Balancing von eigenen Quests

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Greyx
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Balancing von eigenen Quests

Beitrag von Greyx »

Wie macht ihr dass den?

Probespielen geht ja echt schwer, weil ein Quest durchspielen dass ca 3h dauert nur um dann mit anderen dann 3h zu spielen is etwas mühsam. Ich versuch mich für meinen Teil allen Monstern und Fallen Geldbeträge zuzuordnen und auf einen gewissen Gesamtbetrag zu kommen, der zu den Helden passt. Diesen Betrag verwende ich auch nacher für Belohnungen, Artefakte und im Quest versteckten Schatztruhen.

Bis jetzt hab ich da wohl ein recht gutes Händchen gehabt, da meine Heros gerade mal so noch durchgekommen sind, aber wenn ich ein bereits erprobtes System verwenden könnt, wär das natürlich auch toll

:D
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Flint
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von Flint »

Bleib bei Deinem guten Händchen. Es gibt kein System und kein Programm, was einem gute Erfahrung abnimmt.
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Saruman
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von Saruman »

Ja, da schließe ich mich Flints Ausführung an. Erfahrung hilft... :wink:

Man muss schon pingelig genau sein und sich vieles notieren...

Meine Questkampagne "Rückkehr nach Mittelerde" geht etwa über 20 Quests,
wovon 11 erst geschrieben und gespielt sind. Aber das Grundgerüst ist natürlich fertig.

Und das ist auch der Weg. Alles genau notieren: Was ist das Ziel? Was brauchen die
Helden? Was sollen sie finden, wen besiegen? Alle Artefakte und Schätze genau
vermerken und aufpassen, dass die Helden nicht zu schnell zu reich werden aber auch,
dass sie nicht zu wenig finden, und anfangen zu "nörgeln"...
Jede Möglichkeit im Kopf durchspielen: Was, wenn sich die Gruppe trennt?
Was, wenn ein wichtiger Gegenstand nicht, oder gar evtl. zu früh gefunden wird?

Und wenn ein Endgegner überleben (fliehen z.B.) soll bzw. ein genauer Weg eingehalten
werden soll, oder etwas bestimmtes unbedingt gefunden werden soll, damit ein Kampagn-Endziel
erreicht wird und die Story flüssig bleibt, bau dir einen NOTAUSGANG ein...
irgend eine Lösung, die du in der Questmap notierst und dann "aus dem Ärmel ziehen" kannst...
:P
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von CorranHorn »

hat gerade mal jemand die werte der landsknechte/söldner zur hand? (inkl. Angriff, Verteidigung, Bewegung, LP und Heuer)

ich hab da eine idee wie man bisherige und künftige abenteuer über "einfache" mathematik im schwierigkeitsgrad bewerten könnte. mir fehlen aber gerade noch die orientierungspunkte. falls es klappt würde ich da mal eine kleine excle tabelle draus aufbauen...
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Wehrter
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von Wehrter »

:shock:

Also hier die Werte:


Fechter:
Tempo: 4, Angriff: 4, Verteidigung: 5, Körperkraft: 1,Interligenz: 2
Anfangs-Heuer: 75 Goldmünzen

Armbruster:
Tempo: 6, Angriff: 2/3, Verteidigung: 3, Körperkraft: 1,Interligenz: 2
Anfangs-Heuer: 75 Goldmünzen

Hellebarder:
Tempo: 6, Angriff: 3, Verteidigung: 3, Körperkraft: 1,Interligenz: 2
Anfangs-Heuer: 50 Goldmünzen

Pfadfinder:
Tempo: 9, Angriff: 2, Verteidigung: 3, Körperkraft: 1,Interligenz: 2
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von Psyborg »

Mist! zu spät!

Da in ich aber jetzt doch sehr gespannt auf die Excel-Datei...

