HQ mit Kindern

Alles rund um's Thema HeroQuest, Advanced HeroQuest, Warhammer Quest. Bitte alle anderen Spiele in das Unterforum "Andere Spiele".

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Taunuskrieger
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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von Taunuskrieger » 02.06.2015 20:11

Die sind ja echt goldig ... :D Gefallen mir gut.
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Sisaroth
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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von Sisaroth » 17.06.2015 12:32

Also mein Kleiner wird jetzt bald 4.
Eines abends, wir hatten gerade das Spielbrett aufgebaut und wollten loslegen, kam er aus seinem Zimmer geschlichen:"Papa ich kann nicht mehr schlafen". Da er wirklich putzmunter war, haben wir ihn eine Weile mit zuschauen lassen, bis er wieder müde war. Seitdem weiß er also, dass Papa so ein Spiel mit Monstern hat. Kurz darauf kam dann die Frage:"Papa, darf ich mit deinen Monstern spielen?" Ich habs ihm dann erlaubt und ihm eingeschärft nichts kaputt zu machen. Am Anfang hab ich ein bisschen aufgepasst und seitdem durfte er es schon ein paarmal holen.
Er nimmt immer alle Figuren und Möbel raus, stellt sie auf, ordnet sie und fragt mich wie die heißen und ob die gut oder böse seien. Dann spielt er halt mit ihnen wie mit seinen Playmobilfiguren Gut gegen Böse. Bei ihm sind dann halt auch mal welche von den Monstern tot, das heißt er spielt das selbst so. Von daher denke ich nicht, dass es ihm Albträume bereiten würde, wenn wir es mal "richtig" spielen. Ich denke, ich probiers mal so in 2 Jahren mit den europäischen Regeln.

Zum Thema Märchen: Mein Sohn bekommt von mir seit er ungefähr 2 ist, jeden Abend eines vorgelesen. Hab mir dazu das große Grimms Märchenbuch gekauft. Sind so an die 200 Märchen drin, von den meisten hatte ich bis dahin selbst nie was gehört. Je nach Grausamkeit (manchmal sind die echt heftig, z.B. enthauptet in einem Stiefmama das Kind, kocht es und die anderen essen es) mildere ich die Geschichten halt ab oder lasse was weg. Wenn Böse tot sind, hat er kein Problem, nur Gute dürfen net sterben.
Oink, Oink, Oink, wo seid ihr kleinen Orkschweinchen? :zwerg: :ork:
-Boindil Zweiklinge, König der Zweiten-

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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von Taunuskrieger » 25.06.2015 08:14

Noch mal ein Update:

Letztens haben wir wieder eine Runde gespielt. Mein Großer war wieder Spielleiter. Diesmal ist ein Bogenschütze gekidnapped worden.

Während des ganzen Abenteuers gab es nur zwei Gegner: Einen, der schon in einem Raum stand, als wir die Tür öffneten und ein streunendes Monster. Dem Großen geht es wohl eher um das Aufbauen des Brettes. Aber das macht er gut.
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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von Goregrinder » 29.07.2015 08:48

Ich glaube, der Fokus, den man beim Spiel mit kleinen Kindern legen sollte ist dergestalt, das das Spiel sehr gut Teamwork fördern kann, jenseits einer Metzelorgie in dunklen Verliesen. Sicher, man muss im Original Monster mit roher Gewalt besiegen. Aber für eine Kinderversion muss man sie ja nicht zwingend töten, man könnte sie ja auch vertreiben. Sie fliehen dann, rennen weg, kriechen zurück in Ihren Unterschlupf. Was das Ableben von Helden angeht, so kann man z.B. á la Maus und Mystik sagen, das sie gefangen genommen werden und sich mittels gelungenem Stärketest befreien können. Allerdings verlieren sie jedes Mal einen Teil ihrer Habseligkeiten. Auch würde ich sagen, das die Kids sich in Ihrer Fantasie keine Metzelorgien vorstellen. Treffer sind eben Treffer und der Effekt ist, das ich zu schwach bin, mich gegen die Schergen/Monster zu wehren und dann haben sie mich. Aber ich kann mich wieder befreien. Und wenn der Kumpel mithilft, wird die Probe sogar einfacher. Und die Menge der Monster kann man auch reduzieren. Ich denke auch, das wenn man den Rahmen eines Fantasysettings betont, haben die Kids am wenigsten Probleme damit, sich in diese Welt zu denken, ohne den Boden unter den Füßen zu verlieren. Ich denke, das unsere Kinder durch uns und unsere Hobbies schon genügend Fantasy/Sci-Fi quasi mit der Muttermilch aufgesogen haben, sind sie, was die Erwähnung von Monstern angeht, schon ein wenig sagen wir abgehärtet.

