Spielberichte: Ohnmacht, Lähmung und der Tod – Entwurf 7

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Zombie
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Spielberichte: Ohnmacht, Lähmung und der Tod - Entwurf 7

Beitrag von Zombie »

Liebe Freunde des HeroQuest!

Ich möchte hier STEP BY STEP einige Punkte zur Diskussion bringen, die mir beim Spielen der Regel "Ohnmacht, Lähmung und der Tod - Entwurf 7" aufgefallen sind (auf der Regelseite der HQ-Cooperationdownloadbar).

Punkt 1 "Gnadenstoß"

Bisheriger Wortlaut der Regel:

Ein bewußtloser Held kann sich nicht mehr verteidigen. Wird er im Zuge der Kampfrunde erneut angegriffen, genügt dem Angreifer ein einziger "Totenschädel", um ihn zu erledigen.
Bild
Abb: Ohne Gnade wird der bereits am Boden liegende Abenteurer von zwei Zombies weiter bearbeitet...

Spielbericht:
Auf dem Boden liegende Heroen erhielten durch weitere Gegner oder in anschließenden Runden sehr häufig noch den "Gnadenstoß", so dass ihre Körperkraft unter Null sank. In diesen Fällen kam die Ohnmachtstabelle dann gar nicht richtig zur vollen Anwendung. Die Figur des Spielers erhielt damit selten die Chance, wieder zur Besinnung zu kommen.

Schlage daher vor, den Wortlaut der Regel zu ändern in:

A
Wird ein bewusstloser Heroe im Zuge der laufenden Kampfrunde erneut angegriffen, schützt ihn seine Rüstung. In den folgenden Runden schlagen die Monster nicht weiter auf ihn ein, da sie spätestens zu diesem Zeitpunkt von seinem Tod ausgehen.

Oder man regelt es so, dass die Monster SOFORT von einem Heroen ablassen, sobald er auf dem Boden liegt...

B
Ein bewusstloser Heroe wird nicht erneut angegriffen, da die Gegner seinen Tod annehmen.

Wie würdet Ihr das umsetzen? Oder andere Vorschläge?

Gruß Zombie
Zuletzt geändert von Zombie am 18.08.2007 01:45, insgesamt 4-mal geändert.
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Flint
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Re: Spielberichte "Ohnmacht, Lähmung und der Tod - Entwurf 7

Beitrag von Flint »

Zombie hat geschrieben: Oder man regelt es so, dass die Monster SOFORT von einem Heroen ablassen, sobald er auf dem Boden liegt...

Gruß Zombie
So mache ich es --> Nie Probleme
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Beitrag von TheManOnTheMoon »

Ich mach das auch!
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Beitrag von Grimnir »

Am Boden liegende Helden werden auch von meinen Monstern immer in Ruhe gelassen. Die Helden haben meist ohnehin genug damit zu tun, überhaupt erstmal durch die Monsterschar an ihren Kameraden ranzukommen, um ihn zu heilen. Da brauche ich das nicht noch zusätzlich zu verkomplizieren. Nimmt auch irgendwo den Spaß, es soll ja jeder seine faire Chance erhalten. Und als Spielleiter bin ich ja nicht zum Heldentöten engagiert worden...

Eine Ohnmachtstabelle nutze ich allerdings auch nicht, viel zu kompliziert. Wer uaf 0 ist hat eine Runde Zeit geheilt zu werden, sonst wars das. Reicht völlig aus und gibt genug Spannung. Gerade mit der Rassel, wenn man nicht weiß, wann er wieder an der Reihe ist und damit endgültig stirbt.
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Beitrag von Magnus »

Bei uns werden bewußtlose Heroen zwar nicht angegriffen. Es ist Monstern aber möglich, diesen Ausrüstungsgegenstände zu entreißen (insbesondere Waffen und dergleichen)
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Beitrag von Xarres »

Ich regle das bei mir so, dass Monster, die keine anderen "stehenden" Helden oder Kampfhandlungen im Sichtbereich haben, den am Boden liegenden den "Gnadenstoß" geben dürfen. Sie müssen ihr vorhaben auch sofort unterbrechen, sobald sie während der Bewegung in den Sichtbereich eines anderen Helden gelangen.
Ein Gnadenstoß kam bisher noch nie bei mir vor, da meine Helden untereinander recht loyal sind und eh nie einen Helden unbeaufsichtigt am Boden zurück lassen.
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Beitrag von Zombie »

Liebe Freunde des HeroQuest!

Na, da zeichnet sich doch ganz eindeutig eine mehrheitliche Meinung ab.
Auch wenn die Variante von Xarres ganz realistisch klingt:

C
Wird ein bewusstloser Heroe erneut angegriffen, schützt ihn seine Rüstung. Die Gegner schlagen jedoch nur weiter auf ihn ein, wenn keine weiteren Heroen oder Landsknechte in seiner Sichtweite sind.

Grimnir schrieb:
Eine Ohnmachtstabelle nutze ich allerdings auch nicht, viel zu kompliziert. Wer uaf 0 ist hat eine Runde Zeit geheilt zu werden, sonst wars das. Reicht völlig aus und gibt genug Spannung. Gerade mit der Rassel, wenn man nicht weiß, wann er wieder an der Reihe ist und damit endgültig stirbt.
Mit dieser Bemerkung leiten wir gleich über zu meinem nächsten Spielbericht:

Punkt 2 "Dringender Heiltrank"

Bisheriger Wortlaut der Regel:

Der Treffer hat dich dermaßen mitgenommen, dass du bewußtlos zusammenbrichst. Die Ohnmacht dauert so lange an, bis dir jemand einen Heiltrank verabreicht.
Spielbericht:
Nachdem die Ohnmachtstabelle bereits mehrere Male zur Anwendung gekommen ist, fiel auf:
Wenn einer der Heroen ohnmächtig zu Boden ging, dann meist immer dann, wenn keine vorzeitige Heilung zur Verhinderung von KK=0 mehr möglich war. Sprich, wenn er am Boden lag, konnte ihm auch niemand mehr helfen... ziemlich öde für den Spieler

Schlage vor, es der Regelvariante von Xarres anzupassen:

Die Ohnmacht dauert so lange an, bis sie jemand mit einem Heileffekt beendet oder bis du nach W6 Runden wieder die Besinnung erlangst. Danach kannst du mit einem Punkt Körperkraft wieder aufstehen und weiterspielen.

Bild
Abb: Ganz langsam kommt der am Boden liegende Heroe von alleine wieder zur Besinnung...

Um das ganze ein wenig abwechslungsreicher zu gestalten, zusätzlich eine schwächere und eine stärkere Option, die man über die Ohnmachtstabelle erwürfelt:

Der Treffer führte nur zu einer kurzen Besinnungslosigkeit. Du musst eine Runde aussetzen und kannst anschließend mit einem Punkt Körperkraft wieder aufstehen und weiterspielen.

Die Ohnmacht dauert so lange an, bis sie jemand mit einem Heileffekt beendet. Geschieht das nicht innerhalb der nächsten W6 Runden, wirst du deinen schweren Verletzungen erliegen...


Andere Vorschläge?

Gruß Zombie
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Beitrag von TheManOnTheMoon »

Ich seh da keinen großen Bedarf daran, dort etwas zu ändern.

