Aus Goregrinders Werkstatt

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Goregrinder
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Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Hallo zusammen!

Ich habe gesehen, das einige von Euch ihren 'eigenen' Thread mit teils grandiosen Ergebnissen eingerichtet habe. Bis ich so weit bin wird noch viel Zeit vergehen, wenn überhaupt, daher staple ich mal gaaaaanz tief. Aber vielleicht bekomme ich das eine oder andere Feedback von Euch - ich bin gespannt.
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Flint
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Flint »

äähh.. ;) und was sollen wir bis dahin hier diskutieren ? Oder kommt hier nun demnächst was ?
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Flint hat geschrieben:äähh.. ;) und was sollen wir bis dahin hier diskutieren ? Oder kommt hier nun demnächst was ?
Langsam, alter Mann ist kein D-Zug - Bin gerade dabei =)
Nebenbei: Du machst mir Angst. Deine Antwort ist in der Zukunft erstellt worden, nämlich am 23.1. um 00:37 Uhr ... :shock:
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von ADS »

Goregrinder hat geschrieben:Nebenbei: Du machst mir Angst. Deine Antwort ist in der Zukunft erstellt worden, nämlich am 23.1. um 00:37 Uhr ... :shock:
Stelle mal deine Foren Uhr auf UTC +1 (Persönlicher Beriech, Einstellungen). Dann sollte das mit dem Post aus der Zukunft erledigt sein. Denn für dich Posten wir wohl gerade alle aus der Zukunft, du mit eingeschlossen. ^^
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

So, nun aber ...

Thema Bodenplatten

Ich baue schon seit längerem Bodenplatten für Warhammer Quest und bin durch das Forum nun ein wenig angeregt worden, Bodenplatten einzeln zu erstellen. Hierfür verwende ich Fimo, zum Gestalten verwende ich Kiesel, Zahnstocher, Spatel und Lineal. Als Ziel will ich versuchen, diese via Gips später zu duplizieren. Hier mal ein paar Bilder:
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Platten nach dem Brennen

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Bodenplatten beim Bemalen

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Bodenplatten getrocknet.

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Bodenplatten werden 'erkundet'

Sorry für die Verspätung des Beitrags, hatte alles nicht so geklappt wie geplant ...
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

ADS hat geschrieben:
Goregrinder hat geschrieben:Nebenbei: Du machst mir Angst. Deine Antwort ist in der Zukunft erstellt worden, nämlich am 23.1. um 00:37 Uhr ... :shock:
Stelle mal deine Foren Uhr auf UTC +1 (Persönlicher Beriech, Einstellungen). Dann sollte das mit dem Post aus der Zukunft erledigt sein. Denn für dich Posten wir wohl gerade alle aus der Zukunft, du mit eingeschlossen. ^^
Wenn ich aus der Zukunft poste ... wann wird das Jetzt zum Jetzt? Vielleicht schon bald ... ;)

Nachtrag: Habe eben im persönlichen Breich geguckt, da ist es so eingestellt.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von SirDenderan »

Bei den selbstgemachten Platten aus Fimo hatte ich immer Probleme mit der Maßhaltigkeit.

Wenn du mehrere Platten aneinander legst sollten diese sowohl in Länge, Breite und Höhe gleich sein.
Ungleiche Fugen oder Stolperstellen sind sonst die Folge.

Ich habe das nicht hinbekommen.

Da ist es evtl. besser die Platten aus Styrodur oder Plastikkarton zu bauen und dann abzugießen..

Oder fertige molds zu bestellen bei Flint oder Hirstarts...
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Zudem sehen Deine Rohlinge insgesamt zu flach aus. Du solltest für einen ordenlichen Guss mindestens 4-5mm Dicke haben, sonst kannst Du die Gussmasse nicht ordentlich abziehen (Damit meine ich, beim Guss mit einem Spachtel das überschüssige Material abstreichen). Lies dazu mal bei Histarts zum Thema Moldbau nach, der Mann hats drauf.
[edit]
p.s.: Wegen Zukunft: Du musst noch die Einstellung 'Derzeit ist Sommerzeit' auf nein stellen. Keine Ahnung, warum er das nicht automatisch ändert.
[/edit]
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Sidorion hat geschrieben:Zudem sehen Deine Rohlinge insgesamt zu flach aus. Du solltest für einen ordenlichen Guss mindestens 4-5mm Dicke haben, sonst kannst Du die Gussmasse nicht ordentlich abziehen ...
Ich habe vor Jahren mit dem Abziehen von Zinnfiguren zu tun gehabt, des weiteren das Herstellen von einfachen Gussformen aus Latex. Eigentlich hatte ich mir über die genaue Serienproduktion noch keine weiterne gedanken gemacht, würde es aber so anstellen:
Damit die Bodenplatte die 'richtige' Höhe hat würde ich einen Block Knete (z.B. Plastilin, da es nicht mit Silikon reagiert) unten dranmodelieren. Das ist nicht aufwendig und kann individuell an das Modell angebasst werden. So präpariert in den Gussrahmen (bewährte Legoform), welcher auch Platz für mehrere Platten hat. Ausgießen oder mit Latexmilch behandeln. Letzteres sollte bei den Bodenplatten ausreichen, allerdings muss man dann eine Art Bett für die Formen basteln, damit diese nicht kippen. Das fertige Cliché würde ich mit Porcellin ausgießen. Bin nur nicht sicher ob es das noch gibt, habe im Netz im ersten Anlauf keinen Händler gefunden, allerdings dürfte es Stewalin auch tun.
Es wäre einen Versuch wert, ob man den Guss mit Stewalin gut 'abgezogen' bekommt, ich denke aber schon. Im übrigen sind die gezeigten Platten zwischen drei und vier Millimeter dick (siehe unten), würde also nicht viel fehlen. Jedoch würde ein wenig mehr an Tiefe die Ecken der Platte dicker machen und so eventellem Abbruch vorbeugen solange sie nicht angeklebt sind.

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Platten aus Schaumstoff habe ich für Warhammer Quest hergestellt. Das bietet sich hierfür an, wenn man schnell und mit einfachen Mitteln funktionale Tiles erstellen möchte.
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Was für eine Gussmasse nehmt Ihr denn?
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Sidorion
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Wenn Du die Kacheln eh noch unterfütterst wirds schon gehen.
Ich nehm KeraFlott, Flint KeraQuick, so viel ich weiß, und Merlina Plastalin zum Ausgießen. Was die anderen nehmen weiß ich nicht. Ich glaube allerdings nicht, dass sich die verschiedenen Keramikgussmassen groß unterscheiden.
Deine Platten aus Schaumstoff sehen übrigens super aus. Sind das Risse im Stein? Für mich sehen die einen Tick zu organisch aus, fast wie Wurzeln. Versuch doch mal etwas eckiger zu werden.^^
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Baldur »

Ich gieße mit ganz normalem Gips. Mit Leim/Wasser MIx versiegeln, Sand und Bits auf die Blasen und fertig zum grundieren.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von SirDenderan »

hier mal zwei hilfreiche LINKS:



Silikon


Gips
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Mophus »

Die Bemalung deiner Fließen finde ich toll (besonders die WHQ-Platte), aber einige deiner Risse finde ich persönlich zu "rund".
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Das mit den 'organischen' Setzrissen habe ich nie so gesehen, aber vielen Dank für den Tipp. Das Original hatte auch so ähnliche Rissstrukturen.

Nun was komplett anderes:
Ich habe vorhin eine weitere Geländeplatte (fast, es fehlt die Schlusslackierung) fertiggestellt. Hat mich viel nerven gekostet, da ich zuerst gebaut und dann gedacht habe. So musste ich eine Wand wieder abreißen, da ich die Bemalung sonst nur eingeschränkt hinbekommen hätte ... Eigentlich ist die Idee aus einem Warhammer Quest Tile entstanden, kann aber sicherlich genau so gut für HQ Modular verwendet werden.

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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Sehr schöne Arbeit. Ich hätte da allerdings noch eine Frage: Der schwarze Rand um Deine Kachel. Ist der ein halbes Feld breit? Wenn nein, wie schaffst Du es dann, nicht mit dem Feldraster durcheinander zu kommen?

Zum Anmalen: Ich bin dazu übergegangen grundsätzlich vor dem Zusammenbau anzumalen. Man hat einfach mehr Kontrolle über den Pinsel, wenn man nicht durch ein Loch malen muss. Allerdings muss man dann vermehrt auf Schattenverläufe achten, damit die einzelnen Teile dann stimmig aufeinander sitzen.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Joinme66 »

Ich finde Deine Arbeit toll. Auch Deine Bodenplatten finde ich sehr gut. Ich mache allerdings nix selbst außer malen und ausdenken.
Ich suche nach Schätzen...Speerfalle....äh ich meinte Fallen...
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Zu den Kacheln:
Bei Warhammer Quest haben alle Tiles einen solchen schwarzen Rand. Dieser dient dazu, das die Türen, welche die Räume verbinden, angeklemmt werden ohne ins Spielfeld zu ragen. Guck mal hier (bei boardgamegeek.com):
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Quelle: von BoardGameGeek.com

Den Rand kann man auch weglassen. Da ich vorhabe, in absehbarer Zeit meine Bodenplatten zu erhöhen (sprich eine Lage Styrodur drunter, damit man Fallgruben darstellen kann), werde ich auch den Rand kappen.
Mit dem Raster meinst Du das von der original HQ Platte?

Zum Anmalen:
In diesem Fall war ich, wie schon angedeutet, so mit dem Gestalten der Platte beschäftigt (verarbeiten des Mörtels), das ich an's Anmalen keinen Gedanken verschwendet habe. Musste nun die eine Seite wieder rausbrechen, bemalen und dann wieder reinkleben. Naja, aus Schaden wird man Weise. Das aber garantierte mir eine optimale Passgenauigkeit der Wandelemente. Beim nächsten Versuch läuft's anders.
Gebe Sidorion aber generell recht: erst anmalen, dann zusammenkleben.

Natürlich freue ich mich über die positiven Rückmeldungen, aber auch über konstruktive Kritik. Erstgenanntes spornt an, letztgenanntes verbesstert die Fertigkeit. =)
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Mit dem Raster meitne ich ein gedachtes Karomuster auf Deinem Spieltisch an dem sich die einzelnen Kacheln ausrichten.
Dein Rand erschien mir schmäler als ein halbes Feld. Das hätte folgendes bedeutet: Legt man zwei Kacheln direkt nebeneinander, liegen die Felder einer Kachel nicht mehr auf dem gedachten Karo, sondern sind versetzt. Das von Dir gezeigte Bild macht aber deutlich, dass die fehlenden Millimeter von der Klemmtüre gewonnen werden.

Falltüren lassen sich übrigens auch mit dickeren Kacheln sehr schlecht darstellen, da man ja in die Tiefe muss. Du müsstest also jedes Feld herausnehmbar machen (Eredrian hat irgendwo in seinem Thread einen solchen Raum gepostet, bin aber zu faul, den Link rauszusuchen). Dadurch wäre aber Dein Raum nur ein loses Kachelsammmelsurium. Solltest Du das also wirklich vorhaben, empfehle ich Dir, an dem Rand festzuhalten, damit die einzelnen Felder Halt haben.
Ich habe mir so ein System auch schonmal überlegt (Wollte aber nur die obersten 5mm austauschbar machen), es aber wieder verworfen, weil das eine elende Fummelei gibt. Wenn so ein Raum mal runterfällt, spielst Du ganz schnell Zweiunddreißighebauf.
Da bleib ich lieber beim Pappaufleger, das lohnt den ganzen Aufwand nicht.

Oder meintest Du mit Fallgruben die gezeichneten Vertiefungen auf den WHQ-Kacheln? Dann geb ich Dir sofort Recht. Solche Dinge dreidimensional darstellen zu können bringt einen extra Wow-Effekt in Deinen Dungeon.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Sidorion hat geschrieben:Mit dem Raster meitne ich ein gedachtes Karomuster auf Deinem Spieltisch an dem sich die einzelnen Kacheln ausrichten.
Dein Rand erschien mir schmäler als ein halbes Feld. Das hätte folgendes bedeutet: Legt man zwei Kacheln direkt nebeneinander, liegen die Felder einer Kachel nicht mehr auf dem gedachten Karo, sondern sind versetzt. Das von Dir gezeigte Bild macht aber deutlich, dass die fehlenden Millimeter von der Klemmtüre gewonnen werden.
Das habe ich noch nie ausgemessen, da wir bisher immer ohne Probleme Spielen konnten. Habe es noch nicht ausprobiert, aber die Platten sollten von Ihrer Form her so sein, das man sich nicht ins Gehege kommt. das mit den Türe ist eine gute Vermutung, ich denke das Du damit recht hast. Die 3D Idee habe ich hauptsächlich von solchen Umsetzungen geklaut, wie z.B. der von Eredrian im Warseer:
Bild
Quelle: Warseer.com

Du bringst mich auf die Idee, einen Standardraum (mit 'Tiefgang') zu entwerfen, den man quasi als Sockel verwendet. Es wird eine Kante eingabaut, auf welche man austauschbare Bodenplatten legen kann. Mit der einen oder anderen Stütze (Säule, Querverstrebung, ...) sollte das auch recht Stabil sein. Damit hat man dann einen 3D Effekt, welcher austauschbar ist. Dadurch enststeht auch die Möglichkeit, Platten 'live' auszutauschen. So könnte man eine Platte (z.B. 2x4) plötzlich zu einer Fallgrube machen, indem man z.B. eine 2x2 Platte, und dann eine Fallgrubenplatte (auch 2x2, nur mit Fallgrube eben) einsetzt. Es ginge auch eine 2x1 und 2x3 Kombination. Vor allem könnten dann auch weitere Platten hinzukommen. Ist aufwendiger als Overlays, aber sieht bestimmt gut aus. Ich zeichne später mal was, eventuell baue ich heute Abend noch einen Rohling.

Alleine für solche fruchtbaren Austauschmöglichkeiten lohnt sich ein Forum!
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Schicke Idee, allerdings müsstest Du für sowas absolut exakt arbeiten. Ohne Profiwerkzeug mit Styrodur unmöglich. Das Zeug lässt sich mit einem Messer einfach nicht anständig senkrecht schneiden, da die Klinge im Material seitlich abwandert. Da hilft nur eine Heißdrahtschneidmaschiene mit Schneidtisch. Ich empfehle Dir die Themocut von Proxxon (ca.65 Euro, die sich lohnen).
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Sidorion hat geschrieben:Schicke Idee, allerdings müsstest Du für sowas absolut exakt arbeiten. Ohne Profiwerkzeug mit Styrodur unmöglich. Das Zeug lässt sich mit einem Messer einfach nicht anständig senkrecht schneiden, da die Klinge im Material seitlich abwandert. Da hilft nur eine Heißdrahtschneidmaschiene mit Schneidtisch. Ich empfehle Dir die Themocut von Proxxon (ca.65 Euro, die sich lohnen).
Habe ich, sowohl Schneidetisch als auch eine Thermocut von Proxxon. Des weiteren benutze ich neben Styrodur aus dem Baumarkt Dupron vom Architektenbedarf, ebenso wie Finn- und Graupappe. Für die letzteren Materialien reicht auch ein Rollschneider. Styrodur kann man aber auch ohne Thermocut ganz passabel schneiden, nämlich mir einem elektrischen Küchenmesser. Aber die Thermocut ist schon unschlagebar, da bekommt man auch solche Sachen hin:

Würfelturm 'Grenzwacht', Geschenk für einen Bekannten, Rohling
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Angemalt und einfach begrast, nebst Aussparung für 3w6 (da mein Bekannter passionierter Risiko-Spieler ist)
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Ich seh schon, ich kann Dir nix neues mehr erzählen^^.
Bin ja ein großer Würfelturmfan (Hab meinen aus einer Babynahrungsdose gemacht: Bild) und dieser ist einfach edel. Hat was von einem zwergischen Wachturm hoch oben auf einem Berggipfel.

