiner Liebe näher zu sein.
Aber wann lernt er denn das Ganze, wenn er ständig mit Agrains Tochter herumhängt? Trifft er sich in der Bibliothek mit ihr?
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Re: HeroQuest - Erweiterung der Geschichte

Beitrag von knightkrawler »

Lasst die Schnulzenklischees mal lieber raus. Das ist wirklich uninteressant.
Für mich gibt es nur eines, was Morcar haben will: Unsterblichkeit.
Das rührt aus seinem Ehrgeiz, denn er ist ein Psychopath per definitionem.

Kessandria wird seine Mätresse.
Da kann man dann noch eine Dreiecksgeschichte einfügen mit Skulmar.
Aber Morcar liebt niemanden.
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Re: HeroQuest - Erweiterung der Geschichte

Beitrag von ADS »

knightkrawler hat geschrieben: 13.03.2017 09:06 Aber Morcar liebt niemanden.
Das stimmt so nicht, er liebt sich selbst. ;-)
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Wehrter
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Re: HeroQuest - Erweiterung der Geschichte

Beitrag von Wehrter »

Bevor ich es wieder vergesse,
in Version Amerika sind Sarkophage mit Helden erwähnt, aber es waren leider keine Namen erwähnt worden. :(
Und die Erwähnung der Zwergenkönige in der Quest Königsmausoleum ist auch nur in Europa vorhanden. So gesehen müsste man alle Namen von Früher erfaßt haben.

OK,
da man sich hineinversetzen muß wie die Handlung abläuft verzichten wir auf Morcars Liebelei. Wenn ich Euch richtig verstanden habe ergibt sich dann folgendes Szenario:
Morcar stammt von der untersten Gesellschaftsschicht und ist von daher bestrebt es allen zu zeigen, der größte und mächtigste Magier aller Zeiten zu werden.
Agrain ist sein Wiedersacher und stellt ihm immer wieder Fallen um Morcar zuerst aus Amt und Würden zu vertreiben und später dann ganz auszulöschen.
Morcar merkt Agrains Bestrebungen, aber Mentor sieht es nicht und/oder wird getäuscht, so daß Agrain sein Ränkespiel weiterbetreiben kann.
Morcar ist nicht dumm, und erahnt zumindest was im Verborgenen erwächst, daher beginnt er sein heimliches Studium, indem er in Mentors Bibliothek schleicht und lernt.

Jedenfalls kommt es am Schluß der Zeitlinie, daß er in eine Falle von Agrain tappt und dann fliehen muß, wo es dann zum Duell mit Mentor kommt.

Da in Mentors Erzählung Morcar die Menschheit bedroht, muß es eine Verbindung, oder besser eine Allianz mit dem Kaiser geben. Da Agrain als König beschrieben wird, gehört sein Herrschaftsgebiet nicht zum Kaiserreich, also er ist noch unabhängig.
um dies bei einem expandierenden Reich zu schaffen, müsste er sich mit dem Kaiser verbündet haben und ihm bei Kämpfen beigestanden haben um entsprechendes Vertrauen und Unabhängigkeit verdient zu haben. Somit könnte Agrain auch diese politische Verbindung spielen lassen haben um Morcar loszuwerden und Morcar hätte mehr als einen triftigen Grund den Kaiser niederzuwerfen.

Zum Thema: „Kräfte des Chaos“
Hier muß man darauf achten, daß zwei Ansichten ineinander verwoben sind.
1. Chaos ist böse! Ordnung ist gut! Und wir sind doch immer die Guten. ;)
2. Die Magie bezieht ihre Kraft aus dem Wiederspruch und den ewigen Kampf wischen Ordnung und Chaos. Dies ist auch der Grund wieso ich den Zauberrat am Anfang ergoren habe. Die mächtigsten Zauber beziehen nicht nur ihre Kraft aus diesem Wiederspruch, sondern bedienen sich sämtlicher Möglichkeiten. Für einen Zauberer gibt es bis dato keine gute und böse Zauberei, sondern es ist ihr bestreben alles zu erlangen.
Da der Zaubererrat zerbrechen wird, kommt es so quasi zu einer Aufteilung zwischen Chaoszauberer und Ordnungszauberer und den beiden Gruppen ist der Zugang zum Wissen der anderen Gruppe verwehrt, so daß jede Seite neu experimentiert um sein Wissen wieder zu erweitern. Ein kleiner Fingerzeig ist ja Karlem, in der Quest: Meister des Steines

Als drittes hätten wir da auch noch die Götter von Ordnung und Chaos, wo mir aber die Bezeichnung Lords der Entropie und Lords des Universalen besser gefällt. :)
Aber dies nur so erwähnt.
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Wehrter
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Re: HeroQuest - Erweiterung der Geschichte

Beitrag von Wehrter »

Na denn,
führe ich weiter aus.

