Aus Goregrinders Werkstatt

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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Lagoil » 13.05.2012 19:35

Die Kurve gefällt mir gut, wobei sie ja auch durch einen rechten Winkel hätte realisiert werden können. Ich glaube, du hast durch deine Kastenbauart sehr festgelegt Maße. Wenn du richtig rechnest könntest du auch 45 Grad und 30 Grad Kurven so konstruieren, dass sie sich gut mit den geraden Stücken vertragen. Ich bin gespannt, wie du den rechten Winkel hinter dir lässt. Ich habe dazu noch kein schlüssiges Konzept. Dafür, glaube ich zumindest, habe ich ein gutes 3D Konzept. Wir werden sehen.

Es ist sehr spannend die verschiedenen Realisierungen zu betrachten, die nicht nur auf HirtsArts Steinen aufbauen.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder » 14.05.2012 00:58

Lagoil hat geschrieben:Wenn du richtig rechnest könntest du auch 45 Grad und 30 Grad Kurven so konstruieren, dass sie sich gut mit den geraden Stücken vertragen.
Ich bin mir nicht sicher ob ich verstehe was Du meinst. Vielleicht das?
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Gerade gegen Kurve

Die Fixierung der Kastenbauweise ist relativ. Ich orientiere mich, wie schon erwähnt, an den Warhammer Quest Bodenplatten. Diese sindm mehr oder minder Quadratisch. Das ich mit dem leichten, gut zu bearbeitenden Styrodur/Depron/... entstand aus der Not heraus, da ich damals schnell ein Ergebnis haben wollte und (noch) nicht extra Geld/Energie für Plastilin, Fimo, Silikonkautschuk, ... ausgeben/verwenden wollte - was ich mittlerweile allerdings geändert habe. Doch die Fliesen kann ich ja trotzdem noch auf die Depronplatte applizieren.
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Bodenfliesen Prototypen
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion » 14.05.2012 09:02

Lagoil hat geschrieben:Wenn du richtig rechnest könntest du auch 45 Grad und 30 Grad Kurven so konstruieren, dass sie sich gut mit den geraden Stücken vertragen. Ich bin gespannt, wie du den rechten Winkel hinter dir lässt. Ich habe dazu noch kein schlüssiges Konzept.
Das Problem ist die Wurzel. Wenn Du das Raster verlässt und Deine Felder verdrehst, kommst Du nur bei bestimmten Winkeln auf einigermaßen verträgliche Verhältnisse zwischen der Geraden und der Schrägen. Du musst Dir das im Prinzip vorstellen, wie ein rechtwinkliges Dreieck, wobei das Feldraster die beiden Katheden und der schräge Gang die Hypothenuse bilden. Bei gleicher Feldgröße auf allen drei Strecken wird diese Hypothenuse nie genau auf ein Feld treffen. Bei 45° ist es besonders beschissen, denn da ist das Längenverhältnis Sqrt(2), was ja bekanntlich ein unendlich nichtperiodischer Bruch ist.
Du hast also genau zwei Möglichkeiten, diesem Dilemma aus dem Weg zu gehen. Erstens kannst Du den Feldern in den Schrägen eine andere Größe geben, das bedeutet aber, alle Gänge zweimal zu bauen, oder zweitens Du verzichtest auf die Möglichkeit, Verzweigungen wieder zusammenzubringen (geht natürlich in Ausnahmefällen trotzdem, wenn in beiden Zweigen im Gleichen Maße Schrägen eingesetzt werden). In dem Fall musst Du Dir nur Gedanken über die Ecken mit den krummen Winkeln machen.
Ich bin für mich den zweiten Weg gegangen, als ich beschloss, Hex und Quadrat zu mischen.

btt: Sehr schöne Kurve, Goregrinder. Was mich persönlich etwas stört ist, dass die Felder in der Kurve viel breiter zu sein scheinen, als die normalen. Hast Du mal versucht, wie es aussieht, wenn Du sowohl innen, als auch außen ein Feld zugibst? Ich denke, es würde das Auge weniger stören, wenn die Kurvenfelder schmaler wären, als normale.
Scheint mir auch etwas platzintensiv zu sein. Du kannst ja in der Kurve weder innen, noch außen vernünftig Räume ansetzen. Gibts da auch schon einen Plan?
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Lagoil » 14.05.2012 16:43

Genau die Wurzel ist das Problem. Ich hate gehofft die Irrationalität in den Abzweigungen verstecken zu können. Meine ersten Rechenversuche machen mich glauben, dass das aber nicht geht. Man könnte Schrägen aber auf jeden Fall mit Ausgleichsstücken realisieren.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von SirDenderan » 14.05.2012 22:03

