Miniaturen selbst gestalten via 3D-Drucker

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Kremulasch
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Miniaturen selbst gestalten via 3D-Drucker

Beitrag von Kremulasch »

Ich wollte mal fragen, ob der/die eine oder andere von euch schonmal was mit 3D-Druckern hat machen lassen?

Für die die nicht wissen was ich meine ein Artikel aus der CT-Zeitschrift: http://heise.de/-1269277

Ich bin mal so frei und packe die einzelnen Anbieter aus dem Artikel als Links in diesen Beitrag:

http://www.shapeways.com/
http://www.fabberhouse.de/pages/home.aspx
http://i.materialise.com/
http://www.sculpteo.com/en/

Ich habe selbst keine Erfahrungen gemacht, würde mich aber evtl daran versuchen Möbel oder Objekte zu kreiiren (Hoffentlich kann das mein CAD-Programm auf der Arbeit). vorab stellt sich mir halt die Frage ob sich das preislich überhaupt lohnt. Ich selbst bin handwerklich nicht sehr geschickt was Fummelarbeit angeht. Mit einem Programm würde ich es mir allerdings zutrauen...

Wer ein Beispiel sehen möchte was möglich ist, kann sich ja mal dieses "Braingear" Modell auf Youtube ansehen. Es ist aus einem Teil aus dem Drucker gekommen, sprich kein Zusammenbauen:
http://youtu.be/h6ozSqo3lfw

lg Dirk
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CorranHorn
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von CorranHorn »

mit dem gedanken habe ich immer wieder gespielt, allerdings für panzermodelle. aufgrund von zeitaufwand und kosten habe ich es bisher immer verworfen. danke für die links. ich werde mir mal ansehen, ob die auch catia daten nehmen. bisher bin ich davon ausgegangen einen "audruck" aus wachs machen zu lassen und davon eine silikonform abzunehmen. die wachs RPTs kommen aus dem schmuckbereich und bieten eine passendedetailtiefe für miniaturen. persönlich halte ich die 3d technik für sehr schön, allerdings in erster linie für saubere, technische modelle. organische strukturen (monster) oder windschiefe, gebrauchte gegenstände (dungeons, mittelalterliche ausstattung) zu erzeugen braucht sehr viel erfahrung, zeit und geeignete modellierprogramme. catia und co sind dafür ja nicht gemacht. games workshop macht einen teil seiner sculpts mittlerweile im 3d bereich und scannt daneben immernoch analoge miniaturen ein. daher kommt auch die vermehrte anzahl von fantasygroßbausätzen in letzter zeit.
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Mophus
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Mophus »

Selber habe ich noch keine Erfahrungen mit 3D Druck gemacht. Verfolge die Technik aber seit langem in der Hoffnung doch noch in den Besitz der BQ und EQ Minis zu kommen. Das Mittel der Wahl wäre in diesem Fall ein 3D Scan um ein 3D Modell zu bekommen. Es gibt auch Unternehmen, die die komplette Dienstleistung vom Scan bis zum Druck anbieten, nur die Preise rechnen sich (noch) nicht für ein Hobbyprojekt.

Wie sieht es eigentlich rechtlich mit Kopien der Figuren aus? Im Forum gab es eine Diskussion, ob Legosteine ohne "Lego" Schriftzug legal herzustellen seien (viewtopic.php?f=1&t=1701&hilit=lego). Wie sieht es mit den Miniaturen aus? Könnte man das 3D Modell spiegeln, um das Copyright zu umgehen?
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Sidorion
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Sidorion »

Naja, der Scan geht heutzutage mit ner Digitalkamera ruckzuck. Einfach aus mehreren Blickwinkeln ein Bild schießen und dann auf einen der kostenlosen Dienstleister hochladen. Wenig später hast Du das 3D-Modell in der Tasche.
Evtl. ist dann noch bissi Nacharbeit nötig, aber das Leben ist halt kein Ponyhof (und nicht alle Ponys heißen Waldemar).
Allerdings muss man da aber ein Original für fünf Minuten in den Fingern halten. Mit Onlinebildern wirds wohl nix werden, es sei denn, Du bist eine Konifäre (Absicht :mrgreen: ) mit Photoshop.

Ich verfolge auch das Thema seit Monaten mit Spannung.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Mophus »

Wenn schon denn schon Laserscannen. Ich glaube kaum, dass Abfotografieren und Umwandeln in ein 3D Model qualitativ mit einem Laserscan mithalten kann.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Sidorion »

Och, da waren die Jungs in der letzten (vorletzten) C'T aber anderer Meinung. Mit dem richtigen Verfahren kannst Du so sogar die Farbe des Objektes erfassen.
Geht aber halt nur, wenn Du bestimmte Bedingungen einhältst, wie z.B.: konstante Entfernung zum Objekt, gleicher Tiltwinkel usw. Darum wirds wohl mit Bildern ausm Netz kaum gehen.
Zudem liefert der Laser nur eine Punktwolke. Bei den Onlinediensten für die Fotomethode gabs welche, die ein fertiges Gitter zurücklieferten.

Diese Gedanken sind aber alle müßig, da die Druckereien eine vertikale Auflösung von 0,1mm nicht unterschreiten können.
Das sind bei einer Mini Welten. Da tun sich Krater auf, vor allem, wenn Farbe drauf soll.

Ich stelle mir da eher Anwendungen im Dungeonbau vor. Z.B. als Master für Formen für Leute wie mich, die zu doof zum Modellieren sind.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Wehrter »

Mophus hat geschrieben:Wie sieht es eigentlich rechtlich mit Kopien der Figuren aus? Im Forum gab es eine Diskussion, ob Legosteine ohne "Lego" Schriftzug legal herzustellen seien (viewtopic.php?f=1&t=1701&hilit=lego). Wie sieht es mit den Miniaturen aus? Könnte man das 3D Modell spiegeln, um das Copyright zu umgehen?
Ich hatte durch Zufall so ein wenig was mitbrkommen, wie es mit den Rechten aussieht, wenn man Kopien macht :?
Hatte dazu in YouTube Viedeos gesehen :ok:


Einfach gesagt sieht es so aus, wenn der Ursprung legal ist (zB. Du besitzt selber die Figuren) kannst Du für Dich privat eine Kopie zu machen.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Mophus »

Also könnte ich von meinen HQ Ogern legal Abgüsse machen, da ich von meinen Originalen nicht die Base absägen möchte...

@Sidorion: Die vertikale Auflösung wird durch die Dicke der Granulatschicht bestimmt. Beim Lasersintern können jedoch Schichten von unter einem zehntel Millimeter aufgetragen werden. Oder bei ~0,02mm bei Stereolithographie. Ob das jedoch bei Druckereien schon angeboten wird ist wieder eine andere Frage.
Zuletzt geändert von Mophus am 14.06.2012 17:02, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Sidorion »

Yep. Du darfst sogar von den Kopien Kopien machen. Solange Du Dir sicher sein kannst, dass Deine Kopiervorlage entweder Original ist oder auf legale Weise kopiert wurde, darfst Du diese legal für den Privatgebrauch kopieren (Außer Du umgehst einen wirksamen Kopierschutz). Sobald die Quelle unsicher ist, ist auch das Kopieren verboten (z.B. bei Videostreams).

