Nalfein's Dungeon-System

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Nalfein76
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Nalfein's Dungeon-System

Beitrag von Nalfein76 » 07.02.2013 20:17

Hier wie versprochen die ersten Bilder meines Dungeon-Systems:

Bild
Das rechte Stück (das jedem bekannt vorkommen sollte das das Jahr... 1991 war's glaub ich, ebenso wie ich unter der Stadt Warterdeep verbracht hat) ist der sichtbare Bereich eines Dungeonelementes.

Dazu kommen noch durch Blockierung durch Wände evtl. "unsichtbare" Ecken und die Wände selbst:

Das linke senkrechte Stück (nicht ganz links mit dem Holz, etwas rechts davon) ist eine Eck-Säule; diese kommen in die Ecken zwischen 2 oder mehr Wände, damit die Innen/Außenecken einer Wand nicht "hohl" sind oder einfach zwischen 2 Wandelemente. Das Problem mit den fehlenden Außenecken von Siderions Dungeon, wenn man dessen sichtbaren Wände in 90 Grad aneinanderstellt habe ich somit nicht ;)
Das linke Teil ist aus einem anderen Dungeon Element:
Bild

Niemand wird daran gehindert die Ecksäulen auch mitten in den Raum zu stellen, um die Etage darüber oben zu halten... ;) Die speziellen Säulen (in Arbeit) sind aber nicht ganz so kippelig...

Andere Designs habe ich auch schon (rechts im Bild der berüchtigte Türrahmen (noch unbemalt; ist noch in Arbeit, die Türangeln funktionieren so nicht); 3cm Breit (ohne Äußenteil des Rahmens; der greift noch 6mm um die Wände rum und 1,5cm tief - was lustigerweise genau die Maße der original Türsockel sind... nur die Höhe stimmt nicht, da meine zur Wandhähe von 4,5cm passen (müssen) ):
Bild

Hier der etwas "dreckigere" bzw. schon verfallenere Dungeon, evtl für Ägypisches Design geeignet
Bild

Ist zwar nicht 3cm-Maßstab, aber das hier gibt einen Eindruck meiner selbstgebauten Säulen (hier: für Höhlen; die beiden im Hintergrund):
Bild (bei Interesse: guckt euch per Rechtsklick an von wo das Bild kommt ;) )

Die 2-Feld-breiten Wände sind 6 cm breit und 4,5cm hoch (gedacht um auf 1,5cm Bodenplatten gestellt zu werden, damit wieder 6cm dabei rauskommt (Flexibilität Dinge einfach senkrecht als Wand hinstellen zu können etc.). Drumherum kommt noch eine 1,5cm Reihe mit 1,5cm tiefer/dicker Wand drauf. Alle Elemente sind auf 4,5cm Höhe kontrolliert, um auch übereinander bauen zu können...

Alle Elemente sind gedacht um erstmal einen Raum in Größe X*Y zusammenzusetzen und -kleben und nur geringe Modifikation (anderer Boden) daran vorzunehmen. Also Dinge wie Steinwand mit Boden aus Mine kombinieren statt gemauertem Boden, Türrahmen-Auslaß woanders hin drehen, gegenüber Eingangstür-Wand noch eine 2te Wand mit Türrahmen-Auslaß verwenden o.ä..

Mehr kommt demnächst. Bodenplatte a la Drow-Level aus Beholder sind schon vorhanden; Bilder kommen wenn ich sie in ausreichender Zahl um ein paar Beispiele zusammenzusetzen nachgießen kann. Dann gibt's auch fertige Räume.

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Re: Nalfein's Dungeon-System

Beitrag von Sidorion » 07.02.2013 22:05

Sehr schön, gefällt mir außerordentlich gut. An der Türe (erstes Bild) fehlen noch die Teleportsymbole :mrgreen:

Ich werd immer neidisch, wenn ich sowas sehe.. Mir fehlt leider diese Art von Kreativität. Solche Tropfsteinsäulen oder die tollen Bruchsteinwände im dritten und vierten Bild würde ich wohl nicht hinbekommen. Respekt.