Dann bin ich mal auf Deinen Prototyp gespannt, da werd ich mir bestimmt was abgucken können^^.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Sidorion hat geschrieben:... snip ... Bin ja ein großer Würfelturmfan (Hab meinen aus einer Babynahrungsdose gemacht: Bild) ...
Ja, Würfeltürme sind schon toll! Babynahrungsdose!? Mist. Da hatte ich zweimal ettliche Chancen und habe diese nicht genutzt ...
Sidorion hat geschrieben:Dann bin ich mal auf Deinen Prototyp gespannt, da werd ich mir bestimmt was abgucken können^^.
Also wenn hier wer wem was abgeguckt hat, dann bin ich es von Dir. Hut ab vor deinen Dungeon-Tiles. Nicht nur die Masse ist ordentlich, auch die Ausführung ist wirklich gelungen. Sehr gut gefällt mit die Indiana-Jones-a-like 'Kugeltreppe'.
Es freut mich natürlich, wenn ich von dem was das Forum mir an Ideen gibt auch wieder was zurückgeben kann. =)
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sinthoras »

Jup der Dungeon ist richtig geil :dafuer:

viewtopic.php?f=7&t=1168
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Eredrian »

Mit WarhammerQuest hab ich ja auch angefangen, aber die Teile sind ja durchaus für jeden Dungeoncrawler zu missbrauchen.

Sidorion meinte die Bilder hier:

http://eldathres.de/images/Dungeon/Durc ... 0(4x1).jpg
http://eldathres.de/images/Dungeon/Durc ... 0(4x1).jpg

Vorteil:
Jedes Feld kann eine Falle sein, natürlich kann man da auch Schätze und Geheimgänge einbauen, die Möglichkeiten sind da unzählig.

Nachteil:
Viel Frickelarbeit und mal eben den kompletten Dungeon aus einer Styrodurplatte schneiden ist da nicht. Man braucht eine dünne Bodenplatte, Wände und für jedes Feld Stützen sowie die eigentlichen Felder. Ich werde den Wahnsinn wohl wagen und meine neuen (Flur-)Teile nur noch so aufbauen, aber auch nur, weil ich schon den Grundaufbau fertig habe.


Aber eigentlich musst du den schwarzen Rand ja nicht verwerfen, machs wie Deuc, kleb da Magnetfolie drauf und bring da magnetisierte Tür/Wandelemente an...
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Joinme66 »

Ich warte noch darauf, dass hier irgendwann einmal einer von Euch, das ganze im Bausteinformat entwirft und dann mit der Idee zu Lego rennt.

Wenn ich jetzt mal von mir ausgehe: Handwerklich schon geschickt und ich könnte mir vorstellen das ich auch einige Dinge gut hinekomme aber die Zeit hab ich wahrscheinlich erst in 20 Jahren.
So hab ich mir das Thomarillion Dunkelstadt Zeuchs zugelegt und das ist natürlich toll aber von nicht verrutschen kann man jetzt nicht immer sprechen. Manchmal ist man auch so eingeschränkt obwohl man so viel Möglichkeiten hat.

Gut es ist natürlich Euer Hobby und der Respekt sei Euch gewiss aber ist es nicht auch für Euch so, dass man in ein riesiges Dungeon, wieviel Stunden?? vielleicht 300? reinsteckt und dann hat man doch am Ende immer und immer wieder das zwar wunderschöne aber eben gleiche Dungeon?

Ein Baukastensystem würd sich super verkaufen denke ich, nur das Plastik dürfte nicht zu sehr nach Plastik aussehen. Eines das an Eure Arbeit natürlich nicht rankommt aber dennnoch gut aussieht. Und beliebig verändert und erstellt werden kann. Ich hatte nie Lego in der Kindheit vielelicht bin ich deshalb so heiß drauf :)
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Grün »

Such mal nach "BrickQuest" im Netz. Da gibbet auch ein Dungeon aus Lego.... mein Fazit: geil aber unbezahlbar
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Joinme66 »

danke Grün für den Tip. Das wäre mir aber nun zu sehr Plastik.

Da geht Lego halt voll auf ihr LEGO.

Aber was braucht man als Rollenspieler mit tollen Figuren: Bodenplatten, die so toll aussehen könnten wie hier oft fabriziert, die man aber "stückeln" kann. So einen "schwarzen Rand" auf dem man beliebige Mauerteile setzen kann die auch "echt" aussehen. Und die Abschlußkante muss natürlich immer der Hit schlechthin sein. Egal wie hoch aber die Mauer ist. Auch Türen könnten dadurch gut eingebaut werden. Aber das ist wahrscheinlich nicht realisierbar schon gar nicht ohne eine Produktionsfirma die das auch maschinell umsetzt.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Grün »

OK, noch mal oftopic (Sorry Goregrinder)

http://www.dwarvenforge.com/

Auch hier wieder, schön aber teuer!
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Goregrinder hat geschrieben:Uihh! Inspirationen!
http://hirstarts.yuku.com/topic/2731

http://hirstarts.yuku.com/topic/5443
Jaaaa, der Bruce hat schon richtig geile Gussformen geschaffen..... Ist mir aber zu viel Gefummel tausend Teile abzugießen. Das hab ich schon durch.

Was ich aber eigentlich sagen wollte: Die beiden Dungeons unterscheiden sich in einem wesentlichen Punkt. Der erste hats richtig, der zweite falsch gemacht. Wenn Du planst, Wände in Deinen Dungeon zu integrieren, stelle diese immer auf ein eigenes Feld und mache sie schmaler als dieses. Minis ragen immer über die Felder raus und es ist nicht zu unterschätzen, wie stark so eine Mauer das Spielgeschehen einschränkt, wenn man das nicht beherzigt.
Sicher, dadurch wird der Dungeon um einige Felder größer, aber anderenfalls würde die selbe Anzahl Felder beim Spielen fehlen. In einem 4x4-Raum ist dann schnell kein Platz mehr, um mehr als vier oder fünf Minis zu stellen.
Abgesehen davon erhöht das die Übersichtlichkeit: Meine Wände sind 3cm hoch und haben 1cm Abstand vom Feld. D. h. ab einem Betrachtungswinkel von 36° sieht man schon das Feld hinter der Mauer, bei etwas mehr von 45° sieht man es komplett. Man kann sich also nicht rausreden, man hätte die Fallgrube nicht gesehen^^. Figuren sieht man noch besser.

[edit]
@joinme: Ist eigendlich halb so schlimm. Ein Raum ist komplett mit Wänden und Türsegmenten in unter einer Stunde zugeschnitten und die Felder sind markiert. Ab da ist dem Zeitaufwand für die Gestaltung keine Grenzen gesetzt.
[/edit]
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Danke für die Tipps. Das mit den Wänden werde ich auch so machen, vor allem ist man dann frei was Kombinationsmöglickeiten angeht.
Meinen versprochenen Unterbau habe ich gestern leider nicht machen können, da ich den Computer meiner Schwiegermama betreuen musste - dieser zickte. Mal sehen ob das heute was wird.
Und, keine Sorge, so Off Topic waren die Beiträge nicht. Ziehe mir momentan viel dabei raus.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Joinme66 »

Grün hat geschrieben:OK, noch mal oftopic (Sorry Goregrinder)

http://www.dwarvenforge.com/

Auch hier wieder, schön aber teuer!
Jo sorry Gore ich hör nun auch auf, tschuldige. aber danke noch mal GRÜN für den Link.
genau so würd ichs mir aber vorstellen, echt gut. Nur der Preis ist wirklich nur bezahlen wenn man einfach mal so 1000 Euro ausgeben kann.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Hm ... die Kombination zwischen Stadt, Keller und Caverne ist schon grandios. Aber, das kann man doch bestimmt selbst machen, ganz sicher! Eine Idee für die Bodenplatten wäre, diese Schichten im Original mit Pappplatten herzustellen, dann aufzukleben und schließlich abzuziehen. Die Oberfläche kann man vorher noch modelieren, damit sie nicht so plan aussieht.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Öhm kannst Du das nochmal etwas ausführlicher für die Dummen unter uns (also mich :lol: ) formulieren? Ich konnte Dir leider nicht folgen.
Dieses Dwarvenforge ist zwar sehr schick anzusehen, aber ich glaube nicht, dass das sehr viel Spaß machen wird, damit zu spielen. Man muss ja jeden Raum aus diesen Teilen zusammenstückeln, da braucht der SL ja Stunden zum Aufbau und ich wage mir garnicht ausmalen, was passiert, wenn jemand mal aus Versehen dranstößt.
Zudem haben auch diese Profis vergessen, Platz um die Wände zu lassen. Keine Ahnung, wie groß da die Felder sind, aber das narrow passage set scheint mir ... nun ja eng zu sein. Da passt kein Oger hin.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Sidorion hat geschrieben:Öhm kannst Du das nochmal etwas ausführlicher für die Dummen unter uns (also mich :lol: ) formulieren? Ich konnte Dir leider nicht folgen.
Dieses Dwarvenforge ist zwar sehr schick anzusehen, aber ich glaube nicht, dass das sehr viel Spaß machen wird, damit zu spielen. Man muss ja jeden Raum aus diesen Teilen zusammenstückeln, da braucht der SL ja Stunden zum Aufbau und ich wage mir garnicht ausmalen, was passiert, wenn jemand mal aus Versehen dranstößt.
Zudem haben auch diese Profis vergessen, Platz um die Wände zu lassen. Keine Ahnung, wie groß da die Felder sind, aber das narrow passage set scheint mir ... nun ja eng zu sein. Da passt kein Oger hin.
Ich wusste das meine Gedanken mal wieder schneller waren als die Formulierung ... Die Bodenplatten sehen aus, als bestünden die aus einzelnen Platten welche aufeinander liegen, wie z.B. bei Schiefer. Das kann man mit Pappplatten hinbekommen. Diese müssten dann aber noch eine etwas unebene Oberfläche haben, da sie sonst einfach nicht 'natürlich' genug aussehen. Weisst Du was ich meine?

Zu den Gängen: Ist gut möglich das es zu eng wird. Das die Wände an die Platten geklebt sind erhöht andererseits natürlich die Stabilität. Am besten wäre ein System, bei welchem die Wände unauffällig angeklippt werden können. Die Dragonforge-Sache ist halt auch was, mit dem man optisch eindruck schinden kann. Über Praktikabilität und Aufbewahrung wurde noch nicht geredet ... =)
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Dragonis »

nun
Ein Dragonforge Dungeon wird sicher komplett aufgebaut, und dann erst gespielt
mehr als ein Quest wird man dann sicher pro Abend nicht schaffen.

Das zeug ist sicher genial, aber selbergemacht erfüllt doch einen jeden mit Stolz und das ist doch auch was ;)

Ich habe mir auf deren Seiten mal die Videos angeschaut und definitv hat mir das mit dem Boot fahren gefallen, das werde ich sicher mal mit einbauen und dann auch ein Paar Unterwasserviecher mit einbringen
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Als owenn ich das so lese ... Es sind doch viele viele gestalterische Ideen und Verwirklichungen im Umlauf. Mit vielen Bildern und vielen Anleitungen. Hättet Ihr nicht Lust, zusammen an einer Art Buch (PDF, epub, ...) zu arbeiten, in welchem die Regeln samt alternativen Hausregeln, Tipps zur Bemalen, Tipps zum Gestalten von 3D Elementen, wie gießt man, ...
Man muss das Rad, sprich die Regeln nicht neu erfinden, aber man kann sie quasi als Kompendium zusammentragen. Nicht als Konkurenz zum bestehenden Regelwerk (z.B. der Brave Edition) sondern als Erweiterung.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Grün »

Die meinst ein HQ-FAQ? Gibbet doch schon: viewforum.php?f=3
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Die Erklärung der Grundregeln, Tipps zum Bemalen und Basteln, da geh ich mit. Bin auch bereit, da Arbeit reinzustecken.
Zum Thema neues Regelwerk öffnest Du allerdings die Büchse der Pandora^^.
Wir haben zwar die Validationen, die in der Gemeinschaft hier zusammengestellt wurden, aber ein gemeinsames Regelwerk wirst Du nicht zusammenbekommen. Die Validationen spielt auch nicht jeder, sie sind lediglich der gemeinsame Nenner, auf den man sich einigen konnte.
Es gibt Leute (wie mich) die wollen Roots-Ragga und lediglich hier und da kleine Ergänzungen anbringen und es gibt andere, die ein komplett neues Spiel erschaffen haben (z.B. hat HQ-Killy die Suche komplett umgestaltet), die wirst Du nie und nimmer unter einen Hut bringen. Hier spielt jeder nach der 'An meinem Tisch gilt was ich sage' Regel und das ist gut so.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Grün hat geschrieben:Die meinst ein HQ-FAQ? Gibbet doch schon: viewforum.php?f=3
Ja, nein, nicht ganz =) Aus den FAQ kann man sehr warschinlich viele Dinge rausnehmen. Mir geht es eher darum, einen neuen Rahmen aufzuziehen. Als Vision schwebt mir ein PDF vor, was man vielleicht am ehesten dem alten Warhammer 40K 'Rouge Trader' Regelwerk vergleichen kann. Am Anfagn ein wenig Regeln, ein Bereich mit ein wenig erweiterten Regeln, dann ein Bereich mit Flora und Fauna, ein Bereich mit Basteltipps, ...
Und das alles schön grafisch aufgemacht.
Sidorion hat geschrieben:... Zum Thema neues Regelwerk öffnest Du allerdings die Büchse der Pandora^^
... Es gibt Leute (wie mich) die wollen Roots-Ragga und lediglich hier und da kleine Ergänzungen anbringen und es gibt andere, die ein komplett neues Spiel erschaffen haben ...
Nein, ich will keine Fässer geschweige denn Büchsen aufmachen =)
Aber vielleicht kann man die 'wichtigsten' Merkmale der einzelnen Systeme darstellen. In seperaten Kapiteln.
Meine gedachte Zielgruppe habe ich im Prinzip aus mir selbst heraus generiert. Ich bin zwar, was HeroQuest angeht, nicht ganz unbefleckt, aber eine gewisse Übersicht über die Möglichkeiten wäre nicht schlecht. Wenn man da noch ein wenig die Erfahrung der Szene, die Anleitungen, einen Abriss über Events, ... mit reinbekommt, dann könnte das am Ende richtig gut rüberkommen und allen Spass machen. Vielleicht kann man ja auch eine Art 'System-Genealogie' erstellen, eine Art Stammbaum der Systeme. Welches System hat sich aus welchem entwickelt und zu was wurde es. Grafisch aufbereitet sieht das bestimmt gut aus.

@Sidorion: danke für die spontane Bereitschaft mitzumachen, sei herzlich willkommen. Ich kenne die Szene leider noch nicht gut genug, um bestimmte Dinge verlässlich zu benennen. Ich mache mal ein paar Stichpunkte und poste es später.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

O.k., habe mich mal ein wenig schlau gemacht. So etwas wie das 'Loretome' oder 'Elessaos Regeln' war das was ich meinte. Da man hier das Rad nicht zwingend neu erfinden muss, würde ich versuchen, eine Art Leitfaden für HeroQuest Spieler erstellen. Da sollten die wichtigsten Regelwerke vorgestellt werden, auf Ihre Besonderheiten hingewiesen werden (ohne Wertung), eine Indexierung zu mindest der validierten Zusatzregeln, ein Abschnitt für Bemalen und Bauen, ein Abschitt mit Tipps zur Beschaffung verschiedener Dinge (Figuren, Materialien, Originalspiele, ...), ... Eben ein Abriss über die HeroQuest Szene.
Vielleicht bin ich ein wenig altmodisch, vielleicht liegt es daran das ich Bibliothekar bin, aber das 'blättern' (auch virtuell) in einem Medium ist eine angenehme Sache. Liegt vielleicht an der Überschubarkeit und dem linearen Charakter eines Buches. Manchmal findet man sich nach dem 8. Hyperlink zur 15. Unterpage nicht mehr zurecht. Ein weiterer Punkt wäre der redaktionelle Charakter der Sache.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Goregrinder hat geschrieben:Überschubarkeit
Schuh schreibt man mit h. Auch als Bibliothekar :mrgreen:

Da hast Du Dir aber ein heres Ziel gesetzt. Respekt! Wie gesagt bin ich bereit mitzumachen im Bereich Dungeonbau.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Das liegt an der Tastatur. Das 'A' ist Freitags immer ein wenig faul. Jaja, die Rechtschreibung. Habe zu allem Übel in den letzten Jahren dank diverser Rechtschreibkorrekturprogrammen, Reformen und Non-Konzentration einiges von meiner vormals tadellosen Orthographie eingebüßt ... selbst als Biblkothekar. Wir müssen ja auch Bücher lesen, weder korrigieren noch schreiben ... ;)
Im übrigen stimmt 'Überschubarkeit', ob man es glaubt oder nicht. Das ist nämlich aus dem Eulischen/Kauzigen (der Fachman verwendet den Oberbegriff 'Strigidaeisch') entlehnt. Dort wird, wie beim Schlumpfischen, in einigen Fällen ein Zustand einfach mit dem Namen der eigenen Rasse ausgedrückt. Wenn der Schlumpf 'Verschlumpft' sagt, so sagt der gemeine Waldkautz 'verschut'. Dies ist allerdings eine eher moderne Ausdrucksweise. Seit der großen 'Schuhu-Reform' von 1983 ist es erlaubt, das zweite und jedes folgende, angehängte 'hu' wegzulassen. Das vereinfacht Worte wie z.B. Schuhuhusten (strigidaeisch für 'Eulenbronchitis') zu Schusten. Grund war die Verknappung der Lebensräume durch das Fällen von Bäumen. Da Holz zur Papierherstellung benutzt wird (und somit direkt die Wohnstätten von Eulen bedroht), sowie dem Wipfelsdorfer Eulen-Bäume Pakt wurde im Konzil erlassen, das zur Einsparung von Papier die zu schreibenden Wörter vereinfacht wurden. Genau so war das ...
:kloppe:

Spaß bei Seite.
Technisch gesehen würde ich folgende Dinge vorschlagen:
Layotprogramm: Scribus
Texte: jedwedes Officeprogramm, bevorzugt LibreOffice/Open Office
Grafik: Gimp, Photoscape, Paint.net, oder, wer Geld übrig hat Photoshop
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von SirDenderan »

@Goregrinder

..das hat ja schon fast das Niveau von Moers.... :ok:
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Woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich höre was ich sage ?
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

SirDenderan hat geschrieben:@Goregrinder

..das hat ja schon fast das Niveau von Moers.... :ok:
Und dabei habe ich noch nichts von den Eichhörnchen erzählt, der Liga der Kopfschmerz-Trotzer (Spechte) und der einen Schleiereule, die von der Holzindustrie geschmiert wurde, um die Abstimmung zu vereiteln ... Ich kann Dir sagen ...
=)
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Na, dass Eulen nicht besonders helle sind, wissen wir ja alle. Mit dem perfekten Gehör und der Fähigkeit, lautlos zu fliegen kann man sich ne Menge Hirnschmalz sparen. Kostet ja auch Energie, so eine Denkmurmel. Gerade die Schleiereulen sind da ein Paradebeispiel, da wundert mich nichts mehr.