Bei mir kann man so oft wie man will, nach Schätzen suchen. Da sind eh meist einige Heiltränke unterwegs und wenn man mit dem neuen Zauberer spielt, sollten da genung Heilmöglichkeiten gegeben sein.
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Beitrag von Grimnir »

Da ich ebenfalls bei meiner einfachen Sterbemethode bleiben werde (eine Runde Bewusstlosigkeit, dann wars das) und man bei mir so lange suchen darf, bis in dem Raum ein streunendes Monster erscheint, sehe ich da ebenfalls keinen großartigen Handlungsbedarf.


Davon abgesehen finde ich die Änderungen recht stimmig. So sollten sie gut spielbar sein.
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Beitrag von Zombie »

Liebe Freunde des HeroQuest!

Ist es nicht etwas unrealistisch, einen Raum so oft nach Schätzen durchsuchen zu lassen? Was spricht Eurer Ansicht nach dafür?

Gruß Zombie
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Beitrag von Flint »

Zombie hat geschrieben:Liebe Freunde des HeroQuest!

Ist es nicht etwas unrealistisch, einen Raum so oft nach Schätzen durchsuchen zu lassen? Was spricht Eurer Ansicht nach dafür?

Gruß Zombie
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Beitrag von Moses Bad »

Man kann ja, mit oder ohne Tabellen von Zombie, generell den Raum und wenn vorhanden die Möbel absuchen. Keine Möbel, bleibt nur Raum und dann hat eben der Erste gewonnen.
Spielt man nur mit Karten, sollte man allerdings vielleicht auch die Summe der streunenden Monster erhöhen, anstatt nur die Schätze.
Helden sollen am Ende einer Queste Bluten, und nicht aussehen wie Laufstegmodells!
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Beitrag von Grimnir »

Flint hat geschrieben:
Zombie hat geschrieben:Liebe Freunde des HeroQuest!

Ist es nicht etwas unrealistisch, einen Raum so oft nach Schätzen durchsuchen zu lassen? Was spricht Eurer Ansicht nach dafür?

Gruß Zombie
Mein Schatzkartenstapel :twisted:
Dito :twisted:

Die Anzahl der Streunenden Monster ist bei mir auch entsprechend angepasst worden. Das Verhältnis gut-schlecht bleibt wie im Grundspiel insgesamt 2:1. Und sobald ein streunendes Monster auftaucht, darf in dem Raum ja nichts mehr gesucht werden. Das erspart mir das mühselige mitnotieren, welcher Raum noch wie oft durchsucht werden darf. Würfeltabellen nutze ich ja keine, finde ich zu viel Blätterwust^^
Und da ich häufig mehr als vier Helden habe, kann ich das Suchen eben acuh nicht einfach auf 1x pro Raum beschrönken, dann kommen sie ja zu gar nix.
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Beitrag von Flint »

Ich kann dazu präzisierenderweise nur folgendes hinzufügen:

In all meinen Runden beschränkt sich das Schätzesuchen auf ein sehr gesundes Maß. Zum einen kennen meine Mitspieler meinen Stapel, der zwar immerhin 2:1 für gut gemischt ist, allerdings wissen Sie auch um die unnachgiebige Härte einiger Karten. Schätzesuchen ist immer ein Event ("...soll ich...ach egal, ich trau mich mal"...*Beifall der anderen*) und genauso soll es auch sein. Zombie, du darfst nicht vergessen das ausser Dir und Rob niemand so unvernünftig ist und eine Idee hat... :mrgreen: Ihr beide würdet ohne jede Not in der letzten Runde als Magier allein in einem Raum, weit weg von allen anderen mit nur noch einem KKP einen Schatz suchen und ein Monster oder eine Falle finden. Dagegen ist leider kein Kraut gewachsen :). Aber glaub mir, die meisten anderen Spieler spielen das nicht so und wir sollten doch eher für die Masse produzieren, oder ?
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Beitrag von Grimnir »

du darfst nicht vergessen das ausser Dir und Rob niemand so unvernünftig ist und eine Idee hat...
Da würde ich mich selbst mal in die Reihe dieser wackeren Streiter einreihen :P



Meine Helden suchen auch immer wild drauflos, als ob es kein Morgen gäbe. FÜr einige wenige gibt es das dann zwar auch nicht, aber selbst trollmist hält kaum einen wirklich vom Suchen ab. Sollen sie doch, solange alle ihren Spaß haben^^
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Beitrag von ZasZ234 »

Ich bin mir nicht sicher, wie das im einzelnen von jedem hier gehändelt wird, aber die Methode das negative Karten generell in den Stapel gemischt werden und positive Effekte abgelegt werden schränkt dae exzessive suchen eher ein - außerdem hatte ich bisher immer ein System ähnlich dem Schicksal, dass für eine gewisse Eile sorgt.

Grüße
Z
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Beitrag von Saruman »

Also ich handhabe das ein bisschen anders...

Bei mir darf jeder Raum nur EINMAL durchsucht werden.

Ich finde das "73mal-durchsuchen-bis-mir-was-gefällt" super unlogisch.
Wenn ihr mit mehrenen Leuten ein altes Gemäuer durchstöbert und
jmd. sagt: "in dem Raum war ich schon, ist nix..." dann guckt ihr ja nicht
auch noch mal nach, oder...?

Möbel und sowas können natürlich auch nur jeweils EINMAL durchsucht werden.

Bei mir ist das Suchen auch ein Highlight... hab ja nur etwa 15% schlechte
Karten dabei (Falle / Monster etc....)
Dafür sind die meisten Schätze auch nicht so groß und man findest öfter auch
einfach mal gar nix...
Für die negativen Dinge gibst ja auch noch das Schicksal

Dise Vorgehensweise hat sich sehr gut rausgestellt und sorgt zudem noch
für einen guten Spielfluss...

VLG
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Beitrag von Grimnir »

Ich finde das "73mal-durchsuchen-bis-mir-was-gefällt" super unlogisch.
Wenn ihr mit mehrenen Leuten ein altes Gemäuer durchstöbert und
jmd. sagt: "in dem Raum war ich schon, ist nix..." dann guckt ihr ja nicht
auch noch mal nach, oder...?
Aber wenn derjenige jetzt daherkommt und sagt: "Da hinten im Eck hab ich eiun Beutelchen mit Goldstücken gefunden.", dann will auf einmal jeder nochmal gucken, ob er nicht auch was findet^^

Daher darf bei mir solange gesucht werden, bis ein streunendes Monster ankommt und den Helden den Tag versaut. Die Helden können 6x oder häufiger Glück haben, aber sie können genauso gut auch schon am Anfang pech haben. Streunende Monster mische ich übrigens nicht wieder in den Kartenstapel hinein. Und das hat auch einen ganz simplen Grund. Ich bin zu faul, dauernd neu zu mischen :P

Möbel dürfen bei mir auch nur einmal durchsucht werden. Wobei ich auch schon mal einen Schrank der magischen Schatzvermehrung eingebaut habe als Gag. In diesem Schrank dürfte beliebig oft gesucht werden, auch wenn streunende Monster kamen. Und zu der Zeit spielte ich auch noch mit einer Suchbegrenzung von 3x pro Raum. Die Helden haben sich um den Schrank gruppiert und munter die immer wieder heraushüpfenden Goblins verdroschen, bis ab und an auch wieder Goldstücke herausklimperten. Das war schon ein großer Spaß, aber als generelle Regel würde ich das auch nicht machen, dann kommen die Helden ja gar nicht mehr zum Endgegner^^
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Beitrag von Saruman »

Grimnir hat geschrieben:Aber wenn derjenige jetzt daherkommt und sagt: "Da hinten im Eck hab ich eiun Beutelchen mit Goldstücken gefunden.", dann will auf einmal jeder nochmal gucken, ob er nicht auch was findet^^

Ja, das wär schon denkbar... aber ich finde das zieht sich sooo lang hin...
Nix für mich...
Aber wie immer: Jeder wie er will und wie es ihm Spaß macht... :D
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Beitrag von Zombie »

Liebe Freunde des HeroQuest!

