Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

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Zombie
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Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Zombie »

Liebe Freunde des HeroQuest!

Dieser Thread stellt eine von verschiedenen Regelergänzungen vor, die gemäß folgendem Hintergrund diskutiert und weiter optimiert werden können:

Gemeinsame Regelerweiterung: Validation des "Buches der Bücher"

In diesem Thread hier geht es um die Detaillierung der Möglichkeiten "Zwischen den Herausforderungen"...

Die Änderungen im Vergleich zum vorherigen Entwurf (rot markiert) beruhen auf einem Spielbericht und anschließenden Diskussionsergebnissen. Im Wesentlichen:

- (Fast) keine negativen Ereignisse innerhalb der Stadt mehr, die einen Heroen mit einem Schaden oder weniger Ausrüstung ins neue Abenteuer zwingen...
- Preis für Heiltrank benannt

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..........Entwurf 11..........Entwurf 11..........Entwurf 11..........Entwurf 11..........Entwurf 11..........Entwurf 11...........
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Zwischen den Herausforderungen

Nach einer oder mehreren zusammenhängenden Herausforderungen kehren die Heroen in einer Stadt ein und erhalten ihre verlorenen Körperkraft- und Intelligenzpunkte zurück. Von ihrer Ankunft an der Stadtmauer bis zu ihrer erneuten Abreise sind folgende Stationen in vorgegebener Reihenfolge zu berücksichtigen.

1. AM STADTTOR


Müde und zerschunden am Stadttor angelangt, muss jeder Heroe 20 Golddublonen für den Unterhalt in der Herberge zahlen, sofern er soviel auftreiben kann oder will. Wer nicht zahlt, schläft unter freiem Himmel.
Danach müssen die verbliebenen Gefolgsleute mit je 10 Golddublonen entlohnt werden, sofern sie an dem nächsten Abenteuer teilnehmen sollen.
Bild
Abb.: Die Stadtwache verteidigt das Stadttor vor marodierenden Nachtgoblins, die bei Anbruch der Dunkelheit aus ihren Löchern schlüpfen...


2. IN DER STADT


Innerhalb der Stadtmauern können den Heroen die unterschiedlichsten Dinge widerfahren. Dazu muss der Spielleiter mit 2W10 (hintereinander) auf die Stadt-Tabelle würfeln. Der erste W10 gibt die Zehnerstelle an, der zweite W10 die Einerstelle.
Sollte lediglich ein Heroe von einem der folgenden Ereignisse betroffen sein, muss ein Würfel entscheiden, um wen es sich handelt. Sind Zahlungen zu leisten, die nicht entrichtet werden können, kann der Betroffene Ausrüstungsgegenstände zum halben Neupreis verkaufen.

