Das Herausforderungen-Heft selbst neu zusammengestellt um die Schwierigkeit zu erhöhen.

Alles rund um's Thema HeroQuest, Advanced HeroQuest, Warhammer Quest. Bitte alle anderen Spiele in das Unterforum "Andere Spiele".

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Gilldrim
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Das Herausforderungen-Heft selbst neu zusammengestellt um die Schwierigkeit zu erhöhen.

Beitrag von Gilldrim »

Hallo :)

HeroQuest ist ja in der EU-Version etwas sehr einfach, weshalb ich das deutsche und das amerikanische
Herausforderungen-Heft abgeglichen habe und daraus ein eigenes Heft zusammengestellt habe.
Somit stehen bei den Herausforderungen mehr Monster auf dem Brett.
Das meiste ist aus dem amerikanischen, aber ich habe aus dem deutschen beibehalten, dass man zB. die drei Truhen in
Prinz Magnus Gold plündern kann usw.. Soviel ich weiß geht das im amerikanischen nicht.
Wir wollen nun bald HQ nach diesem Heft spielen.

Zusätzlich verwenden wir:
- die Helden haben von Beginn an ihre Startwaffen. Ergo kann das Langschwert nicht zusätzlich gekauft werden, dass zB.
der Barbar plötzlich mit 6 Würfeln angreifen könnte wenn er das Langschwert kauft.
- die stärkeren US-Monsterwerte
- die 12 Chaoszauber (selbst gedruckt)
- die 10 Artefaktkarten (selbst gedruckt)
- das man entweder nur nach Fallen oder Geheimtüren oder Schätzen suchen kann
- das Entschärfen der Fallen muss auch vom Zwerg ausgewürfelt werden (wie eben in der US-Version)
- nach Schätzen darf nur in Räumen gesucht werden
- und eine Hausregel, dass die vier Helden sich absprechen können wann wer welchen Zug macht und es keine fixe Spielreihenfolge gibt.
Waren alle Helden 1mal an der Reihe so kommt der Overlord zum Zug.

Hier das Heft:
https://www.dropbox.com/sh/lmlz3ogzye58 ... rungen.pdf

(Das Heft ist für den beidseitigen Druck und Klammerung gelayoutet, weshalb die Pläne und die dazu gehörigen Beschreibungen nicht gegenüber stehen. Einfach die Seitenzahlen beachten)

Denkt ihr dadurch könnte das ganze doch ganz spannend bzw. herausfordender werden?

Schöne Grüße :chaos:
fenrir79
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Re: Das Herausforderungen-Heft selbst neu zusammengestellt um die Schwierigkeit zu erhöhen.

Beitrag von fenrir79 »

Hallo Gillrim,

erstmal wollte ich dir sagen, dass dies eine schöne Arbeit ist.
JackieX und ich sind ebenfalls an einer Fassung in der die US-Version eins zu eins übersetzt wird, es geht nicht nur um die Monster mit mehr Lebenspunkten sondern um einiges mehr.
z.B. die Chaoszauber sind nicht alle richtig übersetzt worden, die Schatzkarten müssen korrigiert werden genauso wie die Artefakte (Zauber-Amulett). Die Zauberspruchkarten sind auch nicht die gleichen wie in der US-Version und einiges mehr.

dennoch schöne Arbeit.

Viele Grüße
Fenrir
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knightkrawler
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Re: Das Herausforderungen-Heft selbst neu zusammengestellt um die Schwierigkeit zu erhöhen.

Beitrag von knightkrawler »

Gilldrim hat geschrieben: 18.01.2018 15:29der Barbar plötzlich mit 6 Würfeln angreifen könnte wenn er das Langschwert kauft.
Wenn du das so gespielt hast, hast du die Ausrüstungskarten von vornherein falsch verstanden. Die Würfel, die auf einer Ausrüstungskarte stehen, werden nicht aufaddiert, sondern ersetzen den Basiswert. Deshalb das Wörtchen EXTRA bei den Ausnahmen (Helm, Schild plus Tarnkappe, Armschienen in der zweiten Edition).
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Flint
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Re: Das Herausforderungen-Heft selbst neu zusammengestellt um die Schwierigkeit zu erhöhen.