Die sichtbaren Außenecken empfinde ich eigentlich nicht mehr als Problem. Ich habe festgestellt, dass das garnicht so schlecht aussieht. Ich wollte halt etwas Abstand zwischen den Wänden und den Feldern und dadurch habe ich zwangsläufig dünnere Wände. Damit kann ich aber leben.

Welches Material willst Du denn zum Gießen benutzen?
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Re: Nalfein's Dungeon-System

Beitrag von Nalfein76 » 07.02.2013 22:35

Spezielle Acrylverstärkte Gießmasse...

Hart wie Sockelgips und mehr wasserabweisend, aber trotzdem bemalbar (bzw inkbar... genaugenommen ist keines (!) der meiner eigenen Dungeonteile bemalt (bis auf die Stalagtiten) - sie sind nur einmal braun oder schwarz mit unterschiedlicher Trockenzeit und somit Deckkraft geinkt, je nachdem ob es Holz, Sandstein oder sonstwas darstellen soll, an der hellsten Farbe-wieder-abgerieben-Stelle siehts aus wie trockengebürstet).
Auf die Weise kann speziell an den "trockengebürsteten" also exponierten Stellen auch keine Farbe abplatzen, weil: da ist eigentlich eh keine mehr ;)
Ist stabil und nicht so spröde wie harte Gießmassen nur auf Wasserbasis. Man kriegt es allerdings auch zum Brechen wenn mans drauf anlegt... Auf der Suche nach dem idealen Material das man ohne Kunststoffspritzanlage verarbeiten kann bin ich auch noch. Aber das hier ist schon nah dran...

Das mit den Teleportersymbolen hat Copyright-Gründe ;) außerdem sie bei Beholder 3 eh anders als bei 1 und 2. Auch wollte ich nicht in den Prototyp was reinfräsen (falls es wie so oft nicht klappt...). Daher erstmal Güsse ohne Symbole. Vielleicht mache ich mal in einen Guß demnächst auch die Beholder 1+2 Symbole. Da war eh noch so ein Expertenprojekt daß mit Hintergrundbeleuchtung hinter den in einer durchsichtigen Gießmasseschicht befindlichen Symbolen und einem sich öffnenden Innenteil zu tun hat... :D Bisher krieg ich bei der genauen technischen Umsetzung aber noch meine Kopfschmerzen. Aber ich geb noch nicht auf.

Theoretisch könntest du auch etwas machen wie mein Türrahmen, nur für Ecken: Etwas, was um beide Wände ein Stück "drumgreift" und sich so an seiner Eckposition hält... Wäre aber jedes eine Art unkopierbares Unikat, da man so dünne Teile nicht gießen könnte...
Es müßte ja hinten absolut minimale Dicke haben (Mobile-Folie o.ä.), damit es über den fast-Berührungspunkt der beiden Wände hinter beide Wände greifen kann. Vorne wäre die Dicke ja egal, du hast ja Platz bis zum Feld. Könnte der Eckpfosten auch etwas über die Wand hinausragen. Geht natürlich auch ohne...

Für die meisten Tropfstein-Teile gebührt das Lob ja Bruce Hirst (wenn man meine Bemalung mal ignoriert). Habe im Lauf der Zeit auch eigene gemacht, genau wie ichs für das 3cm-System wieder machen werde... Nur die Säulen hinten hab ich auf dem Bild selbst gemacht, weils sowas von Hirstarts nicht gibt. Trotzdem erstmal Danke für's Lob :)

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Re: Nalfein's Dungeon-System

Beitrag von Sidorion » 08.02.2013 08:04

Hat diese Wundergießmasse auch einen Namen? Wenn ja, nenne ihn bitte. Es gibt hier einige Gießer und die sind bestimmt genauso neugierig wie ich :wink:
Wo Du Deine Türrahmen erwähnst: Ich habe nochmal darüber nachgedacht und denke, die sind zu dünn. Deine Wände sind 1,5cm dick und jeder Raum/Gang hat Wände. Damit stoßen immer zwei Wände aneinander und bilden gemeinsam ein Feld von 3cm. Wenn Du da jetzt eine Türe von 1,5cm einsetzt erstreckt sie sich nur über eine Mauer und die andere bleibt leer.
An so Drumgreifstücke für die Ecken habe ich schon gedacht aber mich dagegen entschieden. Ich will auf keinen Fall Gestückel haben. Jeder Raum oder Gangabschnitt soll aus genau einem Teil aufgebaut werden (mit wenigen Ausnahmen), damit der Spielfluss nicht unnötig leidet. So ein Eckteil würde nur Aufbauzeit verbraten und keinen qualitativen Neuwert bieten.

