Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

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Zombie
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Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Zombie »

Am letzten Wochenende war HQ angesagt. (Mussten doch mal die „neue Taverne“ ausprobieren, zu der ich flugs ein neues Abenteuer komponiert habe...)

Bislang spielen wir „nur“ mit den Standardwaffen, wenn´s um die Einkleidung im Dorfe geht...
Beim Anblick des Waffenständers, der während des Spiels durchsucht werden konnte, meinte einer der Spieler, dass er gerne einmal einen Morgenstern ausprobieren würde...
Geht nicht, weil bislang nicht vorgesehen und theoretisch äquivalent zum Langschwert (Angriff 3) oder zur Streitaxt (Angriff 4).

Allerdings fiel mir bei genauerem Nachdenken auf, dass sowohl Langschwert als auch Streitaxt als Bihänder gehandhabt werden, d.h. es darf kein Schild nebenbei getragen werden.

Praktisch könnte die Einführung eines Morgensterns Sinn ergeben, spielte man ihn mit 3 Angriffswürfeln und würde zusätzlich das Schild erlauben...

Da das Langschwert 250 und die Streitaxt 400 GM kosten und der Morgenstern von der Wertigkeit dazwischenliegt, wäre ein Preis von 300 GM angebracht.

Wie denkt Ihr darüber, habt Ihr käufliche Waffen eingeführt, die sich sinnvoll in die bisherige Produktpalette einreihen?

Gruß
Zombie
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Xarres
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Xarres »

Seit wann erlaubt denn das Langschwert keinen Schild? Das hab ich ja noch nie gehört...?
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Valerigon
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Valerigon »

Würde den Preis von 300GM für den Morgenstern als Einhandwaffe gerechtfertigt halten.

Wenn man sich jedoch nach der US Edition richtet,

Broadsword 3 Würfel 250GM
Longsword 3 Würfel + Diagonal 350GM
Axt 4 Würfel, zweihädig 450GM,

so würde ich den Morgenstern genauso wie ein Langschwert behandeln.
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Saruman
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Saruman »

Bei mir ist das Langschwert -nach altem Regelwerk- auch eine Einhandwaffe.
(Mein Barbar hat diese als Startwaffe)

Darüber hinaus hab ich meine Ausrüstung ja komplett umgestellt
auf farbige Kampfwürfel. Finds schade, dass sie "nur" bei einigen Zusäten
und / oder magischen Gegenständen zum Tragen kommen sollen...

Guckst du: http://www.vallbracht.net/pdf/karten/Ausruestung_1.pdf

(geht bis "Ausruestung_7")
"Sein Blick durchbohrt Wolken, Schatten, Erde und Fleisch...

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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Kyle_Nemesis »

Hallo,

man könnte ja den Morgenstern automatisch die beiden Diagonalen Felder mit 1 KW weniger angreifen lassen.
d.h.

Y X Y
OMO
OOO

X wird angegriffen z.B. mit 3 weißen KW
Y wird automatisch mit 2 weißen KW angegriffen egal ob Freund oder Feind
M ist der Morgenstern
O wird nicht angegriffen

zum Abschwächen könnte man ja einführen dass bei einem schwarzen Schild im Angriff der Angreifenden sich selbst verletzt und der Angriff fehlschlägt, d.h. die Schädel nicht zählen.

Gruß
Nem
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Loretome »

Ich halte die Erweiterung der Standardausrüstung mehr als sinnvoll. Ich selbst habe den Ausrüstungsstapel mehr als verdoppelt. Das ist bei mir aber auch notwendig, denn jedes Teil ist nur mit einer Karte vertreten - es gibt nichts doppelt. Noch nicht mal Tränke. Ab nächster Woche stelle ich was online.

Der Morgenstern hat bei mir 3 Angriffswürfel, man kann aber auch ALLE (nicht nur Monster) 4 Nachbarfelder mit 1 Kampfwürfel angreifen wenn man möchte. Kosten: 350 Gold.

Kyle-Nemesis, deine Idee gefällt mir auch gut. Doch das eigene Verletzen finde ich nicht so gut, dann lieber den Angriff auf die Diagonalfelder abschwächen.
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von ADS »

Bei mir senkt der morgenstern Automatisch die Verteidigung des gegners um 1 Würfel und hat 2 KW Angriff. Als größere Variation gibt es noch den Dreschflegel mit 3KW (Beidhändig), welcher dem gegner ebenfalls 1 Verteidigungswürfel nimmt.

Zusätzliche Waffen welche es bei mir noch gibt:
Bullenpeitsche, 2KW Angriff, Reichweite 2 Felder, kann also damit gegner Attackieren welche 2 Felder wegstehen.
Magierdegen, 4KW Angriff Grün!, eine "stärkere Waffe" für die Magier, aufgrund der zerbrechlichkeit aber nur Grüne Würfel, und Rost zerstört bei mir eine solche Waffe. Heist auch allgemein wenn eine Waffe durch erstmaliges Rost grüne KW bekommt, und der Spieler bekommt ein zweitesmal Rost ab ist diese Waffe schrott.
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Steiner »

Also ich würde mich freuen noch mehr Ausrüstungskarten und Varianten hier zu sehen, da
ich zu doof bin Karten selbst zu erstellen.
Gruß
Steiner
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von ADS »

Sorry nutze leider keiner Ausrüstungskarten.
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Zombie
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Zombie »

Xarres schrieb:
Seit wann erlaubt denn das Langschwert keinen Schild? Das hab ich ja noch nie gehört...?
Wie gesagt, wir spielen bislang mit den deutschen Standardwaffen, da gibt es ja kein Breitschwert. Aus den Darstellungen der Barbarenfigur „Rogar“ hatten wir einfach abgeleitet, dass er kein Schild tragen kann.

Saruman schrieb:
Darüber hinaus hab ich meine Ausrüstung ja komplett umgestellt
auf farbige Kampfwürfel. Finds schade, dass sie "nur" bei einigen Zusäten
und / oder magischen Gegenständen zum Tragen kommen sollen...
Habe mir alle Deine Karten mal genauer angesehen...(Fehlerteufel: die Taschen sind preislich nicht ganz äquivalent)
Sind eine Menge toller Dinge dabei, auf die man zurückgreifen könnte...(wenn man die bunten Würfel sein Eigen nennt)



Steiner schrieb:
Also ich würde mich freuen noch mehr Ausrüstungskarten und Varianten hier zu sehen, da
ich zu doof bin Karten selbst zu erstellen.
Also wenn ich den Ideenreichtum der Gemeinde so lese, bekomme ich direkt Lust, jede Waffe einzeln zu validieren, um am Ende „DAS SET ALLER SETS“ zu erhalten... aber mal sehen, in welchem Umfang das ganze wirklich Sinn macht...

ADS schrieb:
Sorry nutze leider keine Ausrüstungskarten.
Karten zu haben ist immer dann hilfreich, wenn es wieder heißt: „Du findest einen Ausrüstungsgegenstand. ZIEHE eine Karte aus dem Ausrüstungskartenstapel!“


Zurück zum Morgenstern:
Die bisherigen Spielvarianten kamen von Kyle_Nemesis, Loretome und ADS.

Variante 1:
3 Kampfwürfel direkt, sowohl links und rechts des Gegners gleichzeitig 2 Kampfwürfel, Patzer bei einem schwarzen Schild

Variante 2:
3 KW direkt oder je 1 KW gegen die 4 Nachbarfelder

Variante 3:
2 KW und Gegner verteidigt sich mit 1 KW weniger



Meine persönliche Meinung:
Mir gefällt die Variante 2 am besten, da sie sehr realistisch beide Kampftaktiken, sowohl den Frontalangriff als auch den Rundumschlag eines Morgensterns (Wirbelbewegung durch Kette) berücksichtigt.

Gruß Zombie
Zuletzt geändert von Zombie am 02.02.2009 20:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Rainer »

Ich halte die ganzen Rundumschlagsvarianten für vollkommen unrealistisch. Ein Morgenstern, der rundum geschwungen wird, trifft nicht alle Umstehenden, sondern möglicherweise einen dieser und bleibt dort hängen. Die anderen Umstehenden werden nicht getroffen. Das mit dem Patzer hab ich auch schon überlegt für andere Waffen, ist so aber ebenfalls nicht zu gebrauchen, da die Patzerwahrscheinlichkeit mit zunehmender Würfelzahl steigen würde. Allgemein finde ich eine Ausdifferenzierung der Waffen ausgesprochen schwierig, will man sie sinnvoll gestalten. Vielleicht wäre es hilfreich einfach mal festzuhalten, was für Optionen es überhaupt gibt:

1. Zahl der KW erhöhen (irgendwie klar oder?)
2. Trefferwahrscheinlichkeit/Verteidigung variieren. (durch ändern der Farbe. Oder: Du triffst auch bei Monsterschilden, du verteidigst dich auch/nur mit Monsterschilden, ... etc. (geht imho sehr gut, verwende aus Prinzip keine bunten KW))
2. Rüstungsbrechend (senkt die Anzahl der Verteidigungs KW des Gegners, der Gegner muß einen Schild ignorieren/neu werfen oder die Rüstung wird gesenkt, sofern man mit dieser Regelerweiterung spielt (vgl. Xarres HQD))
3. Rückschlag (Der Gegner wird zurückgeworfen vgl. ebenfalls HQD)
4. Hohe Reichweite ( Diagonalangriff, Angriff über ein Feld hinweg (vgl. Speer bei HQD))
5. ...

Für einen Morgenstern stelle ich mir folgendes Profil vor:
Morgenstern: 3KW - bei einem erfolgreichen Treffer kannst du den Gegner zwingen einen geworfenen Schild neu zu werfen. Das gilt jedoch auch für dich, wenn du angegriffen wirst. Preis: etwa um das Langschwert herum.
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von ADS »

Da Rundschlag eine Barbarenfähigkeit bei mir ist, kann ich diese keiner Waffe geben ohne nich den Barbaren dadurch abzuschwächen. ;-)

Naja anderseits muss ich sagen, die Alltimefavoriten bei mir sind:
Streitaxt 4KW (Zweihändig)
Hellebarde 3KW (Zweihändig / Diagonal)
Langschwert 3KW (Einhändig)
Kurzschwert 2KW (Einhändig / Diagonal)


Dazu noch diverse Schusswaffen mit 3-4 KW
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Valerigon »

Das Einführen einer Neuen Waffe ist doch nur dann sinnvoll, wenn sie sich von allem bisherigen unterscheidet und etwas neues bietet.
Von den vorgeschlagenen Varianten gefällt mir noch 3 am Besten.
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Saruman »

Zombie hat geschrieben: Habe mir alle Deine Karten mal genauer angesehen...(Fehlerteufel: die Taschen sind preislich nicht ganz äquivalent)
Sind eine Menge toller Dinge dabei, auf die man zurückgreifen könnte...(wenn man die bunten Würfel sein Eigen nennt) (...)
Hallo Zombie,
Gut aufgepasst! Aber es ist Absicht. Nach dem Motto "Wer zuerst kommt, mahlt zuest".
Die weiteren Taschen sollen teurer sein. :twisted:
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Zombie »

Rainer schrieb:
Ich halte die ganzen Rundumschlagsvarianten für vollkommen unrealistisch. Ein Morgenstern, der rundum geschwungen wird, trifft nicht alle Umstehenden, sondern möglicherweise einen dieser und bleibt dort hängen. Die anderen Umstehenden werden nicht getroffen.
Hmm, ich hatte die Variante 2 derart verstanden, dass man die 4 Figuren auf den angrenzenden Feldern allesamt streift. Daher trifft der Morgenstern ja auch nur mit je 1 Kampfwürfel.

Aus Deinem Einwand könnte Variante 4 entstehen:

Variante 4 “Streifen und Treffen”:
3 Kampfwürfel direkt oder aufteilen der Treffer (Schädel) auf zwei Gegner, die auf den 4 Nachbarfeldern stehen.


Bildlich dargestellt, wird ein Gegner gestreift, der andere getroffen...

Rainer stellte u.a. eine weitere Option dar:
2. Rüstungsbrechend (senkt die Anzahl der Verteidigungs KW des Gegners, der Gegner muss einen Schild ignorieren/neu werfen oder die Rüstung wird gesenkt, sofern man mit dieser Regelerweiterung spielt (vgl. Xarres HQD))
Da die Variante von Xarres wohl die komplexeste darstellt (und die ich erst wieder nachlesen müsste), könnte die einfachere rüstungsbrechende, Variante lauten:

Variante 5 “Rüstungsbrechend”:
3 Kampfwürfel direkt, der Gegner verteidigt sich mit einem Kampfwürfel weniger.


ADS schrieb:
Da Rundschlag eine Barbarenfähigkeit bei mir ist, kann ich diese keiner Waffe geben ohne nicht den Barbaren dadurch abzuschwächen.
Nunja, unter solcher Voraussetzung wäre meine bevorzugte Variante nun die Nummer 5.


Gruß
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von ADS »

Jo und Variante 5 ist diejenige mit welcher ich schon seid 2 Jahren erfolgreich den Morgenstern (Einhand/2KW) und Dreschflegel (2Hand/3KW) spiele. :D
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Zombie »

Stellt sich die Frage, ob der Morgenstern die einzige "rüstungsbrechende" Waffe wäre...
Theoretisch müßte man mit der Streitaxt ähnlich vorgehen...
Wäre dann aber eine Abweichung von der Standard-Streitaxt, was mit weniger gefiele...
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von ADS »

Naja die Frage stellt sich eigentlich nicht. Um aber den Morgenstern Attraktiv zu machen muss er halt was anderes können was nicht bereits durch andere Waffen (Reichweite, Diagonal) abgedeckt wird.
Wenn man nun dieses -1 KW Verteidigung auch der Streitaxt gibt benötigt man ja keinen Morgenstern. Gibt man dem Morgenstern aber nicht irgendwas "besonderes" zur unterscheidung braucht man ihn nicht da ja alles (1KW,2KW,3KW,4KW dasselbe nochmal mit Diagonal, usw) bereits abgedeckt ist.