Beitrag von Flint »

Gilldrim hat geschrieben: 18.01.2018 15:29 - das man entweder nur nach Fallen oder Geheimtüren oder Schätzen suchen kann
Das habe ich auch mal einführen wollen... klang sexy und spannend... in der Theorie. In der Praxis war das dann QUÄLEND LANGSAM, das Spiel hat sich gefühlt um Faktor 8 verlängert... mit "absolutely no added Value"
Gilldrim hat geschrieben: 18.01.2018 15:29 - und eine Hausregel, dass die vier Helden sich absprechen können wann wer welchen Zug macht und es keine fixe Spielreihenfolge gibt.
Waren alle Helden 1mal an der Reihe so kommt der Overlord zum Zug.
Das ist eigentlich keine Hausregel, das ist so im Original gedacht. Wir haben diese (Scheiß)regel abgeschaft, da das für die Helden dann ein Spaziergang wird. GERADE die zufällige Reihenfolge mit der Rassel, macht das Spiel erst interessant. Alle Descent-Spieler (besonders die Master) wissen, was ich meine.

Die Anzahl der Kampfwürfel hat knightkrawler ja schon richtig gestellt.
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Re: Das Herausforderungen-Heft selbst neu zusammengestellt um die Schwierigkeit zu erhöhen.

Beitrag von Gilldrim »

fenrir79 hat geschrieben: 18.01.2018 17:49 Hallo Gillrim,

erstmal wollte ich dir sagen, dass dies eine schöne Arbeit ist.
JackieX und ich sind ebenfalls an einer Fassung in der die US-Version eins zu eins übersetzt wird, es geht nicht nur um die Monster mit mehr Lebenspunkten sondern um einiges mehr.
z.B. die Chaoszauber sind nicht alle richtig übersetzt worden, die Schatzkarten müssen korrigiert werden genauso wie die Artefakte (Zauber-Amulett). Die Zauberspruchkarten sind auch nicht die gleichen wie in der US-Version und einiges mehr.

dennoch schöne Arbeit.

Viele Grüße
Fenrir
Vielen Dank! :)
Das hört sich sehr interessant an.
Ich hätte eigentlich auch vor gehabt, dass ich die Karten selbst übersetze.
Allerdings habe ich die Originalen Karten (also in Englisch) so nirgends im Internet gefunden, weshalb ich sie mir auch nicht selbst
übersetzen konnte.
Aber ich muss auch zugeben, aus Zeitgründen habe ich noch nicht viel danach gesucht bzw. hätte z.Z. auch leider keine Zeit dafür.

Schöne Grüße :chaos:
Zuletzt geändert von Gilldrim am 19.01.2018 14:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Herausforderungen-Heft selbst neu zusammengestellt um die Schwierigkeit zu erhöhen.

Beitrag von Gilldrim »

knightkrawler hat geschrieben: 18.01.2018 18:13
Gilldrim hat geschrieben: 18.01.2018 15:29der Barbar plötzlich mit 6 Würfeln angreifen könnte wenn er das Langschwert kauft.
Wenn du das so gespielt hast, hast du die Ausrüstungskarten von vornherein falsch verstanden. Die Würfel, die auf einer Ausrüstungskarte stehen, werden nicht aufaddiert, sondern ersetzen den Basiswert. Deshalb das Wörtchen EXTRA bei den Ausnahmen (Helm, Schild plus Tarnkappe, Armschienen in der zweiten Edition).
Nun ich weiß dass das Falsch ist. Aber da dies im deutschen Regelbuch so schwammig erklärt ist wollte ich eben
das klar niederschreiben.
Damit, wenn wir es dann spielen werden, alle Regeln eindeutig sind und es in keine Diskussionen ausartet wie man
die Regeln interpretieren könnte.