STADT-TABELLE

Ergebnis Beschreibung
  • 01 Alte Bekanntschaft
    Auf dem Rummel begegnet einem der Heroen ein alter Freund aus gemeinsamen Soldatentagen. Am Ende eines großzügigen Abendessens in dessen gemütlicher Hütte, kramt dieser aus einer wurmzerfressenen Truhe plötzlich einen leicht tragbaren Rüstungsgegenstand heraus und legt ihn in die Hände des Heroen. (Schild, Helm oder Armschutz)
  • 02 Ärger mit dem GesetzEiner der Heroen gerät in betrunkenem Zustand in eine Rauferei, bepöbelt die Stadtwache bei deren Versuch die Zankhähne zu beschwichtigen und übergibt sich obendrein auf die Stiefel eines Wachhabenden. Unmittelbar zu entrichtende Ordnungsstrafe: 50 Golddublonen!
  • 03 Belobigung
    Die Stadtväter überreichen jedem Heroen 100 Golddublonen, die als Dankeschön für ihren unerschrockenen Einsatz im Dienste des Königreichs gesammelt wurden.
  • 04 Diebstahl
    Abgelenkt durch den städtischen Trubel, bemerkt einer der Heroen nicht wie ein linkischer Dieb sich ihm vorsichtig von hinten nährt. Erst in der Herberge stellt er den schmerzlichen Verlust von einer seiner Zauberspruchrollen bzw. Schriftrollen fest! Um welches Papier es sich handelt, entscheidet das Los!
  • 05 Ehrerbietung
    Zufällig speist ein von weit herkommender Scheich am Nebentisch eines der Heroen. Der Fremde ist derart angetan vom Heldentum des Heroen, dass er seinen Karawanenführer anweist ihm ein wertvolles Geschenk zu überreichen. Ehrfürchtig und voller Dank verbeugt sich der Held nachdem er sieht, dass es sich bei dem Präsent um ein Magisches Artefakt handelt!
  • 06 Gebührender Empfang
    Kehrt ihr aus einer erfolgreichen Herausforderung zurück, erwartet euch eine jubelnde Menschenmenge. Fröhliche Kinder rennen mit ihren Holzschwertern um euch herum und eine schöne Maid schenkt euch ein beherztes Lächeln.Seid ihr aber wie feige Lumpen in die Stadt geflohen, erwartet euch ein Mob pöbelnder Menschen. Einige spucken euch an, andere bewerfen euch mit Gassenkot...
  • 07 Fahrender Händler
    Beim Überqueren einer ungepflasterten Straße begegnet einem der Heroen ein fahrender Händler, dessen schwerer Planwagen in einem Schlammloch steckengeblieben ist. Kurzentschlossen bietet der Heroe dem Unglücklichen seine Hilfe an und nutzt die Gelegenheit, einen Teil seiner benötigten. Ausrüstung bereits vor Markteröffnung zu erwerben. Aus Dankbarkeit verkauft der Händler ihm einen Gegenstand zum halben Preis.
  • 08 Großzügige Spende
    Hoffend, dass er niemals so enden wird, spendet einer der Heroen einem verkrüppelten Bettler stattliche 20 Golddublonen!
  • 09 Glücksspiel 1
    Es ist kaum zu fassen, einer der Helden scheint heute seinen Glückstag zu haben! 200 Golddublonen beim Würfelspiel gewonnen!
  • 10 Glücksspiel 2
    Es ist kaum zu fassen, einer der Helden scheint heute eine Pechsträhne zu haben! 50 Golddublonen beim Würfelspiel verloren!
  • 11 Glücksspiel 3
    Es ist kaum zu fassen, einer der Helden scheint heute seinen Glückstag zu haben! 100 Golddublonen beim Würfelspiel gewonnen!
  • 12 Mitternachtsvase
    Einem Heroen, der sich für das bequeme Bett in der Herberge entschied, drückt des Nachts seine mit Met gefüllte Blase. Auf der Suche nach dem Nachttopf, ertastet er unter dem rostigen Bettgestell einen von Kakerlaken zerfressenen Koffer. Was ist die Freude groß, als sein Inneres ein in Samt gewickeltes Artefakt offenbart...
  • 13 Gandalf
    Der Zauberer Gandalf ist zur Zeit ebenfalls in der Stadt. Die magiebegabten unter den Heroen nutzten die Gunst der Stunde und vereinbaren ein Treffen mit dem großen Meister, um ihr Wissen zu erweitern. In der nächsten Herausforderung beginnen sie mit einem zusätzlichem Kartensatz an Zaubersprüchen, die sie jedoch nach einmaligem Gebrauch ablegen und für immer vergessen!
  • 14 Gefahrenzulage
    Aufgrund der grausigen Tode, die einige der Gefolgsleute in der letzten Herausforderung erleiden mußten, verlangen die Verbliebenen sofort einen einmaligen Gefahrenaufschlag von je 20 Golddublonen. Gehen die Heroen nicht darauf ein, quittieren die Desillusionierten ihre Dienste.
  • 15 Hinterhalt
    Nur dem beherzten Eingreifen einer Gruppe daherkommender Landsknechte ist es zu verdanken, dass der gut durchdachte Mordanschlag auf die Heroen fehlschlug! Bei einem anschließenden Bierchen entschließen sich W3 von ihnen, sich künftig in die Dienste der Heroen zu stellen. Dabei verzichten sie sogar auf ihre Anfangsheuer. Die Landsknechte müssen willkürlich ermittelt und auf die 4 Heroen verteilt werden!
  • 16 Kündigung
    Ein Landsknecht entschließt sich von jetzt an der Feldarbeit zu widmen und quittiert seinen Dienst. Ein fröhliches Liedchen trällernd, zieht er von dannen...
  • 17 Jahrmarkt
    Während des Jahrmarktbesuches belegt einer der Heroen den 2. Platz beim Messerwerfen. Er kann sich auf eine frisch angefertigte Waffe im Werte von max. 250 Golddublonen freuen! Um welche Waffe es sich handelt, entscheidet das Los!
  • 18 Zubrot
    Ein Heroe, der sich für das bequeme Bett in der Herberge entschied, moniert sich über die Schlamperei des Herbergsvaters. Die bestellte Dirne entpuppte sich als kränkliche Küchenhilfe. Um den Ruf seines Hauses fürchtend, schenkt der Wirt seinem Gast zur Beschwichtigung eine leckere Reiseration, welche dem Heronen beim Verzehr 2 KKP wiedergewinnen lässt (Aufgrund der aufkommenden Faulheit nach dem Mahl bewegt sich der Heroe beim nächsten Zug nur mit einem Würfel fort).
  • 19 Kampftaktiken
    Die Heroen werden in die Ratshalle gerufen und dort von einem königlichen General über grundlegende Kampftaktiken des Gegners aufgeklärt. Barbar und Zwerg beginnen die nächste Herausforderung mit je einer zusätzlichen Gefechtskarte für die der Böse keine Ausgleichkarten erhält. (Entscheidet der Spielleiter ohne Gefechtkarten zu spielen, dann erhalten die Kampfcharaktere einen einmaligen Wiederholungswurf im Angriff oder der Verteidigung, der mit allen zur Verfügung stehenden Kampfwürfeln ausgeführt wird.)
  • 20 Missgeschick
    Einem mit hohem Tempo heranbrausenden Viergespann ausweichend, gerät einer der Heroen ins straucheln und stürzt. Leider geht ihm dabei das Glasflakon eines wertvollen Trankes zu Bruch. Um welchen Trank es sich handelt, entscheidet das Los!
  • 21 Seltsame Begegnung
    In einer dunklen Gasse begegnet einem der Helden ein merkwürdiger Kauz mit schwarzem Umhang, der ihm eine kleine Phiole zusteckt. Der begünstigte Heroe darf eine Karte vom Tränke-Stapel ziehen!
  • 22 Raub
    Eine nächtliche Einbruchsserie hält die Stadtwache in Atem. Erschüttert stellen die vier Heroen fest, dass ihnen jeweils 200 GD aus ihrem Versteck in der Herberge gestohlen wurden. Und das auch noch, während sie daneben friedlich schliefen...
  • 23 Überraschender Fund
    Beim Durchforsten alter Schriften in der klösterlichen Bibliothek, stößt einer der Heroen auf ein verstaubtes Pergament, das wohl vor langer Zeit hinter eines der Regale gerutscht sein muß. Seine Freude ist groß als er nach genauerem Betrachten entzückt feststellt, dass es sich dabei um eine Zauberspruchrolle handelt. Der Heroe darf die oberste Karte des Zaubersprüche-Stapels ziehen!
  • 24 Säbelrasseln
    Nach den großen Verlusten, die dem Bösen in der letzten Herausforderung beigebracht wurden, leckt er sich nun die Wunden. Er schwört bittere Rache und wird das nächste Mal besser vorbereitet sein, d.h. er beginnt das nächste Spiel mit 3 zusätzlichen Gefechtskarten. (Entscheidet der Spielleiter ohne Gefechtkarten zu spielen, dann passiert hier gar nichts.)
  • 25 Schlägerei
    Bei einer Massenschlägerei im Wirtshaus wird ein unbeteiligt herumstehender Heroe versehentlich von einem Stuhl am Kopf getroffen. Der jetzt zahnlose Verursacher überreicht ihm daraufhin einen Heiltrank als Entschuldigung, der bis zu 2 Körperkraftpunkte regenerieren kann.
  • 26 Steuer
    Ein schlechtes Jahr erfordert die Abfuhr einer Sondersteuer. Die königlichen Goldeintreiber zwingen jeden, der mehr als 500 Goldmünzen besitzt, zu einer Abgabe von 20% (ggf. aufrunden) seines gesamten Goldes.
  • 27 Tombola
    Der Kauf eines Tombola-Loses beschert einem der Heroen einen Gewinn von 50 Golddublonen!
  • 28 Überfall
    Auf dem nächtlichen Rückweg von einer Gauklerveranstaltung, wird einer der Heroen brutal überfallen. Obwohl er sich mit allen Kräften wehrt, gelingt es den Gaunern doch ihm eine seiner kostbaren Waffen zu entwenden. Um welche Waffe es sich handelt, entscheidet das Los!
  • 29 Unverhofftes Erbstück
    Ein altes Mütterchen erfährt von der Anwesenheit der Heroen in der Stadt und überreicht einem von ihnen die Ausrüstung ihres im Kampf gegen die Orcs gefallenen Sohnes. Der Heroe darf zwei Ausrüstungskarten aus dem verdeckten Stapel ziehen, wobei keiner der Gegenstände einen Wert von 250 Golddublonen überschreiten darf.
  • 30 Verrat
    Erzürnt über die niederschmetternden Verluste der Vergangenen Wochen, mobilisiert der Böse zusätzliche Kräfte. Da er, durch einen Informanten den ungefähren nächsten Einsatzort der Heroen kennt, kann er in der kommenden Herausforderung auf W6 Monster zusätzlich zurückgreifen. Die Monster müssen zufällig ermittelt und im Schattenversteck platziert werden.
  • 31 Vergeltung
    Orcs haben ein Nachbardorf niedergebrannt. W6 Überlebende kehren in die Stadt ein und wollen sich den Heroen in der nächsten Herausforderung unentgeltlich anschließen, um bittere Rache zu üben. Das Gefolge wird vom verdeckten Landsknecht-Kartenstapel gezogen und muß fair unter den Heroen aufgeteilt werden.
  • 32 Verschleiß
    Einem Heroen ist ein kostbarer Verteidigungsgegenstand während des letzten Gefechtes stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Entweder er läßt ihn beim Schmied zu dem halben Neupreis reparieren, oder muss künftig darauf verzichten. Um welchen Gegenstand es sich handelt, entscheidet das Los! (Schild, Helm, Kettenhemd, Harnisch, Armschutz oder Tarnkappe).
  • 33 Wertschätzung
    Ein junger Landsknecht, begierig der heroischen Taten, unterwirft sich ehrfurchtsvoll einem Heroen, ohne für die nächste Herausforderung von diesem einen Penny abzuverlangen.
  • 34 Habgier
    Ein habgieriger Senator erbittet sich von einem der Heroen ein großzügiges Geschenk in Form eines beliebigen Gegenstandes, mitgebracht aus dem letzten Abenteuer. Aufgrund der Tatsache, dass es sich bei dem Senator um den Oberbefehlshaber des örtlichen Kerkers handelt, entscheidet sich der Heroe, dieser Bitte nicht zu widersprechen. Besitzt der betroffene Heroe kein Souvenir, verschenkt er anstelle dessen 50 Golddublonen.
  • 35 Wettgewinn
    Einer der Heroen hat beim Hahnenkampf auf den richtigen Gockel gesetzt. Erfreut über seinen Gewinn von 50 Golddublonen macht er sich auf den Heimweg.
  • 36 Vollrausch
    Ein Heroe, der sich anstelle der Herberge für die Nacht am Lagerfeuer entschieden hat, leidet nun an den Konsequenzen des geselligen Abends und der unbequemen Schlafstätte! Müde und unkonzentriert beginnt er das nächste Abenteuer mit einem Intelligenzpunkt weniger!
  • 37-50 Landstreicherei
    Alle Heroen, die keine Unterhaltskosten zahlen und deswegen nicht in der Herberge nächtigen konnten, werden des Mundraubes und der Landstreicherei bezichtigt. Sie haben an den korrupten Sheriff abzugeben: Alle Phiolen, alle Schriftrollen und alle Trankzutaten (keine Zauberspruchrollen).
  • 51-70 Der ambulante Advokat für administrative Anerbschaftsangelegenheiten
    Vor der anstehenden Abreise kann jeder Heroe dem mit einer Droschke angereisten Advokaten einen Besuch abstatten und für 50 Golddublonen ein Testament aufsetzen lassen. Im Falle seines Ablebens, erhält die nachfolgende Figur des Spielers jedoch nur die Sachen, die in der Herberge zurückgelassen werden. Des Weiteren ist eine einmalige Erbschaftssteuer von 25% (ggf. aufrunden) auf den Wert des Goldes zu entrichten!
    Bild
    Abb.: Ereignis 51-70Der Advokat verließt dem Helden den soeben aufgesetzten Text zur Abstimmung des Wortlautes:"Ehrwürdiger Schwager! Wenn Du diese Zeilen liest, haben die Götter mich in ihre Arme genommen! Sei nicht verzagt, denn ich habe dir all mein Habe hinterlassen. Es liegt unter meinem Bett in der Herberge Agins Inn!"
  • 71-80 Braumeister-Schule
    Erwerbe den Braumeisterbrief (300 Golddublonen). Mit ihm bist du fortan in der Lage, jede gefundene Trankzutat als eine solche zu erkennen, ohne dazu eine Intelligenzprobe bestehen zu müssen. Hin und wieder kann dir das erlernte Wissen auch beim Tränke brauen nützen.
  • 81-100 Der wundersamer Wohnwagen einer wahrhaftigen Wahrsagerin
    Bei der Seherin können die Heroen einen Blick in die Zukunft wagen. Und zwar in Form von käuflichen Schicksalspunkten zu je 300 Golddublonen. Mit einem Schicksalspunkt kann der Held ein Würfelergebnis, das er im weiteren Spielverlauf selber im Kampf oder beim Fallenentschärfen oder sonstigem erzielt, für nichtig erklären. Danach darf er einen erneuten Wurf starten.
Anschließend geht´s auf den Basar. Hier stehen den Heroen alle folgenden Anlaufpunkte zur Verfügung:
Bild


3. KÖNIGLICHER HOF


Auf dem königlichen Hof werden die Heroen mit einer neuen heroischen Aufgabe vertraut.
Haben die Heroen das vorherige Abenteuer nicht bestanden bzw. sind geflohen, dann liegt es im Ermessen des Königs, sie die letzte Herausforderung erneut antreten zu lassen.

Grundsätzlich kann er den Heroen nach Belieben mehrere Landsknechte als Verstärkung beiseite stellen. Dies wird er dem Schwierigkeitsgrad der Herausforderung entsprechend abwägen.

Die Heroen, die aus einer erfolgreichen Kampagne zurückkehren, erregen die Aufmerksamkeit der Götter und können sich einen Schicksalspunkt auf ihrem Persönlichkeitspass gutschreiben.
Mit einem Schicksalspunkt kann der Held ein Würfelergebnis, das er im weiteren Spielverlauf selber im Kampf oder beim Fallenentschärfen oder sonstigem erzielt, für nichtig erklären. Danach darf er einen erneuten Wurf starten.




4. IN DER HERBERGE



Die letzte Nacht vor dem neuen Abenteuer kann der Heroe sein übriges Gold und Teile seiner Ausrüstung in der Herberge belassen. Dies hat den Vorteil, dass seine Hinterlassenschaft bei aufgesetztem Testament an seinen Nachfolger weitergegeben werden kann, sollte er während der kommenden Herausforderung aus dem Leben scheiden. Wird kein Testament hinterlassen, verkauft der hinterhältige Herbergsvater mögliche Überbleibsel zu seinem eigenen Gunsten und die nachfolgende Figur des betroffenen Mitspielers fängt wieder bei Null an.


