Promotion: Es spritzt das Blut, ...wie tut das gut!
Moderatoren: Flint, Sanguinus, Xarres
Promotion: Es spritzt das Blut, ...wie tut das gut!
Die Bruderschaft der vier unheiligen Könige
Für einen kurzen Moment lang war es ganz still in dem verdunkelten Raum der Herberge, in dem ihr euch mit dem Gesandten des Kaisers um einen Tisch versammelt habt. Das Flackern der Kerze warf einen unheimlichen Schatten auf das wohlbeleibte Gesicht des in feiner Seide gehüllten Mannes, dessen Schläfen hervorstachen als er die Redepause endlich unterbrach: „Nichts mehr von ihm gehört. Er ist verschollen! Mitsamt einer elitären Einheit Hochelfen, die ihn in seiner Aufgabe unterstützen und beschützen sollten“… antwortete er mit gequälter Stimme auf eure Frage, warum denn der göttertreue Inquisitor die Herausforderung nicht meistern konnte. „Wir müssen davon ausgehen, dass er der Bruderschaft zum Opfer gefallen ist“, führte der Gesandte mit leiser Stimme fort, wobei ihm dieser Satz Falten auf die Stirn trieb. „Die Bruderschaft?“ fragte Durgin, der Zwerg, und zog seine wulstigen Augenbrauen hoch.
„Die Bruderschaft der 4 unheiligen Könige ist eine der schwarzen Magie anhänglichen Sekte, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Geister der verstorbenen Könige zu beschwören. Wenn es ihnen gelingt, die einstigen Herrscher, die sich zu Lebzeiten mit den Mächten der Finsternis eingelassen haben, aus dem Reich der Toten zurückzuholen, dann …“ mitten im Satz hielt der Gesandte inne, um seinen Blick nach links und rechts schweifen zu lassen als wollte er sich vergewissern, dass keine weiteren Zuhörer seinen Worten lauschten. „Was ist dann?“ fragte Rogar, der Barbar, mit ungeduldiger Stimme. „Dann werden die einstigen Könige neue Legionen um sich sammeln… die Gebeine ihrer gefallenen Untertanen werden sich aus ihren Gräbern erheben und…“. „Bei Mentor, das müssen wir verhindern!“, unterbrach Ladril, der Elf. Das war der Moment, in dem sich Rogar erhob, seine mächtige Faust auf den Tisch hieb und schallte: „Lasst uns keine Zeit verlieren …wir brechen sofort auf, die Brüder zu finden und zu erschlagen.“
„Doch damit ist es nicht getan!“ warf Telor, der Zauberer, mit bedenklichem Gesichtsausdruck ein. „Wir müssen auch die vier Gräber aufspüren und sicherstellen, dass die Toten für immer ihre Ruhe finden.“ Auf diese Worte nickte der Gesandte des Kaisers zustimmend und fügte hinzu: „Richtig, findet die heiligen Bannsprüche, mit denen wir unsere Welt ein für allemal vor ihnen schützen werden. Diese Bannsprüche wurden einst von den Priestern Osligaths erschaffen und in einer goldenen Lade bewahrt. Doch genau diese wurde vor Jahrzehnten von den Seuchenmönchen geraubt. Steigt hinab in die Kanalisation Osligaths, dem Versteck der Seuchenmönche und findet die Bannsprüche. Aber seid auf der Hut, geht dabei leise vor und versucht, euer Vorhaben nicht zu erkennen zu geben, denn der Clan der Seuchenmönche ist groß und zu viele Scharmützel mit ihnen wird eure eigentliche Aufgabe zum Scheitern verurteilen. Von der Kanalisation aus gibt es eine geheime Verbindung in die Grabkammer der Könige. Findet und nutzt sie, denn der oberirdische Eingang in die Grabkammer ist versiegelt. Gelangt ihr in die Grabkammer, dann öffnet Sarkophag um Sarkophag und lest Bann für Bann vor den Gebeinen. Der Bann kann von jedermann gesprochen werden, sofern er die alt-osligathischen Schriftzeichen zu entziffern vermag.“ Die Gefährten blickten sich gegenseitig an, denn diese Schrift kannten sie, wenngleich dem einen oder anderen das Lesen wohl etwas mehr Geisteskraft abverlangen würde.
