Waffen-Streß

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Moses Bad
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Waffen-Streß

Beitrag von Moses Bad » 12.12.2005 18:40

Mal wieder eine etweas komplexere Regel, von mir, für jeden dens interessiert *g*

Manche Spielleiter haben sich möglichkeiten ausgedacht, ihre Helden dazu zu zwingen, sich von Zeit zu Zeit neu einzudecken, bsp. Rost. Allerdings finde ich, das es noch etwas realistischeres geben könnte.
Verschleißerscheinungen.

Die Regelidee an sich verlangt in den seltensten Fällen zusätzliches Würfeln, aber eher erfassen der Würfelergebnisse von Seiten der Spieler (oder des Leiters, wenn er ihnen nicht weit genug traut).

Rüstungen
Auf Rüstungen haut man drauf, denn dafür sind sie da.
Die zur Verfügung stehenden Streßpunkte entsprechen KW x 10.
Bei jedem Angriff den sie abfangen, erhalten sie einen Streßpunkt für jeden Totenschädel den das Monster erzielt, ungeachtet, ob der Angriff als ganzes nun abgewehrt wurde oder nicht.
Hat der Held das Pech nur Monsterschilde zu werfen, zerbricht der Rüstungsteil automatisch, bei mehreren, der mit den meisten Streßpunkten.
Optional erhält der schwächste Rüstungsteil auch 10 Streßpunkte automatisch.

Nahkampfwaffen
Die zur Verfügung stehenden Streßpunkte entsprechen KW x 5 aufgerundet.
Für jeden Monsterschild den der Gegner bei der Verteidigung wirft, erhält die Waffe einen Streßpunkt.
Hat der Held das Pech nur Schilde zu werfen, gelten Monsterschilde voll, Heldenschilde mit 0,5 Streßpunkten, abgerundet.
Wirft der Held nur Monsterschilde, zerbricht die Waffe automatisch und ist unbrauchbar.

Fernkampfwaffen
Die zur Verfügung stehenden Streßpunkte entsprechen KW x 3,5 aufgerundet.
Diese Streßpunkte bauen sich kontinuierlich auf, um den Sehnenverschleiß wieder zu spiegeln, pro Schuß KW x 1.

Pfeile und Bolzen
Pfeile und Bolzen können unter Umständen wieder eingesammelt werden.
Pro Bolzen/Pfeil den man einsammeln will, wirft man 1 KW.
Wirft man einen Schädel, ist er zerbrochen, bei einem Schild kann man ihn weiter verwenden.

Reparatur
Man kann Ausrüstung, solange sie nicht vollständig kaputt ging, zwischen den Questen reparieren lassen.
Pro Streßpunkt den man reparieren lassen möchte, belaufen sich die Kosten auf 10 Goldmünzen.

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Beitrag von Grimnir » 12.12.2005 19:51

Also das mit den Pfeilen und Bolzen spiele ich (auf alle Wurf- und Schusswaffen erweitert) genauso.

Aber der Rest den du da vorschlägst, ist mir viiiel zu umständlich, da muss man ja dutzende von Strichlisten führen. Das ist mir ehrlich gesagt den Aufwand nicht wert, das artet ja in Buchhalterei aus.

Aber ich wünsche jedem, der das ausprobieren möchte, viel Spaß dabei.
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Beitrag von Saruman » 13.12.2005 08:51

Hallo!
An sich eine gut durchdachte Regel um es realistischer zu machen.
Aber ich schließe mich da Grimnir an: Es wird zu kompliziert mit den Punkten... werde ich nicht machen...

Habe in meinem Regelwerk ("Das Schicksal") genung "Waffen-Verlust-Dingsbums-Möglichkeiten" wie Rost, Verlust, Zerstörung, Diebstahl usw...

Aber viele Spaß beim Ausprobieren!
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Beitrag von etepetete » 14.12.2005 11:53

Ich finde das auch eine interessante möglichkeit.. die Strichliste stört aber.

Alternative... einen kleinen pot für den entsprechenden gegenstand und darin soviel Streßpunkte ( durch zb centstücke dargestellt) wie der gegenstand hat.

so können die "Streßpunkte" immer sofort und ohne großen aufwand geführt werden.. ist der pot leer, ist die waffe put...