Ist Euch schon aufgefallen, ob es aus den alten Erzählungen oder in der heutigen Zeit, wo wir die Heroen in die Abenteuer schicken, diese immer von außerhalb kommen?

Der Alb kommt aus den westlichen Wäldern, der Barbar aus den nördlichen Grenzgebieten und die Zwerge sind in dem östlichen Gebirge beheimatet. Und so wie Telor in den wenigen Worten beschrieben wird, drängt sich zumindest mir die Annahme auf, daß er auch von einem abgelegenen Ort abstammt.

Hier drängte sich mir die Überlegung auf, daß im Kaiserreich keine vertrauenswürdigen Helden vorhanden sein können, weil sie mit Intrigen und Ränkespielen verdorben sind.
Aufgrund dessen würden sich hieraus in dem ersten Zeitabschnitt Aufträge für die Heroen erstellen lassen. Über das wie und was kann man sich dann einiges einbringen.

Was auch noch sehr interessant ist,
daß Mentor sich zwar für den Kaiser einsetzt,
aber ihm nicht Untertan ist.
Aber gleichzeitig hat er sein Domizil innerhalb der Grenzen des Kaiserreiches.
Hier stellt sich mir die Frage, wie der Zauberrad mit dem Kaiser verbunden ist?
Auch wenn wir diese Frage nicht beantworten, so muß zumindest diese Tatsache im Hinterkopf bleiben, nicht daß man in der Handlung in Richtungen ausbricht, die dann am Ende nicht zu den Handlungen in den Questen passen.
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Re: HeroQuest - Erweiterung der Geschichte

Beitrag von Taunuskrieger »

Wehrter hat geschrieben: 22.03.2017 05:27 Hier drängte sich mir die Überlegung auf, daß im Kaiserreich keine vertrauenswürdigen Helden vorhanden sein können, weil sie mit Intrigen und Ränkespielen verdorben sind.
Das würde ich eher dem Spiel geschuldet sehen: Man brauchte etwas exotische Humanoide für das Fantasy-Spiel. Im Kaiserreich sind es halt Menschen, daher mussten die Helden von außerhalb kommen. Ich denke, hier hätte man etwas Spielraum, durchaus menschliche Helden aus dem Kaiserreich kommen zu lassen.
Wehrter hat geschrieben: 22.03.2017 05:27 Was auch noch sehr interessant ist,
daß Mentor sich zwar für den Kaiser einsetzt,
aber ihm nicht Untertan ist.
Aber gleichzeitig hat er sein Domizil innerhalb der Grenzen des Kaiserreiches.
Hier stellt sich mir die Frage, wie der Zauberrad mit dem Kaiser verbunden ist?
Auch wenn wir diese Frage nicht beantworten, so muß zumindest diese Tatsache im Hinterkopf bleiben, nicht daß man in der Handlung in Richtungen ausbricht, die dann am Ende nicht zu den Handlungen in den Questen passen.
Auch wenn es nirgends erwähnt wird, halte ich die Zauberer für menschlich. Bis auf den Schamanen sind es Morcars Magier auch. Daraus würde ich aber nicht unbedingt schließen, dass die anderen Völker keine haben. Da denke ich eher, dass der Zauberrat nur im Kaiserreich wirkt. Der Rat kann - ohne dass man in Widersprüche gerät - entweder vom Kaiser kontrolliert werden (er hat ja auch einen eigenen Zauberer: Karlen) oder aber den Kaiser schützen gegen Morcar, dessen Macht der Rat zu verantworten hat (und schickt einen Zauberer als Vertreter zum Kaiser).
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Dort gibts auch einen Link zum neuen Fantasy Game Quest Creator.
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Re: HeroQuest - Erweiterung der Geschichte

Beitrag von Mophus »

Den flachen Hollywood-Kitsch würde ich ebenfalls weglassen. Letzterer hat der Figur des Darth Vader in meinen Augen auch eher geschadet.

Wenn man eine neue Erweiterung für HQ erstellt, die sich vom Stil her perfekt in die bereits vorhandenen einfügen soll, muss man bei einfachen erzählerischen Abrissen mit einer simplen schwarz-weiß Kategorisierung der Charaktere bleiben.