Ob der Morgenstern aber nun Rundschlag, Gezielt 1x 2/3KW - Rundschlag 4x 1KW, oder einfach -1KW Verteidigung / Gegner gibt ist eine Stilfrage.
Ich finde Rundschlag blöd, deswegen -1 Verteidigung, wobei dies Ja auch nicht Rüstungsbrechend sein soll, sondern einfach nur darstellt das es Schwer ist einen Morgenstern zu Parieren, da Morgensterne ja häufig dazu genutzt wurde um, um den Schild herum zu schlagen (also den Schildarm zu treffen).
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Zombie »

Genau das ist die Erklärung, die mir fehlte und völlig einleuchtet. Danke!

Warum soll die Wirkung eines Dreschflegels stärker als die des Morgensterns sein?
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von ADS »

der Dreschflegel (oder Kriegsflegel) ist bei mir eine 2 Handwaffe. Darum ist er bei mir 1 KW stärker.
Oder anders gesagt, der Kriegsflegel kann man sich (bei mir) eher so vorstellen:
Bild
Dazu jetzt noch am Flegel selbst Dornen & Spitzen. :twisted:
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Zombie »

Das leuchtet ein... ich hatte bezogen auf meinen Figurenvorrat da zunächst ein ganz anderes Bild vor Augen, bei dem ein Unterschied zwischen diesen Waffen nicht auffiel:

Bild
Abb.: Ein diebischer Goblin besinnt sich zur Flucht... hat er diesen Waffen doch nichts entgegenzusetzen...

Damit läge einer Unterscheidung zwischen einem Angriff mit 2 KW und 3 KW ganz einfach die Führung mit einer bzw. zwei Händen zu Grunde...

Morgenstern, geführt mit einer Hand: 2 KW Angriff, Verteidigung Gegner minus 1 KW
Dreschflegel (Kriegsflegel) oder Ochsenherde, geführt mit zwei Händen: 3 KW Angriff, Verteidigung Gegner minus 1 KW

Wie reihen sich diese beiden Optionen in die Gewichtung der Standardwaffen ein?

1. Kurzschwert
2. Morgenstern
3. Langschwert
4. Kriegsflegel / Ochsenherde
5. Streitaxt
6. ?
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von ADS »

Bislang hatte ich glaub 2 Spieler die mit Morgenstern / Dreschflegel rumgerannt sind.

Die beliebtesten Waffen bei uns sind immer noch:
Streitaxt 4KW (Zweihändig)
Hellebarde 3KW (Zweihändig / Diagonal)
Langschwert 3KW (Einhändig)
Kurzschwert 2KW (Einhändig / Diagonal)
Armbrust / Bogen

Die Aufreihung ist jetzt keine Top 5. Aber man kann davon ausgehen das jeder Heroe eine Waffe bei sich führt die ins obere Schema passt (Genug Gold vorrausgesetzt).
Also alle anderen Waffen sind zumindest in meinen Runden eher Exoten.
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Loretome »

Dass der Morgenstern ein eventuelles Schild umgehen kann stimmt. Die Idee, dass er also die Verteidigung um 1 herabsetzt hatte ich auch schon (1 Würfel bleibt aber mindestens - der Goblin kann sich also noch verteidigen). Doch dieses Feature habe ich dann dem Streitkolben gegönnt.
Da blieb dem Morgenstern nur der Rundumschlag, auch wenn es nicht ganz real scheint. Irgendwie müssen sich ja die Waffen voneinander unterscheiden und das bot sich mir als schöne Angriffsalternative an.
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Zombie »

Wenn man dem Goblin weiterhin einen Würfel zur Verteidigung überließe, wäre das schon wieder eine Abweichung von der Regel... dann kann man´s auch gleich ganz bleiben lassen, oder?

Den Rundumschlag halte ich mit Blick auf die fette Kugel eines Fanatics für angebrachter (Beispiel Schickalskarte, siehe auch den Thread Validation: Das Schicksal! Entwurf 4“):


Bild


Bild


Einen Streitkolben sehe ich zZ in der gleichen Klasse wie das Kurzschwert... (wobei mir bis heute nicht einleuchtet, warum man mit einem Kurzschwert über Eck angreifen können sollte, mit einem Langschwert aber nicht...)

Gruß Zombie
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Loretome »

Naja, dass der Goblin trotzdem verteidigen kann ist eigentlich keine Regelabweichung, denn so steht's ja bei mir im Kartentext. Die armen Viecher hätten ja nur eine 25%-ige Überlebenschance bei einem Angriff mit 2KW und können nichts dagegen tun. :cry:

Dass das Kurzschwert gegenüber dem Langschwert auch diagonal attackieren kann gefällt mir eigentlich ganz gut. Vielleicht ist man mit dem Kurzschwert einfach wendiger. Es kommt ja nicht auf die Größe an, jedenfalls nicht beim Diagonalangriff. :D
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Zombie »

Zur 25 %-igen Überlebenswahrscheinlichkeit eines Goblins:

Ist richtig, aber selbst wenn er sich verteidigen dürfte, ist sie nur unwesentlich höher.
Wenn er sich gegen den Morgenstern/Flegel gar nicht erst verteidigen müsste, hätte man zugleich ein flüssigeres Spiel ;-)


Ich vermute, dass man den Diagonalangriff für das Kurzschwert erlaubt, um es dem Handbeil gegenüber attraktiver zu machen.

Nun, wenn man bei einem Diagonalangriff für das Kurzschwert bleibt, würde ich den Streitkolben so spielen, dass mit ihm kein Angriff über Eck möglich ist.

Dann wäre der Streitkolben die ideale Starterwaffe für ALLE Heroen, die neu ins Spiel einsteigen.
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Loretome »

Stimmt das Spiel wird flüssiger! :lol:
Aber so große Goblinmassen gibt's bei mir dann doch nicht.
Hab's gerade nachgerechnet. Der Goblin steigert seine Überlebenschancen von 25% auf 33,3%. Ist wirklich nicht viel mehr.

Welche Startwaffen haben denn deine Helden bisher? Bei mir:
  • Dolch für Zauberer
  • Handbeil für Zwerg
  • Kurzschwert für Alb
  • Rostiges Schwert (3KW-Waffe mit Chance auf Verlust) für Barbar
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von ADS »

Startwaffen bei mir:
Zauberer, Nekromant: Dolch 1KW (Werfen)
Albzauberer: Stab 2KW (Diagonal)
Barbar: Langschwert 3KW
Samurai: Katana 2KW (kann Zweihändig geführt werden, dann 3KW)
Alb: Rapier 2KW
Kleriker, Zwerg, Nordmann: Streitkolben 2KW
Dieb, Barde: Kurzschwert 2KW (Diagonal)

Rapier und Streitkolben sind bei mir Grundwaffen ohne besondere Fähigkeiten. Diese sind allgemeine Startwaffen mit gleichen Werten, gleicher Größe und gleichen Kosten, Warum es 2 sind? Einfach weil ein Nordmann/ Zwerg mit Rapier tuckig aussieht und weil zu einem Elfen nicht der Grobschlächtige Streitkolben passt. ;)

Zum Morgenstern: Bei mir verliert auch der Goblin sienen verteidigungswürfel.
1. überlebt ein Goblin sowiso keinen Angriff sobald die Heroen mal bei 3-4 (Barbar Nordmann, Samurai 5) Angriffswürfel angekommen sind.
2. Wie gesagt so oft kauft sich keiner einen Morgenstern, lieber verzichten die Spieler auf eine dolle Waffensonderfertigkeit wenn sie dafür mit 4 (Barbar,Nordmann,Samurai mit 5) Kampfwürfel angreifen können. ^^

Ja der Fanatic kann nach meinem Schatzkartenvorschlag einen Rundschlag durchführen. Aber das macht nichts, der Fanatic ist ein Monster. Monster können bei mir da noch ganz andere Sachen. Da passt der Fanatic Rundschlag gut rein. Vor allem weil es den Fanatic bislang bei mir nur in Schatzkarten und Schicksalkarte gibt. ^^
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Zombie »

Wir haben unsere Startwaffen bisweilen an die Optik der jeweiligen Figur angelehnt. Barbar mit Langschwert, Alb mit Kurzschwert usw.

Doch mittlerweile halte ich es für lustiger, alle Heroen mit der gleichen Startwaffe auszustatten. Grimnir lässt seine Figuren beispielsweise mit einer Keule starten. Diese wäre dann wohl einem Streitkolben gleichzusetzen.

Noch mal zum Morgenstern bzw. Flegel:
Wir werden den Vorschlag von ADS sicher Probespielen. Mit vielen Goblins...

Ich fasse mal die Liste der möglichen Waffen zusammen, von denen ich denke, dass sie sich vom Sinn her merklich unterscheiden (in aufsteigender Reihenfolge):

1. Dolch: 1 KW, werfbar
2. Knüppel: 1 KW, diagonal

3. Streitkolben: 2 KW
4. Handbeil: 2 KW, werfbar
5. Kurzschwert: 2 KW, diagonal
6. Lanze: 2 KW, diagonal, werfbar

7. Morgenstern: 2 KW, Gegner –1 KW
8. Langschwert: 3 KW


Zweihänder:

9. Hellebarde: 3 KW, diagonal
10. Flegel: 3 KW, Gegner – 1KW
11. Streitaxt: 4 KW

12. Breitschwert: 5 KW

Zugegeben, die Unterschiede der 6 „neuen“ Waffen sind z.T. vielleicht sehr marginal.
Aber mal sehen, wie´s ankommt...
Irgendwas übersehen?

Gruß
Zombie
JackTower
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von JackTower »

HiHo
Bin neu hier und möcht mich gern ein wenig einmischen :D

Hab die Diskussion wegen derm Morgenstern verfolgt und mir is da ne Idee gekommen.

Wie wäre es wenn man statt Rundumschlag nen Halbkreisschlag raus macht?
es können maximal 3 Monster bei dieser aktion angegriffen werden und die 3 monster müssen in irgendwiner form nebeneinander stehen. Einfach ausgedrückt: Die Felder auf denen die Monster stehen müssen sich berühren.
Ich hoffe meine dürftige Zeichnung gibt das verständlich wieder was ich meine.

Bild
Bild

Regeln fogendermaßen:
Normaler Angriff auf ein Monster: 3 KW ...Gegner verteidigt sich mit einem KW weniger aber mindestens mit einem KW

Halbkreisangriff : Ich nenn das mal Schwingangriff: 3 KW ...Gegner verteidigen sich aber mit einem KW mehr da sie den Angriff kommen sehen, weil der Heroe weit ausholen muss. Zusätzlich muss der Heroe bei dieser art Angriff 1 KW würfeln. Fällt ein Totenschädel muss er sich 1 KK abziehen weil er zu fest ausgehohlt hat und sich das dingen seber an Kopf gehauen hat.
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von CorranHorn »

@zombie
ein breitschwert ist üblicherweise eine einhändige zwischenstufe zwischen kurzschwert und langschwert. historisch bedingt durch die anfangs fehlende metallqualität, so dass eine vergrößerter querschnitt benötigt wurde, um eine größere klingenlänge als beim kurzschwert zu erreichen. die weiterentwicklung des materials führte dann zum langschwert (besseres reichweite pro gewicht verhältnis und balance). ich vermute, dass du mit 5KW und zweihändig das (mehr oder minder) "klassische" zweihandschwert meinst?

Gruß - Corran
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von ADS »

Also eine 5KW Waffe gibt es bei mir nicht. Bei mir gibt es noch neben der 4KW Streitaxt den Zweihänder (4KW) und das Barbarenschwert* (4KW/Diagonal / Zweihändig). Womit das Barbarenschwert bei mir die beste kaufbare Waffe ist. Da alle anderen Waffen mit sonderfertigkeiten maximal 3KW besitzen.

*Man stelle sich dieses Schwert einfach wie Conans Zweihänder vor. ;-)
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Saruman »

Hallo Ihr Lieben,

vor nicht allzu langer Zeit gab es diesen Thread, wo augrund der neuen farbigen
Würfel auch neue Ausrüstungen bzw. Zusätze dafür entworfen wurden.
Hier isser: viewtopic.php?f=1&t=428

Da waren tolle Ideen dabei, ich hab meine Karten ja auch komplett umgeschmissen.
Aber was ist mit Euch, habt ihr mittlerweile Karten entworfen, gedruckt und so?

Ich frage, weil HIER nun irgendwie niemand neue Karten hat? :roll:
Hier ist nur die Rede, der (auch veränderten) Standardausrüstung...
Oder, meine werten Herren Zombie, ADS, Loretome, JackTower...?
Sagt doch maaa... :wink:
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von ADS »

Bunte Würfel gibt es bei mir nur bei Artefakten, also Magische Waffen und Rüstungen.
Einzig der Langdolch mit 1 Schwarzen KW ist eine Kaufbare Standartwaffe.
Karten nutze ich bei Standartwaffen Rüstungen und Ausrüstung nicht. diese werden in den Heroenbogen eingetragen (wie bei einem Rollenspiel).
Bild
Zauberer = Darf von Magier/ Zauberer, Nekromant und Albzauberer benutzt werden.
Kämpfer = Darf nur von Barbar, Nordmann, Zwerg und Samurai benutzt werden.
Schütze = Darf nur vom Alb benutzt werden.
Alb Zauberer = darf auch vom Alb Zauberer benutzt werden

Waffen mit Grünen Würfel sind günstige Alternativen oder bei Magierdegen / Knochenklinge Starke Waffen für Zauberer / Nekromant. Rost zerstört Waffen mit Grünen Würfel.
Der Speer mit 3 Grünen KW hat übrigens einen Falschen Preis, der sollte nur 250 Gold kosten. Ebenso der Kriegsflegel, dieser sollte nur 400 Kosten. :)
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Saruman »

@ ADS
Wow, ich dachte, ich hätte schon viele Waffen. :shock:
Echt tolle Sachen dabei, auch wenn ich es schade finde, dass
die -wirklichen tollen- farbigen Kampfwürfel fast NUR bei magischen
Krams zum Tragen kommen sollen...
Und Pistole und Gewehr mag ich nicht, das hat nicht mehr viel
mit Fantasie zu tun m.E...