„Wie können wir die Geister besiegen, sollte es uns nicht gelingen, sie zu bannen?“ fragte Durgin, der seine Augenbrauen noch ein Stückchen höher zog. Das war der Augenblick, in dem sich der Zauberer von seinem Stuhl erhob, seine Arme auf den Eichentisch stützte und seinen Oberkörper in Richtung des Zwergen beugte, um ihm zu verlautbaren: „… mit Hilfe meiner magischen Feuerzauber natürlich, Du Narr!“.
Von nun an stand für alle fest, welch wichtige Rolle der Zauberer für die Gefährten in der bevorstehenden Herausforderung spielen würde. Und so beschlossen sie, mehr denn je aufeinander acht zugeben.
… Seltsam? Aber so steht es geschrieben!
Du willst das Ende selbst miterleben, wie immer es auch aussehen mag?
Beweise Deinen Mut! …und STIRB wie ein Held!
Wir sehen uns in der Blutlache an meinem Tisch!
Gruß
Zombie
Für einen kurzen Moment lang war es ganz still in dem verdunkelten Raum der Herberge, in dem ihr euch mit dem Gesandten des Kaisers um einen Tisch versammelt habt. Das Flackern der Kerze warf einen unheimlichen Schatten auf das wohlbeleibte Gesicht des in feiner Seide gehüllten Mannes, dessen Schläfen hervorstachen als er die Redepause endlich unterbrach: „Nichts mehr von ihm gehört. Er ist verschollen! Mitsamt einer elitären Einheit Hochelfen, die ihn in seiner Aufgabe unterstützen und beschützen sollten“… antwortete er mit gequälter Stimme auf eure Frage, warum denn der göttertreue Inquisitor die Herausforderung nicht meistern konnte. „Wir müssen davon ausgehen, dass er der Bruderschaft zum Opfer gefallen ist“, führte der Gesandte mit leiser Stimme fort, wobei ihm dieser Satz Falten auf die Stirn trieb. „Die Bruderschaft?“ fragte Durgin, der Zwerg, und zog seine wulstigen Augenbrauen hoch.
„Die Bruderschaft der 4 unheiligen Könige ist eine der schwarzen Magie anhänglichen Sekte, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Geister der verstorbenen Könige zu beschwören. Wenn es ihnen gelingt, die einstigen Herrscher, die sich zu Lebzeiten mit den Mächten der Finsternis eingelassen haben, aus dem Reich der Toten zurückzuholen, dann …“ mitten im Satz hielt der Gesandte inne, um seinen Blick nach links und rechts schweifen zu lassen als wollte er sich vergewissern, dass keine weiteren Zuhörer seinen Worten lauschten. „Was ist dann?“ fragte Rogar, der Barbar, mit ungeduldiger Stimme. „Dann werden die einstigen Könige neue Legionen um sich sammeln… die Gebeine ihrer gefallenen Untertanen werden sich aus ihren Gräbern erheben und…“. „Bei Mentor, das müssen wir verhindern!“, unterbrach Ladril, der Elf. Das war der Moment, in dem sich Rogar erhob, seine mächtige Faust auf den Tisch hieb und schallte: „Lasst uns keine Zeit verlieren …wir brechen sofort auf, die Brüder zu finden und zu erschlagen.“
„Doch damit ist es nicht getan!“ warf Telor, der Zauberer, mit bedenklichem Gesichtsausdruck ein. „Wir müssen auch die vier Gräber aufspüren und sicherstellen, dass die Toten für immer ihre Ruhe finden.“ Auf diese Worte nickte der Gesandte des Kaisers zustimmend und fügte hinzu: „Richtig, findet die heiligen Bannsprüche, mit denen wir unsere Welt ein für allemal vor ihnen schützen werden. Diese Bannsprüche wurden einst von den Priestern Osligaths erschaffen und in einer goldenen Lade bewahrt. Doch genau diese wurde vor Jahrzehnten von den Seuchenmönchen geraubt. Steigt hinab in die Kanalisation Osligaths, dem Versteck der Seuchenmönche und findet die Bannsprüche. Aber seid auf der Hut, geht dabei leise vor und versucht, euer Vorhaben nicht zu erkennen zu geben, denn der Clan der Seuchenmönche ist groß und zu viele Scharmützel mit ihnen wird eure eigentliche Aufgabe zum Scheitern verurteilen. Von der Kanalisation aus gibt es eine geheime Verbindung in die Grabkammer der Könige. Findet und nutzt sie, denn der oberirdische Eingang in die Grabkammer ist versiegelt. Gelangt ihr in die Grabkammer, dann öffnet Sarkophag um Sarkophag und lest Bann für Bann vor den Gebeinen. Der Bann kann von jedermann gesprochen werden, sofern er die alt-osligathischen Schriftzeichen zu entziffern vermag.“ Die Gefährten blickten sich gegenseitig an, denn diese Schrift kannten sie, wenngleich dem einen oder anderen das Lesen wohl etwas mehr Geisteskraft abverlangen würde.