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ENDE ENTWURF 11:::::::::::::::::::: ENDE ENTWURF 11:::::::::::::::::::: ENDE ENTWURF 11::::::
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Gruß Zombie


P.S.: Einwände, Verbesserungsvorschläge oder Ergänzungen sind wie immer gern gesehen...

eine PDF-Version dieses Entwurfes wird in Kürze auf der Regelseite der HQ-Cooperation downloadbar sein:

Bild
Abb.: Ein Auszug aus dem "Buch der Bücher" (eine lose Regelblatt-Sammlung)
Zuletzt geändert von Zombie am 17.06.2008 19:52, insgesamt 2-mal geändert.
Tharion
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Tharion »

Hi Zombie,

:?: warum wurden denn die negativen Ereignisse entfernt :?:
Währe da nicht eher zu überlegen, ob bei negativen Ereignissen für die Helden die möglichkeit bestehen sollte, diese abzuwenden, anstatt diese gänzlich zu entfernen?
(z. B. "Ich bezahle lieber die Herberge, als gefahr zu laufen, auf der Straße bestolen zu werden" oder sonstwie :D )

Aber wenn alle negativen Ereignisse entfernt werden (wie ihr es jetzt ja gemacht habt) entfallen viele Lacher am Spieltisch (Schadenfreude ist doch immernoch die schönste Freude :lol: )

Gruß
Tharion
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von ADS »

öhm sind doch negative ergebnisse enthalten (Überfall, Verrat, usw)
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Zombie »

Liebe Freunde des HeroQuest!

Tharion fragte:
Warum wurden denn die negativen Ereignisse entfernt ?
Es wurden lediglich die härtesten Ereignisse entfernt, die den Spielern in der Vergangenheit mehr Frust als Freude bereitet haben.
Nachzulesen im vorherigen Thread: "Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 10"
(Sollte der Link nicht mehr funktionieren, dann wurde der Thread ins Archiv verschoben)


Tharion schlug vor:
Währe da nicht eher zu überlegen, ob bei negativen Ereignissen für die Helden die möglichkeit bestehen sollte, diese abzuwenden, anstatt diese gänzlich zu entfernen?
(z. B. "Ich bezahle lieber die Herberge, als gefahr zu laufen, auf der Straße bestolen zu werden" oder sonstwie )
Um bei dem Beispiel "Herberge" zu bleiben:
Die Entscheidung eine Herberge aufzusuchen wird bereits am Stadttor getroffen (siehe Punkt 1 des Regeltextes). Wer die 20 Golddublonen nicht aufbringen möchte oder kann, trägt das Risiko der negativen Ereignisse "Vollrausch" und "Landstreicherei".

Gruß Zombie
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Tharion »

Ja, stimmt schon, aber warum wurden die "großen" negativen Ereignisse entfernt? Immerhin sollten doch alle damit einverstanden sein, dass diese Listen benutzt werden. Und bei diesen Listen finde ich (fast) nix, wobei sich der Meister freuen kann. Da dieser in meinen Augen sowieso der ist, der am meisten macht, aber am weigsten Spaß dran hat (ist zumindest bei mir so :) )

Ich finde, die Krassen ereignisse sollte es schon noch geben, jedoch mit möglichkeiten, diese abzuwenden (z. B. Gandalf Schult bloß diejenigen unter den Helden, die eine Intelligenzprobe bestehen - und natürlich ohnehin schon Zaubern können :wink: - , oder dass der Held, der in einer Rauferei verwickelt ist/war nur dann mit einem Punkt Körperkraft weniger in die nächste Herrausforderung geht, wenn ihm keine Körperkraftprobe gelingt - Mal ehrlich, wer glaubt schon, dass der Barbar eine Rauferei verliert bzw. der Zauberer eine gewinnt :wink: )

Will eure Regeln bzw. Regeländerung nicht kritisieren, sondern nur zum nachdenken anregen :D
Warum sollten alle Ereignisse definitiv feststehen, genausogur könnten Sie ja varriabel sein (z. B. durch Tests siehe oben) Das würde das Spiel vieleicht noch etwas Dynamischer machen.

Bei dieser gelegenheit mal eine Frage... Sollte es solch eine Liste nicht auch für den Meister geben (z. B. "großer Ruf: Der Meister bekommt für die nächste Herrausforderung zusätzlich (Anzahl der Helden) Streunende Monster in seinem Schattenversteck." oder "Krankheit: Alle lebenden Monster (also keine Untoten!) bewegen sich in der nächsten Herrausforderung 2 Felder weniger als Normal, können Helden und Landsknechte jedoch Krank machen." oder so ähnlich :mrgreen:
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Flint »

Master Zombie ist ein "Heldenfreund" und lässt sich von Heldengewimmer erweichen. :mrgreen:

Liegt daran, dass seine Frau in der Runde mitspielt :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Wer mit dem Master schläft, hat die wahre Macht
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Offizieller Glöckner der Kirche der geheiligten und erleuchteten Stimmchenhörer :pfeif:

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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Tharion »

Da hast du wohl recht (zumindest mit dem letzten Satz) :lol:

Was hälst du denn von meiner Idee, eine Liste zu machen, die für den Master.

In den Katakomben der Schatten
:twisted: Zwischen den Herrausforderungen des Masters :twisted:
Bist du eher :dafuer:
oder :dagegen:

:lol2: :lol2: :lol2: :lol2: :lol2: :lol2: :lol2: :lol2: :lol2: :lol2:
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von ADS »

hm zwischen den Herausforderungen für den Master.. hm.
Und was gibts dann? Noch mehr Monster für das Schattenversteck? Overlordkarten wie bei Descent? (wobei man dafür aber auch dem SL Schicksalskarten auf die Hand geben kann, praktiziere dies ja jetzt schon).
Bonus Superpower wie alle Chaoskrieger Attackieren in dieser Herausforderung mit Schwarzen.. neine Besser mit Orangen Würfel.

Post 11111, ne Runde Schnaps im Forum verteil. Prost ^^
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Zombie »

Liebe Freunde des HeroQuest!

Tharion bohrte weiter:
Ja, stimmt schon, aber warum wurden die "großen" negativen Ereignisse entfernt? Immerhin sollten doch alle damit einverstanden sein, dass diese Listen benutzt werden. Und bei diesen Listen finde ich (fast) nix, wobei sich der Meister freuen kann. Da dieser in meinen Augen sowieso der ist, der am meisten macht, aber am weigsten Spaß dran hat (ist zumindest bei mir so )
Wie im vorherigen Thread nachzulesen, führte der Frust über die "harten Ereignisse" wohl bei einigen so weit, dass die optionale Regel "Zwischen den Herausforderungen" eher auf Ablehnung stieß. Ziel der Validation ist es jedoch, eine Regel möglichst bis zur Perfektion an Spielspaß und Spielfluss zu optimieren. Nur durch konstruktive Kritik, Vorschläge und Spielberichte kann diese Validation überhaupt stattfinden. Daher die Änderungen.


Tharion schlug vor:
Ich finde, die Krassen ereignisse sollte es schon noch geben, jedoch mit möglichkeiten, diese abzuwenden (z. B. Gandalf Schult bloß diejenigen unter den Helden, die eine Intelligenzprobe bestehen - und natürlich ohnehin schon Zaubern können - , oder dass der Held, der in einer Rauferei verwickelt ist/war nur dann mit einem Punkt Körperkraft weniger in die nächste Herrausforderung geht, wenn ihm keine Körperkraftprobe gelingt - Mal ehrlich, wer glaubt schon, dass der Barbar eine Rauferei verliert bzw. der Zauberer eine gewinnt )
Meine persönliche Meinung hierzu ist, dass die Eintrittswahrscheinlichkeit dieser Ereignisse so gering ist, dass die Durchführung einer Probe den Kohl nicht besonders fett macht, eher den Spielfluss durch einen längeren Stadtaufenthalt verzögert, will man sich doch möglichst schnell ins nächste Abenteuer schmeißen...
Mal sehen, ob´s in dieser Frage noch mehrere Stimmen gibt... ansonsten stimmen wir am Jahresende wie gewohnt mit mehreren Teilnehmern darüber ab (Upcoming "Contest: Abstimmung der Validationsregeln 2008").

Tharion schlug vor:
Bei dieser gelegenheit mal eine Frage... Sollte es solch eine Liste nicht auch für den Meister geben (z. B. "großer Ruf: Der Meister bekommt für die nächste Herrausforderung zusätzlich (Anzahl der Helden) Streunende Monster in seinem Schattenversteck." oder "Krankheit: Alle lebenden Monster (also keine Untoten!) bewegen sich in der nächsten Herrausforderung 2 Felder weniger als Normal, können Helden und Landsknechte jedoch Krank machen." oder so ähnlich
Weil sich ähnliche negative Ereignisse bereits in der Tabelle befinden (z.B. 30 - Verrat), kann man getrost auf das Würfeln einer weiteren Master-Tabelle verzichten...
Wenn es um die Einführung neuer, spezieller negativer Ereignisse geht, könnten die Ideen ansonsten auch in der "Validation: Das Schicksal" verwurstet werden...

Gruß
Zombie
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Tharion »

Das mag ja sein, aber ich finde, dass der Master ebenso behandelt werden sollte, wie ein Held (nur mit weniger Kraft, dafür aber mehr Truppen :mrgreen: )

Ich finde, das der böse ebenso eine Tabelle bekommen sollte, damit die Spiele etwas Individueller gestalltet werden können. (z. B. Fallen, die er, ähnlich wie die Monster im Schattenversteck, aufbauen kann wo er will - jedoch nicht da, wo schon gesucht wurde :wink: ) In dieser Liste müssten ja keine Weltbewegenden sachen drinne stehen, sie sollte nur den Master etwas flexibler machen. Das hebt in meinen Augen den Spielspaß des Meisters und ermöglicht das mehrmals Spielen einer Quest.