:wink:
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von ADS »

Saruman hat geschrieben: Und Pistole und Gewehr mag ich nicht, das hat nicht mehr viel
mit Fantasie zu tun m.E...
Passt aber zur Alten Welt von Warhammer (und dort ist Heroquest ja angesiedelt), und auch die Orks sprengen bei Hellsklam mit Pulverfässer ;-)
Aber um gleich mal vorzubeugen, ich bin der Diskussion "Pulverwaffen + Fantasy = unpassend" müde, es gibt genausoviele passende Beispiele wie wahrscheinlich unpassende. ^^
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Saruman »

ADS hat geschrieben: (...) auch die Orks sprengen Helms Klamm (...)
Um es mit Gimlis Worten zu sagen: "Das ist keine Horde dahergelaufener Orks, das sind Urukhai, ihre Schwerter sind hart und ihre Schilde breit!" :wink:

Aber stimmt, Gundsatzdiskussionen führen ja zu nix... jeder wie er mag... :)
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Zombie »

Jack Tower schrieb:
Bin neu hier und möcht mich gern ein wenig einmischen
Willkommen !
Einmischen ist immer gut. Je mehr Vorschläge gemeinsam durchdacht werden, desto besser das Endergebnis...(Gemeinsam wird es in der Regel stark ;-) )

Über den „Halbkreisschlag“ hatte ich auch schon nachgedacht.
Allerdings würde die Idee viel besser in der Umsetzung einer neuen Fernwaffe passen:

Die Schrotflinte!

Die Schrotflinte trifft mit 4 KW.
Links und rechts der Schusslinie stehende Akteure erleiden aufgrund der Streuwirkung automatisch einen Treffer, gegen den es sich zu verteidigen gilt.

Das Laden erfordert eine Aktion.

Werden beim Schießen 2 Monsterschilde gewürfelt, ist der Lauf zerstört.


Auch wenn diese Art von Schusswaffe nicht ganz zu HeroQuest passt, sprechen doch einige Gründe für eine potentielle Umsetzung:

1. Skaven (Jezzail-Teams) verfügen auch über Schusswaffen
2. Mortheim-Figuren mit Schusswaffen könnte ich ohne entsprechende Regeln nie nutzen
3. Wenn man die Schusswaffen sehr fragil im Gebrauch handhabt, werden sie glaubwürdiger.



CorranHorn schrieb:
...ich vermute, dass du mit 5KW und zweihändig das (mehr oder minder) "klassische" zweihandschwert meinst?
Genau, vielen Dank für Deine Erläuterung zum Breitschwert.
Vielleicht sind 5 KW doch etwas zu viel des Guten. Der Vorschlag von ADS, ein Barbarenschwert mit 4 KW auch über Eck anzubieten, ist wohl ausreichend.
Allerdings stört mich der Begriff „Barbarenschwert“. Hört sich an, als dürfte es sonst niemand tragen... Hm, mir fällt aber kein besserer Begriff ein... „Bihänder“? Ist die Streitaxt doch auch...


Saruman schrieb:
vor nicht allzu langer Zeit gab es diesen Thread, wo augrund der neuen farbigen
Würfel auch neue Ausrüstungen bzw. Zusätze dafür entworfen wurden.... ....
Habe ich ausgedruckt und eingehend studiert. Prima Sachen.
Ich habe jedoch ein Problem damit, wenn sich die Waffen von ihrer Handhabe her von der Farbe der Kampfwürfel unterscheiden:

1. Der Einfluss der Farbwürfel auf die Trefferwahrscheinlichkeit ist zu marginal als dass es sich lohnen würde, den Mitspielern weitere Abstufungen zu erklären.
2. Die Anzahl an farbigen Würfel auf „Rost, Waffenöl und Magie“ zu begrenzen, macht den Spieler weniger kirre, insbesondere wenn er mehrer Waffen mit sich führt.

Soweit erst mal...

Gruß Zombie
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Loretome »

Also ich benutze auch nur die weißen Würfel, obwohl ich die Farbigen schon sehr interessant finde. Meine Meinung dazu deckt sich trotzdem mit der von Zombie.
Die Trefferwahrscheinlichkeit lässt sich ja auch erhöhen indem man einen "schlechten" Würfel erneut wirft, das haben bei mir aber auch nur zwei Waffen.

@Zombie:
ich werde zwar keine Schießpulverwaffen einführen, aber eine Frage habe ich trotzdem:
Ab welcher Reichweite greift die Streuwirkung der Schrotflinte? Schon bei 2 Feldern? Dann wäre das in der Tat eine große Streuung :o

Meine stärkste Waffe ist ebenfalls ein Zweihandschwert mit 4KW und Diagonalangriff, doch ein 5KW-Schwert ist auch geplant. Dieses soll aber dem Träger bei einem mächtigen Angriff Schaden zufügen. So überlegt man sich zweimal ob man davon Gebrauch macht :wink:
Ach ja, der Begriff "Bihänder" bezeichnet laut Wiki nur Schwerter, keine Äxte.
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von CorranHorn »

@zweihand-schwert
hab da einen kleinen fehler drin. laut wikipedia - wahrheitsgehalt sei mal dahin gestellt - ist das breitschwert die entwicklung aus dem kurzschwert (da lag ich richtig) bezeichnete gegen ende aber alle einhändig zu führenden schwerter, die sich nie zu zweihandschwertern weiterentwickelten. historisch inkorrekt bzw. im fantasy bereich werden diese aber gerne als langschweretr bezeichnet.
im gegensatz dazu bezeichnet das langschwert alle schwerter die im normalen kampf zweihändig zu führen waren und nur für besondere manöver einhändig aufgenommen wurden. diese werden im fantasy bereich gerne als zweihänder, bihänder oder auch anderthalbhänder und bastardschwert genannt.
für namensinspiration würde ich jetzt mal diablo II vorschlagen. da gibt es einen haufen zweihand schwerter mit recht guten namen. ansonsten tendiere ich am ehesten zu bihänder oder zweihänder.

@pulverwaffen
pistolen, musketen, erste gewehre und flinten finde ich gut. eine schrotflinte halte ich für unsinnig, da schrotmunition im heutigen sinne nicht herzustellen war (kugelträger bzw. hülse), nicht den nötigen bums (schwarzpulver bzw. mangelnder druck) entwickelt hätte und man daher grundsätzlich einfach massive kugeln aus blei oder stein bevorzugt hat. diese passen besser in den zu stopfenden lauf, entwickeln daher mehr druck und durschlagskraft und sind sowieso im ziel zersplittert.
nicht falsch verstehen: ich mag shwarzpulverwaffen und den einbezug von steampunk elemente in hero quest über die technologien des imperiums und der zwergenmaschinisten, aber eben auch nur bis zu einem gewissen grad.

gruß - corran
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von ADS »

Zombie hat geschrieben: Vielleicht sind 5 KW doch etwas zu viel des Guten. Der Vorschlag von ADS, ein Barbarenschwert mit 4 KW auch über Eck anzubieten, ist wohl ausreichend.
Allerdings stört mich der Begriff „Barbarenschwert“. Hört sich an, als dürfte es sonst niemand tragen... Hm, mir fällt aber kein besserer Begriff ein... „Bihänder“? Ist die Streitaxt doch auch...
Jop bei mir darf auch nur ein Barbar (Nordmann) das Barbarenschwert führen. Aber ansonsten nen es doch einfach Claymore (Schottisches Zweihandschwert), Bidenhänder geht auch.

Die Schrotflinte finde ich jetzt auch unpassend. Pulverdampf super Sache, aber Schrotflinte...
Wobei ich diene Patzerregelung interessat finde. Ich glaub ich mach die Pulverwaffen etwas billiger und führe (nach einigen Tests) zusätzlich die Patzerregelung ein. :)
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Zombie »

Loretome fragte:
ich werde zwar keine Schießpulverwaffen einführen, aber eine Frage habe ich trotzdem:
Ab welcher Reichweite greift die Streuwirkung der Schrotflinte? Schon bei 2 Feldern? Dann wäre das in der Tat eine große Streuung
Da habe ich ehrlich gesagt noch nicht drüber nachgedacht *grübel*
Fakt ist natürlich, dass diese Prototypen-Kaliber mal mehr, mal weniger streuen *hust *

Loretome erklärte:
Ach ja, der Begriff "Bihänder" bezeichnet laut Wiki nur Schwerter, keine Äxte.
Gut zu wissen, vielen Dank! Das deckt sich dann ja auch hervorragend mit den zusätzlichen Ausführungen von CorranHorn! Also „Bihänder“, „Zweihänder“, „Bidenhänder“ (ADS) oder ganz einfach für jedermann verständlich: „Zweihandschwert“ (sagt Betzy, meine Frau, nicht Betzy aus dem Forum)...


ADS ergänzte:
Jop bei mir darf auch nur ein Barbar (Nordmann) das Barbarenschwert führen.
Hmm, warum darf nicht auch ein Bärenbändiger, ein Ritter oder ein blabla ein Barbarenschwert tragen? An dieser Stelle finde ich es unsinnig, zwischen einem Barbarenschwert und einem Bihänder zu unterscheiden (mit Blick auf Deine Liste).


CorranHorn meinte zur „Schrotflinte“:
@pulverwaffen
... eine schrotflinte halte ich für unsinnig, da schrotmunition im heutigen sinne nicht herzustellen war (kugelträger bzw. hülse), nicht den nötigen bums (schwarzpulver bzw. mangelnder druck) entwickelt hätte und man daher grundsätzlich einfach massive kugeln aus blei oder stein bevorzugt hat. diese passen besser in den zu stopfenden lauf, entwickeln daher mehr druck und durschlagskraft und sind sowieso im ziel zersplittert.
Hatte auch schon überlegt, das Ding eher als „Donnerbüchse“ zu bezeichnen. Dann fand ich den Begriff „Schrotflinte“ wegen der beabsichtigten Streuwirkung passender. Würde man aber Deiner Ausführung folgen und keine Schrotmunition zulassen, wie erklärt sich weiterhin die Streuwirkung, wenn nur eine Kugel aus dem Lauf kommt?

Gruß
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von ADS »

Zombie hat geschrieben:Hmm, warum darf nicht auch ein Bärenbändiger, ein Ritter oder ein blabla ein Barbarenschwert tragen? An dieser Stelle finde ich es unsinnig, zwischen einem Barbarenschwert und einem Bihänder zu unterscheiden (mit Blick auf Deine Liste).
Weil es all diese Klasssen bei mir nicht gibt. ;-)
Ok jetzt ernsthaft, ganz einfach weil es ein Spiel ist. So wie der Magier nur "leichte" Waffen führen darf, darf das Barbarenschwert nur der Barbar nutzen. Dafür hat der Zwerg als einziger zugriff auf die Schwere Armbrust, Der Alb darf als einziger den Jadtbogen nutzen, der Nekromant kann nur die Knochenklinge führen uswusf.
Somit wird erstens verhindert das jeder mit derselben Ausrüstung rumrennt und zweitens (schwacher Grund) gibt es bei vielen Spielen ähnliche restriktionen. Man muss doch nur mal zu den (Konsolen)Rollenspielen wie Final Fantasy Schauen. Held 1 Darf nur Schwerter Führen, Stäbe dürfen nur von Zaubererklassen genutzt werden. Bögen darf nur der Rogue nutzen usw.
Und da Heroquest beileibe nicht die Realität abbildet darf es bei mir gerne solche Restriktionen geben.

Und es gibt ja einen Unterscheid zwischen Barbarenschwert und Zweihänder. Der Zweihänder kann nicht diagonal angreifen ^^
Ok wenn wir jetzt den vergleich Zweihänder / Streitaxt nehmen, könnte man sagen der Zweihänder ist sinnlos da beide Waffen +4KW besitzen und ansonsten identisch sind. Indem fall ist der Zweihänder nur drin weil manche halt leiber ein Schwert als ne Axt kaufen. :-)
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Sieger Welfenkern »

Zur Schwerter-Diskussion:

Ein "Barbarenschwert" á la Conans Klinge würde ich eher im Anderthalbhänder/Bastardschwert-Bereich sehen und auf 3W diagonal setzen. Ähnlich Sattelbaumschwertern bzw. den Klingen etwa im HdR-Bereich (Narsil/Anduril als ebenfalls sowohl ein- oder zweihändige Nutzung möglich) - also Schwertern im Bereich 100-120cm. Der klassische Zweihänder fängt dann doch erst so ab 150cm an und der ist mit 4W sicher gut reflektiert. ...wobei ich mir bei Barbarenschwertern eher wuchtigere und nicht immer gerade, gothische Klingen vorstelle. Also breitgekloppte "Metallprügel" mit Haken und Schwungmasse, bei denen es kaum eine Rolle spielt, ob sie gerade scharf geschliffen sind oder nicht. :)
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von CorranHorn »

aaaaah, verdammt. jetzt hast du mich erwischt zombie. mir fiel sofort ein teil aus meiner bitzbox ein.

donnerbüchse = blunderbuss ist auch ein ausrüstungsgegenstand in mortheim. ich habe gestern abend noch kurz das regelbuch durchblättert. idee und aussehen der waffe: ein einfaches zylindrisches rohr auf dem kolben mit einem trichterförmigen laufende. in den trichter kippt man eine mischungs aus metallstückchen, steinen, glassplittern, etc. zusammen mit schwarzpulver und stopft das ganze ordentlich. voila eine unberechenbare schusswaffe.

regeln: 16" reichweite, auf gerader linie, ein 1" breiter korridor. alle teilweise oder ganz vom korridor bedeckten modelle werdne mit einem treffer stärke drei erwischt. einmalige verwendung pro schlacht.

vielleicht kann man da ja etwas draus basteln. am besten noch mit schöner fehlfunktion *teuflischgrins*
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Wehrter »

Aus Mangel an Interesse musste ich vor ca. 10 Jahren das Zocken einstellen! :(

Wir hatten uns damals so geeinigt gehabt, daß verschiedene Waffen gleiche Wirkung haben.
Als Beispiel: Zweihänder, Streitaxt, Kriegshammer

Beim Morgenstern würde ich einfach die Ebene vom Langschwert nehmen, also 3 KW.