„Wie können wir die Geister besiegen, sollte es uns nicht gelingen, sie zu bannen?“ fragte Durgin, der seine Augenbrauen noch ein Stückchen höher zog. Das war der Augenblick, in dem sich der Zauberer von seinem Stuhl erhob, seine Arme auf den Eichentisch stützte und seinen Oberkörper in Richtung des Zwergen beugte, um ihm zu verlautbaren: „… mit Hilfe meiner magischen Feuerzauber natürlich, Du Narr!“.
Von nun an stand für alle fest, welch wichtige Rolle der Zauberer für die Gefährten in der bevorstehenden Herausforderung spielen würde. Und so beschlossen sie, mehr denn je aufeinander acht zugeben.
… Seltsam? Aber so steht es geschrieben!
Du willst das Ende selbst miterleben, wie immer es auch aussehen mag?
Beweise Deinen Mut! …und STIRB wie ein Held!
Wir sehen uns in der Blutlache an meinem Tisch!
Gruß
Zombie
Re: Promotion: Es spritzt das Blut, ...wie tut das gut!
Da werd ich schon ganz heiß auf das Abenteuer...(schonmal das Zauberbuch auswendig lern)
- Sinthoras
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Re: Promotion: Es spritzt das Blut, ...wie tut das gut!
Osligath kommt mir irgendwie bekannt vor, wenn man ein paar buchtsaben verdreht 
Re: Promotion: Es spritzt das Blut, ...wie tut das gut!
*Kicher*
So gibt´s wenigstens keinen Ärger mit der Tolkien Erbengemeinschaft...
Eigentlich wollte ich an dieser Stelle ein paar Bilder hochladen, bin mit den Resultaten aber noch nicht zufrieden. Hier wenigstens ein paar Impressionen von der Kanalisation Osligaths. Das Modul wurde bereits in dem älteren Abenteuer „Flucht aus der alten Zisterne“ mit verwendet und wird nun in Teilen umgerüstet. Das neue Abenteuer lasse ich in einem kleinen Teil der Kanalisation beginnen, um nicht alles neu erschaffen zu müssen (Sinn und Zweck der modularen Bauweise).


Gruß
Zombie
So gibt´s wenigstens keinen Ärger mit der Tolkien Erbengemeinschaft...
Eigentlich wollte ich an dieser Stelle ein paar Bilder hochladen, bin mit den Resultaten aber noch nicht zufrieden. Hier wenigstens ein paar Impressionen von der Kanalisation Osligaths. Das Modul wurde bereits in dem älteren Abenteuer „Flucht aus der alten Zisterne“ mit verwendet und wird nun in Teilen umgerüstet. Das neue Abenteuer lasse ich in einem kleinen Teil der Kanalisation beginnen, um nicht alles neu erschaffen zu müssen (Sinn und Zweck der modularen Bauweise).


Gruß
Zombie
Zuletzt geändert von Zombie am 30.10.2011 15:35, insgesamt 3-mal geändert.
Re: Promotion: Es spritzt das Blut, ...wie tut das gut!
Herrlisch, das Bild bestärkt mich nur in meiner Meinung, ich vernehme schon das Scharren der Rattennägel und das Stöhnen der Wasserleichen Zombies...
Re: Promotion: Es spritzt das Blut, ...wie tut das gut!
