Geldprobleme mit Optionalen Regeln

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Kyle_Nemesis
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Geldprobleme mit Optionalen Regeln

Beitrag von Kyle_Nemesis » 04.10.2005 08:56

Hallo zusammen,

wir spielen in unserer Gruppe seit einigen Wochen wieder HQ und ich habe die Regeln die hier im Forum besprochen wurden bei uns eingeführt.
Die sind zwar alle recht spassig und die Heroen werden nicht immer stärker ohne dass der Master was dagegen tun kann aber mittlerweile sind wir so weit, dass jeder nur eine Waffe hat und maximal 80 bis 100 Gold...
Landsknechte bekommen wir nur durch die Ereignisse in der Stadt und na neue Waffen oder Ausrüstungen is gar nicht zu denken.

Hat uns da nur eine Pechsträhne erwischt oder geht das weiter so?

Wäre nett wenn ihr mal Eure Erfahrungen kundtun würdet.

Grüße

Nem

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Beitrag von Ninni » 04.10.2005 09:29

Hi,

naja bei uns kommt aus auch sehr oft zu Goldprobleme, vor allem wenn in einem Quest 2 mal die Rostkarte gezogen wird. Und wenn bei uns ein Heroe stirbt verliert er einen Gegenstand und alles Gold was er bei sich hatte. Wenn wir aber mal nicht mehr vorankommen, baut unser Master mal ne Schatzkiste extra mit ein oder er sucht ne Quest raus bei der man gut an Gold kommt. Da gibt es zB. Ne Quest bei der man Kopfgeld für Monster bekommt. Damit es nicht langweilig wird achtet er sehr darauf das es immer sehr ausgeglichen ist. So nach dem Motto ....

Lass niemals zu das Heroen alle Waffen und zuviel Heitränke kaufen können, und ein Heroe sollte mit Spannung und 1-3 Lebenspunkte aus der Quest gehen.

Haben eben nen sehr guten Master, bei dem die Spannung und der Ehrgeiz es ohne Tod schaffen zu wollen stehts gefördert wird ;)
und hats Dir nicht gefall´n
dann bohr Dir doch ein Loch ins Knie

Kannst Hebellinchen zu mir sagen :pfeif:

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Beitrag von TheManOnTheMoon » 04.10.2005 12:42

Wenn ihr mehr Gold haben wollt, dann könntet ihr auch einfach ein paar mehr große Schatztruhen in den Schatzkartenstapel mit einbauen!

Hier findtest du die Schatzkarten vom Flint: http://www.hq-cooperation.de/zubehoer/schatzkarten.html
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Beitrag von Zombie » 04.10.2005 19:47

Hallo,

die Heroen in meiner Gruppe beklagen sich ebenfalls über "zu wenig Gold". Da ich momentan an einem Update der Möbeltabellen arbeite, schlage ich vor, die Anzahl der versteckten Goldmünzen "ein wenig" zu erhöhen.

Gruß
Zombie

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Beitrag von Taunuskrieger » 01.12.2005 10:51

Wäre es nicht möglich, ganz auf Geld zu verzichten?

Man könnte doch die Möbelsuchtabellen dahingehend verändern, dass mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit (die nicht zu hoch sein sollte) auch Ausrüstung gefunden wird. Gewisse Ausbildungen könnte man über ein Buch zu dem Thema regeln, das man höchstens einmal pro Herausforderung finden kann. Hier stellt sich dann allerdings die Streitfrage, ob der Barbar lesen kann. Andererseits: Wenn er es nicht kann, wieso ist er dann in der Lage, ein Braumeisterdiplom zu machen?

Tränke können gefunden und gebraut werden. Erhöht man die Wahrscheinlichkeiten etwas, muss man sie mMn nicht unbedingt kaufen.

Ich habe weder gründlich über die Idee nachgedacht, noch hatte ich die Möglichkeit, sie auszuprobieren (ich habe keine Mitspieler :( ). Den Praxistest muss ich also anderen überlassen.

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Beitrag von Flint » 01.12.2005 10:56

Nicht sehr gut....wie bei allem im Leben ( ;) ), funktioniert auch HQ über Gier, Macht, Verlust und Wiederbeschaffung.

Die Helden wollen immer das coolste Schwert und wenn Sie es verlieren (Rost, Dieb) suchen sie um so mehr nach Schätzen und kommen so in immer größere Gefahren. Das genau macht HQ aus.

Wenn dann das Schwert weg ist, könnte es sein, dass ich ca. 269 Möbel durchsuchen müsste um an ein neues zu kommen und finde immer bloss "nichts" oder "Tränke"...aber keine Waffe.

Eine Kommunistenversion ohne Reichtümer wäre glaube ich schnell langweilig, den nur vom Monster moshen kann man nicht ewiglich zehren.
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Beitrag von Taunuskrieger » 01.12.2005 11:12

Habe ich vorhin noch vergessen:

Derjenige, der das Spiel entwirft, kann ja Möglichkeiten einbauen, Waffen zu finden. Alternativ oder zusätzlich könnte man eine Waffenständertabelle einführen. Durchsucht ein Abenteurer also einen solchen, kann er mit höherer Wahrscheinlichkeit einen Ausrüstungsgegenstand finden. Oder er zieht einfach eine Karte vom gemischten Ausrüstungsstapel.

Das dürfte deine Widersprüche zumindest abschwächen. Und ich will den Helden sehen, der sich nicht in Schwierigkeiten bringt, um an eine gute Waffe zu kommen.

Vielleicht könnte man auch die Regel (oder eher Abmachung) einführen, dass man zwar während des Abenteuers kein Geld findet, aber das Gefundene weiterhin zwischen den Abenteuern zu Geld machen kann.

