HQ mit Kindern

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thorben
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HQ mit Kindern

Beitrag von thorben » 07.01.2013 16:58

Ich würde gern wissen, ob ihr Erfahrungen gemacht habt wie sich HQ am besten mit recht jungen Kindern spielt.
Mein Sohn (6 J.) bsw. kann noch nicht lesen, deshalb fällt der Zauberer für ihn wohl vorerst flach.
Das generelle Spielprinzip wird wohl nicht so schwer sein für sie (beiden spielen Schach)...die taktische Komponente vielleicht schon (Hey, ich hab nicht gesagt daß sie GUT im Schach sind :wink: )

Ich bin unschlüssig ob ich erstmal die 'Vanillaversion' mit ihnen angehe, also nach den europ. Regeln/Werten spiele, oder ob ich zumindest die Monsterwerte der US-Ausgabe nehmen kann?
Was meint ihr?

'Hortquest' lässt mich ja hoffen das ich sie langfristig binden kann...

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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von Topquest » 07.01.2013 18:02

Ist das HQ-Spiel nicht noch etwas zu brutal für so junge Kinder habe damals erst mit 13 damit angefangen.
Oder sind die Kinder heute abgehärteter ?Binn jetzt anfang 30ig ,habe da leider keinen Bezug dazu.
Sorry habe da auch keine Erfahrung ,habe selbst keine Kinder.
Hätte auch etwas Angst um meine schönen Minis.
Würde noch 3-4 Jahre damit warten und bissdahin einfachere Fantasyspiele machen.
Es gibt da ja so viele schöne Spiele heut zu Tage.
:D Grüße Topquest!

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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von Falkos » 07.01.2013 19:27

Hallo Thorben

Ich spiele oft mit Kindern und Jugendlichen HQ. Bei kleinen Gruppen funktioniert das ganz gut, wenn die Gruppe aber zu groß wird, lässt bei den kleineren schnell die
Aufmerksamkeit nach.
Was den Zauberer angeht glaube ich auch das der nicht die perfekte Heldenwahl wäre.(Barbaren oder Zwerge machen meistens sowiso mehr Spass)

Ich würde dir raten einen erfahrenen Spieler als weiteren Helden mitspielen zu lassen um einen "Mentor" zu haben der den Kleinen hilft.

Europäische Werte zu nehmen, wäre eine gute Wahl um den Kleinen ein schnelles Erfolgserlebnis zu bieten. Wenn es dann läuft, sagst du diese Monster sind stärker und müssen also mehr verprügelt werden.

Es gibt aber auch die Möglichkeit andere Spiele zu nutzen um deine Beiden an HQ heranzuführen. (Monster ärger dich nicht)
Gruss
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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von Dragonis » 07.01.2013 23:18

also meine kleine jetzt 9 spielt schon mit, allerding gefällt ihr eher katan Junior
Patrick war damals so ungefähr 12
ich persöhnlich finde es nicht schlimm wenn man mit kindern spielt, allerdings sollte man die quests etwas netter mastern ;)
Dragonis

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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von Sidorion » 08.01.2013 08:48

Meine ist zehn und spielt schon ca. zwei Jahre mit. Den Magier. Mit eigener Mini. Selber bemalt.
Dragonis bringst Du Deine dieses Jahr endlich mal mit zum Treffen oder was? Dann können wir mit meiner und Superharalds Töchtern eine Görenrunde aufziehen :lol3:
Dinge, die wie Dinge aussehen wollen, sehen manchmal mehr wie Dinge aus, als Dinge.
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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von CorranHorn » 08.01.2013 09:11

also wenn ich mal zurückdenke... wir haben es im alter von 10jahren gespielt. da waren wir in der grundschule 3te und 4te klasse, udn es hat uns nicht geschadet. und so ähnlich würde ich es auch jederzeit mit eigenen kindern handhaben, als zu brutal würde ich das ebensowenig einordnen wie alte computer und konsolenspiele. es ist einfach zu abstrakt. :skelett:

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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von thorben » 08.01.2013 16:01

Wir haben ihm zu Weihnachten 'Heroica' geschenkt, da ist das Spielprinzip ja ähnlich. Beide Kinder mögen es und haben keine Probleme damit. Es ist natürlich sehr simpel und bei weitem nicht so variabel wie HQ.
Deshalb jetzt sozusagen das 'Upgrade'.
(Und zu einem kleinen Teil natürlich auch um meinem inneren Nerd Zucker zu geben...)

Danke für eure Meinungen bisher.

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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von Grün » 08.01.2013 16:20

Table Top mit Kiddies?
_ Song of Fur and Buttons!