Ich halte eine vernünftige, automatische Bewertung von Quests auch nicht für so einfach.
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von Sidorion »

Die Werte aus der Master-Herausforderung (Schwarze Gardisten) sind:

Armbrustschütze: T:6 A:2 V:3 KK:1 IN: 2
Schwertkämpfer(2H): T:4 A:4 V:5 KK:1 IN:2
Pfadfinder(Schild): T:9 A:2 V:3 KK:1 IN:2
Hellebarder: T:6 A:3 V:3 KK:1 IN:2

Alle wehren den Kompletten Angrif mit einem Monsterschild ab. (Da bin ich gespannt, wie Du das einberechnest :mrgreen: )
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von Wehrter »

Und hier die US – Werte:

Schwertkämpfer:
Tempo: 5, Angriff: 4, Verteidigung: 5, Körperkraft: 2,Interligenz: 2
Anfangs-Heuer: 100 Goldmünzen

Armbrustschütze:
Tempo: 6, Angriff: 2/3, Verteidigung: 3, Körperkraft: 2,Interligenz: 2
Anfangs-Heuer: 75 Goldmünzen

Hellebarder:
Tempo: 6, Angriff: 3, Verteidigung: 3, Körperkraft: 2,Interligenz: 2
Anfangs-Heuer: 75 Goldmünzen

Kundschafter:
Tempo: 9, Angriff: 2, Verteidigung: 3, Körperkraft: 2,Interligenz: 2
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von CorranHorn »

kann der pfadfinder fallen suchen bzw entschärfen?!
der armbruster hat 3 im Fernkamf und 2 im nahkampf richtig?

haben zu selten morcars magier gespielt :(
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Psyborg
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von Psyborg »

das stimmt so.
der Pfadfinder kann fallen entdecken und entschärfen
und die Werte vom Armbruster sind nah: 2 und fern: 3 KW
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ADS
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von ADS »

Der Hellebarder darf zusätzlich Diagonal Angreifen.

Balancing meiner Quests?
Es gibt Start und Ziel Punkt. Aufgrund der Heroenfertigkeiten muss da nicht viel Balanciert werden. Die Gegner werden mit den Heroen Stärker (Leveln). Verskillen sich die Heroen (lernen nichts, sondern erhöhen nur z.B. KK/IN) kann es sein z.B. die Chaoskrieger ihnen den Ar*** aufreissen. :-)
Ansonsten kann man zum Balancing ja meine Fimirquest (oder etwas ältere) Orkquest ansehen. WUrden beide gespeilt und klappte recht gut.
Derzeit wird meine ca. 50 Herausforderungen Kampagne Amulett des Lebens gespielt, die Heroen befinden sich gerade im dritten Kampagnen Teil und haben dort die hälfte hinter sich (also knapp 25 Herausforderungen). Wird derzeit auf unsere Convention gespielt und klappte bislang recht gut, Tote gab es noch keine, aber war schon öfters sehr hart an der Grenze. :-)
Fürs Balancing gibt es immer wieder mal Heiltränke und Co zu finden.^^
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von TheManOnTheMoon »

Selbst das Testen von Quest funktionieret nicht wirklich. Man weiß nie, wie die einzelne Gruppe spielt. Wenn man jetzt mit der gleichen Gruppe schon einige Quest hinter sich gebracht hat, dann weiß man wie sie vorgehen.

Hat man jetzt aber z.B: eine Gruppe, die den Zauberer immer ungeschützt stehen lassen, reichen auch Goblons um den um zu hauen.
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Saruman
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von Saruman »

TheManOnTheMoon hat geschrieben: (...) Wenn man jetzt mit der gleichen Gruppe schon einige Quest hinter sich gebracht hat, dann weiß man wie sie vorgehen.
Hat man jetzt aber z.B: eine Gruppe, die den Zauberer immer ungeschützt stehen lassen, reichen auch Goblons um den um zu hauen.
Na da ist es doch von Vorteil, dass ich immer mit der gleichen Gruppe spiele... (Für die Gruppe von Nachteil, har har har... :twisted: )

Und Zauberer ungeschützt? Na, da kennst du "meinen" aber schlecht... ein paar Goblins? Die nimmt er zum Frühstück... :wink:
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von TheManOnTheMoon »

Wie gesagt, es kommt eben auch die Leute an. Wenn die erst 3 mal Hero Quest gespielt haben, reichen meist Goblins aus.