Ich habe nämlich auch ein Buch der Regeln geschrieben, nicht nur das von mir verlinkte Buch der Herausforderungen :wink:

Schöne Grüße :chaos:
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Re: Das Herausforderungen-Heft selbst neu zusammengestellt um die Schwierigkeit zu erhöhen.

Beitrag von Gilldrim »

Flint hat geschrieben: 19.01.2018 12:42
Gilldrim hat geschrieben: 18.01.2018 15:29 - das man entweder nur nach Fallen oder Geheimtüren oder Schätzen suchen kann
Das habe ich auch mal einführen wollen... klang sexy und spannend... in der Theorie. In der Praxis war das dann QUÄLEND LANGSAM, das Spiel hat sich gefühlt um Faktor 8 verlängert... mit "absolutely no added Value"
Gilldrim hat geschrieben: 18.01.2018 15:29 - und eine Hausregel, dass die vier Helden sich absprechen können wann wer welchen Zug macht und es keine fixe Spielreihenfolge gibt.
Waren alle Helden 1mal an der Reihe so kommt der Overlord zum Zug.
Das ist eigentlich keine Hausregel, das ist so im Original gedacht. Wir haben diese (Scheiß)regel abgeschaft, da das für die Helden dann ein Spaziergang wird. GERADE die zufällige Reihenfolge mit der Rassel, macht das Spiel erst interessant. Alle Descent-Spieler (besonders die Master) wissen, was ich meine.

Die Anzahl der Kampfwürfel hat knightkrawler ja schon richtig gestellt.

Ok, danke für diesen Hinweis :)
Vielleicht dann doch so, dass jeder Held nach Fallen und Geheimtüren oder nach Schätzen suchen kann.
Aber der Zwerg finde ich sollte schon auch die Fallen auswürfeln müssen.
Das von ihm gefundene Fallen sofort auch entschärft sind finde ich schon etwas zu easy.

Ah ok das wusste ich nicht, dass das im Original so gedacht war. Wobei ich jetzt nicht ganz verstehe was du meinst.
Meinst du jetzt du findest diese Regel gut oder schlecht, wenn sich die Helden absprechen können wann wer welchen Zug macht?

Schöne Grüße :chaos:
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Re: Das Herausforderungen-Heft selbst neu zusammengestellt um die Schwierigkeit zu erhöhen.

Beitrag von Elbe666 »

wow das heft sieht echt schön aus :ok:
auch deine etwas umgeschriebenen texte finde ich gut gelungen.

die ganzen karten im original-englisch findest du
übrigens auf der seite von heroscribe :wink:

lg
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Re: Das Herausforderungen-Heft selbst neu zusammengestellt um die Schwierigkeit zu erhöhen.

Beitrag von Flint »

Fallen und Geheimtüren in einer Frage finde ich auch gut, Schätze in der anderen.

Ich finde es langweilig, wenn sich die Helden absprechen können. Im echten Leben geht das bei einer ordentlichen Prügelei auch nicht. Wir spielen mit der HQ-Rassel... Benutze mal die Suchfunktion. Ein echter Game-Changer.

Bitte schau Dir doch mal mein Zusatzregelwerk von der Homepage. Da gibt es viele Ansätze, die aus dem US-Büchern kommen... ist ja nicht so, dass wir uns nicht auch schon 'ne Menge Gedanken gemacht haben... :? :ok:
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Re: Das Herausforderungen-Heft selbst neu zusammengestellt um die Schwierigkeit zu erhöhen.