Eine Kampagne die im Stile von Gute Nacht Geschichten aufgebaut sind - mit Teddybären als Figuren und dem wohl geilsten Skirmish TT System weit und breit.

Ansonsten kann man eigentlich ganz gut mit Kleineren Kindern HeroQuest spielen, sehe eigentlich gar keine Probleme

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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von thorben » 08.01.2013 16:52

Song of Blades and Heroes hab ich schon geholt. Fur and Buttons? Gleich mal schauen. Zusammen mit 'Mädn' sollte das dann hoffentlich reichen um die furchtbaren 'Spiele' wie 'Lotti Karotti' etc. endgültig zu verdrängen...puuuuhhhh!

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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von ADS » 11.01.2013 20:30

Topquest hat geschrieben:Ist das HQ-Spiel nicht noch etwas zu brutal für so junge Kinder habe damals erst mit 13 damit angefangen.
Oder sind die Kinder heute abgehärteter ?Binn jetzt anfang 30ig ,habe da leider keinen Bezug dazu.
Warum zu Brutal?
Ich bewege Figur neben eine andere Figur -> Würfle -> wenn Wurf gleich toll darf ich die Figur vom Feld nehmen.
Auch nicht anders als bei Mensch ärgere dich nicht. Muss ja niemand davon reden wie man als Barbar jetzt das Shhwert durch den Orkmagen rammt und sich an dessen Gedärmen labt.. ;-)

Das einzige was wo ich vielleicht bedenken hab ist die Spielzeitlänge (also 2 Stunden kann man schon mal an einem Dungeon sitzen) und das fehlende Leseverständniss. ^^

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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von thorben » 12.01.2013 10:17

Hatte jetzt 2 Spiele mit der Familie und die verliefen ganz gut. Meine Frau, die bei den Trainingsrunden nur zuhörte und HQ für 'langweilig' hielt wurde gezwungen an Sir Ragnars Befreiung mitzuwirken und gestand dem Spiel immherhin zu das es doch einigen Spass mache. Die Kinder waren Feuer und Flamme von Anfang an.
Das Monsterkloppen bereitet ihnen keine Alpträume, auch wenn ich das Abenteuer plastisch ausschmücke hinsichtlich der Umgebung verrate ich ihnen natürlich nicht wo Leber, Milz oder Gekröse nach einem Volltreffer mit der Heldenwaffe landen, etc.
Beim Kleinen ist allerdings nach einer Runde dann die Konzentration aufs Spiel weg.
Aber mehr war ja auch nicht vorgesehen.

Würfelpech, etc. nehmen sie erstaunlich gelassen hin.

Mit dem Teamgeist haperts noch, das wird der spätere Schwierigkeitsgrad aber selbst regulieren, denk ich.

Alles in allem bin ich sehr zufrieden.

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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von SirDenderan » 12.01.2013 13:44

Sidorion hat geschrieben:Meine ist zehn und spielt schon ca. zwei Jahre mit. Den Magier. Mit eigener Mini. Selber bemalt.
Dragonis bringst Du Deine dieses Jahr endlich mal mit zum Treffen oder was? Dann können wir mit meiner und Superharalds Töchtern eine Görenrunde aufziehen :lol3:

Ich denke die " Gören " werden es dann dem SL zeigen... :kloppe:

und von wegen Gören ...die eine will den größten Teil selbst fahren (gut..die andere auch, aber die darf noch nicht)
________________________________________________________

Woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich höre was ich sage ?
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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von Wehrter » 12.01.2013 16:19

@thorben
Schön daß Du uns auf dem laufenden hältst :D

Es kommt eigentlich NUR darauf an, wie der „Master“ es rüberbringt!
Wir können sehr gut nachvollziehen, wie es damals die Verantwortlichen in der deutschsprachigen Version von MB gemacht haben!

Anstelle von töten etc. wird einfach das Wort besiegen verwendet.
Oder: Wenn Sir Ragnar, bzw. ein Hero stirbt, heißt es NUR: Wenn er seine Körperkraft verliert. :mrgreen:

Ich persönlich bin mehr schockiert, welche Sorgen sich verschiedene Leute machen, wie sie die Kinder schützen :shock:
Vor was? Vor dem normalen Ablauf des Lebens??
Im Vorschulalter liebte ich die Märchen von den Brüdern Grimm!
Hänsel & Gretel endet nachdem brutal grausam :!:
Zudem war in meiner Vorschulzeit das Schlachten ein normaler Zustand, während nach heutiger Gesetzgebung alles ins Verborgene vom Schlachthaus verbannt wurde.