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Beitrag von Scipione » 01.12.2005 11:12

Jopp, da hatter recht.

TIPP: (Auch wenn einige hier ein ab- und an Meisterwillkür verachten ;D)
Geb denen auch ned soviel gold. Wenns eng wird lass sie lieber mal nen Heiltrank finden oder nen kleinen Dolch oder sowas, mit denen sie sich halt grad so durchhauen können.

Apropos Stadt... die Tabelle is auch son Ding wo ich schon lang mal abeditieren will ;) aber nu lassen wir es erstmal bei den momentan validationen ;D
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Beitrag von Flint » 01.12.2005 11:19

@Taunuskrieger: Hach...ich weiss nicht...also wenn es um Schatztruhen geht in denen vermutlich Gold drinnen ist, werden meine Helden immer elektrisch. Ich kann mir ein Spiel ohne Gier nicht vorstellen. Eine Waffenständer MST gibt es übrigens.

@Scipione: Wen meinst Du mit "er hat Recht" ?
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Beitrag von Scipione » 01.12.2005 11:28

Meinte dich flinty ;)

Der hat nur gleichzeitig gepostet deswegen ist sein post zwischen unseren ^^
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Beitrag von Saruman » 01.12.2005 12:56

Also bin auch strickt dagegen, das Gold abzuschaffen. Denn:
1. Der Held kann selbst entscheiden, was er "sich anschafft" (Waffen, Landknechte anheuern, ggf. Tränke etc)...
2. Man kann das Gold auch anderweitig einsetzen.
Ich habe Abenteuer geschrieben, wo man sich (oder andere) freikaufen kann / muss.
3. Die Helden können untereinander besser handeln usw...

Nee nee - es lebe der Kapitalismus im Dungeon... :wink:

Da ich nach anderen Regeln spiele als ihr alle hier, kann ich leider keine konkreten Lösungsvorschläge für die "Geldnot" geben. Meine Meinung dazu wäre jedoch, dass der Spielleiter ruhig flexibel reagieren könnte. Sprich: Er sieht ja am Anfang einer neuen Herausforderung, wie arm oder reich seine Helden sind. Dann kann er sich (VORHER - keine Masterwillkür) eine Extranotiz machen, dass die Goldkiste A und das Regal B eben 200 Goldmünzen mehr beinhaltet...
Es sollte ein gutes Mittelmaß gefunden - auch nicht gleich zu viel Kohle, dann haben die Helden keinen Drive mehr...

Also, viel Glück !!!
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Beitrag von Jyivindar » 01.12.2005 13:16

gold abschaffen? nope.. dagegen.
Denn es gibt nichts witzigeres als einen "Itemgeilen" Spieler :)

Ich meine jetzt nicht die negative Seite (Itemsammeln, überpowern und co. ) sondern die Möglichkeiten eines Spielleiters denjenigen zu locken und eine nette Falle zu stellen :D
"Truhe.. TRUHE!!! Ich will, lasst mich durch.... ERSTER!!!!!!!!!!"
- "Als du die Truhe öffnest, bemerkst du, daß diese leer ist, aber im selben Moment fliegen 3 Pfeile aus den Wänden..."

:D

wäre selbst bei Spielrunden, die an Geldknappheit leiden ein schöner Moment, der verloren gehen würde hehe..

Wie immer also das Mittel zum Zweck: Der Spielleiter!
Wenn er merkt, dass die Stimmung sinkt, weil alle seit 3 Abenteuern blank sind, einfach beim nächsten Dungeon 2-3 Geldfunde mehr einbauen.
(Toter Dieb am Boden, Geldsäckchen hinter einem Möbelstück, verdoppelter Münzfund bei Möbeln, Zusätzlicher Gegner hinterlässt eine Waffe...)
I fully support this view. HQ needs more nymph paladin prostitutes.

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Beitrag von Flint » 01.12.2005 13:46

Jyivi...dem ist nichts hinzuzufügen...(...und das von einem Spieler...)

Tipps:

Belohnung der Questen (in Goldstücken) recht hoch ansetzen und vorher bekannt geben. 800-1000 Goldstücke hört sich nach viel an, geteilt durch 4 oder 5 Heroen bleibt nicht so viel nach, das man ein Langschwert kaufen könnte. Aber bei 2 Questen pro Abend schon.

Flint's Questen spielen...da is immer viiiel Gold in den Schatzkisten. Und..wie schon vorher geasgt, schaut Euch die Schatzkarten der Coop an. Diese Wichtung ist mittlerweile jahrelang erprobt.
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Beitrag von Grimnir » 01.12.2005 19:07

Um mal ein altes Zwergenlied anzustimmen:

Gold, Gold, Gold, Gold
Gold, Gold, Gold, Gold

... und das ist nur der erste von etwa 58 Versen ;)

Also ich denke auch, das man keinesfalls auf Gold verzichten kann bei Heroquest, da es doch seinen ganz eigenen Charme hat, nach Gold zu gieren, wie ja schon von vielen geschrieben wurde.
Ein Goldloses System hat beispielweise das Dungeons and Dragons Brettspiel, und ich finde das für ein Dungeonspiel eine sehr schlechte Lösung, ganz einfach weil das Feeling fehlt.
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„Genügt es nicht zu sehen, dass ein Garten schön ist, ohne dass man auch noch glauben müsste, dass Feen darin wohnen?“ - Douglas Adams

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Beitrag von Fudell » 01.12.2005 20:01

^^ so da hab ich auch mal ne Frage die ich einfach so einschiebe *g*

Also bei mir in der Gruppe höre ich oft "Wir können eh nicht sterben!" was soll ich dagegen machen? soll ich mal alle sterben lassen oder so?

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