So kann sich der Spieler für eine Vorliebe einer Waffe entscheiden, ohne daß man da groß am Regelwerk herum macht :wink:
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Zombie »

@ ADS:

Verstehe. Aber mit einer derartigen Diversifizierung würde der Spielleiter am Ende wieder mehr zu erklären haben. Das ist immer ein (für mich ziemlich lästiges) Problem, wenn neue Spieler dazukommen und sich aufrüsten wollen. Daher würde ich es immer vorziehen, eher neue Waffen für ein Jedermann zu entwerfen.


@SiegerWelfenkern:

Ich denke, das könnte so etwas wie ein gemeinsame Nenner sein:

Langschwert: 3 KW
Bihänder: 4 KW, diagonal


Wehrter schrieb:
Wir hatten uns damals so geeinigt gehabt, daß verschiedene Waffen gleiche Wirkung haben.
Als Beispiel: Zweihänder, Streitaxt, Kriegshammer ...
Prinzipiell auch keine schlechte Idee.
Zweihänder, Streitaxt und Kriegshammer sehe ich auch in der 4 KW Stufe, ohne dass ein Diagonalangriff zwingend zu einer Diversifizierung führen müsste.

Analog dazu Streitkolben und Kurzschwert in der 2 KW Stufe.

Für den Morgenstern sind 3 KW sicher auch gut angebracht, wobei die zuletzt besprochene Variante (Gegner verteidigt mit 1 KW weniger) ihren besonderen Reiz in der geänderten Spieldynamik hat.

CorranHorn schrieb:
donnerbüchse = blunderbuss ist auch ein ausrüstungsgegenstand in mortheim. ich habe gestern abend noch kurz das regelbuch durchblättert. idee und aussehen der waffe: ein einfaches zylindrisches rohr auf dem kolben mit einem trichterförmigen laufende. in den trichter kippt man eine mischungs aus metallstückchen, steinen, glassplittern, etc. zusammen mit schwarzpulver und stopft das ganze ordentlich. voila eine unberechenbare schusswaffe.

regeln: 16" reichweite, auf gerader linie, ein 1" breiter korridor. alle teilweise oder ganz vom korridor bedeckten modelle werdne mit einem treffer stärke drei erwischt. einmalige verwendung pro schlacht.
Wie wär´s damit:

Die Donnerbüchse

Aus dem trichterförmigen Lauf einer Donnerbüchse schießt du mit einer Mischung aus rostigen Nägeln und Glassplittern. Die mit Schwarzpulver gestopfte Ladung trifft mit 4 KW.

Links und rechts der Schusslinie stehende Akteure erleiden aufgrund der Streuwirkung automatisch einen Treffer, gegen den es sich zu verteidigen gilt.

Das Laden erfordert eine Aktion.

Werden beim Schießen 2 Monsterschilde gewürfelt, ist der Lauf zerstört.


Bin mir nicht sicher, ob es wirklich Sinn macht, Reichweitenbegrenzungen einzuführen. Kommt sehr selten vor, mal über 10 Felder weit schießen zu müssen.

Vielleicht sind 4 KW auch zu viel für Nägel und Splitter?

Gruß
Zombie
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Wehrter »

In meinen gestrigen Beitrag hatte ich es leider nur oberflächlich beschrieben, da ich rein aus der Erinnerung geschrieben habe.
Nun, da habe ich gestern tagelang nach meinen Hero Quest Sachen gesucht, damit ich wieder alles in Erinnerung rufen kann.

Hero Quest fasziniert deswegen, weil zum einen die Regeln sehr einfach sind und somit ein sehr flüssiger Spielfluß entsteht!
Nun, wenn man in diese Welt voll eingedrungen ist, stellt man fest, daß von den Originalregeln einiges aus der logischen Sicht falsch ist und man wünscht sich zusätzlich mehr Möglichkeiten und raffinierte Feinheiten, dabei sollte man aber bedenken, daß es nicht den Spielfluß bremst und daß der Waffenkampf mit der Zauberei ausgewogen bleiben muß.

Ich will hier jetzt keine Contra-Seite einnehmen, im Gegenteil, denn sämtliche Ideen und Vorschläge sind äußerst interessant! Wobei ich der Meinung bin, daraus magische Waffen zu machen :wink:

Um eventuelle Missverständnisse auszuräumen fang ich mal ganz von Vorne an:
Im Basisspiel sind folgende nicht magische Waffen:

1 KW:
Knüppel Diagonalangriff möglich

2 KW:
Kurzschwert Diagonalangriff möglich
Lanze Diagonalangriff möglich & Werfen möglich
Beil Werfen möglich

3KW:
Langschwert

4 KW:
Streitaxt Zweihänderwaffe

Wenn man sich die Bezeichnungen ansieht, stellt man fest, daß sich hier Waffen darunter befinden, wo der mögliche Einsatz unglaubwürdig erscheint, so zB. Der Knüppel oder das Kurzschwert.
Da bei einem diagonalen Angriff eine längere Waffe von Nöten ist, ist hier der erlaubte Einsatz unglaubwürdig!
Jetzt mal ehrlich, in welcher Heldengruppe wurde jemals das Kurzschwert gekauft?
In den Zehn Jahren, wo ich gezockt habe, wurde es niemals gekauft und jeder Spieler war der Meinung, daß der Zwerg und der Alb es als Grundwaffe haben :mrgreen:
Daher hatten wir uns zu folgender Waffenliste geeinigt:

1 KW:
Knüppel
Dolch Werfen möglich
Stab Diagonalangriff möglich

2 KW:
Speer Diagonalangriff möglich & Werfen möglich
Beil Werfen möglich
Hammer
Kurzschwert

3 KW:
Langschwert
Axt
Kampfhammer
Morgenstern
Helibarde Diagonalangriff möglich

4 KW:
Zweihänder Zweihänderwaffe
Kriegsaxt Zweihänderwaffe
Kriegshammer Zweihänderwaffe

Den Dreschflegel von ADS würde ich hier zu den Zweihänderwaffen mit 4 KW eingruppieren.

Wobei ich gestehen muß, daß die Waffenliste von ADS seinen Reiz hat :wink: :ok:
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von CorranHorn »

blunderbuss/donnerbüchse

ich würde nur 3KW nehmen, das entspricht der Armbruststärke, wohingegen eine Muskete eher 4KW bei mir hätte. außerdem würde ich kein nachladen im dungeon erlauben. das ist nur zwischen den herausforderungen möglich. Die Fehlerregelung gefällt mir, sollte aber beim im falle der fehlfunktion helden auch schaden anrichten = 3 KW, dabei keine Verteidigung erlaubt und Waffe zerstört.

Wie ist der "Treffer" für links und rechts der schusslinie stehende gemeint? Treffer mit 3KW? 1KW? Wie ermittelt man die schusslinie und die seitlich dazustehenden modelle? Ich würde her zu 3KW tendieren.

Idee meinerseits: Schusslinie ist die Linie von Basemittelpunkt des Schützen zu Basemittelpunkt des Ziels. Alle Felder die von der Linie berührt werden sind Schusslinie und müssen daher frei sein. Alle modelle auf zur schusslinie angrenzenden Felder bekommen den entsprechenden Streutreffer.

Folge: Die Waffe ist extrem mächtig, aber nur einmal pro spiel zu verwenden. man sollte nach test auf jeden fall darüber nachdenken die fehlerquote zu erhöhen.
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von ADS »

Also zur Pulverwaffe.
Auf einer Con-Runde hatte ich vorgefertigte Heroen dabei (Mit fertiger Ausrüstung, Fertigkeitskarten usw., da ja ein EP System bei mir genutzt wird).

Der Zwerg besaß auf jedem fall die (Radschloss)Pistole. Und hatte Pulver für 10 Schuss dabei.
Damals war der Schaden aber noch 6KW anstatt 2 Feste + 4KW. Und ich muss sagen der Zwergenspieler konnte mit der Pistole zwar Schaden anrichten, aber im Endeffekt hat dies das Balancing nicht zwangsweise gekippt. Immerhin musste der Zwerg jede 2 Runde auf seine (Kampf) Aktion verzichten um die Waffe zu laden, während der Barbar halt mit Langschwert (+1Bonuswürfel) jede Runde 4KW Schaden austeilen konnte.
Also ums kurz zu sagen: Das Nachladen lässt die Waffe nicht übermächtig werden. Klar haut man einen Standart Ork (oder vielleicht auch Fimir) damit aus den latschen. Aber einen Chaoskrieger (mit 3KK) hat aufgrund seiner hohen Verteidigung eine Gute Chance das er denn Treffer trotz 6 KW überlebt. Gut inzwischen ist die Chance das der Chaoskrieger fällt (aufgrund der festen 2 Punkte Schaden bei mir) höher. Aber das stört mich nicht.
Ich will Heroen im Dungeon haben die was reisen können, denn in meinen Dungeons ist es immer ein Kampf ums überleben.
Deswegen gilt bei meinen Heroquestrunden auch der Leitspruch:
"Jeder hat zu kämpfen, niemand drückt sich! Wer seine Pflicht nicht erfüllt wird erschossen!"

@Wehrter: Danke :)

@ Zombie: Och da hatte ich nie Probleme, die meisten kennen diese Restriktionen auch aus Fantasy Rollenspiele z.B. AD&D2 / DSA / OD&D usw. (Magier Keine Rüstung, Kleriker = Keine Scharfe Waffen also nur Streitkolben & Co, Nicht Ritter dürfen keine Zweihänder führen uswusf...)
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Zombie »

Wehrter schrieb:
... denn sämtliche Ideen und Vorschläge sind äußerst interessant! Wobei ich der Meinung bin, daraus magische Waffen zu machen
Das wäre ein Thema für sich, das vor geraumer Zeit schon einmal diskutiert wurde (siehe Artefakte zum Download). Dieser Thread hier soll die Frage nach neuen, nicht-magischen Standardwaffen klären. Zwar gab es hierzu schon mehrere Ansätze, aber so richtig schlüssig fand ich bislang keinen Ansatz, der von Einzelnen vorgestellt wurde. Vielleicht reichen ja die alten Standardwaffen völlig aus. Das soll diese gemeinsame „Validation“ hier klären.

Wehrter führte in seinen Spielen ein:
...
1 KW:
Knüppel
Dolch Werfen möglich
Stab Diagonalangriff möglich

2 KW:
Speer Diagonalangriff möglich & Werfen möglich
Beil Werfen möglich
Hammer
Kurzschwert

3 KW:
Langschwert
Axt
Kampfhammer
Morgenstern
Helibarde Diagonalangriff möglich

4 KW:
Zweihänder Zweihänderwaffe
Kriegsaxt Zweihänderwaffe
Kriegshammer Zweihänderwaffe
Meine Gedanken hierzu:

1. Da der Knüppel über eine gewisse Länge verfügt, lässt sich mit diesem auch diagonal angreifen.
Somit bräuchte man keinen Stab einzuführen und der Angriff mit 1 KW bleibt dem reinen Faustkampf gerechtfertigt.

2. Hammer, Kampfhammer und Kriegshammer klingen für mich im ersten Augenblick sehr ähnlich, dass es nicht unbedingt ersichtlich ist, warum man hier überhaupt eine Unterscheidung macht.

3. Auch eine Unterscheidung zwischen Axt und Kriegsaxt ist nicht auf den ersten Blick einleuchtend.

Ansonsten ziemlich simpel und logisch. Insbesondere Deine Argumentation zum „unlogischen“ Diagonalangriff des Kurzschwertes. Je länger ich darüber nachdenke, desto mehr komme ich zu dem Entschluss, dass es tatsächlich das einzig wahre Startgerät wäre.

In dem gleichen Zusammenhang stelle ich mir die Frage, weshalb man mit einem Bihänder besser in die Ecke kommen soll, als mit dem Langschwert...



Zur Donnerbüchse:

Habe nochmal über die Anzahl der Kampfwürfel nachgedacht. Ich denke, es sollten schon 4 sein, damit sich das Ding klar von einer Armbrust absetzt und überhaupt „gekauft“ wird, wenn das Risiko bestehen soll, dass der explodierende Lauf den Schützen verletzt. Zudem kostet das Nachladen einer Armbrust auch keine Aktion.

Bei der Schusslinie gilt das Gesetz der freien Sichtline:

Ziehe eine gerade Linie zwischen der Mitte des Feldes, auf dem sich der Schütze befindet und der Mitte des Feldes, auf dem der Gegner steht. Ist in dieser Geraden keine Unterbrechung, wird sie von keiner Wand und keinem Eck unterbrochen, ist die Sichtlinie frei.

Verständlich zusammengefasst:

Die Donnerbüchse

Aus dem trichterförmigen Lauf einer Donnerbüchse schießt du mit einer Mischung aus rostigen Nägeln und Glassplittern. Die mit Schwarzpulver gestopfte Ladung trifft mit 4 KW.
Alle Akteure auf zur Schusslinie angrenzenden Feldern erleiden aufgrund der Streuwirkung automatisch 1 Treffer (entsprechend 1 Totenschädel), gegen den es sich zu verteidigen gilt.

Das Laden erfordert eine Aktion.
Du kannst keinen Schild tragen.

Werden beim Schießen 2 Monsterschilde gewürfelt, ist der Lauf zerstört. Dabei wirken sich etwaige Totenschädel auf den Schützen aus.

Im Übrigen schließe ich mich der Argumentation von ADS an, dass das mehrmalige Nachladen innerhalb einer Herausforderung zu keiner Übergewichtung der Waffe führen würde, knackt der Barbar mit 4+1 KW die Schädel seiner Gegner in jeder Runde OHNE nachladen zu müssen.

Gruß
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Wehrter »

Die Benennung der Waffen ist leider immer eine dumme Sache :?
Vielleicht hat ja jemand gute Vorschläge, wie man die einzelnen Waffen besser benennen könnte :?: :!:

Der Unterschied bei den Äxten und Hämmern sind die Größe und somit auch das Gewicht des metallenen Bestandteiles, sowie die Länge des Stiels. Wobei man bei den Äxten sich die Frage stellen sollte, ob sie eine oder zwei Klingen haben?!?!