Zum Thema: Wie stellst Du Dir die Koordination vor? Die einzelnen Kapitel möchten doch wenigstens ansatzweise aufeinander abgestimmt sein...
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Sidorion hat geschrieben:Zum Thema ...

Schade, das mit den Eulen wurde gerade spannend ...
Sidorion hat geschrieben:Wie stellst Du Dir die Koordination vor? Die einzelnen Kapitel möchten doch wenigstens ansatzweise aufeinander abgestimmt sein...

Da gäbe es entweder die Möglichkeit über eine Wiki. Vorteil: ohne großen Aufwand kann Wissen zusammengetragen werden, Bilder können eingefügt werden und man kann diskutieren. Ausserdem gezwungen, einen Account anzulegen.
Eine andere Möglichkeit wäre eine Cloud (z.B. Box.com), bei welcher man die Dokumente ablegen könnte.
Generell können schon Artikel geschrieben werden, die Wahl der Kapitel betreibt man simultan - das spart Zeit.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Hallo Community!

Vielleicht könnt Ihr mir helfen, die sich im Umlauf befindlichen Regelsysteme aufzuzählen, am besten mit Bezugsquelle? Vielleicht schafft es der eine oder andere auch, eine 'Ursprungssystem - daraus abgeleitetes System' Verbindung aufzuzeigen.
Mach das vorerst über's Forum, hatte noch keine Zeit mir eine geeignete Palttform einzurichten damit ich das Forum nicht volltexte.
Danke im Voraus
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Also ein guter Anlaufpunkt für Deine Recherche wäre hier. Evtl. musst Du Dich erst registrieren.
Zu Ursprüngen und Weiterentwicklungen kann ich Dir allerdings nichts sagen. Nur, dass meine Regeln kein direktes Vorbild haben, sondern zunächst nur unklare Formulierungen der Basisregeln konkretisieren sollten. Außerdem sollten sie sowohl auf quadratische, als auch auf hexagonale Felder und auch für Figuren mit größeren Basen anwendbar sein. Ich habe meine Ideen mit den Dingen, die mir hier im Forum gefallen haben, kombiniert. Sind allerdings noch unvollständig zu Papier gebracht. Vielleicht schaff ich ja am WE Version 0.3.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

So, nach langer Zeit mal wieder was zum gucken.
Ich habe das schöne Wetter gestern ausgenutzt und ein paar Fotos gemacht. Allerdings auch vom Lila Ritter, der wollte auch mal mit auf ein Bild.

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3D Gangsystem - Variabilität, Beispiel 1

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3D Gangsystem - Variabilität, Beispiel 2

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3D Gangsystem - Variabilität, Beispiel 3

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3D Gangsystem - Einblicke, mit unfertigem Rand

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3D Gangsystem - Einblicke mit armen Helden

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3D Gangsystem - Erweiteret Gestaltungsmöglichkeit: Loch im Boden. Besonders wirkungsvoll bei Dämmerung mit einem innen angebrachten (Knick)licht! Diese Möglichkeit werde ich im Laufe der nächsten Tage noch erweitern. Es werden Fallgruben, Einstürze, Hängebrücken, ... entstehen.

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3D Gangsystem isometrisch ;)

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3D Gangsystem im Profil

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Ein an Warhammer Quest angelehntes Podest

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Prototyp der Geländeplatten zu 'HeroQuest Realms'. Erster, noch am Anfang befindlicher Testlauf.

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Morcars Bodenplatte für seinen ... Überraschung!

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Der Lila Ritter in Pose
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Luegisdorf »

Das gefällt! Weiter so :ok:
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sinthoras »

:dafuer:
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Skullhamma »

Sorry Goregrinder, für deinen Schädelraum gibt es nur die chinesische Lösung: Ich werde ihn KOPIEREN. Einfach so. :)
Wenn man einem Feind den Schädel vom Rumpf schlägt, dann ist es barbarisch. Macht man daraus ein Trinkgefäß, dann ist es Kultur.

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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Skullhamma hat geschrieben:Sorry Goregrinder, für deinen Schädelraum gibt es nur die chinesische Lösung: Ich werde ihn KOPIEREN. Einfach so. :)
Soso, dann bist Du ein Anwärter auf den ehrenvollen Titel 'Plagiator'! =)

Du meinst, das ist ein SchädelRAUM ... Dann hat der große Morcar sein Werk erfolgreich verschleiern können! Denn es ist mit Nichten ein Schädelraum! Sei gespannt! Muahahahahaha!
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Mophus »

Morcars Bodenplatte für seinen ...
Würfelturm?
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Neee, Würfelturm hat er doch schon längst. Und einen sehr schönen, wenn ich das sagen darf:
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Nikthesick »

:ok: Auch will!
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Sidorion hat geschrieben:Neee, Würfelturm hat er doch schon längst. Und einen sehr schönen, wenn ich das sagen darf
Danke für die Blumen, aber leider muss ich der folgenden Aussage (welche Zauberspiegel-Hokus-Pokus-Glaskugel er auch immer konsultiert haben mag) einen gewissen Wahrheitsgrad einräumen ... leb' wohl, Überraschungsmoment:
Mophus hat geschrieben:
Morcars Bodenplatte für seinen ...
Würfelturm?
Richtig. Die Platte bildet den Vorhof, auf welchem die Würfel ankommen werden. Ich versuche trotzdem, es ein wenig spannend zu halten.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

3D Gangsystem: Fallgrube

Gestern abend fertig geworden. Der Boden der Fallgrube ist ausstauschbar. Habe die Speerfalle genommen, da diese optisch einfach besser aussieht.

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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Sehr schön, gefällt mir außerordentlich. :dafuer:
Sowas ist das Einzige, was bei mir noch fehlt. Ich hatte bisher einfach noch keine zündende Idee.
Was machst Du, wenn im Questbuch zwei Fallgruben nebeneinander eigezeichnet sind? Wird es mehrere Varianten des Grubensegmentes geben?

Argh! Ich werde gerade wieder von Inspirationspartikeln bombardiert!
Mir kam grad da folgende Idee: Wenn du statt des Deckels Deines Ganges jedes Feld einzeln baust (viele direkt aneinander anliegende Säulen) und die Außenseiten gestaltest, kannst Du einfach ein Feld herusnehmen und die Nachbarn bilden gleich die Wände der Grube. Quasi so, als würdest Du in Minecraft direkt nach unten buddeln. Die Speere klebst Du einfach auf ein dickes Stück Pappe und versenkst sie in dem Loch.
Ich glaube, das werde ich dieses Wochenende mal ausprobieren. Vaiwa lyncht mich :kloppe:
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Eredrian »

Gefällt mir auch sehr gut, besonders stark ist die Farbgebung bei deinem 8x4-Raum. Die Grube erweckt auch den richtigen Tiefeneindruck. Aber geh ich richtig in der Annahme, dass das Grubenareal nicht bespielt wird?

Sidorion hat geschrieben:...Wenn du statt des Deckels Deines Ganges jedes Feld einzeln baust...
http://eldathres.de/images/Dungeon/Uebe ... edeckt.jpg
Das System klappt auch sehr gut, gerade wenn man die Platten magnetisiert kann man gezielt Einzelstücke entfernen.
Natürlich wackeln solche Platten im Gegensatz zu einer geschlossenen Raumfläche, aber wie du das ja auch schon umgesetzt hast, biste damit spielerisch deutlich flexibler.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

@Eredrian: Ja, von Deiner Lösung war meine Idee auch inspiriert, ich meinte das aber eigentlich etwas anders. Du hast ja diese Stützelemente an den Rändern und die Felder selber sind recht dünn. Meine Idee war, diese Stützen am Rand wegzulassen und das Feld bis zum Boden reichen zu lassen. Dann hat es mehr Masse/Volumen, ist einerseits nicht mehr so wackelig und bildet andererseits die Grubenwand für seine Nachbarfelder.
Gut, der Nachteil wäre, dass man so keine so hüpschen Stachel im Boden festkleben kann. Das macht aber nix, die Stacheln kann man auch per extra Bodenplatte nachträglich ins Loch legen.
Vorteile hat meine Idee aber auch: Man kann die Fläche beliebig groß gestalten, da man ja keine zusätzlichen Stützen benötigt. Außerdem wären für eine Kanalisation nicht lauter Extrakacheln nötig. Man nimmt einfach ein paar Felder weg und ersetzt diese durch die Wasserfläche des Kanals. Eine Schlucht quer zum Gang stellt man einfach durch das Entfernen einiger Felder dar. Für ein Podest oder Runenkreis tauscht man einfach die normalen Felder gegen entsprechend gestaltete aus. Die Möglichkeiten sind hier mannigfaltig und man spart letztendlich Arbeit.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Sidorion hat geschrieben:Sehr schön, gefällt mir außerordentlich. :dafuer:
Sowas ist das Einzige, was bei mir noch fehlt. Ich hatte bisher einfach noch keine zündende Idee.
Was machst Du, wenn im Questbuch zwei Fallgruben nebeneinander eigezeichnet sind? Wird es mehrere Varianten des Grubensegmentes geben?

Argh! Ich werde gerade wieder von Inspirationspartikeln bobardiert!
Mir kam grad da folgende Idee: Wenn du statt des Deckels Deines Ganges jedes Feld einzeln baust (viele direkt aneinander anliegende Säulen) und die Außenseiten gestaltest, kannst Du einfach ein Feld herusnehmen und die Nachbarn bilden gleich die Wände der Grube. Quasi so, als würdest Du in Minecraft direkt nach unten buddeln. Die Speere klebst Du einfach auf ein dickes Stück Pappe und versenkst sie in dem Loch.
Ich glaube, das werde ich dieses Wochenende mal ausprobieren. Vaiwa lyncht mich :kloppe:
So ähnlich. Ich habe ja bewusst eine Aufhängung (Rand) gebaut, auf die ich meine Bodenplatte legen kann. Die Fallgrube ist solide, daher kann man die Wände wiederum als Auflagefläche verwenden. Will ich zwei schräg gegenüber angeordnete Fallgruben haben, dann versuche ich, die Stützwände ein wenig in den offenen Berich zu ziehen. dann sollte es klappen. Aber vor allem hat man einen vorteil: Was innerhalb des leeren Bereichs passiert kann keiner sehen, willsagen, da kann man tricksen ohne Ende.

Nachtrag wegen schlampigen lesens:
Ich mache mir quasi modulare Felder. Das erzeugt in meinen Augen eine gewisse Stabilität. Austauschen kann ich ja jederzeit.
Was anderes wäre es bei Räumen, muss man sich über eine weitere Abstützung der Mitte gedanken machen.
Zuletzt geändert von Goregrinder am 20.04.2012 13:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Eredrian »

Hm, wenn die nicht irgendwie miteinander verkeilen, würden die aber nach Herausnahme eines Elementes auch wackeln, gerade auch, wenn die Standfläche uneben wie zB durch Wasser ist und wenn die nicht etwas kleiner ausfallen wie normale Felder wirste sicherlich Probleme kriegen, eine ganze Säule aus dem Raum rauszuziehen.
(Gibt ja noch keinen Bildbeweis, aber) der weitere Nutzen mit der Platten ist auch der, dass die Unterseite auch beliebig gestaltet werden kann. Anstatt also eine Grube freizulegen, könnte die Platte auch einfach herumgedreht werden und so eine oderirdische Stachelfalle oder Feuer presigeben. Ok, wenn du deine Säule dementsprechend auch zweiteilig gestalten würdest, könntest du das dann auch machen.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Sidorion hat geschrieben:...
Vorteile hat meine Idee aber auch: Man kann die Fläche beliebig groß gestalten, da man ja keine zusätzlichen Stützen benötigt. ...
Meine Orientierung war die Warhammer Quest Bodenplatte. Diese hat einen schwarzen Rand. Diesen nutze ich zur Hälfte für die Aufhängung. Die größé der Aussparung kann ich ebenso variabel gestalten. Wie schon beider Grube kann ich einen Raum große x auf x basteln und 'einhängen oder sogar einstellen.
Die Innenseite der Box hätte ich auch schwarz ohne Muster lassen können, dachte mit aber man weiß ja nie ...
Wenn gewünscht kann ich ja mal meine Kunstruktionspläne einstellen.