Beitrag von Mophus »

Flint hat geschrieben: 19.01.2018 12:42
Gilldrim hat geschrieben: 18.01.2018 15:29 - und eine Hausregel, dass die vier Helden sich absprechen können wann wer welchen Zug macht und es keine fixe Spielreihenfolge gibt.
Waren alle Helden 1mal an der Reihe so kommt der Overlord zum Zug.
Das ist eigentlich keine Hausregel, das ist so im Original gedacht. Wir haben diese (Scheiß)regel abgeschaft, da das für die Helden dann ein Spaziergang wird. GERADE die zufällige Reihenfolge mit der Rassel, macht das Spiel erst interessant.
Doch das ist eine Hausregel. Laut dem Buch der Regeln beginnt der Heroe links vom Bösen. Dann geht es im Uhrzeigersinn weiter. Zum Schluss kommt immer der Böse. Unabhängig von der Version.

Die Hausregel mit der Rassel finde ich auch nicht das Gelbe vom Ei. Dann könnte ein Spieler im ungünstigsten Fall zwei Mal hintereinander an der Reihe sein. Eine chaotische Abfolge ist genauso unrealistisch wie eine Hausregel, bei der sich die Helden absprechen dürfen wer an der Reihe ist. Da finde ich die Initiativeleiste und den Zeitdruck bei Maus und Mystik eine echte Verbesserung, die aber letztendlich eine Verlangsamung bedeutet.
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Re: Das Herausforderungen-Heft selbst neu zusammengestellt um die Schwierigkeit zu erhöhen.

Beitrag von Gilldrim »

Elbe666 hat geschrieben: 19.01.2018 16:02 wow das heft sieht echt schön aus :ok:
auch deine etwas umgeschriebenen texte finde ich gut gelungen.

die ganzen karten im original-englisch findest du
übrigens auf der seite von heroscribe :wink:

lg
Danke! :ok:

Ok danke auch für den Hinweiß, dann werde ich mal die Website aufsuchen :)

Schöne Grüße
Gilldrim :chaos:
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Re: Das Herausforderungen-Heft selbst neu zusammengestellt um die Schwierigkeit zu erhöhen.

Beitrag von Gilldrim »

Flint hat geschrieben: 19.01.2018 17:54 Fallen und Geheimtüren in einer Frage finde ich auch gut, Schätze in der anderen.

Ich finde es langweilig, wenn sich die Helden absprechen können. Im echten Leben geht das bei einer ordentlichen Prügelei auch nicht. Wir spielen mit der HQ-Rassel... Benutze mal die Suchfunktion. Ein echter Game-Changer.

Bitte schau Dir doch mal mein Zusatzregelwerk von der Homepage. Da gibt es viele Ansätze, die aus dem US-Büchern kommen... ist ja nicht so, dass wir uns nicht auch schon 'ne Menge Gedanken gemacht haben... :? :ok:
Hm ok die Rassel habe ich mir mal angeschaut, konnte mich aber noch nicht so ganz überzeugen :?
Wir werden es mal so mit dem absprechen spielen.
Falls es langweilig wird oder zu einfach ect. können wir es ja noch umändern und nach fixen Reihenfolgen o.ä. spielen :)
Oder die Rassel überzeugt mich doch noch :D

Ok danke für den Hinweis, da werde ich gleich mal nachschauen :)

Schöne Grüße
Gilldrim :chaos:
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Re: Das Herausforderungen-Heft selbst neu zusammengestellt um die Schwierigkeit zu erhöhen.

Beitrag von Gilldrim »

Mophus hat geschrieben: 20.01.2018 20:26
Flint hat geschrieben: 19.01.2018 12:42
Gilldrim hat geschrieben: 18.01.2018 15:29 - und eine Hausregel, dass die vier Helden sich absprechen können wann wer welchen Zug macht und es keine fixe Spielreihenfolge gibt.
Waren alle Helden 1mal an der Reihe so kommt der Overlord zum Zug.
Das ist eigentlich keine Hausregel, das ist so im Original gedacht. Wir haben diese (Scheiß)regel abgeschaft, da das für die Helden dann ein Spaziergang wird. GERADE die zufällige Reihenfolge mit der Rassel, macht das Spiel erst interessant.
Doch das ist eine Hausregel. Laut dem Buch der Regeln beginnt der Heroe links vom Bösen. Dann geht es im Uhrzeigersinn weiter. Zum Schluss kommt immer der Böse. Unabhängig von der Version.