Beim Morgenstern gibt es übrigens zwei historische Darstellungen:
Den Kettenmorgenstern und den Stabmorgenstern.
Der unterschied liegt nur darin, das beim Kettenmorgenstern zwischen den Schaft und der Metallkugel früher ein Lederriemen, später eine Kette angebracht war.
Die Vorstellung, daß der Morgenstern immer Stacheln, bzw. Zacken an der Kugel hat, stimmt nicht ganz, denn es gab auch reine runde Kugeln.
Hier wäre zu überlegen, ob sich die Zacken bei einem Angriff evtl. in Schild oder Rüstung eindringen und dort stecken bleiben, genauso ist bei mir die Frage aufgekommen, ob der Stiel aus Holz oder Metall ist, was für eine Verteidigung von entscheidender Frage ist!?!?

Diagonalwaffen:
Hierzu habe ich mir so meine Gedanken gemacht und bin zu der Meinung gekommen, daß wir uns einigen müssten, wie lange eine Waffe sein muß, daß sie ein diagonales Feld effektiv angreifen kann, wobei dann die Handhabung und das Gewicht bei der jeweiligen Waffe zu berücksichtigen ist!

Hierzu muß man die verschiedenen Gattungen genauer betrachten, denn es gibt Stichwaffen, Schlagwaffen und Hieb-, bzw. Schneidwaffen.
Dies hat den Hintergrund, daß bei der jeweiligen Waffe eine unterschiedliche Handhabung gegeben ist und somit unterschiedlich präzise geführt werden kann.
Bei einer Waffe, die nicht präzise geführt werden kann, besteht die Gefahr, das ein Held, der im angrenzenden Feld steht aus versehen angegriffen wird.

Es bei den Originalwaffen zu belassen ist ein Gedanke, aber der Wunsch der Helden ist nun einmal, daß sie sich gerne unterscheiden möchten, so auch durch die Waffen.

Hierbei habe ich die Idee, daß ein Held, der bevorzugt mit einer Waffe kämpft (z.B. Hämmer) mit diesen besser umgehen kann wie mit Äxten oder Schwertern und es somit zu einer besseren Wert für den Angriff geben könnte.

Nun, nur ein Gedanke :oops:
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Loretome »

@Zombie

Zuerst fand ich einen Fehlschuss bei 2 Schwarzen Schilden (13,2%) sehr hoch, doch wenn man bedenkt, dass man nur jede 2 Runde schießen kann ist das in Ordnung.
Deinen angesetzten Preis interessiert mich noch. Die Donnerbüchse ist stärker als die Armbrust, jedoch langsamer, geht schnell kaputt und schädigt evtl. den Helden.
Eigentlich müsste sie deshalb günstiger sein, oder? Im Idealfall schafft die Donnerbüchse 3 Monster in 2 Runden und die Armbrust 2 Monster. Dieser Idealfall wird aber sicher selten erreicht, denn wann stehen schon 3 Monster nebeneinander in freier Sichtlinie?
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Zombie »

Wehrter schrieb:
Die Benennung der Waffen ist leider immer eine dumme Sache
Vielleicht hat ja jemand gute Vorschläge, wie man die einzelnen Waffen besser benennen könnte
Hmm, die Lösung könnte darin liegen, eine Waffengattung nicht weiter zu untergliedern, wenn´s nicht unbedingt Not tut...


Wehrter schrieb weiter:
Der Unterschied bei den Äxten und Hämmern sind die Größe und somit auch das Gewicht des metallenen Bestandteiles, sowie die Länge des Stiels. Wobei man bei den Äxten sich die Frage stellen sollte, ob sie eine oder zwei Klingen haben?!?!
Also bei der Axt würde ich es beim Handbeil und der Streitaxt belassen. Die Streitaxt kann dann eine oder zwei Klingen haben. Ist ja wurst, treffen kann eh nur eine...


Wehrter lehrte zum Morgenstern:
Beim Morgenstern gibt es übrigens zwei historische Darstellungen:
Den Kettenmorgenstern und den Stabmorgenstern.
...
Da der Stabmorgenstern keine Kette hat, würde ich diesen in die Kategorie 2 KW eingliedern.
Die Kettenvariante klingt eher nach eine „neuen Standardwaffe“, weil (wie ADS so schön erklärte) das Parieren dieser Waffe sehr schwer ist. Sie wurde dazu genutzt, um um den Schild des Gegners herum zu schlagen...



Der Morgenstern

Der Morgenstern trifft mit 3 Kampfwürfeln. Dein Gegner verteidigt sich mit 1 Kampfwürfel weniger, da sich diese Waffe schwer parieren lässt.

Preis: XXX Goldmünzen

Darf nicht vom Zauberer verwendet werden.



Wehrter ergänzte:

Diagonalwaffen:
Hierzu habe ich mir so meine Gedanken gemacht und bin zu der Meinung gekommen, daß wir uns einigen müssten, wie lange eine Waffe sein muß, daß sie ein diagonales Feld effektiv angreifen kann, wobei dann die Handhabung und das Gewicht bei der jeweiligen Waffe zu berücksichtigen ist!
...
Ich glaube, man könnte jedem Mitspieler leicht verständlich machen, dass eine Waffe immer dann für einen Diagonalangriff genutzt werden kann, wenn sie über die Körperlange der Figur hinausragt.

Damit würde der Bihänder aus dieser Kategorie herausfallen...

Wehrter philosphierte:

Es bei den Originalwaffen zu belassen ist ein Gedanke, aber der Wunsch der Helden ist nun einmal, daß sie sich gerne unterscheiden möchten, so auch durch die Waffen.
Stimmt, der Wunsch kam auch bei uns des öfteren auf, deshalb „quäle“ ich mich nun mit diesem Thread, um am Ende ein glaubwürdiges Ergebnis zu erzielen, dass von möglichst vielen HQ-kranken durchdacht ist.


Wehrter träumte:
Hierbei habe ich die Idee, daß ein Held, der bevorzugt mit einer Waffe kämpft (z.B. Hämmer) mit diesen besser umgehen kann wie mit Äxten oder Schwertern und es somit zu einer besseren Wert für den Angriff geben könnte.
Das könnt man sicher in dem jeweiligen Charakterbogen erläutern, wenn´s beliebt...


Loretome schrieb zur Donnerbüchse:
Die Donnerbüchse ist stärker als die Armbrust, jedoch langsamer, geht schnell kaputt und schädigt evtl. den Helden.
Eigentlich müsste sie deshalb günstiger sein, oder?
Gut analysiert. Ich würde den Preis dennoch höher ansetzen, weil ich denke, dass man ihre höhere Durchschlagskraft stärker gewichten muss, als die übrigen Kriterien. Wenn man als Killer unterwegs ist, geht man die anderen Risiken ein und ist auch bereit, einen höheren Preis zu zahlen:

400 Goldmünzen?

Gruß Zombie
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Wehrter »

Das liebe ich an einer gesunden Diskussion, weil man dann Argumente auf den Tisch bekommt, die man alleine oder in kleiner Runde nie sehen würde!

So wie Du jetzt den Stab- und Kettenmorgenstern darstellst, beginne ich es langsam ebenso zu sehen :wink: :dafuer:

Es gibt ein paar Abenteuer, in denen man einen Bösewicht gefangen nehmen muß.
Hierfür könnte ich das Netz als Waffe anbieten.
Während man in der einen Hand seine Waffe hält, hat man in der anderen das Netz.
Der Spieler müsste sich hier in seiner Runde entscheiden, ob er mit der Waffe oder mit dem Netz angreift.
Bei der Waffe blieben alles beim alten, beim Netz denke ich daß er zwei oder drei Kampfwürfel werfen muß und nur wenn alle Würfel einen Totenschädel zeigen ist der Wurf mit dem Netz so erfolgreich, daß sich der Gegner im Netz so verstrickt hat, daß er kampfunfähig und gefangen ist.

Was haltet Ihr davon?
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Zombie »

Wehrter schrieb:
Das liebe ich an einer gesunden Diskussion, weil man dann Argumente auf den Tisch be-kommt, die man alleine oder in kleiner Runde nie sehen würde!
Sehe ich exakt genauso! (Gemeinsam wird es in der Regel stark)

Zum Netz:

An sich eine gute Idee, wobei es in den meisten Fällen dieser Abenteuer auch ausreichen würde, den KOPF des Endgegners zu servieren. Sollte man den Gegner LEBEND gefan-gennehmen müssen, haben wir das bislang so gespielt, dass dessen Körperkraft auf 0 redu-ziert werden muss (Bewusstlosigkeit). Dabei besteht natürlich die Gefahr, ihn ins Jenseits zu befördern. Dann ist die Belohnung futsch...wie schade!

Eher könnte der Gegner selber ein Netz nutzen (z.B. Skaven mit Netz):

Ich denke, ein Netzwurf sollte beim 4. Versuch erfolgreich sein (entspricht 2 Totenschädeln bei einem Wurf mit 2 Würfeln).

3 Totenschädel mit 3 KW erzielt man zu 12,5 %
2 Totenschädel mit 3 KW erzielt man zu 37,5 %

Stellt sich die Frage, ob man dem Gefangenen nochmal eine Kraftprobe gewährt, mittels der es ihm doch noch gelingt, dem Netz zu entrinnen.

Gruß
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Loretome »

Das Netz ist eine prima Idee!

Gibt es das Netz nicht auch in Morcars Magier? Ich hab's jetzt nicht hier, aber ich glaube einer der Magier kann ein Netz werfen, dass bewegungsunfähig macht und die Kampffähigkeit schwächt. Außerdem darf man einmal pro Runde versuchen sich zu befreien. Genauso würde ich das Netz auch ansetzen. Kann sich der Gegner befreien ist es kaputt, wird er vorher niedergestreckt bleibt es bestehen und kann weiter verwendet werden.

zur Donnerbüchse:

400 GM finde ich als Preis gut wenn sie etwas entschärft wird. So sollte sie nur kaputt gehen, wenn kein Totenschädel geworfen wird (6,25% Wahrscheinlichkeit - jeder 16. Schuss). Schaden am Helden kann sie so auch nicht mehr anrichten. Die Schadenfreude des Spielleiters ist zwar weg, aber die Helden greifen so vielleicht eher zu.
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Wehrter »

Zum Netz

Ich habe hierfür meine Inspiration von den Gladiatorenkämpfen im Kolosseum, denn dort waren die Gladiatoren nach Kämpfern von ehemaligen Gegnern und aus der Mythologie nachempfunden, so gab es den Netzfechter, der das Netz und einen Dreizack als Waffe besaß.

Daher sehe ich das Netz als Nahkampfwaffe, daß nur bei einen gelungenen Wurf den Gegner total einschränkt!

Durch Loretomes Hinweis habe ich mir die Karten „Wurffessel“ & „Ketten der Finsternis“ genau angesehen und denke man könnte es so praktizieren, daß der Gegner keine Aktionen ausführen kann, außer das er versucht sich aus dem Netz zu befreien.

Nur wie man daß erwürfeln sollte, habe ich z.Z. keinen blassen Schimmer :?
Habt Ihr hierfür ein paar Anregungen?
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von ADS »

Gegner darf eine Intelligenzprobe machen (KK Probe wäre bei den meisten Gegnern doof da nur 1KK Punkt). Gelingt diese konnte er sich befreien und darf nächste Runde wieder agieren.
Das Netz aufsammeln sollte aber aufgrund der Machart vielleicht 1 Aktion kosten (Es muss entwirrt werden, eventuell vom Toten Körper gelöst werden..).
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Wehrter »

Zombie hat geschrieben:
Der Morgenstern

Der Morgenstern trifft mit 3 Kampfwürfeln. Dein Gegner verteidigt sich mit 1 Kampfwürfel weniger, da sich diese Waffe schwer parieren lässt.

Preis: XXX Goldmünzen

Darf nicht vom Zauberer verwendet werden.


In der Kampfpraxis gefällt mir diese Variante nicht :!:

Da Zombies Argumente aber einleuchtend sind würde ich empfehlen, einen weißen, einen lilanen und einen grünen KW für den Angriff des Morgensterns zu benutzen.

Wer nur mit dem weißen KW arbeitet, würde ich es einfach bei drei Würfeln belassen, ohne spezielle Bewandtnisse!

Der Rundumschlag hat für mich auch einen bitteren Beigeschmack,
denn unsere Helden sind mutige kampferprobte Krieger und dieser Rundumschlag entspricht mehr einer Verzweiflungstat, so als ob der Held nicht mit dem Morgenstern umgehen kann und versucht die Monster zu verscheuchen, damit er die Beine in die Hände nehmen kann.

NUR meine Meinung :wink:
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Zombie »

Wehrter schrieb zum Netz:
Durch Loretomes Hinweis habe ich mir die Karten „Wurffessel“ & „Ketten der Finsternis“ genau angesehen und denke man könnte es so praktizieren, daß der Gegner keine Aktionen ausführen kann, außer das er versucht sich aus dem Netz zu befreien.

Nur wie man daß erwürfeln sollte, habe ich z.Z. keinen blassen Schimmer
Habt Ihr hierfür ein paar Anregungen?
Hmm, der Einfachheit halber könnte man das Netz doch exakt wie die Wurffessel spielen...?


Zum Morgenstern:

Standardwaffen mit Hilfe der bunten Würfel abzustufen halte ich nicht für besonders sinnvoll. Deren zumeist geringer Einfluss auf die Trefferwahrscheinlichkeit rechtfertigt das ewige Suchen nach den richtigen Würfeln vor einem Angriff bzw. nach einem Waffentausch nicht.

Wenn man es bei 3 weißen Kampfwürfeln belässt, wäre er einem Langschwert ebenbürtig und keine neue Ausrüstungskarte zwingend notwendig. Hmm...


Loretome schrieb zur Donnerbüchse:
400 GM finde ich als Preis gut wenn sie etwas entschärft wird. So sollte sie nur kaputt gehen, wenn kein Totenschädel geworfen wird (6,25% Wahrscheinlichkeit - jeder 16. Schuss). Schaden am Helden kann sie so auch nicht mehr anrichten. Die Schadenfreude des Spielleiters ist zwar weg, aber die Helden greifen so vielleicht eher zu.
Hmm, über Letzteres habe ich lange nachgedacht und denke, dass Loretome´s Einwand wirklich gerechtfertigt ist.