Ich bin auch in der Situation, das ich mir überlege, meine Beiden (Mädchen mit 7 und Junge mit 5) ein wenig an das Thema heranzuführen. Sie spielen gerne, ebenso wie ich. Wenn ich dann einen Spieleabend mit Freunden veranstalte sehen sie oft diese "tollen" Figuren, sei es Zinn-/Plastikmodelle, Raumschiffe, Geländeteile, ... Damit umzugehen fasziniert sie.

Was HeroQuest ion meinen Augen bietet, ist die Chance, anders als bei uns Erwachsenen (wir sollten das schon draufhaben), den Gedanken an Teamwork aktiv zu fördern. Sicher, man muss einige Questen ein wenig umgestalten, aber man kann wunderbar Dilemmasituationen erschaffen, in denen sich das Team entscheiden muss, was es als nächstes tut. Und das Team kann gehörig unter Druck geraten, wenn es darum geht, wer den letzten Heiltrank bekommt, wie Schätze aufgeteilt werden oder wer für das erbeutete Geld nun welche Sachen in der Stadt kaufen kann (sprich wie sehr nützt das dem Team). Diese Prozesse kann man als Erwachsener unterstützen, in dem man z.B. die Diskussion führt oder gezielt Fragen stellt wie "wäre es nicht besser, der Magier bekommt den Heiltrank, wird er nicht so schwach und wird deswegen nicht so schnell von den Monstern gefangen".

Zusammenfassend: mit teamorientierten Questen und ein wenig Angleichungen dürfte es sogar förderlich sein, HQ zu spielen, da die Kids lernen, Probleme im Team zu lösen und ausserdem findet Kommunikation statt!
Vielleicht schaffen wir Eltern, die wir hier diskutieren, unsere Ideen und Erfahrungen zu bündeln und in ein Heft/PDF zu gießen, für Interessierte, die Community und nachfolgende Generationen! =)
We’re all stories, in the end… just make it a good one, eh?
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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von Eredrian » 22.09.2015 11:39

Ich muss sagen Kinder-Quest ist super.

Damals als das Spiel rauskam war mein Bruder 7 Jahre, meine Schwester 1 Jahr und ich 10. [In dem Alter haben mein Bruder und ich uns auch durch das Kartonlayout zum Figurenbemalen hinreissen lassen. :ok: ]
Da wir mit Eltern und Onkel regelmäßig gespielt haben, war das ein riesen Familienevent (mit Wink an deine Gattin Taunuskrieger) mit vielen schönen Abenden, sowohl für die kleinen Kinder, als auch für die großen Kinder Ü18. Selbst meine Schwester war da aktiv und hat schonmal die Würfel gerollt, die größte Gefahr, die von Skeletten und Orks ausging, war sie in den Mund zu stecken. (Sie hat erst später das Interesse daran verloren.) :mrgreen:
Bei den ganzen Cowboy-und-Indianer, Transformers, He-Man und Co kam uns nie Gewaltverherrlichung oder Horrorszenarien in den Sinn, als vielmehr die Anregung der Fantasy.

Neben der ganzen Atmösphäre haben mir damals eigentlich die Geschichten sehr viel Spaß gemacht, zB Grins Kartenstücke zu sammeln, da war das Metzeln fast schon Nebensache.
Danach gings dann meist ins Bett und wir kamen ohne Gute-Nacht-Film aus. Ob danach am Tisch noch fleißig weiter gewürfelt wurde, vermag ich heute nicht mehr genau zu sagen.


Daher kann ich allen Rekrutierern nur Lob und Mut aussprechen, weiter so! Es gibt doch nichts besseres was gemeinsam zu machen, dass auch wirklich allen Spaß macht.