Deinen Oger darfst Du also abgießen, einen von diesen ominösen Wölfen aus EQ, die öfter mal auf ebay rumgurken, nicht. Hätte ich wiederum von meinen (leider nicht existenten) originalen Elfquestwölfen eine Kopie gemacht und Dir geschenkt, dürftest Du diese abgießen.

Achtung! Das gilt nur für Kunst (Texte, Musik, Video, Skulptur, Gemälde)! Bei Programmen sieht die Rechtslage ganz anders aus!
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Wehrter »

Jepp,
Sidorion hat es sehr schön auf den Punkt gebracht,
wie es mit den Kopien aussieht :ok:
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von SirDenderan »

zurück zum druckerthema....


ein kleiner ZPrinter 150 kosten nur 15000,-

leiht mir mal jemand sein Taschengeld ??
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Sidorion »

Alter Knauser :zwerg: Kauf Dir doch einen Bausatz, der kostet ein Zehntel davon :mrgreen:
Dinge, die wie Dinge aussehen wollen, sehen manchmal mehr wie Dinge aus, als Dinge.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von SirDenderan »

Sidorion hat geschrieben:Alter Knauser :zwerg: Kauf Dir doch einen Bausatz, der kostet ein Zehntel davon :mrgreen:

wo gibt es den denn zu kaufen ?
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Sidorion »

In einer der letzten drei C'T (weiß jetzt nicht, welche) ist ein umfangreicher Test drin. Da stehen auch die Bezugsadressen bei.
Dinge, die wie Dinge aussehen wollen, sehen manchmal mehr wie Dinge aus, als Dinge.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Eredrian »

Naja, im Auge hab ich die Dinger auch schon seit ein paar jahren und günstiger selbst bauen kann man, wenn man nach RepRap sucht.
http://reprap.org/wiki/RepRap
1. Maschine kaufen, 2. Maschine "drucken" :D

Allerdings hatte mich bisher die miese Auflösung bei Figuren und die doch recht hohen Materialkosten abgeschreckt (Plastikspritzguss ist um Meilen günstiger und daher machen das die Großproduzenten auch so). Darüber hinaus ist das ja was anderes als Styrodur schneiden und da ich keine konforme Werkstätte habe scheitert das auch an Belüftung, Reinhaltung etc.

Den riesigen Vorteil den ich am 3D-Druck sehe ist die Skalierbarkeit, also kein ui, du hast 1", ich 1,5" und der da 4cm Felderchen. Und der selbst gemachte Gimlizwerg kann auch fix zu nem Riesen bzw ner Statue hochskaliert werden.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von SirDenderan »

zum mini drucken reicht die Auflösung nicht

0,1mm ist für eine mini zu grob

aber dungeonbau geht damit
bzw Rohling drucken
abformen und dann gießen


und 350 für einen Bausatz geht wohl
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von CorranHorn »

auflösung ist das problem. exakt daher die methode:

- 3D Ausdruck in Wachs
- Abformen der Wachsminiatur in Silikon
- Gießen der Mini in Resin

Voila, damit steht eine größere Anzahl von Minis zur Verfügung.
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Kremulasch
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Kremulasch »

Eredrian hat geschrieben:Naja, im Auge hab ich die Dinger auch schon seit ein paar jahren und günstiger selbst bauen kann man, wenn man nach RepRap sucht.
http://reprap.org/wiki/RepRap
1. Maschine kaufen, 2. Maschine "drucken" :D

Allerdings hatte mich bisher die miese Auflösung bei Figuren und die doch recht hohen Materialkosten abgeschreckt (Plastikspritzguss ist um Meilen günstiger und daher machen das die Großproduzenten auch so). Darüber hinaus ist das ja was anderes als Styrodur schneiden und da ich keine konforme Werkstätte habe scheitert das auch an Belüftung, Reinhaltung etc.

Den riesigen Vorteil den ich am 3D-Druck sehe ist die Skalierbarkeit, also kein ui, du hast 1", ich 1,5" und der da 4cm Felderchen. Und der selbst gemachte Gimlizwerg kann auch fix zu nem Riesen bzw ner Statue hochskaliert werden.
Eine Maschine kaufen ist wohl doch zu viel des Guten glaube ich.
Was die Auflösung angeht; ich hoffe ich trete niemandem auf die Füße wenn ich sage, dass mir die Miniaturen vom original HQ fast besser gefallen. Etwas knubbeliger und weniger Details. Deshalb würde mir eine Auflösung von 0,1mm reichen (muss es aber erstmal ausprobieren).

Aber wie ich sehe haben sich einige von euch die gleiche Frage gestellt.

Hat vielleicht jemand von euch Erfahrung in SketchUp, Sculptris oder Blender? Das sind 3 freeware programme, die einer der 3D-Druck-Seiten für Anfänger empfiehlt.
Das CAD-Programm auf der Arbeit fällt leider flach, da es auf meinem 64Bit System zu hause nicht läuft. (Und ich keine Lust habe ein zweites OS zu installieren bzw eine VirtualMachine)

Ich frage deshalb, damit ich mir mühseliges einarbeiten sparen kann, nur um irgendwann festzustellen, dass das Programm das ich ausprobiere, plötzlich irgendeine wichtige Funktion nicht hat.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Kremulasch »

Hab eben einfach mal Sketchup bei youtube eingegeben...

"Holzwerken mit Sketchup"
http://www.youtube.com/watch?v=7-S8gjHy ... ure=fvwrel

Perfekt um Möbel herzustellen ^^
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Sidorion »

@Kremulasch: Wegen der 0,1mm zum Vergleich: Der Gürtel beim :zwerg: steht ca. 0,2mm raus, die Vertiefungen in der Haarpracht des :elf: sind ca. 0,15mm, die Stirnrunzler beim :fimir: liegen ca. bei 0,1mm. Du wirst bei den gedruckten Minis jedes einzelne Scheibchen sehen, wenn erstmal Farbe drauf ist.
Alle Welt entgratet die Minis vorm Bemalen, obwohl die Grate u.U. deutlich weniger, als 0,1mm rausstehen. Einfach weil sie trotzdem unangenehm hervorstechen. Jetzt stell Dir eine Mini for, die ca. 350 absolut gerade Gussgrate hat, da ist Finecast ein Dreck dagegen.
Ich lasse mich aber gern eines Besseren belehren. Lass doch einfach mal ein freies Model mit möglichst vielen Details (gibt ja genug im Netz) in 35mm drucken, mals an und stell das Ergebnis hier rein.

In Blender hab ich mal reingeschnüffelt, aber nie genug Sitzfleisch bewiesen, mich in die Bedienung einzufuchsen. Von Bekannten weiß ich aber, dass das vielen kommerziellen Programmen ebenbürtig ist und einige sogar überbietet.

@CorranHorn:
Naja, das Problem liegt ja darin, dass man die meisten Minis nicht gießen kann. Da gibts Unterschneidungen usw., die nur mit Spritz- oder Schleuderguss ausgefüllt werden können. Abgesehen davon dürfte allein der Formbau Horror werden.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Kremulasch »

Sidorion hat geschrieben:@Kremulasch: Wegen der 0,1mm zum Vergleich: Der Gürtel beim :zwerg: steht ca. 0,2mm raus, die Vertiefungen in der Haarpracht des :elf: sind ca. 0,15mm, die Stirnrunzler beim :fimir: liegen ca. bei 0,1mm. Du wirst bei den gedruckten Minis jedes einzelne Scheibchen sehen, wenn erstmal Farbe drauf ist.
Das mit den Graten hab ich so nicht bedacht. Hatte bisher auch noch kein 3D-Druckmodell in der Hand.