Wenn Ihr mich fragt, werden die nachfolgenden Generationen vom normalsten der Welt entfremdet!
In unserer heutigen „Kultur“ wird das Thema „Tod“ und „töten“ völlig ausgeblendet.
Wenn dann in der Familie plötzlich Oma oder Opa verstirbt, wissen die Eltern nicht mehr damit umzugehen. Wie sollen sie dann den Kindern dies erklären und/oder ein Vorbild sein :?:

Man soll es natürlich nicht übertreiben, daß man alles wie in einen Horrorfilm erzählt, dies würde eindeutig zu weit führen!!

Auf der anderen Seite sind die Kidis viel schlauer als man es in unserer Gesellschaft zugesteht! Die wissen genau was beschrieben wird und übersetzen es sich für sich ;)

Nur meine Sicht :skelett:

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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von Sinthoras » 13.01.2013 02:15

Wehrter hat geschrieben:Im Vorschulalter liebte ich die Märchen von den Brüdern Grimm!
Hänsel & Gretel endet nachdem brutal grausam
Die Hexe mit den Eisenschuhen :twisted:

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Re: HQ mit Kindern

Beitrag von Wehrter » 13.01.2013 06:19

Nein, diese Version kenne ich nicht einmal.

Ich meine das Ende, wo Gretel schuften mußte und Hänsel im Käfig eingesperrt war und gemästet wurde.
Beides war für mich erschreckend! In der Gewalt der Hexe zu sein und zwei extreme der Geschwister zu sehen: Zwangsarbeit und Freiheitsberaubung.
Und dann das Finale: Wo die Hexe von Gretel in den Ofen gestoßen wurde und sie bei lebendigen Leibe verbrannte.

Bei diesen Vorstellungen, daß einem selber sowas passiert, läuft doch einem der Schauer über den Rücken! Erzählt bloß Kindern keine solche grausamen Geschichten!
Warum eigentlich?
Als die Geschwister beim Lebkuchenhaus angekommen waren, hätten sie die Chance zur Flucht gehabt, ließen sich aber von der Hexe in das Haus locken und gerieten so in ihre Gewalt.
Sollten Kinder nicht erfahren, daß es „böse Menschen“ gibt und man keinen Fremden trauen darf? Es wird ja nicht in den Medien berichtet, daß Kinder missbraucht und anschließend getötet werden.
Oder haben die Erwachsenen Angst, daß ihre Kinder zu dieser Hexe werden?
Ne kann nicht sein, daß sind jetzt die Ego Shooter!

Ich sehe gerade, daß ich jetzt immer mehr vom Thema entferne.
Das Spielmaterial fasziniert Kinder und sie möchten mitspielen ;)
Wenn sie noch nicht lesen können, merken sie sehr früh, daß dies wichtig ist (Karten) und es erwacht der Wunsch, daß sie es lernen wollen. Hier hat man eine seltene Chance, daß man ihnen es sehr früh beibringen kann, weil sie voller Eifer dabei sind :mrgreen:
Da die Bewegung erwürfelt wird, muß man das Zählen auch noch lernen. ;)

Es kommt auch sehr häufig vor, daß sie nicht schlafen wollen, weil sie vor „Monstern“ Angst haben. Bei HQ müssen sich die Monster vor ihnen acht nehmen, da sie in die Rolle eines Helden schlüpfen dürfen und den Monstern das Fürchten lernen.

Die Aufträge sind auch alle so aufgebaut, daß man als Heroe Unrecht bestraft und der Gerechtigkeit wieder zum Sieg verhilft. (Wenn das im echtem Leben auch so einfach wäre :cry: )

Da in den Quests das Erfüllen des Auftrags immer schwieriger wird, ist es nach und nach eine Notwendigkeit, daß man zusammen arbeitet (Teamgeist). Wiedersetzt man sich, muß man schnell lernen, daß man auf der Verliererseite steht. :mrgreen:
Zudem haben unsere Heroen verschiedene Stärken und Schwächen. Damit muß man auch umgehen können, sprich man muß lernen diese einzuschätzen!

Da es den Kleinen auch immer Freude bereitet, als Bester oder als Sieger hervorzugehen, ist unter den Heroen ein gemäßigter Konkurrenzkampf vorhanden. Wer schnappt sich das meiste Gold, etc.

Was auch sehr wichtig ist, die originalen Regeln sind doch wirklich einfach! Oder?

Für den Fall, daß ich negative Aspekte vom HeroQuest nicht erkannt habe, würde ich mich freuen, wenn man mir diese Aufzählt! :)

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