Das Fass, im trüben Wasser bzw. das trübe Wasser an sich sehen phänomenal aus. Genau so das Wasser, dass aus dem Rohr sprudelt.
Re: Promotion: Es spritzt das Blut, ...wie tut das gut!
Das sind nur die offensichtlichsten Details!
Achte beim 1. Bild rechts oben in der Ecke, dort hängt eine Fackel und drunter der Schein
oder Bild 2, wo die Latte aus dem Wasser ragt, dort ist der Kanalrand feucht
oder … Ach,
bewundert doch selbst
Achte beim 1. Bild rechts oben in der Ecke, dort hängt eine Fackel und drunter der Schein
oder Bild 2, wo die Latte aus dem Wasser ragt, dort ist der Kanalrand feucht
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https://www.youtube.com/channel/UC60Ea2ezj56IGwZ7h3k9lXg
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Re: Promotion: Es spritzt das Blut, ...wie tut das gut!
Mein lieber Zombie du gehört zweifelsohne zu des Wahnsinns netter Meute!
Was du da wieder mal zusammengebastelt hast ist ein Götterwerk!
Ich sag nur noch das ist kein Spieldungeon, das ist eine verdammte Filmkulisse!
Was du da wieder mal zusammengebastelt hast ist ein Götterwerk!
Ich sag nur noch das ist kein Spieldungeon, das ist eine verdammte Filmkulisse!
Vodka und Eis macht die Leber kaputt, Whiskey und Eis macht das Hirn kaputt, Cola und Eis macht die Zähne kaputt ! Also Leute tut euch einen Gefallen und lasst um Himmelswillen das Eis weg!
- Xarres
- Chaoslord

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Re: Promotion: Es spritzt das Blut, ...wie tut das gut!
Also dass ich nächste Woche auf jeden Fall mein Anrecht auf einen Platz an deinem Tisch geltend mache, das dürfte wohl klar sein, Zombie! 
Re: Promotion: Es spritzt das Blut, ...wie tut das gut!
"Es spritzt das Blut...wie gut das tut!" nur nicht das der Heroen sodern der Spieler... 
Was für Heroen werden denn da eigentlich hinein geschickt?
Was für Heroen werden denn da eigentlich hinein geschickt?
Re: Promotion: Es spritzt das Blut, ...wie tut das gut!
Zombie hat eine Auswahl von geschätzt 8-12 verschiedenen Charakteren. Neben den Standardhelden gibt es da noch einen Hexenjäger, einige Elfenvariationen und div. andere. Ist für jeden was dabei.
Flint Eisenbart, Sohn von Brôn, Sohn des Andurin.
Offizieller Glöckner der Kirche der geheiligten und erleuchteten Stimmchenhörer
Die Homepage der HQ-Cooperation
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Re: Promotion: Es spritzt das Blut, ...wie tut das gut!
Hallo,
Danke für´s freundliche Feedback. Aber mal ehrlich, die Qualität reicht natürlich nicht an die der von Natur aus talentierten Modell-Bauer (Ivan, Trull, Wolfgang etc.) heran. Und wenn ich auf dem Treffen sehe, wie Kelis Flint´s Minis akzentuiert, würde ich meine Figuren am liebsten alle ins Aceton-Fass schmeißen.
Nun gut, mit dem bislang erreichten Standard kann man sich insofern doch zufrieden geben, weil diese Bauwerke ja nicht für die Vitrine, sondern für´s Spielen ausgelegt sein sollen. Und da bleibt am Ende nicht mehr so viel Zeit zum Bauen, insbesondere wenn man immer wieder durch neue Ideen inspiriert wird, und diese dann so schnell wie möglich in weiteren Abenteuern umsetzen möchte.
Versteht ihr, was ich meine?
Zum Beispiel bin ich in diesem Forum auf einen Thread gestoßen, der mich zu einem Regelheft führte, in dem ich diese Abbildung fand:

Als ich das Bild entdeckte, lief mir eine Gänsehaut über den Rücken, so sehr zog mich die atmosphärische Darstellung in ihren Bann.
Ich fühlte mich sofort in die Tiefen einer verlassenen Anlage versetzt und sah mich selber in diesem tödlichen Korridor stehen.