Aber es klingt so, als ob man wirklich maximal Möbel oder Deko-Elemente (wie Säulen o.ä.) damit machen sollte, weil die Nachbearbeitung nicht so einfach ist.

Ich glaube ich versuchs erstmal mit ein paar Zahnrädern, die meine Freundin für Steam-Punk-Bastelleien haben möchte. Ich schätze die sollten auch einfach in Blender zu machen sein.

Danke für die Infos/Tipps! :)
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von SirDenderan »

hmmm,....


ich habe mich mal ein wenig eingelesen und meine Wahl ist dann auf den
MAKIBOX A6
gefallen.

Der soll um die 300$ kosten (excl. Porto)

und kann Dateien vom Typ .STL und .gcode verarbeiten.
Aber das wichtigste ist:

Layer thickness:
0,04 - 0,3

Damit sollten auch (grobe) Minis möglich sein....
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Sidorion »

Naja, horizontal ist die Auflösung i.d.R. höher, man kann also sanfte Steigungen wie bei einer Säule schon ganz gut hinbekommen. Ab einem bestimmten Winkel gibts halt einen Treppeneffeckt ähnlich dem Aliasing bei Monitoren.
Eine Säule wird wesentlich besser aussehen, wenn man sie senkrecht druckt, statt waagrecht. Bei einer Mini wird man aber keine schöne Ausrichtung finden, weil sie in allen Richtungen rund ist.
Es kommt also nicht nur darauf an, WAS gedruckt wird, sondern auch WIE.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Luegisdorf »

Sehr interessantes Thema! Und ich staune wie viele diese C'T-Ausgabe in der Hand hatten (wie auch meine Wenigkeit).
Mit einem 3D Drucker könnte ich endlich BQ- und EQ-Minis reproduzieren
Ja, auf den Gedanken bin ich auch schon gekommen :twisted:
Wie sieht es eigentlich rechtlich mit Kopien der Figuren aus?
Also müsste der erste, der eine Kopie anfertigt, im Besitz von mindestens einem Stück sein. Die erste Kopie verkauft er dann seinem Kollegen und gibt gleich noch die 3D-Daten mit für die weitere Replikation. Oder hab ich das falsch verstanden?
Plastikspritzguss ist um Meilen günstiger und daher machen das die Großproduzenten auch so
Natürlich - aber Barber-Quest und Elf-Quest-Minis werden nicht mehr nachproduziert und die im Umlauf befindlichen Mengen sind recht beschränkt.
Die heutigen 3D-Drucker sind noch zu grob
Schade :(
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Sidorion »

Luegisdorf hat geschrieben:Also müsste der erste, der eine Kopie anfertigt, im Besitz von mindestens einem Stück sein. Die erste Kopie verkauft er dann seinem Kollegen und gibt gleich noch die 3D-Daten mit für die weitere Replikation. Oder hab ich das falsch verstanden?
Ja. In dem Moment, wo Du die Kopie verkaufst, ist es aus mit der Legalität. Es sind Privatkopien erlaubt, keine kommerziellen. Verschenkst Du aber die Kopie, ist sie legal und darf legal kopiert werden.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von SirDenderan »

und es gibt drucker die eine feinere dicke auftragen können...

das geringste, was ich gefunden habe sind 0,04 mm.(im bezahlbaren Bereich) damit müsten die alten, klobigen '80 Jahre Minis gehen.
da werde isch mich mal erkundigen....
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Sidorion »

In der aktuellen c't ist ein sehr schöner Artikel drin, wie man mit einem Fotohandy eine Mini druckreif digitalisieren kann. Alles mit kostenlosen Programmen bzw. Onlinediensten.
Falls das noch jemanden Interessiert........
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Luegisdorf »

Hmm, klingt interessant - weiss man schon mehr zum Druckvorgang, funzt das wohl mit 0.04 mm?
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Sidorion »

Keine Ahnung, aber ich denke, wenn man so einfach an das 3D-Modell kommt kann man das ja mal ausprobieren. Sooo teuer sind die Onlinedruckdienste auch nimmer.

Stell Dir mal vor, wenn das klappt lässt sich jede Mini nachmachen. Ich denke da vor allem an vergriffene Teile oder Selbstgebautes. Einfach am Treffen abfotografieren und zuhause nachbestellen (Natürlich nur mit Erlaubnis des Skulpteurs versteht sich).

Oder Umbauten. Man könnte mit einem Programm wie Blender einfach einen Eisgremlin modellieren und dann ausdrucken.

Harald wollte sich doch so einen Drucker zulegen..........
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Leander »

Bei Ebay gibts eh schon viele Figuren von Morcars Magier, Elf Quest usw. von italienischen Verkäufern, weiße Modelle, bei denen in der Beschreibt "not original" steht. Kosten tun sie trotzdem. Keine Ahnung, wie die gemacht sind.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Luegisdorf »

Onlinedruckdienste
Für 3D, sapperlot, gibt's denn sowas schon??
Der Italiener
Ja, der ist schon seit längerem bekannt, hat inzwischen mal jemand dort bestellt - taugt das was? Auf den ersten Blick sehen mir die Figuren ein bisschen sehr gratig aus (würde für Guss sprechen ...)
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Sidorion »

Luegisdorf hat geschrieben:Für 3D, sapperlot, gibt's denn sowas schon??
Klar. Du lädst einfach Deine .obj-Datei hoch und wählst Größe und Material und die nennen Dir einen Preis.
Da werden die unterschiedlichsten Verfahren angeboten. Vom Lasersinthern über Extrudertechniken zu Keramikdruck (Da wird dann sogar die Textur mirgedruckt, die Mini kommt fertig angemalt aus dem Drucker) ist alles drin. Sogar Metalle wie Gold oder Platin.
Alles nur ne Frage des Geldes, aber eine 35mm Mini aus Kunststoff sollte nicht sooo teuer sein.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Leander »

Hehe, genau, HeroQuest mit lauter Figuren aus echtem Gold. :D

@ Luegisdorf Keine Ahnung, aber ich würde egal zu welchem Preis solche Figuren nicht bestellen. Wenn, dann will ich Originale...ansonsten könnte ich ja gleich Alternativminis verwenden. Und Bemalen muss man sie auch gut können, wobei ich bei den weißen Modellen skeptisch wäre...die - wie du schon sagtest - sehr gratig aussehen.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Mophus »

@Leander&Luegisdorf: >Italiener

Es handelt sich um Resinguss. Das ist u. a. an den Fischhäuten und Blaseneinschlüssen zu erkennen. Ich habe den Verkäufer kontaktiert. Der Preis für ein individuelles Set ist günstiger als seine Angebote auf ebay. Bei dieser Qualität ist jedoch jeder Cent zu viel. Er will nicht garantieren, dass die Figuren fehlerfrei sind. Aus meiner Sicht reine Geldmacherei. Das kann der Grieche besser. :wink: Kein Gold, aber fast. Und der ist einer von uns Verrückten.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Al-Rahem »

Ist das denn nicht illegal? Ich mein privat, jedem das seine, aber bei ebay verkaufen ist schon ganz schön dreist.
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Sidorion
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Sidorion »

Al-Rahem hat geschrieben:Ist das denn nicht illegal?
In Deutschland der Verkauf, ja. Für Italien bzw. Griechenland mag ich keine Aussage machen.

