Ist die Quest "die Bewährung" als erste Quest nicht ziemlich dumm?

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Elbe666
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Ist die Quest "die Bewährung" als erste Quest nicht ziemlich dumm?

Beitrag von Elbe666 » 15.01.2018 16:04

Hallo zusammen 8)

Ich selbst besitze von HeroQuest die 1.Auflage (von den deutschen Ausgaben) samt allen 4 Erweiterungen.
Ein Freund von mir hat sich jetzt das Spiel auch gekauft, allerdings die Master Edition.

Und in dieser Edition ist die Bewährung die erste Quest, wie, soviel ich weiß, sie auch in der US-Version ist.
Wir, meine Spielgruppe, haben uns nun diese Quest angeschaut und gespielt, da wir sie noch nicht kannten.

Wir sind anschließend zu der Meinung gekommen, dass die Quest das Labyrinth ja viel besser ist als erste (!) Quest.
Denn abgesehen davon das die Bewährung ziemlich schwierig ist, da man ja noch keine Ausrüstung besitzt, und man deshalb ja
mit den Startwerten gegen Chaoskrieger und gegen den Gargoyle kämpfen muss ist das ganze schon ziemlich tricky.
Vor allem deshalb weil wir auch mit den US-Monsterwerten spielen, sprich die Monster sind ja noch stärker als im deutschen.
Tatsächlich hab nur ich als einzige überlebt und ich bin mit meinem Alb zur Treppe geflüchtet :pfeif:

Ich kann mir vorstellen wenn man das Spiel noch nicht kennt und dann gleich zu Beginn so eine schwere Quest vor die Nase gesetzt bekommt, dass man da dann schnell die Lust verliert das Spiel nochmals zu spielen.

Nun eben abgesehen davon das sie als erste Quest ziemlich schwer ist finden wir auch, dass diese erste Quest die Monster ja auch in gewisser Weise ja auch spoilert.
Da ja alle Monsterrassen ja schon da in der ersten Quest vorkommen.
(Davon ausgehend natürlich wenn man HeroQuest das erste mal spielt und man die Monster noch nicht kennt!)
In der 1.Auflage hingegen fängt man bei den Orks und Goblins an und später dann Fimirs usw.
Somit nimmt diese Quest ja irgendwie auch den Überraschungseffekt heraus im späteren Spiel, wenn zB. in der 5 Quest plötzlich ein Skelett auftaucht und man diese aber schon kennt.

Von daher bin ich froh dass, als wir HeroQuest das erste Mal durchspielten, wir es nach der 1.Auflage gespielt haben.
Also als erstes das Labyrinth und dann die Rettung von Sir Ragnar usw.

Wie ist eure Meinung dazu?

lg Elbe666 8)
Zuletzt geändert von Elbe666 am 15.01.2018 16:09, insgesamt 1-mal geändert.

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Thrasher
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Re: Ist die Quest "die Bewährung" als erste Quest nicht ziemlich dumm?

Beitrag von Thrasher » 15.01.2018 22:33

Servus.

Bei der Bewährung hat man halt den Vorteil, das noch keine Fallen eingebaut sind und man noch nicht nach Schätzen suchen kann/soll. Ideal also um erst mal die Grundzüge des Spiels kennen zu lernen.

Mein Tipp dazu:
Die Bewährung spielen mit den deutschen Werten der Monster. Ab da könnt Ihr ja dann die US Werte verwenden.
Dann spielt ihr den 3-Teiler mit dem Hexer. Den Rest der Abenteuer weg lassen. Die Heroen sollten nach diesen 4 Abenteuern schon etwas Geld zusammengehäuft habe um sich ein paar Ausrüstungsgegenstände kaufen zu können.
Dann spielt Ihr Karak Varn. Dann Rückkehr des Hexers usw.

Die restlichen Abenteuer aus dem Grundbuch könnt ihr beruhigt ignorieren. Alle viel zu leicht und langweilig. Größtenteils sind gerade mal eine Handvoll Monster darin verteilt. Ist meines erachtens schon immer schade um die Zeit gewesen die man damit verbringt. Zumindest dann, wenn man so wie wir immer mit der gleichen Gruppe spielt. Ich weiß das klingt hart, entspricht aber im Grunde der Wahrheit. In den Grundabenteuern ist sterben praktisch unmöglich. Außer die Heroen killen sich gegenseitig.

Gruß Thrasher

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Re: Ist die Quest "die Bewährung" als erste Quest nicht ziemlich dumm?

Beitrag von Xarres » 16.01.2018 09:03

Erstmal zur Bewährung. Ich habe mir damit vor ein paar Jahren die Option geraubt, zwei Freunde zu einem regelmäßigen HQ-Abend zu bekommen. Die kannten das Spiel noch nicht und ich Volldepp ballere denen "Die Bewährung" vor die Nase. Die Beiden sind nach knapp 20 Minuten schon über den Jordan gegangen und hatten fortan keinen Bock mehr auf HQ. Aus diesem Fehler habe ich damals gelernt.

Bei Neulingen kann man aber direkt mit "Sir Ragnar's Rettung" starten und "Das Labyrinth" getrost überspringen.

Generell hat Thrasher schon Recht - Die Grundbuch Herausforderungen sind viel zu einfach und größtenteils zusammenhaltlos. Trotzdem hat es interessante Ansätze und jede Quest hat seine eigene kleine Besonderheit. Wenn ich nach den Grundregeln mit neuen Spielern starten würde, dann hätte ich die kurze Reihe um den Orkboss Ulag gespielt ("Sir Ragnar's Rettung", "Das Lager des Feldherrn der Orks" und "Ulags Vermächtnis"). Anschließend dann die 3 Abenteuer zum Auftakt von "Die Rückkehr des Hexers" aus dem Grundbuch. Dann wie Thrasher es sagt erst "Karak Varn", dann "Rückkehr des Hexers", "Gegen die Ogre Horden" und "Morcar's Magier".