Zum Abschluss hab ich dann noch ein paar Anregungen.
HQ ist ja nicht nur Hack & Slay, sondern auch ein Abenteuerspiel.
Wenn man sich zB Indiana Jones zum Vorbild nimmt, kommt man also auch mit viel Gelände und weniger Gewalt aus.

Kekse und Bonbons in der Keksdose auf dem Tisch werden schnell zur "Schatztruhe", die muss man halt suchen.

Zu Anfang kann ein Gefährte aufgestellt werden, der dann kurzfristig krank wird und die Helden müssen Medizin für ihn suchen (oder eben nicht).

Das Spiel kann man auch geschickt zum Lernen misbrauchen. Ein paar leichte Rätsel einbauen oder ein kleines Gedichtchen auswendig lernen, dass die letzte Tür öffnet. Geheimgänge und verborgene Dinge sind generell immer spannend und perfekt dafür geeignet.

Farbenrätsel:
Es gibt eine orangene Tür und einen roten, blauen und gelben Edelstein. Wie geht die Tür wohl auf?

Gen Weihnachten:
Der böse Weihnachtself verliert als Schatz ein Backrezept für Kekse, das man den Kleinen direkt in die Hand drücken kann...

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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von Legolas » 08.10.2015 16:12

Hallo alle zusammen,

interessant das es einigen so geht wie mir.
Mein Kleiner ist im August 3 Jahre geworden.
Er will immer Papa sein Spiel spielen.
Nach kurzer Eingewöhnungsphase klappt das mit den
Figuren und Möbeln herausholen schon ganz gut, mehr
geht eben noch nicht.

Ich finde es toll die nächste Generation damit aufwachsen
zu sehen und nicht ständig mit den Handy´s machen zu lassen.


Viel Spaß und schöne Grüße

Legolas

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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von Zombie » 02.12.2015 20:47

Hallo,

zu diesem Hobby habe ich im Jahre 1989 gefunden.
Habe mir damals gedacht: „Cooles Spiel, aber wenn du mal eigene Kinder hast, dann soll es noch ausgereifter sein als das hier in der Kiste…“

Bis heute spiele ich mit 2 alteingesessenen, privaten Erwachsenengruppen jeweils 1 (neues) Abenteuer im Jahr.

Vor 2 bzw. 4 Jahren haben meine Kinder das empfohlene Alter gemäß Spielkistenaufdruck (10-99 Jahre) erreicht. In den Jahren zuvor hatten wir uns auf einfachere Spiele beschränkt, wie z.B. Malefiz im Dungeon, incl. kleiner Zusatzregeln.

Bis heute können wir über 20 HQ-Nachmittage mit Klassenkameraden oder Familie (Cousin und Cousine) verbuchen. Darüber hinaus lassen sich 9 Spielnachmittage im örtlichen Jugendförderverein dazu zählen, zu denen in der Regel 9-14-jährige, abenteuerlustige Spieler erscheinen. Das macht in Summe 29 Abenteuer bzw. 13 gemischte Gruppen mit ca. 30 verschiedenen Kindern, von denen jeweils jeder mindestens einmal dabei war. Die Spiele dauerten incl. Regelklärung 3-6 Stunden.

Meine persönlichen Eindrücke:
Die Fähigkeit, über einen längeren Zeitraum konzentriert an einem Spiel teilzunehmen, hängt ganz klar vom Alter ab und ist darüber hinaus von Mensch zu Mensch (bzw. Kind zu Kind) unterschiedlich stark ausgeprägt. Für einen Spielleiter ist das Spiel mit einer reinen Kindergruppe extrem fordernd. Nicht selten muss man die einfachsten Regeln dreimal erklären oder sich auf mehrere Fragen einstellen, die alle GLEICHZEITIG gestellt werden. Selbst wenn vor jedem Spiel darauf hingewiesen wird, dass es sich bei HeroQuest um TeamWork handelt, ist der Tipp nach dem Start schnell wieder vergessen. Das legt sich dann aber erfahrungsgemäß nach dem 2. Spiel.
Als Spielleiter findet man gerade in solchen „Anfängergruppen“ natürlich weniger Gefallen am Spielgeschehen. Auf der anderen Seite ist es erstaunlich, mit welchem Enthusiasmus die Kinder dann doch bis zum Ende mit dabei sind. Sie lassen sich während des Spiels zwar leicht von Nichtigkeiten ablenken, bleiben dennoch am Ball und wollen kein Ende.