Ach so: Der Warhammer Quest Elf passt in die normale Fallgrube. Frage Ihn später mal, ob er nochmal reinsteigt so dass ich ein Foto machen kann =)
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Nachtrag:
Was sehr cool aussieht ist, wenn man ein Knicklicht in der Grube befestigt. Dann kommt ein zwielichtiger, grüner Schein durch die kaputten Bodenplatten ... wenn man dann noch einen Rauchgenerator von der Modelleisenbahn einbindet, oder flackernde LEDs ...
Habe ich schon erwähnt, das ich an einem Konzept arbeite, welchem mein Gangsystem zwecks Umsetzung einer Herrberge zu Grunde liegt. Mit Holzfußböden. Soll eine eigenständige HeroQuest-Abart werden. Eine Art Minispiel. Die Herrberge wird angegriffen und im Schankraum breitet sich ein Feuer aus. Die Heroen müssen nun über die Geschosse nach oben fliehen, wo die wie auch immer geartete Rettung naht. Unterwegs gilt es, Gefahren zu meistern. Aber die größte Bedrohung ist das Feuer. Dieses frisst nach und nach die Geländeplatten. UNd hier nun der möööörder Effekt: Mit dem Rauchgenerator rauchen lassen und mit den falckernden LEDs den Widerschein des Feuers darstellen. Geländeplatten können je nach Beschädigungsgrad ausgetauscht werden. Und überall wabert der Rauch durch die Flure und Räume. UNd wenn dann eine Platte bricht, muss der Heroe im Untergeschoss weiterlaufen, bis er wieder hoch geholt wird ... voll mit Rauch und Flammen!
Aber das ist noch Zukunftsmusik. Mir fehlt noch die LED Lichtanlage (flackernde LED Teelichter z.B. oder Conrad Bausatz), der Rauchgenerator und eine Idee, wie ich den Dielenboden gestalterisch für umsetzte (Stickwort rechteckige Felder kontra langen Dielen).
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Goregrinder hat geschrieben:da man ja keine zusätzlichen Stützen benötigt
Ich meinte in Bezug auf Eredrians Lösung. Dass bei Dir keine Stützen nötig sind, ist durch den Aufbau klar.
Eredrian hat geschrieben:der weitere Nutzen mit der Platten ist auch der, dass die Unterseite auch beliebig gestaltet werden kann. Anstatt also eine Grube freizulegen, könnte die Platte auch einfach herumgedreht werden und so eine oderirdische Stachelfalle oder Feuer presigeben.
Das ist richtig, aber durch die festen Stützelemente kannst Du nicht in der Höhe variieren, wohingegen man ohne Probleme auch kürzere oder längere Säulen einsetzen könnte.
Ich werd auf jeden Fall mal einen Prototypen bauen (einen Raum und zwei bis drei Flure) und dann in meinem Dungeonfaden berichten. Muss ja auch die Halbfeldlösung ausprobieren, das lässt sich prima kombinieren.

p.s.: Du bist genauso umme in der Birne wie ich :mrgreen: Lichteffekte und Rauch!
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Sidorion hat geschrieben:p.s.: Du bist genauso umme in der Birne wie ich :mrgreen: Lichteffekte und Rauch!
Wieso umme? Ich finde, eine gelungen Darstellung und optische Schmankerl gehören zum HeroQuest dazu!
Nee, im Ernst, sonst wäre das mit dem Basteln und Tüfteln ja für die Füsse. Ausserdem geht bestimmt ein Raunen durch die Menge des übernächsten HQ-Treffens, wenn sich der Raum plötzlich in Nebel hüllt und flackernde, orange rote Lichtstrahlen von den Dungeon-Tiles von Tisch 3 ausgehen ... 8)
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Öhm das war durchaus als ein mit neidergrüntem Gesicht ausgesprochenes Lob gedacht :mrgreen: Ich hab in Dir einfach eine verwandte Seele gesehen, an optisch-akustisch-olfaktorische Spezialeffekte hatte ich bisher einfach noch nicht gedacht :shock:

Nachdem man mir aber bestätigt hat, ich wäre
HQ-Killy hat geschrieben: total crazy in se coconut!!!
muss bei Dir auch was nicht stimmen :lol:
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Sidorion hat geschrieben:... olfaktorische ...
Hmmm ... [schmunzelbisgrins] ... Stellt sich die Frage, wie es in einem Dungeon riechn könnte und wie man das ohne größerne Aufwand simulieren kann ...
Sidorion hat geschrieben:Ich hab in Dir einfach eine verwandte Seele gesehen, an optisch-akustisch-olfaktorische Spezialeffekte hatte ich bisher einfach noch nicht gedacht
Danke für die Blumen! Stimme dem voll zu. Freue mich auf das HQ-Treffen und den damit verbundenen direkteren Austausch. Denke, ich werde auch meinen Bastel-/Malkram mitbringen. Da ich ja einen ganzen Fabia für mich alleine habe ...
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

So, nachdem alle 3D-Dungeoneers einen unterirdischen Fluss haben, habe ich mir auch einen gebaut:

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Selbst der Trollslayer guckt ein wenig skeptisch.

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Die Kanalisation ist ein Einsatz. Man kann ihn austauschen, z.B. gegen ein geflutetes Kellersystem, schlammigen Boden, eine endlose Grube, ...

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... aber auch ein 'natürlicher' Zufluss wäre denkbar ...


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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Luegisdorf »

Gefällt! :ok:
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Mist ... und das, wo ich was ganz anderes machen wollte ...

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Der nächste Entwurf sieht vor, das das äussere Feld noch mals halbiert wird. So kann der Heroe in der innerne Bahn zwar schneller laufen, wird dann aber auch von mehr Gegnern angegriffen!
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Vaiwalote »

cooooole Sache!
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Lagoil »

Die Kurve gefällt mir gut, wobei sie ja auch durch einen rechten Winkel hätte realisiert werden können. Ich glaube, du hast durch deine Kastenbauart sehr festgelegt Maße. Wenn du richtig rechnest könntest du auch 45 Grad und 30 Grad Kurven so konstruieren, dass sie sich gut mit den geraden Stücken vertragen. Ich bin gespannt, wie du den rechten Winkel hinter dir lässt. Ich habe dazu noch kein schlüssiges Konzept. Dafür, glaube ich zumindest, habe ich ein gutes 3D Konzept. Wir werden sehen.

Es ist sehr spannend die verschiedenen Realisierungen zu betrachten, die nicht nur auf HirtsArts Steinen aufbauen.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Lagoil hat geschrieben:Wenn du richtig rechnest könntest du auch 45 Grad und 30 Grad Kurven so konstruieren, dass sie sich gut mit den geraden Stücken vertragen.
Ich bin mir nicht sicher ob ich verstehe was Du meinst. Vielleicht das?
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Gerade gegen Kurve

Die Fixierung der Kastenbauweise ist relativ. Ich orientiere mich, wie schon erwähnt, an den Warhammer Quest Bodenplatten. Diese sindm mehr oder minder Quadratisch. Das ich mit dem leichten, gut zu bearbeitenden Styrodur/Depron/... entstand aus der Not heraus, da ich damals schnell ein Ergebnis haben wollte und (noch) nicht extra Geld/Energie für Plastilin, Fimo, Silikonkautschuk, ... ausgeben/verwenden wollte - was ich mittlerweile allerdings geändert habe. Doch die Fliesen kann ich ja trotzdem noch auf die Depronplatte applizieren.
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Bodenfliesen Prototypen
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Lagoil hat geschrieben:Wenn du richtig rechnest könntest du auch 45 Grad und 30 Grad Kurven so konstruieren, dass sie sich gut mit den geraden Stücken vertragen. Ich bin gespannt, wie du den rechten Winkel hinter dir lässt. Ich habe dazu noch kein schlüssiges Konzept.
Das Problem ist die Wurzel. Wenn Du das Raster verlässt und Deine Felder verdrehst, kommst Du nur bei bestimmten Winkeln auf einigermaßen verträgliche Verhältnisse zwischen der Geraden und der Schrägen. Du musst Dir das im Prinzip vorstellen, wie ein rechtwinkliges Dreieck, wobei das Feldraster die beiden Katheden und der schräge Gang die Hypothenuse bilden. Bei gleicher Feldgröße auf allen drei Strecken wird diese Hypothenuse nie genau auf ein Feld treffen. Bei 45° ist es besonders beschissen, denn da ist das Längenverhältnis Sqrt(2), was ja bekanntlich ein unendlich nichtperiodischer Bruch ist.
Du hast also genau zwei Möglichkeiten, diesem Dilemma aus dem Weg zu gehen. Erstens kannst Du den Feldern in den Schrägen eine andere Größe geben, das bedeutet aber, alle Gänge zweimal zu bauen, oder zweitens Du verzichtest auf die Möglichkeit, Verzweigungen wieder zusammenzubringen (geht natürlich in Ausnahmefällen trotzdem, wenn in beiden Zweigen im Gleichen Maße Schrägen eingesetzt werden). In dem Fall musst Du Dir nur Gedanken über die Ecken mit den krummen Winkeln machen.
Ich bin für mich den zweiten Weg gegangen, als ich beschloss, Hex und Quadrat zu mischen.

btt: Sehr schöne Kurve, Goregrinder. Was mich persönlich etwas stört ist, dass die Felder in der Kurve viel breiter zu sein scheinen, als die normalen. Hast Du mal versucht, wie es aussieht, wenn Du sowohl innen, als auch außen ein Feld zugibst? Ich denke, es würde das Auge weniger stören, wenn die Kurvenfelder schmaler wären, als normale.
Scheint mir auch etwas platzintensiv zu sein. Du kannst ja in der Kurve weder innen, noch außen vernünftig Räume ansetzen. Gibts da auch schon einen Plan?
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Lagoil »

Genau die Wurzel ist das Problem. Ich hate gehofft die Irrationalität in den Abzweigungen verstecken zu können. Meine ersten Rechenversuche machen mich glauben, dass das aber nicht geht. Man könnte Schrägen aber auf jeden Fall mit Ausgleichsstücken realisieren.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von SirDenderan »

...ein witziger (und evtl, optisch schönerer) Gedankengang:

wie sieht es denn aus wenn der weg innen 4 Felder hat und aussen 6 Felder ??
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Wie ich vormals schon beschrieben habe wird beim nächsten Entwurf die Felderzahl aussen erhöht (4 zu 6 scheint geeignet). Das hat den Effekt, das der Held innen schneller weiter kommt, aussen aber von mehr Gegnern angegriffen werden kann. Somit werden soche Biegungen eine echte Herausforderung!
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Warum man außen von mehr Gegnern angegriffen werden kann erschließt sich mir jetzt allerdings nicht:
Das Verhältnis der Innenradien der beiden 'Fahrspuren' ist 4:3 und damit auch das Verhältnis der Kreisbögen. Das Verhältnis der Felder ist allerdings 6:4, gekürzt 3:2. Du bringst außen also die 1,5-fache Anzahl an Feldern auf die 1,333-fache Strecke unter, die äußeren Felder werden also kürzer sein, als die inneren.
Damit ragen die Start- und Endfelder der Innenkurve weiter in die Kurve und bekommen von der Außenspur jeweils einen weiteren Nachbarn. Alle anderen Felder der Kurve (egal, ob innen oder außen) haben durch die Verschiebungen auch je einen zusätzlichen Nachbarn. Durch den Gewinn je eines direkten Nachbarn, verlieren aber auch alle Felder einen diagonalen Nachbarn, die Anzahl der Nachbarn insgesamt bleibt gleich.
Man bekommt also in der Kurve grundsätzlich mehr Kloppe, tendentiell aber eher innen, als außen. Das gilt aber nur, wenn die Monster keine Stangenwaffen haben.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Goregrinder hat geschrieben:... Das hat den Effekt, das der Held innen schneller weiter kommt, aussen aber von mehr Gegnern angegriffen werden kann. ...
Korrektur: Das hat den Effekt, das der Held innen schneller weiter kommt, aber von mehr Gegnern von aussen angegriffen werden kann.

Bitte um Verzeihung, habe mir über's Wochenende eine dicke Erkältung zugezogen und hatte gestern bis 39° C Fieber. Das fällt das klare Denken nicht ganz so leicht.
Das Treffen sollte für mich eigentlich nicht in Gefahr sein, zur Not komme ich am Samstag statt am Freitag.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Bodenfliese im Selbstversuch

So, endlich hatte ich die nötige Zeit und Ruhe gehabt, mich um ein lange anstehendes Projekt zu kümmern, nämlich das erzeugen einer Gussform für Bodenkacheln.
Folgende Materialien werden derzeit von mir verwendet:
Für Vorlage und Form
- Plastilin (Knete zum Modellieren der Kachel)
- Modellierwerkzeug (unter anderem von Army Painter, von dem ich aber abraten möchte. es hat zu viele Grate und ist unsauber verarbeitet. Lieber den Zahnarzt des Vertrauens fragen, ob er ausrangiertes Besteck hat)
- einfachen Modellgips (Alabit von hobby time. Ist nicht teuer und zum ausprobieren gerade richtig. Später wird es wohl Sockel- oder Dentalgips)
- Silikon Kautschuk RTV/HB + Vernetzer (Ist zwar für das Abfomen und Gießen von Zinnfiguren gedacht, da hitzebeständig, aber für meine Zwecke ideal, denn 'einem geschenkten Barsch ...')
- Legosteine (Zum bauen des Gussrahmens)
- Latexhandschuhe (damit man den Schmier nicht an den Fingen hat)
- plane Unterlage für's Abformen (bei mir hat eine CD-Hülle gereicht)

Zum bemalen
- natürlich Pinsel
- Acryl Malmittel für den Wash der Kachel (vorzugsweise matt)
- schwarze Acrylfarbe (ein tropfen ins Malmittel reicht)
- matter Acryllack auf Kunstharzbasis (durch den Harz stoßfester)
- wahlweise graue Acrylfarbe (für die Grundierung, ginge aber auch ohne)

Dann mal los.

Als erstes modellierte ich die Grundkachel aus dem Plastilin heraus. Hierzu habe ich mir einen 2 cm x 2 cm x 0,7 cm großen Quader geschnitten/gewalzt. Dann wurde mittels der Modellierwerkzeuge die Oberflächenstruktur erzeugt. Der Vorteil am Plastilin ist, das man es recht gut 'gravieren' und Fehler sehr einfach wieder zuschmieren und neu bearbeiten kann. (Trotzdem werde ich bei nächster Gelegenheit versuchen, einen Gipsrohling zu formen und diesen zu bearbeiten - ich denke das die Textur durch die bei Gips zu verwendende Technik anders ausfallen wird).

Das fertige Modell habe ich mittig auf eine alte CD-Hülle gelegt und einen Gussrahmen aus Legosteinen darum gebaut. Zusätzlich hätte man die Fugen der Legos (die Steine sind schon sehr alt) sowie die Verbindung zum Boden mit Vasiline oder Trennwachs verschließen können, das habe ich aber für (noch) nicht nötig erachtet (was sich als richtig heraus gestellt hat). Den Plastilin-Rohlling musste ich ebenfalls nicht bearbeiten, da das Plastilin auf Grund seiner Oberfläche eine Verbindung mit dem Kaurschuk eingeht.

Nun kommt der vertracke Teil: das Anmischen des Silikon Kautschuks.
Bei dem von mir verwendeten Werkstoff handelt es sich um eine mehr oder minder zähviskose Masse, die mittels des Vernetzers vulkanisiert und schließlich aushärtet. Hier kommt es auf das exakt Mischungsverhältnis an. Nimmt man zu wenig bleibt die Masse bis zum St. Nimmerleinstag flüssig, nimmt man zu viel härtet sie zu schnell aus und kann die Form nicht ideal abbilden. Trotz Mischanleitung musste ich bei dieser kleinen Menge ausprobieren. Nach zwei Anläufen habe ich es dann beim dritten Mal geschafft, die richtige Konsistenz zu finden. Doch die verunglückten Versuche möchte ich Euch nicht vorenthalten und diese quasi als Mahnmahl hier einstellen:

Bild
Modell 'Zu viel Vernetzer' (Gibt vielleicht nach adäquater Bemalung mal ein Wasserelementar)


Bild
Modell 'Zu wenig Vernetzer' (Wurde samt CD-Unterlage, Gussrahmen, Plastilinmodell und Silikon-Kautschuk in den Müll geworfen)

Aber, was lange währt ... und so hatte ich nach dem dritten Versuch eine Form, die so aussah:
Bild

Nun noch fix den Gips angerührt. Tipp beim einfüllen: Den Gips ruhig großzügig einfüllen, so dass er leicht aus derFom quillt. Nachdem man den Gips eingegossen hat, fünf bis sechs Minuten warten. Dann hat sich der Gips gesetzt und überschüssige Flüssigkeit setzt sich dünn oben an der Form ab. Nun ein Papiertuch (Küchenrolle) drauflegen, damit die Flüssigkeit aufgenommen wird. Der Gips müsste nun eine zäh/cremige konsistenz haben, so dass man den Überschuss entlange der Kante der Form mit einem geraden Gegenstand (Spachtel, Lineal, ...) glatt abstreichen kann. Dadurch wird der Boden des gegossenen Teils garantiert glatt. Nach gut zwanzig minuten konnte ich vorsichtig entformen. Das Ergebnis sah dann so aus:

Bild
oben die Form, links unten das Original und rechts der Abguss

Nach der Trocknung wurde das die Kachel Grau grundiert und mit einer Schwarz-Lasur (im Miniaturbemalermund 'Wash' genannt ; Mischung Lasur zu Schwarz ungefär 30:1) behandelt. Noch ein winziges bisscen weißes Highlight und schließlich den Lack drauf. Fertig ist die Kachel.

Bild

Natürlich blieb das nicht unbeobachtet - mein WHQ Barbar musste sofort austesten, was da neues auf der Malunterlage lag ...
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... Blood, Death and Vengance!!!


Nachdem das so gut gelkappt hat, werde ich weiter machen. To be continued...
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Sehr schön, gefällt mir sehr.
Kann das sein, dass die Kachel 4cm Kantenlänge hat? Das wird ja ein riesiger Dungeon :shock:, die sind ja noch größer, als die 1,5" mit denen Dragonis seinen Dungeon bauen wollte (@Dragonis: Lebt das Projekt noch?).
Ich würde Dir allerdings empfehlen, mehr Kacheln je Form vorzusehen. Das beschleunigt die Gießerei ungemein.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Lagoil »

Danke für den netten Erfahrungsbericht. Es tröstet mich, dass ich nicht der einzige bin, der Probleme bei dem richtigen Mischungsverhältnis hat.