Ansonten kann man auch wärend der Quest einfach mal einen Brunen einbauen oder in der nächsten Schatzkiste ist noch ein Heiltrank mit drin.
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von CorranHorn »

hätte noch jemand die werte/kosten vom speer und handbeil zur hand? hab festgestellt, dass die daten der söldner noch keine ausreichend genaue differenzierung zulassen (KKP unberücksichtigt ergibt sich für die verteidigung ein negativer faktor in der matrix), die fähigkeiten lassen sich wohl nur über die ausrüstungskarten nachrechnen.

gruß corran
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von Sidorion »

Falls Du mit dem Speer die Lanze meinst:
Lanze
(Bild)
Die Lanze erlaubt den Angriff mit 2 Kampf-Würfeln(sic!). Sie kann auch diagonal (schräg über Eck) eingesetzt werden. Du kannst sie auch werfen, aber dann ist sie für dich verloren.
Preis: 150 Goldmünzen
Darf nicht vom Zauberer benutzt werden.

Handbeil
(Bild)
Das Handbeil befähigt dich zum Angriff mit 2 Kampf-Würfeln(sic!). Du kannst das Beil auch werfen. (sic!)Aber dann ist es weg.
Preis: 150 Godmünzen
Darf nicht vom Zauberer benutzt werden.
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von CorranHorn »

denn kostet das kurzschwert aber nur 120 GMs oder? grrr ärgert mich, dass ich hier keinen vollständigen kartensatz zur hand habe.

außerdem ist es unlogisch, dass handbeil und lanze das selbe kosten...
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Flint
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von Flint »

CorranHorn hat geschrieben:denn kostet das kurzschwert aber nur 120 GMs oder? grrr ärgert mich, dass ich hier keinen vollständigen kartensatz zur hand habe.

außerdem ist es unlogisch, dass handbeil und lanze das selbe kosten...
Stimmt. Daher haben wir die Lanze auch irgendwann zum "Alteisen" geworfen.

Guckst Du hier:

http://www.hq-cooperation.de/zubehoer/ausruestung.html

und hier das Alteisen:

http://www.hq-cooperation.de/zubehoer/a ... g_alt.html
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von Saruman »

Flint hat geschrieben:
CorranHorn hat geschrieben:denn kostet das kurzschwert aber nur 120 GMs oder? grrr ärgert mich, dass ich hier keinen vollständigen kartensatz zur hand habe.
außerdem ist es unlogisch, dass handbeil und lanze das selbe kosten...
Stimmt. Daher haben wir die Lanze auch irgendwann zum "Alteisen" geworfen.
Oder einfach eine neue entworfen... :wink:

http://www.imgbox.de/?pr=Saruman-Ausr7.jpg
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von CorranHorn »

naja, wenn ich schon ein mathmatisches balancing machen möchte, sollte ich versuchen dieses auf dem kleinsten gemeinsamen nenner zu starten, und das ist nunmal der originalsatz aus dem grundspiel. das wird nicht zu 100% klappen, aber ich bin bereits auf gutem wege.
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von Rainer »