Hmm, alles sehr interessant... vielen Dank für die bisherigen Meinungen zum Thema "Schätze suchen"...

Zu diesem Punkt hier spielt das "Schätze suchen" schon eine wichtige Rolle:

Punkt 3 "Tragen eines Ohnmächtigen"

Wenn man nämlich nur 1x nach Schätzen suchen "darf", ist die Wahrscheinlichkeit, hier einen Heiltrank zu finden, um den am Boden liegenden Heroen schnellstmöglich zu retten, sehr gering. Die Heroen ständen vor dem folgenden Problem:

Bild
Abb: Nachdem einer der Heroen am Boden zu verbluten droht, beschließt ein Teil der Gruppe, nun die weiteren Räume nach einem Heiltrank zu durchsuchen. Der andere Teil der Gruppe verbleibt bei dem Bewusstlosen, um ihn vor leichenfressenden Ghouls oder plündernden Kreaturen zu schützen...

Um dieser Situation, also das Aufsplitten der Gruppe weitestgehend zu vermeiden, wurde damals folgender Wortlaut in den Regelentwurf "Tod..." integriert:
Der Bewusstlose kann auch von einem Helden oder Gefolgsmann getragen werden. Das Tempo des Tragenden halbiert sich bei dieser Aktion (1 Würfel oder ggf. aufrunden). Der Tragende kann keine Angriffe mehr ausführen und sich nur noch mit einem Kampfwürfel verteidigen.
Nach genauerem Überlegen müsste es aber heißen:

Der Bewusstlose kann auch von einem Helden oder Gefolgsmann getragen werden. Das Tempo des Tragenden halbiert sich bei dieser Aktion (1 Würfel oder ggf. aufrunden). Der Tragende kann keine Angriffe mehr führen und verteidigt sich mit einem Kampfwürfel weniger.

... denn bei dieser Vorgehensweise wird die Rüstung des Tragenden realistischer eingebunden.

Gruß Zombie
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Beitrag von Grimnir »

Da beimir höufiger nach Schätzen gesucht werden darf, ist diese Regelung für mich wohl eher uninteressant. Auf der anderen Seite habe ich aber auch keine längerfristig ohnmächtigen Helden im Spiel. Finde das nur unnötig kompliziert, eine Sonderregel mit zwei weiteren wieder geradezubügeln ;)
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Beitrag von Zombie »

Es stimmt natürlich, dass die Regel komplizierter wird. Aber als Benefit erhöht sich die Spannung insbesondere für den Mitspieler, dessen Figur da am Boden liegt. Denn dieser hofft bis zuletzt, dass er dem Spiel mit genau diesem Charakter wieder beitreten kann. Er will nach dem Tod nicht mit einer neuen Figur an der Treppe neu einsteigen... Er will möglichst nicht so schnell sterben...und bangt von Runde zu Runde "auf den Schultern" eines Kameraden, dass man ihm bald wieder auf die eigenen Beine helfen kann...

Gruß Zombie
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Saruman
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Beitrag von Saruman »

Hallo nochmal:

Auch hier handhabe ich das etwas anders:


Wenn ein Held auf NULL Körperkraftpunkte kommt, ist er bewusstlos.
Würde er nun angegriffen, reichte ein Totenschädel ihn zu töten.

Meist lasse ich als "Böser" dann aber von der Figur ab - je machdem,
wie der generelle Spielverlauf ist...
JA: Das ist Masterwillkür, und dann ist gut so.... 8)


Andere Helden - oder Monster - können den Bewusstlosen wegtragen 0,5xTempo),
ausrauben (plündern), heilen oder sich sonstwie vergehen (na, so'n Schweinkram)...
Schließlich sind ja auch noch Heilzauber im Spiel...

Nach drei Runden jedoch kommt der Bewusstlose wieder zu sich und kann
mit einem KKP weiterziehen und agieren...

Auch hiermit haben meine Spielgruppe und ich super Erfahrungen gemacht...
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Beitrag von ADS »

Hm wie wir dies machen:

Bei 0 KK gibts einen Wurf auf einer Kritischen Tabelle. Passiert dort nichts, darf sich der Charakter mit 0KK und mit halben Tempo bewegen, er hat Angriff 0 bzw 1 (Barbar), und Verteidigen darf er sich nur mit seiner Rüstung (also Grundverteidigung 2 ist definitiv weg).

Sinkt die KK auf -1 ist der Charakter bewusstlos. Solange der charkter bewustloss ist, darf der Speiler jedesmal wenn er dran ist einen Weißen Kampfwürfel werfen. Bei einem Schild regeneriert er ein KK (Bis er halt auf 0 ist und aufwacht). bei einem Schädel verliert er einen KK.
Sobald der Charakter bei KK-3 ist, ist dieser Tod und kann nur noch mit einem Lebenselixier oder Wiederbelebung gerettet werden. Solange seine KK maximal bei -2 ist reicht auch en Heiltrank oder ein Heilzauber.
Besitzen die Heroen keine Wiederbelebungszauber oder Tänke hat der Spieler pech gehabt und er kann einen Neuen Heroen ins Spiel bringen.

Monster können natürlich bewusstlosse Heroen gezeilt auf -3 KK bringen indem sie einfach auf diese draufhauen. Auch Plündern ist möglich.

Dies war vor allem Spannend wenn der Heroe bei -2 Stand und nun der Spieler würfeln musste, regeneriert er oder stirbt er..
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Beitrag von Saruman »

Ich halte nix davon noch eine Extra-Tabelle zu nutzen?
hab schon eine Schicksals- und Möbel-Such-Tabelle... da muss reichen...

Und deine Minuskörperkraft, lieber ADS, finde ich etwas befremdlich...
Dann hat der Barbar (wenn man es genau nimmt) ja 12 KKP.... :shock:
Neee.. "das ist mir nix"... zu unlogisch und umständlich....

Gruß
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Beitrag von Psyborg »

Bei mir lassen die Monster sofort von einem Heroen ab, wenn dieser am Boden liegt.