...ein witziger (und evtl, optisch schönerer) Gedankengang:

wie sieht es denn aus wenn der weg innen 4 Felder hat und aussen 6 Felder ??
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder » 15.05.2012 00:01

Wie ich vormals schon beschrieben habe wird beim nächsten Entwurf die Felderzahl aussen erhöht (4 zu 6 scheint geeignet). Das hat den Effekt, das der Held innen schneller weiter kommt, aussen aber von mehr Gegnern angegriffen werden kann. Somit werden soche Biegungen eine echte Herausforderung!
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion » 15.05.2012 08:18

Warum man außen von mehr Gegnern angegriffen werden kann erschließt sich mir jetzt allerdings nicht:
Das Verhältnis der Innenradien der beiden 'Fahrspuren' ist 4:3 und damit auch das Verhältnis der Kreisbögen. Das Verhältnis der Felder ist allerdings 6:4, gekürzt 3:2. Du bringst außen also die 1,5-fache Anzahl an Feldern auf die 1,333-fache Strecke unter, die äußeren Felder werden also kürzer sein, als die inneren.
Damit ragen die Start- und Endfelder der Innenkurve weiter in die Kurve und bekommen von der Außenspur jeweils einen weiteren Nachbarn. Alle anderen Felder der Kurve (egal, ob innen oder außen) haben durch die Verschiebungen auch je einen zusätzlichen Nachbarn. Durch den Gewinn je eines direkten Nachbarn, verlieren aber auch alle Felder einen diagonalen Nachbarn, die Anzahl der Nachbarn insgesamt bleibt gleich.
Man bekommt also in der Kurve grundsätzlich mehr Kloppe, tendentiell aber eher innen, als außen. Das gilt aber nur, wenn die Monster keine Stangenwaffen haben.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder » 15.05.2012 08:26

Goregrinder hat geschrieben:... Das hat den Effekt, das der Held innen schneller weiter kommt, aussen aber von mehr Gegnern angegriffen werden kann. ...
Korrektur: Das hat den Effekt, das der Held innen schneller weiter kommt, aber von mehr Gegnern von aussen angegriffen werden kann.

Bitte um Verzeihung, habe mir über's Wochenende eine dicke Erkältung zugezogen und hatte gestern bis 39° C Fieber. Das fällt das klare Denken nicht ganz so leicht.
Das Treffen sollte für mich eigentlich nicht in Gefahr sein, zur Not komme ich am Samstag statt am Freitag.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder » 07.06.2012 15:42

Bodenfliese im Selbstversuch

So, endlich hatte ich die nötige Zeit und Ruhe gehabt, mich um ein lange anstehendes Projekt zu kümmern, nämlich das erzeugen einer Gussform für Bodenkacheln.
Folgende Materialien werden derzeit von mir verwendet:
Für Vorlage und Form
- Plastilin (Knete zum Modellieren der Kachel)
- Modellierwerkzeug (unter anderem von Army Painter, von dem ich aber abraten möchte. es hat zu viele Grate und ist unsauber verarbeitet. Lieber den Zahnarzt des Vertrauens fragen, ob er ausrangiertes Besteck hat)
- einfachen Modellgips (Alabit von hobby time. Ist nicht teuer und zum ausprobieren gerade richtig. Später wird es wohl Sockel- oder Dentalgips)
- Silikon Kautschuk RTV/HB + Vernetzer (Ist zwar für das Abfomen und Gießen von Zinnfiguren gedacht, da hitzebeständig, aber für meine Zwecke ideal, denn 'einem geschenkten Barsch ...')
- Legosteine (Zum bauen des Gussrahmens)
- Latexhandschuhe (damit man den Schmier nicht an den Fingen hat)
- plane Unterlage für's Abformen (bei mir hat eine CD-Hülle gereicht)

Zum bemalen
- natürlich Pinsel
- Acryl Malmittel für den Wash der Kachel (vorzugsweise matt)
- schwarze Acrylfarbe (ein tropfen ins Malmittel reicht)
- matter Acryllack auf Kunstharzbasis (durch den Harz stoßfester)
- wahlweise graue Acrylfarbe (für die Grundierung, ginge aber auch ohne)

Dann mal los.