Man muss schon pingelig genau sein und sich vieles notieren...
Das sehe ich aber ganz anders. Habe auch früher geglaubt, daß es nötig sei die Position jedes einzelnen Monsters genau vorher festzulegen. Es ist nur eine (und wirklich überflüssige) heiden Arbeit. Einmal kam ich in Zeitnot und hatte eine Runde angekündigt, zu der ich lediglich das Dungeon hatte, aber noch keine Monster. Anstatt die Runde abzusagen, habe ich improvisiert und die Monster einfach nach Gusto verteilt und hatte große Sorge, es würde in die Hose gehen. Keiner der Spieler hatte es gemerkt und alle waren begeistert. Seit dem mache ich das immer so: Ich überlege mir ein schönes Dungeon, ein paar Kniffe, wie besondere Monster und wo diese ungefähr erscheinen sollen, ein paar besondere Schätze und welche Monsterart im Dungeon vorherrschend sein soll. Dann verteile ich die Monster nach Lust und Laune, während die Spieler das Dungeon erkunden. Das mit dem Balancing hat sich damit dann auch erledigt, weil ich immer mal ein Monster mehr oder weniger aufs Brett stellen kann. Und am Ende kommt natürlich der Bossfight ;)

Mal ganz ehrlich: Ob die Helden die magische Waffe, die sie finden können, in Raum A oder in Raum B finden, ist doch gehupft wie gesprungen. Und wenn ich der Meinung bin, ich war bisher zu hart zu den Spielern, finden sie halt zuuufällig einen Heiltrank mehr im nächsten Schrank oder eben einen weniger oder der Endboss hat nur zwei Chaoskrieger als Leibwächter und nicht zwölf. Wichtig ist, daß die Spieler immer am Ende richtig geschröpft sind und das Gefühl haben, nur gaaanz knapp den Sieg davon getragen zu haben.

Also von daher mein Tip: vergiß irgendwelche balancing Systeme, sondern pack einfach zwischendurch ein Monster (oder Schatz) mehr oder weniger auf den Tisch.
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ADS
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von ADS »

Rainer hat geschrieben:Also von daher mein Tip: vergiß irgendwelche balancing Systeme, sondern pack einfach zwischendurch ein Monster (oder Schatz) mehr oder weniger auf den Tisch.
Das geht solange gut bis die Spieler es merken. Ist wie beim Rollenspiel, das Würfeldrehen des SLs hinter dem Schirm um Spielercharaktere am leben zu erhalten (z.B. Würfel sagt Angriff geschafft, aber SL sagt: "Ok der Ork schlägt daneben") geht ebenfalls solange gut, solange die Spieler nicht merken was sache ist.
Und dann passiert halt irgendwann folgendes: Man nimmt den Spielern die Spannung und ihre Erfolge, denn egal was sie tun sie schaffen es ja eh immer haarscharf, und wenn sie am Stock gehen gibts ja im nächsten Raum den rettenden Heiltrank.
Und das ist langeweile (nichts gegen Improvisierte Dungeons, mach ich auch ab und zu).
Und sollten die SPieler vielelicht irgendwan dahinter kommen kann es ganz schön schief gehen. Mir macht das kein Spass, meine Charaktere sollen lieber regelgerecht draufgehen als das sie vom SL hinterm Schirm gerettet werden sollen. Und wenn der Endgegner normalerweise 10 Chaoskrieger als Leibgarde hat, dann soll er die auch haben egal ob mein Charakter vollgerüstet ist oder fast am Ende. Viel Feind viel ehr heist es. Ich wäre zumindest entäusht wenn er dann einfach nur noch 2 Leibgardisten hat nur weil wir (die Spieler) verschwenderisch und Taktisch unklug uns durch den Dungeon gekämpft haben. Wenn die SPieler fehler machen müssen sie damit leben. ^^
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von SirDenderan »

Ich bin der Meinung jeder sollte es so spielen wie es der Gruppe am meisten Spass macht.

Regeln sind dazu da, gebrochen zu werden :D

Ich mache allerdings auch unterschiede zwischen Rollenspiel und Brettspiel.

Wenn du nach vielen Jahren einen RPG-Char verlierst weil dein SL meint, den einen Gobbo hab ich noch obwohl ihr jetzt ziemlich viele umgemacht habt, ist das ganz große SCHEI...benkleister...