Allerdings haben wir mit Heroquest eine Sondersituation: Es gibt keinen Rechtehalter mehr auf dieses Spiel (also Heroquest als Brettspiel, es gibt aber ein RPG, das so heißt), d.h. alle Karten, Spielpläne Overlays usw. sind Freiwild und dürfen nach belieben kopiert werden. Ob das allerdings auch für die Figuren gilt, weiß ich nicht.

Und dann ist das Ganze auch eine zivilrechtliche Angelegenheit, d.h. der Rechteinhaber muss Deinen Verstoß anzeigen, da wird von sich aus kein Staatsanwalt der Welt tätig.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von CorranHorn »

Sidorion, leider muß ich widersprechen:

Hasbro IST weiterhin der Rechthalter:
http://www.ipo.gov.uk/t-find-number?det ... rk=1355870

Next renewal date:
25 August 2015

Also mindestens noch bis dahin. Registriert in der Warenzeichen Datenbank vom VereinigtenKönigreich (gov.uk) und damit nat+rlich inenrhalb der gesamten EU.

Wobei du natürlich recht hast: Erstmal muß sich bei Hasbro jemand für mehr als die Verlängerung interessieren, um in der Community für Ärger zu sorgen. Bisher hat man ja nur den Eindruck, dass einfach turnusmäßig die Recht verlängert werden und ansonsten das ganze einfachen ruht.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Sidorion »

Moooment, das ist eine Trademark. Hasbro hat sich den Namen 'Heroquest' für Brettspiele usw. schützen lassen. Das hat nichts mit dem Spielematerial zu tun.
Damit wird lediglich verhindert, dass ein Spiel mit gleichem Namen auf den Markt gebracht wird.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Mophus »

https://www.youtube.com/watch?v=Dw82KSz ... ata_player

Hier sieht man sehr gut, wie Miniaturen im farbigen 3D-Druck entstehen. Diesen Service bieten bereits einige Anbieter an. Voraussetzung ist natürlich immer ein entsprechendes 3D-Modell. Manche Anbieter bieten jedoch auch einen Scanservice an.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von CorranHorn »

"Publications; magazines; books; manuals; rule books for playing games; items of stationery; articles for painting models"

also, meine englischkenntnisse sagen mir, dass die oben genannten sachen durch das trademark geschützt sind und damit kein freiwild zum kopieren und verbreiten. ganz ehrlich, ich würde es nicht drauf ankommen lassen mir mit nachgüssen etc. selbst einen strick zu drehen, auch wenn hasbro im moment recht ruhig wirkt, was die verteidigung der eigenen rechte angeht.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Sidorion »

Auf deutsch also:
Veröffetlichungen, Zeitschriften, Bücher, Handbücher, Regelbücher für Spiele, Bürobedarf und Bemalzubehör.
Kein Dritter darf Dinge aus den oben genannten Kategorien vertreiben, auf denen - und jetzt kommts - 'HeroQuest' draufsteht. Der Schutz bezieht sich ausschließlich auf den Namen. Nicht das Logo, nicht die Schriftart, nicht die Overlays, nicht die Würfel, nicht das Spielbrett. Ausschließlich der Name 'HeroQuest' wird hier geschützt.

Beispiel Lego (Ist auch eine Trademark):
Du darfst die Steine nach belieben nachbauen. Alle Männchen, Sondersteine, Scharniere, usw. (Im Falle der Legosteine ist die 'Schöpfungshöhe' nicht groß genug, um urheberrechtlich schützbar zu sein). Du darfst aber nicht 'Lego' irgendwo draufschreiben. Weder auf die Steine Selber noch auf die Packung, Artikel oder Werbung.

Den Nachguss von Figuren oder Druck von Overlays usw. regelt aber das Urheberrecht. Und das ist in Deutschland grundsätzlich für den Privatgebrauch gestattet, solange es eine Kopie vom Original oder von einer legalen Kopie ist. Das würde aber zu weit führen, das hier zum gefühlt zweihundertsten mal zu erklären. Interessenten mögen bitte die Sufu nutzen oder nachgoogeln.

Aber, soweit gebe ich Dir gerne Recht, mit Verkäufen solcher Nachgüsse wäre ich sehr vorsichtig, das kann sehr schnell sehr teuer werden.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von CorranHorn »

Stimmt, überlassen wir es einfach den Juristen. Ich denke, ich habe meinen Punkt verdeutlicht.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Tannemann »

Hallo zusammen,

lange hab ich wieder nix von mir hören lassen, bin aber trotzdem noch da allen Widrigkeiten und Krankheiten zum Trotz.

Thema 3D Drucken.

Nachdem ich monatelang mit dem Thema schwanger gegangen bin, hab letztentlich etwas "Kleingeld" in die Hand genommen und mir einen 3d Scanner und einen PLA-3D Drucker zugelegt, umso den durch Heißdrahtschneider und im Baumarkt verfügbaren Grundstoffen auferlegten Grenzen zu entfliehen.

Mein Ziel beim Heroquesten ist es ja schon immer gewesen, ALLES, wirklich ALLES selbst machen zu können.

Langer Rede kurzer Sinn, ich bin begeistert!!!

Nach einigem Gebastel und Probieren, habe ich es die letzten Tage geschafft, die ersten Bestandteile mit einer "Auslösung" von 0,1mm auszudrucken.

Die neuen (bezahlbaren) Drucker mit o.g. Auflösung reichen für HQ allemal. Auch kleine Figuren werden mit genügend Feinheiten dargestellt und die "Schichtung" fällt erst bei SEHR flachen Steigungen ins Gewicht und ist sonst nach Grundierung und Bemalung nicht sichtbar.

Wenn gewünscht kann ich gern mal die Erfahrungen, Probleme und Besonderheiten, die ich auf dem Weg zum ersten Druck gemacht habe, erzählen, der Weg war nämlich nicht kurz.

PS: Bilder sind wie eh und je mein Problem. Für eine Kamera hat es (auch mangels Interesse) nie gereicht. :pfeif:
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Grün »

Wow.

Was hast Du jetzt genau gedruckt? Vor allem Figuren oder erstmal ein Dungeon? Und wie schaut so eine Datei aus bevor gedruckt wird? Welches Programm wird genutzt (ich schätze ein einfaches Foto von der Figur die man haben möchte wird nich reichen)
Schade das keine Kamera verfügbar ist, ich hätte schon Interesse an Bildern.... Ach ja, wat hat den der ganze Spaß nun gekostet?
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Tannemann »

Bis jetzt hab ich (4) Miniaturen und nen Haufen Zeugs (auch) ohne HQ Bezug gedruckt, einfach um ein Gefühl für das Gerät zu bekommen. Möbel sind in der Warteschleife. Generell möchte ich den Drucker für alle HQ Bestandteile nutzen. Für Figuren und Möbel, aber auch als Druckform für Bodenplatten oder Wände, für Würfel und spielerunterstützende Sachen, besonders reizt mich die Integration von Dingen, die sonst nicht, oder nur mit großem Aufwand möglich wären --> Wurzeln in den Wänden, Bäume, eingelassene Brunnen o. Ä. in Wänden, Möbel mit Gegenständen drauf, Figuren mit anderen Waffen, größere (kleinere) Würfel, usw.

