Hintergründe zu den Wesen und der Welt

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Wehrter
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Hintergründe zu den Wesen und der Welt

Beitrag von Wehrter » 01.07.2009 07:10

Wenn Du jetzt erst beginnst, dieses Thema zu lesen, muß ich Dich darauf hinweisen, daß aus meiner ursprünglichen Bitte es zu einer Eigendynamik bei diesem Thema kam, woraus sich dann der angegebene Titel des Themas ergab!
Viel Spaß beim erforschen dieses Themas :wink:


In der Hero Quest Monsterbeschreibung sind die Untoden Kreaturen, die uns als Gegner erscheinen, gefallene Krieger die durch Chaosmagie, bzw. von einem Nekromanten wiederbelebt wurden.

Ich würde nach anderen Gründen suchen, wieso diese seelenlosen Körper mit Leben erfüllt werden und sich im Reich der Lebenden wieder erheben.

Hierzu hatte ich mir viele Gedanken gemacht, bin aber auf keinen grünen Zweig gelangt,
daher würde ich Euch bitten, Gedanken, Ideen oder Anregungen hier niederzuschreiben, egal wie abstrakt oder skurril sie sein mögen.
Zuletzt geändert von Wehrter am 08.07.2009 06:58, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Im Reich der Untoden

Beitrag von Grün » 01.07.2009 07:50

Es gibt viele Gründe warum man zu einem Leben nach dem Tode verflucht sein kann.

Mann könnte zum Beispiel im Leben ein Eidbrecher gewesen sein. Und ist nun dazu verflucht keine Ruhe zu finden bis der Nachfahre des wahren Königs den Eid als erfüllt betrachtet (Siehe Herr der Ringe)
Ein Untoter Endgegner könnte sich eventuell durch die Liebe zu seinem Partner ans Unleben klammern. Ewig auf der Suche nach seiner/seinem Liebsten.
Der Friedhof auf dem die Leichen begraben wurden war eine heilige Stätte der Ureinwohner (Siehe Friedhof der Kuscheltiere)
Alte historische Schlachtfelder auf denen einst grausame riesen Schlachten ausgetragen wurden ist auch ein guter Treffpunkt für Untote. Krieger die ewig ihren letzten Kampf aufs neue durchfechten.
Von einem Gott verflucht seine Heimat nicht wieder zu finden (wie Odyseus bloß in tot)
Man hat einen alten Inka ich meine natürlich Echsenmenschenschatz unrechtmäßig in Besitzt genommen diesen verprasst und im nachhinein stellt man fest das man alle Münzen braucht um in ewigen Frieden ruhen zu können (Siehe Fluch der Karibik)
Und was ich regelmäßig selbst erlebe: Fahre Montagsmorgen ganz früh zur Arbeit... Da sieht man auch ne Menger "Untoter" Pendler. Man gehört schließlich selbst dazu

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Re: Im Reich der Untoden

Beitrag von Flint » 01.07.2009 09:52

Wehrter hat geschrieben:Ich würde nach anderen Gründen suchen, wieso diese seelenlosen Körper mit Leben erfüllt werden und sich im Reich der Lebenden wieder erheben.
Warum ?

Die Rolle der Untoten wurde im Background der Warhammerwelt doch klar fixiert. Möchtest Du für Dich eine neue Philosophie erdenken oder reicht Die die vorhandene Gegebenheit nicht aus ?

Ansonsten empfehle ich für alle Hintergrundfragen das Lexicanum der Warhammerwelt. Hier der Eintrag über Untote:

http://whfb.lexicanum.de/wiki/Untote
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Re: Im Reich der Untoden

Beitrag von CorranHorn » 01.07.2009 11:23

sehe ich wie flint... warum andere gründe? es gibt die nekromantie in der warhammerwelt. zusätzlich noch amethyst magie, chaos magie und schwarze magie. alles sind miteinander verwandt und besitzen spielarten, die den Fluch des Untodes ermöglichen. Diese sind die "logische" Erklärung bzw. Ursache für die Phänomene. Wie die Untoten nun genau zu stande kommen ist dann etwas anderes, ich nenne es mal Symptome.