Beim Brettspiel würfeln wir immer offen, beim Rollenspiel hinter einem Schirm...
________________________________________________________

Woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich höre was ich sage ?
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von Zombie »

Sehe ich genauso wie ADS. Wird Spielleiterwillkür erkannt, kann man das Spielen gleich sein lassen. Selbst wenn niemand dahinterkommt, langweilt es ganz besonders den Spielleiter, also mich zumindest.

Es gibt aber einen Meister, dessen Willkür von allen Spielern akzeptiert wird: Meister ZUFALL !

Das für mich beste Balance-System ist die Regel „Das Schicksal“


Wobei man es weiter genial verbessern könnte...nämlich zugunsten der schwächeren Heroen. Aber der Vorschlag wurde seltsamerweise abgewählt...

Bild

Abb.: Einfach Schicksal: Was tun mit der von der Decke gesausten Käfigfalle?

Gruß
Zombie
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von Saruman »

@ Rainer:
Ich gebe dir Recht, dass man mit Monstern improvisieren kann und es egal ist, ob das Artefakt in Raum A oder B liegt...
ABER: Wenn man eine Questreihe schreibt, wo alles aufeinander aufbaut, MUSS man pingelig sein...
Und ein Quest, ohne eine durchdachte Story finde ich langweilig...
Bei mir finden die Helden Dinge oder erhalten Informationen von einem "Wegelagerer", die erst in der nächsten
oder übernächsten Quest eine Rolle spielen...
Hier kann man nicht improvisieren und will ich auch gar nicht.
Ich mach mir lieber vorher einen Kopf und bin am Spielabend entspannter und kann das Spiel
noch mehr genießen... :wink:
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von Wehrter »

Daß man alle heiligen Zeiten mal zugunsten der Spieler etwas dreht, sehe ich noch ein, aber als Spieler oder Spielleiter macht es mir wirklich keinen Spaß, wenn der Tod eines Helden oder der gesamten Gruppe nicht möglich währe.

Durch besondere Begebenheiten, wie z.B. dass an einem Abend plötzlich 5 oder 6 Helden durch das Verlies wandern, obwohl das HeroQuest nur maximal 4 Helden zulassen würde, ist das Improvisieren ein muß ;), ansonsten sollte wirklich alles im Plan vermerkt sein und sollte sich auch daran halten!

Wie bereits schon erwähnt wurde, in dem Moment, wo die Heldengruppe dahinter kommt, dass vom Spielleiter eine Willkür (in den diesen Fall zugunsten der Helden) praktiziert wird, nimmt man dem Spiel jeden Reiz und es wird nicht mehr ernst gezockt, was dann den Spaß nimmt und sehr schnell besteht dann kein Interesse mehr, sich zu neuen Abenteuern zu treffen.

Ich besitze nahezu alle Heldenpässe und kann noch nachvollziehen, wie grausam ich gewütet habe :twisted: wobei ich erst einen Paß vergab, nachdem das erste Abenteuer erfolgreich bestanden wurde. Und das schon bei der Basisbox :oops:

Die Vielzahl der gefallenen Helden konnte auch von jeden einzelnen Spieler immer wieder schnell nachvollzogen werden, weil er einfach taktisch unklug gehandelt hatte oder einfach zu gierig war ;)

Wenn die Heldengruppe auf den Zahnfleisch um die Ecke gekrochen kommt und der Endgegner eine Leibgarde von 12 Kriegern hat, dann sollen es auch 12 bleiben!
Hier heißt es dann: die Helden lassen sich was geniales einfallen, treten die Flucht an oder begeben sich in den Heldentod.