Naja, musst du/ihr ja wissen, war ja nur so eine Schnapsidee von mir :P

Glaub, ich werde bemnächst mal eine Liste zusammenstellen und testen.

Bezüglich deiner/eurer Liste "Zwischen den Herrausforderungen": Bis auf das oben angesprochene Thema (große negative Ereignisse) ist sie wirklich gut geworden :D

Habt Ihr eigendlich vor, diese Liste ewig als Liste zu halten, oder wollt ihr irgendwann diese Ereignisse auf Karten bannen?
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von ADS »

Tharion hat geschrieben:Habt Ihr eigendlich vor, diese Liste ewig als Liste zu halten, oder wollt ihr irgendwann diese Ereignisse auf Karten bannen?
Auja 10 Kartenstapel neben den Schatzkarten für die einzelnen Möbel... :shock:
hm.. ne besser nicht.. w% Würfeltabellen sind mir da schon lieber ^^
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Zombie »

Liebe Freunde des HeroQuest!

Tharion stellte dar:
Ich finde, das der böse ebenso eine Tabelle bekommen sollte, damit die Spiele etwas Individueller gestalltet werden können. (z. B. Fallen, die er, ähnlich wie die Monster im Schattenversteck, aufbauen kann wo er will - jedoch nicht da, wo schon gesucht wurde ) In dieser Liste müssten ja keine Weltbewegenden sachen drinne stehen, sie sollte nur den Master etwas flexibler machen. Das hebt in meinen Augen den Spielspaß des Meisters und ermöglicht das mehrmals Spielen einer Quest.
Die Validations-Regel "Zwischen den Herausforderungen" wird seit dem Jahr 2002 optimiert und bestand zwischenzeitlich aus mehreren Tabellen, die nach und nach auf ein spielbares Optimum reduziert wurden, damit sich der Stadtaufenthalt für die Spieler nicht zu lang hinzieht. Jeder der die Entwicklung mitgemacht bzw. mitgespielt hat, wird bestätigen, dass es gewiss keine eigene Master-Tabelle in der Stadt braucht...

Wenn ich Deine Kommentare lese, glaube ich fast, Du kennst diesen Thread noch nicht:
"Validation: Das Schicksal"

Mit dieser optionalen Regel werden ALL Deine Wünsche erfüllt!!!


Tharion kam folgende Idee:
Glaub, ich werde demnächst mal eine Liste zusammenstellen und testen.
Unbedingt im Forum vorstellen! Die besten Ideen werden wir dann als Schicksalkarten umsetzen oder in die Stadt-Tabelle aufnehmen.


Tharion lobte:
Bezüglich deiner/eurer Liste "Zwischen den Herausforderungen": Bis auf das oben angesprochene Thema (große negative Ereignisse) ist sie wirklich gut geworden
Vielen Dank, ...auch im Namen derer, die zu den ständigen Verbesserungen beigetragen haben...


Tharion fragte:
Habt Ihr eigentlich vor, diese Liste ewig als Liste zu halten, oder wollt ihr irgendwann diese Ereignisse auf Karten bannen?
Wie von ADS bereits "angedeutet", macht das für die paar Ereignisse innerhalb der Stadt keinen Sinn (bzw. seltener Einsatz), eben weil es bereits zu anderen optionalen Regeln eigene Kartenstapel gibt und jeder Spieltisch nur eine begrenzte Fläche hat...

Gruß
Zombie
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Tharion »

Währe es denn noch möglich, irgendwo die "alten" Versionen dieser Validationstregeln zu bekommen? Würde mir diese gerne makl ansehen :D

Doch, kenne den Thead "Validation: Das Schicksal" bereits, ist im allgemeinen auch ganz gut, jedoch finde ich diese etwas zu fieß, da bei vielen Schicksalsschlägen die Helden nichts gegen machen können. Ich will diese Schiksalskarten nicht Kritisieren (Finde Sie im allgemeinen super genial :wink: ) jedoch habe ich dazu eine Frage

Warum schlägt das Schicksal "rein Zufällig" immer nur dann zu, wenn der böse grad keine Monster hat? Verstehe das vom Spielfluss her schon, so haben die Helden immer etwas zu tun, aber warum gibt es keine Schicksalsschläge, wenn es Monster auf dem Brett gibt, dafür aber im allgemeinen seltener? Das gabs doch bestimmt früher auch schonmal in einer älteren Version :mrgreen:

Klar, sobald ich meine Liste fertig habe, bekommt Ihr sie. Vieleicht habe ich dabei ja einen Einfall, an den Ihr bisher bei diesen Regeln noch nicht gedacht habt 8)

Bezüglich der Karten kann ich das bei den "Zwischen den Herrausforderungen" ja noch Verstehen, aber z. B. für die Möbelsuchtabellen...? Ich persönlich Ziehe lieber eine Karte von den 20 Stapeln ( :kloppe: ), die ich habe anstatt mich durch etliche Zettel zu wühlen, bis ich die richtige Tabelle gefunden hab.
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Psyborg »

Bei mir wird das Spiel auf dem Brett entschieden und nicht im Dorf.

Zwischen den Herausforderungen darf man bei mir nur, was man sonst in der Herausforderung nicht darf. Z.B. Ausrüstung, Tränke, Zauber (ver-)kaufen , Landsknechte anheuern und den Heiler besuchen.
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von ADS »

Tharion hat geschrieben:Warum schlägt das Schicksal "rein Zufällig" immer nur dann zu, wenn der böse grad keine Monster hat? Verstehe das vom Spielfluss her schon, so haben die Helden immer etwas zu tun, aber warum gibt es keine Schicksalsschläge, wenn es Monster auf dem Brett gibt, dafür aber im allgemeinen seltener? Das gabs doch bestimmt früher auch schonmal in einer älteren Version :mrgreen:
Dafür habe ich mein Handkartensystem entworfen. Der SL bekommt abhängig von der Stärke (Stufe) der Heroen eine bestimmte Anzahl (0 Bei Anfängern bis 5 Bei Stufe 10) von Schicksalskarten auf die Hand. Diese werden zu beginn oben vom Stapel (verdeckt) gezogen. Der Master kann diese Spielen muss aber nicht. Er kann natülich in diesem Fall auch für Heroen Positive Karten auf der Hand haben, und auch diese Auspielen wenn er es für nötig hält. ^^

Psyborgs Post kann ich übrigens zu 100% zustimmen :D
Bei mir kommt zwischen den Herausforderungen auch nicht zum Einsatz, und da ich meistens zusammenhängende Questen (wie Karak Varn) leite, kommt es häufiger vor, das die Spieler gar nicht ins Dorf kommen. Was somit auch schon wieder den Schwierigkeitsgrad für überpowerte Heroen regelt, denn irgendwann ist auch der letzte Heiltrank ausgetrunken. :twisted:
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Scipione »

Hmm .. mir fällt der Name nicht mehr ein -.- ...

Kommt davon wenn man schon länger kein HQ mehr spielen konnte..

Es gab / gibt hier eine Validation mit Aktionskarten für Helden und Meister, die jene (glaub sogar je nach Stufe) auf die Hand bekommen und ausspielen können.

Desweiteren empfehle ich die das Thema "fimirzauber" auch mal, da gibts dann noch n paar "Aktionkarten" (;
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von ADS »

Scipione hat geschrieben:Es gab / gibt hier eine Validation mit Aktionskarten für Helden und Meister, die jene (glaub sogar je nach Stufe) auf die Hand bekommen und ausspielen können.

JOa das sind die Gefechtskarten, aber die finde ich wenn ich ehrlich sein soll bescheiden. Außerdem beisen die sich mit meinen Talenten, da die gefechtskarten eigentlich auch nur Sondermanöver sind. ^^
Und Fimirzauber, Skavenzauber, Orkzauber, Chaoszauber, Gobbozauber, Hexerblibs usw kommen eh nur zum Einsatz wenn ein entsprechend Magiebegabter Hoschie von dennen rumspringt ^^

EDIT: Quote Repariert. ^^
Zuletzt geändert von ADS am 22.06.2008 20:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Peter Sieland »

ja die kann mann nicht immer benutzen
wird dann gleich für die nächste karte gesperrt
die darf dann nicht gezogen werden
sind aber für den meister ganz lustig
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von ADS »

:?:

hä??? was will er uns damit sagen?
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Zombie »

Liebe Freunde des HeroQuest!

Tharion wollte wissen:
Wäre es denn noch möglich, irgendwo die "alten" Versionen dieser Validationstregeln zu bekommen? Würde mir diese gerne mal ansehen
Die Threads von Entwurf 7 bis 9 findest Du im Archiv. (Natürlich keine alten PDFs downloadbar)
Noch ältere Entwürfe wurden im "alten Forum" diskutiert...und sind nicht mehr nachlesbar...es sei denn, ich schicke dir sie als PDF per email...(P/N)
Auf meiner Festplatte befinden sich zudem auch alle zugehörigen Posts, die ich zu den jeweiligen Entwürfen verfasst habe, so dass praktisch der komplette Diskussionsverlauf nachvollziehbar ist...


Tharion gab bekannt:
Bezüglich der Karten kann ich das bei den "Zwischen den Herrausforderungen" ja noch Verstehen, aber z. B. für die Möbelsuchtabellen...? Ich persönlich Ziehe lieber eine Karte von den 20 Stapeln , die ich habe anstatt mich durch etliche Zettel zu wühlen, bis ich die richtige Tabelle gefunden hab.
Mit der Meinung stehst Du natürlich auch nicht alleine da. Die Frage nach Karten für die Möbelsuchtabellen kam hier schon einige Male auf, stieß bei der Mehrheit allerdings nicht auf Interesse. Praktisch verzögert die Suche nach einer Tabelle das Spiel auch nicht, weil man die Möbelsuchtabellen bereits aufschlagen kann, sobald die Gruppe einen Raum mit Möbel betritt...