- Verfluchter Eidbrecher der keine Ruhe zu finden bis der Nachfahre des Fluch-Aussprechenden den Eid als erfüllt betrachtet (Magie wird durch Fluch-Aussprechenden verwendet)
- Liebe zu Partner ans Unleben klammern (der Untote war selbst magisch begabt ohne es zu Wissen und sein straker Wilel hat die Winde der magie gebeugt)
- Der Friedhof auf dem die Leichen begraben wurden war eine heilige Stätte der Ureinwohner (Schamane der Ureinwohner hat das Gebeinfeld mit Amethystmagie geschützt)
- Von einem Gott verflucht seine Heimat nicht wieder zu finden (Chaosgötter anyone?)
- Echsenmenschenschatz unrechtmäßig in Besitz genommen diesen verprasst und im nachhinein stellt man fest das man die Artefakte braucht um in ewigen Frieden ruhen zu können (Slann sind nunmal die mächtigsten MAGIER)

Oder um es anders auszudrücken: Die Symptome sind für mich Teil des Abenteuers, die erklärungen sind Teil der SPielmechanik in der Spielwelt.

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Re: Im Reich der Untoden

Beitrag von Wehrter » 01.07.2009 12:41

Flint hat geschrieben:
Warum ?
Bei den Untoden ist mein Ziel, sie zum Teil vom Chaos zu lösen.
Natürlich bleibt die Nekromantie von der Ordnung geächtet und dem Gleichgewicht würde ich sie auch nicht zuschreiben wollen.

Mein Hintergedanke ist, daß beim Beginn der Ewigkeit eine weitere Kraft sich aus der Vorherigen Ewigkeit herüber retten konnte, die sich mehr als das Chaos den Untoden verschrieben hat.

Kann sein, daß dieser Gedanke im Sande verlaufen wird, aber zumindest wollte ich es versuchen, mit euerer Hilfe :wink:

Das Lexicanum der Warhammerwelt ist schon interessant, nur hier werden Namen und Begriffe verwendet, die mich doch sehr verschrecken, bzw. es stehen Erklärungen dahinter, die mich dann doch etwas mehr als verwundern lassen, so z.B. kann ich hier diese Bezeichnungen präsentieren:

Alp, Trude, Schrätteli, Toggli, Waldriderske, Ridimoir, Rittmeije, Waldriesken, Waldriders, Withelin, Stendel, Nachttrap, Nachtmännle, Schrecksele, Drud, Mora, Muraue,... .

Diese Begriffe sind jetzt nur aus dem deutschsprachigen Raum und stehen alle für den Machtmahr. Ich könnte, wenn man es wünscht, noch weitere Namen aus den europäischen Ländern hinzufügen, sowie die entsprechenden Quellen.

Flint, ich möchte Dich in keiner Weise irgendwie festnageln oder sonst wie dumm anmachen, hoffe aber, daß Du meine (vielleicht auch merkwürdige) Vorgehensweise verstehst :?

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Re: Im Reich der Untoden

Beitrag von Flint » 01.07.2009 13:01

Äähh...... *kratzamkopf*....

Du willst die WH-Hintergrundgeschichte verändern ?

Warum ?

Die Untoten haben übrigens nichts mit dem Chaos zu tun. Vielleicht solltest Du die Geschichte der "alten Welt" mal ganz durcharbeiten und dann Deine Änderungswünsche neu sortieren.

Ich fühle mich übrigens überhaupt nicht dumm angemacht, kann aber Deine Eingabe überhaupt nicht nachvollziehen. Für mich ist das so, als wenn Du bei "Hänsel und Gretel" die Hexe duch einen Mann ersetzen möchtest und mir fehlt dafür jedes Verständnis.
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Re: Im Reich der Untoden

Beitrag von Grün » 01.07.2009 13:14

Wenn Du eine eigen Hintergrundgeschichte haben willst (mach ich auch so, wobei ich mir immer alles so zurechtklaue das es mir gefällt) dann kannst Du einen Konflikt der Kräfte des Chaos gegen die Kräfte der Ordnung machen.