Frage nebenbei: gibt es nicht schon einen Prolog für HQ auf Ye Olde Inn aus der alten Agin's Inn Datenbank?
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Re: HeroQuest - Erweiterung der Geschichte

Beitrag von Gareth Jax »

Wehrter hat geschrieben: 10.03.2017 18:46
Ich bastle jetzt was zusammen, was ich im Zusammenhang mit Lithor im Lexicanum gelesen habe. Also, in der Einleitungsgeschichte von Karak Varn wurde Emperor als König übersetzt, daß hatte mich schon damals Anfang der 90er verwirrt.
Heute weiß ich, daß eigentlich der Kaiser gemeint ist und nur in der deutschen Sprachausgabe steht, daß er Olaf heißt.
Unser guter Kaiser Olaf hat somit von Morcar den Arsch voll bekommen und musste nach Karak Varn fliehen. Und dieser Olaf muß sich auch mit der Schwarzen Garde rumschlagen.
Ich hab in irgendeiner Warhammer Wiki gelesen, dass Olaf ein König der Zwerge ist. Macht irgendwie Sinn, dass er in Karak Varn feststeckt und von den Helden über den "Hinterausgang" rausgeholt wird. (grins Rachen) Während der "Emperor" oder "Kaiser" oder wie man ihn auch nennen möchte, noch vor den Toren Karak Varns steht. Der Kaiser der Menschen und König Olaf sind bei mir 2 verschiedene Personen.
- He was a renowned Weapons Master, skilled in every weapon known to man. No one could defeat him, so he claims, and many people who saw his battles can testify to that.
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Re: HeroQuest - Erweiterung der Geschichte

Beitrag von Wehrter »

Danke für’s Feedback! :)
OK,
dies waren so Punkte, wo ich selber nicht weiß wie ich damit umgehen soll.
Aber sie sind irgendwie wichtig, im zusammenspinnen einer Handlung.

Um fortfahren zu können gehe ich auf die Antworten etwas ein,
um auszutesten wie andere Leute es sehen.

Taunuskrieger,
stimmt, wir haben Heroen im Kaiserreich, sprich Felmarg und Borin!
Ist mir untergegangen. :(
An dieser Stelle wird langsam die Überlegung interessant, wann und wie man sie ins Geschehen wirft, damit es spannend und überraschend in der Erzählung wird!

Und bei den Zauberern habe ich ebenfalls das gleiche Problem!
Irgendwie scheinen sie menschlich, aber man muß sie als eigene Rasse sehen, da sie ganz schön alt werden! (Unabhängig von ihrer eigentlichen Rasse).
Was mich hier verwundert ist,
das Durgin, Ladril und Telor ebenfalls wie Rogar das Zeitliche gesegnet haben,
aber Mentor und Morcar überdauerten die Zeit.
Aus verschiedenen Quellen werden Zwerge und Elfen älter als Menschen,
aber wir haben den Anschein daß Zauberer ganz schön alt werden!!!!
Ich würde hier gerne die menschliche Schwäche nutzen (also unsere ;) ),
daß die Wahrnehmung extremer ist als die Wirklichkeit.
Sprich, im Durchschnitt werden Menschen 50 – 70 Jahre alt.
Zwerge und Elfen bzw. Alben erreichen das Doppelte,
dann wird es aber so wahrgenommen als ob es das Vierfache wäre.
Auf diese Weise könnte man Durgin und Ladril ihr ableben erklären.
Ansonsten hätten wir ein Problem! ;)

Du sagst es Mophus,
ich neige selber sehr gerne in diese Abwege zu geraten,
von daher sind die mahnenden Worte sehr hilfreich! :D

Jep Gareth Jax,
wenn man sich NUR auf die deutschsprachige Ausgabe bezieht,
müsste ich Dir sagen daß es eine Interpretationsfrage ist,
ABER
wenn man sich die anderen Sprachen heranzieht,
die ebenfalls die gleiche Geschichte erzählen,
erkennt man erst den gravierenden Fehler,
der in der deutschsprachigen Version gemacht wurde.
Wenn man an den Namen Olaf festhalten will,
bleibt nur übrig, daß es der Kaiser sein kann.

Ohne näheres Wissen zu besitzen,
wage ich die Aussage auszusprechen,
daß der Autor im Lexicanum sich nur auf sie deutschsprachige Ausgabe bezieht
und höchstwahrscheinlich NUR die 2. Version unserer Sprache zur Verfügung hatte.
An seiner Stelle hätte ich es auch so beschrieben! ;)
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