Unweigerlich stellten sich mir folgende Fragen:
- Wie hätte man dieser Bedrohung entkommen können?
- Wie funktioniert der versteckte Mechanismus, den sich die Erbauer dieses tödlichen Korridors erdacht haben?
- Wird der Mechanismus gewartet oder hat der Zahn der Zeit an ihm genagt?
Diese Illustration schrie förmlich danach, als Teil eines eigenen Abenteuers modelliert zu werden.
So sieht nun die Umsetzung aus:

Die Felder wurden in diesem „Fallen-Korridor“ im Vergleich zum Standard um 5 mm Kantenlänge vergrößert, damit die Kadaver den Stellplatz der Heroen-Figuren nicht versperren. Für das Foto wurden die Leichen speziell ausgerichtet, am Ende werden sie aber an den Positionen fest verklebt, an denen sie am wenigsten ein Hindernis bilden. Verklebt werden sie, um die Aufbauarbeiten für den Spielleiter während des Spielens zu reduzieren. Die Breite des Flures wurde hinsichtlich der minimal erforderlichen Wandhöhe und der daraus resultierenden „Spieler Sicht- und Eingreiflimitierung“ optimiert. Um mich nicht mit fremden Federn zu schmücken: Die Herstellung der dämonischen Köpfe hatte ich outgesourced.
Gruß
Zombie
@Eredrian: ggf. werde ich die Auswahl der Figuren reduzieren, um den Spielbeginn nicht zu lang zu verzögern.
Danke für´s freundliche Feedback. Aber mal ehrlich, die Qualität reicht natürlich nicht an die der von Natur aus talentierten Modell-Bauer (Ivan, Trull, Wolfgang etc.) heran. Und wenn ich auf dem Treffen sehe, wie Kelis Flint´s Minis akzentuiert, würde ich meine Figuren am liebsten alle ins Aceton-Fass schmeißen.
Nun gut, mit dem bislang erreichten Standard kann man sich insofern doch zufrieden geben, weil diese Bauwerke ja nicht für die Vitrine, sondern für´s Spielen ausgelegt sein sollen. Und da bleibt am Ende nicht mehr so viel Zeit zum Bauen, insbesondere wenn man immer wieder durch neue Ideen inspiriert wird, und diese dann so schnell wie möglich in weiteren Abenteuern umsetzen möchte.
Versteht ihr, was ich meine?
Zum Beispiel bin ich in diesem Forum auf einen Thread gestoßen, der mich zu einem Regelheft führte, in dem ich diese Abbildung fand:

Als ich das Bild entdeckte, lief mir eine Gänsehaut über den Rücken, so sehr zog mich die atmosphärische Darstellung in ihren Bann.
Ich fühlte mich sofort in die Tiefen einer verlassenen Anlage versetzt und sah mich selber in diesem tödlichen Korridor stehen.
Unweigerlich stellten sich mir folgende Fragen:
- Wie hätte man dieser Bedrohung entkommen können?
- Wie funktioniert der versteckte Mechanismus, den sich die Erbauer dieses tödlichen Korridors erdacht haben?
- Wird der Mechanismus gewartet oder hat der Zahn der Zeit an ihm genagt?
Diese Illustration schrie förmlich danach, als Teil eines eigenen Abenteuers modelliert zu werden.
So sieht nun die Umsetzung aus:

Die Felder wurden in diesem „Fallen-Korridor“ im Vergleich zum Standard um 5 mm Kantenlänge vergrößert, damit die Kadaver den Stellplatz der Heroen-Figuren nicht versperren. Für das Foto wurden die Leichen speziell ausgerichtet, am Ende werden sie aber an den Positionen fest verklebt, an denen sie am wenigsten ein Hindernis bilden. Verklebt werden sie, um die Aufbauarbeiten für den Spielleiter während des Spielens zu reduzieren. Die Breite des Flures wurde hinsichtlich der minimal erforderlichen Wandhöhe und der daraus resultierenden „Spieler Sicht- und Eingreiflimitierung“ optimiert. Um mich nicht mit fremden Federn zu schmücken: Die Herstellung der dämonischen Köpfe hatte ich outgesourced.