Und mit dem Lob bezog ich mich schon auf die Teile, die nicht vom Bruce sind.
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Re: Nalfein's Dungeon-System

Beitrag von Nalfein76 » 08.02.2013 12:58

Gießsysteme mit Acryl gibts verschiedene. Acrylic One ist z.B. eines, "bredderpox A15GB" ist ein billigeres, das ich aber noch testen muß. Einfach mal bei ebay o.ä. nach Gießmasse, Acryl oder so suchen, so hab ich sowas auch gefunden. Habe schon Teile mit halber Dicke des Türrahmens gegossen, die trotzdem halten aus dem Zeug...

Die Wanddicke ist tatsächlich noch so ein Diskussionspunkt. Du hast schon richtig erkannt, daß 2 Räume die nebeneinander stehn jeweils ihre Wand "mitbringen" was dann zu einer Gesamtwand von 3cm führt.
Daher muß in einem Raum eine größere Lücke oder erst gar keine Wand sein, damit nur eine Wand je Raum mit einem 3cm Auslaß für den Türrahmen über bleibt. Bei 2 Wänden direkt gegenüber ergibt sich ja ein Feld, also quasi ein "1-Feld-Gang" zwischen den Räumen, wo auch nicht unbedingt eine Tür hin muß, wenn dann ein anderes "Modell" ohne Rahmen. Das könnte tatsächlich zu dünn werden zum gießen, es braucht den Rahmen zur Stabilität.
Der Türrahmen hat außen also mit dem Bereich der um die 1,5cm Wand rumgreift im Moment 2mm Dicke etwa bei 6mm Breite. Das reicht für die Gießmasse ;) Innen ist er etwas dünner. Die Tür ist im Moment auch "nur" 2 mm dick, aber da geht noch was mit der Holztextur, Türangeln etc.... Der Türrahmen ist auch eigentlich nur so eine Art Test, ob es geht...
Ich hatte überlegt Elemente die Gänge darstellen grundsätzlich ohne Wand zu machen: Ihre Wände kommen dann von den Räumen in die sie führen bzw. dem Raum links und rechts vom Gang, die festlegen daß zwischen diesen beiden Räumen Platz für einen Gang ist.
Auf die Weise ist der Wandauslaß für die Tür immer in dem Raum in den sie führt.
Und falls du daß meintest: Ja, mir ist auch schon aufgefallen, daß man die Tür nie in eine Ecke eines Raums setzen kann (der Rahmen greift um ein Wandstück rum, daher muß hinter einer Tür immer noch ein kurzes Wandstück kommen).
In Abgleich mit meiner Wohnung habe ich aber beschlossen, daß das eh immer der Fall ist :) Da ist auch immer Platz(erschwendung...) hinter den Türen...

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Re: Nalfein's Dungeon-System

Beitrag von Sidorion » 08.02.2013 13:56

Ich ging eigentlich davon aus, dass Deine Wände auch 3cm dick sind und auf jeder Kachel eine halbe Wand steht....Jetzt werden mir einige Deiner Sätze klar :idea:
Du bist jetzt genau an dem Punkt, an dem ich zwei Jahre vor dem ersten Spatenstich an meinem Dungeon war.
Ich wollte damals auf keinen Fall die Wände im Feld haben. Dadurch ergab sich zwangsläufig, dass man für jede Wand ein Feld einplanen muss. Ich wollte aber nicht zwei Felder verlieren wenn zwei Kacheln aneinanderstoßen, darum habe ich die Wand so dick wie ein halbes Feld gemacht. Drei Zentimeter waren mir aber zu viel für eine Wand, also habe ich die Stärke reduziert und als angenehmen Nebeneffekt die Wände etwas wegrutschen lassen.
Es muss ja nicht gleich ein ganzer cm sein. Du kannst ja Deine Wände insgesamt 2cm dick machen, je ein cm auf jeder Kachel. Dann bleiben sie immernoch dick genug zum Stapeln und Gießen, sind aber nimmer so klobig. Zudem würdest Du 5mm Stellplatz für die Minis und 3D-mäßige Gestaltung der Wände gewinnen.