Bei der Suche nach einem Heiltrank (oder anderen Schätzen) gibt es keine Begrenzungen.
Das Schicksal sorgt bei mir dafür, daß es zügig weitergeht. Allerdings verwende ich einen W8 statt eines W10 für das Schicksal. Dadurch tritt es ein wenig öfter auf als normal.
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Beitrag von ADS »

Saruman hat geschrieben:Und deine Minuskörperkraft, lieber ADS, finde ich etwas befremdlich...
Dann hat der Barbar (wenn man es genau nimmt) ja 12 KKP.... :shock:
Neee.. "das ist mir nix"... zu unlogisch und umständlich....
Wenn man es genau nimmt 11 da -3 = Tod ;). Anderseits spiele ich mit härteren Kreaturen, und auch die Gegner dürfen Sondermanöver (Wuchtschlag, Finte, Ausweichen, Ruindschlag ectpp) einsetzen in Form von handkarten für den Spielleiter. Zusätzlich ist es noch ein nettes Spannungselement. Überleben oder doch verbluten. ^^
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Beitrag von Saruman »

ADS hat geschrieben: (...) Anderseits spiele ich mit härteren Kreaturen, und auch die Gegner dürfen Sondermanöver (Wuchtschlag, Finte, Ausweichen, Ruindschlag ectpp) einsetzen in Form von handkarten für den Spielleiter. Zusätzlich ist es noch ein nettes Spannungselement. Überleben oder doch verbluten. ^^
Ja, harte Kreaturen sind guuut... aber die Chaos-Gefechtskarten hab ich
rausgeschmissen und hab eher mal ein "Sondergegner" mit Extra-Regeln..
Und für die Spannung: Meine Helden kennen nicht immer sofort dessen
besondere Fähigkeiten, Kampfkunst oder "Finishing Moves"... :twisted:
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Beitrag von Zombie »

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Saruman plauderte aus seinen Hausregeln:
Andere Helden - oder Monster - können den Bewusstlosen wegtragen 0,5xTempo),
ausrauben (plündern), heilen oder sich sonstwie vergehen (na, so'n Schweinkram)...
...und leitet damit über zu

Punkt 4 "Plündern"

Bisheriger Wortlaut der Validationsregel "Tod..." :

Ein am Boden liegender Heroe kann ... auf kosten 1 Aktion ausgeplündert werden. Wird er von einem Monster beraubt, so kann es sich entweder den Goldbeutel mit dem gesamten Gold darin greifen oder aber alle übrigen Gegenstände schnappen.
Ist in unseren Spielen bislang noch nie vorgekommen, dass sich ein Monster eher für die Beute als für den Tod der anderen Heroen interessiert. Die Unterscheidung zwischen Gold und Ausrüstung scheint damit viel zu komplex. Schlage daher folgende Vereinfachung vor:

Ein am Boden liegender Heroe kann von einem Monster mit mehr als einem Intelligenzpunkt auf Kosten einer Aktion ausgeplündert werden, solange sich keine Heroen oder Gefolgsleute auf den angrenzenden Feldern des Gefallenen aufhalten.

Gruß Zombie
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Beitrag von Grimnir »

Bei uns sind bewusstlos am Boden liegende tabu, bis sie gestorben sind. Danach sind sie Freiwild, wer zuerst das Feld betrit darf plündern. Monster natürlich ebenso, die Schätze sind dann alle weg, auch wenn das Monster gleich drauf erschlagen wird.
Komplizierter brauche ich es eigentlich nicht.
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Beitrag von Saruman »

Da meine Helden in einigen Abenteuern zum Lösen der Mission auch Schlüssel, Edelsteine oder anderes magisches oder DingsBums-Gedööns...

Und da kann er suuuper spannend und interessant werden, wenn dann ein Monster den Gegenstand klaut oder so...
Auch wenn einem Held ein wertvoller Gegenstand gestohlen wird (ich habe ein Schwert das kostet 1500 Goldstücke), dann sind die übrigen Helden natürlich wie verrückt darauf, den Dieb zu erwischen...

Also uns haben diese Bewusstlos-Plündern-Stehlen-Regeln noch mehr Spielspaß gebracht...
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Beitrag von Dragonis »

also ich würde das mit dem Plünder etwas anders machen
solange sich Heroen in dem selben Raum oder Gang aufhalten (gleich der durchsuchen REgelung für Heroen) dürfen am Boden liegende nicht geplündert werden.
Dragonis

Wenn die lebenden zu Feinden werden, kann nur die Welt der Toten Rettung bringen.

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Saruman
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Beitrag von Saruman »

Dragonis hat geschrieben: (...) solange sich Heroen in dem selben Raum oder Gang aufhalten (gleich der durchsuchen REgelung für Heroen) dürfen am Boden liegende nicht geplündert werden.
Generell find ich das richtig... aber hab ab und an Räume die sehr sehr groß sind... dann wär das wieder doof...
Dann müsste es wieder eine Sonderregel geben "wenn XY nur 4 Felder entfernt ist, dann blaaa... sonst bllaaaaa...
Und darauf verzichte ich dann :wink:
"Sein Blick durchbohrt Wolken, Schatten, Erde und Fleisch...

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ADS
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Beitrag von ADS »

Joa bei mir können Monster immer und jederzeit Plündern, ausser es steht direkt auf dem angrenzend Feld zum bewustlosen Heroe ein anderer Heroe.
Mein Back to the Roots Heroquest Regelwerk==> http://www.hq-cooperation.de/forum/viewtopic.php?f=1&t=1393&start=0
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Xarres
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Beitrag von Xarres »

Was das Schätze suchen nochmal angeht...

Ich habe in meinen Schatzkarten-Stapeln mehrfach die Karte "Nichts" drin (in einem Verhältnis von ca. 1:8). Bei mir lautet der Kartentext allerdings nicht nur "Trotz anstrengender Suche findest du nichts." sondern zusätzlich der Text "Diese Karte macht weitere Schatzsuch-Aktionen in diesem Raum oder Gang unmöglich".

Somit können meiner Helden zwar mehrfach in einem Raum suchen, aber irgendwann gibt es hier halt nichts mehr. Der Raum oder Gang wird dann mit einer Nichts-Marke (1-Feld großes Plättchen mit der Illustration der Originaklarte) markiert.

So komme ich zu meinem Spaß innerhalb des Kartenstapels, die Helden können ordentlich suchen und der Dungeon ist halt irgendwann leer.
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Zombie
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Beitrag von Zombie »

Liebe Freunde des HeroQuest!

Dragonis schrieb zum "Plündern":
also ich würde das mit dem Plündern etwas anders machen
solange sich Heroen in dem selben Raum oder Gang aufhalten (gleich der durchsuchen REgelung für Heroen) dürfen am Boden liegende nicht geplündert werden.
Ich finde den Einwand von Saruman hierzu ganz plausibel. Vielleicht sollte man auch die "Möbel-Durchsuchen"-Regel eher entsprechend ändern....hmm

Xarres schrieb zum "Schätze suchen":
Ich habe in meinen Schatzkarten-Stapeln mehrfach die Karte "Nichts" drin (in einem Verhältnis von ca. 1: . Bei mir lautet der Kartentext allerdings nicht nur "Trotz anstrengender Suche findest du nichts." sondern zusätzlich der Text "Diese Karte macht weitere Schatzsuch-Aktionen in diesem Raum oder Gang unmöglich".
Das klingt nach ner Super-Alternative...

Ich komme nun zum

Punkt 5 "Schaden durch Sturz"

Da der Spieler mit der Regelung KK=0=Bewußlos gegenüber der Originalregel eine Bevorteiligung erhält, sollte ihm im Gegenzug etwas teures genommen werden. Folgender Wortlaut, in Anpassung an Flints Regelwerk, wird vorgeschlagen:

...Weiterhin muss jeder Heroe, der stürzt, mit einem Würfelwurf festlegen, wie viele Goldmünzen er verliert. Durch den Sturz platzt einer der Goldsäcke am Gürtel und W10x20 Goldmünzen kullern durch die Ritzen in den Bodenfliesen und verschwinden auf Nimmerwiedersehen.