Psyborg merkte an:
Bei mir wird das Spiel auf dem Brett entschieden und nicht im Dorf.
Zwischen den Herausforderungen darf man bei mir nur, was man sonst in der Herausforderung nicht darf. Z.B. Ausrüstung, Tränke, Zauber (ver-)kaufen , Landsknechte anheuern und den Heiler besuchen.
Ganz recht, so ist diese Validationsregel eigentlich aufgebaut... mit einigen zusätzlichen Optionen, dienlich um den Heroen ihr Gold aus der Tasche zu ziehen ...


Gruß
Zombie


P.S: Die Fragen zu der optionalen Validationsregel "Das Schicksal" werde ich die Tage in den gleichnamigen Thread verschieben dort beantworten ....
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Saruman »

Bei mir wird das Spiel auf dem Brett entschieden und nicht im Dorf...
Ja, dem stimme ich zu. Zwischen den Herausforderungen passiert bei mir nur:
Aufräumen und neues Quest vorbereiten (mein Job) :wink: , Punkte wieder auffüllen und Ausrüstung und Co. kaufen (Helden-Job)

Wobei ich ein Kompliment aussprechen möchte: Die Ideen und kleinen Geschichten sind wirklich sehr nett...!


Einige Fragen hab ich jedoch noch. Wie handhabt ihr das mit dem Gold?
Dürfen sich die Helden untereinander etwas leihen, um die Gruppen eben besser auszustatten?
(Sollte man ggf. die Höhe der Summe und einen Zins festlegen à la Monopoly...?)
Ist freier Handel (auch Tausch der Ausrüstungen) unterander erlaubt?
Kann man die Sachen auch wieder verkaufen (an den SL)?

Ich lasse es zu, die Helden dürfen handeln und "Bank spielen" - kaufe Ausrüstung zum halben Preis zurück.

Nun würd ich gern aber mal andere Meinungen dazu hören.
Sagt doch maaa...
Danke!
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Steiner »

Also ich sperre so etwas total. Bei mir sind die Helden aber auch so gierig, das die gar nicht tauschen wollen. Es kommt eher zum Kompromiss wenn die Helden sterben und ihre Ausrüstung verlieren, das der der überlebt und alles einsammelt von seinem Hab und Gut was wieder ab gibt. Aber in seinem eigenen ermessen.

Jeder muss sehen wie er durchkommt. Das macht das ganze spannend.
Gruß
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Kyle_Nemesis »

Hallo zusammen...

Ich handhabe das so, dass am Ende der Quest die Einnahmen der Helden geteilt werden...

Wer nichts abgeben möchte, muss sich mit dem Zorn seiner Kameraden herumärgern :twisted:

Waffen und Rüstungen kann man für 50% verkaufen, beschädigtes für 25%.

Tränke, Rollen, u.ä. werden behalten. Tauschen untereinander ist nicht erlaubt. Wenn ein Held sich Geld von anderen Leihen will, müssen die eventuelle Zinsen untereinander aushandeln.

Wenn einer zu Boden geht und stirbt, nehmen normal die anderen sein Hab und Gut mit und bringen es seinem "Vetter".

Gibt bei mir aber eine Tragebegrenzung, die von Xarres stammt und die schränkt das sehr ein.

Grüße Nem
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von ADS »

Saruman hat geschrieben:Einige Fragen hab ich jedoch noch. Wie handhabt ihr das mit dem Gold?
Dürfen sich die Helden untereinander etwas leihen, um die Gruppen eben besser auszustatten?
(Sollte man ggf. die Höhe der Summe und einen Zins festlegen à la Monopoly...?)
Ist freier Handel (auch Tausch der Ausrüstungen) unterander erlaubt?
Kann man die Sachen auch wieder verkaufen (an den SL)?
Da wir übers Rollenspiel damals Anfang der 90er zu Heroquest kamen, kann ich eigentlich alle fragen mit Ja beantworten. Die Spieler dürfen sich geld leihen, dürfen Gegenstände untereinander tauschen, und dürfen auch verkaufen. Beim Verkaufen gibt es aus Balancegründen die regel das der Händler die Ware für 50% des neupreises kauft. (Außer es ist beschädigt).
Bedeutet, das Einkaufen & Co wird bei uns wie im RPG gehandhabt, Ausrüstungsliste aufn Tisch, und dann gehen die Spieler auf Shopping Tour. Ausgespielt wird dabei nichts, da ja Hero Quest nicht über entsprechend Aufgebauschte Einkaufslisten verfügt und somit einfach alles Zum Listenpreis verfügbar ist (ein Verhandeln gibts also auch nicht, wie es beim RPG doch häufiger über feilschen, Marketing usw. genutzt wird^^).

In Herausforderungen können Spieler aber nur gegenstände Tauschen wenn sie sich im selben Raum befinden, oder in einem Gangstück nebeneinander stehen.

Rest wie Geldaufteilung & Co ist Gruppenvertrag, heist das müssen die Spieler (oder auch die Heroen ingame) selbst untereinander ausmachen. Da halte ich mich raus. ^^
Zuletzt geändert von ADS am 18.07.2008 10:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Saruman »

Kyle_Nemesis hat geschrieben: (...) Tauschen untereinander ist nicht erlaubt. Wenn ein Held sich Geld von anderen Leihen will, müssen die eventuelle Zinsen untereinander aushandeln. (...)
Danke für das Feedback...


Das wirft eine neue Frage auf:
Dürfen die Helden bei dir im Dungeon etwas tauschen, sich etwas übergeben (Nein, hihi, nicht kotzen :wink: ) ?

Denkbar:
Es folgt ein Massenangriff: Der Zauber hat eine Stärkungstrank gefunden vorhin und gibt ihn nun
lieber dem Barbaren, damit er richtig aufräumen kann...
Dürfen sie bei dir das? Bei mir schon...
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Steiner »

Bei mir nur wenn die Helden direkt nebeneinander stehen. Zählt eine Aktion!!!
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Saruman »

Steiner hat geschrieben:Bei mir nur wenn die Helden direkt nebeneinander stehen. Zählt eine Aktion!!!

Ja genau - so war's gemeint.... :)
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Kyle_Nemesis »

Genau so handhabe ich das auch
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Wehrter »

Liebe Freunde und Liebhaber von Hero Quest,

ich stelle hier NUR eine Variante zur bestehenden Ereignistabelle vor.

Im Entwurf 10 wurde von den Problemen berichtet, daß die Ereignistabelle in der Spielpraxis sich als Realitätsfremd herausstellte.

Nach meiner Meinung liegt das Problem an der Würfelwahrscheinlichkeit, denn beim Wurf von zwei W10 liegt die Wahrscheinlichkeit eines jeden Würfels 1:10, daß ein Ereignis erwürfelt wird, selbst bei zweimaligen Würfeln eines W10 verringert sich die Wahrscheinlichkeit nur bei den sogenannten Schnapszahlen (22,33 …) erwürfelt zu werden.
Von daher erscheint eine spezielle Anordnung der Ereignisse nicht sinnvoll.

Ich schlage deswegen vor, daß man zwei W6 benutzt, denn beim Wurf von zwei W6 ist die Wahrscheinlichkeit am größten eine 7 zu erwürfeln und die Wahrscheinlichkeit verringert sich immer mehr, umso mehr man sich der 2 und 12 nähert.

Da in der bestehenden Ereignistabelle 100 Möglichkeiten von Ereignissen bestehen, müsste man mit den zwei W6 elf Tabellen nehmen und hätte somit 121 Möglichkeiten von Ereignissen (erster Wurf mit zwei W6 = Tabelle, zweiter Wurf ist Ereignis).

Die elf Tabellen werden jetzt vielleicht viele Erschrecken, aber man kann diese genauso auf DIN A 4 Blätter festhalten wie die jetzige Tabelle!

Nun noch mal zur Würfelwahrscheinlichkeit und der Aufgliederung der Ereignisse:

Beim ersten Wurf ist die Wahrscheinlichkeit am größten Tabelle 7 zu erwürfeln, beim zweiten Wurf ist ebenfalls die Wahrscheinlichkeit am größten, unabhängig welche Tabelle beim ersten Wurf ermittelt wurde, das Ereignis Nr. 7 zu erwürfeln.
Daher würde ich empfehlen, das Ereignis Nr. 7 auf allen Tabellen mit „Keine besonderen Vorkommnisse“ zu versehen. (Blieben noch 110 Möglichkeiten von Ereignissen!).

Da die Wahrscheinlichkeit sehr gering ist Tabelle und/oder Ereignis 2&3 sowie 11&12 zu erwürfeln, empfehle ich hier die harten und kraßen Ereignisse, ob positiv oder negativ, hier zu platzieren.
Umso näher man sich der 7 nähert (Ereignis und Tabelle) sollte das Ereignis immer schwächer und/oder belangloser werden.
Da in der aktuellen Liste eigentlich nur 40 Ereignisse aufgelistet sind würde ich weiter empfehlen Ereignis 2&3 sowie 11&12 als ein Ereignis zusammenzulegen, würde dann noch 88 Ereignismöglichkeiten ergeben, vielleicht kann man noch die Ereignis 4&5 sowie 9&10 zusammenlegen und man hätte noch 66 Möglichkeiten von Ereignissen, aber ich finde, daß man schon 88 Ereignisse erarbeiten sollte! (Ein paar Vorschläge reiche ich noch im Anschluss nach.)

Ich stelle somit dieses Grundgerüst dem Forum frei darüber zu entscheiden, ob es Interesse daran hat und es genauer ausarbeiten will, oder ob es nur ein Haufen Orkscheiße ist :wink:
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Wehrter »

Unabhängig wie die Variante beurteilt wird, hätte ich noch ein paar Gedanken zum Thema „Zwischen den Herausforderungen“ und der Ereignistabelle.