Dass Deine Türen nicht in die Ecke passen werden, war in dem Moment klar, als Du die Überlappungen erwähnt hast :wink: . Darum sitzen meine ja auch auf der Mitte zwischen zwei Feldern. So kann man trotzdem vom Eckfeld aus direkt durch die Türe gehen. Außerdem wird die Türsituation mbMn realistischer weil dadurch zwei Leute im Raum den Türblockierer angreifen können (bei mir ist die Türe wie bei Dir ein eigenes Feld).
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Re: Nalfein's Dungeon-System

Beitrag von Nalfein76 » 08.02.2013 14:33

Theoretisch habe ich ja immer noch die Wahl:

Ein Feld mit Wand drauf aus einem 3cm-Stück (und in Ecken einem 1,5 Stück, L-förmig aneinander) (Platzverschwendung 1/2 Feld - Breite, Flächenmäßig wäre es in einer Ecke nur 1/4 Feld) Vorteil: ich könnte bzw müßte sogar Ecken "am Stück" bauen, wodurch sie stabiler stehn. Nachteil: die Fläche eines Raumes ist nicht mehr ganz so klar... ((x+1/2)*(y+1/2) ... evtl, kann, muß aber nicht...) Im Idealfall ergeben alle Hälften auf gegenüberliegenden Seiten ein Feld... kann, muß nicht... Paßt außerdem nicht ganz zu dem was ich bisher gebaut habe, da ich 1/2-Feld-Teilstücke jeder Wand bräuchte...

oder

Ganze Felder, Wand direkt außen an den Feldern, wenn keine Wand da ist, "entsteht" ein halbes Feld; Nachbarfelder müssen dann mit 1/2 Feld "Rahmen" beginnen, damit es zusammen mit dem halben Feld dieses Raumes 1 Feld ergibt... (Vorteil: leichter zu rechnen/zählen) Dafür hat man am Rand immer dieses halbes Feld zusätzlich...

Eigentlich ist es dasselbe, nur die Position der Felder im Raum lassen was anderes vermuten:
Wenn man ein 9x9cm Raum hat, wo die Wände "außen" an den Feldern sind, wäre es ein klare erkennbarer 2x2 Felder Raum mit 1,5cm Wänden außen (und einem dubiosen 1,5cm-Feld im Türbereich, so daß der Gang danach auch mit 1,5cm-Feld beginnen muß/sollte, damit ein ganzes Feld zum draufstehn entsteht... Gut, die Original Türrahmen sehn auch nicht vor, daß jemand in dem Rahmen stehn kann, was ich schade finde, bei Diablo fand ich Kämpfe in Türrahmen immer toll :D).

Wenn die Wände auf den Feldern stehn, sieht man von den 2x2 Feldern (ist ja dieselbe Fläche) nur ein Feld in der Mitte mit einem 1,5cm Rahmen innerhalb des Raums, wobei dieser Rahmen dann jeweils ein halbes Feld unter den Wänden ist.

Ist eigentlch dasselbe... Ich tendiere zu "Wände außen am Feld", weil's einfacher ist, ganze Felder wegzulassen, wenns sein muß; sonst muß man sich Gedanken über das halbe Feld machen auf dem eigentlich eine Wand stünde...