Die Hausregel mit der Rassel finde ich auch nicht das Gelbe vom Ei. Dann könnte ein Spieler im ungünstigsten Fall zwei Mal hintereinander an der Reihe sein. Eine chaotische Abfolge ist genauso unrealistisch wie eine Hausregel, bei der sich die Helden absprechen dürfen wer an der Reihe ist. Da finde ich die Initiativeleiste und den Zeitdruck bei Maus und Mystik eine echte Verbesserung, die aber letztendlich eine Verlangsamung bedeutet.
Nun dann hatte ich es doch Richtig im Kopf :)

Nun das System von Maus und Mystik kenne ich nicht, aber das Spiel wollte ich mir auch schon mal kaufen :)
Wir werden es eben trotzde mal probieren, mit dem absprechen. Falls es uns nicht gefällt, zu einfach wird o.ä. dann können wir
es ja immer noch immer umändern :wink:
Ich komme ja aus dem Pen & Paper bereich, da haben wir das mit dem absprechen auch immer gemacht. Ich dachte dann könnte es bei
HeroQuest auch funktionieren. Wir haben da zwar auch schon mit Initiativwerten gespielt, aber die kamen nur sehr selten wirklich zum tragen.

Schöne Grüße
Gilldrim :chaos:
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Re: Das Herausforderungen-Heft selbst neu zusammengestellt um die Schwierigkeit zu erhöhen.

Beitrag von saM »

wir benutzen keine Rassel sondern (Ligretto)Karten, was aber am Zufall keinen Unterschied macht.
Auch dabei kommt es öfters vor, dass auch der SL in der einen Runde (ziemlich) am Anfang und in der Folgerunde (ziemlich) am Schluss drankommt - immer sehr beliebt. Bei den Heroen-Spielern! :evil: Natürlich geht es auch anders rum. :twisted:
Bei uns wird die nächste Karte erst aufgedeckt, wenn ein Spieler seinen Zug beendet hat. Der - für mich - entscheidende Vorteil liegt in der Spannung, wer als nächster in Aktion treten darf. So bleiben alle "bei der Stange" und den Satz: "Oh Mann - ich möchte auch mal als Erster dran sein!" habe ich noch nie gehört.
Und ich lasse die Spieler abwechselnd mischen und aufdecken, erstens haben sie was zu tun, zweitens kann ich mich besser auf das Spiel konzentrieren, und drittens bin nicht ich an der "besch...euerten" Reihenfolge schuld. :pfeif:
Mut und Dummheit sind Zwillinge und werden oft verwechselt!
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Re: Das Herausforderungen-Heft selbst neu zusammengestellt um die Schwierigkeit zu erhöhen.

Beitrag von Xarres »

Man muss halt für die Gruppe entscheiden welche Spielzugreihenfolge am geeignetsten ist.

Feste Runde
Vorteil: Jeder weiß wer wann dran ist und man kann die nächsten Runden bereits vorplanen
Nachteil: Keine Flexibilität. Der erste Spieler ist auch immer der Erste, der Letzte immer der Letzte.

Gruppenaktion
Vorteil: Die Helden können sich absprechen, wer wann was macht, bevor das Böse dran ist.
Nachteil: Die Helden können hierdurch einen zu starken Vorteil bekommen, was die Quests einfacher macht.

Rassel
Vorteil: Jeder ist mal früher oder später dran, die Runde ist planbar sobald die Reihenfolge ermittelt ist.
Nachteil: Helden oder das Böse können kurz hintereinander zweimal dran sein.