Chaos ist die ständige Veränderung also Leben. Die Gegenkraft dazu ist Ordnung also Staknation, Stillstand, Tot. Keine der beiden Urkräft sollte jemals die Überhand gewinnen da es für den Sterblichen Otto Normal Helden nicht gut bekömmlich ist.
Mehr zu diesem Ansatz findest Du bei Elric von Melniboné.

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Re: Im Reich der Untoden

Beitrag von CorranHorn » 01.07.2009 15:40

die untoten sind nicht teil des chaos sondern resultieren aus dem aufstieg von nagash zum lich-king und damit einer quasi göttlichen wesenheit. die untoten verbünden sich zwar teilweise aus eigener motivation mit dem chaos und haben in der magie als grundlegende mechanik etwas gemein. aber wenn man es so sieht hat jeder einzelne magier, selbst die slann, hochelfen und waldelfen eine überschneidung mit dem chaos (stichwort die 8 winde der magie). außerdem kämpfen diverse untote auch regelmäßig gegen das chaos, ohne dass sich dadurch zwangsläufig "gut" werden.
Namen und Begriffe verwendet, die mich doch sehr verschrecken, bzw. es stehen Erklärungen dahinter, die mich dann doch etwas mehr als verwundern lassen
Was meinst du damit?!
Alp, Trude, Schrätteli, Toggli, Waldriderske, Ridimoir, Rittmeije, Waldriesken, Waldriders, Withelin, Stendel, Nachttrap, Nachtmännle, Schrecksele, Drud, Mora, Muraue,... .

Diese Begriffe sind jetzt nur aus dem deutschsprachigen Raum und stehen alle für den Machtmahr. Ich könnte, wenn man es wünscht, noch weitere Namen aus den europäischen Ländern hinzufügen, sowie die entsprechenden Quellen.
Und wie steht es damit im Zusammenhang?

Verstehe gerade nicht was du uns mitteilen möchtest. Magst du die Warhammer Begrifflichkeiten nicht? Ist dir der Hintegrund zu "krass" oder nicht "abgefahren" genug?

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Re: Im Reich der Untoden

Beitrag von SirDenderan » 01.07.2009 16:06

Ich finde die Alte Welt so wie sie ist eigentlich ganz gut...

Warum willst du daran etwas ändern ?


Aber Niemand zwingt dich in der Warhammer Welt zu spielen....

Bau (Klau) dir deine eigene...

Moorcock bietet da (wie GRÜN schon erwähnte) mit seiner Geschichte vom ewigen Helden genügend Stoff...
Oder Hickmann/Weiss (..ja, die von der Drachenlanze) mit ihrer Geschichte von den vergesenen Reichen..
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Woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich höre was ich sage ?
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Re: Im Reich der Untoden

Beitrag von Dragonis » 01.07.2009 17:40

nun ohne die WH Geschichte verändern zu müssen, gibt es die möglichkeit das Gefallene Helden auferstehen um einen bestimmten Ort zu verteidigen, was bei den Zweren ja schon geschehen ist, und die haben dann seite an seite mit den Untoten und Geistern ge ekämpft.

siehe Felix und Gothrek.
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Wenn die lebenden zu Feinden werden, kann nur die Welt der Toten Rettung bringen.

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Re: Im Reich der Untoden

Beitrag von Wehrter » 02.07.2009 07:23

Flint hat geschrieben: Ich fühle mich übrigens überhaupt nicht dumm angemacht, kann aber Deine Eingabe überhaupt nicht nachvollziehen. Für mich ist das so, als wenn Du bei "Hänsel und Gretel" die Hexe duch einen Mann ersetzen möchtest und mir fehlt dafür jedes Verständnis.
Da bin ich aber erleichtert *uff*
Das Beispiel von Hänsel und Gretel ist gut, den ich entdecke gelegentlich immer genau dies im Lexicanum.