Um flexibel zu sehn, erwäge ich 1,5x1,5cm-Muster als Kacheln am Boden (im Gegensatz zu den 3cm-Mustern des Maßstabs), um Wechsel von der einen in die andere "Betrachtungsweise" zu ermöglichen. Das Drow-Level-Bodenmuster hat momentan eh keine Felder, aber einen Widerholungsmuster von 3cm, jeweils gespiegelt nach 1,5cm, nach 3cm wieder ursprüngliches Muster.
Bei 28mm-Figuren (die 1,80 Leute darstellen sollen) wäre ein 3cm-Bodenmuster effektiv ja eine 2x2m Kachel! Habe schon viel gesehn, aber das gehört eigentlich nicht dazu... ;)
1x1m ist eigentlich immer noch zuviel...
Dafür hätte ich ein klares "1m = 1,5cm des Feldes" festgelegt... Interessanter Gedanke für die Normung und die Maßstabs-Diskussion

Genaugenommen sind meine Wände auch nicht 1,5cm dick... Naja, irgendwie schon; 1,5 ist die Maximaldicke, von der die 3D-Gestaltung wieder abgezogen ist! Alles, was "reingekratzt" aussieht bedeutet, daß die Wand da weniger dick ist. Das Minen-Element mit den Holzbalken links und rechts ist in der Mitte z.B. wesentlich (2mm :), also 4 wenn auf beiden Seiten die Textur ist) dünner. An der Stelle der Balken sind es 1,5 cm, aber in der Mitte geht's in die Tiefe rein (damit es ungestört unten bei den Steinen wieder raus bzw. über die Balken hinaus kann....).
Das Teleporter-Tor ist dagegen , da das Feld davor immer frei ist, auf der Wand (mehr Platz für 3D-Tiefe).

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Re: Nalfein's Dungeon-System

Beitrag von Nalfein76 » 08.02.2013 20:22

Habe den Türrahmen mal von den nicht funktionierenden Angeln befreit, provisorisch Holztextur drauf gemacht bemalt und ein Bild davon gemacht:

Bild

Der Türsturz (also der Balken über der eigentlichen Tür) geht bis zur "Decke" (wenn da eine wäre, also bis zur Maximalhöhe einer Wand. Genau wie der Rahmen außen, der um die Wand drumgreift. Auf die Weise kann man die Tür in 2 Elemente beliebiger Textur einsetzen; Hauptsache die Höhe ist dieselbe (es gibt auch "hohe Räume" für groß-Monster; die haben doppelte Wandhöhe... Bzw. 2 Wände übereinander, oben dann ohne Loch für eine Tür. Der Rahmen außen mit Holztextur ist jetzt gut 2mm dick, innen knapp 2. Sollte aus dem Acrylgießzeug halten. Der Balken auf dem Fußboden ist auch 2mm dick und muß aus Stabilitätsgründen sein, sonst biegt sich der Rahmen nach Innen...
So wäre auch der Aufbau "Wände auf Bodenfeldern": es geht ein halbes Feld verloren, da man sie eh nicht betreten kann (außer in der Tür). Bei "Wände neben Bodenfeldern" wären die 3 Bodenfelder vor der Reihe mit der Wand (und der Raum somit 1 Feld breiter, da auf der anderen Seite dasselbe ist). Durch die Tür hätte man ein halbes Feld auf der die Tür steht und ein halbes Feld dahinter im Gang... Unterschied ist eigentlich nur: wer in der Tür steht, steht bei "Wände neben den Feldern" noch im Gang, bei "Wände auf Feldern" schon im Raum... Ansonsten ist das eher Ansichtssache... ;)

Die weißen (eigentlich hellblauen) Teile sind übrigens meine "Blankosteine", also ein "Stein", sprich: Bauelement, so groß wie die maximale Dimension einer Wand, einer Bodenplatte, einer Ecke etc. (rechts sind z.B. 2 Ecken, die da sie 1/2 Wand breit sind zusammen ein Wandelement ersetzen, links von der Tür ist ein einzel-Wandelement, unten 3 Bodenfelder).
Das Styrodur ist genau mit etwas 15mm hohem als Schablone geschnitten; in dieselbe Messform zum Dicke bestimmen werden alle Teile eingelegt, die auch 15mm dick sein sollen und entweder auf 15mm reduziert oder es wird etwas aufgefüllt bis das Gesamtteil 15mm dick ist. An der Stelle hab ich ein wenig Schrumpfung, aber dadurch greift der Türrahmen auch um Wände, weil sie eher kleiner als 15mm sind statt größer :)