Gruß Zombie
Magnus
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Beitrag von Magnus »

Zombie hat geschrieben:
Da der Spieler mit der Regelung KK=0=Bewußlos gegenüber der Originalregel eine Bevorteiligung erhält, sollte ihm im Gegenzug etwas teures genommen werden. Folgender Wortlaut, in Anpassung an Flints Regelwerk, wird vorgeschlagen:

...Weiterhin muss jeder Heroe, der stürzt, mit einem Würfelwurf festlegen, wie viele Goldmünzen er verliert. Durch den Sturz platzt einer der Goldsäcke am Gürtel und W10x20 Goldmünzen kullern durch die Ritzen in den Bodenfliesen und verschwinden auf Nimmerwiedersehen.
Bei uns muss zusätzlich bei jedem Sturz (auch in eine Fallgrube) gewürfelt werden, ob Phiolen zerbrochen sind: Für jeden Trank wird ein weißer Würfel geworfen. Bei einem Totenkopf ist die Phiole zerbrochen.

Gruß Magnus
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Saruman
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Beitrag von Saruman »

Ich habe in meiner "Schicksal-Liste" diverse Ereignisse wie "Flasche mit XY-Trank zerbricht",
"Goldstücke verlieren", Schriftrolle zerreisst / verbrennt" oder "Schwert rostet" etc.....

Das mit der Fallgrube ist aber einen schöne - weil auch logische - Ergänzung... werde ich aufnehmen... :) Danke!

Demzufolge dann auch Schriftrollen verbrennen, wenn man bspw. durch einen Zauber mit Blitz oder Feuer angegriffen wird...
Das lässt sich doch schön weiterspinnen... ;)
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Zombie
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Beitrag von Zombie »

Liebe Freunde des HeroQuest!

...und damit leiten wir direkt über zum

Punkt 6 "Die Sturztabelle"

...ebenfalls bekannt aus dem 7. Entwurf. Der hier dargestellte Änderungsvorschlag ist als Regelharmonisierung in Bezug auf Flint´s Regelwerk zu verstehen.

STURZTABELLE

Ergebnis Beschreibung des Schadens
1 Es zerbrechen sämtliche Phiolen, deren Inhalt sich zu allem Übel auch noch über deine Schrift- und Zauberspruchrollen** ergießt und sie somit unleserlich machen. Weiterhin zerbricht ein schützender Ausrüstungsgegenstand, zunächst der Schild (bzw. Armschutz), ist keiner vorhanden, dann der Helm usw.
2 Es zerbrechen sämtliche Phiolen. Weiterhin zerbricht ein schützender Ausrüstungsgegenstand, zunächst der Schild (bzw. Armschutz), ist keiner vorhanden, dann der Helm usw.
3 Es zerbricht ein schützender Ausrüstungsgegenstand (s.o.) und die zuletzt benutzte Waffe wird beschädigt. Diese Waffe kämpft ab sofort mit grünen Kampfwürfeln.
4 Beim Sturz zerbrechen sämtliche Phiolen, deren Inhalt sich zu allem Übel auch noch über Deine Schrift- und Zauberspruchrollen** ergießt und sie somit unleserlich machen.
5 Die zuletzt benutzte Waffe wurde beschädigt. Diese Waffe kämpft ab sofort mit grünen Kampfwürfeln
6-7 Beim Sturz zerbrechen sämtliche Phiolen! Lege alle Tränkekarten ab.
8-10 Es bleiben alle Gegenstände unversehrt!


Gruß Zombie
Magnus
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Beitrag von Magnus »

@Zombie:

Ich finde es ehrlich gesagt etwas hart, dass bei 1.-3. ein Rüstungsgegenstand unbrauchbar wird. Sollte dieser nicht erst beschädigt werden (analog der Angriffswaffe bei 3.), so dass man den Rüstungsgegenstand nur noch mit blauen Würfeln benutzen kann.
Generell sollte man in den Regeln anmerken, dass man beschädigte Ausrüstungsgegenstände für xx Gold wieder in der Stadt reparieren lassen kann.

Gruß
Magnus
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Zombie
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Beitrag von Zombie »

Liebe Freunde des HeroQuest!

...unter Berücksichtigung von Magnus´ Vorschlag könnte die Tabelle dann so aussehen:

STURZTABELLE

Ergebnis Beschreibung des Schadens
1 Es zerbrechen sämtliche Phiolen, deren Inhalt sich zu allem Übel auch noch über deine Schrift- und Zauberspruchrollen ergießt und sie somit unleserlich machen. Weiterhin wird ein schützender Ausrüstungsgegenstand beschädigt, zunächst der Schild (bzw. Armschutz), ist keiner vorhanden, dann der Helm usw. Die beschädigte Ausrüstung kämpft ab sofort mit blauen Kampfwürfeln bis sie für 50 Golddublonen von einem Schmied gerichtet wird.
2 Es zerbrechen sämtliche Phiolen. Weiterhin wird ein schützender Ausrüstungsgegenstand beschädigt, zunächst der Schild (bzw. Armschutz), ist keiner vorhanden, dann der Helm usw. Die beschädigte Ausrüstung kämpft ab sofort mit blauen Kampfwürfeln bis sie für 50 Golddublonen von einem Schmied gerichtet wird.
3 Es zerbricht ein schützender Ausrüstungsgegenstand (s.o.) und die zuletzt benutzte Waffe wird beschädigt. Die Waffe kämpft ab sofort mit grünen Kampfwürfeln bis sie für 50 Golddublonen von einem Schmied gerichtet wird.
4 Beim Sturz zerbrechen sämtliche Phiolen, deren Inhalt sich zu allem Übel auch noch über Deine Schrift- und Zauberspruchrollen ergießt und sie somit unleserlich machen.
5 Die zuletzt benutzte Waffe wurde beschädigt. Diese Waffe kämpft ab sofort mit grünen Kampfwürfeln. Die Waffe kämpft ab sofort mit grünen Kampfwürfeln bis sie für 50 Golddublonen von einem Schmied gerichtet wird.
6-7 Beim Sturz zerbrechen sämtliche Phiolen! Lege alle Tränkekarten ab.
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Gruß Zombie
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Beitrag von Magnus »

Hallo Zombie,

perfekt. Ich werde das heute Abend gleich ausprobieren. Werde hierzu ein oder zwei zusätzliche Fallgruben einbauen, so dass mir die Helden auch in die Gruben plumpsen.

Viele Grüße
Magnus
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SirDenderan
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Beitrag von SirDenderan »

Ich finde es gut, das Phiolen zerbrechen.

Aber zusätzlich auch noch Rüstungteile ?
Das finde ich unnötig und unpassend.

evtl. Phiolen ODER ein Rüstungsteil.
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Woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich höre was ich sage ?
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Magnus
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Beitrag von Magnus »

Hallo,

wir haben vorgestern mit der neuen Regel gespielt. Bei insgesamt drei Stürzen in eine Fallgrube ist zweimal nichts passiert (einmal wurde eine 9 gewürfelt und einmal eine 7 - der betreffende Charakter hatte aber keine Phiolen).
Derjenige, den es voll erwischte, war der Zwerg. Dieser würfelte eine 1. Ein Heiltrank und eine Schriftrolle waren zerstört und der Helm beschädigt. Obwohl der Schaden relativ groß war, war das Ganze noch gut vertretbar.
Ich finde diese Regelergänzung nach wie vor sehr realistisch.
Darüber hinaus ist es eine gute Gelegenheit, wieder ein paar Tränke, Rollen und Ausrüstungsgegnstände einzuziehen.