Als erstes modellierte ich die Grundkachel aus dem Plastilin heraus. Hierzu habe ich mir einen 2 cm x 2 cm x 0,7 cm großen Quader geschnitten/gewalzt. Dann wurde mittels der Modellierwerkzeuge die Oberflächenstruktur erzeugt. Der Vorteil am Plastilin ist, das man es recht gut 'gravieren' und Fehler sehr einfach wieder zuschmieren und neu bearbeiten kann. (Trotzdem werde ich bei nächster Gelegenheit versuchen, einen Gipsrohling zu formen und diesen zu bearbeiten - ich denke das die Textur durch die bei Gips zu verwendende Technik anders ausfallen wird).

Das fertige Modell habe ich mittig auf eine alte CD-Hülle gelegt und einen Gussrahmen aus Legosteinen darum gebaut. Zusätzlich hätte man die Fugen der Legos (die Steine sind schon sehr alt) sowie die Verbindung zum Boden mit Vasiline oder Trennwachs verschließen können, das habe ich aber für (noch) nicht nötig erachtet (was sich als richtig heraus gestellt hat). Den Plastilin-Rohlling musste ich ebenfalls nicht bearbeiten, da das Plastilin auf Grund seiner Oberfläche eine Verbindung mit dem Kaurschuk eingeht.

Nun kommt der vertracke Teil: das Anmischen des Silikon Kautschuks.
Bei dem von mir verwendeten Werkstoff handelt es sich um eine mehr oder minder zähviskose Masse, die mittels des Vernetzers vulkanisiert und schließlich aushärtet. Hier kommt es auf das exakt Mischungsverhältnis an. Nimmt man zu wenig bleibt die Masse bis zum St. Nimmerleinstag flüssig, nimmt man zu viel härtet sie zu schnell aus und kann die Form nicht ideal abbilden. Trotz Mischanleitung musste ich bei dieser kleinen Menge ausprobieren. Nach zwei Anläufen habe ich es dann beim dritten Mal geschafft, die richtige Konsistenz zu finden. Doch die verunglückten Versuche möchte ich Euch nicht vorenthalten und diese quasi als Mahnmahl hier einstellen:

Bild
Modell 'Zu viel Vernetzer' (Gibt vielleicht nach adäquater Bemalung mal ein Wasserelementar)


Bild
Modell 'Zu wenig Vernetzer' (Wurde samt CD-Unterlage, Gussrahmen, Plastilinmodell und Silikon-Kautschuk in den Müll geworfen)

Aber, was lange währt ... und so hatte ich nach dem dritten Versuch eine Form, die so aussah:
Bild

Nun noch fix den Gips angerührt. Tipp beim einfüllen: Den Gips ruhig großzügig einfüllen, so dass er leicht aus derFom quillt. Nachdem man den Gips eingegossen hat, fünf bis sechs Minuten warten. Dann hat sich der Gips gesetzt und überschüssige Flüssigkeit setzt sich dünn oben an der Form ab. Nun ein Papiertuch (Küchenrolle) drauflegen, damit die Flüssigkeit aufgenommen wird. Der Gips müsste nun eine zäh/cremige konsistenz haben, so dass man den Überschuss entlange der Kante der Form mit einem geraden Gegenstand (Spachtel, Lineal, ...) glatt abstreichen kann. Dadurch wird der Boden des gegossenen Teils garantiert glatt. Nach gut zwanzig minuten konnte ich vorsichtig entformen. Das Ergebnis sah dann so aus:

Bild
oben die Form, links unten das Original und rechts der Abguss

Nach der Trocknung wurde das die Kachel Grau grundiert und mit einer Schwarz-Lasur (im Miniaturbemalermund 'Wash' genannt ; Mischung Lasur zu Schwarz ungefär 30:1) behandelt. Noch ein winziges bisscen weißes Highlight und schließlich den Lack drauf. Fertig ist die Kachel.

Bild

Natürlich blieb das nicht unbeobachtet - mein WHQ Barbar musste sofort austesten, was da neues auf der Malunterlage lag ...
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... Blood, Death and Vengance!!!


Nachdem das so gut gelkappt hat, werde ich weiter machen. To be continued...
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion » 07.06.2012 16:07

Sehr schön, gefällt mir sehr.
Kann das sein, dass die Kachel 4cm Kantenlänge hat? Das wird ja ein riesiger Dungeon :shock:, die sind ja noch größer, als die 1,5" mit denen Dragonis seinen Dungeon bauen wollte (@Dragonis: Lebt das Projekt noch?).
Ich würde Dir allerdings empfehlen, mehr Kacheln je Form vorzusehen. Das beschleunigt die Gießerei ungemein.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Lagoil » 07.06.2012 16:11

Danke für den netten Erfahrungsbericht. Es tröstet mich, dass ich nicht der einzige bin, der Probleme bei dem richtigen Mischungsverhältnis hat.