Mir kamen immer wieder mal bedenken, ob ich nicht zu hart zu den Helden wäre, da ich als Spielleiter auch taktisch, soweit es die Regeln zuließen, gegen die Helden vor ging, aber als dann einige Spielabende kamen, an der auch andere Kumpels am Tisch saßen, die sich ebenfalls das HeroQuest zugelegt hatten und als Spielleiter spielten, wurde immer von der gesamten Gruppe darauf bestanden, dass ich die Monster übernehmen sollte :shock: während diese Kumpels eigentlich auch gerne den Spielleiter übernehmen hätten.

Ich komme immer wieder zu dem Schluß, ein Spielleiter muß immer ehrlich und knallhart sein (ausnahmen bestätigen die Regel ;) ), ansonsten wird die gesamte Faszination von dieser Form der Spiele genommen.
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von Rainer »

...aber der Witz ist doch der: Das Quest habe ich doch auch (höchst willkürlich) geschrieben. Warum soll ich das dann am Ende stur durchbeten, nur weil ich mich am Anfang mal vertan hatte? ;)
Soll ich dann den Spielern sagen: Oh, sorry, ihr seid nach dem zweiten Raum schon tot? Tja, dann war das eben ein kurzer Spieleabend, ihr dürft nach Hause gehen...
Bei einer Questenreihe mag es da Unterschiede geben...

Als SL bin ich nach meiner Auffassung so etwas wie ein Animateur. Ich muß dafür sorgen, daß es für die Spieler spannend und spaßig bleibt. Und wenn diese entweder durch das Dungeon spazieren oder dauernd nur niedergemacht werden, wird es schnell frustig. Und genau an der Stelle ist einfach die geschickte Hand des SL gefragt, die wichtiger ist als jedes Balancing.
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von Wehrter »

Rainer hat geschrieben: .... Ich muß dafür sorgen, daß es für die Spieler spannend und spaßig bleibt. (...)
Genau auf das kommt es an :!:

Vielleicht hast Du ja die Gabe, dass Du es genau auf diese Art am besten hinbekommst!
In diesem Fall will ich Dir nichts absprechen.
Ich kann es auch nur aufgrund meiner Möglichkeiten und Fähigkeiten wiedergeben und die beruhen nun auf die oben geschilderten Begebenheiten ;)
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Ole Einar
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von Ole Einar »

Hi!
Dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum.
Aber das Thema ist Klasse. Sieht man sofort daran, wie es Wellen schlägt.
Balancing ist natürlich ein weiter Begriff... nur Monster, oder auch Schätze,
die Möglichkeiten die Schätze durch böse Schicksalsfügungen wieder los zu werden,
aber natürlich auch den Schwierigkeitgrad etwaiger Rätsel oder Problemstellungen. :?
Neulich konnte ich feststellen das sich die Helden nach ein paar Runden nicht einmal mehr
an die orakelhaften Sprüche erinnerten...was dann sehr tragisch ist.
Ich denke Rätsel zu finden, die einerseits nicht zu leicht sind aber andererseits logisch
stimmig und lösbar, nicht nur aus Sicht des Spielmeisters, ist nicht einfach.
Ausserdem habe ich die Erfahrung gemacht, wenn die Geschichte packend erzählt ist, ist der
Spielspass garantiert. (Wenn es Eine gibt die des erzählens wert ist).
Ich bin immer der Ansicht das es ein Vertrauensverhältnis zwischen Spielmeister und Spieler
gibt. Wenn ich eine Mission leite, dann ist es möglich Die zu bestehen.
Mache ich im Balancing grobe Fehler muss ich mir was Unauffälliges einfallen lassen.
Was die Sache im Übrigen nicht einfacher macht.
Machen die Helden grobe Fehler oder das Schicksal will es so, dann haben die Helden
das Problem.
In den letzten Missis ist mir auch aufgegangen, dass wenn ich zu genau den Weg vorgebe,
es mit dem Erfolgserlebniss der Heroen nicht so toll ist.
Oft sorgt es für mehr Spass, wenn der SL flexibler auf das Spiel reagiert.
Das ist natürlich an den Aufhängepunkten eines Abenteuers oft nicht drin.
Zwischenzeitlich kann man die Kreativität der Spieler aber ein Stück laufen lassen.
Neulich hatte ich eine Feuertür, und einen Helden mit einem Ring der feuerimmun macht.
Ich hatte nicht vor das die Helden da schon durchsollten, also hab ich der Tür nich ne
Eisenplatte verpasst als der Heroe da durch wollte.
Darüber Ärgere ich mich immer noch. Er hätte seinen Willen haben sollen. Denn schliesslich
hätte er die Gruppe absichtlich geteilt. Dann hätte ich da nen Hebel versteckt und -zick-
wäre die Feuertür weg gewesen und er hätte Probleme gehabt die Gruppe wiederzufinden.
Ich persönlich habe mir vorgenommen die Dungeons zwar vorzubereiten aber sie gegebenenfalls
immer wenn es intressant sein könnte den Gegebenheiten anzupassen.
Und was soll ich sonst noch schreiben...
Weil das jeder anders macht bleibt es spannend.
Ole
Es bedarf großen Geschickes, eine Flasche mit einem Kriegshammer zu öffnen.
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Wehrter
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von Wehrter »

