Huhu! Mich gibts noch
Nachdem ich beim Treffen mal wieder begeistert von Zombies Dungeon war (Ja, wer nicht dabei war, ist selber schuld

) und Claus angekündigt hat, auch einen drehbaren Tisch zu bauen, dachte ich, sowas musst Du auch haben. Allerdings passt bei mir kein Spieltisch mehr ins Wohnzimmer, also musste eine Alternative her: Ein Drehteller.
Da es sowas aber nicht zu kaufen gibt (zu klein, zu hoch, zu teuer, zu sperrig), hab ich mir einen selber gemacht.
Ich habe zwei Halbkreise aus 19mm beschichteter Spanplatte ausgeschnitten und sie mit Klavierband verbunden. Unten sind acht Laufrollen Kreisförmig im Brett versenkt.
Durchmesser ist 90cm, zusammengeklappt also 45x90x5, das lässt sich prima im Kofferraum transportieren.
Außerdem ist es mal wieder an der Zeit, einen neuen Dungeon anzugehen.
Es hat sich gezeigt, dass meine starre Türanordnung doch zu unflexibel für meine Spielweise ist. Ich nehme i.d.R. die Questpläne und setze sie beim Spielen auf meine Kacheln um. Das passt aber nicht immer und ich muss -sehr zur Erheiterung meiner Spielergruppe- regelmäßig ganze Teile des Dungeons umbauen.
Daher werde ich jetzt Böden und Wände trennen. Das mag zwar dann designtechnisch nicht mehr ganz so schön sein, da die Wände nicht mehr passend zu den Böden gestaltet sind, dafür bin ich flexibler und man kann auch mal ne Wand weglassen, damit man besser rankommt. Außerdem kann man so auch mal einen größeren Raum zusammenstellen.
Es bleibt dabei, dass Wände ein halbes Feld breit sind, allerdings wird der Sockel für dieses Halbfeld der Bodenplatte dranbleiben. Um jede Bodenkachel zieht sich dann ein 15mm breites Metallband auf das die Wände per Magnet von oben aufgesetzt werden, sodass man den Raum als Ganzes bewegen kann.
Türen werden nach wie vor ein Feld unter sich haben und in zwei Räumen stehen. Dafür werden die Türelemente aber ein ganzes Feld dick sein und auf den zwei Halbfeldern der angrenzenden Räume ruhen. Die Geometrie der Anlage insgesamt ändert sich dadurch also nicht. Zudem sorgen die Türen dadurch auch für mehr Stabilität, weil sie die beiden Bodenkacheln magnetisch koppeln.
Will man mal keine Wand haben, gibts dann einzelne Feldfliesen bzw. -bänder, die man wie die Türen auf zwei Bodenkacheln klipsen kann. Dadurch werden die Metallbänder verdeckt und gleichzeitig der Platz bespielbar.
Anders, als bei Iwanhoa, an dessen System ich mich hier anlehne, werde ich die Felder der Räume fest verkleben, sooo flexibel muss es dann doch nicht sein

. Für Overlays gibts halt dann eigene Bodenteile, für Fallen usw. Marker wie bisher. Der Aufbau sollte daher also nicht wesentlich langsamer vonstatten gehen, als bisher. Statt nach dem richtigen Raum zu kramen, nehm ich eine Platte der richtigen Größe und setz nach Bedarf die Wände dran.
Wegen der Feldgröße bin ich noch am überlegen. Ich will zumindest teilweise mit den Hirststeinen arbeiten (Mold 43 und 45 sind bereits in der Bucht geschossen) und muss mal schauen, ob ich die irgendwie mit dem 30mm-Raster kombiniert bekomme. Eventuell werden die Felder etwas kleiner (1 1/8" = 29mm) oder ich arbeite mit Füllern. Ob ich für die Bodengestaltung bei XPS bleibe oder mir eigene Kacheln gestalte und abgieße, hab ich noch nicht entschieden. Beides hat seine Reize und ich werd wohl mischen.
Dinge, die wie Dinge aussehen wollen, sehen manchmal mehr wie Dinge aus, als Dinge.
<Esmerelda Wetterwachs>
Jeder Halm verdient die volle Aufmerksamkeit des Schnitters.
<Bill Tür>