Viele Grüße
Magnus
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Zombie
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Beitrag von Zombie »

Liebe Freunde des HeroQuest!

Sir Denderan schrieb:
Ich finde es gut, das Phiolen zerbrechen.

Aber zusätzlich auch noch Rüstungteile ?
Das finde ich unnötig und unpassend.

evtl. Phiolen ODER ein Rüstungsteil.
Hmm, wenn man die Sturztabelle auch noch für die Fallgruben nutzt, dann ist der Verlust vielleicht wirklich etwas zu übertrieben...

Selbst wenn das erste Probespiel mit dieser Tabelle (Danke Magnus) relativ glimpflich ausgegangen ist, könnte man sie etwas abschwächen:

STURZTABELLE

Ergebnis Beschreibung des Schadens
1 Die zuletzt benutzte Waffe wird beschädigt. Die Waffe kämpft ab sofort mit grünen Kampfwürfeln bis sie für 50 Golddublonen von einem Schmied gerichtet wird.
2 Es wird ein schützender Ausrüstungsgegenstand beschädigt, zunächst der Schild (bzw. Armschutz), ist keiner vorhanden, dann der Helm usw. Die beschädigte Ausrüstung kämpft ab sofort mit blauen Kampfwürfeln bis sie für 50 Golddublonen von einem Schmied gerichtet wird.
3 Du schlägst mit dem Hinterkopf auf und verlierst einen Intelligenzpunkt.
4 Beim Sturz zerbrechen sämtliche Phiolen, deren Inhalt sich zu allem Übel auch noch über Deine Schrift- und Zauberspruchrollen ergießt und sie somit unleserlich machen.
5 Beim Sturz zerbrechen sämtliche Phiolen! Lege alle Tränkekarten ab.
6-7 Es zerbricht eine Phiole! Lege eine beliebige Tränkekarte ab.
8-10 Es bleiben alle Gegenstände unversehrt!


So bieten sich weiterhin gute Gelegenheiten, ein paar Tränke, Rollen und Ausrüstungsgegenstände einzuziehen. Darüber hinaus neu integriert: Der Verlust von Intelligenz durch Gehirntrauma ;-)

Gruß Zombie
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SirDenderan
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Beitrag von SirDenderan »

Das klingt in meinen Ohren schon besser...
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Woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich höre was ich sage ?
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Beitrag von Magnus »

Zombie hat geschrieben: 6-7 Es zerbricht eine Phiole! Lege eine beliebige Tränkekarte ab.


Darüber hinaus neu integriert: Der Verlust von Intelligenz durch Gehirntrauma
@Zombie

Das ist ein guter Kompromiss. Nur noch zwei Anmerkungen:

Das "beliebige" gefällt mir nicht ganz. Ich würde es dem Zufall überlassen, welcher Trank zerstört wird.
Die Idee mit dem verlorenen Intelligenzpunkt ist super. Es kommt ohnehin selten vor, dass Inteligenzpunkte flöten gehen.

Gruß
Magnus
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Moses Bad
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Beitrag von Moses Bad »

Und wie soll dieser Zufall bestimmt werden?
Ein Spieler oder der Spielleiter zieht aus der Hand des Spielers einen Trank?
Würfeln? Noch eine Tabelle extra dafür?

Ich denke, die oberste oder linke Karte (je nachdem ob man ausgebreitet oder Stapel hat) ist in dem Fall ausreichend.

Gehirntrauma ... an und für sich ja ganz nette Idee ... nur irgendwie habe ich da aufgrund des wochenendlichen TV-Konsums aus irgendeinem Grund das Bild von Land of the dead vor Augen, wenn ich da an den Barbaren denke, und ich rede nicht von den überlebenden Menschen.
Zusatzfragen dabei wären, wie wirkt sich das auf den Spielverlauf aus? Eher gar nicht würde ich sagen.
Sinnvoller erscheint es mir da, das der entsprechende Held aufgrund von Koppaua 1W6 Runden lang mit 1KW weniger angreift und verteidigt, um den Koordinationsverlust wiederzuspiegeln.

Eine weitere Idee wäre es, körperliche Schäden mit in deine Tabelle einzbauen Zombie.
I.e.:
1 - 2 bleibt bestehen
3 meine Variation wie sich der Schädelbums auswirkt
4 - 7 bleibt bestehen
8 beim Sturz verstauchst du dir die Hand. Du greifst mit 1KW weniger an, bis du geheilt wurdest.
9. Beim Sturz verstauchst du dir den Fuß. Du bewegst dich mit 1 Bewegungswürfel weniger, bis du geheilt wurdest.
10. Glück gehabt! Nichts passiert.

Soviel mein Blah
Helden sollen am Ende einer Queste Bluten, und nicht aussehen wie Laufstegmodells!
Magnus
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Beitrag von Magnus »

Moses Bad hat geschrieben:Und wie soll dieser Zufall bestimmt werden?
Ein Spieler oder der Spielleiter zieht aus der Hand des Spielers einen Trank?
Würfeln? Noch eine Tabelle extra dafür?

Gehirntrauma - Zusatzfragen dabei wären, wie wirkt sich das auf den Spielverlauf aus? Eher gar nicht würde ich sagen.
Den Zufall könnte man problemlos mit Würfeln bestimmen, da braucht es keine weitere Tabelle.

Es gibt diverse Spielsituation, wie beispielsweise Möbel durchsuchen (vgl. Validationen) oder Magieresistenz, in denen Intelligenzpunkte durchaus eine Rolle spielen.
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SirDenderan
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Beitrag von SirDenderan »

wie wäre denn dieses ?


1 Die zuletzt benutzte Waffe wird beschädigt. ....

2 Es wird ein schützender Ausrüstungsgegenstand beschädigt, zunächst der Schild (bzw. Armschutz), ist keiner vorhanden, dann der Helm usw. Die beschädigte Ausrüstung kämpft ab sofort mit blauen Kampfwürfeln bis sie für 50 Golddublonen von einem Schmied gerichtet wird.

3 Du schlägst mit dem Hinterkopf auf und verlierst einen Intelligenzpunkt.

4 Beim Sturz zerbrechen sämtliche Phiolen, deren Inhalt sich zu allem Übel auch noch über Deine Schrift- und Zauberspruchrollen ergießt und sie somit unleserlich machen.

5 Beim Sturz zerbrechen sämtliche Phiolen! Lege alle Tränkekarten ab.

6 Beim Sturz verstauchst du dir den Fuß. Du bewegst dich mit 1 Bewegungswürfel weniger, bis du geheilt wurdest. (bzw. mit halber Geschwindigkeit)

7 Es zerbricht eine Phiole! Lege eine beliebige Tränkekarte ab.

8 beim Sturz verstauchst du dir die Hand. Du greifst mit 1KW weniger an, bis du geheilt wurdest.

9;10 Es bleiben alle Gegenstände unversehrt!
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Beitrag von Zombie »

Liebe Freunde des HeroQuest!