1. Ich stelle mir den Einzug in die Stadt so vor:
Müde und erschöpft ziehen die Helden vor die Stadt, wo sie dann evtl. ihre Landsknechte bezahlen. Dann geht es in die Taverne, wo dann das Zimmer mit Vollpension genommen wird. Wer sich das nicht leisten will oder kann, sollte trotzdem für den Lebensunterhalt etwas abdrücken, denn man muß zumindest etwas essen und trinken. Ich denke da an 10 Gold.
Wer sich nicht mal das leistet, muß hungern und beginnt die nächste Herausforderung mit einem KK-Punkt weniger!

Wenn man in die Taverne eingekehrt ist, nimmt man ein Bad, um den Kampfesschmutz abzuwaschen und die wunden zu reinigen und bei entsprechender Notwendigkeit und wenn man es sich leisten kann, geht man zum Heiler. Danach geht man zum Vergnügen über.

Ab hier tritt dann die Ereignistabelle in kraft!

2. Ich finde den Gedanken nicht schlecht, bei mehreren Ereignissen denn Helden eine Wahl zulassen, bzw. es von ihren Gold abhängig zu machen. Mir schweben folgende Ereignisse vor:

A. Während der Aufenthaltszeit der Helden findet ein Markt statt, oder ein fahrender Händler ist gerade in der Stadt und es werden Dinge angeboten, die es sonst nicht zu kaufen gibt, wie z.B. Tränke, mag. Rüstungen oder Waffen, etc. Hiermit ließen sich einige Ereignisfelder füllen.
B. Bei Ereignissen wie z.B. beim Taschendieb oder der Stadtwache ließen sich so quasi Miniherausforderungen machen und dieses Ereignis wird dann auf dem Spielbrett entschieden wie es ausgeht.
C. Es findet in der Stadt ein fest statt, wo zur Belustigung der Bevölkerung einige Veranstaltungen stattfinden, wie Wettrennen, Bogenschießen und Zweikämpfe. Hier können die Helden teilnehmen, wenn sie möchten und wenn sie sogar als Sieger vom Brett gehen, können sie sich etwas Gold einstreichen.
D. Für etwas Gold oder einen Gegenstand könnten die Helden einen Tipp erhalten und somit einen extra Auftrag (Bonusherausforderung) an Land ziehen! Man könnte sich hier vielleicht überlegen, ob der Tippgeber auch ein Betrüger sein könnte!????
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Zombie »

Hallo Wehrter:

In Deinem ersten Post beschreibst du das Problem der Ungleichverteilung der Wahrscheinlichkeiten, die bei einem Wurf mit zwei oder mehreren Würfeln entsteht (Gauß´sche Glockenkurve), wenn man deren Augen addiert.
Dieses Problem wird umgangen, in dem man die 2W10 nacheinander würfelt. Dabei zählt der erste Wurf als Zehnerstelle und der zweite Wurf als Einerstelle, d.h. man ADDIERT NICHT UND MAN MULTIPLIZIERT NICHT (Steht übrigens auch so im Regeltext).

Mit dieser Vorgehensweise ist gewährleistet, dass die Eintrittswahrscheinlichkeit von 100 möglichen Ereignissen, immer die gleiche, sprich 1:100 ist.

Ereignisse, die häufiger auftreten sollen, wurden in der „Stadt-Ereignis“-Tabelle entsprechend berücksichtigt, in dem man sie auf mehrere Ergebnisse aufteilt:

Landstreicherei 14 %
Advokat 20 %
Braumeister-Schule 10 %
Wahrsagerin 20 %


Wehrter schrieb als Alternative zur Pauschalverpflegung in der Stadt:
...Wer sich nicht mal das leistet, muß hungern und beginnt die nächste Herausforderung mit einem KK-Punkt weniger!
Diese Idee ist sicher nett, aber hart und ungerecht, da es z.B. den Zauberer doppelt so hart treffen würde, wie den Barbaren.
Wir haben Deine Idee aber im Ansatz soweit umgesetzt, dass für diejenigen, die sich für die günstige Übernachtung im Freien entscheiden, das Risiko eines größeren Verlustes besteht:

Stadt-Ereignis 37-50: Landstreicherei
Alle Heroen, die keine Unterhaltskosten zahlen und deswegen nicht in der Herberge nächtigen konnten, werden des Mundraubes und der Landstreicherei bezichtigt. Sie haben an den korrupten Sheriff abzugeben: Alle Phiolen, alle Schriftrollen und alle Trankzutaten (keine Zauberspruchrollen).



Wehrter schrieb zur Heilung zwischen den Herausforderungen:
... und bei entsprechender Notwendigkeit und wenn man es sich leisten kann, geht man zum Heiler.
An dieser Stelle sollte man nicht vom Original abweichen: Verlorene KK-Punkte müssen vor jeder neuen Herausforderung automatisch/kostenlos wiederhergestellt werden, ansonsten wird die Moti-vation der Mitspieler sehr schnell kippen.


Wehrter schlug vor:
2. Ich finde den Gedanken nicht schlecht, bei mehreren Ereignissen denn Helden eine Wahl zulas-sen, bzw. es von ihren Gold abhängig zu machen. Mir schweben folgende Ereignisse vor:

A. Während der Aufenthaltszeit der Helden findet ein Markt statt, oder ein fahrender Händler ist gerade in der Stadt und es werden Dinge angeboten, die es sonst nicht zu kaufen gibt, wie z.B. Tränke, mag. Rüstungen oder Waffen, etc. Hiermit ließen sich einige Ereignisfelder füllen.
Gute Idee, die zu Teilen schon mit folgenden Ereignissen realisiert wurde:

Advokat 20 %
Braumeister-Schule 10 %
Wahrsagerin 20 %

Da wir zZ prüfen, inwieweit die Standardausrüstung ausreichend ist, könnte man evtl. auch darüber nachdenken, ob man spezielle Ausrüstung nur über „bestimmte Quellen“ erhalten sollte ...
Eine spontane Idee, die sich sofort Dank schon vorhandener „Artefakte-Karten“ umsetzen ließe:

91-100 Auktion:
Im alten Rathaus findet heute wieder eine Auktion statt. Die Heroen können auf ein Artefakt bieten, dessen Mindestgebot bei 10 Goldmünzen liegt. Der Spielleiter zieht eine Artefakt-Karte und ließt vor, um welchen Gegenstand es sich handelt. Die Heroen haben nun die Möglichkeit gegeneinander zu bieten. Kurz bevor der Zuschlag auf einen der Heroen fällt, würfelt der Spielleiter einen W10. Ist das Ergebnis größer als 5, fällt der Hammer: 3, 2, 1 ... deins! Ist das Ergebnis kleiner gleich 5, er-höht ein Unbekannter das Gebot um das 10-fache des Würfelergebnisses, also um 10 bis 50 Goldmünzen. Die Heroen haben nun die Wahl, ob sie weiter gegen den Unbekannten bieten oder auf das Artefakt verzichten. Bieten sie weiter gegen den Unbekannten, zieht er solange mit, bis das Würfel-ergebnis größer als 5 ist.



Wehrter schlug weiter vor:
B. Bei Ereignissen wie z.B. beim Taschendieb oder der Stadtwache ließen sich so quasi Miniherausforderungen machen und dieses Ereignis wird dann auf dem Spielbrett entschieden wie es aus-geht.
Die Idee würde das Spiel unnötig verzögern und keinen Benefit bringen, da ja die Anforderung besteht, unversehrt ins nächste Abenteuer zu starten.


Wehrter ergänzte:
C. Es findet in der Stadt ein fest statt, wo zur Belustigung der Bevölkerung einige Veranstaltungen stattfinden, wie Wettrennen, Bogenschießen und Zweikämpfe. Hier können die Helden teilnehmen, wenn sie möchten und wenn sie sogar als Sieger vom Brett gehen, können sie sich etwas Gold einstreichen.
- Siehe Kommentar zu Punkt B
- „Gold einstreichen“ wurde bereits in einigen Ereignissen umgesetzt.


Wehrter ... :
D. Für etwas Gold oder einen Gegenstand könnten die Helden einen Tipp erhalten und somit einen extra Auftrag (Bonusherausforderung) an Land ziehen! Man könnte sich hier vielleicht überlegen, ob der Tippgeber auch ein Betrüger sein könnte!????
Diese Art von Bonusherausforderungen werden zumeist in selbstkreierten Abenteuern ein-gebaut.
Auch die Schicksalskarten (Validation: Das Schicksal) halten die eine oder andere, kleinere Überraschung parat (z.B. „Katakomben“ oder „Patrouillen und Entsatz“, plötzliche Begegnung mit ganz neuen Monstern oder versprengten Söldnern usw...).

Die Stadtereignis-Tabelle eignet sich für solche Bonusabenteuer deswegen nicht so gut, weil der Stadtaufenthalt in den meisten Fällen direkt nach einem bestandenen Abenteuer gespielt wird. Bis das neue Abenteuer beginnt bzw. sich die Spieler in gleicher Konstellation erneut treffen, können viele Tage vergehen, in denen das „damalig ausgewürfelte Bonusabenteuer“ längst in Vergessenheit geraten wäre.

Gruß
Zombie
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von ADS »

Zombie hat geschrieben:Hallo Wehrter:

In Deinem ersten Post beschreibst du das Problem der Ungleichverteilung der Wahrscheinlichkeiten, die bei einem Wurf mit zwei oder mehreren Würfeln entsteht (Gauß´sche Glockenkurve), wenn man deren Augen addiert.
Dieses Problem wird umgangen, in dem man die 2W10 nacheinander würfelt. Dabei zählt der erste Wurf als Zehnerstelle und der zweite Wurf als Einerstelle, d.h. man ADDIERT NICHT UND MAN MULTIPLIZIERT NICHT (Steht übrigens auch so im Regeltext).