Wäre dann so:

Die Donnerbüchse (400 Goldmünzen)

Aus dem trichterförmigen Lauf einer Donnerbüchse schießt du mit einer Mischung aus rostigen Nägeln und Glassplittern. Die mit Schwarzpulver gestopfte Ladung trifft mit 4 KW. Alle Akteure auf zur Schusslinie angrenzenden Feldern erleiden aufgrund der Streuwirkung automatisch 1 Treffer (entsprechend 1 Totenschädel), gegen den es sich zu verteidigen gilt.

Das Laden erfordert eine Aktion. Du kannst keinen Schild tragen.

Werden beim Schießen
keine Monsterschilde gewürfelt, ist der Lauf zerstört. Eine Reparatur ist unmöglich.

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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Loretome »

Zombie (ver)schrieb:
Werden beim Schießen keine Monsterschilde gewürfelt, ist der Lauf zerstört. Eine Reparatur ist unmöglich.
Du meinst doch sicher keine Totenschädel, sonst geht das Ding fast bei jedem zweitem Schuss kaputt :lol:
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Wehrter »

Zombie hat geschrieben:Zum Morgenstern:

Standardwaffen mit Hilfe der bunten Würfel abzustufen halte ich nicht für besonders sinnvoll. Deren zumeist geringer Einfluss auf die Trefferwahrscheinlichkeit rechtfertigt das ewige Suchen nach den richtigen Würfeln vor einem Angriff bzw. nach einem Waffentausch nicht.

Wenn man es bei 3 weißen Kampfwürfeln belässt, wäre er einem Langschwert ebenbürtig und keine neue Ausrüstungskarte zwingend notwendig. Hmm...
Wie Du vielleicht denken kannst, hatte mich das KW abziehen bei der Verteidigung genervt, weil man oft dies vergessen hatte :roll:

Darauf hin habe ich mich, in den mir bekannten komplizierten Systemen umgesehen, wie hier der Morgenstern gehandhabt wird, und stell Dir vor, obwohl Monsterabbildungen und Monsterfiguren mit Morgensternen dargestellt werden, habe ich keine Angaben entdecken können :shock:

Daraufhin habe ich die beschriebenen Waffen studiert und sie mit dem Morgenstern in vergleich gestellt und bin zu dem Resultat gekommen, daß der Morgenstern wie das Langschwert gewertet wir, mit den kleinen Unterschied, daß der Morgenstern mehr Patzer und kritische Treffer hätte!

Dies ließe sich nur mit den bunten Würfeln umsetzen, aber wie Du selber festgestellt hast, kommt man auch hier leicht durcheinander und es bedürfte keine neue Ausrüstungskarte!
Leider :(
:( :(
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von ADS »

Wehrter hat geschrieben: Darauf hin habe ich mich, in den mir bekannten komplizierten Systemen umgesehen, wie hier der Morgenstern gehandhabt wird, und stell Dir vor, obwohl Monsterabbildungen und Monsterfiguren mit Morgensternen dargestellt werden, habe ich keine Angaben entdecken können :shock:
Willst du damit sagen das die Orcfigur mit Morgenstern auch ein morgenstern bei dir im Spiel benutzt??
Öhm.. also das wäre mir zu aufwendig...
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Wehrter »

:lol: :lol: :lol:
Nee, Figur ist Figur, fast egal was sie in den Händen hält :)

Aber wenn z.B. ein Anführer mit dabei ist, habe ich spezielle Figuren, die denn Helden nicht auffallen, und wenn sie dann sich durch die besonderen Werte losschlägt, tausche ich sie mit einer Figur aus, die jedem sichtlich ist, daß diese der Anführer ist :!:

Die unscheinbaren Figuren haben unten am Sockel eine Markierung, die ich den Helden bei Streit gezeigt habe und sie waren immer verwundert, daß ich genau wusste, wo sie war :twisted:
Den Trick haben sie auch nie rausbekommen :mrgreen:
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Scipione »

so (auch mal wieder hier vorbeischau)

Ich bin ehrlich, ich hab nicht alles durchgelesen hier (;

Also Erweiterung der Ausrüstungskarten war das allererste was ich damals gemacht habe, wobei ich die meisten neuen Karten bei stundenlangem rumgegoogle damals zusammengesucht habe. Es gibt viele neue Waffen, darunter auch einiges an Fernkampfwaffen (Wurfringe, Wurfspeere, Armbrüste, Bögen, Wurfpfeile, Donnerbüchse, Wurfäxte). Da ich aber Fernkampf mit Munition spiele sind diese meist weniger beliebt.
Waffen sind sehr teuer bei mir im allgemeinen, aber da viele der Leute mit denen ich damals HQ gespielt hab (leider immer noch keine neue Gruppe ): .. ) alte Diablo spieler waren, waren einfach viele Items ein Muss (:

Als weiteren Effekt sind sämtliche Rost Events dafür wesentlich härter, dann da verlieren die Heroen schon schöne Schmuckstücke teilweise (:
Auch hab ich viele Karten absichtlich doppelt, da ich es ehrlich gesagt doof finde, wenn einer etwas mehr Glück beim Goldfinden hatte, das er dann einem anderen z.B. das einzige Schild wegschnappt.
Da ich diese Daten aber leider damals wegen einem Festplatten defekt verloren habe und keinen Scanner besitze kann ich sie euch leider nicht zur verfügung stellen ):
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Zombie »

Danke Loretome,

nach der Korrektur:

Die Donnerbüchse (400 Goldmünzen)

Aus dem trichterförmigen Lauf einer Donnerbüchse schießt du mit einer Mischung aus rostigen Nägeln und Glassplittern. Die mit Schwarzpulver gestopfte Ladung trifft mit 4 KW. Alle Akteure auf zur Schusslinie angrenzenden Feldern erleiden aufgrund der Streuwirkung automatisch 1 Treffer (entsprechend 1 Totenschädel), gegen den es sich zu verteidigen gilt.

Das Laden erfordert eine Aktion. Du kannst keinen Schild tragen.

Werden beim Schießen keine
Totenschädel gewürfelt, ist der Lauf zerstört. Eine Reparatur ist unmöglich.


Wehrter schrieb zum Morgenstern:
Wie Du vielleicht denken kannst, hatte mich das KW abziehen bei der Verteidigung genervt, weil man oft dies vergessen hatte
Hmm, wie kannst Du Dir da so sicher sein, wenn du seit 10 Jahren nicht mehr gespielt hast ..und vor allem nie mit einer solchen Variante? Ich vermute eigentlich eher, dass der Angreifer schon dafür Sorge tragen wird, dass der Verteidiger einen Würfel weniger nimmt.


@Scipione:
Na toll, nun müssen wir alles wieder gemeinsam von Anfang an zusammenbasteln ;-)
Wie würdest Du den Morgenstern spielen bzw. was hälst Du von der zuletzt diskutierten Variante?

Der Morgenstern

Der Morgenstern trifft mit 3 Kampfwürfeln. Dein Gegner verteidigt sich mit 1 Kampfwürfel weniger, da sich diese Waffe schwer parieren lässt.

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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Scipione »

@ zombie
ich kram bei Gelegenheit mal meinen Morgenstern raus und gugg was da drauf steht
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Wehrter »

Zombie hat geschrieben:
Hmm, wie kannst Du Dir da so sicher sein, wenn du seit 10 Jahren nicht mehr gespielt hast ..und vor allem nie mit einer solchen Variante?
Das schmerzt mich doch ein wenig, weil Du die vorherigen 10 Jahre ausblendest, in denen ich vier Heldengruppen, die sich nicht kannten, geleitet habe.
Da in jeder Gruppe zusätzlich wechselnde Mitspieler waren, kam ich in den Genuss eine große Bandbreite an menschlichen Verhalten und vorgehensweise kennen zu lernen!

Ich kann Dir aufgrund dessen versichern, daß auch hier Regeln übersehen, bzw. vergessen wurden, die eigentlich leichter zu merken währen :!:
Zombie hat geschrieben:
Ich vermute eigentlich eher, dass der Angreifer schon dafür Sorge tragen wird, dass der Verteidiger einen Würfel weniger nimmt.
Genau mit diesem Grund argumentiere auch ich mit den bunten Würfeln!
Den wen sich ein Held für den Morgenstern entschieden hat, wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit diese vor sich liegen haben und wenn er angreift, schnappt er sich einen weisen und Attacke :mrgreen:

Ich muß Dir noch gestehen, auch wenn ich absolut Deiner Meinung bin, übernehme ich gerne das Contra, um evtl. ein noch besseres Ergebnis zu erzielen :wink:
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Zombie »

Wehrter schrieb:
Das schmerzt mich doch ein wenig, weil Du die vorherigen 10 Jahre ausblendest...
Ohhh, ich wollte Dir nicht wehtun.... :cry: verzeih und sei wieder frohen Herzens...! :D


Wehrter schrieb weiter:
Den wen sich ein Held für den Morgenstern entschieden hat, wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit diese vor sich liegen haben und wenn er angreift, schnappt er sich einen weisen und Attacke...
Mit dem Nachteil, dass man bei jedem Ausrüstungswechsel immer wieder nach den verfluchten Farben suchen muss....

Wehrter schrieb noch mehr:
Ich kann Dir aufgrund dessen versichern, daß auch hier Regeln übersehen, bzw. vergessen wurden, die eigentlich leichter zu merken währen...
Du lausiger Spielleiter! ....Nee Scherz, passiert mir doch auch ... :roll:

Gruß
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Wehrter »

:lol2:

Hallo Zombie,

da ich die Mitglieder in diesem Forum sehr schätze und ich nicht als Holzfäller erscheinen möchte, war ich gezwungen meinen letzten Beitrag in dieser Form zu formulieren :wink:

Da die großen Probleme nun einmal kleine lepische Dinge sind, die man viel zu leicht übersehen kann, finde ich, daß man diese auch erwähnen sollte :)

Ich bin auch schon gespannt, was Scipione berichten wird :!:
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Wehrter »

Ich habe entdeckt, daß am Samstag auf N-TV um 19.05 die Sendung „Welt der Wunder“ einen Bericht über:
Highttech Waffen der Römer
bringt.

Inwiefern es für uns von Interesse ist, kann ich nicht beurteilen,
aber wer Zeit und Lust hat, kann ja mal rein sehen.
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Wehrter »

Wehrter hat geschrieben:Ich habe entdeckt, daß am Samstag auf N-TV um 19.05 die Sendung „Welt der Wunder“ einen Bericht über:
Highttech Waffen der Römer
bringt.

Inwiefern es für uns von Interesse ist, kann ich nicht beurteilen,
aber wer Zeit und Lust hat, kann ja mal rein sehen.
Nun ja,
der Bericht war nicht so der Hammer!

Was mich aber doch erstaunt hatte, dass die alten Römer einen Flammenwerfer hatten :shock:

Der römische Flammenwerfer aus dem 7. Jh. entspricht fast unserem heutigen modernen Flammenwerfer, mit dem einzigen unterschied, dass wir heute ein automatisches Drucksystem haben, während der Römer noch pumpen musste!

Wenn ich mir zum Vergleich die Waffensysteme von den Skaven aus „Herr des Schwertes“ ansehe, kann ich mir nicht mehr vorstellen, dass die Skaven ihren Flammenwerfer und ihre Schusswaffe besitzen konnten, da dies Hightech-Waffen sind, die eigentlich nur von einer Hochkultur entwickelt werden könnten :?

Jedenfalls, wie sie im Regelbuch beschrieben werden.
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Grün »

Wo steht geschrieben das Skaven dumme Kreaturen sind?
Sie haben eine Kultur mit gesellschaftlichen Normen. Und da sie selbst ziemlich Schwächlich sind greifen sie auf Werkzeuge zurück die sie immer weiter entwickeln (wie der Mensch halt)

Ich denke das Skavenspielzeug passt sehr gut zu dem Skavenvolk (inklusive dem Rattenverachtenden Nebeneffekten. Ratten haben halt eine sehr hohe Fertilisationsrate, was macht es da schon wenn 1, 2 oder 100 Ratten bei einem Versuch draufgehen)
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Wehrter »

Grün hat geschrieben:... (inklusive dem Rattenverachtenden Nebeneffekten. Ratten haben halt eine sehr hohe Fertilisationsrate, was macht es da schon wenn 1, 2 oder 100 Ratten bei einem Versuch draufgehen)
Das sehe ich ebenso :!:
Grün hat geschrieben:Wo steht geschrieben das Skaven dumme Kreaturen sind?
Sie haben eine Kultur mit gesellschaftlichen Normen. Und da sie selbst ziemlich Schwächlich sind greifen sie auf Werkzeuge zurück die sie immer weiter entwickeln (wie der Mensch halt)
Das die Skaven dumm sind, wollte ich nicht zum Ausdruck bringen.
Mit dem Rauchwerfer, bzw. Pestbringer kann ich mich ohne weiteres anfreunden.

Mit dem Flammenwerfer und der Jezzail habe ich aber dann doch Probleme. Nicht daß die Skaven diese bedienen und damit kämpfen können, sonder das sie diese Waffen herstellen.
Ich denke, wenn eine Rasse solche Waffen herstellen kann, dann müsste sie technisch betrachtet um einiges gefährlicher sein.

Besonders mit dem Hintergrund, daß die Skaven auf ihre Verluste nicht zu achten brauchen, müsste mit der Zeit eine militärische Umstellung auf diese Waffensystemen von statten gehen.