Magnus schrieb zur beliebig zerbrochenen Phiole:
Das "beliebige" gefällt mir nicht ganz. Ich würde es dem Zufall überlassen, welcher Trank zerstört wird.
Das Problem hierbei: Nicht jeder spielt mit Karten, die sich zufällig aus der Hand ziehen lassen... Heiltränke werden bei uns z.B. auf dem Persönlichkeitspass vermerkt.

Eine Alternative wäre dann das Auswürfeln... kommt wahrscheinlich auch gar nicht so häufig vor...



Moses_Bad schlug vor (und SirDenderan baute ein Beispiel):
Eine weitere Idee wäre es, körperlichen Schäden mit ... einzubauen ....
Körperlicher Schaden wird bereits in der Ohnmachtstabelle abgehandelt:

Keine Körperkraftpunkte mehr

Sobald ein Held seinen letzten Körperkraftpunkt verliert, haut ihn der Treffer um. Ihm wird schwarz vor Augen und er ist nicht mehr in der Lage, von alleine einen Heiltrank zu sich zu nehmen.

Er würfelt W10 auf die Ohnmacht-Tabelle und sieht was passiert. Hat er jedoch soviel Punkte verloren, dass die Körperkraft (KK) < 0 ist, erübrigt sich das Würfeln auf die Tabelle. Er ist tot!


Bild

Deshalb wäre es eigentlich unsinnig, den körperlichen Schaden in der Sturztabelle doppelt zu berücksichtigen...


Gruß Zombie
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Moses Bad
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Beitrag von Moses Bad »

Kann man nun als Korintenkackerei bezeichnen, aber seis drum.

Ich würde sagen, ein Sturz kommt eher vor, als das der Held (bepackt bis zum Umkippen mit Heiltränken, Dolchen, Pfeilen, Toaster und Verpflegung für die nächsten drei Monate) auf 0KK landet.

Insofern würde ich sagen, er Einfluß auf den körperlichen Bereich ist berechtigt.
Es ist so gesehen nicht doppelt, da sich Ohnmacht von einem Sturz ja allein schon durch die Definition unterscheidet.
Denn ansonsten ginge auch anstatt dem Verlust des Intelligenzpunktes beim Kopfbums "Du verlierst das Bewusstsein - siehe Ohnmachtstabelle".
Alternativ: "Du verlierst einen Intelligenzpunkt und das Bewusstsein - siehe Ohnmachtstabelle."

Und wegen doppelt und so: Wieso für jedes Möbelstück eine Tabelle? Für die Variationen im Text? Kaum nötig. So gesehen, hast du dir selbst was das angeht schon eine Menge Mehrarbeit gemacht.
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Flint
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Beitrag von Flint »

Moses Bad hat geschrieben: Und wegen doppelt und so: Wieso für jedes Möbelstück eine Tabelle? Für die Variationen im Text? Kaum nötig. So gesehen, hast du dir selbst was das angeht schon eine Menge Mehrarbeit gemacht.
Zombie macht gerne und immer Mehrarbeit :mrgreen:
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Beitrag von Zombie »

Liebe Freunde des HeroQuest!

Moses Bad wandte ein:
Ich würde sagen, ein Sturz kommt eher vor, als das der Held (bepackt bis zum Umkippen mit Heiltränken, Dolchen, Pfeilen, Toaster und Verpflegung für die nächsten drei Monate) auf 0KK landet.

Insofern würde ich sagen, er Einfluß auf den körperlichen Bereich ist berechtigt.
Es ist so gesehen nicht doppelt, da sich Ohnmacht von einem Sturz ja allein schon durch die Definition unterscheidet.
Stimmt sicherlich. Dennoch stelle ich es mir etwas spielhemmend vor, wenn man sich bei einem Sturz in die Fallgrube ständig irgendetwas bricht... aber nun gut, sollte man vielleicht einfach mal Probe spielen... Hab den Vorschlag von Magnus nach Gewichtung der Härte sortiert:


Ergebnis Beschreibung des Schadens
1 Die zuletzt benutzte Waffe wird beschädigt. Die Waffe kämpft ab sofort mit grünen Kampfwürfeln bis sie für 50 Golddublonen von einem Schmied gerichtet wird.
2 Es wird ein schützender Ausrüstungsgegenstand beschädigt, zunächst der Schild (bzw. Armschutz), ist keiner vorhanden, dann der Helm usw. Die beschädigte Ausrüstung kämpft ab sofort mit blauen Kampfwürfeln bis sie für 50 Golddublonen von einem Schmied gerichtet wird.

3 Du verstauchst dir die Hand. Dadurch wird deine Beweglichkeit um die Hälfte (mit einem Würfel weniger weiterziehen) sowie dein Kampfgeschick um jeweils einen Angriffs- und Verteidigungswürfel beeinträchtigt (Heiler erforderlich).*
4 Du verstauchst dir den Fuß. Dadurch wird dein Kampfgeschick um jeweils einen Angriffs- und Verteidigungswürfel beeinträchtigt (Heiler erforderlich).*

5 Du schlägst mit dem Hinterkopf auf und verlierst einen Intelligenzpunkt.
6 Beim Sturz zerbrechen sämtliche Phiolen, deren Inhalt sich zu allem Übel auch noch über Deine Schrift- und Zauberspruchrollen ergießt und sie somit unleserlich machen.
7 Beim Sturz zerbrechen sämtliche Phiolen!
8 Es zerbricht eine Phiole!
Der Würfel entscheidet, welche es trifft...
9-10 Es bleibt alles unversehrt!


* Von einem bleibenden Schaden kann max. 1 Körperteil betroffen sein

Moses Bad schrieb:
Und wegen doppelt und so: Wieso für jedes Möbelstück eine Tabelle? Für die Variationen im Text? Kaum nötig. So gesehen, hast du dir selbst was das angeht schon eine Menge Mehrarbeit gemacht.
Es gibt zu jedem Möbel eine separate Tabelle, wegen der Varianten an Fundstücken und ihrer Findwahrscheinlichkeiten. So werden in einem Alchemistentisch beispielsweise wesentlich mehr Trankzutaten gefunden als anderswo. Oder auf einer Folterbank werden halt keine Bücher gefunden, sondern gefangene Landsknechte etc... Das Spiel gewinnt dadurch an Atmosphäre.

Ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass es sich bei den Validationsregeln nicht um MEINE EIGENEN, sondern um die innerhalb dieses Forums nach mehrheitlicher Meinung abgestimmten Optionen handelt. (Wobei ich selber nach ihnen spiele und berichte...)

Zur Validationsstrategie:

Das Buch der Bücher

Das "Buch der Bücher" ist die Antwort auf die unzulängliche Ausführung der europäischen original HeroQuest-Regeln, die mit der amerikanischen Veröffentlichung zwar präzisiert wurden, dem anspruchsvollen Spieler dennoch nicht gerecht werden. Das "Buch der Bücher" wird fortlaufend erweitert bzw. verbessert, und zwar auf Basis der Ideen und Spielerfahrungen aller HeroQuest-Süchtigen, die sich in den einschlägigen HeroQuest-Foren zusammenfinden. Hier ist also auch Deine Kreativität gefragt!

Das Projekt "Validation"

Das "Buch der Bücher" ist sozusagen ein in Gemeinschaft standardisiertes und optimiertes Regelwerk. Diese "Validation" (ugs: etwas gültig machen) geschieht unter Berücksichtigung mehrheitlicher Meinungen und unterschiedlicher Regelvarianten, die stets in Bezug auf die Aspekte Spielbarkeit und Spaßgewinn miteinander abgewogen werden.