Ich orientiere mich mit dem Hintergrund in der Fantasy-Welt an der Helden-Sage vom ewigen Helden von Michael Moorcock.
Grün hat mit Elric von Melniboné nur ein Buch davon erwähnt.

Da ich anscheinend etwas Verwirrung gestiftet habe, muß ich wohl dazu einige Zeilen schreiben. Damit man nicht allzu sehr vom Thema abkommen, beziehe ich mich auf die Seite, in der über die Untoten berichtet wird.

Der Begriff Mahr (auch Nachtmahr) würde in der Fantasy-Welt den Dunkelelfen entsprechen.
Im Lexicanum sind es aber Untote Tiere. Ich kenne keinen speziellen Begriff für diese Form von Untoten, aber Mahre sind definitiv keine Untoten. Man könnte hierfür genauso den Begriff Rasenmäher hernehmen.

Die gesamte Beschreibung, die wir bei den Elfen haben, entstammen alle aus den alten Mythen, und das Gegenstück hierbei ist der Mahr.
Diese, meine Feststellung, folgt der ganzen Dynamik, der die Begriffe zu den Mythen verbunden sind.

Um ein positives Beispiel zu nehmen: im Hero Quest werden die Oger wunderbar dargestellt, es entspricht hier die gesamte Umsetzung bei der Dynamik und Verbundenheit in die Fantasy-Welt, als ein Glanzstück.

Um jetzt zu meinem eigentlichen Problem zurück zu kommen.
In der Auflistung vom ersten Beitrag von Grün ist mir eine Erinnerung hochgestiegen.
In römischen Berichten, wurde von einem Totenvolk berichtet, daß nach den Beschreibungen etwa nordöstlich hinter Polen beheimatet ist/war.
Mensch, wie hießen die noch? Es war so ähnlich wie Harri :?

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Re: Im Reich der Untoden

Beitrag von Rainer » 02.07.2009 13:39

Ein Skelett ist ein Skelett, weil es ein Skelett ist. :wink:
-> So die Begründung in meiner Runde, mit der alle SEHR zufrieden sind. :lol:
(gilt in dieser generischen Form natürlich für jedes andere Monster auch...)
Ich sehe das so: HQ ist ein (Fun-)Tabeltop und kein Rollenspiel, daher: Fluff = Ballast!
Zuletzt geändert von Rainer am 02.07.2009 20:33, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Im Reich der Untoden

Beitrag von Grün » 02.07.2009 20:25

Rainer hat geschrieben: Ich sehe das so: HQ ist ein (Fun-)Tabeltop und kein Rollenspiel, daher: Fluff = Ballast!
Sehe ich anderes. Fluff ist schon ganz wichtig ansonsten macht das Spiel keinen Spaß. Aber meine Table-Top Spiele sind auch ziemlich Fluffig.
Wenn ich keinen Fluff habe mit dem ich mich auseinandersetzen kann ist das Spiel eher ein Ego-Shooter und damit für mich laaaaaaaaaaangweilig.

Aber zum Glück sind die Geschmäcker ja verschieden

Offtopic zu Ende, wollt ich aber mal gesagt haben

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Re: Im Reich der Untoden

Beitrag von SirDenderan » 02.07.2009 21:22

Wehrter hat geschrieben:
Der Begriff Mahr (auch Nachtmahr) würde in der Fantasy-Welt den Dunkelelfen entsprechen.
Im Lexicanum sind es aber Untote Tiere. Ich kenne keinen speziellen Begriff für diese Form von Untoten, aber Mahre sind definitiv keine Untoten. Man könnte hierfür genauso den Begriff Rasenmäher hernehmen.