Bevor einer fragt: die durchsichtige Wand auf der anderen Seite der Tür sollte besser nicht eingetreten oder zerschlagen werden, gehört sie doch zu meinem Aquarium, wodurch der Vandale erstmal weggespült werden würde, ebenso könnte sich "Durch die Wand"-Zauber als gesundheitsschädlich rausstellen... :lol2:

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Re: Nalfein's Dungeon-System

Beitrag von Nalfein76 » 10.02.2013 15:51

Wo ich eh eigentlich eher mit den Höhlenbausteinen anfangen wollte:

Bild
Belegt ein Feld. Wie immer in Wandhöhe meines Systems, also als Säule, Hindernis oder Ecken eines Raumes nutzbar (da 4 Ecken bei meinem Systems von 4 Räumen, die da aneinanderstoßen 1 Feld ergeben, das hier ein Feld belegt, kann es als Ecke in den 4 Räumen gleichzeitig "fungieren".
2 dieser Elemente auf dem Kopf übereinander ergeben eine Höhlensäule eines "hohen Raums" (doppelte Wandhöhe, weil einfach ein 2ter Raum auf dem Kopf auf dem andern ist!)
2 Elemente mit einer Wand aus kleineren Stalagmiten verbunden (in Arbeit, jetzt wo ich die Stalagmiten durch gießen kopieren kann und nur noch die eigntliche Verbindung modellieren muß...) ergeben eine niedrige Wand, das ganze auf dem Kopf darauf ist eine Wand innerhalb einer "großen Höhle".
Wie immer gild: das Ding ist nicht bemalt! Genaugenommen... Es ist geinkt und das "trockenbürsten" besteht darin Farbe an den Ecken wieder abzureiben, damit es da genauso heller wirkt, wie "trockengebürstet". Auf die Weise platzt nichts ab!
Ist übrigens auch der erste "erfolgreiche" Test des anderen (billigeren) Acryl Gießzeugs. Bemalung ist etwas anders (weniger wasserabweisend), aber ok. Bis es trocken ist, scheint es gelblich auszuhärten, aber wird weiß wenn man ihm Zeit gibt (nicht daß ich für ägyptische Steine nicht etwas gelblich aushärtendes hätte brauchen können, doh! Also bei Gelegenheit noch ein "Einfärmtest" mit Ockerpigmenten...).

Die Höhlenwände der großen Höhle (also das, wonach gilt: ab hier kommt nur noch Fels...) sind gerade im Zustand "resculpt". Die letzten waren mir zu "regelmäßig", das sah nicht nach Höhle aus. Wenn meine Bestellung mit Teilen die ich für Formenbau bräuchte Samstag noch gekommen wäre könnte ich jetzt schon Formen machen... :x

Apropos Höhle (falls ichs nicht schon gepostet habe):
http://ludstuff.blogspot.de/2011/01/tab ... e-pt4.html
Mein Vorbild (designmäßig) :) dauert noch bis ich genug Teile für eine "große" Höhle zusammen habe. Aber ich wollte unbedingt das ganze auf "Feldern" basierend bauen und nicht Freistil, damit man darauf nach Boardgame-Regeln spielen kann ohne Zollstock und Entfernungsmessung etc...

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Re: Nalfein's Dungeon-System

Beitrag von Nalfein76 » 12.02.2013 18:01

Heute mal kurz:

die ersten Bodenplatten sind da!
Bild

Next Step: Höhlen-Boden, das Drow Level von Beholder sieht nicht unbedingt gut bzw. zumindest nicht passend zu der Stalagmite aus...

Hat übrigens noch einer außer mir die Idee die Dungeon Elemente einfach in einem "Feld" (Raum), 2 Feldern, 3, 1 neben Sichtlinie [...] zu fotografieren und als Grafikpaket in eine Beholder-artiges Spiel einzubauen? ;) Kommt auf die Todo-Liste für den nächsten Langeweile-Anfall...

PS: Der Raum hat übrigens 2x2 Felder, 2x3 wenn es ein "Gang" ist d.h. 2 gegenüberliegende Seiten nicht in Wand enden, da dort 2 halbe Felder jeweils ein neues 3tes Feld ergeben. Der Untergrund ist "freestyle" und ohne eingezeichnete Felder mit klaren Grenzen (da eh nicht mehr als 2 Figs nebeneinander passen ist klar wie die Felder sind).