Möchte man mit einer Bier & Brezel Gruppe ohne feste Helden zocken, dann kann man sich an einem Abend zwei oder drei Abenteuer aus dem Grundbuch heraus picken. Gegebenenfalls je nach Gruppenstärke dann hier und da ein oder zwei Monster mehr aufstellen um es schwerer zu machen.

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Re: Ist die Quest "die Bewährung" als erste Quest nicht ziemlich dumm?

Beitrag von Elbe666 » 16.01.2018 15:42

Thrasher hat geschrieben:
15.01.2018 22:33
Servus.

Bei der Bewährung hat man halt den Vorteil, das noch keine Fallen eingebaut sind und man noch nicht nach Schätzen suchen kann/soll. Ideal also um erst mal die Grundzüge des Spiels kennen zu lernen.

Mein Tipp dazu:
Die Bewährung spielen mit den deutschen Werten der Monster. Ab da könnt Ihr ja dann die US Werte verwenden.
Dann spielt ihr den 3-Teiler mit dem Hexer. Den Rest der Abenteuer weg lassen. Die Heroen sollten nach diesen 4 Abenteuern schon etwas Geld zusammengehäuft habe um sich ein paar Ausrüstungsgegenstände kaufen zu können.
Dann spielt Ihr Karak Varn. Dann Rückkehr des Hexers usw.

Die restlichen Abenteuer aus dem Grundbuch könnt ihr beruhigt ignorieren. Alle viel zu leicht und langweilig. Größtenteils sind gerade mal eine Handvoll Monster darin verteilt. Ist meines erachtens schon immer schade um die Zeit gewesen die man damit verbringt. Zumindest dann, wenn man so wie wir immer mit der gleichen Gruppe spielt. Ich weiß das klingt hart, entspricht aber im Grunde der Wahrheit. In den Grundabenteuern ist sterben praktisch unmöglich. Außer die Heroen killen sich gegenseitig.

Gruß Thrasher
Also ich glaube du hast mich falsch verstanden, wir haben HeroQuest schon komplett durchgespielt :wink:
Also ich/wir spielen die anderen Quests auch ziemlich gerne, aber ja sie sind etwas zu leicht.
Deshalb hat unser Overlord die US-Monsterwerte verwendet und nicht die deutschen. Er kennt das Spiel schon viel länger als ich.
Er hat glaube ich auch mehr Monster aufs Brett gestellt als Ursprünglich eingezeichnet sind.

Ich wollte einfach nur interressehalber Wissen, was HeroQuest-Profis von der Quest die Bewährung als >>erste<< Quest halten :wink:

Danke für deine Antwort :)

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Re: Ist die Quest "die Bewährung" als erste Quest nicht ziemlich dumm?

Beitrag von Elbe666 » 16.01.2018 15:46

Xarres hat geschrieben:
16.01.2018 09:03
Erstmal zur Bewährung. Ich habe mir damit vor ein paar Jahren die Option geraubt, zwei Freunde zu einem regelmäßigen HQ-Abend zu bekommen. Die kannten das Spiel noch nicht und ich Volldepp ballere denen "Die Bewährung" vor die Nase. Die Beiden sind nach knapp 20 Minuten schon über den Jordan gegangen und hatten fortan keinen Bock mehr auf HQ. Aus diesem Fehler habe ich damals gelernt.

Bei Neulingen kann man aber direkt mit "Sir Ragnar's Rettung" starten und "Das Labyrinth" getrost überspringen.

Generell hat Thrasher schon Recht - Die Grundbuch Herausforderungen sind viel zu einfach und größtenteils zusammenhaltlos. Trotzdem hat es interessante Ansätze und jede Quest hat seine eigene kleine Besonderheit. Wenn ich nach den Grundregeln mit neuen Spielern starten würde, dann hätte ich die kurze Reihe um den Orkboss Ulag gespielt ("Sir Ragnar's Rettung", "Das Lager des Feldherrn der Orks" und "Ulags Vermächtnis"). Anschließend dann die 3 Abenteuer zum Auftakt von "Die Rückkehr des Hexers" aus dem Grundbuch. Dann wie Thrasher es sagt erst "Karak Varn", dann "Rückkehr des Hexers", "Gegen die Ogre Horden" und "Morcar's Magier".

Möchte man mit einer Bier & Brezel Gruppe ohne feste Helden zocken, dann kann man sich an einem Abend zwei oder drei Abenteuer aus dem Grundbuch heraus picken. Gegebenenfalls je nach Gruppenstärke dann hier und da ein oder zwei Monster mehr aufstellen um es schwerer zu machen.
Ja das haben wir uns auch gedacht, dass man mit dieser Quest als Startquest HeroQuest- oder ganz Allgemein Dungeon Crawler Neulinge abschreckt.
Also wir haben eben die komplette HeroQuest-Saga (Grundspiel + alle 4 Erweiterungen) schon durchgespielt. Wir kannten eben nur die Bewährung nicht weshalb wir sie so spaßeshalber ausprobierten :wink:
Ich fand alle Quests irgendwie witzig und empfand sie nicht als Zeitverschwendung :)

Danke für deine Antwort :)

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Re: Ist die Quest "die Bewährung" als erste Quest nicht ziemlich dumm?

Beitrag von Dragonis » 29.07.2018 12:02

Also ich mag die bewährung, gerade um das spiel vorzustellen ist es eine klasse quest
Dragonis

Wenn die lebenden zu Feinden werden, kann nur die Welt der Toten Rettung bringen.

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