Das "Buch der Bücher" ist eine lose Regelblatt-Sammlung, deren Regeln jeweils einzeln in sogenannten "Validations-Threads" erarbeitet werden. Jede dieser Regeln ist optional, d.h. man kann einzelne spielen, man kann alle spielen, man braucht keine zu spielen...

Alle Regelentwürfe, die bisher erarbeitet wurden, findest Du auch als PDF-Versionen zum Download.

Im Falle weiterer Änderungsvorschläge (u.a. nach Spielberichten) wird der weiter optimierte Entwicklungsstand fortlaufend in Entwürfen zusammengefasst, wobei die Letzten einen Einzug in das "Buch der Bücher" finden. Am Ende eines Jahres werden die aktuellsten Regelentwürfe dann nochmals gemeinsam abgestimmt.

Wer die aufgenommenen Zusatzregeln auf konstruktive Weise kritisieren möchte, um eine weitere Optimierung zu erwirken, ist herzlich eingeladen die entsprechenden Threads dazu zu nutzen...



Gruß Zombie

Gemeinsam wird es in der Regel stark!
Magnus
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Beitrag von Magnus »

Hallo Zombie,

zu Punkt 3 Deiner Tabelle: Warum ist meine Beweglichkeit eingeschränkt, wenn ich mir die Hand verstauche? :wink:
Sollte wohl Fuß heißen und bei 4. dann Hand.

Nichts für ungut und viele Grüße aus München
Magnus

PS: @ 8.: Genauso war es gemeint!
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Beitrag von Zombie »

Ja, stimmt,...ist verdreht...danke

Gruß
Zombie
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Beitrag von Zombie »

Liebe Freunde des HeroQuest!

Punkt 7 "Söldnertreue"

Bisheriger Wortlaut der Regel:



Im Todesfall eines Heroen müssen die von ihm angeheuerten Landsknechte und Söldner jeweils einen Stimmungstest mittels eines Kampfwürfels durchführen:

Schädel:
Der Gefolgsmann wird zum Rächer und kämpft bis zum Ende der Herausforderung mit einem zusätzlichen Kampfwürfel weiter.
Heroenschild:
Der Gefolgsmann absolviert seinen Dienst ganz normal weiter.
Monsterschild:
Der Gefolgsmann ist völlig verstört, verfällt der Desillusionierung und begibt sich Richtung Ausgang.
Obwohl sich unsere Spielertruppe häufig Landsknechte mit ins Dungeon holt, ist es noch nie vorgekommen, dass diese länger am Leben blieben als es die Heroen taten.
Dennoch halte ich die "Söldnertreue" als eine spaßige Option, einst dem Hirn von Nieimleben13 entsprungen, die sich sicher gut ins Spiel integrieren lässt, oder was meint Ihr?

Bild
Abb: Als Sir Ragnar im Kampfe um die verbotene Stadt gefallen war, hielten seine Söldner einen Moment lang inne...

Gruß Zombie
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Beitrag von Magnus »

@ Zombie:

Die Idee ist recht originell. Wir spielen die Söldner jedoch etwas anders als ursprünglich vorgesehen: Die Söldner (max. 4; i.d.R. 2) werden bei uns nicht von einem Heroen angeheuert, sondern von der Gruppe. Da kam es schon vor, dass ein Heroe gestorben ist und noch Söldner vorhanden waren.
Ich werde die Regelerweiterung auf unsere Situation gemünzt einsetzen!

Gruß
Magnus
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SirDenderan
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Beitrag von SirDenderan »

Extrem nette Idee !

Das gibt dem Spieler der seinen Char verloren hat eine Beschäftigung bis zum ende der Quest...
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Beitrag von Zombie »

Liebe Freunde des HeroQuest!

Magnus schrieb:
...Ich werde die Regelerweiterung auf unsere Situation gemünzt einsetzen!
Gute Bemerkung! Dann könnte es auch grundsätzlich so aussehen:


Im Todesfall eines Heroen müssen alle Landsknechte und Söldner nach dem Ende der Kampfhandlungen jeweils einen Stimmungstest mittels eines Kampfwürfels durchführen:

Schädel:
Der Gefolgsmann wird zum Rächer und kämpft bis zum Ende der Herausforderung mit einem zusätzlichen Kampfwürfel weiter.
Heroenschild:
Der Gefolgsmann fühlt sich an seinen Eid gebunden und absolviert seinen Dienst ganz normal weiter.
Monsterschild:
Der Gefolgsmann ist völlig verstört, verfällt der Desillusionierung und begibt sich Richtung Ausgang. Es sei denn, die übrigen Heroen können ihn gegen die Zahlung von 50 Golddublonen neu motivieren...


Wenn man die Bemerkung von SirDenderan heranzieht, ergibt sich für den aus dem Quest ausgeschiedenen Char nach dieser Variante theoretisch eine noch etwas längere Beschäftigungsdauer... (weil im Vergleich zur vorherigen Variante nun mehrere Söldner zu Rächern werden können)

Gruß Zombie
Magnus
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Beitrag von Magnus »

Super! Das isses (fast).

Ich finde nur den zusätzlichen Kampfwürfel zu stark. Wäre nicht der Einsatz von schwarzen Würfeln eine Alternative?
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Zombie
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Beitrag von Zombie »

Hmm, damit würde die Regel wieder das Vorhandensein farbiger Würfel voraussetzen... meiner Meinung nach sollten die Farbwürfel möglichst nur dort implementiert werden, wo´s wirklich Sinn macht (z.B. Rost).
Ich denke, speziell in diesem Fall "Söldner wird zum Rächer" würde ein zusätzlicher, weißer Würfel den Söldner sicher nicht zum unsterblichen Super-Rächer mutieren lassen, bedenkt man seine geringe Körperkraft, mit der er nach dem Tode eines Heroen bestimmt nicht weiter so defensiv wie zuvor spielen kann...
Oder siehst Du das völlig anders?

Gruß Zombie
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SirDenderan
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Beitrag von SirDenderan »

also bei mir wird in Zukunft der Spieler eines verstorbenen Chars die Landsknechte / Rächer spielen...

mit einem Würfel mehr...

sonst ist er ja sofort wieder den Sterben geweiht...
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Woher soll ich wissen was ich denke, bevor ich höre was ich sage ?
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Magnus
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Beitrag von Magnus »

Das mit der schwächeren Körperkraft ist ein Argument. Wir werden morgen spielen, ich werde die Regel mal testen - vorausgesetzt ein Heroe gibt den Löffel ab :twisted:
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Beitrag von Zombie »

Hört sich doch gut an...

Wenn jemand zum Thema "Bewusstlosigkeit und Tod" noch eine Anregung hat, immer her damit...
Ende der nächsten Woche folgt ansonsten eine Zusammenfassung (Entwurf 8 )

Gruß Zombie
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Beitrag von Magnus »

Magnus hat geschrieben:Das mit der schwächeren Körperkraft ist ein Argument. Wir werden morgen spielen, ich werde die Regel mal testen - vorausgesetzt ein Heroe gibt den Löffel ab :twisted:
Wir haben zwar gespielt, aber die Helden waren zu fit, um den Test durchzuführen ... :wink:
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