Dabei gibt es zwei verschiedene Herangehensweise:

- Das Scannen von vorhanderen Materialien
- das Entwerfen mit CAD-Programmen

Beim Scannen hab ich mich nach langer Überlegung fürs Laserscannen (in erstes Instanz) später evtl. noch SLS-Scanning entschieden. Diese Geschichte mit den Fotos war auch mein erster Gedanke, aber nach etlichen Versuchen bei Bekannten mit echt guter Fotoausrüstung hab ich es aufgegeben. Für Miniaturen braucht man da eine teure Ausrüstung mit speziellen Makrolinsen. Das Ergebnis sieht später dann auch nur mit Textur gut aus, die eigentliche Form drunter ist mau. Für GROßE Objekte geht das alles noch, aber zwischen einem Auto und einem Goblin gibt es ja schon einen gewissen Größenunterschied. Momentan bin ich bei einer Scann-Auflösung von ca. 0,1-0,2 mm, allerdings werde ich das noch steigern auf <0,05 mm, damit ich den Drucker voll ausnutzen kann, Die Software zum berechnen des Modells wertet das Scannergebnis allerdings noch um einiges auf, sodass schon ein 0,15 mm Goblin klasse aussieht und von einem Gegossenen im Spiel nicht zu unterscheiden ist, erst beim genauen Anschauen fallen Unterscheide auf

Das Erzeugen von eigenen Modellen ist da schon etwas komplexer. Zur Zeit nutze ich dafür noch Sketchup von google, Blender ist in der Warteschleife, ist mir mom. aber noch zu kompliziert. Ansonsten nutz ich netfabb basic, meshlab, wings3d, sculprtis und als nächstes toLearn ist Openscad dran.

Von den Kosten will lieber gar nicht erst anfangen, aber ganz günstig war der Spaß nicht, aber sein Geld allemal wert!!!

Bilder reiche ich nach, sobald ich wieder irgendne Kamera habe, die halbwegs brauchbare Bilder macht 8)

PS: Ich hab mir die ersten Seiten des Threads mal angelesen:

so einfach, wie viele es schreiben, ist es beileibe nicht. Der Druck ist von der ganzen Geschichte das einfachste, aber "mal eben eine Figur erstellen, oder abfotografieren und digitalisieren ist es nicht. Zum Scannen eines Objektes braucht man je nach Komplexität 45 min - 2 Std. und das selbsterstellen... Drücken wir es so aus. ein Würfel hat 6 Polygone, ein Goblin ca. 250.000... . Da alles richtig aus dem Kopf zusammenzubekommen ist ne Kunst. Nicht umsonst sind die 3D Modeller die Könige ihres Fachs.

Nach einem (steilen) Lernprozess ist das alles aber handhabbar und der Aufwand ein Objekt zu scannen ist nicht höher als eins zu bemalen.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von CorranHorn »

Na denn lass mal sehen, ich bin gespannt!
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Kringel »

Also da bin ich auch mal gespannt.

Hatte vor einiger Zeit mal einen Bericht gelesen, worin stand, dass 3D-Drucker jetzt zu erschwinglichen Preisen erhältlich wären (die schrieben sowas von 1.800 $), aber ich kenne niemanden mit einem solchen Drucker (und meien Frau würde mir den Kopf abreissen, wenn ich einen kaufen würde :twisted: ).
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von SirDenderan »

Welcher Drucker wird denn jetzt genutzt ?

mit hitzebett ?

welches filament ?

welche temp und was für ein vorschub ?
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Woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich höre was ich sage ?
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Tannemann »

Ich nutze den makerbot replicator 2.

Der ist ohne Hitzebrett und nutzt PLA als Filament. die Temperatur liegt momentan noc bei 230 ° aber ich fange langsam an zu experimentieren (andere Farben, Hersteller des Filaments brauchen auch andere Temperaturen) Vorschub weiss ich aus dem Kopf nicht, da muss ich nachgucken.

@Kringel: Der replicator 2 kostet tatsächlich 1800 $ aber zum einen kommen da ja noch Versand und Zoll drauf und zu andern ist es (mir zumindest) zu unsicher, dieses Gerät einfach ohne Zwischenhändler über den Teich zu schicken nur um ein paar Mäuse zu sparen, da kann bei so einem 3D Gerät doch so einiges kaputt gehen. Ich hab den Drucker über einen Zwischenhändler geholt. Der hat den Versand übernommen und das Gerät qualitätskontrolliert. Dazu kommt, wenn jetzt was an dem Gerät ist, muss er sich drum kümmern und nicht ich per Telefon durch 1000e Kilometer und etliche Zeitzonen. Alles in allem hat mich das Gerät jetzt 2,2 gekostet.

@SirDenderan: Hast du auch einen 3D Drucker?
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Kringel »

Ja, bei dem Geld würde ich auch eine entsprechende Anlaufstelle zwecks Problemen etc haben wollen.

Kannst du eigentlich schon etwas zu den Stückkosten einer einfachen Miniatur sagen? (mal abgesehen von Deiner "Arbeitszeit")
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Topquest »

An Tannemann: Kannst Du mal ein Bild von einer Figur hier posten die damit 3D gedruckt wurde.
Am besten eine von Dir das wäre interessant.

Nimmst Du jetzt auch Aufträge an ?
Bei so hohen Anschaffungskosten musst Du ja vileicht was drann verdienen , das es sich wieder Lohnt?
Habe mir für mein anderes Hobby (Opale schleifen)auch ne teure Maschine + Zubehör geholt.Das Geld habe ich jetzt längst wieder raus .Waren auch so um die 2000 Euro insgesammt biss jetzt.
Jetzt kann ich damit seit ein paar Jahren kleine Gewinne einstreichen und habe ne geile Opalsammlung angehäuft.
Könntest vieleicht mal ne Mini für mich herstellen wenn Du Lust und Zeit hast.

:D Grüße Topquest!
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Luegisdorf »

Oh Tannemann:

Ja, auf ein paar Erfahrungsberichte und Bilder sind wohl alle hier, wie auch meine Wenigkeit, sehr gespannt!

Gruss
Bild
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Tannemann »

Hab zwischenzeitlich nur ein Möbel und noch ne Figur gedruckt. Bin grad beruflich etwas eingespannt. Melde mich, sobald ich wieder etwas Zeit hab und liefer dann auch Bildmaterial.

Sorry für die Verspätung.

TM
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Tannemann »

Hallo zusammen,

ich habe es endlich geschafft 2 Fotos von einigen Drucken zu machen:

Bild

Bild

Zu den Bildern ist folgendes zu sagen: Als Maßstab können die beiden Würfel gelten, die haben je eine Kantenlänge von 2cmx2cmx2cm.

Das Ganze ist so, wie es aus dem Drucker kommt. Grate gibt es nicht, was es manchmal gibt, sind Stützkonstruktionen für Überhänge (die Ratte und das Bücherregal sind mit solchen Stützen gemacht) Die Stützen sind einfach mit der Hand abgemacht. Anders behandelt wurden die Drucke nicht.

Weiterhin sind die Drucke aus transparentem Druckmaterial gemacht. Soll heissen, entsprechend bemalt sehen sie erst RICHTIG klasse aus. Dafür fehlte mir die Zeit. Der blaue Rand liegt an einer Beschichtung der Druckplatte mit blauem Abklebeband, damit der Druck auch gut haftet. Geht auch ohne, aber mit gelingen die Drucke besser.