Bei der Kachel hast du zwei Bruchkanten eingearbeitet. Die Welle finde ich zu organisch. Daduch wird der der Winkel zur andern Bruchkante unnatürlich.

Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß beim gießen. Meine Kacheln reichen inzwischen auch für einen kleinen Raum. :goblin:
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Sidorion hat geschrieben:Sehr schön, gefällt mir sehr.
Kann das sein, dass die Kachel 4cm Kantenlänge hat? Das wird ja ein riesiger Dungeon :shock:, die sind ja noch größer, als die 1,5" mit denen Dragonis seinen Dungeon bauen wollte (@Dragonis: Lebt das Projekt noch?).
Ich würde Dir allerdings empfehlen, mehr Kacheln je Form vorzusehen. Das beschleunigt die Gießerei ungemein.
Lagoil hat geschrieben:Danke für den netten Erfahrungsbericht. Es tröstet mich, dass ich nicht der einzige bin, der Probleme bei dem richtigen Mischungsverhältnis hat.
Bei der Kachel hast du zwei Bruchkanten eingearbeitet. Die Welle finde ich zu organisch. Daduch wird der der Winkel zur andern Bruchkante unnatürlich.
Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß beim gießen. Meine Kacheln reichen inzwischen auch für einen kleinen Raum. :goblin:
@ Sidorion: Ne, die Kacheln sind 2 cm lang. Habe mich an den Hirst Kacheln orientiert. Das eigentliche Projekt ist ja eine HQ-Platte, mit austauschbaren Räumen und Wänden. Das ganze soll zusammenklappbar sein, da dir Platte insgesammt ca 130 cm x 95 cm werden wird. Da gibt es einen Franzosen, der hat was ähnliches.
Werde aber noch eine Serie von 3 cm Kacheln entwerfen.
Ja, natürlich werde ich einen Gussrahmen mit mehreren Kacheln machen. Diese müssen aber erst gestaltet sein. Es ging mir ja lediglich darum, einen Testlauf zu absolvieren.

@Lagoli: Den 'Wellen-Einwand' kann ich verstehen. Allerdings haben Bruchtests mit alten Fliesen ergeben, das ein solch geschwungener Riss nicht zwingend unnatürlich ist. Werde es aber beherzigen, danke für den Tipp!
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von SirDenderan »

Hirstarts macht aber nur 1" bzw 1,5"....
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Eredrian »

Ja das sieht doch nach nem vielversprechenden Projekt aus.

(Aber ich stimme Sidorion zu. Allein die Base des Barbaren ist 2,5 cm x 2,5 cm und wenn dein Schneidebrett genormt ist sind 4x4 Kästchen 4 cm x 4 cm...:D [Kleiner Analytenzwang hier] Dein Feld sieht enorm groß aus/3+ cm.)

Ist das denn dann als eigenständiger Spieltisch geplant oder als Aufsatz für den normalen Ess/Spieltisch? Ich hab auch schonmal mit dem Gedanken gespielt das HQ-Geschehen auf den Warhammertisch zu verlagern, allerdings wäre das ein ganz anderer Spielflair. Daher bin an Erfahrungsberichten interessiert.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Naja, die paar Milimeter die es mehr sind als 1,5 '' ... da lach ich doch über !!! :lol: Size matters!!!

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Hirstarts links, meine Platte rechts

Die großen Hirstarts Platten sind laut Messschieber 3,8 cm breit. Meine Platte ist fast 4,0 cm. Sollte auf 3,8 wechseln, da noch ein wenig Platz für die Fugen bleibt. Das fließt aber alles in die neuen Modelle mit ein.

Das HQ-Feld ist als portables Board geplant. Es sollen nach Möglichkeit 4 ineinander steckbare Grundplatten (Holz) sein. Warschinlich werde ich die Räume als Segmente zusammenlassen, dann kann man auch Overlays gestalten und mit den ursprünglichen Räumen tauschen. Soll alles möglichst pkatzsparend verpackt werden können. Diese Ausführung ist allerdings erst später dran. Das Hauptaugenmerk liegt derzeit bei der Umsetzung der Platten. Solange ich noch nicht wenigstens 5 verschiedenen Grundplatten haben, möglichst in einem Gussrahmen, denke ich noch nicht an den Rest.
Ich hatte auch überlegt, kleinere Kacheln zu nehmen, allerdings quetschen sich die Figuren eh schon oft genug in den Räumen. Daher das größere Maß.

Gute Nacht! Ich träume von Dungeon-Floor-Plans ...
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Eredrian »

Also wenn du die direkt so groß lässt, würd ich vorschlagen direkt über die 4cm zu gehen. Denn das (GW-)Standardmaß (und damit auch Übernahme der Konkurrenz) für große Modelle sind 40mm Bases, dann kannste auch die großen Oger auf 1 Feld stellen. Ab Monster (50mm+) kommste dann wieder auf deine 2-Felder-Breite.

Hast du die Kachel auf dem letzten Bild nochmal nachbearbeitet? Dieser grau-braune Ton wirkt da nochn Tacken besser als auf den vorigen Bildern.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Das ist ein gutes Argument. Dennoch halte ich es für vernünftiger, bei 1,5" zu bleiben. Sämtliche Dungeonzubehörproduzenten sind auf dem Zollmaßstab. Es sind zwar nur 1,9mm je Feld, aber solche schicken Sachen, wie die Folterkammer von Grendel passen dann eben nicht. Unser 3cm-Maß passt halt zu garnix, aber wenn ein existierender Standard in der Nähe meiner Feldgröße da wäre, dann würd ich den auch nutzen.

Ein Oger passt zur Not auch auf ne 35er Base. Muss er halt den Bauch etwas einziehen :mrgreen:
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Soooo. Nach laaaanger Abstinenz befeure ich mal wieder meinen Thread. Ich bin seit Ende letzter Woche stolzer Besitzer von fünf Hirstarts Gussformen. Da ich diese Woche Urlaub habe/hatte, habe ich ordentlich Gas gegeben und ein Projekt verwirklicht, an dem ich zwischenzeitlich immer mal wieder dran war. Ein alternatives HQ-Board klassischer Gestaltung. Nix 3 oder 4D. Einzig die Gänge sind zur verbesserten Transportabilität zerlegt worden. Und die Gänge habe ich auch als erstes innerhalb einer Woche durchgegossen! 148 Platten. Der Trick war, den Alabit quasi schon halb abgebunden in die Form zu füllen - dadurch verringerte sich die Trocknungszeit, was bei dieser Masse schon einen Unterschied macht. Bemalt waren sie recht schnell, aufgeklebt auch. Die Räume kommen als nächstes dran. Diese habe ich seinerzeit mit Silitron gestaltet. Daher ist das Spielbrett einsatzbereit. Das ganze Projekt ist recht einfach zu realisieren, da man nur gießen, kleben, bemalen, washen und highlighten muss. Mal gucken, wenn es eingeweiht wird.
Impressionen:

Die Hirstarts Gussformen
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Die HQ Platten + ein erster Raum
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

2. großes Dungeonstandbein: Modular3D

Nach vielen PNs und Mails hab ich nun angefangen, in Modular3D zu bauen. Damit habe ich dann drei Dungeon-Projekte am Start:
- HQ-2D Modular (Arbeitstitel), mein System welches auf Gipsteilen von Bruce Hirst/Castlemolds basiert
- WHQ-3d Dungeon Floor Plans, mein 'Prestige'-System für Warhammer Quest, welches mit einem bespielbaren Unterbau für die Tiles arbeitet und
- Modular3D, Sidorions Modulares Gang- und Raumsystem

Letzteres habe ich nun wie beschrieben in ein Projekt gegwandelt und gestern Abend beim Borowski Tatort vorbereitet. Dazu habe ich mir von den wichtigsten Stücken Pappvorlagen hergestellt und meine Thermocut wieder ausgepackt. Siehe hier, weitere Bilder und Berichte folgen:
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Oh, da freue ich mich, dass wenigstens EINER weiterkommt... In meinem Dungeon habe ich in letzter Zeit nur zwei Wände fürs Treppenhaus geschafft :oops:
Bin schon sehr gespannt auf Deine Ausgestaltung der sichtbaren Flächen. Mir fehlt da immer so der kleine Schub Kreativität, was meine Räume und Gänge etwas steril aussehen lässt.

Eins ist mir aber auf dem Bild aufgefallen: Die Stirnseiten der Segmente (rosa) haben noch keine Aussparung für die Magnetlinks. Schneide diese auf jeden Fall noch rein, bevor Du die eigentlichen Bodenplatten (grün) draufklebst (Falls Dus noch nicht gemacht hast). Ohne diese Aussparung ragen Beilagscheibe und Magnetklebefolie vor und Du hast ca. 2mm Lücke zwischen den einzelnen Segmenten.

Ansonsten wünsche ich Dir viel Spaß beim Basteln. Falls es Fragen gibt, weißt Du, wie Du mich erreichst :wink:
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Dragonis »

naja es kommen ja jetzt wieder die kältereren tage, da kann man problemlos mal wieder einige bastelabende machen
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Ich sag nur eins: Minecraft :mrgreen:
Naja, bald ist ja das Nordtreffen und danach stellt Superharald den Timer auf Titisee um. Dann sehe ich wieder, wie mir die Zeit davonfliegt und die aufkommende Panik sorgt dann für erhöhte Bastelaktivität :lol:
Hat bei den ersten drei Dungeons (Modular, Hex und 3D) auch geholfen.......

@Gore: Bringst Du dann dein Modular3D mit? Dann machen wir ein Riesendungeon für acht Heroen oder so....
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

@Sid: Klar bringe ich das mit. Ich grabe derzeit noch an zwei guten Kumpels zwecks Teilnahme an der Titisee-Con.
Das mit den Aussparungen für Magnet und Gegenstück habe ich später dazugeschnitzt - werde es aber in Zukunft vorher machen. Gib mir mal 'nen Tipp, wie ich das am besten mache. Mit'm Skalpel/Cutter die Begrenzung ritzen und dann dünn unterhalb der Stirnseite einschneiden? Ist ein wenig tricky, vielleicht gibt's 'n Trick. Habe gestern den ersten Prototyp fertiggestellt, werde diesen nachher noch fotografisch festhalten.

In diesem Sinne
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Ganz einfach:
Der Gerät auf 1mm einstellen (oder eben wie viel Du brauchst: Beilagscheibe+Magnetfolie/2).
Danach setzt Du einfach die Stirnseite der Kachel so an, dass der Draht 10mm vom Rand weg einschneidet und ziehst die Kachel so lange an der Schiene entlang, bis Du auf der anderen Seite ankommst (auch wieder 10mm vom Rand weg). Ich hab mir da Hilfslinien auf dem Schneidtisch gemalt.
Vorsicht: Bei Ecken musst Du 15mm zum Rand lassen (Und auch bei Kreuzungen bzw. T-Stücken), da hier ja keine Wand angeklebt wird (also immer da, wo zwei Stirnseiten in einer Ecke zusammentreffen).


... ein Bild sagt mehr, als tausend Worte:
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Einfach zwischen den schwarzen Linien schneiden. Die Stückchen an den Seiten solltest Du stehen lassen. so kannst Du einerseits die beiden Bodenteile besser auf Kante bringen und andererseits dienen sie als Stütze für die Magnetlinks.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Sidorion hat geschrieben:Ganz einfach:
Der Gerät auf 1mm einstellen (oder eben wie viel Du brauchst: Beilagscheibe+Magnetfolie/2). ...
Wenn's so einfach ist ... Ich habe genau nach Anleitung gemacht, also eine Aussparung geschnitten :roll: ... Dann habe ich erst mal keine weiteren Fragen, aber noch ein paar Bilder und vielleicht eine Inspiration für Sid.

Erster Versuch. Auch der unbemalte Fimir war an seiner neuen Arbeitsstätte interessiert.
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Noch ein Prototyp, aber schon fast Serienreif: Die Grundform zusammengebracht mit einem Cutter, Bonsaidraht und Ponal ...
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... ergibt eine Kanalistion mit Hohlraum und Platte zum versiegeln. (Auf dieser wird später noch eine (Ab)wassertextur angebracht werden)
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Deckel drauf, damit man den Boden nicht sicht, wenn ...
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... im Inneren ein Knicklicht reingelegt wird.
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Hach, welch kuschelige Beleuchtung ... für Skaven ... (Der Effekt lässt sich mit meinem Objektiv und den Lichtverhältnissen leider nich besser, will sagen schärfer, einfangen. Aber ich denke man weiß was gemeint ist.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Oh, ja da muss ich die Spezifikation noch mal etwas weiter spezifizieren :lol3: Gemeint war, den ganzen Bereich einzuschneiden, das geht deutlich schneller. Bei meiner ersten Version habe ich das auch so gemacht wie Du. Ist ne elende Fuddelarbeit, die ich auf keinen Fall wiederholen wollte.

Dein Gangstück mit dem Gully und der grünen Untergrundbeleuchtung finde ich genial! Mir fällt sowas immer nicht ein :(
Wo kriegst Du die Knicklichter her und was kostet sowas?
Wäre es nicht besser, das elektrisch zu lösen? .....oh, oh! Ich werde schon wieder von Inspirationspartikeln getroffen! HIIIILFEEEE!
Wir haben doch in den Stirnseiten noch etwas Platz.... Da könnte man doch einen Stecker und eine Buchse aus dem Modelleisenbahnbedarf einlassen und darüber die Module von einem Modellbahntrafo versorgen lassen.

Was würdest Du zu einem Drehraum sagen, der sich wirklich dreht? Oder eine Müllpresse (NEIN, DU SOLLST ALLE ABSTELLEN!), deren Wände automatisch ausfahren? Sich magisch öffnende Geheimtüren, leuchtende Lava, die Liste ist beliebig erweiterbar......

Dazu müsste aber erst jemand herausfinden, wie man in das elende Zeug vernünftig ein Loch bohren kann.

[edit] Hab mal spaßeshalber geschaut: Ne rote LED 3mm kostet acht Cent. Das wäre schon fast die richtige Größe für eine Fackel an der Wand. Bisschen Kleber drauf für die Flamme, die Füßchen als Halterung durch die Wand gesteckt und unten das Ende eines Zahnstochers als Stiel dran. Kann nicht länger, als fünf minuten dauern, sowas zu bauen. Man muss nur beim Abknicken der Füße aufpassen, dass das Gehäuse nicht reißt.[/edit]
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Sidorion hat geschrieben:Oh, ja da muss ich die Spezifikation noch mal etwas weiter spezifizieren :lol3: Gemeint war, den ganzen Bereich einzuschneiden, das geht deutlich schneller. Bei meiner ersten Version habe ich das auch so gemacht wie Du. Ist ne elende Fuddelarbeit, die ich auf keinen Fall wiederholen wollte.

Dein Gangstück mit dem Gully und der grünen Untergrundbeleuchtung finde ich genial! Mir fällt sowas immer nicht ein :(
Wo kriegst Du die Knicklichter her und was kostet sowas?
Wäre es nicht besser, das elektrisch zu lösen? .....oh, oh! Ich werde schon wieder von Inspirationspartikeln getroffen! HIIIILFEEEE!
Wir haben doch in den Stirnseiten noch etwas Platz.... Da könnte man doch einen Stecker und eine Buchse aus dem Modelleisenbahnbedarf einlassen und darüber die Module von einem Modellbahntrafo versorgen lassen.

Was würdest Du zu einem Drehraum sagen, der sich wirklich dreht? Oder eine Müllpresse (NEIN, DU SOLLST ALLE ABSTELLEN!), deren Wände automatisch ausfahren? Sich magisch öffnende Geheimtüren, leuchtende Lava, die Liste ist beliebig erweiterbar......

Dazu müsste aber erst jemand herausfinden, wie man in das elende Zeug vernünftig ein Loch bohren kann.

[edit] Hab mal spaßeshalber geschaut: Ne rote LED 3mm kostet acht Cent. Das wäre schon fast die richtige Größe für eine Fackel an der Wand. Bisschen Kleber drauf für die Flamme, die Füßchen als Halterung durch die Wand gesteckt und unten das Ende eines Zahnstochers als Stiel dran. Kann nicht länger, als fünf minuten dauern, sowas zu bauen. Man muss nur beim Abknicken der Füße aufpassen, dass das Gehäuse nicht reißt.[/edit]
Zur Fräsung: Hatte dann auch nicht weiter drüber nachgedacht, da ich dachte, die Fräsung wäre (warum auch immer) systemrelevant und unabänderbar.