Gruß
Zombie
@Eredrian: ggf. werde ich die Auswahl der Figuren reduzieren, um den Spielbeginn nicht zu lang zu verzögern.
Re: Promotion: Es spritzt das Blut, ...wie tut das gut!
Keine Woche mehr!!!
...dann geht´s durch einsame Korridore...

...und dunkle Katakomben...

Bist Du auch mit dabei???
...dann geht´s durch einsame Korridore...

...und dunkle Katakomben...

Bist Du auch mit dabei???
Re: Promotion: Es spritzt das Blut, ...wie tut das gut!
Wahnsinn!!! Mehr kann man da fast nicht mehr sagen
Gibts eigentlich Bilder von deinem Gesamtwerk? Das müssen ja schon irre viele Teile sein.
Gruß Thrasher
Gibts eigentlich Bilder von deinem Gesamtwerk? Das müssen ja schon irre viele Teile sein.
Gruß Thrasher
- Grimnir
- Forengott

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Re: Promotion: Es spritzt das Blut, ...wie tut das gut!
Hach sieht das gut aus. Da wär ich gern mit dabei, falls noch ein Plätzchen über ist 
Zeremonienmeister der Kirche der geheiligten und erleuchteten Stimmchenhörer 
„Genügt es nicht zu sehen, dass ein Garten schön ist, ohne dass man auch noch glauben müsste, dass Feen darin wohnen?“ - Douglas Adams
„Genügt es nicht zu sehen, dass ein Garten schön ist, ohne dass man auch noch glauben müsste, dass Feen darin wohnen?“ - Douglas Adams
Re: Promotion: Es spritzt das Blut, ...wie tut das gut!
Die dunkle Katakombe ist besonders stimmungsvoll.
Also so wie du deine Baumotivation beschreibst, gehts mir auch. Seltenst "erfinde" ich einen Raum, sondern sammle diverse Eindrücke und bringe sie ins Material.
Auch wenn du es nicht ethetisch ansprechend findest würd ich doch gerne mal 1, 2 Bilder aus der Ferne sehen, um einen Eindruck zu bekommen, wies dann auf dem Tisch aussieht (2/4 Wänden?), gerne auch nur per PN. Die mannshohen Wände schaffen schon Atmosphäre.
Also so wie du deine Baumotivation beschreibst, gehts mir auch. Seltenst "erfinde" ich einen Raum, sondern sammle diverse Eindrücke und bringe sie ins Material.
Auch wenn du es nicht ethetisch ansprechend findest würd ich doch gerne mal 1, 2 Bilder aus der Ferne sehen, um einen Eindruck zu bekommen, wies dann auf dem Tisch aussieht (2/4 Wänden?), gerne auch nur per PN. Die mannshohen Wände schaffen schon Atmosphäre.
Re: Promotion: Es spritzt das Blut, ...wie tut das gut!
Einfach nur geil ! Was besseres kann man sich
ja gar nicht mehr vorstellen. Wie da die Athmosphäre
über springt. Wer da keine Lust bekommt ne
Runde zu spielen....
ja gar nicht mehr vorstellen. Wie da die Athmosphäre
über springt. Wer da keine Lust bekommt ne
Runde zu spielen....
Re: Promotion: Es spritzt das Blut, ...wie tut das gut!
Muss ich zustimmen würde auch mal Ungeschönte Nichtbearbeitete Photos von deinem Dungeon sehen. Stehe eigentlich auch überhaupt nicht auf diese Nachbearbeiteten Retuschierten (Hochglanzmagazin)Bilder. Einfach mal einen Dungeon auf den Tisch stellen und ein paar Schöne (ungeschönte) Bilder aus mehrere Perspektiven machen.Eredrian hat geschrieben:Auch wenn du es nicht ethetisch ansprechend findest würd ich doch gerne mal 1, 2 Bilder aus der Ferne sehen, um einen Eindruck zu bekommen, wies dann auf dem Tisch aussieht (2/4 Wänden?), gerne auch nur per PN. Die mannshohen Wände schaffen schon Atmosphäre.
Wegen mir auch noch Diorama like ein paar Minis+Möbel ins Dungeon. Aber ich würde einfach gerne mal mehr sehen als diese "Storybilder". Ich hätte gerne mal einen Blick auf den echten Dungeon.