Inhalte in den Bildern:

2 Fässer
1 Kiste
1 Bücherregal
1 Ratte
2 2cm Kampfwürfel mit eingeprägten Symbolen
Wände und Boden

Wichtig: Die Ratte ist eine meiner ersten Versuche, in der ich die Druckereinstellungen noch nicht so ganz raus hatte, auch noch mit anderen Druckmaterial, sodass heutige Ratten wesentlich sauberer aussehen! (Für den Fall, das sich jemand ander zugegebenermaßen nur mittelmäßigen Qualität der Ratte anstößt) Das Bücherregal ist ein Scan und Druck eines von mir selbst entworfenen und mit Holz und Styrodor gebauten Regal.

Alles andere (Kiste, Fässer, Ratte, Wände) kommen von thingiverse.com einer Freeware-3d-Modell Datenbank.

Demnächst kommen noch mehr Bilder. Insbesondere das Anfertigen von Drucken eigener Designs wird in nächster Zeit noch erheblich besser werden, denn ich habe mir für den Scan einen LED-Projektor + Makrolinse bestellt, mit dem ich dann auf eine Scangenauigkeit von 0,05mm komme, Somit kann ich auch den Drucker ausreizen.

Auftragsarbeiten nehme ich natürlich auch an :D
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Grün »

Schaut doch recht gut aus, schon mal errechnet was so ne Kiste ungefähr kosten würde?
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Kringel »

Also was ich jetzt so auf den Bildern sehen kann gefällt mir. Die Arbeit sieht sehr ordentlich aus.

Jetzt bin ich aber noch gespannter auf die Figuren :D
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Luegisdorf »

Aha, aha: Bin gespannt auf mehr Bilder. Und auch auf die Kosten.
Gruss
Bild
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von CorranHorn »

Haut mich jetzt nicht vom Hocker. ich sehe folgende Problempunkte:

- auf den Fotos sind deutliche Rillen erkennbar, ich befürchte, dass man beim ersten Grundieren und washen/inken diese sehr deutlich sieht und auch durch Trockenbürsten deutlich sichtbar werden, gerade diese techniken isnd beim geländebau für mich aber unverzichtbar
- es sieht alles so gleichmäßig aus, gut erkennbar an den Bodenkacheln und Wänden, ebenso am Bücherregal. Das passt in meinen Augen sehr gut zu Scienefiction Brettspielen und technischen Bausätzen, aber nicht zu HQ

Und ich vermute, dass der Material und Zeitaufwand auch nicht gerade klein ist. ich werde den Thread trotzdem weiterverfolgen und bin gespannt auf weitere Bauteile und den ersten grundierten und bemalten Eindruck.

Die Würfel finde ich als Idee echt klasse! Mit etwas Nachbearbeitung werden die bestimmt richtig Top!
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Commissar Caos »

Wirklich hoch interessant! Deine Ergebnisse sehen sehr vielversprechend aus. Ich habe bisher nur Drucke von Eigenbau-Druckern gesehen. Die waren eher unzureichend, da die Auflösung zu gering für Minis war. Zwischen den "Würsten" kam kein vernünftiger Übergang zustande. Bei dir sieht das ganz gut aus. Aber du scheinst ja auch solide Hardware zu besitzen. Mich würde stark interessieren, wie die Sachen bemalt oder zumindest grundiert aussehen.
Ist das ein Drucker der mit Laser polymerisiert oder ist das so ein Polyjet-Würstchen-Drucker?
Du spielst auf jedenfall ganz vorne mit bei der Gestaltung der Zukunft unseres geliebten Hobbies!
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Fozzybär »

Auch mich reizt das Thema sehr und da hier schon von BQ und EQ Figuren gesprochen wurde, würde ich jemandem auch meine Original Barbarian Quest Figuren ausleihen, um diese einscannen zu können, wenn diese bei dem Vorgang nicht zerstört oder anderweitig verändert werden.

Als einzige Bedingung hätte ich hierbei nur, dass man den 3D Scan dann der Community hier bereitstellt, sprich die Dateien für alle frei verfügbar werden.

Wenn dies jemand umsetzen kann, dann einfach via PN melden.

Ansonsten weiter so, die ersten 3D Ausdrucke gefallen mir nämlich sehr gut!

VG
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Sinthoras »

Ich bin da auch mal gespannt auf mehr :)
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Mugazombi »

http://www.thingiverse.com/ad1217/colle ... ale/page:1
Ich hab mich mal bei Thingiverse umgesehen und ein paar nette 3d modele gefunden
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von CorranHorn »

Ganz ehrlich... da gebe ich lieber 1-2€ mehr aus und kauf mir was vernünftiges bei Battlefield Berlin. Muß ja kein GW sein, es gibt so viele Minianbieter und quasi alles ist besser als solche Minimalisten-Sculpt-Jobs.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Sidorion »

Wenn man individualistisch veranlagt ist, oder einem die angebotenen Einrichtungen nicht gefallen, ist das eine prima Alternative für Möbel usw. im Dungeon. Ist für mich leider zu teuer, aber ich verfolge die Entwicklung schon seit Jahren.
Mit dieser Druckerei lassen sich auch Sachen herstellen, die man nicht kaufen kann, weil sie im (Spritz-)Gussverfahren unmöglich sind. Ich denke da z.B. an bewegliche Ketten oder einen kompletten Käfig usw.
Und das Geile ist: Du kannst die Dinger beliebig skalieren. Mach das mal mit ner Mini ausm Battlefield :wink:

Es ist ein tolles Werkzeug, aber wie bei allen Werkzeugen kommt es darauf an, was man daraus macht.

p.s. und die von Muga gezeigte Seite ist nicht die einzige im Netz. Da gibts zum Teil unglaublich detaillierte Modelle, auch zum direkt online ausdrucken lassen. Hab auf Youtube mal ein Video gesehen, die sinthern ihre Minis. Nachdem die im Ofen waren kannst Du sie von gegossenen Modellen nicht unterscheiden.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Tannemann »

CorranHorn hat geschrieben:Ganz ehrlich... da gebe ich lieber 1-2€ mehr aus und kauf mir was vernünftiges bei Battlefield Berlin. Muß ja kein GW sein, es gibt so viele Minianbieter und quasi alles ist besser als solche Minimalisten-Sculpt-Jobs.
Ganz ehrlich? Meinst du echt, ich hätte das Ganze gemacht, weil mir Miniaturen ZU TEUER sind? Alles in allem hab ich für den ganzen Spaß (drucken und scannen) ca. 4.500 € rausgehauen und bereu keinen Euro davon. Hier gehts ums ausprobieren, basteln und neue Erfahrungen machen. Und meine Erfahrungen sind auch was den Figurendruck angeht, erstaunlich positiv. Klar sieht man, wenn man ganz nah ran geht die Rillen, aber ab 10 cm Abstand fallen die nicht mehr aud und ich steck mir meine Minis nie hinter die Brille. Die Rillen, die dir so negativ aufgefallen sind, sind 100 Micron dick, da ist der Pinselstrich eines Drybrushfelsens dicker... . und die großen Würfel auf dem Bild sind 2cm hoch... . Deine Kritik an em Bücherregal ist eher eine Kritik an meinen Bastelkünsten und nicht am Druck, das ist nämlich der Druck eines Scans eines von mir mit Balsaholz uns Styrodur gebauten Regals... .