Zum Gang samt Beleuchtung: Ich habe das Knicklicht genommen, da es so einen schön neongrünen Warpstein-Schein ausstrahlt. Aber Du bringst mich auf eine Idee: Ich habe unlängst eine dieser LED-Teelichter auseinandergenommen. Das größte an dem Ding ist die Knopfzelle, die Licht spendet. Die könnte man samt einem Großteil der Schaltung in den Sockelbereich einlassen - genügend Platz ist ja da. Kabel kann man verlängern. Und einen Kabelschlitz kann nam mit einem Cutter einritzen.

Das mit der Fackel ist keine schlechte Idee. Habe die Feuerschale der Castlemolds, vielleicht bastle ich heute Abend noch mal einen Prorotyp dazu.

Der Eisanbahntrafo wäre auf lange Sicht hin warscheinlich die eleganteste Lösung. Am besten, wenn man noch eine digitale Codierung mitlaufen lässt und die Bilnkfrequenz und evtl. auch die Farbe von Milticolor-LEDs steuern kann ... Oh mein Gott, Ideenbombardement! Manchmal wünsche ich mir ein schlichtes Leben, ohne Hobbys und Kreativität. Oder einen 48 Stunden Tag - und der wäre warscheinlich noch zu kurz ...
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Goregrinder hat geschrieben:Zur Fräsung: Hatte dann auch nicht weiter drüber nachgedacht, da ich dachte, die Fräsung wäre (warum auch immer) systemrelevant und unabänderbar.
Nö, es ging immer nur darum, den Abstand zwischen zwei Kacheln so klein wie möglich zu halten. Ob ich nun nur die Form des Magnetklebestreifens und der Beilagscheibe herausschnitze oder etwas mehr Material drumrum wegnehme ist hierbei uninteressant. Bei meiner ersten Version der Gänge ist ja die Oberfläche (Spielfelder usw.) noch direkt ins Styrodur gedrückt, da hätte das doch sehr gestört. Da da aber jetzt noch die Schicht Ökolit draufgeklebt wird sieht man das nicht mehr.
Was allerdings systemrelevant ist, ist die Stelle, wo die Teile der Magnetlinks angeklebt werden, sonst passen die Kacheln nicht aufeinander oder stoßen sich im Extremfall sogar ab, wenn zwei Magnetstreifen aufeinandertreffen.

Zur elektrischen Verbindung ist mir noch ein kleines Problem eingefallen, das aber nur bei den Räumen auftritt: Wenn wir das mit Stecker und Buchse machen, ragt unter jeder Türöffnung so ein Stecker in die Luft. Jetzt gibt es aber Situationen, wo auf dem Nachbarfeld eben KEINE Türöffnung, sondern normale Wand ist. Da würde sich der Stecker dann ins Material bohren. Da müssen wir uns was anderes einfallen lassen.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Sidorion hat geschrieben: -snip-
Zur elektrischen Verbindung ist mir noch ein kleines Problem eingefallen, das aber nur bei den Räumen auftritt: Wenn wir das mit Stecker und Buchse machen, ragt unter jeder Türöffnung so ein Stecker in die Luft. Jetzt gibt es aber Situationen, wo auf dem Nachbarfeld eben KEINE Türöffnung, sondern normale Wand ist. Da würde sich der Stecker dann ins Material bohren. Da müssen wir uns was anderes einfallen lassen.
Hmm ... Zwei Sätze Raumteile wäre eine Lösung, bedeutet aber unendlich viel Arbeit. Gibt es denn kein Konnektorstück? Man verbaut zwei Weibchen und verbindet sie mit irgendwas, im Zweifelsfall einem Stück Draht?
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Ich glaube ich hab mich missverständlich ausgedrückt. Wenn Du zwei Räume aneinanderlegst, so dass die Türöffnungen auf gleicher Höhe sind gibts kein Problem. Stecker geht in Buchse und alles ist schick. Legst Du sie aber so aneinander, dass die Türöffnungen versetzt sind und eine Türverbindung nicht möglich ist, bohrt sich jetzt der Stecker des einen in die Wand des anderen Raumes, weil an der Stelle ja keine Buchse ist. Das kommt, denke ich, öfter vor, als man denkt. Ebenso ist es mit den Seiten der Gänge.
Zwei Buchsen wären denkbar, dann müsste man aber beim Auf- und Abbau die Konnektorstücke dranstecken bzw. abziehen, was die Sache nicht wirklich beschleunigt.
(Ich dachte da ursprünglich an Zwerg- oder H0-Stecker bz. Buchsen. Die haben den Vorteil, dass man nicht löten braucht, haben aber keine Möglichkeit, zwei Buchsen zu verbinden)

Es sollte also am besten ein System sein, das mit Berührung funktioniert und nicht übermäßig aus der Front der Kacheln herausragt, da sonst die Magnetkoppler wieder auseinandergedrückt werden. Eine gefederte Reißzwecke oder ein gebogenes Messingblech oder sowas in der Art wäre denkbar. Allerdings müsste das schon recht fehlertolerant sein, weil man ja nicht jede Zwecke auf allen Kacheln aufeinander anstimmen kann.

Ich muss da noch eine Weile drüber nachgrübeln, das ist noch lange nicht spruchreif... Am Ende werd ich wohl auf die Löcher in den Wänden pfeifen und das einfach mit Steckern und Buchsen realisieren.

Ich schlage vor, wir reden darüber entweder per PN oder im Modular3D-Thread weiter, um Deine Werkstatt nicht zuzumüllen.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Antwort auf Sids Fragen kommt morgen, hier aber noch das Ergebnis der heutigen Arbeit

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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Wehrter »

Ich bin immer wieder tief beeindruckt, wenn ich Eure Arbeiten sehe :shock:

Zu dem Problem mit der Stromversorgung der kleinen Lichter:
Jeden Raum, der einen solchen Effekt beinhaltet mit einer Knopfzelle zu versorgen, könnte auf Dauer doch sehr ins Geld gehen. (Und genau dann, wenn man etwas präsentieren will, ist die Batterie leer :( )

Da sich diese Räume Mitten in einem Dungeon befinden können, sieht es mit einer Kabelverlegung auch happig aus, da dann im Grunde genommen jeder Raum neben der magnetischen Halterungsverbindung eine Leitung zur Stromversorgung beinhalten müßte!

Als Lösung würde ich momentan die Möglichkeit sehen, daß man sämtliche Raum- und Gangteile aufbocken müßte (also kleine Füßchen, bzw. Klötzchen unten anbringt), so daß man das Kabel zum Trafo leicht verlegen kann.

Wenn man aber mehrere Räume mit Lichteffekten in dem Aufbau hat, fehlt mir jetzt die Kenntnis, wie bzw. ob man Abzweigungen der Stromleitung anlegen kann :?:
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

WOW! Genau DAS ist die Art Kreativität, die mir immer fehlt. Darum ist mein Dungeon so steril. Ich werde wohl auch dazu übergehen, die Gangteile einzeln zu gestalten. Die alten Gänge hab ich alle auf einmal gemacht und hinterher gemerkt, dass ich die Gestaltung vergessen habe :oops:

@Wehrter: Genau das ist das Problem über das wir gerade reden. Bei wenigen Räumen ist die Verkabelung kein Problem. Sind ja nur ca. 1mm im Querschnitt, die Strippen. Das merkt man nicht, wenn so eine Kachel da drauf steht. Wenn man aber den ganzen Dungeon beleuchten will, muss eine andere Lösung her.
Meine Idee wäre ja ein Batteriemodul: Ein Stück Styro, in dem ein 9V-Block versteckt ist und das über die gleichen Anschlussmöglichkeiten verfügt, wie die Räume. Dann ist quasi egal, wo die Quelle sitzt. Der Saft kommt überall hin, ohne, dass man zusätzliche Kabel braucht.
Allerdings wird das nicht billig:
Die Zwergstecker hab ich für 17 cent/Stück im Netz gefunden. Allein für das Grundset Gänge bräuchten wir 528 Stecker/Buchsen, das wären 89,76€. Dazu kommen noch die ca. 25 Räume a 4 Türen, sind nochmal 200 Stück bzw. 34€.
Das ist mir zu teuer, da bleibt mein Dungeon dunkel. Einen Standard können wir uns ja deswegen tropsdem überlegen.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Hab nochmal nachgedacht, die Reißzweckenidee wird mir immer sympathischer.
Einerseits hat man keine blöden Steckernasen, die rausragen (damit wirds auch 'abwärts'kompatibel zu nicht elektrifizierten Kacheln), andererseits kostet so ein Hunderterpack wenige cent. Und das Löten kann man sich evtl. auch sparen. Man kann ja die Spitze der Zwecke von vorne IN das Kabel schieben. Wenn alles gut eingeklebt ist sollte das halten (evtl. hält das Styrodur das schon gut genug wenn man einfach einen Schlitz schneidet und Zwecke und Kabel da reindrückt).
Ich werd am WE mal dahingehend forschen.

p.s. ein größeres Loch bohren spart man sich so auch, da ja kein Stecker mehr versenkt werden muss. Hätte dazu aber trotzdem mal gerne eine Idee gehört. Mir ist es nämlich noch nicht gelungen in das Zeug zu bohren ohne dass alles ausreißt.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Lagoil »

Ich finde die neuen Gangsegmente super.

Das Licht ist ein nettes Gimmik. Man sollte sich überlegen, wie viele Räume wirklich beleuchtet werden müssen, bevor man eine Stromversorgung für den gesamten Dungeon anstrebt. Wenn es nur wenige Räume sind, kann man die Batterie dort mit einbauen. Ansonsten finde ich die Idee praktikabel, dass manche Räume als Batteriepack funktionieren.

Eher hinderlich finde ich es, während des Spiels noch Kabel zu verlegen.

Als Kontakt könnte man auch die Magnete und Metallscheiben nehmen, die die Räume verbinden. Falls die Magnetfolie nicht leitfähig ist, muss man für die Spezialräume Metallmagnete verwenden. Das würde auf jeden Fall zusätzliche Steckverbindungen ersparen.

Viele Grüße
Lagoil :zwerg:
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Sidorion hat freundlicherweise den Thread woanders hin verschoben, auch wenn es meine Arbeit direkt tangiert. =)
Der Licht-Thread wird hier weitergeführt.
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Lichteffekte

Beitrag von Luegisdorf »

Toller Einfall mit den Lichteffekten. Wenn ich noch eine Idee abgeben darf: Wie wär's mit fluoreszierendem/phosphoreszierendem Material (so in der Art wie gewisse Uhren ihr Zifferblatt beleuchten)? Ich weiss zwar nicht ob es so was im Handel überhaupt erhältlich ist und was die Preise dafür wären. Dann könnte man aber das betreffende Material z.B. unter die Gangelemente kleben und Tagsüber die Elemente auf den Kopf stellen, so dass sich das Material 'lädt'. Wenn's dann zum Spielen geht, einfach Elemente wieder in die richtige Position drehen. Ich denke mir, damit könnte man sich den Aufwand um die Verkabelung, den Schaltmechanismus und den ganzen Elektorlade-, bzw. Anschlussvorgang und sparen ...

Nur so eine Idee ...
Gruss
Patrick
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Hehe, auch ne prima Idee. Es gibt ja phosphoriszierende Farben zu kaufen, aber meine Runden kommen immer sehr spontan zusammen, da bleibt zum Aufladen keine Zeit.
Zudem lässt sich die Farbe dann nur sehr schwer wechseln. Ich denke da z.B. an einen Tümpel, der je nach LED, mal ein Lavapool, mal ein Giftsee oder Sumpf, mal eine Heilquelle sein kann.

Aber als Ergänzung ist es sicher genial.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Phosphoreszierende Farbe gibt es, wie gesagt, vielleicht wäre auch Farbe interessant, die unter Schwarzlicht leuchtet. Die sieht man unter Umständen gar nicht. Könnt man als Geheimtürindikator benutzen. Der Alb-Spieler bekommt eine Lampe in die Hand und kann loslegen.

Jetzt was anderes:
Hatte heute spontan die Idee für einen Sewer. Den Proto-Rohling habe ich eben fertiggestellt. Fehlt noch die Kacheln und der Fluss in der Mitte, vielleicht noch das eine oder andere Rohr, welches die Sch§&%e in den Abwasserkanal leiten. Alles Modular, wie man an Bild zwei sehen kann. Über die anordnung der schrägen Kacheln mache ich mir vielleicht morgen Gedanken. Und im Wasser schimmert es dann irgendwann mal grün.

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So, werde noch 'ne Runde Space Marine spielen und dann in die Poofe gehen.
Gehabt Euch wohl!
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Tolle Idee, das, defällt mir sehr.
Die große Chance für die Felder in den Schrägen liegt in den Halbfeldern.
Es müssen ja nicht alle Felder Quadratisch sein. Mach einfach Fünfecke (so eine Art Nikloaushaus, das Erdgeschoss ist auf der Seitenwegkachel bzw oben in der Mitte bei dem Klotz und das Dach in der Schräge). Die Felder in der Schräge liegen dann einfach schräg.
Lässt sich blöd beschreiben, aber so ähnlich wie das hier sollte es gehen:
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Einfach statt der 60° und hexagonal eben 45° und orthogonal.

Darf ich Dir noch einen Vorschlag machen?
Statt der zwei Spezialgänge unten könntest Du links und rechts einfach je ein normales T-Stück nehmen und für das Stück in der Mitte (wo der Fluß hinkommt) kann man auch eine Kreuzung so gestalten, dass ein Kanal hindurchführt. Ich weiß ja nicht, ob die gekürzten Wände zur Gestaltung der Szene dazugehören, aber ich denke, so wärst Du flexibler. Dann könnte man in dem Raum auch mal eine Sackgasse oder eine Ecke ansetzen und schon hat man eine ganz andere Spielsituation. Z.B. könnte dann der rechte untere Gang gleich nach rechts abknicken oder in der Mitte statt des Kanals eine Wand sein usw.
Zudem könnte man dann diese Kreuzung mit Kanal auch an anderen Stellen einsetzen. Dann müssten z.B. die Heroen erst ein Brett oder so finden, um weiter zu kommen.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Das mit den Hexfeldern ist eine zu überlegende Idee. Bricht zwar die konzeptionelle Kontinuität der Quadrate auf, ist aber zweckmäßig.

Der angeschrägte Gang sollte so sein, da es in diesem Fall die konzeptionelle kontinuität bewusst durchbricht, wie zuvor auch der Raumteil mit dem Riss.
Mal sehen. Vorteil: durch die modulare Bauweise kann man variieren.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Ich schick Dir nachher mal einen Entwurf meiner 45°-Kurve per mail.
Die <konzeptionelle Kontinuität der Quadrate> wird nämlich völlig überbewertet :lol3:
Ich werd mich davon völlig lösen. Zur Not kanns auch kreisförmige Felder geben oder Achtecke und die Felder können beliebig gedreht werden (So wie in Deinem Kurvensegment für WHQ weiter oben). Mein Treppenhaus hat lauter Tortenstücke als Felder. Solange man die Nachbarschaftsverhältnisse klar erkennen kann ist die Feldform irrelevant.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Nachdem der Schornsteinfeger nach 12 Jahren plötzlich meinte, der Ofen wäre nicht betriebsfähig (und überhaupt: er habe den damals ganz sicher nicht abgenommen ...) habe ich heute das Gerät aus der Wohnung transportiert und das Loch mit Feuermörtel zugemörtelt. Als Ausgleich habe ich noch ein wenig mehr oder minder filegrane Dungeontiles fertiggestellt. Neben ideal standard 2er Gängen habe ich auch einen Wandeinsturz komplettiert. Die Amazone konnte es kaum erwarten ...

Iso-Perspektive
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'hinter' dem Einsturz
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'vor' dem Einsturz, mit zensierter Amazone - Quasi 'Nipplegate' ... :roll:
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Was noch ein wenig fehlt ist ein gewisser Grat an Verwitterungim Dungeon. Moose, Flechten, vielleicht die eine oder andere Wurzel oder Ranke. Mal sehen, ist ja noch ausbaufähig.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Wie immer: Schweinegeil! Das ist ja schon 2.0!

Wie hast Du Dir die Spielmechanik dieses Einsturzes vorgestellt? Darf man da hindurchklettern?
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Ich danke fein für die Blumen, auch wenn ich mit der Ausführung noch nicht ganz zufrieden bin. Aber vielleicht dient es ja als Vorlage!