Karten ziehen
Vorteil: Jeder ist mal früher oder später dran.
Nachteil: Helden oder das Böse können kurz hintereinander zweimal dran sein.
Sowohl Vor- als auch Nachteil: Spiel wird sehr zufällig und nichts ist Planbar.

Ich persönlich bin starker Verfechter der Rassel, daher kommt diese beim mir immer zum Einsatz.
Jede Runde bestimmt der Zufall erneut wer wann dran ist - Auf dieser Basis können die Helden planen wer wann was in dieser Runde macht. Fast jedes mal wenn neu gerasselt werden muss, steigt die Spannung ob die Helden noch etwas tun können bis das Böse dran ist oder nicht. Grade bei Endkämpfen oder brenzligen Situationen ein wahrer Nervenkitzel, der die Spannung und somit das Spielerlebnis höher treibt.
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Re: Das Herausforderungen-Heft selbst neu zusammengestellt um die Schwierigkeit zu erhöhen.

Beitrag von Sidorion »

Ich halte das so wie Xarres und Flint. Allerdings behalte ich mir als Böser das Recht vor, freiwillig später in der Runde dran zu sein. Ist besonders dann witzig, wenn die Spieler vergessen, dass ich ja noch darf :twisted: :mrgreen:
Dinge, die wie Dinge aussehen wollen, sehen manchmal mehr wie Dinge aus, als Dinge.
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Re: Das Herausforderungen-Heft selbst neu zusammengestellt um die Schwierigkeit zu erhöhen.

Beitrag von Mophus »

Noch als Ergänzung, wie es in Advanced Heroquest gelöst ist, dass weder die Kämpfe zu einfach werden, noch Spieler durch die Reihenfolge bei der Suche nach Schätzen übervorteilt werden:

Das Spiel unterscheidet zwei Rundenarten:

:arrow: Erkundungsrunden = keine Monster (mehr) in Sicht:

Die Spieler sprechen sich jedesmal zu Beginn ihrer Heldenerkundungsphase ab, in welcher Reihenfolge die Spieler agieren.

Nach jeder Erkundungsphase der Spieler würfelt der SL in der SL-Phase, ob er Aktionsmarker bekommt, mit denen er Fallen, das Auftauchen von Anführern, oder Wandernde Monster ausspielen kann.

Kommen keine Monster auf den Plan, folgt eine weitere Erkundungsphase der Helden und die Zugreihenfolge der Heldenspieler wird wieder für diese Phase abgestimmt.


:arrow: Kampfrunde = Monster in Sicht:

Vorab: Wenn Monster in einem neuentdeckten Raum sind, machen der Anführer der Helden und der SL einen Überraschungswurf. Dabei bekommt jede Seite Boni für elfische Helden, die den neuen Raum einsehen können, bzw. für Wachtposten, die sich im neuen Raum befinden. Der Gewinner überrascht die Gegenseite und darf die Monster platzieren und den Kampf beginnen. Der Verlierer darf die Monster noch um je ein Feld umstellen. Meiner Meinung nach ist das hier viel besser gelöst als bei Warhammer Quest.

In jeder Kampfrunde wechseln sich dann SL- und Heldenkampfphase ab, bis alle Helden tot, oder keine Monster mehr in Sicht sind.

Zu Beginn jeder der einzelnen Heldenkampfphasen dürfen die Heldenspieler ihre Zugreihenfolge auf's Neue festlegen.

:idea: Das verpönte "Bottlenecking" ist bei AHQ deshalb kein Thema:

- Man ist sich nie sicher wer den Kampf zuerst beginnen darf.

- Aktionsmarker des SL können benutzt werden, um den Helden Monster in den Rücken fallen zu lassen.