Ein Grund, warum ich mir den Spaß gegönnt hab ist auch, dass ich noch nirgendwo verlässliche Infos gefunden habe, WAS genau mit 3D Druck machbar ist, alles was man im Netz findet ist entweder nicht auf meinen Fall anwendbar oder einfach :dagegen: Gequatsche, ohne jemals so ein Ding gesehen, geschweige denn betrieben zu haben. Die Ergebnisse, die ich in den letzten Tagen erzielt habe, sind alle besser als die Minis von Thingiverse, die zugegebenermaßern auch eine geringer Auslösung haben.

Für mich ist es genau das was ich gesucht habe und ich habe durch die Skalierungsmöglichkeiten eine wesentlich höhere Maßstabsgenauigkeit als früher. Außerdem ist es so VIEL einfacher, Körperhaltungen von Figuren zu verändern, bzw. tut nicht mehr so weh, einem 1988er Ork die Arme abzusäbeln, da man dafür jetzt nen PLA Klon verstümmeln kann. Ich kann außerdem jetzt Münzen basteln, damit das einkaufen nicht immer so ein Charakterblattgeschmiere ist, ich kann Kartenhalter ersteleln, Würfelboxen, Werteschieber wie in Starquest, und und und. Möbel, Türen, Treppen, Fallen, 3D Overlays und Figuren für Schicksalskartenereignisse (Z.Bsp. nen Brunnen der Heilung, die Götze der Wiederauserstehung, oder diese gemeine Killerhand.) Die Liste läßt sich beliebig erweitern... . Und vor allem ist das alles kreativer, als sich den Kram irgendwie auf ebay zusammenzukaufen. Und meine Zielsetzung ist von Anfang an gewesen: ALLES SELBT MACHEN ZU KÖNNEN!!! Das kann ich jetzt definitiv.

Du musst es nicht mögen, für mich ist es wie der Styrodurschneider eine sehr lohnende Investition geworden, die ich auch gern mit der Community zu teilen bereit bin.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Sidorion »

Tannemann hat geschrieben:(...) für mich ist es wie der Styrodurschneider eine sehr lohnende Investition geworden, die ich auch gern mit der Community zu teilen bereit bin.
Das wäre eine geniale Sache, aber wie stellst Du Dir da den Ablauf vor, wenn z.B. Dragonis eine Kopie von meinem Kamin haben will? Oder wenn ich was im Netz finde und gerne gredruckt haben möchte? Hast Du da eine Möglichkeit, vorher rauszufinden, was das dann Kosten würde (Material, Maschinenzeit, Abschreibung usw.)?

Ich grübel nämlich z.B. schon seit einer geraumen Zeit darüber nach, wie man meine Dungeonteile gießbar machen könnte. Dazu reicht wegen der Türteile ein einfacher Formabguss nicht. Die Papplasche, die ich im Moment benutze, um das Wandsegment an seinem Platz zu halten ist viel zu filigran. Man müsste also so eine Art Nut und Feder anbringen, aber das wird aufgrund der Materialeigenschaften des Originals nicht einfach werden. Das müsste man am gescannten Teil virtuell in deutlich weniger Zeit hinbekommen können. Das Ergebnis könnte ausgedruckt dann als Vorlage für eine Gussform dienen.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von CorranHorn »

@tannemann
ich habe mich im kommentar auf die vorschauen von thiniverse bezogen. deine ergebnisse hatte ich schon in einem anderen thread bedacht. ich respektiere es durchaus, wenn jemand gerne tüfelt. das ist dann schon fast wieder ein hobby für sich. einen proxxon thermocut habe ich auch - hat sich gelohnt! übrigens hatte ich wirklich gedacht, dass du das regal am rechner konstruiert hast - darin sehe ich den großen vorteil des verfahrens. zur vervielfältigung von minis/möbeln usw. gibt es kostengünstigeres.
kurz nochmal zur rillen thematik, ich interessiere mich wirklich für ein grundierten und geinkten beispieldruck mit einer normalen bekannten hq miniatur daneben. das fällt dann wirklich einfacher es einzuschätzen, ich lasse mich gerne positiv überraschen!

@sidorion
das mit dem skalieren klingt ja erstmal nett. hat leider ein problem - skalierst du nach oben sieht es schnell komisch aus, weil die notwendigen details die im größeren maßstab sichtbar werden müssen im 3d modell nicht vorhanden sind. skalierst du kleiner, gehen feinere details unter weil sie in der fertigungsoleranz des verfahrens verschwinden. ergo geht es nur in begrenztem maßstab.
funktionstüchtige ketten im 28mm maßstab bekommst du vom juwelier ;-) einen käfig kann man aus mehreren teilen bauen - warum muß es einteilig sein?

ich habe es schonmal gesagt und wiederhole es immer wieder... ich sehe das anwendungsgeboet für solche 3d druck im bereich science fiction und für anorganische, symmetrische und geometrische strukturen. und ja, ich hätte sogar selbst gerne einen solchen 3d drucker. allerdings gönne ich mir das erst, wenn ich weiß wofür.
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Tannemann »

Vielleicht ist der Zusammenhang zwischen den Threads nicht ganz klar. Hier sind mal die ersten Druckergebnisse dargestellt:

viewtopic.php?f=1&t=1864
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Flint
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Flint »

Wer kennt sich aus... sind die 3 Beiträge über mir SPAM?

[edit: Die beiden Beiträge samt User wurden gelöscht]
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Re: Miniaturen selbst gestlaten via 3D-Drucker

Beitrag von Iwanhoa »

Ja das sind Werbebots! der Mi528 hat sich an dem einen Tag wo er postete und die 2 Beiträge geschrieben hat die Du hier findest auch registriert. Zwischen Registratur und posten liegen ca. 5 min, das sollte der Aktivierungsmaildelay sein zwischen verschicken und aktivieren. Aus Versehen Doppelposten ist aufgrund der Zeitstempel der Posts von über 2 min Unterschied durch Doppelklicken auch nicht möglich. Im Text findest Du dann den Werbelink zum ABS Filament.

Der "neue" Beitrag ist von der gleichen Masche. Nur das er seine Werbebotschaft vermeintlich als Signatur der Welt kundtut. Das Keyword auf das die Bots hier angesprungen sind ist 3D-Drucker im Threadtitel. Hatte früher wo ich GW Fanworld Admin war öfter mit solchen Bots für die verschiedensten Werbebereiche meine Last.

Sind Blankobotmatrizen, die Du als Spammer nach Herzenslust mit entsprechenden Suchwörtern bestücken kannst und dann auch Customtextblöcke zum posten vorgibst. Je nachdem wie kreativ der Botkonfigurierer beim tippen war, sind die manchmal schwer als solche zu erkennen.
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Chaos Krieger Nachbau

Beitrag von Eggestadion »

Moin Moin,

ich bin gerade dabei mir meinen Hero Quest Figuren in einer Größe von 14 bis 20 cm selber zu bauen.
Die Chaos Krieger :chaos: sind soweit schon fertig, der Hexer ist mein nächstes Projekt... der muss noch geschliffen und gelackt werden.

Ich hoffe ich finde hier ein paar :ok: :ok: :ok: für meine Arbeiten.

Die nächsten Figuren sollen der :zwerg: und der :gargoyle: werden....