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Re: Nalfein's Dungeon-System

Beitrag von Nalfein76 » 12.02.2013 18:18

Habe die ersten Testgüsse für Höhlen vergessen:
Bild

v.l.n.r.: "Innenecke", gerade Wand, 3 cm breit, Außenecke (ja, ich weiß, Stalagtit im Weg, ist aber Außenecke...)

Angesichts der Lücken sollte man einen "Raum" (z.B. 3x3 Felder oder 4x4) besser fest zusammenbauen und die Teile fest verkleben und dann die Klebestellen einfach übermalen, oder?

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Re: Nalfein's Dungeon-System

Beitrag von Lagoil » 12.02.2013 18:58

Hallo Nalfein,

ich bin sehr gespant, wie es weiter geht. Bei dem letzten Bild gefällt mir der Bodenbelag. Aber die eingedrückten Fliesen haben ein nur schwer bespielbares Profil, jedenfalls entspricht es nicht dem typischen quadratischen Raster. Aber wie gesagt, ich bin sehr gespannt und finde die vorhandenen Bilder sehr vielversprechend.

Viele Grüße
Lagoil :fimir:
Sprich keine leeren oder zum Lachen reizende Worte.

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Re: Nalfein's Dungeon-System

Beitrag von Nalfein76 » 12.02.2013 19:48

Eigentlich nicht... Die 4 "Mitten" also Standpunkte für Figuren jedes der 4 Felder (sind ja 2x2 Felder Platz zwischen den Wänden) sind die kleinen Quadrate (im ersten Bild leichter zu erkennen) also Vordergrund links, Vodergrund rechts, Hintergrund rechts und auf Hintergrund links steht die Stalagmite (mit Standfläche ca HQ-Base, also etwas weniger als 3x3cm; unregelmäßig 2,5 mal etwas weniger...).
Wenn man 1 halbes Feld zuviel als Wand hat (was bei der Höhle ja passiert, weil sie mehr Raumtiefe hat) wird das mittlere kleine Quadrat zum einzigen begehbaren Feld des Elementes, wenn drumherum Wände wären (was aber nur bedingt Sinn macht; so ein Raum ohne Ausgang wäre quasi nur sinnvoll als das untere Ende einer Fallgrube, in die man vom Level darüber gefallen ist :) wie auf dem WQ-Marker: dadurch daß die schräge Wand eines 2x2 Feldes die Tiefe darstellt und je ein halbes Feld Rand "klaut" bleibt nur ein Feld in der Mitte über - es gibt übrigens so ein System wo alles "ein Level angehoben" ist, damit man Fallgruben so ähnlich darstellt. Ist aber viel Bau-Gefummel so wie das umgesetzt ist... Ich werd' noch sehn, ob meins einfacher wird... :? ).
Bei meinen 30x30cm-Riesenmodulen für modulares normales Tabletop wäre dieser Bodenbelag eher stressig, das kann ich mir auch gut vorstellen (vielleicht probiere ich es mal aus...) :twisted:

Trotzem erstmal Danke für Interesse, stay tuned :)

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Re: Nalfein's Dungeon-System

Beitrag von Luegisdorf » 12.02.2013 20:00

Kompliment, diese erste Bilder vom Dungeon sehen recht stimmig aus. Was mich vor allem fasziniert: Die Stein- und Holzstruktur von Wänden und Türrahmen sind wirklich toll gelungen (real 3D) :ok:
Bild

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Re: Nalfein's Dungeon-System

Beitrag von Skullhamma » 13.02.2013 07:38

Sehr schön... Ich kann mir ohne Schwierigkeiten vorstellen, gleich Xanathar zu begegnen... und ich werde mich nach seiner Ausschaltung abermals über das fehlende Outro aufregen! ;)

Sehr schönes Verlies, bitte mehr!
Wenn man einem Feind den Schädel vom Rumpf schlägt, dann ist es barbarisch. Macht man daraus ein Trinkgefäß, dann ist es Kultur.

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