Bei der Kachel hast du zwei Bruchkanten eingearbeitet. Die Welle finde ich zu organisch. Daduch wird der der Winkel zur andern Bruchkante unnatürlich.

Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß beim gießen. Meine Kacheln reichen inzwischen auch für einen kleinen Raum. :goblin:
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder » 07.06.2012 17:23

Sidorion hat geschrieben:Sehr schön, gefällt mir sehr.
Kann das sein, dass die Kachel 4cm Kantenlänge hat? Das wird ja ein riesiger Dungeon :shock:, die sind ja noch größer, als die 1,5" mit denen Dragonis seinen Dungeon bauen wollte (@Dragonis: Lebt das Projekt noch?).
Ich würde Dir allerdings empfehlen, mehr Kacheln je Form vorzusehen. Das beschleunigt die Gießerei ungemein.
Lagoil hat geschrieben:Danke für den netten Erfahrungsbericht. Es tröstet mich, dass ich nicht der einzige bin, der Probleme bei dem richtigen Mischungsverhältnis hat.
Bei der Kachel hast du zwei Bruchkanten eingearbeitet. Die Welle finde ich zu organisch. Daduch wird der der Winkel zur andern Bruchkante unnatürlich.
Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß beim gießen. Meine Kacheln reichen inzwischen auch für einen kleinen Raum. :goblin:
@ Sidorion: Ne, die Kacheln sind 2 cm lang. Habe mich an den Hirst Kacheln orientiert. Das eigentliche Projekt ist ja eine HQ-Platte, mit austauschbaren Räumen und Wänden. Das ganze soll zusammenklappbar sein, da dir Platte insgesammt ca 130 cm x 95 cm werden wird. Da gibt es einen Franzosen, der hat was ähnliches.
Werde aber noch eine Serie von 3 cm Kacheln entwerfen.
Ja, natürlich werde ich einen Gussrahmen mit mehreren Kacheln machen. Diese müssen aber erst gestaltet sein. Es ging mir ja lediglich darum, einen Testlauf zu absolvieren.

@Lagoli: Den 'Wellen-Einwand' kann ich verstehen. Allerdings haben Bruchtests mit alten Fliesen ergeben, das ein solch geschwungener Riss nicht zwingend unnatürlich ist. Werde es aber beherzigen, danke für den Tipp!
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von SirDenderan » 07.06.2012 19:05

Hirstarts macht aber nur 1" bzw 1,5"....
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Eredrian » 07.06.2012 21:08

Ja das sieht doch nach nem vielversprechenden Projekt aus.

(Aber ich stimme Sidorion zu. Allein die Base des Barbaren ist 2,5 cm x 2,5 cm und wenn dein Schneidebrett genormt ist sind 4x4 Kästchen 4 cm x 4 cm...:D [Kleiner Analytenzwang hier] Dein Feld sieht enorm groß aus/3+ cm.)

Ist das denn dann als eigenständiger Spieltisch geplant oder als Aufsatz für den normalen Ess/Spieltisch? Ich hab auch schonmal mit dem Gedanken gespielt das HQ-Geschehen auf den Warhammertisch zu verlagern, allerdings wäre das ein ganz anderer Spielflair. Daher bin an Erfahrungsberichten interessiert.

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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder » 08.06.2012 02:23

Naja, die paar Milimeter die es mehr sind als 1,5 '' ... da lach ich doch über !!! :lol: Size matters!!!

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Hirstarts links, meine Platte rechts

Die großen Hirstarts Platten sind laut Messschieber 3,8 cm breit. Meine Platte ist fast 4,0 cm. Sollte auf 3,8 wechseln, da noch ein wenig Platz für die Fugen bleibt. Das fließt aber alles in die neuen Modelle mit ein.

Das HQ-Feld ist als portables Board geplant. Es sollen nach Möglichkeit 4 ineinander steckbare Grundplatten (Holz) sein. Warschinlich werde ich die Räume als Segmente zusammenlassen, dann kann man auch Overlays gestalten und mit den ursprünglichen Räumen tauschen. Soll alles möglichst pkatzsparend verpackt werden können. Diese Ausführung ist allerdings erst später dran. Das Hauptaugenmerk liegt derzeit bei der Umsetzung der Platten. Solange ich noch nicht wenigstens 5 verschiedenen Grundplatten haben, möglichst in einem Gussrahmen, denke ich noch nicht an den Rest.
Ich hatte auch überlegt, kleinere Kacheln zu nehmen, allerdings quetschen sich die Figuren eh schon oft genug in den Räumen. Daher das größere Maß.

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