Mit dieser Vorgehensweise ist gewährleistet, dass die Eintrittswahrscheinlichkeit von 100 möglichen Ereignissen, immer die gleiche, sprich 1:100 ist.
Und wer ganz sicher gehen möchte muss sich halt den hier besorgen:
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Wehrter »

Ich mache nur ein paar Vorschläge, ob sie interessant für eine Umsetzung sind, lege ich völlig in Euere Hände :wink:
D. Für etwas Gold oder einen Gegenstand könnten die Helden einen Tipp erhalten und somit einen extra Auftrag (Bonusherausforderung) an Land ziehen! Man könnte sich hier vielleicht überlegen, ob der Tippgeber auch ein Betrüger sein könnte!????
Hier hatte ich mir gedacht, weil die ganzen Aufträge für die Helden vom Kaiser, bzw. von Mentor erteilt werden, daß hier eine „Privat Person“ einen Auftrag hätte, wie z.B. eine Warenlieferung, oder eine Wichtige Nachricht, oder eine „versprochene Braut“, die in eine andere Stadt, sicher durch ein Monsterbesetztes Gebiet gebracht werden muß.

Diese sogenannte „Bonusherausforderung“ müsste sofort als nächste Herausforderung gezockt werden und dann würde wieder Mentors Auftrag kommen. (Nur ein Gedanke!)

Noch ein paar Vorschläge:
Einen oder allen Helden wird eine Schatzkarte angeboten, in der ein entlegenes Gebiet eingezeichnet ist, wo sich ein Verlies befindet, in der ein sagenumwobener Schatz oder ein längst vergessenes Artefakt liegen soll.

Ein Held wird genusssüchtig und er benötigt jetzt mehr Gold zwischen den Herausforderungen. Der Hintergrund ist hier, daß er ab jetzt seinen nächtlichen Dauerrausch benötigt oder er sich immer in die besten Hotels einquartieren muß, oder er sich häufig im Freudenhaus aufhält und sich mit einer Dirne, bzw. Lustknaben vergnügt, etc.

Hier würde sich dann die Ausgabe verdoppeln, sprich 40 Gold. Ausnahme, er hätte nicht soviel! Wenn er dieses Ereignis erneut bekommen würde, erhöht sich die Ausgabe auf 60 Gold u.s.w.
Wenn es richtig dumm läuft, kann er sich nichts mehr leisten und müsste sich in den Ruhestand begeben und seinen Nachfolger, kann er einige Ausrüstungsgegenstände vermachen.

Wie gesagt, nur VORSCHLÄGE!

Nachtrag
Es sind ja viele Themen miteinander Verbunden und ich schiebe aufgrund dessen noch keinen Durchblick, daher die Frage:

Wird der Heiler nur durch ein Ereignis auf der Ereignistabelle benötigt, oder gibt es hierzu auch noch andere Situationen?
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von ADS »

Der Heiler wird nur durch Ereignisse (Schicksal) oder auch durch die Schwere Wunden Tabelle (bei anderen heist sie glaub Ohnmachtstabelle).
Das Ereigniss sorgt dafür das der Heroe mit einem Kampfwürfel weniger Angreifen muss, daselbe kann bei mir auf der Schweren Wundentabelle erwürfelt werden.
Sonstige Anwendungen für den Heiler wären mir ansonsten nicht bekannt.
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Zombie »

ups
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Zombie »

Stimmt, der Heiler, der in der Stadt immer anzutreffen ist, heilt keine Körperkraftpunkte, sondern „bleibende Verletzungen“, Krankheiten oder Vergiftungen, die das Kampfgeschick eines Heroen beinträchtigen. Solche Beeinträchtigungen geschehen mitunter durch „Das Schicksal“, „Möbelsuchtabellen“ und „Ohnmachtstabelle“.


Meine Gedanken zu Wehrters Vorschlägen, die hier sehr willkommen sind:

Zu „Aufträge von Privatpersonen“ als Bonusabenteuer, vor Mentors eigentlichem Abenteuer:

Eigentlich typisch für selbstkreierte Abenteuer. Als eine über die „Stadt-Ereignis“-Tabelle ausgewürfelte Bonusherausforderung eher schlecht zu spielen, wenn´s dazu keinen Spielplan gibt und die Spieler eigentlich für ein ganz anderes Abenteuer eingeladen wurden, es bereits 20 Uhr ist und jeder weiß, das die kommende Nacht eh wieder sehr lang werden wird.


Zur „angebotenen Schatzkarte“:

Es gibt die Validationsregel „Die Schriftrollen“ bzw. einen zugehörigen Kartensatz, der alle (un)möglichen Schriftstücke einbindet, die u.a. in den „Möbelsuchtabellen“ gefunden werden können. Natürlich ist auch eine Schatzkarte darunter. Theoretisch könnte man ein solches (sehr seltenes) Fundstück auch in die „Stadt-Ereignis“-Tabelle einbauen.


Zu „Held wird genusssüchtig und er benötigt jetzt mehr Gold“:

Wie wär´s hiermit:


Opiumhöhle:
Die Ereignisse des letzten Abenteuers haben einen der Heroen auch psychisch schwer zugesetzt („..all das Blut!“). Der fortan unter posttraumatischen Belastungsstörungen Leidende sucht Entspannung in einer verruchten Opiumhöhle. Am Ende der nächtlichen Orgie zählt er 50 Goldmünzen weniger in seinem Beutel.
Ob er die nächste Nacht mit den übrigen Heroen gesittet in der Herberge verbringt oder mittlerweile einer Sucht erlegen ist, entscheidet ein W10. Ist das Ergebnis kleiner gleich 3, heißt es wieder „Laster gegen Zaster“...wobei die Kosten diesmal um das 10-fache des Würfelergebnisses steigen (also um 10 bis 30 Goldmünzen). Das ganze wiederholt sich die kommenden Nächte solange bis das Ergebnis größer als 3 ist oder der Heroe die Zeche nicht mehr zahlen kann. Im letzteren Fall wird er von zwei abgehalfterten Barbaren durch die Hintertür in die Gosse geworfen...


Dass es den gleichen Heroen nach der nächsten Herausforderung erneut trifft (und sich die Zeche dann weiter aufsummieren müsste) ist bei 100 möglichen Ereignissen sehr unwahrscheinlich.

Gruß
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Wehrter »

Zombie hat geschrieben:Zu „Aufträge von Privatpersonen“ als Bonusabenteuer, vor Mentors eigentlichem Abenteuer:

Eigentlich typisch für selbstkreierte Abenteuer. Als eine über die „Stadt-Ereignis“-Tabelle ausgewürfelte Bonusherausforderung eher schlecht zu spielen, wenn´s dazu keinen Spielplan gibt und die Spieler eigentlich für ein ganz anderes Abenteuer eingeladen wurden, es bereits 20 Uhr ist und jeder weiß, das die kommende Nacht eh wieder sehr lang werden wird.
Stimmt!!!
Mein ursprünglicher Gedanke war, daß man schon das „Bonusabenteuer" vorbereitet hätte, erst nach meinen Beitrag ist mir bewusst geworden, daß hier von meiner Beschreibung her eine Schwachstelle gibt!

Hierzu hätte ich mir dies Überlegt, was sich auf die Beispiele bezieht, die ich gemacht habe, wie z.B. eine Nachricht Überbringen.

Wenn man dann wirklich dieses Ereignis aufnehmen sollte, müsste man doch grob was vorbereiten, daß man öfters benutzen kann:

Um in diese Stadt zu gelangen durchquert man ein Höhlensystem oder eine enge Schlucht.
Man bereitet hierfür einen Spielplan vor, der sich z.B. über 3-4 Bretter oder wer das Legesystem benutzt einen entsprechenden Weg vor.
Man positioniert dann grob Monster, die von der Stärke für Anfänger sind und erst vom Meister definiert werden, wenn das Abenteuer gespielt wird. Bei stärkeren Helden werden einfach mehr oder stärkere Monster dazu gestellt.

Genauso platziert man ungefähr Fallen, die erst im Spiel vom Meister bestimmt werden, um welche es sich handelt.

So ließe sich aus dem Nichts schnell ein neues Abenteuer gestallten.

Kurz noch mal zu den Ereignistabellen,
nur um Missverständnisse auszuräumen:

Mit dem W10 Würfeln hat man die Wahrscheinlichkeit 1:100, daß man jedes Ereignis erwürfelt. Ich betrachte dies so, daß dies nach der Chaostheorie abläuft.

Bei den W6 Würfeln hat man den Vorteil, das mehr die Mittelzahlen erwürfelt werden, die sich so in dem Bereich 5-9 handeln müssten. Die kleineren und größeren Zahlen werden dagegen selten erwürfelt, aber es ist möglich. Dies betrachte ich dann so, daß die Schicksalsgötter hier wirken.

Wann erwürfelt man schon eine 2,3,11, oder 12 und dann noch mal eine derselben Zahlen?
Aber es ist möglich!

Randnotiz:
:shock: Upps, da sind ja noch Tabellen, die ich mir noch reinziehen muß :!:
Zuletzt geändert von Wehrter am 02.03.2009 07:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Zombie »

Zu den „Bonusabenteuern nach Baukastenprinzip“:

Also, von dieser Idee würde ich abraten. Das Risiko, dass ein nach „Baukastenprinzip erstelltes Bonusabenteuer“ den Mitspielern nicht gefällt oder unnötige Zeit verbrät, ist zu groß. Es reicht vom Spielspaß her niemals an ein selbstkreiertes Abenteuer heran. Wenn ich mir z.B. ein Abenteuer überlege, benötigt es viele Stunden des Nachdenkens und Umschreibens, bis es mich von allen Details überzeugt und bevor ich dazu einlade. Ich möchte schließlich, dass die Spieler wiederkommen...