Die gesamte Beschreibung, die wir bei den Elfen haben, entstammen alle aus den alten Mythen, und das Gegenstück hierbei ist der Mahr.
Diese, meine Feststellung, folgt der ganzen Dynamik, der die Begriffe zu den Mythen verbunden sind.

Um ein positives Beispiel zu nehmen: im Hero Quest werden die Oger wunderbar dargestellt, es entspricht hier die gesamte Umsetzung bei der Dynamik und Verbundenheit in die Fantasy-Welt, als ein Glanzstück.

Um jetzt zu meinem eigentlichen Problem zurück zu kommen.
In der Auflistung vom ersten Beitrag von Grün ist mir eine Erinnerung hochgestiegen.
In römischen Berichten, wurde von einem Totenvolk berichtet, daß nach den Beschreibungen etwa nordöstlich hinter Polen beheimatet ist/war.
Mensch, wie hießen die noch? Es war so ähnlich wie Harri :?

Hmm,

Ein Mahr / Nachtmar ist aber nicht eine eine Gestalt gebunden.
Mahre sind eigentlich kleine schwarze Wesen die den Menschen in der Nacht Albträume und Angst bringen.

Der Begriff Albtraum ist ein wenig missverständlich, da ein Alb eingentlich eine Lichtgestalt ist.
Die EDDA sgat dazu:

Da ist eine Wohnung, die Alfheim heißt. Da haust das Volk, das man Lichtalben nennt. Aber die Schwarzalben wohnen unten in der Erde und sind ungleich von Angesicht und noch viel ungleicher in ihren Verrichtungen. Die Lichtalben sind schöner als die Sonne von Angesicht; aber die Schwarzalben schwärzer als Pech

Aber ich verstehe immer noch nicht worauf du eigentlich hinaus willst... :?

Man sollte auch bedenken, nicht alle Mythologien, Sagen und Glaubensrichtungen zu vermischen...
Die Warhammer - Welt an sich ist schon eine Mischung und wenn da dann noch eine 'nordische' Ansicht hinzukommt, werden die meisten Begriffe, die durch das Christentum geprägt wurden, sehr stark verzerrt !
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Woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich höre was ich sage ?
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Re: Im Reich der Untoden

Beitrag von Wehrter » 03.07.2009 07:29

Hoi mein Guter :D

Deine Ausführung ist absolut korrekt!

Nur muß man Konfigurationen vornehmen, damit die jeweiligen Wesen in der Fantasy-Welt spielbar sind, dabei haben sich die Erfinder zu Beginn immer sehr nah an den Mythen gehalten. Nehmen wir ein Beispiel aus dem Lexicanum.
Hier steht von den Orks:
Orks leben in den Bergen und dunklen Wäldern…
Sowie ihre Darstellung im Verhalten und Auftreten kommt den Myhten auch sehr nahe!
Wobei ich hier hinzufügen muß, das sie im früheren DSA keine grüne Haut hatten, aber dies ist im Grunde nebensächlich, Hauptsache sie sehen zum fürchten geil aus.

Wenn dann ein System dann erfolgreich ist, habe ich den Eindruck, daß die Jungs schnell was zusammen zimmern, unabhängig was die Mythen berichten, Hauptsache man hat einen Begriff daraus verwendet und kann dann das Produkt auf den Markt werfen.

Mit dieser Darstellung, sowie die des Nachtmahrs, wollte ich eigentlich nur zum Ausdruck bringen, daß ich eine genaue Vorstellung habe, wie die Wesen in der Fantasy-Welt für mich auszusehen haben, in dem die Darstellung und Beschreibung den Mythen nahe kommt.

Bei Wesen, die wirklich rein erfunden sind, habe ich dagegen überhaupt nicht auszusetzen, im Gegenteil, hier wird dann alles 1:1 übernommen :wink:

Übrigens, ich muß den Rasenmäher demütig zurück nehmen, den ich habe einen Begriff für die Untoten Tiere gefunden: Grimme

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