Tja Ole,

es gibt immer wieder sehr pfiffige Spieler, die einfach ohne groß nachzudenken den ursprünglichen Ablauf verändern können!

Soweit ich es in Deinem Beispiel verstanden habe, hätte dieser eine Held von einer anderen Seite das Brett aufgeräumt :?

Um es kurz zu sagen, wenn es die Regeln zulassen,
sollte durch geniale Einfälle der Helden dies dann auch möglich sein!

Auf der anderen Seite kann es für diesen einen Helden quasi tödlich enden, was in diesem Fall sein eigenes verschulden wäre.

Wie sagt man so schön:
Wer nicht wagt, der nicht gewinnt ;)
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Flint
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von Flint »

Wehrter hat geschrieben:...

Um es kurz zu sagen, wenn es die Regeln zulassen,
sollte durch geniale Einfälle der Helden dies dann auch möglich sein!

...
Und darum geht es. Und um die Tatsache, dass man das als Master versuchen muss zu verhindern, bzw. die Situationen im Wohle des GEMEINSAMEN schönen Spieleabends zu retten.
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Wehrter
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Re: Balancing von eigenen Quests

Beitrag von Wehrter »

Flint hat geschrieben:
... die Situationen im Wohle des GEMEINSAMEN schönen Spielabend zu retten.
Ich geh jetzt einmal von den originalen Herausforderungen aus:
Wenn hier die Helden durch Genialität und Raffinesse eine Herausforderung meistern, sollte ihnen dies vergönnt sein!

Wenn sie bei einer eigenen Herausforderung diesen brillanten Geist an den Tag legen, hat man unter Umständen ein Problem :o

Entweder sie haben es sich verdient, frühzeitig die Herausforderung bestanden zu haben,
oder es wird dem Erfinder vorgeführt, daß er beim erstellen grobe Fehler begangen hat.

Nun,
hier kommt es dann wirklich auf die Situation an, wie der Meister vorgeht,
von daher kann man keine allgemeine Lösung vorgeben,
denn es ist dann Fingerspitzengefühl angesagt,
was dem Meister ganz schön ins Schwitzen bringen kann :mrgreen:

Aber im Grunde kann ich nur Flint zitieren:
Der Kern liegt darin, daß es ein schöner Abend wird :ok: :dafuer:

PS:

Ich vergaß, daß dieser Geistesblitz auch negativ sich für die/den Helden auswirken kann!

Hier sehe ich es ebenso, daß bei den originalen Qusts gestorben wird :twisted:

und bei den eigenen Quests evtl. ein klein wenig Unterstützung vom Meister kommen könnte :oops:
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