Eine weitere Frage:
Hat jemand schon die Spezialisten in HeroQuest-Werte umgewandelt :?:
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von ADS »

Skaven Flammenwerfer:
Typ: Elite
KK: 2
IN: 3
Tempo: 8
Angriff: 3/6 Streuung*
* Attackiert entweder jedes Ziel ab 1 Feld Abstand (Bsp: X[1][2][3][4][5][6], X = Flammenwerfer Ratte, Rot = Angriffsbereich) bis auf eine Reichweite von 6 Feldern mit 3 Würfeln, oder Attakiert ein Ziel bis maximal 6 Felder Reichweite mit 5 Würfel. RPG Effekt, bei 3 Würfeln halten die den Flammenwerfer einfach gerade aus Schwenkend in die Gegnerhorde rein. Bei 6 Würfel erzeugen sie eine "strahlenregen" welcher über die felder 1-5 Hinweggeht und erst bei Feld 6 Einschlägt, Herunter kommt. Achja der Strahl mit 3 KW kann auch Schräg gelegt werden.
Reichweite: 6

Jezzai Team
Typ: Elite
KK: 2x 2
IN: 2x 3
Tempo: 7
Angriff: 4Kampfwürfel +2 Feste Schaden*
*Ein Jezzai Team hat also 2 Schaden immer Sicher.
Reichweite: 15
Jezzai Teams bestehen aus 2 Skaven. Die Jezzai Kanone kann aber nur von 2 Skaven getragen werden. Wird ein Mitglied des Jezzia Teams getötet ändern sich die Werte wie folgt für den Überlebenden Skaven:
KK: 2
IN: 3
Tempo: 12
Angriff: 2 (Kurzschwert)
Reichweite: 0
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Wehrter »

Respekt :o
und Herzlichen Dank :D
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Wehrter »

Vor längerer Zeit hatte ich dass hier geschrieben:
Wehrter hat geschrieben:
Beim Morgenstern gibt es übrigens zwei historische Darstellungen:
Den Kettenmorgenstern und den Stabmorgenstern.
Der unterschied liegt nur darin, das beim Kettenmorgenstern zwischen den Schaft und der Metallkugel früher ein Lederriemen, später eine Kette angebracht war.
Die Vorstellung, daß der Morgenstern immer Stacheln, bzw. Zacken an der Kugel hat, stimmt nicht ganz, denn es gab auch reine runde Kugeln.
In einer Dokumentation wurde von einer Waffe berichtet, die mich neugierig gemacht hat, dadurch forschte ich im Internet mal nach.

Dabei musste ich feststellen, dass ich bis jetzt immer nur Vorgegebene Waffen genutzt hatte und ich nie eigene Nachforschungen betrieben hatte :!:

Beim Morgenstern ist jetzt dabei rausgekommen, dass ich mit meiner Behauptung (siehe Zitat) einen Sch**ß geschrieben habe.

Der Morgenstern, sowie der Streitkolben sind nicht wirklich zu unterscheiden, da der Übergang fliesend ist.

Mein sogenannter Kettenmorgenstern ist in Wirklichkeit ein Schlegel!
Durch ADS seine Waffenliste habe ich die Befürchtung, dass ich zumindest ihn sehr belustigt hatte.

Ich stellte dann auch noch fest, dass die Bezeichnung Kettenhemd nur von Leihen benutzt wird, anstelle der richtigen Benennung Kettenpanzer.

Was mir aber am allermeisten zu denken gab, waren die Schwerter.
Je nach Epoche wurden sie aus verschiedenen Materialien hergestellt und hatten unterschiedliche Maße.

Ich würde gerne in diese Materie tiefer eintauchen, aber dazu bräuchte ich jemanden, der sich ein wenig auskennt, im Gegensatz zu mir!

Wenn es nötig sein sollte, auch über PN :!:
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von SirDenderan »

ganz nett ist da ein wikipedia - Artikel
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Wehrter »

@SirDenderan

Da hast Du eine Seite ausgegraben, die vieles erklärt, während ich es von vielen verschiedenen Seiten zusammengetragen habe.

Mein Dank an Euch, edler Sir! :ok:

Was mich am allermeisten beschäftigt ist eine Frage, die für eine evtl. Umsetzung ins Spiel wichtig wäre.

Die ersten Schwerter kann man als Kurzschwerter bezeichnen.
Die Weiterentwicklung führte dann zu einer breiteren Klinge und dann wurde die Klinge länger.

Aber zu meiner Frage:
Was hat die Verbreiterung der Klinge für Veränderungen im Kampf, bzw. für Vorteile gebracht, dass sich diese Entwicklung vollzogen hat?

Die Unterschiede vom Kurz und Langschwert und die daraus entstandenen Werte bei unserem Spiel leuchten ein.

Um evtl. das Breitschwert realistisch in unsere Waffenliste einzufügen, bedarf es für mich doch eine Erklärung im historischen Verlauf.

Ich habe wirklich schon viel Zeit im Netz investiert, konnte aber keine Antwort finden,
daher mein Hilferuf :wink:
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Grün »

Nichts gegen Geschichtliches Interesse und so...
aber die Frage die sich mir hier stellt: Ist es nicht völlig Wurscht. Ich sag halt Kettenhemd und nicht Kettenpanzer.. und?
Die Bezeichnung Kurzscher, Langschwert und Breitschwert ist für mich ne einfache Staffelung von Naja bis Gut.

Die Regeln von Hero-Quest sind nicht in der Lage (oder nur sehr schwer) komplexere Tatsachenbestände darzustellen.

Mit dem Kurzschwert kann ich Stich und Hiebschaden anrichten, mit dem Breitschwert Hieb und Wuchtschaden. Dazu benötige ich dann ein Kettenpanzer der ist gut gegen Hiebschaden, aber bringt kaum was gegen Stichschaden.

Es geht, aber man bringt einen Rattenschwanz an Sonderregeln ins Spiel der nicht nötig ist (oder man spielt direkt ein "richtiges" Rollenspiel
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von ADS »

So sieht es aus.
Kurzschwert/ Schwert = Standartanfänger Ware oder einfach nur Billig.
Langschwert = Gutes Mittelmass
Breitschwert / Claymore / Barbarenschwert = Böse Aua.
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von SirDenderan »

ich stimme Grün und ADS voll zu !

HQ ist nicht das System um solche Dinge zu realisieren.


aber...

eine breitere Klinge war / ist stabiler als seine recht schmalen Vorgänger.
eine lange Klinge erhöht die Reichweite und die Wucht.

Zur der Zeit als ein Schwert wichtig war, war es mit der Stahlherstellung und Stahlverarbeitung noch nicht so wie heute....

ein gehärteter Stahl bricht sehr leicht.
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Talliostro »

SirDenderan hat geschrieben:ich stimme Grün und ADS voll zu !

HQ ist nicht das System um solche Dinge zu realisieren.


aber...

eine breitere Klinge war / ist stabiler als seine recht schmalen Vorgänger.
eine lange Klinge erhöht die Reichweite und die Wucht.

Zur der Zeit als ein Schwert wichtig war, war es mit der Stahlherstellung und Stahlverarbeitung noch nicht so wie heute....

ein gehärteter Stahl bricht sehr leicht.
Hier muss ich kurz widersprechen, mittelalterliche Schwert- und Waffenstähle sind heutigen Stählen, die zur Replikation dieser Waffen hergestellt werden, deutlich überlegen. Das ein gehärteter Stahl leicht bricht, stimmt. Aber man hat einen Mix aus harten und weichen Stählen bei der Herstellung von Schwertern benutzt. So wurden harte Stähle nur an den Kanten verwendet und die weichen Stähle für den Klingenkörper. Dadurch erhielt man ein sehr scharfes, aber immer noch sehr flexibles Schwert. Eine andere Herangehensweise war das Falten der beiden Stähle untereinander, das Stichwort heisst Damaszener Stahl. Es heisst zwar "finsteres" Mittelalter, aber gerade was die Waffen- und Rüsttechnik anbelangt, kann man nur staunen...

Die Schwertentwicklung ist übrigends etwas komplizierter und hat was mit der Stahl- und Eisenherstellung, der Verfeinerung der Schmiedetechniken, aber auch mit der Rüstungsentwicklung zu tun. Da kann man aber lange Doktorarbeiten drüber schreiben...
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von SirDenderan »

Natürlich ist ein gefalteter Stahl extrem Flexibel
Die besten gab es in Spanien bzw Japan.



aber nicht jeder Landsknecht hatte ein Schwert aus Salamanca.

die meisten schwerter waren einfacher Art.

Die Verwendung von Chrom und Molybdän war noch nicht wirklich erfunden :D
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Talliostro »

naja, fragt sich, welche "Landskechte" du meinst :)

Es darf davon ausgegangen werden, das einfache Soldaten des Früh bis Spätmittelalters auch nie das klassische Langschwert/Breitschwert geführt haben. Diese dürften wohl eher mit Speer, Axt und Streitkolben gekämpft haben, da diese billigeren Stahl und/oder Eisen brauchten. Kurzschwerter und lange Dolche dürften allerdings auch dort als 2. Waffe verbreitet gewesen sein, aber dafür braucht man auch nicht den guten Stahl.

Die klassischen Landsknechte sind dann mit Hellebarden, Piken und Katzbalgern ausgestattet, fallen aber zeitlich schon in die Frührenaissance. Die Schweizer Garde ist übrigends ein klassisches Beispiel für Landsknechte und deren Ausrüstung und Optik.

Ergo:
Schwerter waren eine teure Sache und es ist eigentlich der Romantisierung und der Verklärung des Mittelalters (und Hollywood) zu verdanken, dass oftmals vermutet wird, das jeder ein Schwert mit sich rumschleppte, der kämpfen musste/sollte. War beileibe nicht so, Schwerter waren etwas für Adelige und "Profis" und die waren darauf angewiesen, dass man keinen billigen Stahl für ihre Waffen verwendete.
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Wehrter »

Grün hat geschrieben: (...)
Es geht, aber man bringt einen Rattenschwanz an Sonderregeln ins Spiel ...
(...)
Bloß nicht :shock:

Ursprünglich hatte ich es so wie Grün gesehen, aber durch dieses Thema und auch durch ADS seine Waffenliste sind bei mir unerklärliche Zweifel aufgekommen.
Die Lösung von meinem Gefühl war, dass wir Waffen aus unterschiedlichen Entwicklungsstadien zur gleichen Zeit verwenden.

Der Knüppel (als abgebrochener Ast) dürfte wohl die aller erste Waffe in der Geschichte sein.
So wurde unser Knüppel zu einer Weiterentwicklung von Streitkolben und Morgenstern.
Diese Weiterentwicklung bedurfte, weil die Rüstungen verbessert wurden.

Gleichzeitig haben wir die Armbrust.
Sie ist der Höhepunkt von den alten Schusswaffen.
Die Sehne wurde feststehend gespannt, was dem Schützen ermöglichte, ohne die große Kraftanstrengung zu zielen, während beim Bogen die Sehne gehalten werden musste.

Wir hätten hier eine Zeitliche Differenz, die vom Mittelalter bis schätzungsweise vor die Eiszeit reicht.

Lange Rede, kurzer Sinn.
Ich habe mich dazu entschieden, dass ich mir eine spezielle Epoche heraussuche und die dort vorhandenen Waffen einbringe.

Zurück zum Breit- & Kurzschwert
Auch wenn es nicht zu realisieren ist, so bin ich doch interessiert, wieso unsere Vorfahren diesen Entwicklungsschritt begangen hatten.

Daher Danke ich jeden, der seine Meinung und sein Wissen hier niedergeschrieben hat :!:
Talliostro hat geschrieben: (...)
... Schwerter waren etwas für Adelige und "Profis" und die waren darauf angewiesen, dass man keinen billigen Stahl für ihre Waffen verwendete.
Grüß Dich Talliostro
um Deine Aussage zu bekräftigen, habe ich hier eine Erklärung für eine Redensart, die ich aus den ZDF-Text her haben müßte:
Das ist ein zweischneidiges Schwert

Empfindet man eine Sache als zweischneidiges Schwert, so hat die Sache eine gute, aber auch eine schlechte Seite. Man betont damit, dass die Sache nicht so einfach zu Händeln ist und dass man vorsichtig sein muß.

Wir fragen uns: Ist den ein Schwert nicht immer zweischneidig? Säbel, Krummschwert und Messer haben jeweils nur eine Schneide. Mit ihnen muß man nicht ganz so vorsichtig sein. Das zweischneidige Schwert ist diesen Waffen technologisch überlegen. Es stellt aber ~ wie andere hochtechnologische Waffen ~ eine Bedrohung für seinen Besitzer dar.
Meine lieben Gefährten,
ich danke Euch sehr für die Unterstützung,
denn meine Frage wurde beantwortet
:!:
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Wehrter »

@Grün

Ich wollte noch etwas auf Deinen Beitrag eingehen, was ich in meinem vorherigen Beitrag nicht schaffte :(

Zum einen sehe ich nicht ein, dass ich mich nach Vorurteilen richten sollte, obwohl meine Interessen anders sind!
Diese Vorurteile hatte ich in diesem Thema erwähnt:

viewtopic.php?f=1&t=1233&p=23042#p23042

Ursprünglich hatte ich es genauso betrachtet, wie Du es beschreibst,
und ich respektiere im vollem Umfang Deine Meinung,
aber um wieder auf das Kettenhemd zu kommen.

Mir würde es auch nichts ausmachen, dass man mich als Laien bezeichnet, aber durch die Namensänderung von Kettenhemd auf Kettenpanzer würde folgendes Passieren:

Der Harnisch würde verschwinden (Das Bild auf der Karte hatte mich von Anfang an die spanischen Eroberer in Südamerika erinnert) und es würden weitere Rüstungsbezeichnungen erscheinen, die ich bis jetzt ausgegraben habe:

Kettenpanzer
Lamellenpanzer
Ringpanzer
Schuppenpanzer

Des weiteren sind mir noch die Lederrüstung und der Waffenrock (der überwiegend aus Stoffen gefertigt ist) untergekommen.

Durch die Vielzahl von Bezeichnungen würde sich eine Menge machen lassen, was auch durch die bunten Würfel unterstützt werden würde.

Aber wie gesagt,
ich will Dich zu nichts überreden
und Du kannst das Kettenhemd bezeichnen wie Du möchtest,
wobei mir für das Kettenhemd auch der Name Kettenkleid untergekommen ist :wink:
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von ADS »

Eine Einfache erklärung warum es Waffen aus verschiedensten Epochen gibt:

Es gibt einfach und Billige Waffen:
Knüppel, Streitkolben, Dolche/Messer

Und es gibt die Spitze der "Fantasywelt Waffentechnik":
Schwerter, Hellebarden, Armbrüste, Radschlosspistolen

Und dann gibt es noch alles andere dazwischen:
Speere, Bögen, Kampfstäbe Morgensterne, Kriegsflegel.