Ja, man kann durchklettern. Jetzt wo Du's sagst kommt folgende Idee: Ein 'Wall-Cave-In Instant-Snap-On-Extensionpack' Nachrüstset für Dungeonteile, mit herausnehmbaren Einsturz (a la Türe) und 'Spoilage Overlay' (Schutt und Steine uff Pappe zum dranlegen halt). 8)
Durch den Durchbruch kann auf jeder Seite nur eine Person pro Seite schlagen. Waffen aus zweiter Reihe können aber stechen. Vielleicht kann man die Bewegung für's durchschreiten reduzieren (oder den Aufwand verdoppeln z.B. 2 Bewegung für ein Feld), da es eng ist und das Geröll davor liegt. Auch kann man den Angriffs und Verteidigungswert reduzieren, da der Heroe sich im Kampf auch darauf konzentrieren muß, nicht über das Geröll zu fallen.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Lagoil »

Hallo,

ich finde diesen Gang auch sehr getroffen. Dadurch wird die Messlatte noch höher gehängt. Wie du schon schriebst, könnte ein herausnehmbarerer Einsturtz etwas flexibler einsetzbar sein. Ich bewundere auch, wie schnell du die Gangelemente bemalst. Ich glaube jedenfalls, dass du dabei relativ schnell bist.

Es ist auch sehr sensibel von dir, auf jugendfreie Dungeons zu achten.

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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Lagoil hat geschrieben:Ich glaube jedenfalls, dass du dabei relativ schnell bist.
Das liegt daran, das ich gandenlos schummle. Auch auf die Gefahr hin, das ich mich jetzt entmystifiziere: Ich benutze Malmittel der Firma Schmincke und Golden. davon nimmt man die genünschte Menge, mischt ein winziges bisschen der Farbe bei, in der man Schattieren möchte (z.B. Schwarz) und lasiert (denn nichts anderes ist auch der Wash von GW) das Ganze einmal. Nach dem Trocknen noch ein wenig Highlights, fertig ist die Laube bzw. der Dungeon. Ich lackiere danach nochmal matt mit Acryllack auf Harzbasis. Stinkt zwar ein wenig nach Verdünner (obwohl, je länger man davor sitzt und es einatmet ...). Soll ich mal ein Tutorial erstellen? Muss bei diesem Thema CorranHorn erwähnen und danken, denn ohne seinen wertvollen Tipp wäre ich nie darauf gekommen!

Was den Jugendschutz angeht, so kann man die Kinder nicht genug vor nackter Haut schützen! Ich halte es da wie die Amerikaner: Im vorliegenden Beislpiel würde es nichts machen, wenn die Amazone gerade einen Ork in Stücke metzeln würde (Ork=Achse des Bösen), nur bekleidet muß sie sein! Denn nackte Brüste sind Teufelswerk! :lol3:
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Öhm.. Wie wärs statt des herausnehmbaren Einsturzes mit einem Einsturzsegment? Das ist doch eigentlich auch nichts anderes, als ein 0er Gang (oder alternativ zwei 0er Sackgassen Rücken an Rücken) mit eingestürzter Mauer in der Mitte.
Hätte zwei Vorteile:
1. Du kannst den Einsturz schöner (und auch filigraner) gestalten, da er selber keine Stabilität benötigt (das erledigt ja die Kachel)
2. stelle ich mir das Aufbauen praktischer vor. So eine Kachel stellt man einfach hin, ein 3D-Overlay (das ja möglichst bündig in den Gang passen sollte) muss man vorsichtig hineinmanövrieren.

Ein Tut wäre sehr freundlich. Danke.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Sidorion hat geschrieben:... Einsturzsegment? Das ist doch eigentlich auch nichts anderes, als ein 0er Gang ...
Das hast Du verdammtnochmal verdammt Recht ... :wink:
Wenn man auf die einfachsten Sachen nicht von alleine kommt wird es Zeit ... äh ... keine Ahnung. Wird es eben Zeit. Ich merke gerade, das ich in eine freitagstrollige Stimmung verfalle und höre daher auch sofort auf zu schreib
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von knightkrawler »

en.
Macht nix, andere machen ja weiter.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Vielleicht erinnert sich die/der eine oder andere noch dran:
Ich hatte unlängst ein anderes meiner Projekte dank Herrn Hirst von Hirstarts entscheidend vorantrieben können, nämlich mein modulares, aus Gipskacheln bestehendes HQ-Dungeon. Nun haben wir es vor kurzem mal ausprobiert und es hat recht gut geklappt. Der Vorteil an dieser Bauweise ist, das man nur das aufdecken muss, was die Charaktere sehen. Hier nochmal die Grundausstattung plus dem kompletten Aufbau:

Bild

Bild

Die weitere Arbeit hier ist folgende:
- Räume komplett aus Gipsplatten gestalten (und die derzeitigen Silitron-Platten ersetzen)
- Sackgassen-Platten gestalten
- Lösung für einziehbare Wände erarbeiten (viele Ideen, noch nichts konkretes)
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Topquest »

Wow echt cool deine Teile! :dafuer:
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Wehrter »

Wo ist hier der „like-Button“?
Das schöne an diesem modularen System ist, daß man einerseits die originalen Quests zocken, und auch völlig frei den Dungeon aufbauen kann.

Ich hätte da noch ein paar Hinweise, bzw. Vorschläge und Fragen:

Durch die originalen Überleger müsstest Du noch ein paar Räume bauen, die eben sehr speziell sind! Der große Überleger aus „Gegen die Ogrehorden“ würde den Zentralen Raum von 5x6 auf 6x7 vergrößern. Genauso habe ich aus „Herr des Schwertes“ einen Überleger gestaltet, der 5x5 und einen der 5x8 groß ist. Den 5x8 würde man auf dem originalen Brett oben links legen (über die beiden 4x5Räume) und der 5x5 Raum würde links oder rechts auf einen der 4x4 Räume kommen, wo er dann die entsprechenden Gänge überdecken würde.
In wie fern es sinnvoll ist, die anderen Überleger nachzubauen ist nach meiner Meinung mehr Geschmacksache, da sie im Grunde nur anders Designt sind.

Nun zu meiner Frage:
Bei den Gängen ist das Problem, daß sie in ihrer Länge variieren, oder mit einem Blockadestein unterbrochen sind und wenn man durch die Räume gegangen ist, dahinter wieder auf den Gang kommt. Löst Du hier das Problem, indem Du den Gang ganz auslegst und mit dem Blockadestein das Ende des Ganges markierst, oder hast Du hierzu eine andere Lösung gefunden?
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Wehrter hat geschrieben:Wo ist hier der „like-Button“?
Das schöne an diesem modularen System ist, daß man einerseits die originalen Quests zocken, und auch völlig frei den Dungeon aufbauen kann.

Ich hätte da noch ein paar Hinweise, bzw. Vorschläge und Fragen:

Durch die originalen Überleger müsstest Du noch ein paar Räume bauen, die eben sehr speziell sind! Der große Überleger aus „Gegen die Ogrehorden“ würde den Zentralen Raum von 5x6 auf 6x7 vergrößern. Genauso habe ich aus „Herr des Schwertes“ einen Überleger gestaltet, der 5x5 und einen der 5x8 groß ist. Den 5x8 würde man auf dem originalen Brett oben links legen (über die beiden 4x5Räume) und der 5x5 Raum würde links oder rechts auf einen der 4x4 Räume kommen, wo er dann die entsprechenden Gänge überdecken würde.
In wie fern es sinnvoll ist, die anderen Überleger nachzubauen ist nach meiner Meinung mehr Geschmacksache, da sie im Grunde nur anders Designt sind.

Nun zu meiner Frage:
Bei den Gängen ist das Problem, daß sie in ihrer Länge variieren, oder mit einem Blockadestein unterbrochen sind und wenn man durch die Räume gegangen ist, dahinter wieder auf den Gang kommt. Löst Du hier das Problem, indem Du den Gang ganz auslegst und mit dem Blockadestein das Ende des Ganges markierst, oder hast Du hierzu eine andere Lösung gefunden?
Werter Wehrter,

danke für die Blumen. Das mit den Overlays sehe ich schon genau so, würde allerdings vorerst versuchen, die original Overlays zu scannen und dann skaliert auszudrucken. Das sollte vorerst reichen. Besagte Räume kommen dann irgendwann, wenn Zeit und Motivation und die richtige Welle angerollt kommt. Denn ich versuche gerade, das Projekt noch mit Mauern zu versehen. Ich habe noch ein paar Probleme, denn es entsteht die eine oder andere Bodenfalte, die ich noch irgendwie kompensieren muss. Aber, kommt Zeit kommt Rat und Maß.

Was Deine zweite Anmerkung angeht, so habe ich natürlich nach der ersten Spielrunde auf diesem Brett angefangen, Enden zu produzieren. Ich bin mir zwar noch über die Anzahl und Form (wieviele 1er, 2er und 3er Enden) im Klaren, das sollte aber nach dem ersten Durchspielen der Grundquesten feststehen. Hier gibt's die ersten Bilder:

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Ich hoffe es gefällt und ich kann ein paar Inspirationen weitergeben.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt ein Tut

Beitrag von Goregrinder »

Sidorion hat geschrieben:Ein Tut wäre sehr freundlich. Danke.
Washes selbst gemacht oder Lasieren kann jeder

Ich male mit Acrylfarben. Der Vorteil ist, das die Farben auf Wasserbasis beruhen und so recht einfach zu handhaben sind.
Guckt man nun im Fachandel, so kann man viele Zusätze und Malmittel finden, die man auch für das Anmalen von Miniaturen benutzen kann. Beim Herstellen von Washes/Lasuren braucht man ein Mittel, was eben diesen Effekt erzeugt. Die Mittel die ich verwende sind von der Firma Schmincke und der Firma Golden, wobei ich letzterer den Vorzug gebe. Auch kann/sollte man auf die Oberflächenwirkung des getrockneten Films achten: es gibt mattes und glänzendes Lasurmittel. Ich beutze glänzendes, da es sich für mich eher beschaffen lässt.
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Nun füllt man eine verhältnissmäßig kleine Menge in ein Behältnis. Ich verwende zum Teil eine Keramikschüssel (1,- € bei jedem Penny in den Pappaufstellern) oder ähnlich gut sauberzumachendes Geschirr. Sehr gut kann man auch die Plastikschälchen von Marmeladenportionen (Fluzeug, Hotelbuffet, ...) verwenden. Das folgende Bild ist leider verschwommen, glaube man kann aber genügend sehen.
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Nun nimmt man, je nachdem wie intensiv die Lasur werden soll, ein winzigkleine bis kleine Menge der gewünschten Farbe und rührt diese in das Malmittel ein. Es entsteht eine milchige Flüssigkeit und man ist erstaunt, wie schnell dich die Farbe verteilt.
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Nun mit dem Pinsel (ich nehme einen breiten 8er da vinci Rindshaar) die Lasur auf das Objekt auftragen. Hierfür verwende ich in der Regel Latexhandschuhe, da man das Zeug schnell an den Fingern kleben hat. Auch eine nicht bis minderhaftende Unterlage ist von vorteil. Ich nehme immer Klarsichtfolien.
Sollten durch zu viel rühren oder beim Auftragen Blasen entstehen, so kann man diese nach dem auftragen mit einem spitzen Gegenstand einstechen. Geschieht das rechtzeitig, so bleiben keine Spuren übrig.
Die Trockenzeit kann ich nicht genau sagen, lediglich das es mit der Menge an aufgetragenem Material zu tun hat. Würde aber vom Gefühl her zwischen 5 und 15 Minuten ansetzten.
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Ist das Zeug getrocknet, sieht es, zusammen mit ein wenig weißem Highlight, so aus:
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Man sollte die übrige Flüssigkeit direkt nach Bentzung auswaschen. Bei den Pinseln nehme ich warmes Wasser mit Kernseife, das reicht in der Regel. Vergiss man mal das Reinigen unter Wasser kann man problemlos Pinselreiniger auf Terpentinbasis nehmen.


Mit ein wenig Übung bekommt man eine gute Lasur hin. Nimmt man nun die Washes von z.B. GW, so kommt al Argument noch der Preis hinzu. Für 250 ml Schmincke Malmittel bezahle ich um die 13 Euro. Für ca 12 ml bezahle ich um die 3 Euro. Einweiterer Vorteil sit, das ich de Farbton der Lasur frei bestimmen kann. Es kann auch mal Braun sein. Oder ich benutze es zum Tönen einer anderen Farbe. Mit noch ein paar anderen Mitteln kann ich auch noch die Fließeigenschaften verändern, das habe ich aber bis dato noch nicht gebraucht, daher kann ich da keine Tipps geben.

Ich hoffe, ich habe das "Tut" gut genug beschrieben und dem einen oder anderen Tipps geben können - würde mich freuen.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Joinme66 »

das sind sehr schöne Gang-Enden geworden Gore, wirklich super und danke für die Wash Erklärung.
Ich suche nach Schätzen...Speerfalle....äh ich meinte Fallen...
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Lagoil »

Vielen Dank für das Tut. Selbst wenn man länger dabei ist, sind solche Beschreibungen immer sehr willkommen. Man findet immer wieder Details und Ideen, wie man sich verbessern kann.

Lagoil :zauberer:
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Nach langem mal wieder was Neues. Angeregt durch's Forum habe ich mich mal mit einer Rassel-Alternative auseinandergesetzt. Aus der Diskussion um das verdecken der Aktionsreihenfolge habe ich ein Kartensystem zusammengebastelt, was zwar einfach ist, aber sich beim letzten Testspiel am Wochenende als recht praktikabel erwiesen hat. (Keine Angst, eine Rassel möchte ich auch noch haben, aber ich hatte noch Laminierfolie und genügend Druckertinte und eine Idee).
Meine Grundidee war die eines Systems, welches die Zugreihenfolge zufällig bestimmt, die Zugreihenfolge komplett oder nach und nach preisgeben kann und bei Bedarf verschiedene Monstergruppen (und z.B. auch Bossgegner) ansprechen kann.

Ich habe mit Scribus Karten gestaltet (10 cm x 7 cm, mit Laminierung 10,5 cm x 7,5 cm):
8 Heroenkarten, durch verschiedene Farben zu unterscheiden
1 Landsknechtskarte
Karten für jede Standardmonster-Rasse in HeroQuest (insg. 9 inkl. Oger)
1 Skaven-Karte (weil ich noch Rohmaterial aus Advanced HeroQuest habe und ich Skaven liebe!!!)
1 Morcar Karte

Das System läuft wie folgt:
Am Anfang werden die relevanten Heroenkarten und die Morcar Karte verwendet. Am Ende jeder Runde mischt ein Spieler (Reihenfolge ist aushandelbar) die Karten und deckt dann nach Beendigung des Zuges die erste Karte auf. Nun ist der betreffende Spieler an der Reihe, dann die nächste Karte und der nächste Spieler, ...
Kommt nun ein Monster auf's Brett wird die betreffende Karte in den Ablagestapel gelegt. War Morcar noch nicht dran, so kann er in seinem Zug die Monster betätigen. War er schon dran wird seine Karte aus dem Deck genommen und sein Zug ist sobald die Monsterkarte aufgedeckt wird. Kommt nun eine weiter Monsterrasse ins Spiel wird auch diese Karte beigemischt. Das heisst, das die Monster nun an unterschiedlichen Stellen in der Runde dran sind. Wird nun ein Monstertyp ausgeschaltet, so entfernt man die Karte wieder aus dem aktuellen Deck. Ist der letzte Monstertyp Geschichte wird die Morcar-Karte wieder beigemischt.
In der Praxis klappte es recht gut. Toll war, das die Monster nicht gebündelt sondern einzeln dran waren.
Das ganze ist ausbaufähig. So könnte man Karten für Boss-Gegner, weitere Rassen und Ereignisse gestalten.
A propos Gestalten: Ich danke dem HeroScribe Team, von denen ich mir die Symbole entlehnt habe.
Und damit Ihr wisst, wovon ich Rede, hier noch ein paar Bilder:
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Zuletzt geändert von Goregrinder am 20.02.2013 08:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Sehr schöne Karten, gefallen mir gut.
Allerdings bleibe ich weiterhin skeptisch, was das Trennen der einzelnen Monsterarten betrifft. In meinen Augen wird dadurch das Spiel noch leichter für die Heroen, da dem Spielleiter die Variationsmöglichkeiten bei seinen Zügen genommen werden und sich die Monster nun gegenseitig auf dem Brett blockieren.