Die im Rahmen des hiesigen Jugendfördervereins veranstalteten HeroQuest-Spiele im öffentlichen Jugendhaus haben auf einer Gemeinde-Ausschusssitzung kurzzeitig für Aufregung gesorgt, weil der Kulturausschuss sich nicht ausreichend über die Veranstaltung informiert gefühlt hatte. Man erboste sich darüber, dass es sich bei HeroQuest „um ein Tötungsspiel“ handele und PC Spiele nicht mit der Satzung vereinbar wären. Gottlob konnte man den Ausschuss darüber aufklären, dass in dem Aushang „Einladung zum HeroQuest“ ganz klar auf ein Brettspiel hingewiesen wird. Brettspiel = Harmlos. Somit fand sich das Angebot zum HeroQuest-Spiel selbst im Sommerferienprogramm des Jugendfördervereins wieder.

Hier einige der wichtigsten Regeln, die jedem Spielleiter ans Herz gelegt sein sollten, wenn er mit Kindern spielt:

- Würfeln nur mit Würfelbecher! Möglichst auf Kork-Bierdeckel. Fällt dann doch mal wieder ein Würfel vom Tisch, alle gemeinsam zum „Boah-ey“ aufrufen!
- Gib die Rassel niemals aus deiner Hand. Sag ihnen, die Rassel sei verflucht. Danach fragen sie tatsächlich nie wieder, egal, wie sehr sie zuvor gebettelt haben.
- Wenn Du kurz davor bist durchzudrehen, bau´ne kurze Pause ein. Bewährt: Hot Dogs!
- Fasse nach bedeutenden Momenten die Einzelheiten in spannender Erzählweise zusammen, so dass sich das Szenario in jedermanns Auge nochmal abspielt.

Dieses Einladungs-„Template“ erspart viele Erklärungen gegenüber den Eltern bzw. könnt ihr ggf auch nutzen:

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Gruß
Zombie

Nikki_der_Barbar
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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von Nikki_der_Barbar » 02.12.2015 22:57

Heroquest -unser neues Familienhobby!

Als Kind hatte ich STARQUEST und einer meiner Freunde HQ,
später fand ich zu Warhammer 40k, Rollenspiel etc. und dann blieb
alles viele, viele Jahre im Schrank......dann mal in der Bucht mehr aus Nostalgie HQ und ein paar Erweiterungen ersteigert
und sogar das Ganze mal kurz mit alten Freunden aufleben lassen, dann aber wieder ein paar Jahre gar nix, bis ich Ende letzten Jahres auf dieses Forum stieß..!!!!!

Ich bin total ausgeflippt, hab alles beigeschafft und mit meiner Freundin (total unberührt von allem was mit diesem Hobby zu tun hat) und ihrem kleinen Sohn- damals 7 jahre alt- angefangen HQ zu spielen.
Ehrlich gesagt waren wir total erstaunt wie gut das von Anfang an geklappt hat. Sicher mussten wir ihm hin und wieder ein bisschen auf die Sprünge helfen.
Anfänglich spielte er den Barbaren ohne große Probleme. Dieses Jahr fuhren wir zusammen zum HQ Treffen
und seitdem sind wir total im Fieber. Wir bauen gemeinsam an unserem eigenen Dungeon. Ich habe einige Figuren bemalt, sämtliche Räume aus Gipsmasse gegossen und modeliert etc.
Wir versuchen abends statt vor der Glotze zu hocken irgendwas für HQ zu machen...
Der Kleien, mittlerweile 8 Jahre alt, wollte unbedingt den Zauberer spielen.
Auch hier hat er uns echt überrascht. Ich dachte nicht, er sei in der Lage die Zauber zu lesen (der Junge ist in
der Grundschule) bzw. vernünftig anzuwenden. Aber das hat sich nach zwei, drei Spielen sehr gut entwickelt.
Mit dem Lesen war er ohnehin schon von alleine recht weit (ich bin der letzte Mensch der ein Kind drillen würde, gerade in schulischen Dingen) sodass er, wenn wir Drei spielen, den Zauberer und den Zwerg gleichzeitig spielt.