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LG

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Re: Zeigt eure Minis - Teil 2

Beitrag von Flint »

Funktioniert leider nicht mit den Bildern... und ich habe mir erlaubt, Deinen Post in einen entsprechbenden Thread zu posten. :ok:
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Re: Zeigt eure Minis - Teil 2

Beitrag von Eggestadion »

Soo jetzt habe ich Fertig :)


Hoffe es gefällt.

Gruß

Eggestadion
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Re: Zeigt eure Minis - Teil 2

Beitrag von Sonic »

coole sache,

wie hast du das gemacht?

Willst du in der größe dann auch einen 3d Dungeon aufbauen ??
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Re: Zeigt eure Minis - Teil 2

Beitrag von Eggestadion »

Via 3d Scanner und 3d Drucker und ganz ganz ganz ganz viel Nacharbeit .
Nen dungeon wird mir zu viel von der Arbeit her...

Wollt mir nur meine Kindheitslieblinge in groß bauen :)
Der Chaos Krieger ist fast Perfekt, nur noch ein paar Optimierungen wie zb. den Auswerfer und den Spritzgrad wegmachen und dann Baue ich mir davon mal ein paar in Groß :)
Wobei ich die 20cm glaube nicht überschreiten werde.

Wie gesagt ein paar folgen hoffentlich noch.
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Re: Zeigt eure Minis - Teil 2

Beitrag von Landknecht »

Lieber Eggestadion!

Nicht schlecht, ein großes WOW von mir!
Sieht toll aus! So ein Typ :chaos: würde sich bei mir am Kamin auch gut machen!!

Die paar :ok: :ok: hast du dir redlich verdient!!

Und als Meisterarbeit kommt dann einer mit 200cm statt 20cm :wink: !!!

liebe Grüße aus
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Re: Zeigt eure Minis - Teil 2

Beitrag von HQ-Killy »

Ich habe deine Teile schon bei Ebay gesehen...
Eine nette kleine Story hast du dort in die Artieklbeschriebung geschrieben.
Ich frage mich, ob der Preis,den du dort verlangst, nur Materialkosten sind, die bei einer 20cm großen Figur schon
recht hoch sein dürften. Allerdings habe ich absolut keinen Schimmer vom 3D Druck...
Wenn nachproduzieren so einfach ist, dann ist alles möglich....
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Re: Zeigt eure Minis - Teil 2

Beitrag von Iwanhoa »

Welchen Drucker nimmst Du?
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Re: Zeigt eure Minis - Teil 2

Beitrag von Eggestadion »

Nnunja,

der Preis ist sicherlich nicht gering und wie Du dir schon dachtest, nicht nur Material, allerdings wenn ich überlege
wie viele Stunden ich in die Erstellung gesteckt habe, ist der Preis eigentlich noch viel zu gering.....

Allein das Scannen hat mich schon viel Geld gekostet und das Nachbearbeiten der gedruckten Einzelteile
plus das Finishen mit Spachtel und mehrere schichten Lack......

Von daher finde ich den Preis gerechtfertigt.

Zur Info: das Fertigstellen einer Figur dauert mindestens 10 Tage
Alleine das Drucken dauert schon mehr als 18 Stunden reine Druckzeit und das funktioniert auch nicht jedesmal so wie es soll......

Drucker ist Marke Eigenbau :)


LG
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Re: Zeigt eure Minis - Teil 2

Beitrag von Iwanhoa »

Bei Eigenbau gehe ich von einem Filamentdrucker aus!? 18h für ein Modell dieser Größe ist da aber wirklich schnell, ich vermute das Du dann recht "hohe" Schichtdicken nimmst, die sich dann in der Nacharbeitung nachteilig niederschlagen. "Spachteln" von 3D Drucken ist im übrigen mMn. murks. Man hat echt den Kaffee auf bis man da alles dran hat, manchmal kracht die Spachtel in kleinen platten ab beim schleifen und das Aufbringen ist eine Qual. Wenn Du da ein wenig Zeit und Nerven sparen willst empfehle ich Dir XTC-3D Resin. Google das mal gibts bei der Firma Kaupo. ich nutze es viel für die Aufarbeitung von 3D Drucken aus den UM2 und will nie wieder Spachteln!
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Re: Zeigt eure Minis - Teil 2

Beitrag von Tannemann »

Iwanhoa hat geschrieben:Bei Eigenbau gehe ich von einem Filamentdrucker aus!? 18h für ein Modell dieser Größe ist da aber wirklich schnell, ich vermute das Du dann recht "hohe" Schichtdicken nimmst, die sich dann in der Nacharbeitung nachteilig niederschlagen. ...
18 Std. reichen eig. bei ner Größe von 14 cm für eine Auflösung von 0,1mm, Materialkosten halten sich auch in Grenzen. Müssten bei PLA je nach Hersteller 3 - max 8 € sein.

Was mich interessieren würde: Womit scannst du die Figuren ein?
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Re: Miniaturen selbst gestalten via 3D-Drucker

Beitrag von Flint »

Nachdem das ja wohl definitiv mit einem 3D-Drucker gemacht wurde, habe ich die Posts erneut verschoben.
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Re: Miniaturen selbst gestalten via 3D-Drucker

Beitrag von gon »

man könnte da auch das problem um gehen in dem man einfach nur gussformen mit den drucker ausdruckt ink einfüllstutzen und dann eben gummi gibs oder so da ein füllt das ganze dann nur trocknen lassen.

zumal es da meist eh um daten geht, mit den daten könnte man auch figuren aus metallfräsen, aber giessen wäre da auch günstiger.

so ist es eben das exclusive was nicht jeder hat, und es steckt herzblut drin. ansonsten warum kindern noch lego bausteine kaufen einfach einscannen und 18 stunden spätter hat man den todestern für 5 euro sich gedruck :twisted: was weit an der realität vorbei ist und die bau anleitung aus dem internet.
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Re: Miniaturen selbst gestalten via 3D-Drucker

Beitrag von Eggestadion »

Servus,

gescannt habe ich die Figuren bei einer Firma, kann also nicht sagen mit was für einem Gerät.
allerdings habe ich mir ein Scanner bestellt und ich hoffe das die Qualität ähnlich gut bei raus kommt.

Ich habe die 18 Stunden nur geschätzt, kann gut sein das es länger dauert, ich habe die Zeit nie im Auge gehabt.
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Re: Miniaturen selbst gestalten via 3D-Drucker

Beitrag von Mulambo »

Benutzt eigentlich irgendjemand diese Technik schon ausgiebiger? Meine Firma hat vorige Woche einen Drucker bekommen. Und nach einiger Probedrucke vom Boss, hab ich grünes Licht erhalten selber Miniaturen auszudrucken!

Ich hab mich gleich mal auf die Suche gemacht, und es scheint ja schon unzählige stl Dateien gratis im Netz zu geben. Ich hab schon ein paar schmucke DnD Monster oder Dungeontiles gefunden :)
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Re: Miniaturen selbst gestalten via 3D-Drucker

Beitrag von HQ-Killy »

Wer kann mir was 3D kopieren??? (einscannen und drucken)
Bitte mal PN. DANKE!!!!
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Re: Miniaturen selbst gestalten via 3D-Drucker

Beitrag von SirDenderan »

HiHo

haben diejenigen, welche mit 3D-Druck arbeiten evtl. Interesse ihre (wirklich ihre und nicht thingversekopien) Modelle in der Datenbank auch anderen zur Verfügung zustellen ?


:dafuer:
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