Haben das mit den Erfahrungspunkten gemacht, geht echt gut und schnell von der hand

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Beitrag von Ulfhednar » 19.01.2006 11:07

I hab da mal ein System ausprobiert.
Immer wenn der Heroe nur schwarze Schilde wirft ist die eingesetzte Waffe Zerbrochen.
Wenn er beim schießen nur Schilde wirft egal welche und mindestens einer Davon ein schwarzer ist hat er keine Munition mehr, sind es nur schwarze ist seine Schußwaffe Zerbrochen.
Ein Held kann natürlich Munition Kaufen, ein Päckchen Pfeile, Bolzen oder so. Er kann maximal 3 Päckchen Tragen. Ein Päckchen braucht er um überhaupt mit dieser Waffe schießen zu können, für jedes Weitere Päckchen kann er einen o.g. "Keine Pfeile mehr" Wurf ignorieren. Den "Kaputt" Wurf beeinflussen Reservepfeile nicht. Ein Held kann mit einem P. Munition so lange schießen bis er o.g. Wurf wirft, auch Questen übergreiffend.
Das funktioniert ganz gut, behält das Grundsystem von HQ bei und bewirkt, daß die Schießdominanten auch mal in den Nahkampf gehen, weil sie dann nimmer leichtfertig für jeden Goblin ihre Pfeile und Bögen riskieren.
Magische Waffe dürfen übrigens noch einen Rettungswurf absolvieren, mit einem KW sie sind nur bei einem Totenkopf kaputt, 50% Chance.

Nachteil: Zornige Diskusionen, wenn mann seine teuer erkaufte Streitaxt genau vor dem Endkampf verliert.
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Beitrag von Grimnir » 19.01.2006 18:58

ein weiterer Nachteil bei dieser Methode sit natürlich das eine 2er-Waffe sehr viel leichter zerbricht als eine 3er-Waffe. Von einer 1er-Waffe mal ganz zu schweigen, die kaum einen Abend überleben dürfte. Mit den Zahlen hab ich jeweils die Angiffswürfel gemeint, für die die das System nicht durchschaut haben.
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Beitrag von Ulfhednar » 19.01.2006 23:50

Das stimmt, das bedeutet aber auch, daß eine große starke Waffe eben mehr aushält als eine Kleine schäbige und 1 er Waffen, gibt es bei mir nicht.

2 schwarze Würfel sind wie ein sechserpasch mit 2 W6 das ist relativ selten knapp 3 % Wahrscheindlichkeit, wenn ich so an unsere Schaukampfwaffen denke, dann ist das gar nicht so unrealisctisch :wink:
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Beitrag von Grimnir » 20.01.2006 01:08

Klar realistisch ist es schon. Allerdings rennt ihr mit euren Schaukampfwaffen ja auch nicht tagein-tagaus im Dungeon rum um irgendwelche Monster zu kloppen. Da ist eben die Frage, inwieweit der Realismus dem Spielspaß abträglich ist, wenn die Helden imemr ein ganzes Arsenal an Ersatzwaffen dabeihaben müssen nur um im Zweifelsfall nicht nackt dastehen zu müssen.

Aber an sich ist die Idee sicher nicht verkehrt.
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Beitrag von Ulfhednar » 20.01.2006 08:14

@ Grimnir
Eben das ist der Grnund warum wir dann auf diese Regel verzichtet haben und statt dessen die begrenzte Tragefähigkeit einführten.
Mir gind es nur darum zu verhindern daß Heroen wie Christbäume rumlaufen, Langschwert, Streitaxt, zwei Wurfbeile eine Armbrust, zwei Speere "wie? in der Schatztruhe ist eine Armbrust drin, die nehm ich auch noch mit"
Die Vorstellung von derart bepackten Helden fand ich immer etwas befremdlich. Sind doch Helden und Keine Sackkarren :D

Aber im Grunde hast schon recht, das alles führt zu keiner Verbesserung, bremst eher den Spielfluß und ist nicht wirklich Wichtig für eine gute Quest.

Vor- und Nachteile stehen in keinem Guten Verhältnis zueinander. Am besten alles weglassen.
Das einzig gute Daran... wir haben was worüber wir schreiben können :wink:

Ich spiel eigentlich weitgehend noch immer so, wie Du meine Regeln kennst, die haben sich ganz gut bewährt, zu viel Speziales mag i au garnet des Vergess i blos alles im Spiel.
Wie schon gesagt, eine Gute Story ist wichtiger und schöner, das weis ich spätestens seit ich eine Queste mit Xarres spielen durfte, weist noch das Ägypten Teil, da hast Du doch auch mitgespilt oder?
Solche Spiele die sind Gut, nur durch Idee und Witz, nicht durch neue Regeln.
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