Wenn ich mir das Kinderprogramm im Fernsehen so ansehe dann soll mir hier keiner mit Gewaltverherrlichung kommen,

Ich finde das Hobby kreativ und für Jeden geeignet, gerade auch die Modellbauaspekte. Da ich einen kleinen
Handwerksbetrieb führe haben wir natürlich optimale Möglichkeiten wie Werkstatt, Werkzeug etc.
Momentan giessen wir jeden Morgen vor der Schule Bodenfliesen für unseren Dungeon. Das übernimmt der Kleine alleine (und ich kann länger schlafen :lol: )
Er ist dabei sehr gewissenhaft im Umgang mit den Formen und der Gussmasse, incl. dem anschliessenden säubern der Formen.

Wir versuchen ihn so viel es geht machen zu lassen. Beim Bau der Türen hat er die Grundformen mit der Dekupiersäge geschnitten.
Die Feinheiten übernehme ich und meine Freundin arbeitet zwischenzeitlich mit dem Dremel an den Strukturen.
Unsere Erfahrungen sind sehr positiv, die Grundregeln kinderfreundlich.
Was mir sehr gut gefällt ist, dass die Spieler bzw. Helden aufeinander angewiesen sind und zusammenhalten müssen.

Wie gesagt HQ hat unsere kleine Familie total bereichert und es ist so schön zu sehen, wie ein Spiel
aus meiner Kindheit weitergetragen wird.

Viele Grüße an Euch alle - Nikki_der_Barbar

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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von CorranHorn » 04.12.2015 21:52

Ich hab leider nix beizutragen. Außer:
"DANKE für deinen tollen Beitrag Zombie!"

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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von Lagoil » 04.12.2015 22:04

Hallo,

wenn ich das lese, bin ich total begeistert, bzw ich habe Hoffnung, dass auch meine Kinder, die erst 1 und 3 Jahre alt sind, sich für das Spiel begeistern können. Insbesondere der kleine Nebensatz, dass man im Dungeon auch Malefitzvarianten spielen kann, ließ mich aufhorchen.

Vielen Dank für eure Texte.

Gruss Lagoil
Sprich keine leeren oder zum Lachen reizende Worte.

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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von Taunuskrieger » 22.10.2016 19:51

Heute haben wir das erste Mal "richtig" gespielt. Und zwar die Questen "Das Labyrinth" und "Sir Ragnars Rettung". Wieder war der Große (jetzt 6 1/2 Jahre alt) der Spielleiter. Inzwischen kann er fließend lesen und war nach einigen wenigen Erklärungen zum Questplan in der Lage, diesen fast allein abzuarbeiten. Das Aufbauen nach Plan ging problemlos, manchmal hat er gefragt, ob man eine bestimmte Ecke vom Flur schon sehen kann, aber das war auch alles.
Nur ab und zu musste ich ihn bremsen, denn teilweise las er zu viel vor oder verriet, wo sich eine Geheimtür oder ein Schatz verbarg. Aber da ich die Questen sowieso schon kannte und der Kleine (inzwischen 5) die Andeutungen nicht verstand, war das auch nicht so wild.

Der Kleine hat übrigens mit Begeisterung den Zauberer gespielt. Wir spielen mit Mana, welches er sich über Würfeln wiederholen kann. Über eine Zeit war er etwas knauserig mit der Heilung (er hat den Barbaren [meine Figur] bis auf 2 KK bluten lassen), hat sich dann aber überzeugen lassen, dass er da am falschen Ende spart. Von ganz allein hat er sich immer hinter mir gehalten, hat selber entschieden, wann er Mana regeneriert, kämpft, läuft, sucht oder heilt - ganz fantastisch.

Ich war nach den zwei Abenteuern richtig glücklich: Die beiden haben toll gespielt und mir winken Zeiten, in denen ich wieder öfter spielen kann :ok: :dafuer:
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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von Mancini » 21.02.2017 13:05

Das ist doch klasse. Das klappt mit meinen beiden Jungs, 11 und 7, auch super, nur muss ich die bösen Jubgs spielen.
Aber gut, zocken wir eben die Kampagne durch und ich bin der "Beinesteller".
Und wir spielen das durchaus schon so, dass ich es den Jungs nicht zu leicht machen will. Wir verwenden also die amerikanischen Monsterwerte und ich versuche schon mindestens einen Helden pro Quest aus dem Spiel zu kicken.
Das steigert dann schon auch das Spielerlebnis für die Jungs, auch wenn die Gesichter lang sind, wenn mal einer rausgenommen wird. Aber die Freude nach gewonnener Quest ist immer riesig.