Zu den Wahrscheinlichkeiten:

Wahrscheinlichkeit ist die Anzahl der günstigen durch die Anzahl der möglichen Ergebnisse. Würfelt man mit zwei 6-seitigen Würfel, existieren 6^2 mögliche Ergebnisse (6x6=36). Beispiel: Für 3 Augen gibt's zwei günstige Möglichkeiten, also:
2+1 oder 1+2
Somit ist die Wahrscheinlichkeit 2/36...usw.

Alle Wahrscheinlichkeiten für das Würfeln mit zwei 6-seitigen Würfel:
Wahrscheinlichkeit für eine 2: 1/36
Wahrscheinlichkeit für eine 3: 2/36
Wahrscheinlichkeit für eine 4: 3/36
Wahrscheinlichkeit für eine 5: 4/36
Wahrscheinlichkeit für eine 6: 5/36
Wahrscheinlichkeit für eine 7: 6/36
Wahrscheinlichkeit für eine 8: 5/36
Wahrscheinlichkeit für eine 9: 4/36
Wahrscheinlichkeit für eine 10: 3/36
Wahrscheinlichkeit für eine 11: 2/36
Wahrscheinlichkeit für eine 12: 1/36


Anders, wenn du 2W6 nacheinander würfelst, und der erste Würfel für die Zehnerstelle stehen soll:

1 entspricht 10
2 entspricht 20
3 entspricht 30
4 entspricht 40
5 entspricht 50
6 entspricht 60

und der zweite Würfel für die Einerstelle steht

1 entspricht 1
2 entspricht 2
3 entspricht 3
4 entspricht 4
5 entspricht 5
6 entspricht 6

dann ergeben sich wieder 6x6=36 mögliche Ereignisse (in Ergebnissen: 11-16, 21-26, 31-36, 41-46, 51-56, 61-66), wobei jedes Ergebnis nur einmal auftreten kann und somit die Wahrscheinlichkeit für jedes Ergebnis GLEICH ist, nämlich 1:36.


Gruß
Zombie
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Wehrter »

Genau darum ging es mir, nur war, bzw. bin ich nicht in der Lage, es so genau zu erklären wie Du es jetzt praktiziert hast!
Tja, da merkt man gleich, wer welche Schule in der Kindheit besucht hat :wink:
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von shiver »

Zombie hat geschrieben:91-100 Auktion:
Im alten Rathaus findet heute wieder eine Auktion statt. Die Heroen können auf ein Artefakt bieten, dessen Mindestgebot bei 10 Goldmünzen liegt. Der Spielleiter zieht eine Artefakt-Karte und ließt vor, um welchen Gegenstand es sich handelt. Die Heroen haben nun die Möglichkeit gegeneinander zu bieten. Kurz bevor der Zuschlag auf einen der Heroen fällt, würfelt der Spielleiter einen W10. Ist das Ergebnis größer als 5, fällt der Hammer: 3, 2, 1 ... deins! Ist das Ergebnis kleiner gleich 5, er-höht ein Unbekannter das Gebot um das 10-fache des Würfelergebnisses, also um 10 bis 50 Goldmünzen. Die Heroen haben nun die Wahl, ob sie weiter gegen den Unbekannten bieten oder auf das Artefakt verzichten. Bieten sie weiter gegen den Unbekannten, zieht er solange mit, bis das Würfel-ergebnis größer als 5 ist.
Find ich genial :) Meine Helden betteln immer um Artefakte - sollen sie mal gegeneinander bieten :)
Kleiner Hinweis noch: liest schreibt man mit s, nicht mit ß - ist dir reingerutscht, nicht dass es nachher noch den Weg in die Validationen findet ;)
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Zombie »

Danke, Shiver! (Schreibfehler war mir nicht aufgefallen, ...eben doch nur 2. Bildungsweg, Wehrter) Ich kann´s selbst kaum abwarten, bis die „Auktion“ bei uns das erstemal eintritt ;-)

Ich fasse mal zusammen, was Dank Wehrter´s Anstoß in den nächsten Entwurf Einzug finden könnte:


91-100 Auktion:
Im alten Rathaus findet heute wieder eine Auktion statt. Die Heroen können auf ein Artefakt bieten, dessen Mindestgebot bei 10 Goldmünzen liegt. Der Spielleiter zieht eine Artefakt-Karte und liest vor, um welchen Gegenstand es sich handelt. Die Heroen haben nun die Möglichkeit gegeneinander zu bieten. Kurz bevor der Zuschlag auf einen der Heroen fällt, würfelt der Spielleiter einen W10. Ist das Ergebnis größer als 5, fällt der Hammer: 3, 2, 1 ... deins! Ist das Ergebnis kleiner gleich 5, erhöht ein Unbekannter das Gebot um das 10-fache des Würfelergebnisses, also um 10 bis 50 Goldmünzen. Die Heroen haben nun die Wahl, ob sie weiter gegen den Unbekannten bieten oder auf das Artefakt verzichten. Bieten sie weiter gegen den Unbekannten, zieht er solange mit, bis das Würfelergebnis größer als 5 ist.

30 Opiumhöhle:
Die Ereignisse des letzten Abenteuers haben einen der Heroen auch psychisch schwer zugesetzt („..all das Blut!“). Der fortan unter posttraumatischen Belastungsstörungen Leidende sucht Entspannung in einer verruchten Opiumhöhle. Am Ende der nächtlichen Orgie zählt er 50 Goldmünzen weniger in seinem Beutel.
Ob er die nächste Nacht mit den übrigen Heroen gesittet in der Herberge verbringt oder mittlerweile einer Sucht erlegen ist, entscheidet ein W10. Ist das Ergebnis kleiner gleich 3, heißt es wieder „Laster gegen Zaster“...wobei die Kosten diesmal um das 10-fache des Würfelergebnisses steigen (also um 10 bis 30 Goldmünzen). Das ganze wiederholt sich die kommenden Nächte solange bis das Ergebnis größer als 3 ist oder der Heroe die Zeche nicht mehr zahlen kann. Im letzteren Fall wird er von zwei abgehalfterten Barbaren durch die Hintertür in die Gosse geworfen...


Das Ereignis „Opiumhöhle“ würde ich gegen das Negativ-Ereignis „Verrat“ austauschen.
Ich denke, das Ereignis „Auktion“ mit einer 10 %-igen Eintrittswahrscheinlichkeit zu versehen, ist ganz annehmbar...
Im Gegenzug würde ich das Ereignis „Wahrsagerin“ von 20 % auf 10 % reduzieren.

Gruß
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Wehrter »

Um ehrlich zu sein, sind die von mir vorgebrachten Vorschläge nur Nebenprodukte gewesen :oops:

Da Zombies Ausarbeitungen sich interessant lesen, währe ich dankbar, wenn hierfür Beiträge erscheinen würden, die von den Erfahrungswerten in der Spielpraxis berichten!
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Larcath »

Ahoi,

91-100 Auktion:
Im alten Rathaus findet heute wieder eine Auktion statt. Die Heroen können auf ein Artefakt bieten, dessen Mindestgebot bei 10 Goldmünzen liegt. Der Spielleiter zieht eine Artefakt-Karte und liest vor, um welchen Gegenstand es sich handelt. Die Heroen haben nun die Möglichkeit gegeneinander zu bieten. Kurz bevor der Zuschlag auf einen der Heroen fällt, würfelt der Spielleiter einen W10. Ist das Ergebnis größer als 5, fällt der Hammer: 3, 2, 1 ... deins! Ist das Ergebnis kleiner gleich 5, erhöht ein Unbekannter das Gebot um das 10-fache des Würfelergebnisses, also um 10 bis 50 Goldmünzen. Die Heroen haben nun die Wahl, ob sie weiter gegen den Unbekannten bieten oder auf das Artefakt verzichten. Bieten sie weiter gegen den Unbekannten, zieht er solange mit, bis das Würfelergebnis größer als 5 ist.


Finde ich unglücklich, da bei mir zumindest die Helden stark zusammenarbeiten ... in dem Fall der Auktion würde also nur der Held, auf den man sich in der Gruppe einigt, bieten und somit unter umständen ein Schnäppchen für 10 G machen ... :(


Gruss
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von ADS »

Muss ich auch sagen. Das Ergebniss würde fast immer zu einem 10 Goldstücke Artefakt führen.
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von JackTower »

Dann sollte man vielelicht einfach für jedes Artefakt ein mindestsgebot von 100 Goldmünzen einführen.

Für ein Artefakt sollte schon ordentlich geblecht werden.

Eventuell kann man die Artefakte selber auch noch aufteilen in zb "Seltenes Artefakt" 50 Goldmünzen Mindestgebot und "Einzigartiges Artefakt" 100 Goldmünzen Mindestgebot.
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Re: Validation: Zwischen den Herausforderungen - Entwurf 11

Beitrag von Zombie »

Ok, was haltet Ihr davon:

91-100 Auktion:
Im alten Rathaus findet heute wieder eine Auktion statt.
Zwischen allen Objekten, für die der Begriff „speckiger Sperrmüll“ zutreffender wäre, erkennen die Heroen plötzlich einen Gegenstand, dessen wahrer Wert vom Auktionator nicht erkannt wird. Die Heroen können auf ein Artefakt bieten, dessen Mindestgebot bei W6 x 10 Goldmünzen liegt. Der Spielleiter zieht eine Artefakt-Karte und liest vor, um welchen Gegenstand es sich handelt. Die Heroen haben nun die Möglichkeit gegeneinander zu bieten. Kurz bevor der Zuschlag auf einen der Heroen fällt, würfelt der Spielleiter einen W10. Ist das Ergebnis größer als 5, fällt der Hammer: 3, 2, 1 ... deins! Ist das Ergebnis kleiner gleich 5, erhöht ein Unbekannter das Gebot um das 10-fache des Würfelergebnisses, also um 10 bis 50 Goldmünzen. Die Heroen haben nun die Wahl, ob sie weiter gegen den Unbekannten bieten oder auf das Artefakt verzichten. Bieten sie weiter gegen den Unbekannten, zieht er solange mit, bis das Würfelergebnis größer als 5 ist.
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