Diese Aufteilung ist aus folgenden Gründen wichtig.
Grund Nr. 1 Balancing, die Spitze der Waffentechnik ist am effektivsten (Meist 4KW oder 3KW + irgend einen bonus) zu nutzen und teuer.
Da Heroen aber teilweise notorische pleitegeier sind (Tränke, Waffen, Rüstzeug, Lehrmeister und co kostet halt und dann kommt doch wieder mal Rost^^) gibt es auch einfachere Waffen welche günstig zu erwerben sind aber regeltechnisch nicht ganz so effektiv und das sind dann einfach kleinere Versionen von bestehendem (Kurzschwert, Knüppel, Stab, Kurzbogen, Handarmbrust...).
Zweitens Braucht man auch Namen, manche Namen werden vielleicht nicht so richtig passen, aber wie würde eine Waffenliste wirken die so aussieht:

Schwert 1 2KW
Schwert 2 3KW
Schwert 3 4KW
Keule 1 1KW
Keule 2 2KW
Keule 3 3KW
Stab 1 2KW
Stab 2 2KW Kann geworfen werden
Stab 3 3KW Diagonal

Wäre doch langweilig also macht man daraus einfach folgende Liste:
Kurzschwert
Langschwert
Bidenhänder
Keule
Streitkolben
Morgenstern
Stab
Speer
Hellebarde

Klar zur Zeit des Bidenhänder (16Jhd) rannte kaum noch wer mit Morgenstern, Speer usw rum. Aber das macht ja nichts. Knüppel gab es zu jederzeit, und ein Wanderstock kann auch gut als Kampfstab fungieren (Man denke nur an Little John. :-) )

Und jetzt noch die abschliessende erklärung:
In der RPG Szene gehören zu den beliebtesten Büchern / Supplements die allumfassenden Ausrüstungsbücher, bei DSA ist es Kaiser Retos Waffenkammer mit Waffen aus zig verscheidensten Epochen, bei Shadowrun das Arsenal mit hunderten von Kanonen und bei Star Wars D6 ist es "Galladinium's Fantastic Technology: Guns and Gear for any Occasion" oder "Gundark's Fantastic Technology: Personal Gear".
In dem hobby gibt es einfach sehr viele Personen bei dennen ein kleiner Waffenfetisch vorhanden ist. :wink:
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Wehrter »

Mein hochgeschätzter ADS,

Du bist wieder einmal ein Quell der Inspiration und Deine Argumentation ist wieder einmal Lobenswert!
Ich hatte Deine Waffenliste in meine Ausführung mit eingebracht,
und wenn ich jetzt nachträglich meine Worte lese, überfällt mich die Befürchtung, dass meine Richtung missverstanden werden könnte :?

Die Liste ist und bleibt beeindruckend und ich möchte sie in diesem Thema nicht missen!
Also hab Dank, dass Du sie hier eingebracht hast :ok:

Wenn ich mich an die früheren Runden zurückerinnere, kamen gelegentlich Fragen auf, wieso z.B. das Schild oder Helm vom Monster nur einen Schild auf dem Würfel hat.
Durch die historische Reise findet man plötzlich eine Erklärung:

Die Monster hatten einfach nur Rüstungen aus schlechtem Materialien :mrgreen:

Genauso könnte man jetzt die Schwerter eingruppieren

Bronzeschwert
Eisenschwert
Stahlschwert

Dann würden noch die weiteren Unterscheidungen wie

Kurzschwert
Langschwert
Zweihänder

dazukommen.

Also hätten wir hier wieder eine Fülle von Bezeichnungen, die man jetzt wunderbar mit unterschiedlichen Werten besetzen kann, sowie auch die bunten Würfel einbringen :wink:

Sogar historisch konnte ich über einen längeren Zeitraum Waffen von unterschiedlichen Materialien beobachten.

So hatte z.B. Pharao Ramses II. seine Truppen Bronzewaffen, während die Hettiter schon mit Eisenwaffen ausgestattet waren.

Die Bronzewaffen lassen sich dann immer noch bis hin in das Römische Reich verfolgen, während nach einigen Angaben die Kelten, bzw. Gallier, wie sie von den Römern genannt wurden, dann schon Eisenwaffen hatten. Die sich dann die Römer aneigneten.

Nach einigen Berichten sollen die ollen Germanen sich immer wieder, wenn sie gegen die Römer kämpften, zurückgezogen haben, weil ihre Schwerter verbogen waren und sie erst wieder gerade biegen mussten.

So behauptet es zumindest der Autor S. Fischer - Fabian
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Grün »

Wehrter hat geschrieben: Zum einen sehe ich nicht ein, dass ich mich nach Vorurteilen richten sollte, obwohl meine Interessen anders sind!
Wo hab ich gesagt das Du dieses machen sollst?
Wehrter hat geschrieben: Ursprünglich hatte ich es genauso betrachtet, wie Du es beschreibst,
Versteh ich sehr gut :D
Wehrter hat geschrieben: und ich respektiere im vollem Umfang Deine Meinung,
so wie ich auch Deine respektiere
Wehrter hat geschrieben: Aber wie gesagt,
ich will Dich zu nichts überreden
und Du kannst das Kettenhemd bezeichnen wie Du möchtest,
zu was überreden? Häh hab ich irgendwas überlesen.

Was für mich Spiele wie Hero-Quest sind:
Bei mir geht es in Hero-Quest in erster Linie darum mit meinen Freunden Spaß zu haben. Das Spiel selbst ist echt primitiv: Die Regeln kann man noch besoffen folgen und der Inhalt bietet meist nicht viel mehr als stupides Monsterschnetzeln. Wer was anderes mit diesem Spiel macht ausser dem Zerhacken von Monstern spielt es in meinen Augen eigentlich falsch - der ist bei Spielen wie DSA bei weiten besser aufgehoben - wo man kämpfen kann es aber nicht machen muss (Noch besser bei Midgard wo es auch Erfahrungspunkte gibt wenn man Monster nicht durch Totschlag besiegt)

Aber ich lass mich gerne vom Gegenteil überzeugen: Zeig mir eine geile Quest die ohne Monsterhacken auskommt..

Aber jeder kann seine Zeit ja verbringen wie er will.
Für Dich bedeutet das Erfinden neuer Waffen langes Studium von Büchern und angeregte Diskusionen mit irgendwelchen Leuten.
Für mich bedeutet Erfinden einer Neuen Waffe: Ich habe irgendwo von nem dollen Teil gelesen, im Fernsehn/ Kino gesehen oder im Traum und will dieses in Regeln fassen.

Das Ergebnis ist das gleiche: Jeder hat am Ende ein Schwert erfunden (unter Umständen mit den gleichen Regeln) Deins hat dann eine Geschichtlich Korrekte Bezeichnung und du kannst dem der es hören will sagen das dein Hobby weit mehr ist als nur Monsterschnetzeln. Meins ist meinen Wünschen und Vorstellungen angepaßt und mir ist es schnurps ob die Leute denken ich hab ein Knall und mich für einen Killerspieler halten.

Ich denke der größte Unterschied zwischen uns beiden ist der Faktor Zeit. Du beschäftigst weit mehr mit Hero-Quest als ich. Ich bin mehr der Zocker (und nicht nur Hero-Quest sondern auch diverse Rollenspiel und Table-Tops) und zwar immer Politisch Unkorrekt (Mehr moschen macht einfach mehr Spass)

edit:
Wehrter hat geschrieben:Mein hochgeschätzter ADS,
Wenn ich mich an die früheren Runden zurückerinnere, kamen gelegentlich Fragen auf, wieso z.B. das Schild oder Helm vom Monster nur einen Schild auf dem Würfel hat.
Durch die historische Reise findet man plötzlich eine Erklärung:

Die Monster hatten einfach nur Rüstungen aus schlechtem Materialien
Dafür brauch ich keine Historisch Reise unternehmen. Ich weiss auch so das Orks nur Schrott als Waffen haben.
Zuletzt geändert von Grün am 11.11.2009 19:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von SirDenderan »

@ Grün

genau meine Meinung !


HQ ist der simple Dungeoncrawl !

Ich brauche auch keine super realistischen Waffen bei HQ (bei RPGs auch nicht).
Ich will spielen, und bei HQ schnell und einfach.

@ Wehrter

Wenn dir das mit der Entwicklung von Waffen keine Ruhe lässt versuch es doch mal im Museum....

die haben da meist eine gute und anschualiche Ausstellung..
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Wehrter »

:mrgreen: :ok:
Sehr schön geschrieben meine Freunde!

An dieser Stelle möchte ich Spielergruppen erwähnen, die ich kennen lernen durfte und die sich so einiges einfallen liesen.

Die Waffen und Rüstungen, so wie wir sie benutzen, spielen bei ihnen eine Nebenrolle.
Ihr Augenmerk lag weit mehr in der Welt der Fantasie,
so wurden spezielle Mineralien und sogar Körperteile von speziellen Monstern mit besonderen Fähigkeiten für Waffen und Rüstungen verarbeitet, die dann mit klanghaften Namen benannt wurden.

Dies war noch eine Zeit, wo ich als Jüngling durch das Land wanderte,
da ich jetzt als Großvater auf der Welt weile, ist es doch schon eine lange Zeit her,
so dass nur noch ein Hauch von Erinnerungen an mir haftet und ich nicht mehr berichten kann. :(

Daher kann ich nur auf Hohlbein verweisen, der z.B. das Tschekal und die Mithrilrüstung erschuf. (Nur so als Orientierung).

So nebenbei,
ich hatte einen Helden in der Runde, dessen Hobby es war, spezielle Schwerter zu sammeln, die einige hundert Märker kosteten. Und er legt großen Wert auf die richtigen Bezeichnungen.

Dann war da noch ein Held am Tisch, der jährlich bei einem mittelalterlichen Schauspiel mitwirkte, bei dem er u.a. als Schwertkämpfer auftrat. Nun, er hatte da auch so einiges über Kampftaktik, Waffen und Rüstung zu sagen.

Und dies ginge noch ein wenig weiter :)

Ich glaube, ich geh doch nicht ins Museum und bleib lieber zu Hause :mrgreen:
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Wehrter »

Also,
wir haben bei den originalen Waffen im Grunde eine beschränkte Auswahl!

Ohne jetzt auf die spezielle Nahkampfwaffe einzugehen, kann man es anhand der zu verwendenden Würfeln auflisten:

1 KW
1 KW diagonal
2 KW
2 KW diagonal
3 KW
3 KW diagonal
4 KW

Dies wären jetzt 7 Waffen, bzw. Möglichkeiten!

Da ich bemerkt habe, daß man den Wunsch verspürt, für jede weitere Waffe spezielle Möglichkeiten zu haben, wie z.B. beim Wurfbeil (darf geworfen werden) oder bei der Lanze(diagonal und darf geworfen werden + Sonderregel aus OH) hat sich ich mir folgende Möglichkeit aufgedrängt:

Man kann die oben aufgeführte Liste nicht nur mit den weißen Würfeln hernehmen sonder auch mit den grünen und schwarzen versehen, was dann 21 Waffen wären.

Da der grüne Würfel nicht besonders gut ankommen würde, habe ich mir überlegt, daß diese Waffenart von Rost und anderen schädlichen Einflüssen resistent sein sollte.

Natürlich könnte man die Würfel lila & orange auch noch mit einbeziehen, aber irgendwie finde ich, daß man die für Zauber und Tränke nutzen sollte :?

Wenn man dann noch die ganzen Möglichkeiten in betracht zieht, die ich hier im Forum entdecken konnte, würden sich diese bei meinem Vorschlag verdreifachen ;)

(Ich meine z.B. die Möglichkeit, daß ein Würfel erneut geworfen werden kann/soll)
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von ADS »

Schwarze Würfel (+Orange/Lila) Beschränken sich bei mir auf Magische Waffen. Einzig der Langdolch (ein Dolch mit 1 Schwarzen statt 1 Weisen KW) nutzt als nichtmagische Waffe schwarze Würfel.
Grüne Würfel sind bei mir auf SChlechte Waffen oder Rost beschränkt, oder auch instabile Waffen, z.B. die Knochenklinge für den Nekromanten hat zwar 4 Grüne KW ist aber brüchig, weswegen Rost diese Waffe sofort zerstört.

Ansonsten reicehn die Waffen von 1-4 KW zusätzlich in Kombination mit Diagonal oder Wurfwaffe.
Alternativ gibt es noch Sonderfertigkeiten bei "kettenwaffen" wie Morgensterne/Flegel.

Unterschweidungen zwischen Äxte/Schwerter/Kolben sind reiner Fluff (als Bsp: Zwiehänder / Streitaxt beide 4 KW, Barbarenschwert 4KW+Diagonal)
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Dragonis »

ich hatte da mal einige Listen und tabellen gemacht um alles abzudecken was möglich ist und auch die heldenerschaffung daran gestaffelt, aber das projekt dann irgendwann eingestampft, weil es einfach zu kompliziert wurde, kann es aber gerne mal suchen wenn du interesse hast
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Wenn die lebenden zu Feinden werden, kann nur die Welt der Toten Rettung bringen.

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Wehrter
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Re: Erweiterung der Standardausrüstung sinnvoll?

Beitrag von Wehrter »

ADS hat seine Waffenliste bereits hier in diesem Thema zur Verfügung gestellt und ich konnte mir auch nicht vorstellen, daß ich der erste sein sollte, der auf diesen Gedanken gekommen ist!

Dragonis, ich bin über Dein Angebot sehr dankbar, aber mir geht es (wie Du es bereits angedeutet hast) auch um eine einfache Handhabung!

Mein Hintergrundgedanke basiert darauf, daß die Helden zu Beginn nur mit weißen KW-Waffen starten.

Erst zu einem späteren Zeitpunkt, das heißt, wenn sie es geschafft haben sich mit der kompletten Ausrüstung ausgestattet haben, Waffen mit grünen und schwarzen Würfeln sowie Rüstungen mit blauen und grünen Würfeln für teueres Gold kaufen können.

Da bei Waffen grüne Würfel und bei Rüstungen blaue Würfel unattraktiv sind, sollte sie dann eine Funktion haben, die einen Kaufanreiz haben sollten.
Die einfachste Lösung wäre, wenn sie resistent gegen alles sind, während die besseren Würfel durch z.B. Rost etc. beschädigt und/oder unbrauchbar gemacht werden können.

Es sind von mir nur Überlegungen, die geprüft werden möchten, ob es sich überhaupt lohnt, diesen Weg weiter zu verfolgen.
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