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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von Mophus » 29.06.2017 21:58

Mein Ältester mit 4 1/2 war letztens ganz auf Das verrückte Labyrinth fixiert. Er hat das tagelang gespielt und neue Regeln erfunden. Dann habe ich ihm gesagt, dass ich auch ein Labyrinthspiel habe und Mal eine Runde HQ mit ihm gespielt. Ich habe dabei aber schnell gemerkt, dass das noch zu komplex ist und den Ablauf extrem vereinfacht.

Nun habe ich Heroica besorgt und er ist hin und weg. Die Dungeoncrawler-Gene des Papas sind definitiv vorhanden. Das Spiel und die Regeln sind absolut altersgerecht, auch wenn die Verpackung 7 Jahre empfiehlt. Er steigt voll durch und ersinnt sich neue Helden, Regeln und Tränke. Auch die Spieldauer ist mit 10-20 Minuten nicht zu lang.

Auf der Heroica Basis werde ich demnächst noch einmal HQ mit ihm versuchen. D. h. Würfel, Rucksack und Regeln von Heroica. Truhen, Särge, Miniaturen, Waffen/Tränke und modularer Dungeon von Papas Labyrinthspielen.

Fazit: Meiner Ansicht nach ist Heroica der perfekte Einstieg ab ca. 4 Jahren in das Dungeoncrawling. Für unseren fast 3 Jahre alten Sohn ist es noch zu komplex. Schade dass es nicht mehr fortgesetzt wird, aber die einzelnen Teile kann man für ein paar Euro gebraucht erwerben.
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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von HQ-Killy » 29.06.2017 23:59

Endlich Ferien, endlich mal wieder Zeit für ein richtiges Abenteuer mit den Kids auf Arbeit...

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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von HQ-Killy » 13.07.2017 22:47

Muss Mal noch was erklären..
Also wir spielen auf meiner Arbeit derzeit ein bisschen intensiver. Über den Spielverlauf haben sich jetzt folgende Regeln entwickelt.
Wir spielen mit W6
Bewegen mit einem W6 ( incl. Boni und Mali aufgrund von X oder so)
Angriff und Verteidigung mit 2xW6
Mali entstehen z.B. durch Umzingelung.
Wenn ein Monster z.B. mindestens eine 7 braucht, benötigt es bei Umzingelung von allen Seiten (was auch eine Wand auf min. einer Seite beinhaltet) eine 8. Allerdings kann das Monster dann auch eine Panikattacke versuchen. Eine 10 trifft alle umzingelnden Gegner, die sich alle verteidigen müssen...
Ein Sechserpasch ist ein Volltreffer, der nicht abgewehrt werden kann.
Bei der Verteidigung hat der Sechserpasch den Effekt, dass der Verteidiger sofort einen Konter starten darf.
Werden Monster mit Feuerzauber oder anderen hochdestruktiven Zaubern erledigt ist auch der Gegenstand in deren Hosentasche futsch (ihr erinnert euch, bei mir werden Monster nach ihrem Ableben erstmal durchsucht). Somit muss der Zauberer genau überlegen, ob er auf den Fund verzichten will oder kann.
Der Zauberer hat bei mir unendliche Zauberkraft, ist aber total ungeschickt. Sein Würfel ist auch ein sechseitiger, mit allerdings 3 blanko Seiten. Die anderen Seiten sind die 1, 2 und 3. Nur die 3 ist ein Zauber mit vollem Effekt. Die Wahrscheinlichkeit ist also relativ gering.
Bei mir gibt's für jedes erlegte Monster eine Münze. Für jeder Herz, was ich als Mr. Evil den Helden abringe, müssen sie am Ende der Quest eine Münze zurückgeben...
Wenn im Beutel z.B. nur ein Stein gefunden wurde, kann man diesen auch werfen, hat also eine Distanzwaffe. Da ein Stein jetzt nicht so dolle ist, braucht man auch min. eine 9, um zu treffen.
Das System ist superschnell und vorallem super spaßig.

So, das isses erstmal.

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