Kannst es ja auf dem Treffen mal vorführen.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Sidorion hat geschrieben:Sehr schöne Karten, gefallen mir gut.
Allerdings bleibe ich weiterhin skeptisch, was das Trennen der einzelnen Monsterarten betrifft. In meinen Augen wird dadurch das Spiel noch leichter für die Heroen, da dem Spielleiter die Variationsmöglichkeiten bei seinen Zügen genommen werden und sich die Monster nun gegenseitig auf dem Brett blockieren.

Kannst es ja auf dem Treffen mal vorführen.
Ersteinmal danke ich natürlich artig für die Blumen. Will eine weitere Version der Karten anlegen, obschon diese sich für einen Prototyp, welcher aus einer Laune heraus entstanden ist, als durchaus tauglich erwiesen haben.
Vorführen auf der Con? Klaro. Wie gesagt: in Ermangelung einer Rassel ist das meine Alternative.
Was die gegenseitige Behinderung von Monstern angeht, so hatte ich nicht das Gefühl, da z.B. auch die Heroen überhaupt nicht zuverlässig planen konnten, da wir die Karten nacheinander gezogen haben und nicht am Anfang der Runde die Reihenfolge feststand. Als Morcar fand ich es gut, oder drei Optionen zu haben und nicht meine ganzen Möglichkeiten in einem Zug raushauen zu müssen. (Vielleicht wäre die Möglichkeit des Schiebens von Zügen eine Alternative). Sollte das jedoch stören, so ist das System so flexibel, das man ja auch die Möglichkeit hat, nur die Morcar Karte zu benutzen, den Rest lässt man raus.
Allerdings ist Dein Einwand durchaus eine Prüfung Wert herauszufinden, was eine Unterteilung von Monsterrassen für das Spielgefühl bedeutet. Eventuell kann man dann das Spiel in bestimmten Phasen gezielt steuern um bestimmte Effekte (Spannung, Ungewissheit, anderes taktisches Verhalten -> Abwechslung) zu erzeugen.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Ich sehe eben nur die Gefahr, dass zwanzig Fimire dumm rumstehen und nix machen können wenn sie dran sind, weil alle Felder neben den Heroen von Orks besetzt sind. Wenn jetzt auch noch die Orks als Letzter drankommen und die Heroen vorher alle töten (die Fimire sind ja keine Gefahr mehr, die waren ja schon dran), kann der Spielleiter diese Runde keine einzige Figur sinnvoll einsetzen, obwohl er einige auf dem Brett stehen hat.

Diese freie Zugwahl ist doch der einzige wirkliche Bonus, der dem Bösen die Möglichkeit gibt, wenigstens ab und an mal einen Heroen zu gefährden. Sicher, wenn die Heroen gegen drei Orks und zwei Goblings stehen, wird das kaum ins Gewicht fallen, aber bei größeren Kämpfen schon. Ich als Böser würde dann einfach keine gemischten Gruppen mehr einsetzen.

Und dann ist nach wie vor das Problem der Mischerei. Es werden sechs, maximal sieben Karten in dem Stapel sein. Wie mischt man sowas? Das ist doch ein Gefummel... Nee, nee, da bleib ich lieber bei meinem Dranseierwürfel wenn ich die Zugreihenvolge in der Runde verschleiern will :mrgreen: .

Aber ausprobieren will ichs tropsdem.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Sidorion hat geschrieben: ... Aber ausprobieren will ichs tropsdem.
Dann lass Dich überraschen =)
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

So, mal wieder ein wenig Zeit zum basteln gehabt (nicht sklavisch Türen samt Rahmen gießen müssen ...) und mich an einer eigenen Türe versucht, nachdem ich HQ-Killy's Türen gesehen habe. Leider habe ich nicht so tolle Profile, und Erdbeeren gab es auch momentan keine, aber ich glaube, das es nicht so schlecht geworden ist. Mal sehen, was meine Spieler sagen werden.

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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Kringel »

Also ich finde die Tür auch sehr gut, passt doch gut zu den Bodenplatten.

Sind die Wandstücke fest am Türrahmen dran?

P.S. Die Barbarenfigur (rechts) finde ich auch sehr nett :wink:
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Schöne Türe, gefällt mir. Wie hast DU den Türgriff gemacht?
Kringel hat geschrieben:Sind die Wandstücke fest am Türrahmen dran?
Nein, das ist eine Kachel für Modular3D (Spez. gibts wie immer von mir, PN mit email-Adresse genügt). Die Wand ist fest mit dem Boden verbunden und die Türe ist in ein Loch in der Wand gestellt. Normalerweise steckt da ein mobiles Stück Wand.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Sidorion hat geschrieben:Schöne Türe, gefällt mir. Wie hast DU den Türgriff gemacht?
Kringel hat geschrieben:Sind die Wandstücke fest am Türrahmen dran?
Nein, das ist eine Kachel für Modular3D (Spez. gibts wie immer von mir, PN mit email-Adresse genügt). Die Wand ist fest mit dem Boden verbunden und die Türe ist in ein Loch in der Wand gestellt. Normalerweise steckt da ein mobiles Stück Wand.
zu 1) Foto-Tut ist in Arbeit, evtl. sogar schon heute Abend.

zu 2) Bitte 'Werbung' oder 'Werbenachricht' einblenden lassen. Bekomme sonst warscheinlich Probleme ... ;)
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von HQ-Killy »

Erstmal:
Die Türen sehen gut aus.
Besonders die Fase zwischen den Brettern
und die Farbgebung sind schick...
Das mit den Türgriffen würde mich auch interessieren.
Baue grad eine Bodenluke, für die mir aber noch der Griff fehlt.
(Foto auch evtl. morgen)
Danke für den Verweis auf meine Werke. :oops:
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Ich sage artig Danke für all das Lob und erwiedere diese Geste mit dem versprochenen, auf die Schnelle erstellten Türring-Tut, sowie einem kurzbericht zur Holztür.


Türrig-Tut
Bild
Links oben: Das Werkzeug ist eine Zange mit runden Griffbacken. Das war's eigentlich schon.
Rechts oben: man wickelt den Draht bist fast ganz rum, Grift nochmal nach und wickelt soweit, das beide Drähte sich kreuzen
Rechts mittig: Endergebnis
Links unten: Mit der Kneifzange abgeschnittener Ring.
Rechts unten: Auf eine Unterlage (in dem Fall Pappe) wird der Ring aufgelegt, eine zweite Pappe zur Stabilisierung, und dann ein Tropfen Kleber drauf (in meinem Fall Holzleim). Sicher könnte man auch den Tropfen zu erst applizieren und dann den Ring drumbauen.

Last not least noch etwas zu den Holzbrettern. Ich habe Holz aus unserem Architektur Bastelzubehör genommen und dieses mit einem Cutter an den Längskanten schräg abgehobelt. (Hoffe man kann es einigermaßen auf den Bildern unten erkennen). Dadurch entsteht die Form (siehe Bild oben)
Bild

Hoffe, es inspiriert den einen oder anderen, würde mich freuen.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Commissar Caos »

Tolle Arbeit! ich muss mir auch Gedanken über meine Türen machen. kann mich nur noch nicht aufraffen. Ist aber ne super Inspiration. Danke dafür!
Cola ist gut gegen Zähne

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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

So, nach laaanger Abstinenz habe ich aus entspannungs- und nachfragetechnischen Gründen wieder angefangen, was für HQ zu machen. Es lagen noch ein paar 'alte' Projekte rum, die ich aufgenommen und weitergeführt hatte. Werde Stück für Stück darüber berichten.

Als erstes hier ein paar Eindrücke von meiner Umgestaltung von Sidorions 3D Modular Serie. Ich fand den Standard schon immer großartig, allerdings waren mir persönlich die Wände zu niedrig. Diese habe ich angeglichen und im gleichen Atemzug auch neue Türen gestaltet. Hierzu habe ich ein paar meiner Bruce-Hirst Gußteile zu einer Türe verklebt und mit Silikonkautschuk abgeformt. Auch wenn ich da nicht sooo die Übung habe, war das Ergebnis für die Zwecke ausreichend. Im folgenden die Ergebnisse, auch im Vergleich zu Sids Standard. Einzig die Bemalung des größeren Tores gefällt mir noch nicht so gut, da mein herkömmliches Wash-Mischmittel leer war und ich mir mit einem anderen behelfen musste, dessen Dosierung ich nicht mehr genau wusste.

Bild

Erläuterung von links oben nach rechts unten:
1) Beide Tore im Vergleich
2) Eingeschobenes Tor in Öffnung
3) Beide Dungeon-Tiles im Vergleich
4) Abmessung der Tore
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Also mir gefällts.
Ich mag, wie sich deine Türen in die Wand einfügen. Gehe ich recht in der Annahme, dass die auch nur so dick sind wie die Wände und man dann im angrenzenden Raum nochmal ein Türteil hat, das dann passend dazu gestaltet ist?

Zu beachten ist, dass der linke Gang nach MK I und der rechte nach MK II gebaut ist. MK III sieht dann nochmal ganz anders aus :mrgreen: Da sind dann die Wände wieder einzeln, da ich festgestellt habe, dass ich zu oft rumprobieren muss, damit dann alles passt. Oft musste ich sogar den Dungeon nachträglich umbauen, was den Spielfluss doch stark beeinflusst hat.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Was das Umbauen von Wänden angeht, so hatte ich für mein 2D Modular System die Überlegung angestellt, die Wände mit einer Art nach unten gerichtetem T (Streifen Pappe, mittig eingeschnitten und einmal rechts und einmal links gefalten) einzusetzen. Der erste Prototyp sah recht vielversprechend aus, doch ich wollte erst einmal alle Räume fertigstellen, damit ich nicht 1000+1 Projekt anfange und keins finalisiere ...
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Sidorion
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Sidorion »

Ich versehe die Wände mit kleinen Sockeln. Dadurch önnen sie mit den selben Magneten an die Kacheln geklebt werden, die auch die einzelnen Bodenfelder aneinanderhalten.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Sidorion hat geschrieben:Ich versehe die Wände mit kleinen Sockeln. Dadurch önnen sie mit den selben Magneten an die Kacheln geklebt werden, die auch die einzelnen Bodenfelder aneinanderhalten.
Gute Idee. Ist vor allem platzsparend beim Verstauen. Und Spezialteile (Brücke, Mauerdurchbruch, ...) kann man ja trotzdem bauen und einsetzten. Mal sehen, wieviel Arbeit es ist, das bestehende System zurückzubauen ...
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

So, nach meiner Fotosaission gestern hier noch ein Prototyp für 'nen Tisch. Bei allgemeinem Gefallen werde ich 'ne Bastelanleitung mit Maßen einstellen.

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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Luther O. »

Ui, schöner Tisch. Balsaholz?
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Luther O. hat geschrieben:Ui, schöner Tisch. Balsaholz?
Linde.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von kuerfra »

[quote="Goregrinder"]So, nach meiner Fotosaission gestern hier noch ein Prototyp für 'nen Tisch. Bei allgemeinem Gefallen werde ich 'ne Bastelanleitung mit Maßen einstellen.

Hallo,

auf jedenfall die Bastelanleitung, sieht sehr schön aus.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Legolas »

Schick
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Nach dem überaus inspirierenden Wochenende in Homberg/Efze habe ich mal wieder meine Basteleien entstaubt und angefangen, ein wenig an einem Szenarioraum zu arbeiten. Dieser hat auch Felsen, welche aussen sind. Meine ersten Modelle/Studien kann man im Folgenden sehen. Nun meine Frage an die versammelte Bastlerschaft: was würdet Ihr machen, um den Gesteinen eine weitere, 'natürlich' verwitterte und bewachsene Note zu geben? Bin gespannt auf eure Ideen und Tipps!

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So, jetzt müsste man was sehen ... Dropbox ist halt nervig für so Sachen ...
Zuletzt geändert von Goregrinder am 20.05.2016 17:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Iwanhoa »

Gebe er uns Bilder! :ok:
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Hä!? :shock: Wasn des!? Die Bilder hatte ich doch eingebunden! Was'n gullfuck! Werde das gleich ändern.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Iwanhoa »

Krümmelmoos (grüne geschredderte Schwammstückchen) in einigen Ritzen entlang. Dann mit stark verdünnter schwarzer Wash Schlierstreifen über die gesamte Höhe des Felsens erzeugen, die Wash dabei mit Gloss Varnish strecken. Im unteren drittel dieses Schliers dann mit Moosgrüner Wash Algenbewuchs simulieren.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von knightkrawler »

Und Pigmente, Pigmente, Pigmente...
Dunkelgelbe, ziegelrote, blaugrüne, moosgrüne, flechtenrosane.
Alles sehr dezent und strategisch ansetzen.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

knightkrawler hat geschrieben:Und Pigmente, Pigmente, Pigmente...
Dunkelgelbe, ziegelrote, blaugrüne, moosgrüne, flechtenrosane.
Alles sehr dezent und strategisch ansetzen.
Meint? Mit 'nem Pinsel das Pulver vorsichtig auftragen? Ich hatte mal ganz gute Erfahrungen mit Künstlerkreide gemacht.

Wie würdet Ihr det janze fixieren? Klarlack? Eher zum Sprühen, oder?
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Iwanhoa »

Klarlack->Dose->Sprühkopf->Terrainteil

Bester Klarlack ever und ich hatte VIELE VIELE Klarlackmarken in meinem Leben^^:

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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Iwanhoa hat geschrieben:... die Wash dabei mit Gloss Varnish strecken. ...
Warum die Varnish? Geht nicht auch Thinner als Malmittel?
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von knightkrawler »

Vorsicht bei Malkreide! Nicht lackieren, weil die dann oxidieren. Hat mir Iwanhoa in einem anderen Thread vor kurzem erklärt.
Es scheint die intuitiv richtige Lösung zu sein, Kreiden zu benutzen, weil sie so günstig sind, aber da ist eben der Haken bei vielem, was das Hobby betrifft. Die Preise haben gößtenteils ihre berechtigte Grundlage...
Richtige Pigmente benutzen, von den üblichen Verdächtigen (Valljo, Mig... usw.). Die kannst du dann lackieren.

Zwei Methoden zum Auftragen:
Pigment Fixer oder Isopropyl auftragen, Pigmente drüberstreuen. Das geht in "Schichten", um die Farbe zu intensivieren.
Oder mit erst die Pigmente auftragen (Finger oder Pinsel oder was auch immer) und dann Pigment Fixer oder Isopropyl drüberträufeln. Damit kannst du sogar Strukturen erreichen, wie zum Beispiel bei Rost. Oder Moos.

Am Besten siehst du dir youtube-Tutorials an. Das lohnt sich für unser Hobby IMMER.
Ich selber habe das noch nicht großflächig gemacht, deshalb solltest du meine Aussagen hier mit einer Prise Salz nehmen.
Bitte um weitere Anleitungen und Berichtigungen von erfahreneren Leuten.
Und Youtube. Immer Youtube.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Für die Sachen mit den Pigmenten müsste ich erst in das Künstlergeschäft meiner Wahl gehen, der Tipp hört sich gut an!
Was die Kreide angeht, so habe ich damit immer gute Erfahrungen gemacht, auch bei Zinn- und Kunststoffminis mit Bemalung auf Acrylbasis und Lackierung sowohl mit Acryl- als auch Harzlacken.

Youtube ist natürlich immer einen Blick wert, doch bei den Videos kann ich keine Fragen stellen, die mir so nett und kompetent beatwortet werden =) :ok:
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Iwanhoa »

Dann hast Du wahrscheinlich Kreide mit pH unsensiblen Pigmenten. Wenn die Pigmente beim lackieren die Farben verändern liegt meist am pH.

Du solltest bei meiner Anleitugn den Klarlack nehmen um zum einen durch die dickere Konsistenz der Farbe mehr Kontrolle beim auftragen zu haben, zum anderen diesen Wassereffekt zu haben. Du kannst auch Holzleim nehmen, dann bekommt es auch ein wenig Struktur.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Goregrinder »

Iwanhoa hat geschrieben:Dann hast Du wahrscheinlich Kreide mit pH unsensiblen Pigmenten ...
Habe auf der Verpackung nix gefunden, aber ich denke das die Pastellkreide von Farber-Kastell eben eine solche ist.
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von HQ-Killy »

ließe sich das nicht ganz leicht mit essig oder/ und Seife testen????
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Re: Aus Goregrinders Werkstatt

Beitrag von Iwanhoa »

Ja kann man
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