Mein Back to the Roots Heroquest Regelwerk==> http://www.hq-cooperation.de/forum/viewtopic.php?f=1&t=1393&start=0
- Skullhamma
- Chaoslord

- Beiträge: 526
- Registriert: 12.07.2010 08:17
Re: Promotion: Es spritzt das Blut, ...wie tut das gut!
Die Bilder sind einfach unglaublich... ich will nicht mal annähernd wissen, wieviele Stunden Arbeit in deinen Räumen stecken!
Wenn man einem Feind den Schädel vom Rumpf schlägt, dann ist es barbarisch. Macht man daraus ein Trinkgefäß, dann ist es Kultur.
http://skullhamma.tumblr.com/
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Re: Promotion: Es spritzt das Blut, ...wie tut das gut!
Leider war ich zu groß, wär da gerne drin rum gelaufen, auch der Bolzenbeschuss hätte mich nicht umgestimmt.
Neben der Tatsache, dass der Dungeonbau grandios war, gabs aber auch noch ein wunderschönes Abenteuer dazu, was die Atmosphäre wunderbar vertieft hat. Ich bin schon richtig gespannt, was uns noch auf der "weißen Festung" alles präsentiert wird...
(Achja, an Zombies Kleine: Sortiert doch bitte das nächste mal die Streuner in den anderen Stapel.
)
Neben der Tatsache, dass der Dungeonbau grandios war, gabs aber auch noch ein wunderschönes Abenteuer dazu, was die Atmosphäre wunderbar vertieft hat. Ich bin schon richtig gespannt, was uns noch auf der "weißen Festung" alles präsentiert wird...
(Achja, an Zombies Kleine: Sortiert doch bitte das nächste mal die Streuner in den anderen Stapel.
Re: Promotion: Es spritzt das Blut, ...wie tut das gut!
Wahnsinn! Wie machst du die ganzen Mauern?
Meine Projekte: SeelenPuls.at, Grummelgnom.at
Re: Promotion: Es spritzt das Blut, ...wie tut das gut!
Hallo,
oh man, wenn ich mir all die freundlichen Kommentare so ansehe, bin ich ganz peinlich berührt.
Was die „fehlenden Fotos“ von der Gesamtdarstellung „des Dungeons“ anbelangt, ist´s insofern schwierig umzusetzen, weil die Module ja stets zu einem Abenteuer passend aneinandergelegt werden. Es gibt sozusagen gar kein „Gesamtdungeon“ aus allen bereits vorhandenen Teilen. Es gibt immer nur ein Dungeon „aus Teilen“ passend zu einem Abenteuer. Wie so etwas dann aussieht, hat der Flint ja schon auf dem Treffen fotografiert und in seinem Thread hochgeladen.
Die bisherigen Bilder sind übrigens nicht nachbearbeitet. Von einem Motiv werden einfach nur so viele Bilder geschossen, bis Beleuchtung und Schärfe meinem Wunsch entsprechen. Das können dann manchmal bis zu 30 Aufnahmen pro Motiv sein, von denen ich nacheinander die schlechteren aussortiere bis nur noch eins über bleibt.
Zur Annahme, dass es sich um viele Teile handeln müsste, die sich mittlerweile angesammelt haben:
Das Problem, viele Teile irgendwo lagern zu müssen, halte ich in Grenzen, indem ich auf ein neues modulares Konzept umgestiegen bin. Auf dem Treffen in Glücksstadt hatte ich lediglich 3 Module „der neuen modularen Dungeon Generation“ aufzubauen, so dass Transport und Aufbau während des Spielablaufs optimiert waren. Da sich das Abenteuer knapp 8 Stunden hinzog, werde ich es nun nochmal umschreiben, so dass es sich auf 4 Stunden reduziert. Man muss dazu sagen, dass wir dort die „Beta-Version“ des Abenteuers mit 6 Heroen-Spielern getestet haben. Zuhause spielen wir mit max. 5 Heroen. Das Probespiel hat gezeigt, dass es völlig ausreichen würde, ein Abenteuer grundsätzlich auf 2 Module zu begrenzen. Damit konvergiert der Zeitaufwand für den Dungeonaufbau während des Spielens weiter gegen Null. Nach Spielende brauche ich nur noch zwei Module „aus dem Tisch“ zu nehmen und zurück ins Regal zu schieben.