- Räume sollten so schnell wie möglich gestürmt und gesichert werden, da man nie sicher ist, ob versteckte Wachtposten unter den Monstern anwesend sind, die weitere Türen im Raum öffnen können. So kann schnell eine erdrückende Gegnerzahl zusammenkommen, oder sich ein Weg in den Rücken der Helden für die Monster eröffnen. Wenn in dem, durch den Wachtposten geöffneten, Raum wieder ein Wachtposten steht, kann es innerhalb der ersten Gegnerkampfphase zu einer regelrechten Kettenreaktion kommen. Das ist kein Spaß für die Helden. Ein einzelner Wachtposten als einziger Gegner in einem Raum kann so die Helden ganz schön unter Druck bringen.
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Re: Das Herausforderungen-Heft selbst neu zusammengestellt um die Schwierigkeit zu erhöhen.

Beitrag von Gilldrim »

Xarres hat geschrieben: 22.01.2018 12:42 Man muss halt für die Gruppe entscheiden welche Spielzugreihenfolge am geeignetsten ist.

Feste Runde
Vorteil: Jeder weiß wer wann dran ist und man kann die nächsten Runden bereits vorplanen
Nachteil: Keine Flexibilität. Der erste Spieler ist auch immer der Erste, der Letzte immer der Letzte.

Gruppenaktion
Vorteil: Die Helden können sich absprechen, wer wann was macht, bevor das Böse dran ist.
Nachteil: Die Helden können hierdurch einen zu starken Vorteil bekommen, was die Quests einfacher macht.

Rassel
Vorteil: Jeder ist mal früher oder später dran, die Runde ist planbar sobald die Reihenfolge ermittelt ist.
Nachteil: Helden oder das Böse können kurz hintereinander zweimal dran sein.

Karten ziehen
Vorteil: Jeder ist mal früher oder später dran.
Nachteil: Helden oder das Böse können kurz hintereinander zweimal dran sein.
Sowohl Vor- als auch Nachteil: Spiel wird sehr zufällig und nichts ist Planbar.

Ich persönlich bin starker Verfechter der Rassel, daher kommt diese beim mir immer zum Einsatz.
Jede Runde bestimmt der Zufall erneut wer wann dran ist - Auf dieser Basis können die Helden planen wer wann was in dieser Runde macht. Fast jedes mal wenn neu gerasselt werden muss, steigt die Spannung ob die Helden noch etwas tun können bis das Böse dran ist oder nicht. Grade bei Endkämpfen oder brenzligen Situationen ein wahrer Nervenkitzel, der die Spannung und somit das Spielerlebnis höher treibt.
Danke für die ausführliche Antwort :ok:
Wir werden mal diese Zugreihenfolgen ausprobieren, dann sehen wir ja was uns am besten gefällt.
Vielleicht wirds ja auch die Rassel :wink:

Schöne Grüße
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Re: Das Herausforderungen-Heft selbst neu zusammengestellt um die Schwierigkeit zu erhöhen.

Beitrag von Grimnir »

Die Rassel kann man ja auch einfach mit einem Kartendeck testen, das man nach dem Mischen einfach offen auslegt. Nur um zu sehen, ob das was für die eigene Spielgruppe ist, bevor man gleich handwerklich tätig wird.
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Re: Das Herausforderungen-Heft selbst neu zusammengestellt um die Schwierigkeit zu erhöhen.

Beitrag von Xarres »

<Offtopic="on">

Mensch Grimnir! Von dir haben wir ja ewig nix mehr gehört! :D

<Offtopic="off">
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Re: Das Herausforderungen-Heft selbst neu zusammengestellt um die Schwierigkeit zu erhöhen.

Beitrag von saM »

}off-topic on{
ich schon! und sogar gesehen und gesprochen! 8)
und der ist dafür verantwortlich, dass ihr mich am Hals und an den (..)Backen habt! :pfeif:
}of-topic off{
Mut und Dummheit sind Zwillinge und werden oft verwechselt!
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