Zur Frage „wie man die Mauern macht“:
Entweder aus Styrodur oder aus Selitron. Das Material ist in fast jedem Baumarkt für wenige Goldstücke zu haben und lässt sich gut prägen. Um während des Prägens der Steine nicht wahnsinnig zu werden, lausche ich nebenbei Hörbücher. Alternativ bietet das moderne TV-Programm mittlerweile hervorragende Formate, die man auch mit einem Auge und ohne Hirn verfolgen kann. Und da diese Sendungen bei den Frauen bei ihrer Programmauswahl meist ganz oben stehen, lassen sich mitunter zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Frau freut sich, dass du ihr zu Liebe deinen Wunsch auf einen schönen, blutrünstigen Horrorfilm aufgegeben hast und dein Dungeon nimmt gleichzeitig Form an!
Gruß
Zombie
oh man, wenn ich mir all die freundlichen Kommentare so ansehe, bin ich ganz peinlich berührt.
Was die „fehlenden Fotos“ von der Gesamtdarstellung „des Dungeons“ anbelangt, ist´s insofern schwierig umzusetzen, weil die Module ja stets zu einem Abenteuer passend aneinandergelegt werden. Es gibt sozusagen gar kein „Gesamtdungeon“ aus allen bereits vorhandenen Teilen. Es gibt immer nur ein Dungeon „aus Teilen“ passend zu einem Abenteuer. Wie so etwas dann aussieht, hat der Flint ja schon auf dem Treffen fotografiert und in seinem Thread hochgeladen.
Die bisherigen Bilder sind übrigens nicht nachbearbeitet. Von einem Motiv werden einfach nur so viele Bilder geschossen, bis Beleuchtung und Schärfe meinem Wunsch entsprechen. Das können dann manchmal bis zu 30 Aufnahmen pro Motiv sein, von denen ich nacheinander die schlechteren aussortiere bis nur noch eins über bleibt.
Zur Annahme, dass es sich um viele Teile handeln müsste, die sich mittlerweile angesammelt haben:
Das Problem, viele Teile irgendwo lagern zu müssen, halte ich in Grenzen, indem ich auf ein neues modulares Konzept umgestiegen bin. Auf dem Treffen in Glücksstadt hatte ich lediglich 3 Module „der neuen modularen Dungeon Generation“ aufzubauen, so dass Transport und Aufbau während des Spielablaufs optimiert waren. Da sich das Abenteuer knapp 8 Stunden hinzog, werde ich es nun nochmal umschreiben, so dass es sich auf 4 Stunden reduziert. Man muss dazu sagen, dass wir dort die „Beta-Version“ des Abenteuers mit 6 Heroen-Spielern getestet haben. Zuhause spielen wir mit max. 5 Heroen. Das Probespiel hat gezeigt, dass es völlig ausreichen würde, ein Abenteuer grundsätzlich auf 2 Module zu begrenzen. Damit konvergiert der Zeitaufwand für den Dungeonaufbau während des Spielens weiter gegen Null. Nach Spielende brauche ich nur noch zwei Module „aus dem Tisch“ zu nehmen und zurück ins Regal zu schieben.
Zur Frage „wie man die Mauern macht“:
Entweder aus Styrodur oder aus Selitron. Das Material ist in fast jedem Baumarkt für wenige Goldstücke zu haben und lässt sich gut prägen. Um während des Prägens der Steine nicht wahnsinnig zu werden, lausche ich nebenbei Hörbücher. Alternativ bietet das moderne TV-Programm mittlerweile hervorragende Formate, die man auch mit einem Auge und ohne Hirn verfolgen kann. Und da diese Sendungen bei den Frauen bei ihrer Programmauswahl meist ganz oben stehen, lassen sich mitunter zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Frau freut sich, dass du ihr zu Liebe deinen Wunsch auf einen schönen, blutrünstigen Horrorfilm aufgegeben hast und dein Dungeon nimmt gleichzeitig Form an!
Gruß
Zombie




